Illusionen - Alfred L. Rosteck - E-Book

Illusionen E-Book

Alfred L. Rosteck

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Beschreibung

Was wäre das Leben ohne Illusionen! Einige davon werden wahr. Sie finden einen Platz in unserem Leben und erfreuen unser Herz. Manche aber gleichen Seifenblasen. Sie platzen und vergehen. Andre wieder steigen wie bunte Luftballone hoch empor. Ob sie je ihr Ziel erreichen? Doch eines scheint gewiss: Illusionen machen Hoffnung und lassen das Leben bunter erscheinen. Die Gedichte dieses Buches führen durch verschiedenste Bereiche menschlichen Hoffens, Sehnens und auch durch Niederlagen und Enttäuschungen. Durch Illusionen, die wahr wurden und solche , die ewig unerreicht blieben.

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EPUB

Seitenzahl: 34

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Inhalt

Illusionen

Zum letzten Mal?

Erstarrte Träume

Gnadenlicht

Vielleicht zu den Sternen

metamorphose

Alles gesagt

Getrieben

Später Lohn

hunger

Abendrot

Entscheidung

Irreführung

Versteckte Träume

Kurze Einsicht

Wunsch nach Inspiration

Lob der Literatur

Wähle

Rotation

Noch weit

November

Ins Licht

Überall zugleich

Bald vorbei

Die Schatten der Vergangenheit

Zerbrochener Traum

Frage

Nicht wert

Was mir bleibt

Längst verloren

Vereint auf ewig

Ein Leben lang

Verschenkter Augenblick

vollkommenheit

tränenlos

Stumme Angst

Traumreise

Ist gut

Könnte schlechter sein

alles trug

Der Dorn

Verdienter Lohn

alles dürftig

Stark sein

errungene freiheit

Gleichmut

Nur ein Gerechter

Wechselspiel

Ferne Hoffnung

Neue Zeit

Irgendwann

Seltene Gelegenheit

Warten auf Inspiration

Vielleicht im Traum

Neuer Sinn

Traumwunsch

Resignative Hoffnung

Ein Stück Gedanken

Nicht zu spät

gnadenschild

Wintergedanken

eingesponnen

Heißes Flehen

Aussicht

Himmelwärts

Verzweifeltes Wünschen

Nur näher kommen

Glaub daran

Wintertraum

Vielleicht nicht vergebens

Hoffnung auf Veränderung

Stille

Die Kraft der Natur

Friedenswonne

Vorwärts

Goldne Zeit

Nur ein Spiel

Erinnerung zerbricht

Im Ewigen

lass es geschehen

Nur Illusion

Ein Wort zur „Neuen Rechtschreibung“: Ich folge ihr mit großem Widerwillen, mache aber nicht jede Änderung mit, die sich sogenannte Experten einfallen haben lassen. Es ist also nicht alles ein Rechtschreibfehler, was danach aussieht ...

Illusionen

hartes leben

setzt schwer zu

nehmen geben

nimmer ruh

kämpfen streben

immerzu

flüchten träumen

schönre welt

nicht versäumen

was gefällt

wegzuräumen

was verstellt

wünsche stauen

schicksalszonen

hürden bauen

einzig lohnen

voll vertrauen

illusionen

Zum letzten Mal?

Es schweift dein Blick zum Horizont.

Erfasst, was sich zu fassen lohnt.

Du nimmst es mit in weite Ferne.

Zu erinnern sich dort gerne.

Zum letzten Mal in diesem Jahr

erschauen all die großen Weiten?

Oder doch für immerdar?

Zum letzten Mal für alle Zeiten?

Nimm die Erinn’rung mit, den Frieden,

den dir dieser Anblick gibt.

Das Leben hat dir viel beschieden.

Und es hat dich sehr geliebt.

Erstarrte Träume

Verloren ist der helle Schein.

Wird niemals so wie früher sein.

Als alles blühte und erstrahlte.

Mit den schönsten Farben malte.

Der Glanz ist fort und auch die Kraft.

Der Lauf der Zeit ist schicksalhaft.

Der Herbst sogar dem Frost bald wich.

Dem Eiskristall das Leben glich.

Erstarrt und kalt dem Ende zu.

Was bleibt in frostverbrannter Ruh,

ist in dem Eise still zu träumen.

Von Frühlingsduft und Blütenbäumen.

Gnadenlicht

Wie seltsam mutet es doch an:

Das Jahr im bunten Blätterregen

geht seinem Ende rasch entgegen.

Man glaubt, dass grade es begann.

Wird ihm noch Gnadenfrist gewährt.

Liebkost von milder Sonne Schein

auch wir noch dürfen glücklich sein,

eh der Frost sein Recht begehrt.

Sei es auch uns dereinst beschieden,

ein sanftes Ende zu erfahren.

Mög uns das Gnadenlicht bewahren

und uns geleiten in den Frieden.

Vielleicht zu den Sternen

Hunderte Male hofft’ ich vergebens,

als ich schritt auf der Straße des Lebens.

Doch meistens wurde ich dadurch belohnt,

dass das Geschick mich mit Bösem verschont’.

Was richtig, was falsch, wer kann das schon sagen?

Jeder von uns muss sein Schicksal ertragen.

Doch vieles davon ist selber gemacht.

Und hat trotz allem uns weitergebracht.

Obwohl wir dabei viele Umwege gingen,

wird unsre Mühe zum Ziel uns doch bringen.

Konnten dabei wir auch noch was lernen,

führt uns der Weg vielleicht zu den Sternen.

metamorphose

die blume verblüht

ein stern neu erglüht

am himmel so weit

außer der zeit

außer dem raum

einstmals ein traum

vages schweben

im neuen leben

Alles gesagt

Wenn alles gesagt,

dann schweige schön still.

Wenn keiner dich fragt

und keiner was will,

ist alles getan.

Ist alles getan.

Du hast dich geplagt.

Es wäre ein Wahn,

und du wärst verzagt,

würdest du reden.

Würdest du reden,

wär es Verschwendung.

Vergeudest die Fäden.

Ohne Vollendung.