Im Bett mit einem Gangster - Lena Lovington - E-Book

Im Bett mit einem Gangster E-Book

Lena Lovington

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Beschreibung

Elena weiß, dass sie alles verlieren könnte und doch kann sie nicht widerstehen. Carlos ist die Verkörperung von Verlangen, Macht und Geheimnissen, die sie nicht ganz begreifen kann. Ihre Beziehung ist ein Spiel aus Dominanz, Leidenschaft und tiefer Sehnsucht, das sie immer weiter an die Grenzen ihrer eigenen Gefühle treibt. In einer Welt voller Lust, Gefahren und Tabus muss sie lernen, ihre Ängste zu überwinden, Entscheidungen zu treffen und Vertrauen zu wagen. Wird Liebe stark genug sein, um die Schatten der Vergangenheit zu vertreiben? Oder wird das Feuer, das sie verbindet, sie beide zerstören? Eine packende Geschichte über Begierde, Macht, Hingabe und den Mut, einen neuen Anfang zu wagen.

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Seitenzahl: 112

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Im Bett mit einem Gangster

Liebe findet immer einen Weg

Titel: Im Bett mit einem Gangster

Liebe findet immer einen Weg

Autor: Lena Lovington

Copyright © 2025 Lena LovingtonSelfpublishing - Dieses Buch wurde unabhängig ohne Verlag veröffentlicht.Alle Rechte vorbehalten.

Inhalt

Kapitel 1: Der erste Blick

Kapitel 2: Drinks und Versprechen

Kapitel 3: Das erste Mal

Kapitel 4: Kühle Distanz und ein Anruf

Kapitel 5: Die erste normale Szene

Kapitel 6: Zum ersten Mal in seiner Wohnung

Kapitel 7: Nachdenken und vage Ängste

Kapitel 8: Ein Hauch von Gefahr

Kapitel 9 – Vertrauen und Nähe

Kapitel 10 – Die Muschi übernimmt das Kommando

Kapitel 11: Eine Nacht des Redens

Kapitel 12: Die Pflaume und die Zärtlichkeit

Kapitel 13: Konfrontation

Kapitel 14: Die Pflaume in der Hand

Kapitel 15: Carlos' Geheimnis

Kapitel 16: Die harte Realität

Kapitel 17: Die Flucht und die Liebe

Kapitel 18: Das Ultimatum

Kapitel 19: Der große Schritt

Kapitel 20: Der neue Anfang

WARNUNG

Dieses Buch enthält explizite sexuelle Inhalte und die detaillierte Beschreibung einvernehmlicher sexueller Praktiken, die teilweise hart und verstörend sein können. Es kann zudem sensible Themen wie Untreue, moralische Konflikte, Affären und einiges mehr behandeln.

Die dargestellten Szenen entstammen einzig und allein meiner Fantasie. Das Buch ist ausschließlich für ein reifes Publikum bestimmt und ist nicht als Verherrlichung oder Befürwortung der darin beschriebenen Handlungen zu verstehen.

Falls Sie sich durch die genannten Themen unwohl fühlen könnten, lesen Sie dieses Buch bitte mit Vorsicht.

Vorwort

Ich hätte nie gedacht, dass ein einziger Mann mein Leben so auf den Kopf stellen könnte. Dass Lust, Gefahr und Leidenschaft sich so untrennbar miteinander verweben würden, dass ich mich selbst an Orten wiederfinde, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie betreten würde – körperlich und seelisch.

Carlos ist anders. Furchteinflößend und zugleich verführerisch, geheimnisvoll und doch erschreckend echt. Mit jedem Blick, jeder Berührung, jeder Entscheidung zieht er mich tiefer in seine Welt hinein. Eine Welt, die zugleich verlockend und zerstörerisch ist. Und ich weiß, dass ich, wenn ich einmal diesen Schritt wage, nie wieder zurück kann.

Dieses Buch ist meine Geschichte – von Sehnsucht, Begierde, Angst und Vertrauen. Von Momenten, in denen Lust auf Schmerz trifft, Dominanz auf Hingabe, Gefahr auf Liebe. Und von der Frage, ob man inmitten all dessen wirklich ein neues Leben beginnen kann – oder ob die Schatten der Vergangenheit einen für immer verfolgen.

Im Bett mit einem Gangster

Liebe findet immer einen Weg

Von

Lena Lovington

Kapitel 1: Der erste Blick

Ich schob das Glas Wodka-Lemon über die Theke und starrte in die trübe, gelbliche Flüssigkeit. Das Eis war fast geschmolzen und ich konnte in der schwachen Beleuchtung der Bar winzige Zitronenpartikel erkennen, die durch das Glas trieben. Ein typischer Mittwochabend. Allein, müde von der Arbeit und auf der Suche nach etwas, das mich für eine Stunde ablenkte. Die Musik war zu laut, ein monotoner Elektrobeats-Mix, der mich nur noch mehr erschöpfte. Ich beschloss, noch ein paar Schlucke zu trinken und dann zu gehen, mich unter die Decke zu verkriechen und so zu tun, als wäre dieser Abend nie passiert.

Doch dann spürte ich es. Nicht mit meinen Ohren, nicht mit meinen Augen. Sondern auf meiner Haut. Eine plötzliche Kälte, die sich über meine Schultern legte und sich wie ein Schauer über meinen Rücken ausbreitete. Ich zuckte zusammen und blickte mich um. Ich hatte niemanden gesehen. Nur ein dichter Nebel von Menschen, die lachten, flüsterten und sich aneinander drängten. Doch da war dieses Gefühl. Die Luft schien zu vibrieren. Es war, als hätte jemand gerade das Fenster zu einem Sturm geöffnet.

Mein Blick wanderte über die Köpfe hinweg, suchend, fast schon ängstlich. Ich sah Frauen in engen Kleidern, Männer mit Hemden, die zu eng waren und dann, in der Ecke, in einem schummrigen Licht, sah ich ihn. Carlos.

Er saß allein an einem kleinen Tisch, in der hintersten Ecke der Bar, als hätte er sich absichtlich versteckt. Doch man konnte ihn nicht übersehen. Seine Schultern waren breit, sein Hemd aus dunklem Stoff spannte sich über die mächtigen Muskeln, die sich unter dem Stoff abzeichneten. Seine Arme, die auf dem Tisch lagen, waren kräftig, die Sehnen zeichneten sich unter der Haut ab, fast so, als wäre er in jedem Moment bereit, etwas mit bloßen Händen zu zerbrechen.

Er hatte dunkles, fast schwarzes Haar, das an den Seiten kurz geschnitten war, während es oben etwas länger war. Ein paar graue Strähnen durchzogen es, was ihm etwas Reifes, Erfahrenes gab. Er hatte einen leichten Bartschatten, der sein Kinn noch markanter wirken ließ. Alles an ihm schrie nach Härte, nach Erfahrung, nach einer Welt, die ich nur aus Filmen kannte. Er war ein Mann, den man nicht leichtfertig ansprach. Er war ein Mann, der Respekt verlangte, allein durch seine Anwesenheit.

Ich spürte, wie sich in meiner Mitte eine Hitze ausbreitete. Mein Bauch zog sich zusammen und meine Brüste spannten sich unter dem leichten Stoff meines Tops an. Ich zwang mich dazu, wegzusehen, doch meine Augen kehrten immer wieder zu ihm zurück. Ich spürte, wie ein Lächeln auf meinem Gesicht aufstieg. Es war ein Lächeln der Faszination, der Neugier und einer Art von Gefahr.

Er hob den Kopf.

Und dann traf es mich.

Seine Augen.

Sie waren nicht hart. Sie waren nicht kalt. Sie waren das komplette Gegenteil von allem, was sein Körper versprach. Es waren Augen, die ich mir bei einem kleinen Jungen vorstellen würde, der gerade ein Geschenk ausgepackt hat. Warm, klar, leuchtend. Sie waren eine tiefe braune Farbe, die in der Dunkelheit fast golden schimmerte. Sie waren gefüllt mit einer unerwarteten, fast schmerzhaften Sanftheit.

Er sah mich nicht an, als würde er mich beobachten. Er sah mich an, als würde er mich erkennen. Als würde er etwas in mir sehen, das ich selbst nicht kannte. Und in diesem Moment, in dem unsere Blicke sich trafen, stoppte die Welt. Die laute Musik, das Gerede, die lachenden Menschen – all das schien in den Hintergrund zu treten und verschwamm zu einem leisen Summen. Es gab nur noch ihn und mich.

Ich spürte eine Welle von Scham und Aufregung, die mich erfasste. Ich wollte wegschauen, wollte mich verstecken, aber ich konnte nicht. Ich war gefesselt. Fasziniert. Wie ein kleines Tier, das von einem größeren, mächtigeren Raubtier beobachtet wird. Ich konnte seine Absicht nicht lesen. Er lächelte nicht. Er nickte nicht. Er sah mich einfach nur an.

Die Luft zwischen uns wurde dicker. Ich spürte, wie meine Brust sich hob und senkte, wie mein Herzschlag lauter wurde. Ich stellte mir vor, wie seine rauen Hände meine Haut berührten. Ich stellte mir vor, wie sein muskulöser Körper gegen meinen drückte. Die Gedanken waren so intensiv, dass es sich fast anfühlte, als würde es tatsächlich passieren. Eine elektrisierende Erregung erfasste mich, so stark, dass sich meine kleine süße Muschi schon zu reiben begann. Ich spürte ein winziges Ziehen tief in meinem Bauch, eine Mischung aus Verlangen und Angst. Ich wollte, dass er mir sagte, was er wollte. Ich wollte, dass er es mir befahl.

Ich trank den Rest meines Wodkas in einem Zug aus. Es brannte auf meiner Zunge und in meiner Kehle, aber ich spürte es kaum. Ich musste etwas tun. Ich konnte ihn nicht einfach anstarren. Ich musste entweder gehen oder mich zu ihm bewegen. Ich wusste, dass ich mich nicht von ihm wegbewegen konnte. Also würde ich den ersten Schritt machen müssen.

Ich stand auf, legte das leere Glas auf die Theke und zwang mich, einen Schritt auf ihn zuzumachen. Ich spürte, wie meine Beine zitterten, wie meine Hände sich verkrampften. Doch die Aufregung, die ich verspürte, war stärker. Es war, als würde eine unsichtbare Kraft mich zu ihm ziehen. Ich sah, wie er langsam sein Glas hob und einen Schluck nahm, ohne den Blick von mir abzuwenden. Es war eine Geste der Gelassenheit, die mich nur noch mehr fesselte. Er wusste, dass ich kommen würde. Er wusste, dass er die Kontrolle hatte. Und das machte mich wahnsinnig.

Ich ging weiter, ignorierte die Menschen um mich herum. Meine Augen waren nur noch auf seine gerichtet. Die Intensität in seinem Blick war fast unerträglich. Er war wie ein Strudel, der mich langsam, aber unaufhaltsam in seine Mitte zog. Ich wusste nicht, was passieren würde. Ich wusste nur, dass ich es wissen wollte. Und ich wusste, dass ich bereit war, es herauszufinden.

Als ich an seinem Tisch stand, schien die Welt wieder zu existieren, aber in einem anderen, leiseren Ton. Er stellte sein Glas ab. Seine Hand war so ruhig, so sicher, so dominant. Ein kleiner Schauer lief mir über den Rücken. Ich spürte, wie meine Pfläumchen zuckte, wie die Feuchtigkeit zwischen meinen Beinen zunahm. Ich war ein offenes Buch für ihn, das war mir klar.

Er sagte nichts, sah mich nur an. Seine Augen waren immer noch warm, aber jetzt konnte ich auch eine Spur von etwas anderem erkennen. Eine Art von Versprechen. Und eine Art von Drohung. Eine unausgesprochene Einladung, die mich gleichzeitig lockte und warnte.

Ich spürte, wie mein Atem stockte. Er war so nah. So viel größer, so viel stärker als ich. Ich spürte, wie meine Knie weich wurden. Ich war eine unwiderstehliche Kraft, die mich zu ihm trieb und ich war bereit, mich von ihr mitreißen zu lassen. Ich wusste, dass ich in Gefahr war. Aber ich wusste auch, dass ich es wollte.

Er lehnte sich leicht nach vorne und seine Lippen formten sich zu einem leisen, fast unmerklichen Grinsen. Ein Grinsen, das meine letzte Verteidigungslinie durchbrach und mich vollständig entwaffnete. In diesem Moment wusste ich, dass ich verloren hatte. Und ich war glücklich darüber.

Kapitel 2: Drinks und Versprechen

Sein Grinsen war fast unmerklich, eine flüchtige Bewegung der Lippen, die meine letzte Verteidigungslinie durchbrach. Ich stand da, gefesselt, die ganze Welt schien sich um diesen einen Moment zu drehen. Die Luft war erfüllt von unausgesprochener Spannung, so dicht, dass ich sie fast schmecken konnte.

„Kaffee?“ Seine Stimme war tief, rau, wie alter Whisky. Sie schnitt durch das leise Summen der Bar, ohne laut zu sein. Er stellte das leere Glas ab und seine Augen wanderten von meinem Gesicht zu meinen Lippen, verweilten dort für einen Moment, bevor sie wieder zu meinen Augen zurückkehrten. Ich spürte, wie meine Haut kribbelte. Es war nicht einfach eine Frage, es war eine Aufforderung, eine Herausforderung, die er an mich stellte.

Ich wusste nicht, ob er wirklich Kaffee meinte oder ob es eine verschleierte Anspielung auf etwas anderes war. Ich war so verwirrt, so berauscht von seiner Nähe, dass ich fast nichts sagen konnte. Ich schüttelte langsam den Kopf.

„Nein…“, flüsterte ich, meine eigene Stimme klang wie ein Fremder in meinen Ohren. „Eher etwas Stärkeres.“

Ein weiteres Grinsen huschte über sein Gesicht. Diesmal war es breiter, aber immer noch kontrolliert. „Gut. Das hatte ich gehofft.“ Er stand auf und ich musste den Kopf in den Nacken legen, um ihn anzusehen. Er war so groß, so massiv. Seine Präsenz war überwältigend. Er umkreiste den kleinen Tisch und trat direkt vor mich. Sein Geruch, eine Mischung aus Leder, Zigarretten und etwas ganz Eigenem, umhüllte mich. Es war ein Duft, der Stärke und Gefahr verströmte und meine Nasenflügel bebten ließen.

Er legte seine Hand auf meiner Rücken und schob mich sanft zur Theke. Der bloße Kontakt ließ einen Schauer über meine Wirbelsäule laufen. Es war kein zufälliges Berühren, es war eine zielgerichtete Geste, die mir klarmachte, dass er die Kontrolle hatte. Ich spürte den festen Druck seiner Handfläche durch den dünnen Stoff meines Kleides.

Wir setzten uns an die Bar. „Zwei Tequila“, sagte er zur Barkeeperin, ohne den Blick von mir abzuwenden. Er musterte mich, von Kopf bis Fuß, als würde er jedes Detail meines Körpers in sich aufsaugen. Sein Blick war so intensiv, dass ich mich nackt fühlte. Meine Schnecke zuckte bei dem Gedanken, dass er mich auszieht und meinen Körper berührt.

Die Barkeeperin stellte zwei Gläser mit goldenem Tequila und zwei Zitronenkeile vor uns auf die Theke. Er nahm einen der Zitronenkeile, presste ihn zwischen Daumen und Zeigefinger und ließ den Saft über seinen Handrücken laufen. Es war eine langsame, hypnotische Bewegung. Dann hob er sein Glas und reichte mir das andere. Unsere Finger berührten sich und ein elektrischer Schlag durchfuhr mich.

Wir tranken den Tequila in einem Zug, die scharfe Flüssigkeit brannte in meiner Kehle. Er sah mir tief in die Augen. „Was suchst du, Elena?“

Er kannte meinen Namen. Ich war überrascht, hatte ich ihn ihm gesagt? Ich konnte mich nicht erinnern. „Woher…“

„Ich weiß, wer du bist.“ Er lehnte sich vor, sodass sein heißer Atem meine Wange streifte. „Ich weiß, was du willst.“

Ich schluckte schwer. „Und was ist das?“

„Du willst es nicht einfach. Du willst es hart. Du willst, dass jemand die Kontrolle hat, jemand, der weiß, was er tut. Jemand, der dich an die Wand drückt und dir den Atem raubt.“ Seine Stimme war jetzt ein tiefes Flüstern, das nur für mich bestimmt war. „Und du willst, dass jemand da ist, der dich beschützt, wenn die Dunkelheit kommt. Ich kann beides sein.“