In Pizza we crust - Hubertus Tzschirner - E-Book

In Pizza we crust E-Book

Hubertus Tzschirner

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Beschreibung

Pizza ist weit mehr als ein schnelles Lieblingsgericht! Pizza ist Leidenschaft, Lebensgefühl und ja – eine Kunst für sich. In Pizza we crust! zeigt, wie sich Tradition und Innovation verbinden, um die perfekte Pizza zu kreieren. Von klassischen Teigen über ausgefallene Soßen und Toppings bis hin zu vollkommen neuen Geschmackskombinationen bietet dieses Buch unendliche Möglichkeiten. Die einzigartige "Pizza-Matrix" ermöglicht eine intuitive Rezeptnavigation, während wissenschaftliche Insights von Dr. Thomas Vilgis erklären, warum Pizza so unwiderstehlich ist. Schritt-für-Schritt-Anleitungen, visuell beeindruckende Fotografien und humorvolle Infografiken machen dieses Buch zu einer kulinarischen Entdeckungsreise – für Pizzabegeisterte, Profiköch:innen und alle, die Pizza lieben.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 390

Veröffentlichungsjahr: 2025

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IN PIZZA WE CRUST

HUBERTUS TZSCHIRNER

DR. THOMAS VILGIS

FOTOS: DANIEL ESSWEIN

INHALT

Vorwort – Hubertus Tzschirner

How to use the book

Die Pizza-Matrix

Der große Prüfstand – Alle Wege führen zur Pizza

TEIG

Mehl verstehen

Hydration & Salz

Fett, Zucker & Enzymkram

Hefe, Vorteige & Fermentation

Gärung und Teigführung

Backtechnik & Temperaturführung

Backzeit & Krustenbildung

Teigrezepte

In Science we trust – Teig

PIMP MY DOUGH

Würzen, rösten, veredeln

Step-by-Step: Teig

SAUCE

Saucenrezepte

In Science we trust – Saucen

KÄSE

Die Zwischenschicht

Beyond Mozzarella

Mozzarella – Die Herstellung

In Science we trust – Käse

BELAG

Alles aus Beet, Busch & Biokiste

Alles aus Stall, Wald & Weide

In Science we trust – Fleisch, Salami & potenziertes Umami

Alles aus Fluss, Meer & Muschelbett

In Science we trust – Belag

PIMP MY PIZZA

Die Bühne gehört dem Finish

Spice up your Pizza – mit Antje de Vries

In Science we trust – Pimp your Pizza

KRÄUTER

Was sie bewirken & wann sie dazukommen

HOW TO USE THE LEFTOVERS

Dip-Rezepte für Pizza-Teigrand-Taucher

Plant-Based Pizza-Genuss

DIE REZEPTE

SERVICE

Pizza Facts & Hacks

Beilagen

Bezugsquellen & Produktinfos

Die Pizzabande

Register

Callwey Verlagsseite

Impressum

Lassen Sie sich inspirieren …

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VORWORT

Ciao liebe Pizzaverrückten, leidenschaftliche Pizzaiolos und alle, denen dieses Buch geschenkt wurde und die offensichtlich bereits die Folie entfernt haben und diese Zeilen lesen.

Wie beginnt man ein Buch? In meinem Fall immer mit dem Ende. Jedes Buchprojekt endet für mich immer mit dem Vorwort. Klingt paradox, ist aber für mich der schönste Moment – all das für Euch Folgende und für mich Abgeschlossene in ein paar einleitende Worte zu fassen. Dieses Projekt ist nach dem Burger Unser und der Passion zu Eis ebenfalls ein absolutes Leidenschaftsprojekt, welches seine Wurzeln an verschiedenen Stellen in meinem Leben hat, und ich bin sehr dankbar und glücklich, all das mit Euch zu teilen. Doch wo liegen die Wurzeln für die Pizzabegeisterung? Ganz klar, wie meistens in einem kulinarischen Leben – in der Kindheit! Dazu gleich mehr!

Ich bin kein Italiener – auch wenn ich in der Schulzeit immer für einen gehalten wurde und insgeheim manchmal auch gern in Italien aufgewachsen wäre – bin ich bezogen auf dieses Projekt sehr froh, dort keine Wurzeln zu haben. Jetzt gibt es sicherlich den ein oder anderen Aufschrei, doch ich möchte Euch den eigentlichen Grund dafür nennen. Ich bin dadurch weder traditionsgebunden, noch würde ich meiner Mama und meinem Papa dadurch an manchen Stellen im Buch die Stirnfalten zum Vorschein bringen.

Der Vorteil für Euch: mein kulinarisches Gedankengut ist völlig frei und offen, ich breche sicherlich an einigen Stellen die Tradition, doch nicht um damit zu provozieren, sondern einzig und allein, um die Pizza (wie sie es auch verdient hat) kulinarisch in alle Richtungen zu denken. Und das haben wir hier getan, wir schauen sehr weit über den Teller- und Pizzarand, deutlich weiter als diejenigen, die nur die Pizza sehen und die schönen Nebenspielorte und Schauplätze dabei vergessen haben.

Herausgekommen ist ein allumfassendes Buch mit fundiertem Wissen, grandios bebilderten und spektakulären Rezepten rund um diese große, dampfende Scheibe – die ihren Liebhabern überall auf der Welt bei jedem Bissen ein verzaubertes Lächeln entlockt. Schön, dass Neapel im frühen 19. Jahrhundert diese kulinarische Geheimwaffe populär gemacht hat. Ob die Margherita mit ihren Flaggenfarben wirklich zu Ehren der Königin serviert wurde, wissen wir nicht, doch Neapel sorgte dafür, dass die Welt heute eine Scheibe is(s)t, unabhängig ob die Ägypter, Griechen oder Römer schon im 16. Jahrhundert flache Brote mit Öl und Kräutern gebacken haben. Nachdem Tomate und Mozzarella die große Bühne betraten, begann die Pizza, wie wir sie heute kennen, die Welt zu erobern.

Und irgendwann – klassischerweise im Italienurlaub in den 1980er Jahren – begegnete sie auch mir. Ab diesem Moment war es um mich geschehen. Es war dieses Urlaubs-Abenteuer unserer Elterngeneration, wie es auch Erobique in seinem Song „Urlaub in Italien“ besingt (findet Ihr übrigens auf der Playlist, die wir Euch zusammengestellt haben). Dieses tolle Land, bei dem man kulinarisch nie Kompromisse eingehen muss, das landschaftlich mit dem Auto bereist so viel Abwechslung bietet, dass Staus auf den Autobahnen oder die Massen an Motorrollern in den Städten uns nicht abschrecken, sondern wir dabei den italienischen Vibe spüren, den wir so lieben.

Ich erinnere mich noch an die Italienreise in meiner Kindheit, als wir mit meinem Onkel, dem Wohnmobil und der ganzen Familie lieber den Pass über den Brenner nahmen, um die Maut zu sparen – dann aber tief in der Nacht mit plattem Reifen hoch oben auf dem Brenner übernachten mussten. Bei der Weiterreise am Folgetag überhitzte uns bei der Fahrt den Brenner herunter der Motor, sodass mein Onkel für Reparatur und Instandsetzung wahrscheinlich zehn Mal über die Autobahn hätte fahren können. Als Kind war es für uns nichts als Abenteuer – für meinen Onkel hingegen ein kleiner Albtraum. Wir Kinder wurden nach dieser langen Fahrt an einer dieser Outdoor-Trampolin-Stationen belohnt. Dort hatte ich viel Spaß, und es gab Zitroneneis und die allererste Pizza meines Lebens. Nie zuvor hatte ich solch eine befriedigende Wirkung durch Essen erfahren – maximal bei Königsberger Klopsen von meiner Oma. Dieser grandios dünne, luftige Teig, der heiße geschmolzene Käse, der sich wunderbar mit der unfassbar fruchtigen Tomate vereinte – das war ein neues kulinarisches Erlebnis. Ob die Pizza wirklich so gut war, wie in meiner Erinnerung, weiß ich nicht. Erst die jungen, hippen Pizzaläden, die zu unserer Zeit in München eröffneten, brachten mir diesen Geschmack und das Wohlgefühl zurück. Vorreiter waren das Nero im Glockenbachviertel und die ersten L´Osteria-Filialen.

Meine Pizzafreude und die Neugier, das Geheimnis dahinter zu verstehen, wurde in den letzten Jahren besonders angefeuert durch kulinarische Konzepte, die ich mitbegleitet und entwickelt habe. Dabei durfte ich mit tollen Kollegen aus Italien, die wir extra für diese Projekte einflogen, in die Thematik einsteigen. Das Mysterium Teig blieb bei mir lang ein Mysterium – es dauerte tatsächlich einige Zeit, bis ich Teig endlich verstanden habe. Trotz der simplen Zutaten war mir nicht bewusst, dass es sich hierbei nicht nur um ein Rezept handelt, sondern um eine Haltung, ein Verständnis und ein Lebensgefühl, welches nicht nur in der Theorie funktioniert, sondern hauptsächlich in der Handhabung. Das Gute dabei ist – heute fühle ich Teig und auch das Gesamtkunstwerk Pizza und bin vor und nach jeder Pizza-Session wieder das Kind von damals im Italienurlaub. Und dieses Gefühl möchten wir mit Euch auf den 320 Seiten dieses Buches teilen. Ich hoffe, Ihr könnt unsere Leidenschaft und Freude, die wir in dieses Werk gesteckt haben, spüren.

Hubertus Tzschirner

PIZZA-MATRIX

Willkommen zur Pizza-Matrix – Dein Fast-Track zur Lieblingspizza.

Ein Blick, und Du weißt, wohin die Reise geht: Hier findest Du die ultimative Übersicht zu allen Key-Facts jeder Pizza im Buch. Ob Du nach Käse, Hauptzutat, Schärfegrad oder purem Angeber-Faktor filterst – diese Seite bringen Dich direkt zum Rezept, das Dich gerade anlacht. Keine Umwege, kein Blättern im Blindflug – einfach Ziel anvisieren und abtauchen.

WAS

WO

WIE (TECHNIK)

WOMIT (ZUTATEN)

GESCHMACKSMATRIX

NUTZLOSES HALBWISSEN

TEIGFÜHRUNG/ZEIT

ZUBEREITUNGSZEIT

WOMIT BACKEN

TEIG

SAUCE

KÄSE

DOMINIERENDE ZUTAT

VEGI, VEGAN ODER WAS

SCHARF

SALZIG

SÜSS

SAUER

BITTER

UMAMI

KALORIEN/KJ

ANGEBER FAKTOR

SAKRILEG

TEIG PIMP SPIRIT

HYDRATION

MARGHERITA

162

Hefe

Römisch

Rosso

Fior di Latte

Tomate

_

_

_

_

_

Pur

58

SALAMIA

164

Hefe

Römisch

Rosso

Fior di Latte

Fenchel

_

_

_

Pur

62

CARNEVALE

166

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

Parmesan/Labneh

Shiitake/Rinderschinken

_

_

_

_

Karotte

65

AMALFI CATCH

168

Hefe

Römisch

Rosso

Fior di Latte/Parmesan

Sardine

_

_

Zatar

60

PURPLE HAZE

170

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

Ziegenkäse/Gorgonzola

Spitzkohl/Speck

_

Pekannuss

70

SENZA UNA DONNA

172

Hefe

Neapolitanisch

Rosso

Parmesan

Zucchini/Bottarga

_

_

Pur

68

TENTACOLO VERDE

174

Hefe

Neapolitanisch

Rosso

Fior di Latte

Pulpo

_

_

_

_

_

Pur

68

LARDO LOVE

176

Hefe

Pinsa Romana

Bianca

Parmesan/Brie

Lardo

_

Reismehl/Sojamehl

78

PORK FICTION

178

Hefe

Halb Vollkorn

Rosso

Fior di Latte/Parmesan

Schweinebauch

_

_

Vollkorn

72

SMØRBEAT

180

Sauerteig

Sauerteig

Bianca

Fior di Latte

Lauch & Lachs

_

_

_

gefaltet

70

LEMON INK

182

Hefe

Römisch

Bianca

Parmesan

Calamaretti

_

_

_

gerösteter Knoblauch

60

PANUOZZO GARDEN

184

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

_

Schnitzel

_

_

_

_

Pur

65

FERMENTISSIMO ALPINA

186

Hefe

Römisch

Rosso

Parmesan

Kimchi/’Nduja

_

Pur

62

NERO DIAMOND

188

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

Parmesan

Morchel/Trüffel

_

_

_

_

_

Pur

70

FUNKY FUNGO

190

Sauerteig

Sauerteig

Bianca

Parmesan

Waldpilze

_

_

Pur

70

CARCIOFATO

192

Hefe

Halb Vollkorn

Rosso

Parmesan

Artischocke

_

_

Pur

70

ROAST ROCCO

194

Hefe

Römisch

Rosso

Provolone

Roastbeef

_

Pur

60

SIGNORA CROCCANTE

196

Hefe

Neapolitanisch

Rosso/Bianca

Parmesan

Wachholder-Schinken

_

_

_

_

Pur

65

BOHÈME SECRETO

198

Hefe

Römisch

Rosso

Scarmorza/Parmesan

Bohne/Secreto Iberico

_

_

Pur

62

FEGATO LEGATO FELICE

200

Hefe

Neapolitanisch

Rosso/Bianca

Parmesan

Geflügelleber

_

_

_

Röstzwiebeln

70

MORNING GLORY

202

Hefe

Halb Vollkorn

Rosso

Parmesan

Spargel/Rührei

_

_

Dinkelflocken

62

FUNK FATALE

204

Hefe

Neapolitanisch

Rosso

Vacherin

Sardellen

_

_

_

Pur

68

NERO MARE

206

Hefe

Neapolitanisch

Rosso (gelb)

Parmesan

Muscheln

_

_

Sepia-Tinte

72

LA ROSSA DEL CAMPO

208

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

Fior di Latte/Parmesan

Mangold

_

_

Rote Bete

68

ASPARMAGIO

210

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

Brie

Spargel/Erbse

_

_

_

Spinatmatte

68

BRIEZZA

212

Hefe

Römisch

Bianca

Fior di Latte

Kalbsbrie/Morcheln

_

_

_

Pur

62

OYSTER SCHOCK

214

Hefe

Römisch

Rosso

Parmesan

Sofritto/Auster

_

_

_

Karotte-Safran

58

HONEY HEAT MILANO

216

Hefe

Pinsa Romana

Rosso (gelb)

Fior di Latte/Parmesan

Mailänder Salami

_

_

Reismehl/Sojamehl

78

KARTOFFELKOMMANDO

218

Hefe

Römisch

Bianca

Fior di Latte/Parmesan

Kartoffel

_

_

_

_

_

Thymian/Röstzwiebeln

60

PIZZA DOG

220

Sauerteig

Sauerteig

_

_

Käsekrainer

_

Pur oder Röstzwiebeln

68

CARBO CREW

222

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

Parmesan

Speck

_

_

_

_

_

Pur

72

LA NERA RUSTICA

224

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

Parmesan

Blutwurst/Apfel

_

Pur

65

HANDKÄS’ ROYAL

226

Hefe

Neapolitanisch

Bianca (grün)

Handkäse

Handkäse/Kräuter

_

_

_

Apfelwein

65

WAS

WO

WIE (TECHNIK)

WOMIT (ZUTATEN)

GESCHMACKSMATRIX

NUTZLOSES HALBWISSEN

TEIGFÜHRUNG/ZEIT

ZUBEREITUNGSZEIT

WOMIT BACKEN

TEIG

SAUCE

KÄSE

DOMINIERENDE ZUTAT

VEGI, VEGAN ODER WAS

SCHARF

SALZIG

SÜSS

SAUER

BITTER

UMAMI

KALORIEN/KJ

ANGEBER FAKTOR

SAKRILEG

TEIG PIMP SPIRIT

HYDRATION

OSAKA LOVELETTER

228

Ei

Okonomiyaki

_

_

Spitzkohl/Garnelen

_

Pur

_

MARRAKESCH MARGHERITA

230

Hefe

Vollkorn

Bianca

Peccorino

Lammhack

_

_

Vollkorn/Harissa

68

OMAKASE VERDE

232

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

Fior di Latte

Hamachi/Blumenkohl

_

_

Karotte/Schwarzer Sesam

70

SHROOM BOOM

234

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

Brie

Pilze/Brie

_

_

_

_

_

Rote Bete/Pilzknusper

68

WHITE WAVE

236

Hefe

Neapolitanisch

Bianca/Rosso

Fior di Latte/Parmesan

Garnele/Avocado

_

_

_

_

Rote Bete/Sesam schwarz

65

BALLO BOULE

238

Hefe

Römisch

Rosso

Feta

Hackbällchen/Tomate

_

_

_

Pur

60

THE FORBIDDEN SLICE

240

Hefe

Neapolitanisch

Rosso

Fior di Latte

Ananas/Schinken

_

_

_

_

• • •

Pur

68

THE SALTY COUNTESS

242

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

Taleggio

Kaviar/Wirsing

_

_

_

_

Pur

70

CONFITTO PERFETTO

244

Hefe

Pinsa Romana

Bianca

Gruyère

Entenkeule

_

_

_

_

Pur

72

MADAME FOIE

246

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

Parmesan

Entenleber/Feige

_

Spinatmatte

65

ZUCCA PARMIGIANA

248

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

Parmesan

Kürbis

_

_

Pur

70

HAUTE VOLAILLE

250

Hefe

Neapolitanisch

Bianca/Rosso

Monts de Joux

Rosenkohl/Wachtel

Pur

65

LA SUPREMA

252

Hefe

Römisch

Rosso

Parmesan

Culatello Cotto/Steinpilz

_

_

_

Pur

65

FOREST FAMOSO

254

Hefe

Römisch

Bianca

Bergkäse/Parmesan

Hirschsalami/Brokkoli/Pilz

_

_

_

Pur

62

VELVET VIOLET

256

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

Parmesan

Petersilienwurzel/Pata Negra

_

_

_

_

Pur

67

BOLLYTALIA

258

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

Paneer/Parmesan

Paneer/Spinat

_

_

Pur

68

LA ROJA PICANTE

260

Hefe

Römisch

Rosso

Manchego

Chorizo/Paprika

_

_

Pur

60

BRASATO BIANCO

262

Hefe

Neapolitanisch

Rosso

Parmesan

Short Rib/Schmorsauce

_

_

_

_

Pur

68

CORN STAR

264

Hefe

Neapolitanisch

Rosso

Taleggio

Mais

_

_

_

_

Pur

65

FIGGI FORMAGGIO

266

Hefe

Sicilian

Bianca

Bergkäse/Blauschimmel, Taleggio, Vacherin

Käse

_

Pur

70

FILET VOLÉ

268

Hefe

Römisch

Bianca

Taleggio/Parmesan

Forelle/Kalbstafelspitz

_

_

_

Rote Bete/Röstzwiebeln

60

CRISPY COUTURE

270

Hefe

Neapolitanisch

Rosso

Fior di Latte

Tatar/Parmesan

_

_

_

_

Spinatmatte

70

ZANDERKOMPLOTT

272

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

Vacherin/Belper Knolle

Zander/Spitzkohl

_

_

Rote Bete

65

BOLO HABIBI

274

Sauerteig

Sauerteig

Rosso

Feta

Linsen

_

_

Pur

70

CAULIWOOD HILLS

276

Hefe

Römisch

Rosso

Fior di Latte

Blumenkohl/Harissa

_

_

_

Pur

60

CARCIOFATA FUNKADELICA

278

Hefe

Neapolitanisch

Bianca/Verde

Fior di Latte/Parmesan

Tomate/Artischocke

_

_

_

_

Parmesan

65

LOBSTORY

280

Hefe

Neapolitanisch

Rosso (gelb)

Parmesan

Hummer

_

_

_

_

Pur

68

MELANZANA OBSCURA

282

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

Scarmorza/Parmesan

Aubergine

_

_

_

Pur

65

FLOWER-POWER PAN

284

Hefe

Detroit Style

Rosso

Bergkäse

Flower Sprouts/Bergkäse

_

_

_

_

Pur

70

BACIO DOLCE

286

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

_

Pflaumen

_

_

_

_

Honig

68

DOLCE KARMA

288

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

_

Apfel

_

_

_

_

Kardamom

65

THE DIRTY MAPEL

290

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

_

Pekanuss

_

_

_

Zimtblüte/Rohrzucker

70

NUTBERRY

292

Hefe

Neapolitanisch

Verde

_

Pistazie

_

_

_

_

Pur

65

TROPICAL VACANZA

294

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

_

Ananas/Kokos

_

_

_

Kokosöl/Kokosflocken

65

LISSABON REALE

296

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

_

Rhabarber

_

_

_

_

Pur

68

MY SWEET VELVET BEIRUT

298

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

_

Aubergine/Ahornsirup

_

_

_

_

_

Honig

60

MILCHMÄDCHEN

300

Hefe

Neapolitanisch

Bianca

_

Heidelbeeren

_

_

_

_

Rohrzucker

65

DER GROSSE PRÜFSTAND – ALLE WEGE FÜHREN ZUR PIZZA

Nicht jeder hat einen 500 °C-Holzofen im Garten. Aber der Wunsch nach der perfekten Scheibe Pizza – der verbindet uns alle. Deshalb stellen wir uns die Frage: Wie gut gelingt Pizza eigentlich mit welchem Gerät – und was braucht es wirklich, um sie großartig zu machen? In diesem Kapitel nehmen wir die gängigen Pizza-Setups unter die Lupe – von der klassischen Pfanne über den Gasgrill bis zum Pizzaofen mit Vulkanambitionen.

WIR PRÜFEN:

Was kann das Gerät?

Wie funktioniert es?

Was kommt dabei raus – Crunch, Fluff oder eher ein Keks?

Ob Low-Budget oder High-End – jede Methode bringt ihre Eigenheiten, Grenzen und überraschenden Talente mit. Und ja: Auch mit dem guten alten Haushaltsbackofen kannst Du eine Pizza zaubern, die auf der Zunge Oper singt – wenn Du weißt, wie.

PIZZA-PRÜFSTAND – METHODE FÜR METHODE, KRUSTE FÜR KRUSTE

Eines sei vorab gesagt: Jeder der nachfolgenden Öfen und Methoden hat seine Stärken – und seine Eigenheiten. Aber das Wichtigste ist: Mit jedem dieser Geräte und Methoden lässt sich eine großartige Pizza backen. Der wahre Schlüssel? Üben, üben, üben.

Denn egal, welches Setup Du nutzt – wer regelmäßig backt, versteht Teig, Hitze und Timing bald wie ein Profi.

1. DER SPEZIALIST: PIZZAOFEN (GAS ODER ELEKTRISCH, AB 400 °C)

Funktionsweise:

Extrem hohe Ober- und Unterhitze, oft mit Steinplatte und rotierender Drehscheibe – das Ergebnis ist eine kurze Backzeit von nur 60–120 Sekunden.

Temperatur:

400–500 °C

Ergebnis:

Luftiger Teig mit großen Poren, geblähte Kruste, karamellisierter Rand – Napoli pur.

Fazit:

Wenn Du’s ernst meinst mit Pizza: Hol Dir so ein Teil. Der Unterschied ist gigantisch – mit garantiertem Spaß- und Neidischmach-Faktor.

Allerdings: Das Handling erfordert ein wenig Übung. Und Nachbarn mit Verständnis.

Wir haben im Buch zwei verschiedene Pizzaöfen verwendet: den KILN von Everdure sowie den Etna Rotante von Witt. Beide Geräte sind mit zwei Brennern ausgestattet. Der zweite Brenner befindet sich unter dem rotierenden Pizzastein und sorgt so für eine perfekte Hitzeverteilung und konstante Temperatur.

Lediglich Design, Farbe und persönliche Vorlieben entscheiden hier über die Wahl des passenden Geräts.

Darüber hinaus gibt es Geräte mit ähnlicher Leistung in kompakterer Bauweise, allerdings meist mit nur einem Brenner. Die Aufheizzeit liegt bei allen Modellen zwischen 15 und 20 Minuten. Nur bei der Produktion mehrerer Pizzen am Stück muss bei den Ein-Brenner-Modellen gelegentlich nachgeheizt werden – denn mit jeder kalten Pizza sinkt die Temperatur um etwa 10 %. Der Brenner unter dem Stein kompensiert dieses Abkühlen deutlich schneller und ist meist direkt nach der Fertigstellung wieder einsatzbereit für die nächste Runde.

2. DER HAUSHALTSBACKOFEN – DER UNDERDOG

Funktionsweise:

Umluft oder Ober-/Unterhitze mit Backblech, Pizzastein oder Backstahl – bis max. 350 °C.

Temperatur:

230–350 °C (realistisch meist um die 250 °C)

Ergebnis:

Flacher, kompakter Teig, oft mit weniger Luft, aber bei guter Technik durchaus knusprig und saftig.

Kommentar:

Don’t hate it – master it. Mit Pizzastahl oder einem umgedrehten Gusseisenblech, intensivem Vorheizen, bis die Tür glüht, und einem Turbo-Finish auf der obersten Schiene holst Du mehr aus Deinem Ofen, als Du vermutlich denkst. Weiter hinten im Buch gehen wir noch einmal detailliert auf das Handling im regulären Backofen ein.

Der MacGyver unter den Pizzaöfen. Aber auch hier gilt: Man muss sich ein wenig einarbeiten, um für sich und seinen Ofen die richtige Vorheizzeit sowie das optimale Blech, den passenden Pizzastein oder Pizzastahl zu finden.

Wir haben im Buch mit der neuen Generation von V-ZUG gearbeitet – dem bislang einzigen Hersteller, der einen Pizzastahl serienmäßig mitliefert und über eine spezielle Pizza-Funktion mit bis zu 350 °C Maximaltemperatur verfügt. Das bringt wirklich sensationelle Ergebnisse auf den Pizzateller.

3. DER GRILL(GAS ODER HOLZKOHLE MIT DECKEL)

Funktionsweise:

Indirekte Hitze mit Pizzastein – der Deckel schließt die Wärme ein und wirkt wie ein Hitzereflektor. So wird nicht nur der Boden gebräunt und gegart, sondern auch die Oberseite der Pizza perfekt gesteuert.

Temperatur:

350–450 °C möglich (mit Stein und geschlossenem Deckel)

Ergebnis:

Ähnlich wie im Pizzaofen, mit leicht rauchigem Aroma. Der Boden wird hervorragend, für die Oberhitze braucht es gutes Timing und Fingerspitzengefühl.

Fazit:

Wenn Du’s krachen lassen willst – grill’s on! Ein fantastisches Setup für Sommerabende mit Gästen, das nicht nur optisch, sondern auch aromatisch einiges hergibt. Aber Achtung: Die Hitzeverteilung kann vor allem bei Holzkohlegrills etwas tricky sein. Bevor Du Gäste beeindrucken willst, lohnt sich eine kleine Übungsrunde, um Deinen Grill kennenzulernen.

Das Wichtigste dabei: Ruhe bewahren und die Neugier zügeln – der Deckel muss geschlossen bleiben. Wir haben für dieses Buch mit zwei Kamado-Grills gearbeitet – dem Big Green Egg und dem Yakiniku. Beide bestehen komplett aus Keramik, was unter der Kuppel nach entsprechender Aufheizphase eine intensive, indirekte Strahlungswärme erzeugt – perfekt für die Oberhitze Deiner Pizza.

Ich selbst habe zusätzlich eine kleine Stahlkonstruktion gebaut, die den Pizzastein etwas näher an den Deckel bringt. Ob das der einzig wahre Weg ist, kann ich nicht abschließend sagen – aber die Ergebnisse sind super und das Handling für mich ideal.

4. DIE GUSSEISENPFANNE – DER STREETFOOD-TRICK

Funktionsweise:

Der Teig wird in der vorab stark erhitzten Pfanne angebacken, anschließend unter dem Grill (Oberhitze) fertiggegart – oder komplett in der Pfanne gebacken, idealerweise mit Deckel. Der einzige Nachteil: Die Belagschicht bekommt in der Deckel-Variante keine Röstaromen, es sei denn, man separiert die Komponenten. Perfekt für die klassische Margherita: Käse kommt unter den Deckel – alles andere erst nach dem Backen obendrauf. Beläge wie Speck, Salami oder Gemüse vorher perfekt separat braten und rösten. Der riesige Vorteil dieser Methode (außer dass man keinen Ofen benötigt): Volle Kontrolle über die einzelnen Garpunkte, Röstaromen und Crunch.

Temperatur:

Pfanne 250–300 °C, Grill je nach Gerät bis 280 °C

Ergebnis:

Knuspriger Boden, saftiger Belag, leicht käsiger Übergang – fast wie eine Calzone Light mit Streetfood-Vibes.

Fazit:

Ein grandioser Hack für alle, die keinen Stein, keinen Stahl, aber viel Lust auf gute Pizza haben. Die Pfanne sollte wie die Hölle vorgeheizt werden, dann kommt der Teig hinein, und zum Schluss das Ganze unter den Grill. Das ergibt ein kraftvolles Streetfood-Gefühl – mit Saft, Rauch und Biss.

Tipp:

Diese Methode ist übrigens auch eine fantastische Möglichkeit, kalte Pizza auf Top-Niveau zu reanimieren – quasi der kulinarische Defibrillator. Der Aufwand lohnt sich sogar nachts, wenn Du von der Party heimkommst und im Kühlschrank noch ein vergessenes Stück vom Vortag wartet. Aber bitte: Herd aus, bevor Du ins Bett gehst!

5. OFENBLECH(HOHER RAND, DÜNN GEFETTET)

Funktionsweise:

Pizzateig wie eine Focaccia dick und flächig auf einem gefetteteten Blech verteilen und ohne Belag vorbacken. Erst nach dem Backen wird der durchgegarte Boden belegt und wandert ein zweites Mal unter die Oberhitze. Diese Methode überzeugt durch eine wunderbar knusprige Textur und ein maximales Maß an Kontrolle: Denn Boden und Topping werden separat behandelt, was es Dir ermöglicht, das Ergebnis ganz präzise zu steuern.

Temperatur:

220–250 °C

Ergebnis:

Knusprig, leicht fluffig, teigig-weich – perfekt für Detroit-Style oder klassische Blechpizza.

Fazit:

Mehr Brot als klassische Kruste – aber genau das ist hier der Reiz. Ideal für alle, die’s gerne üppig mögen: mit dicken Saucen, veganen Meltern, Crunch-Toppern oder einer kompletten Käse-Explosion. Ein echtes Crowd-Pleaser-Format für Pizzapartys oder Family Style – großzügig, saftig und mit genau dem richtigen Maß an Crunch.

FAZIT VOM PRÜFSTAND

Es gibt kein richtig oder falsch – nur zu wenig Hitze oder zu viel Romantik. Du kannst mit jedem dieser Setups eine großartige Pizza zaubern, solange Du Dein Werkzeug verstehst und beherrscht. Und wenn Du’s wirklich drauf hast, verdient selbst der Toastergrill einen Ehrenplatz in Deiner Pizzaküche.

TEIG

THE HOLY FIVE ODER DIE LECKERSTE BÜHNE DIESER WELT

Der Anfang aller Dinge – und warum Mehl nicht gleich Mehl ist

Stellt Dir vor: Zwei wie Du und ich stehen in einer stillgelegten Pizzeria irgendwo in der Lombardei. Der Ofen ist aus, das Mehlregal leer, aber auf dem Tisch liegt ein Notizbuch: „Teig – von Anfang bis Ende. Kein Bullshit. Keine Mythen.“ Wir schlagen es auf. Seite 1: „Alles beginnt mit dem Mehl.“ Und wir lachen, denn wir wissen beide: So einfach ist das nicht. Denn „das Mehl“ ist keine Zutat, es ist ein eigenes Ökosystem. Mit Proteinwerten, W-Stufen, Aschegehalt, Quellverhalten, Temperaturhysterie und einer Attitüde, die irgendwo zwischen Diva und Brotteig pendelt.

Und genau da steigen wir ein. Nicht um zu erzählen, wie Pizza immer schon war, sondern, wie sie sein könnte, wenn man weiß, was passiert. Wir machen keinen Kniefall vor Neapel. Wir machen Pizza aus Überzeugung – systematisch, experimentierfreudig, respektvoll, aber radikal freigeistig! Let’s talk Mehl. Wie es denkt. Wie es trinkt. Wie es sich verhält, wenn’s heiß oder kalt wird. Denn wer das versteht, ist dem perfekten Teig schon verdammt nah.

Hier beginnt er also, unser erster Deep Dive in den wohl wichtigsten Teil auf unserer Pizzareise. Es sind meist nur maximal fünf Zutaten, doch die Welt, die diese Zutaten eröffnet, ist vielfältiger als die Chance im Lotto zu gewinnen – ehrlich! Ich selbst bin immer wieder erstaunt, welche Vielfalt schon kleinste Veränderungen mit sich bringen. Es geht um das große Ganze – und das reicht weit über diese fünf Zutaten hinaus. Apropos Zutaten: Wir reden hier übrigens von der Verbindung:

MEHL – WASSER – HEFE – SALZ – ÖL.

FETT, ZUCKER & ENZYMKRAM

Willst Du’s weicher, krosser, süßer, geschmeidiger? Dann musst Du etwas hineinwerfen, das keine Nonna in ihrer Pizzabibel notiert hat – weil sie’s einfach gefühlt hat. Wir aber noch nicht.

Fett? Macht den Teig geschmeidig, fluffig. Zucker? Kein Dessert, sondern Hefe-Sprit, Krustenbooster und manchmal bitterböser Verbrenner, denn er bräunt wie ein Sonnenstudio. Enzyme? Die kleinen unsichtbaren Freaks, die in Poolish, Biga & Co. die wilde Party schmeißen, bevor überhaupt jemand gebacken hat.

In diesem Kapitel klären wir, was wirklich was bringt, was überbewertet ist und warum zu viel von allem Deinen Teig nicht verbessert, sondern verhungert glänzen lässt. Kurz gesagt: Hier geht’s um den Feinschliff – nicht um Kram, den Du reinkippst, weil’s hip klingt.

Vorab sei gesagt: Zusatzstoffe sind keine Pflicht, aber Werkzeuge. Sie machen keinen schlechten Teig gut, aber einen guten Teig besser, wenn Du weißt, wofür Du sie einsetzt. Wofür zeigen wir Dir jetzt.

FETT IM TEIG

Etwa in Form von Olivenöl, Butter, Schmalz oder anderen aromatisierten Ölen ist Fett kein Muss, aber ein wirkungsvolles Werkzeug. Es sorgt dafür, dass die Glutenstruktur geschmeidiger wird, der Teig sich leichter formen lässt und die Krume insgesamt gleichmäßiger ausfällt. Siehe dazu die folgenden In Science we trust-Seiten von Thomas.

Da Fett die CO2-Einschlüsse leicht abdämpft, entsteht ein dichterer, aber sehr kontrollierter Teig mit feiner Porung. Gleichzeitig unterstützt Fett die Karamellisierung beim Backen, was vor allem in haushaltsüblichen Öfen zu einer schöneren Bräunung führt. Auch die Konsistenz im Biss verändert sich: Der sogenannte Shortening-Effekt bewirkt, dass der Teig etwas schneller bricht und dadurch weniger zäh wirkt – ideal für bestimmte Stilrichtungen.

Die Dosierung liegt meist bei 2–5 % des Mehlgewichts, also etwa 20–50 g auf ein Kilo Mehl. Wichtig: Das Fett erst nach dem Kneten einarbeiten, da es sonst die Glutenentwicklung hemmt.

JE NACH STIL UND ZIEL EIGNEN SICH UNTERSCHIEDLICHE FETTQUELLEN:

Olivenöl

ist der Klassiker – nussig, mediterran, vielseitig. Versucht aber unbedingt, je nach Rezept, auch zum Belag passende Öle zu verwenden. Das erweitert den kulinarischen Horizont in ungeahnte Dimensionen.

Butter

bringt eine weiche, leicht süßliche Note – ideal für Pan Pizzen oder moderne Fusion-Varianten. Sorgt für intensive Krustenbräune.

Schmalz,

etwa in sizilianischen Sfincione oder Detroit Style Pizzen, sorgt für satten Geschmack.

Fett verändert den Teig subtil, aber spürbar – wenn man weiß, wann und wie man es einsetzt.

KLEINER ZUSATZ GROSSE WIRKUNG

ZUCKER IM TEIG