Imkern als Hobby - Sebastian Spiewok - E-Book

Imkern als Hobby E-Book

Sebastian Spiewok

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Beschreibung

Imkern wird immer beliebter. Gründe dafür gibt es viele – sei es als Ausgleich zum Beruf, aktiver Natur- und Tierschutz oder die eigene Ernte von unbelastetem Honig. Das nötige Wissen für die Bienenhaltung, von der Anschaffung bis zur Pflege, die Honiggewinnung und alle damit verbundenen Tätigkeiten finden angehende Hobby-Imker in diesem praktischen Ratgeber. Mit zahlreichen Profi-Tipps und Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

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Seitenzahl: 120

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Dieses E-Book ist die digitale Umsetzung der Printausgabe, die unter demselben Titel bei KOSMOS erschienen ist. Da es bei E-Books aufgrund der variablen Leseeinstellungen keine Seitenzahlen gibt, können Seitenverweise der Printausgabe hier nicht verwendet werden. Stattdessen können Sie über die integrierte Volltextsuche alle Querverweise und inhaltlichen Bezüge schnell komfortabel herstellen.

DAS BIENENVOLK — Leben im Stock

BIOLOGIE DER HONIGBIENE

Unsere Westliche Honigbiene Apis mellifera hat ihr Leben voll und ganz dem Bienenstaat gewidmet. Um die 30.000 Bienen leben im Sommer in einem Bienenvolk. Im Winter sind es immerhin noch 5.000 bis 10.000 Tiere. Es ist erstaunlich, wie diese kleinen Krabbeltiere eine äußerst erfolgreiche Einheit bilden. Das führt immer wieder dazu, dass die Bienen mystifiziert werden. Dabei sind es zum Teil sehr einfache Regeln der Selbstorganisation, die die Bienen genau die Arbeiten ausführen lassen, die gerade notwendig sind. Das tut der Faszination, die von einem Bienenvolk ausgeht, jedoch keinen Abbruch. Lassen Sie die Verklärungen einfach beiseite, und machen Sie sich mit der Biologie der Bienen vertraut. Nur so können Sie diese spannenden Tiere, aber auch die notwendigen Arbeiten am Volk und deren Auswirkungen wirklich verstehen.

DAS BIENENNEST

Unsere Honigbienen legen ihre Nester in Höhlen an, wobei die Waben das Herzstück eines jeden Nestes bilden. In der Regel sind sie parallel zueinander ausgerichtet, und die Wabengassen dazwischen so breit, dass zwei Bienen bequem aneinander vorbei passen. Die sechseckigen Wabenzellen dienen sowohl als Kinderstube als auch als Vorratskammern für Pollen und Honig. Dabei ist die Anordnung stets dieselbe: Das Brutnest befindet sich in der Mitte des Nestes. Drum herum oder zumindest seitlich davon verstauen die Bienen den Pollen. Über dem Brutnest werden die Honigvorräte eingelagert. Wie wir später noch sehen werden, kommt diese natürliche Nestanordnung den Imkern bei der Honigernte zugute.

Das Nest eines Schwarms. Foto: Spiewok

DIE BIENENWESEN

Den Großteil des Volkes machen die weiblichen Arbeiterinnen aus. Daneben gibt es nur eine Königin und während der Paarungszeit kommt eine kleinere Anzahl männlicher Drohnen hinzu.

DIE KÖNIGIN

Die Bienenkönigin – auch Weisel genannt – ist anhand ihres langen, schmalen Körpers gut von den kleineren Arbeiterinnen zu unterscheiden. Ihre Funktion ist ein wenig mit der der englischen Königin vergleichbar: Sie ist das Oberhaupt des Volkes, alle interessieren sich für sie, sie hält das Volk zusammen, aber zu sagen hat sie nicht wirklich viel. Vielmehr lenkt die Masse der Arbeiterinnen den Weg des Volkes. Ein eklatanter Unterschied zum englischen Königshaus ist jedoch, dass die Bienenkönigin das Monopol auf die Vermehrung besitzt. Sie ist das einzige Tier im Bienenvolk, das Eier legt – im späten Frühling bis zu 2.000 pro Tag.

Die junge Königin fliegt nur wenige Male aus, um sich mit rund 20 Drohnen zu paaren. Deren Spermien speichert sie in der Samenblase für den Rest ihres Lebens, das immerhin drei bis fünf Jahre dauern kann. Doch produziert sie nicht mehr genug Nachkommen, oder sind die Arbeiterinnen aus einem anderen Grund nicht mehr mit ihr zufrieden, wird die Königin schnell abgedrängt und durch eine Nachfolgerin ersetzt.

Die Königin wird von einem Hofstaat umgeben, der sie rund um die Uhr füttert und pflegt. Foto: Spiewok

DIE ARBEITERINNEN

Da alle Bienen eines Volkes von einer Königin abstammen, handelt es sich bei den Arbeiterinnen um Schwestern oder Halbschwestern. Abgesehen von der Fortpflanzung führen sie alle wichtigen Arbeiten im Bienenstock aus. Im Laufe ihres Lebens übernehmen sie unterschiedliche Aufgaben. Die Arbeitsfolge muss nicht zwingend so ablaufen, wie sie in der Tabelle gezeigt ist. Sie orientiert sich am Bedarf des Bienenvolkes, beispielsweise an der Zahl der zu fütternden Larven oder am Trachtangebot. Zudem gehen einige Bienen sehr speziellen Aufgaben nach, wie dem Entfernen von Bienenleichen aus dem Stock.

Während eine Arbeiterin im Sommer nach dem Schlupf nur rund vier bis sechs Wochen lang lebt, erreichen die Winterbienen eine Lebensspanne von mehreren Monaten. Auf diese Weise kann das Volk den Winter überdauern. Die Winterbienen werden von August bis Oktober aufgezogen. Rein äußerlich unterscheiden sie sich nicht von den Sommerbienen. Sie weisen allerdings einen deutlich größeren Fettkörper auf, in dem überschüssige Nährstoffe gespeichert werden. Meist nehmen sie erst im Frühjahr die verschiedenen Arbeiten im Stock auf.

Ältere Arbeiterinnen fliegen aus, um Nektar und Pollen zu suchen. Sie werden „Sammlerinnen“ genannt. Foto: Spiewok

ARBEITSTEILUNG DER ARBEITERINNEN

ALTERAUFGABEMERKMALE1.–3. TagPutzen der WabenzellenDie jungen Bienen können weder fliegen noch stechen.4.–5. TagFüttern der älteren Brut mit Honig-PollengemischFuttersaftdrüsen entwickeln sich durch Pollenkonsum6.–12. TagFüttern der jungen Brut und der Königin mit Futtersaft (Gelée Royale)Futtersaftdrüsen voll ausgebildet12.–21. TagWabenbauWachsdrüsen am UnterleibAbnahme des Nektars von den Sammlerinnen und Verarbeitung zu NektarFuttersaftdrüsen verändern sich und bilden Enzyme wie Invertase zur Umwandlung des Nektars in HonigFluglochwacheGiftblase vollständig mit Gift gefülltab 21. TagSammelflügeKeine Beteiligung mehr an den Arbeiten im Stock; ausgeprägter Tag-Nacht-Rhythmus

DIE DROHNEN

Die Männchen werden nur von April bis längstens Juli für die Paarungszeit aufgezogen. Sie sind anhand ihres pummeligen Körpers und ihrer großen Augen leicht von den Arbeiterinnen zu unterscheiden. Ein Drohn bringt im Gegensatz zur 100mg schweren Arbeiterin immerhin um die 250mg auf die Waage. Auch der tiefere Summton beim Fliegen verrät ihn schnell. Zudem haben Drohnen keinen Stachel, da dieser im Laufe der Evolution aus einem Legebohrer entstanden ist, mit dem die weiblichen Vorfahren ihre Eier in Pflanzen oder in kleinen Wirtstieren abgelegt haben.

Die Drohnen beteiligen sich nicht an den Arbeiten im Stock oder an Sammelflügen. Sie konzentrieren sich voll und ganz auf die Paarung. Dazu fliegen sie am Nachmittag aus, um sich an sogenannten Drohnensammelplätzen mit Gleichgesinnten zusammenzurotten und auf einfliegende Königinnen zu warten. Kommt ein Drohn trotz der großen Konkurrenz zum Zuge, stirbt er sogleich nach der Paarung. Den überlebenden Drohnen schlägt spätestens im Herbst das letzte Stündlein. Dann drängen die Arbeiterinnen sie aus den Völkern heraus, sodass nur die weibliche Belegschaft in den Winter geht.

Anhand ihrer großen Augen lassen sich die dickeren Drohnen leicht von Arbeiterinnen unterscheiden. Foto: Rübensaat

DIE ENTWICKLUNG DER BIENEN

Bei der Eiablage kann die Königin die Befruchtung der Eier kontrollieren. Aus den befruchteten Eiern entstehen weibliche Bienen, aus unbefruchteten Eiern Männchen. Ob ein Ei befruchtet wird, entscheidet die Königin anhand der Größe der Wabenzelle, in die sie das Ei legt, denn Drohnenzellen sind mit 6,9mm Durchmesser viel größer als Arbeiterinnenzellen mit nur 5,4mm. Königinnen wachsen wiederum in markanten stalaktitförmigen Weiselzellen heran, die die Arbeiterinnen vorzugsweise am unteren Rand einer Wabe bauen.

Drei Tage nach der Eiablage schlüpfen die Larven und ernähren sich vom Futtersaft der Ammenbienen. Während die Arbeiterinnenlarven nach drei Tagen auf eine Pollen-Honig-Mischung umgestellt werden, erhalten Königinnenlarven bis zu ihrer Verpuppung weiter das Gelée Royale. Alleine dieser Unterschied in der Ernährung entscheidet, ob sich eine weibliche Larve zu einer Arbeiterin oder einer Königin entwickelt.

Damit die Larven wachsen können, müssen sie sich mehrmals häuten, bis sie schließlich einen Kokon spinnen und sich verpuppen. Zuvor verschließen die Arbeiterinnen die Brutzelle noch mit einem Wachsdeckel, den die jungen Bienen beim Schlupf wieder aufnagen. Wie Sie der Tabelle entnehmen können, entwickeln sich Arbeiterinnen, Königinnen und Drohnen unterschiedlich schnell. Die Entwicklungsdauer bestimmt maßgeblich die zeitliche Abfolge der verschiedenen Arbeiten am Bienenvolk, wie die Regelmäßigkeit der Schwarmkontrolle oder das rechtzeitig Schneiden der Drohnenbrut.

ENTWICKLUNGSDAUER DER BIENEN

ARBEITERINKÖNIGINDROHNSCHLUPF AUS DEM EIam 4. Tagam 4. Tagam 4. TagVERDECKELUNG DER ZELLEam 9. Tagam 8. Tagam 10. TagSCHLUPF AUS DER ZELLEam 21. Tagam 16. Tagam 24. Tag

Angaben beziehen sich auf den Tag nach der Eiablage.

Die länglichen Bieneneier stehen in den Zellen. Foto: Spiewok

Junge Bienenlarven liegen im Futtersaft. Foto: Rübensaat

Nach drei Wochen schlüpft eine Arbeiterin. Foto: Spiewok

DER SCHWARM – EIN VOLK VERMEHRT SICH

Die wohlbekannten Bienenschwärme entstehen, wenn ein Volk sich vermehrt. Dann zieht die alte Königin mit rund der Hälfte der Bienen aus, um ein neues Nest zu gründen. Der Schwarm sammelt sich zunächst an einem Ast oder einem anderen Landeplatz. Von dort aus machen sich die Bienen auf die Suche nach einer neuen Nisthöhle. Die sind heutzutage jedoch rar gesät. Zudem steht der Schwarm vor der Aufgabe, das neue Nest noch vor dem Winter ausreichend zu verproviantieren – eine Aufgabe, die unter natürlichen Bedingungen nicht einmal ein Viertel der Schwärme schafft.

Im zurückbleibenden Nest schlüpfen meist mehrere Jungköniginnen, deren Aufzucht bereits vor Abgang des Schwarms begann. Sie müssen unter sich ausmachen, wer die nächste Chefin wird. Die neue Königin fliegt nach sechs bis zehn Tagen zu den Drohnensammelplätzen aus, um sich mit rund 20 Drohnen zu paaren. Danach verlässt sie den Stock erst wieder, wenn sie mit ihren eigenen Töchtern schwärmt.

Schwarmzellen hängen meist an der Wabenkante. Foto: Spiewok

Nachschaffungszellen befinden sich auf der Wabe. Foto: Spiewok

WEISELZELLEN

Die tropfsteinförmigen Zellen, in denen Königinnen heranwachsen, werden generell Weiselzellen genannt. Normale Wabenzellen sind für eine Königin zu eng.

Spielnäpfchen In der Schwarmzeit bauen die Bienen kleine Näpfe an den Wabenrändern. Dabei handelt es sich um die Basis zukünftiger Weiselzellen. Solange diese noch leer sind, werden sie als Spielnäpfchen bezeichnet. Doch irgendwann werden sie von der Königin bestiftet.

Schwarmzellen Bauen die Bienen Weiselzellen, um zu schwärmen, werden diese auch Schwarmzellen genannt. Sie hängen in der Regel an den unteren Kanten der Brutwaben.

Nachschaffungszellen Hat ein Volk seine Königin verloren, können die Bienen aus Eiern oder Larven, die höchstens drei Tage alt sind, eine neue Königin nachziehen. Dazu bauen Sie die ausgewählten Brutzellen zu Weiselzellen aus. Diese Nachschaffungszellen befinden sich in der Regel direkt auf den Brutwaben.

SO UNTERHALTEN SICH BIENEN

Die Bienen sind berühmt für ihren Schwänzeltanz, mit dem findige Sammlerinnen ihre Stockgenossinnen auf lohnende Futterquellen aufmerksam machen. Daneben spielen Duftstoffe, sogenannte Pheromone, eine wichtige Rolle in der Kommunikation im dunklen Bienenstock. Sie sind das Bindemittel, durch das sich die einzelnen Bienen überhaupt erst als Einheit empfinden. Das Pheromon aus den Kieferdrüsen der Königin sowie das Brutpheromon zeigen den Arbeiterinnen, dass ihre Mutter anwesend ist, und unterdrücken bei ihnen die Entwicklung der Eierstöcke. Diese Pheromone werden über Körperkontakt und gegenseitige Fütterung weitergegeben. Andere Pheromone sind flüchtig und breiten sich schnell aus, wie das Alarmpheromon, das die Stockgenossinnen zur Nestverteidigung herbeiruft.

Sterzelnde Bienen geben Pheromone ab. Foto: Rübensaat

KRANKHEITEN

Wie jedes andere Lebewesen kann auch die Honigbiene von vielerlei Krankheiten befallen werden. Milben, Viren, Bakterien, Einzeller, Motten und anderes Getier machen den Bienen das Leben schwer. Hinzu kommen Räuber, wie Mader, Waschbären oder Dachse. Auch Vergiftungen durch Pflanzenschutzmittel können die Bienenvölker schädigen.

Die wichtigste Krankheit jedoch ist die Varroose, von der alle Bienenvölker betroffen sind. Darunter verbirgt sich der Befall mit der Milbe Varroa destructor. Auf die immens wichtige Bekämpfung dieses Parasiten geht das letzte Kapitel genauer ein. Daneben sei noch die Amerikanische Faulbrut genannt, bei der es sich um eine Brutkrankheit handelt, die sehr ansteckend ist. Um diese Seuche frühzeitig zu erkennen, können Sie an einem Monitoring teilnehmen, das von einigen Imkerlandesverbänden und wissenschaftlichen Bieneninstituten angeboten wird. Informieren Sie sich eingehend über die unterschiedlichen Bienenkrankheiten, damit Sie diese erkennen und behandeln können. Lassen Sie sich davon aber nie die Lust an der Imkerei verderben! Eine Tabelle mit den wichtigsten Bienenkrankheiten finden Sie am Ende des letzten Kapitels.

Die Varroa ist ein Parasit von Honigbienen. Foto: San Martin

WAS SAMMELN BIENEN?

NektarZahlreiche Blütenpflanzen – aber bei weitem nicht alle – locken Bienen mithilfe von Nektar zur Bestäubung an. Die Sammlerinnen nehmen den Nektar mit ihrem Rüssel auf und transportieren ihn im Honigmagen ins Nest zurück. Dort würgen sie ihn wieder hoch, um das Sammelgut an den Innendienst weiterzureichen. Die Arbeiterinnen dicken den Nektar ein und setzen ihm Enzyme hinzu, bis er zu haltbarem Honig gereift ist. Dieser wird schließlich in Wabenzellen eingelagert, die zum Schutz mit einem Wachsdeckel verschlossen werden. HonigtauDie Bienen verwenden auch Honigtau für ihren Honig. Dabei handelt es sich um Ausscheidungen von Pflanzenläusen und Zikaden, die auf Blätter oder den Boden tropfen. Der Honigtau ist beispielsweise für die klebrigen Gehwege im Sommer unter Linden verantwortlich. Hauptquellen für reine Honigtauhonige in Deutschland sind Tannen- und Fichtenwälder. Daher werden diese Honige oft auch als Waldhonige bezeichnet.PollenEin Bienenvolk benötigt in einem Jahr etwa 25 bis 30 Kilogramm Pollen. Vor allem die Ammenbienen verbrauchen den Pollen für die Herstellung des Futtersaftes. Die Sammlerinnen verstauen den Pollen zum Transport in dicken Paketen an ihren Hinterbeinen. Anhand der Farbe dieser Pollenhöschen kann man erkennen, an welchen Pflanzen die Bienen gerade sammeln. HarzVor allem im Spätsommer nagen spezialisierte Sammlerinnen an Pappeln und anderen Pflanzen die Harze von Knospen, Rinden, Zweigen und Blättern ab. Im Bienenstock vermischen die Bienen das Harz mit Wachs zur sogenannten Propolis. Damit verschließen sie Löcher, beschichten die Innenseite der Nisthöhle und wischen die Brutzellen aus. Da die Propolis antimikrobiell wirkt, tötet sie zahlreiche Keime ab, die dem Bienenvolk gefährlich werden könnten. WasserNormalerweise decken die Bienenvölker ihren Wasserbedarf durch das Wasser im Nektar. In trachtarmen Zeiten wie im zeitigen Frühjahr oder an heißen Sommertagen tragen die Bienen jedoch zusätzlich Wasser ein, das sie an Teichen, Bächen und Pfützen sammeln. Damit kühlen sie zum einen den Bienenstock, indem die Bienen das Wasser über die Waben verteilen. Zum anderen dient das Wasser auch der Herstellung des Larvenfutters. Das Wasser wird nicht im Volk gespeichert, sondern nur nach Bedarf von weniger als einem Prozent der Sammlerinnen eingetragen.TrachtpflanzenPflanzen, die den Bienen als Nahrungsquelle dienen, werden als Bienenweide oder Trachtpflanzen bezeichnet. Stellt eine Pflanzenart durch vermehrtes Auftreten und hohe Nektar- oder Honigtauproduktion eine besonders ergiebige Quelle dar, spricht man von einer Massentracht. Diese kann beispielsweise ein Rapsfeld liefern, aber auch Lindenbäume in Alleen oder unliebsame Pflanzen wie Drüsiges Springkraut.

IMKER WERDEN — Der erfolgreiche Einstieg

DER EINSTIEG IN DIE IMKEREI