Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
Impulse setzen durch authentische Kommunikation – du wolltest schon immer mal wissen, wie Beziehungsratgeber in der Praxis funktionieren? Patricia und David haben es ausprobiert und darüber Buch geführt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Die beiden Mid-Vierziger kannten sich erst einige Monate, als das Experiment begann. David hatte die Idee, dass beide täglich ein Metapherkärtchen ziehen, jeder seine Impulse dazu aufschreibt und dem anderen als Textdokument via Whatsapp schickt. Erst wenn beide ihre Texte geschrieben hatten, durfte man sie lesen. Patricia war sogleich mit Begeisterung dabei. So erhielten sie Impulse aus den Metapherkärtchen, die die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema lenkten und sie setzten beide ihre eigenen Impulse. Dadurch entstanden tiefe Einblicke in die Gefühle, die Geschichte, die Gedanken und die Seele der beiden Verliebten, mit vielen Überraschungen, Premieren und Verwirrungen. Dieses effiziente und gleichzeitig spielerische Schreibdenken ermöglichte Patricia und David ein ehrliches Mitteilen. Dadurch entstand Nähe. Und ein Kanal, der verfügbar war, wenn Kommunikation auf anderer Ebene nicht möglich war, wie ihr selbst lesen werdet. Dieses Buch zeigt euch das ungefilterte Kennenlernen zweier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Drama, Traumabewältigung, Verkorkstheiten und tiefe Liebe inklusive.
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 220
Veröffentlichungsjahr: 2023
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Patricia Lubitz
David Kargl
Impulse
Patricia Lubitz
David Kargl
Impulse
EinKommunikationsexperiment
Impressum
Texte: © 2023 Copyright by
Patricia Lubitz, David Kargl
Umschlag:© 2023 Copyright by
Patricia Lubitz, David Kargl
Verantwortlich für den Inhalt:
Patricia Lubitz
David Kargl
Druck:epubli – Neopubli GmbH, Berlin
Bei meinem ersten Date mit David gab es diesen magischen Moment, der etwas in mir auslöste, das mir neu war. Ich konnte mich innerhalb weniger Sekunden in seinen Augen fallen lassen. Diese Schwerelosigkeit, diese Hingabe, diese Geborgenheit erlebe ich nach wie vor und ich liebe diesen Zustand, der mittlerweile durch das Empfinden und Empfangen tiefer Liebe ergänzt wurde.
Zwischen diesem ersten Moment und unserem jetzigen wunderschönen, vertrauten und spannenden Zusammensein liegen ein großes Quantum Beziehungsarbeit, eine Menge Tränen, tagelange Gespräche, extreme Verwirrtheit und erstaunlich viel wiederkehrende Motivation und Energie, um Wege für Annäherung, Verständigung und Lösung zu finden.
„… i hob ka Zeit mehr für an Föhla, i hob kan Bock auf Spülerein …“ singen STS während ich diese Zeilen schreibe. Es beschreibt den Spirit unserer Beziehung, die geprägt ist von der Magie des Entdeckens und Erforschens. Damit einher geht auch das Loslassen bestimmter Ideen und Vorstellungen, das Lösen von Erwartungen und das Erkennen der eigenen Themen.
Viele davon haben wir genau hier mit diesen Worten bearbeitet, denn oft war es uns – aufgrund der gravierenden Unterschiede, die unsere beiden Charaktere ausmachen sowie der diversen getriggerten Zustände – nicht möglich, auf andere Art zu kommunizieren. Dieses Experiment war oft unsere „Rettung“. Ich bin dankbar für all unsere Prozesse.
Wir sind noch mitten drin im Kennenlernen und ich möchte es gern weiterhin so erleben. Jeder Moment ist einzigartig und unser Zusammensein birgt kontinuierlich Premieren. Es ist die reifste Beziehung, die ich jemals hatte und gleichzeitig fühle ich mich jünger und vitaler denn je.
Dieses Experiment hat mir ermöglicht, mich gänzlich zu zeigen, mit all meinen anstrengenden Wesenszügen, mit all den Zuständen meines verletzten inneren Kindes, mit all meinen Gaben, die ich zu verschenken habe.
„Zag mir dein Himmel und deine Stern, weil´s dann vielleicht uns zammen ghean.“
Möge dieses Buch dir Freude bereiten und dir wertvolle Impulse für deine Beziehungen liefern.
Alles Liebe,
Patricia
Die Idee kam mir eines Morgens, nachdem wir beide ein Kärtchen aus Patricias „Im Einklang mit dem Universum“ Set gezogen haben, und unsere Gedanken dazu austauschten. Wir waren noch am Beginn des Kennenlernens, und ich wollte ein gemeinsames, spielerisches Projekt schaffen, über das wir trotz beschränkter Zeit miteinander täglich kommunizieren konnten.
Die Regeln waren schnell erfunden, jeder sollte ein eigenes Set haben, täglich ein Kärtchen ziehen, und dem anderen ein Foto davon per WhatsApp schicken. Im Laufe des Tages schreibt jeder seine Gedanken, Gefühle, Assoziationen zu beiden Kärtchen nieder, und schickt den Text als Datei an den anderen. Erst wenn die eigenen Texte verschickt waren, durfte man das Werk des anderen lesen.
Zwei ansprechende Kärtchensets waren schnell gefunden, und Patricia sofort begeistert von der Idee.
Und so ging’s los, ziehen, schreiben, schicken, lesen. Ein tägliches Ritual, ein Üben des in sich Hineinspürens, des Formulierens, ein gespanntes Erwarten, was der andre aus demselben Rohmaterial gemacht hat.
Was so entstanden ist, war eine Brücke, die uns beide verband, über die wir Zugang zum Inneren des anderen gefunden haben, die auch in die eigenen Tiefen geführt hat und die gelegentlich die letzte schmale Rettungsgasse blieb, wenn direkte Kommunikation gescheitert war.
Viel Vergnügen beim Lesen,
David
Inspiriert von den Kartensets
Lebensfreude für jeden Tag – Das Kartenset für mehr Achtsamkeit, Gelassenheit und Glück
und
Finde deinen Lebensweg – 55 Impulse für mehr Erfolg, Glück und Liebe
von Kurt Tepperwein aus dem mvg Verlag
11.01.2023
Ich vertraue der einen Kraft, die mich mit Stärke und Freude erfüllt. Vertrauen und Freude sind wie Geschwister, die aufeinander aufbauen. Die Freude folgt dem Vertrauen. Ich bin voller Zuversicht.
Patricia:
Ich bin zuversichtlich, dass ich alle Lebenssituationen gut meistern werde. Ich bin zuversichtlich, dass stets das Gute in mir siegt. Ich bin zuversichtlich, eine gute Mutter zu sein. Ich bin zuversichtlich, eine gute Partnerin zu sein. Ich bin zuversichtlich, das beste Leben zu leben und gebe alles, damit das so ist. Ich bin zuversichtlich, weil ich schon so viel Gutes und Schönes erlebt habe. Ich alleine habe die Entscheidung getroffen, mein Leben stetig zu verbessern und ich bin zuversichtlich, dass all meine anderen Herzenswünsche in Erfüllung gehen werden. Ich bin dankbar für das viele Lachen jeden Tag.
David:
Vertrauen blickt in die Zukunft und begünstigt den Versuch, die Freude liegt im Tun. Meine Zuversicht kennt keine Hindernisse, nur Herausforderung, Mittel und Wege.
11.01.2023
Was auch immer du dir wünscht, das Ergebnis ist die Antwort auf deine Sehnsucht. Das Resultat eines Ziels kannst du nicht rückgängig machen. Befasse dich eingehend mit Wünschen, bevor du sie ins Universum entlässt.
Wünsche sind wie kleine Kinder. Je mehr man ihnen nachgibt, umso anspruchsvoller werden sie. Unterscheide zwischen Wünschen, die eine Herzensangelegenheit sind, und solchen, die oberflächlicher Natur sind. Bevor du dir etwas wünscht, frage dich, warum du das eigentlich willst. Geht es dir wirklich um die Sache selbst? Oft versteckt sich hinter dem Wunsch etwas ganz anderes.
David:
Meine Sehnsüchte liegen oft vor mir selbst verborgen. Unstimmige Wünsche lassen meine Energie verpuffen und mich mir selbst im Weg stehen. Das Glück liegt im Streben, wenn ein Wunsch in Erfüllung geht, verliere ich auch etwas.
Patricia:
Mein erster Impuls: Was sich der David wohl so wünscht? Neugier steigt hoch. Sind unsere Wünsche ähnlich? Ja. Ohne es zu wissen. Mein Gefühl sagt ja. Kleine Unsicherheiten machen sich bemerkbar. Kurz. Wieder verschwunden. Zurück im Jetzt, diese Erkenntnis: Nach langer Praxis des achtsamen Wünschens ist genau das eingetreten, worum ich gebeten hatte. Ein liebevoller, feinfühliger, wertschätzender und attraktiver Mann, mit dem ich mich genauso fühle, wie ich es mir gewünscht hatte. Warm. Wohlig. Geborgen. Gewollt. Geliebt. Beschützt. Blühenden Herzens. Voller Hingabe. Schenkend. Empfangend. Liebend. Schätzend. Achtend. Neugierig. Lustig. Herausgefordert. Gefördert. Lustvoll. Erfüllt. Sehnsüchtig.
Ein Zusatzwunsch war, dass ich mit meinem Lebenspartner wachse. Ich bin da, um seine Entwicklung zu fördern und vice versa. Nicht aktiv. Einfach durch unser Sein. So wie wir sind, sind wir genau richtig füreinander. Ich wünsche mir, dieses intensive Gefühl immer in mir zu tragen und auszuleben. Das ist Leben.
12.01.2023
Was gibt es Schöneres, als den Tag zu genießen?
Doch woher diese Gelassenheit nehmen, wenn alles drunter und drüber geht? Halte inne und höre in dich hinein, anstatt dich nach außen zu wenden. Nur so kannst du zur Ruhe kommen.
Patricia:
Meine permanenten Verbesserungsversuche dahingehend, das Leben mehr zu genießen, tragen Früchte. Dennoch: Es geht noch was. Ich bin dankbar für jede Erinnerung daran, dass es ganz allein bei mir liegt, wie ich den Tag, den Moment genieße. Ich bin dankbar für meine Entwicklung und für all die schönen Momente, die ich mit wundervollen Menschen und mit mir selbst und mit der Natur erlebt habe, jetzt erlebe und noch erleben werde.
David:
Die Seele baumeln lassen, Zärtlichkeit, angeregter Austausch, menschliche Wärme, die kleinste Kleinigkeit, ich genieße, wenn ich ganz bei der Sache bin, durch nichts abgelenkt. Es gelingt mir meist leicht, externe Faktoren auszublenden, aber Unabgeschlossenes, Gefühle von Schuld, nicht ausgetragenen Konflikte und verabsäumte Gelegenheiten lassen meine Gedanken kreisen. Vieles davon versucht einer genaueren Betrachtung zu entfliehen und verstecken sich, wenn ich es bewusst wahrnehmen will. Spüren, was mich bewegt, erfordert den Mut, alles zuzulassen. Wenn ich alles, was mich bewegt, losgelassen habe, bin ich in Ruhe.
12.01.2023
Lebe dein Leben wirklich, statt durch Angewohnheiten gelebt zu werden. Erlebe jeden Tag neu. Das ist keine Übung, denn jeder Tag bringt Erneuerung.
Dein Leben Mustern und Programmen zu überlassen ist keine bewusste Haltung. So läufst du Gefahr, Situationen mit Vorbehalten gegenüberzutreten, und damit manipulierst du dich selbst. Du kannst jeden Tag neu gestalten. Deine heutigen Handlungen werden durch die Vergangenheit beeinflusst. Versuche, aus deinen Gewohnheiten auszusteigen, und erlebe von Augenblick zu Augenblick alles neu. Vergiss das Früher und lebe im Jetzt.
David:
Zu leben bedeutet, im Fluss zu stehen, durchdrungen zu werden, aufzunehmen und loszulassen. Angst vor Verlust und Mangel verleiten mich dazu, festhalten zu wollen. So entstehen Ballast und Widerstand, ich reagiere und laufe dem Augenblick hinterher.
Wenn ich Mustern folge, erlebe ich dasselbe wieder. Das Vertraute bietet Sicherheit, der Preis dafür sind Fülle und Inspiration, das Ergebnis Stagnation und Leere.
Im Versuch, positive Erlebnisse nachzubilden, ignoriere ich die Veränderung, die ich und meine Umgebung durch das erste Erlebnis erfahren haben. Im Versuch, negative Erlebnisse zu vermeiden, lenke ich meine Aufmerksamkeit genau auf diese und schaffe dadurch ihre Voraussetzung.
Patricia:
Go Girl! Ich bin stolz auf dich! Weiter so. Ich weiß, warum sich all der Aufwand lohnt. Again and again and again. Jeden Tag. Ich entscheide. Ich bleibe dran. Ich will noch weiterkommen.
13.01.2023
Was gibt es Schöneres, als den Tag zu genießen?
Doch woher diese Gelassenheit nehmen, wenn alles drunter und drüber geht? Halte inne und höre in dich hinein, anstatt dich nach außen zu wenden. Nur so kannst du zur Ruhe kommen.
Patricia:
Eine fortwährende Prüfung mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Etappen. Wissend, dass ich entgegen meinem Bedürfnis nach Ruhe handle, weil gewisse Dinge einfach gerade dran sind und genau jetzt die richtige Zeit dafür ist, dieses oder jenes zu beginnen, zu vollenden, zu tun, nehme ich die Konsequenzen in Kauf. Aktuell ist dies der Tinnitus. Ein treuer Kompass, der immer dann ausschlägt, wenn mein Akku im Minus ist. Und genau dann sind es die klitzekleinen Momente, die sich anfühlen, wie eine Woche Urlaub. Ich werde heute ganz bewusst darauf achten, die Minusstunden durch Plussekunden aufzufüllen.
David:
Umsehen, was mich umgibt. Das Schöne in mir erkennen, das es weckt. Da sein, fühlen, gleiten lassen. Gelassenheit, weil ich lassen kann. Das Schöne, das Bittere. Ich bin die Ruhe nach dem Sturm.
13.01.2023
Die schöpferische Kraft in mir wartet darauf, meinen Visionen nach außen zu tragen und sichtbar werden zu lassen. Worauf warte ich? Ich beende das Warten und lasse Erwartungen fallen. Es sind die begrenzten Gedanken, die mir bei meiner Verwirklichung im Weg stehen. Ich werde aktiv und nehme mein Leben selbst in die Hand. Ich bin der Schöpfer meiner Ziele und Träume.
David:
Die wunderbarsten Dinge ergeben sich, weil sie mir zufallen. Probleme fangen dann an, wenn ich versuche, dem Zufall auf die Sprünge zu helfen. Damit einhergehen Erwartungen und deren Enttäuschung. Ich schöpfe, indem ich aufnehme, was zu mir kommt. Ich trage meine Visionen nach außen, indem ich abgebe, was meine Liebe trägt.
Patricia:
Seit Jahren praktiziere ich genau das, um mein Überleben zu sichern und ich bin müde. Ich bin müde davon immer so viel Energie aufzubringen, damit es weitergeht, damit das Leben schön ist, damit ich Freude habe, damit ich meine Kinder versorgen kann. Diese aktuelle Müdigkeit erinnert mich an dunkle Zeiten. Ich bin noch lange nicht dort, wo ich sein möchte und gleichzeitig hätte ich vor 2 Jahren nie gedacht, dass ich jemals so drauf sein kann, wie ich es jetzt gerade bin. Authentischer, aufrichtiger, ehrlicher, liebender, lebendiger, schöner, stärker, toleranter, freudiger denn je. Und dennoch fühle ich mich manchmal so alleine mit all dem Aufwand, den ich betreibe, damit es so sein kann. Das macht mich gerade traurig.
14.01.2023
Ich vertraue der einen Kraft, die mich mit Stärke und Freude erfüllt. Vertrauen und Freude sind wie Geschwister, die aufeinander aufbauen. Die Freude folgt dem Vertrauen. Ich bin voller Zuversicht.
Patricia:
Ich bin zuversichtlich, dass meine Entscheidungen richtig sind und dass ich meinem Instinkt nach wie vor folgen soll und meine Intuition noch besser zu verstehen lerne und sie höre, wenn sie mir etwas sagen will. Ich vertraue der Kraft, die mich mit Stärke und Freude erfüllt, denn ich habe erlebt, dass diese Kraft in den anstrengendsten Momenten da ist und dafür sorgt, dass ich trotz Erschöpfung in einer hohen Schwingung bleibe und nicht ins Dunkle drifte.
David:
Vertrauen zu spüren erfüllt mich mit Freude, Vertrauen zu können schenkt mir Freiheit. Ich spüre die Kraft, die in der Freude steckt und genieße die Freiheit, sie zu entfalten.
14.01.2023
Ich öffne mein Herz und fühle meine Einzigartigkeit, die so individuell ist wie meine Vision. Es gibt keinen Grund zu zweifeln, denn ich trage alles Potenzial, das es für meine Verwirklichung braucht, in mir.
David:
Ich öffne mein Herz, damit ich sehen kann. Niemand sieht die Welt so wie ich. Was ich wahrnehme, ist schon in mir, ich entscheide, was ich daraus gestalte.
Ich öffne mein Herz, damit ich gesehen werde. Niemand sieht die Welt so wie ich. Was ich wahrnehme, will ich teilen, sonst bin ich alleine.
Patricia:
Anstatt im Außen zu sein, mein Inneres als das anzuerkennen, was es ist. Warm und liebevoll und unperfekt. Ich habe so lange so viel im Außen gelebt und immer versucht ein neues Projekt zu starten und zu beenden, um zu greifen und zu sehen, was ich alles kann, weil ich nur dann wahrnahm, was ich bin. Ich bin viel mehr als meine Unternehmungen und meine Handlungen. Ich bin einzigartig und das möchte ich auch gern so erleben.
15.01.2023
Heute lasse ich alles los und erzeuge keinen Druck. Ich lade Gelassenheit in mein Leben ein, denn es geschieht ohnehin alles so, wie es geschehen muss. Dessen bin ich mir bewusst. Ich vertraue!
Patricia:
Wunsch nach idealer Partnerschaft. Wunsch nach idealer Verbindung. Es fällt mir manchmal schwer, loszulassen. Wenn ich in der Natur bin und mich bewege, geht das gut. It all happens 4 a reason, ja klar. Das erlebe ich ständig. Dennoch gibt es so manches, das ist mir sooooo sehr wünsche, dass es mir dann nicht gelingt, es geschehen zu lassen. Aus Mangel. Dessen bin ich mir bewusst.
David:
Was ich erzwingen will, treibe ich vor mir her. Was ich festhalten will, will mir entfliehen. Was ich lasse, kann seinen eigenen Weg zu mir finden. Gelassenheit schafft Vertrauen, Vertrauen ist anziehend. Gelassenheit bereitet mich vor, zu empfangen, was zu mir finden will.
Danke an alle Katzen in meinem Leben, ihr habt mich viel gelehrt.
15.01.2023
Ich öffne mein Herz und fühle meine Einzigartigkeit, die so individuell ist wie meine Vision. Es gibt keinen Grund zu zweifeln, denn ich trage alles Potenzial, das es für meine Verwirklichung braucht, in mir.
David:
Was ist meine Vision? Ich sehe sie nicht. Ich habe ein paar Ziele, ich habe ein paar Wünsche, aber eine durchgehende Idee kann ich nicht erkennen. Vielleicht habe ich mich so an die Brüche gewöhnt, dass ich aufgehört habe an etwas Größeres zu glauben. Ich zweifle nicht an meinem Potenzial, nur ohne Richtung wird daraus kein Antrieb.
Patricia:
Ich atme Liebe ein und Zweifel aus. Ich atme Liebe ein und Zweifel aus. Ich atme Liebe ein und Zweifel aus.
16.01.2023
Überprüfe deine Standpunkte, die dich davon abhalten, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind.
Annahmen, Meinungen und Interpretationen verwechselst du mit Realität, wenn du nicht unvoreingenommen und völlig frei an die Dinge herangehst.
Patricia:
Ich bin verwirrt und das ist gut so, denn das ist der erste Step, um mich von alten Mustern zu lösen. Ich erkenne, dass sie nicht mehr passen und forsche nach dem für mich Stimmigen, indem ich zulasse, was gerade ist. Es fällt mir schwer, die Perspektive zu wechseln, wenn ich im Mangel bin. Ich bin dankbar, so viele liebe Menschen in meinem Leben zu haben, mit denen ich mich austauschen kann und die für mich da sind. Sie helfen mir dabei, mich von einer anderen Seite zu betrachten. Dadurch kann ich besser reflektieren.
David:
Ich kenne den Widerstand, der entsteht, wenn jemand in ein Schema gepresst wird. Wir wollen gesehen werden, nicht interpretiert. Neues kann ich nur entdecken, wenn ich mich von bekannten Mustern löse. Mit Vertrauen gelingt es mir leichter, unvoreingenommen zu sein. Angst sucht nach Bekanntem, um es zu vermeiden. Ein halbes Schema nehme ich dann schon als die ganze Gefahr wahr.
16.01.2023
Versteck dich nicht hinter deinen Masken, sondern zeig dich so, wie du bist. Kehre dein Naturell nach außen und lasse die Illusion los, die du vorgibst zu sein.
Warum versteckst du dich hinter bestimmten Eigenschaften? Warum gibst du dich anders, als du tatsächlich bist? Möchtest du, dass dich Menschen für jemanden halten, der du gar nicht bist? Zeig der Welt dein wahres Gesicht und verbirg dich nicht hinter einer Maskerade. Die Antwort des Lebens ist das Echo deines eigenen Verhaltens. Deshalb verstell dich nicht und begegne dem Leben ganz natürlich.
David:
Manche Erfahrungen und ein Mangel an Selbstliebe lassen mich in dem Glauben, nur wenn ich so bin, werde ich akzeptiert, ich muss dieses sagen, um Gefallen zu finden, und jenes tun, um geliebt zu werden. Es bin nicht ich, der so akzeptiert wird. Es bin nicht ich, der so Gefallen findet. Es bin nicht ich, der so geliebt wird. Es ist mein Gefängnis, in das ich mich selbst gesperrt habe, und, aus dem auszubrechen mir übelgenommen wird, weil so klar wird, dass ich davor gelogen habe, um anderen mein Wunschbild unterzujubeln. Selbst wenn es gefällt, das Unauthentische verhindert Vertrauen, die fehlende Leichtigkeit macht mich träge und müde, mit ständigem ängstlichen Überdenken, ob ich in meiner Rolle bleibe, kann ich nicht präsent sein. Ich versuche zu kontrollieren, wie meine Umwelt mich wahrnimmt und gebe so meiner Umwelt die Kontrolle über mich.
Patricia:
Es ist, als ob täglich etwas Farbe von den vielen Schichten abblättert, die ich ein Leben lange mühevoll und sehr detailliert gepinselt habe. Immer wieder habe ich übermalt und übermalt. Auch nachdem ich mich für mich entschieden hatte und sehr vieles dafür getan hatte, mein Ding zu machen. Mir ist erst seit kurzem bewusst, wie viel Maskerade ich betrieben hatte. Zum Teil ist es jetzt auch noch so, doch es wird mir schneller bewusst und ich lege ab und ab und ab und es ist ein Gefühl von Freiheit, zu sagen „nö, das will ich nicht“ oder „so bin ich, ich bin gerade bockig oder ich hab gerade keine Lust“. Alles, was dabei rauskommt, ist fruchtbar, konstruktiv und fühlt sich gut an. Ich möchte mich noch mehr trauen, noch mehr von mir zu zeigen. Was mich daran hindert? Vermeintlicher Perfektionismus. Ein gewohntes Programm: „Immer lächeln“.
17.01.2023
Heute verzeihe ich mir selbst, damit ich auch anderen verzeihen kann.
Ich verzeihe mir, dass ich andere kritisiert, bemängelt oder verurteilt habe. Ich habe übersehen, dass nicht das Verhalten der anderen falsch war, sondern meine Kritik und mein Urteil.
Patricia:
Ich spüre mich rein in diese Haltung. Ich spüre, wie ich Menschen um mich herum und aus meiner Vergangenheit anders wahrnehme. Es ist leichter. Es ist schöner. Es ist friedlicher. Verzeihen gelingt mir noch nicht. Das kommt im nächsten Schritt. Mein Weltbild (zum gefühlt hundertsten Mal) hat sich wieder verändert hat. Die Welt ist heller. Sie ist weicher und friedlicher. Und hellblau. In mir ist es ruhiger und ich spüre eine Liebe, die mich bewegt und berührt. So als ob mich das Urteil und die Wertung, die Kritik an anderen, wie eine harte Wand daran gehindert hat, diese Liebe fließen und strömen und lassen. In alle Richtungen. Aus meinem Herzraum durch jede Zelle meines Körpers. Ich bin gerade erfüllt und fühle mich vollkommen. Verbunden mit allem. Getragen.
David:
Es liegt so viel Leichtigkeit auf der anderen Seite des Verzeihens. Die Last der Schuld, die Last des Nachtragens, ein paar einfache Worte, von Herzen gesprochen, ein Schritt des Entgegenkommens und bleierne Seelen können wieder freudig tanzen.
Ich kann meinem Geltungsdrang, meiner Überheblichkeit, Unsicherheit und Intoleranz bereits in mir begegnen, anstatt durch Angriff nach außen zu tragen.
17.01.2023
Willst du die Tür zu innerem Frieden öffnen? Dann solltest du wissen, dass sich diese Tür nur nach innen öffnet. Im Außen wirst du Frieden nicht finden, also schau nach innen. Das Leben ist wie ein Echo. Das bedeutet, dass du gut darauf achten musst, welche Signale du aussendest. Wenn du laut „Ist da wer?“ rufst, wird das Echo nicht mit „Ja, ich bin hier“ antworten. Finde Frieden in dir selbst, und du wirst die Friedfertigkeit der Welt erkennen.
David:
Wenn ich im Außen Frieden suche, suche ich einen Schuldigen, um alle Verantwortung abzuladen. Wenn ich im Inneren Frieden suche, nehme ich die eigene Verantwortung an, sehe die eigene Fehlerhaftigkeit, bitte um Verzeihung und akzeptiere die Antwort. Wenn in mir ein Krieg tobt, nähre ich die Spannung rund um mich. Wenn ich mit mir selbst im Einklang bin, bringe ich Ruhe und Gelassenheit.
Patricia:
Himmel in meinem Herzen. Erneut werde ich daran erinnert, was ich schon erlebt habe. DANKE DANKE DANKE! Ich kenne es. Ich lebe es immer wieder. Ich weiß, wie es geht. Wenn ich die Signale wahrnehmen, die mir gesendet werden. Realität ist immer subjektiv und so vieles eine Illusion. Dies sind die Momente, in denen die vielen Worte, die ich lese und sage und schreibe, spürbar sind. Mein oberstes Ziel ist es, glücklich zu sein. Bombastisch glücklich. Diesen Weg gehe ich und nehme alle Herausforderungen an.
18.01.2023
Alle Wesen, die mich umgeben, erblühen wie Blumen und erstrahlen in Liebe, wenn ich ihnen mit Achtsamkeit und Unvoreingenommenheit begegne. Da ich in allem immer nur mir selbst begegne, begegne ich überall der Liebe, die mir eigen ist.
Patricia:
Es gibt sie, diese Momente, in denen ich für alle diese tiefe Liebe empfinde, denn die Seelen aller Menschen sind rein und vollkommen. Es ist ihre materielle Schwingung, ihre Handlungen, ihr Zustand, die sie oft nicht schön oder liebevoll erscheinen lassen. Doch ihre Seelen sind rein und ich segne sie. Und dann gibt es Momente, in denen ich kritisch bin, wertend, unecht, wütend. Kurze Momente, die mich oft aus einem Automatismus holen, denn meine Sensoren sind glücklicherweise fein und erkennen diese unangenehmen Zustände. Eine weitere Variante ist, dass ich ganz bei mir bin und einfach gerade das tue, worauf ich Lust habe (zum Großteil dann mit meinen Töchtern) und mich tatsächlich nur am Augenblick erfreue. Dann blicke ich nicht nach Außen, sondern konzentriere mich nur auf mich und mein kleines Universum. Das ist schön. Ich bin zufrieden und voller Vorfreude auf alle weiteren Entwicklungen und Erfahrungen. Da geht noch was.
David:
Schönheit ist überall, spüren kann ich sie nur dort, wo ich mich ihr öffne. Gestern war es ein Vogelschwarm, in Muße betrachtet, der über den Dächern seine unberechenbaren Bahnen zog, durch die tief stehende Sonne in den Kurven in funkelndes Lametta verwandelt, heute waren es zärtliche Worte, in Liebe gesprochen, die in mein noch dämmerndes Bewusstsein geträufelt wurden und es erhellt haben, morgen will ich es selbst sein, der anderen ermöglicht, die Liebe in ihnen zu empfinden.
18.01.2023
Wenn ich dem Leben diene, dient das Leben mir. Wenn ich Menschen diene, diene ich dem Leben. Was auch immer ich auf dem Weg zur Erfüllung tun möchte, es sollte anderen dienlich sein. Vorhaben scheitern oft, wenn sie ausschließlich persönliche Zwecke verfolgen und nur der eigenen Befriedigung nutzen. Diene ich allen, so folge ich dem höchsten Selbst und tue das, was mein Herz als richtig erachtet.
David:
Gehe ich achtsam durchs Leben, erkenne ich die Bedürfnisse meiner Umgebung. Handle ich entsprechend, wird mein Tun auf Wohlwollen, Entgegenkommen und Zufriedenheit stoßen. Was ich wahrnehme, erwecke ich in mir.
Patricia:
Um dem Leben dienen zu können, muss ich in der Lage dazu sein. Das heißt, dass ich zuerst mich nähren und versorgen muss, um für andere da sein zu können. Eine immer wiederkehrende Aufgabe, der ich mich gern stelle und es wird leichter und leichter. Manchmal gibt mir das Leben einen liebevollen, wenn auch schmerzhaften Tritt, damit ich daran erinnert werde. Meine Bestimmung erfüllt mich. Ich lebe im Irdischen, schon oft das, was ich schon immer war und immer sein werde. Ein Hafen, ein Leuchtturm. Verbunden mit dem Weltessenertum. Zum Wohle aller. Dennoch: nicht alle Pflänzchen werden es schaffen und die düngen den Boden. Ich investiere nur dort, wo der Bedarf ist und die Offenheit. Jeder Mensch ist ein eigenes Universum. Ich vertraue, dass sich genau die Menschen finden, die gleich schwingen. Es wird bald so sein, dass ich meiner Bestimmung noch mehr nachkommen und als Mensch wirken kann.
19.01.2023
Die universelle Liebe fließt durch mich. Sie schenkt mir die Kraft, den Tag zu meistern. Sie ist der Antrieb, meine Inspiration und mein natürliches Wesen. Ich bin dankbar dafür. Dankbarkeit ist Freude.
Patricia:
Ich bin dankbar, dass meine ältere Tochter mich immer wieder in Situationen bringt, in denen es das einzig richtige ist, Liebe zu empfinden. Es ist, als ob das der Zaubertrank für alles ist. Theoretisch ist mir das klar. Praktisch besonders in herausfordernden Situationen, denen ich nicht entfliehen kann und die für mich sehr anstrengend sind. Oftmals habe ich mich gerade von einer anstrengenden Situation mit ihr erholt und es folgt die nächste. Mir bleibt nichts Anderes übrig, als Dankbarkeit und Liebe zu empfinden. Alles andere würde nicht funktionieren und vieles kaputt machen. Das habe ich schon oft genug erlebt und das mag ich nicht. Ich kann sehen und spüren, wie sich Situationen entspannen, wenn ich Liebe fließen lasse.
David:
Ich erkenne die Möglichkeit zu wachsen, zu nähren, in allem, was mich umgibt und in mir selbst. Wie alles Lebendige ist die Liebe in ständiger Veränderung. Nur im Fluss kann sie leben, wenn ich sie festhalte, blockiere ich den Zustrom. Ich habe ausreichend davon, denn sie wird mehr, je öfter ich sie gebe. Dankbarkeit ist der Weg den Fluss aufrechtzuerhalten, zu allem, was mich umgibt und zu mir selbst.
19.01.2023
Vertrauen ist eine Kraftquelle, welche dir innere Stärke schenkt. Äußere Stärke kann man gewinnen, innere Stärke gewinnt man zurück. Es braucht viel Kraft, um sich den Herausforderungen des Lebens zu stellen. Muskelkraft entsteht, wenn man Muskel trainiert. Trainiere deinen Herzmuskel auf spiritueller Ebene, indem du ihn stärkst und deiner Seele Raum für Entfaltung schenkst. So wird deine innere Stärke zunehmen und dir Kraft schenken, wenn sich Schwächen zeigen. Besinne dich auf deine Stärken, denn Stärke ist dein eigentliches Sein.
David:
Vertraue ich mir, komme ich ins Tun. Vertrauen mir andere, geben sie mir dafür den Raum. Vertraue ich anderen, achte ich ihre Freiheit.
Ich liebe dieses Training. Ich kann mich hier entfalten und Regungen in mir spüren, denen ich bisher keinen Raum gegeben habe. Ich lerne, Texte achtsam zu lesen, in mich zu hören, was sie mit mir machen, aus Gefühlen Gedanken und Worte zu schaffen und zu teilen. Ich freue mich über die Aha-Momente beim Verfassen, und noch mehr über Erlebnisse, die perfekt zu einem Thema passen und die neue Sichtweise, die ich dadurch gewinne. Ich warte gespannt auf deine Texte, begierig darauf zu sehen, was du aus demselben Input geschaffen hast, wo sich unsere Ansätze überschneiden, ergänzen, kontrastieren. Ich bereite mich vor, nicht wissend worauf, aber neugierig, freudig und gemeinsam.
Patricia:
