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Was wäre das Leben ohne Illusionen! Einige davon werden wahr. Sie finden einen Platz in unserem Leben und erfreuen unser Herz. Manche aber gleichen Seifenblasen. Sie platzen und vergehen. Andre wieder steigen wie bunte Luftballone hoch empor. Ob sie je ihr Ziel erreichen? Doch eines scheint gewiss: Illusionen machen Hoffnung und lassen das Leben bunter erscheinen. Die Gedichte dieses Buches führen durch verschiedenste Bereiche menschlichen Hoffens, Sehnens und auch durch Niederlagen und Enttäuschungen. Durch Illusionen, die wahr wurden und solche , die ewig unerreicht blieben.
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Seitenzahl: 34
Veröffentlichungsjahr: 2018
Illusionen
Zum letzten Mal?
Erstarrte Träume
Gnadenlicht
Vielleicht zu den Sternen
metamorphose
Alles gesagt
Getrieben
Später Lohn
hunger
Abendrot
Entscheidung
Irreführung
Versteckte Träume
Kurze Einsicht
Wunsch nach Inspiration
Lob der Literatur
Wähle
Rotation
Noch weit
November
Ins Licht
Überall zugleich
Bald vorbei
Die Schatten der Vergangenheit
Zerbrochener Traum
Frage
Nicht wert
Was mir bleibt
Längst verloren
Vereint auf ewig
Ein Leben lang
Verschenkter Augenblick
vollkommenheit
tränenlos
Stumme Angst
Traumreise
Ist gut
Könnte schlechter sein
alles trug
Der Dorn
Verdienter Lohn
alles dürftig
Stark sein
errungene freiheit
Gleichmut
Nur ein Gerechter
Wechselspiel
Ferne Hoffnung
Neue Zeit
Irgendwann
Seltene Gelegenheit
Warten auf Inspiration
Vielleicht im Traum
Neuer Sinn
Traumwunsch
Resignative Hoffnung
Ein Stück Gedanken
Nicht zu spät
gnadenschild
Wintergedanken
eingesponnen
Heißes Flehen
Aussicht
Himmelwärts
Verzweifeltes Wünschen
Nur näher kommen
Glaub daran
Wintertraum
Vielleicht nicht vergebens
Hoffnung auf Veränderung
Stille
Die Kraft der Natur
Friedenswonne
Vorwärts
Goldne Zeit
Nur ein Spiel
Erinnerung zerbricht
Im Ewigen
lass es geschehen
Nur Illusion
Ein Wort zur „Neuen Rechtschreibung“: Ich folge ihr mit großem Widerwillen, mache aber nicht jede Änderung mit, die sich sogenannte Experten einfallen haben lassen. Es ist also nicht alles ein Rechtschreibfehler, was danach aussieht ...
hartes leben
setzt schwer zu
nehmen geben
nimmer ruh
kämpfen streben
immerzu
flüchten träumen
schönre welt
nicht versäumen
was gefällt
wegzuräumen
was verstellt
wünsche stauen
schicksalszonen
hürden bauen
einzig lohnen
voll vertrauen
illusionen
Es schweift dein Blick zum Horizont.
Erfasst, was sich zu fassen lohnt.
Du nimmst es mit in weite Ferne.
Zu erinnern sich dort gerne.
Zum letzten Mal in diesem Jahr
erschauen all die großen Weiten?
Oder doch für immerdar?
Zum letzten Mal für alle Zeiten?
Nimm die Erinn’rung mit, den Frieden,
den dir dieser Anblick gibt.
Das Leben hat dir viel beschieden.
Und es hat dich sehr geliebt.
Verloren ist der helle Schein.
Wird niemals so wie früher sein.
Als alles blühte und erstrahlte.
Mit den schönsten Farben malte.
Der Glanz ist fort und auch die Kraft.
Der Lauf der Zeit ist schicksalhaft.
Der Herbst sogar dem Frost bald wich.
Dem Eiskristall das Leben glich.
Erstarrt und kalt dem Ende zu.
Was bleibt in frostverbrannter Ruh,
ist in dem Eise still zu träumen.
Von Frühlingsduft und Blütenbäumen.
Wie seltsam mutet es doch an:
Das Jahr im bunten Blätterregen
geht seinem Ende rasch entgegen.
Man glaubt, dass grade es begann.
Wird ihm noch Gnadenfrist gewährt.
Liebkost von milder Sonne Schein
auch wir noch dürfen glücklich sein,
eh der Frost sein Recht begehrt.
Sei es auch uns dereinst beschieden,
ein sanftes Ende zu erfahren.
Mög uns das Gnadenlicht bewahren
und uns geleiten in den Frieden.
Hunderte Male hofft’ ich vergebens,
als ich schritt auf der Straße des Lebens.
Doch meistens wurde ich dadurch belohnt,
dass das Geschick mich mit Bösem verschont’.
Was richtig, was falsch, wer kann das schon sagen?
Jeder von uns muss sein Schicksal ertragen.
Doch vieles davon ist selber gemacht.
Und hat trotz allem uns weitergebracht.
Obwohl wir dabei viele Umwege gingen,
wird unsre Mühe zum Ziel uns doch bringen.
Konnten dabei wir auch noch was lernen,
führt uns der Weg vielleicht zu den Sternen.
die blume verblüht
ein stern neu erglüht
am himmel so weit
außer der zeit
außer dem raum
einstmals ein traum
vages schweben
im neuen leben
Wenn alles gesagt,
dann schweige schön still.
Wenn keiner dich fragt
und keiner was will,
ist alles getan.
Ist alles getan.
Du hast dich geplagt.
Es wäre ein Wahn,
und du wärst verzagt,
würdest du reden.
Würdest du reden,
wär es Verschwendung.
Vergeudest die Fäden.
Ohne Vollendung.
