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Alle diese Worte sind wie Lieder für die Seele. Lieder, die man nicht mit den Ohren hören kann, sondern nur mit dem Herzen fühlt. Wie man sich selber erlaubt seine innere Stimme zu finden, lernt sie zu benutzen und erfährt, wie man flüssig durchs Leben geht.
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Seitenzahl: 17
Veröffentlichungsjahr: 2024
1.0. Ohne Worte
2.0. Sprechen lernen
3.0. Fließendes Gespräch
Es gibt eine Sache,
die fast alle guten Schriftsteller gemeinsam haben.
Sie alle waren an einem Punkt in ihrem Leben komplett zerbrochen,
doch sie haben nicht aufgegeben
und das lässt sie jetzt ihre Geschichten erzählen,
die noch in ihrem Inneren ruhen.
Und wenn es mir was gebracht hat dann,
dass ich nun schreiben kann,
dass ich einen Zugang zu meinen Geschichten gefunden habe.
Nur durch das, was gestern war,
können heute Texte für morgen entstehen.
Schriftsteller sind nicht unbedingt Leute,
die über ihr eigenes Leben schreiben,
sondern meist einfach Menschen,
die versuchen mit ihren Worten die Geschichten
von anderen Menschen zu erzählen,
für die diese selbst nicht die richtigen Worte finden konnten.
Sie erzählen Geschichten,
die nie laut ausgesprochen wurden.
Sie erzählen das, was still und im Verborgenen blieb.
Es ist nicht nur ein Buch.
Es ist eine andere Welt,
ein zweites Zuhause,
ein Rückzugsort von allem anderen.
Für dich sind es vielleicht nur Texte,
für mich sind es ausgelagerte Teile meines Herzens.
Teile,
die zu real wurden um Fantasien im Herzen bleiben zu können.
Teile,
die ich nicht mehr geschafft habe in mir zurück zu halten.
Und als die Tinte meines Stiftes endlich leer ging,
fing ich wirklich an zu schreiben,
ließ meine Seele auf das Papier bluten
und schrieb die wahren Zeilen aus mir heraus.
Als mein Verstand leer ging,
fing mein Herz erst richtig an zu schreiben
und plötzlich füllten sich die Zeilen mit wahren Worten.
Manchmal ist es als würde
eine fremde Stimme aus mir herausreden,
wenn ich schreibe.
Eine Stimme die an alle spricht,
etwas loswerden muss
und gehört werden möchte.
— meine Rede
Und sobald ich anfange zu schreiben,
entspannt sich meine Seele,
fühlt sich an als würde ich heimkommen.
Endlich kann ich atmen,
kann meine Wörter frei übers Papier gleiten lassen,
muss nichts mehr zurück halten.
Und sobald ich anfange zu schreiben,
fühle ich mich verstanden.
Es gibt kein Richtig, kein Falsch,
nur mich und die Texte.
Verliere mich zwischen den Zeilen.
