Beschreibung

Sicher führen, auch in Zeiten des Umbruchs: Was Staat und Wirtschaft von den Inka lernen können. Pisa-Studie, Finanzkrise, Fachkräftemangel – Diese Begriffe bestimmen nicht nur das defizitäre Bild unserer Gesellschaft, sondern lassen gleichzeitig die Frage nach Verantwortung und einer starken, qualifizierten Führung laut werden. Dass der Blick in diesen unsicheren Zeiten auf die längst versunkene Hochkultur der Inka fällt, mag auf den ersten Blick vielleicht verwundern. Sicher ist jedoch, dass ihre herausragenden Leistungen in Agrar-, Kultur- und Herrschaftstechniken einen Lebens- und Führungsstil ermöglichten, der stets das Wohl der Gemeinschaft gewährleisten konnte. Bereits mit dem ersten Band Maya Management lieferte Albert Stähli wichtige Aspekte für die laufende Bildungsdebatte. Und auch in diesem Buch steht das Thema Elite und Elitenförderung erneut zur Diskussion. Ganzheitliches Denken, Innovationsfreudigkeit und Sensibilität für schwache Signale sollen, am Beispiel des Viervölkerstaats der Inka, wichtige und vor allem neue Impulse für die laufende Bildungs- und Weiterbildungsdebatte liefern. Lesen Sie warum ein Defizit im Feld der sozialen Kompetenzen ein Ausschlusskriterium für die wirklichen Führungseliten von heute sein muss, weshalb Hierarchie gesellschaftlichen Nutzen stiften kann und weshalb Führungskräfte nur dann gut sind, wenn sie ihre Verantwortung für die Gesellschaft ernst nehmen.

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Seitenzahl: 148

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Albert Stähli

INKA-GOVERNMENT

ALBERT STÄHLI

INKA-GOVERNMENT

Eine Elite verwaltet ihre Welt

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.deabrufbar.Albert StähliInka-GovernmentEine Elite verwaltet ihre WeltFrankfurter Societäts-Medien GmbHFrankenallee 71-8160327 Frankfurt am MainGeschäftsführung: Hans HomrighausenFrankfurt am Main 2013ISBN 978-3-95601-000-2Bookshop und weitere Leseproben unter:www.fazbuch.deCopyrightFrankfurter Societäts-Medien GmbH Frankenallee 71-81 60327 Frankfurt am MainUmschlag/SatzAnja Desch, F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen GmbH, 60326 Frankfurt am MainTitelbild© thinkstockAlle Rechte, auch die des auszugsweisen Nachdrucks, vorbehalten.

Für Nada, Esther und Leon

Inhalt

Kapitel 1Lügen für Papst und König

Warum die Geschichte der Inka umgeschrieben werden muss

Kapitel 2Historische Einordnung

Die Hochkultur zwischen Amazonas und Pazifik

Kapitel 3Regeln und Bräuche

Die Meister der Organisation

Kapitel 4Die Erwähltheit der Besten

Auswahl, Bildung und Rolle der Elite

Kapitel 5Das Beste von allen Völkern übernehmen

Die Klugheit der Inka bei Eroberungen

Kapitel 6Was wir heute von den Inka lernen können

Vorzügliche Elitebildung, Integration und Verteilungsgerechtigkeit

Kapitel 7Elite und Verantwortung

Bildung bringt beides zusammen

Abbildungsnachweise

Literatur

Der Autor

Vorwort

Die Inka gehören zu den bekanntesten indigenen Völkern der Welt. Doch allzu häufig endet das Wissen über die versunkene Hochkultur in den Anden bei einem Bild von in bunte Webstoffe gekleideten Panflötenspielern in den Fußgängerzonen Nordeuropas. Ein Anliegen dieses Buches ist es, die Kenntnis von den Inka zu erweitern und einen Einblick in die großartigen Kulturleistungen zu geben, die dieses Volk vor mehr als einem halben Jahrtausend erbracht hat. Dabei geht es nicht so sehr um die kriegerischen und strategischen Errungenschaften der Inka, sondern vor allem um ihre Klugheit in der Organisation und um die – für die damalige Zeit – geradezu hervorragende Verwaltung des von ihnen errichteten Vielvölkerstaates.

Von den Inka können wir vieles lernen. Doch das vielleicht Wichtigste, das wir heute daraus ziehen können, ist Folgendes: Ein Staatswesen auch unter schwierigen Verhältnissen gerecht und stabil zu organisieren, so dass seine Bewohner auch in Zeiten des Umbruchs mit allem Lebensnotwendigen versorgt sind und niemand um seine Existenz fürchten muss.

Albert Stähli

KAPITEL 1

Lügen für Papst und König

Warum die Geschichte der Inka umgeschrieben werden muss

Wir schreiben das Jahr 1532. Zum zweiten Mal geht der spanische Seefahrer Francisco Pizarro mit knapp zwei Hundertschaften sturmerprobter Männer an der südamerikanischen Pazifikküste an Land. Doch anders als bei seinem ersten Besuch sieben Jahre zuvor will er diesmal bleiben und das Land entdecken. Noch wissen Pizarro und seine Männer nicht, dass sie das Reich der Inka betreten – den größten Staat des Kontinents. Seit zweihundert Jahren herrschen die Nachfahren der Sonne, so ihr ethnisches Selbstverständnis, über weite Teile des heutigen Ecuador, Peru, Chile und Bolivien. Mit dem Auftritt der streng religiös inspirierten Europäer erstrahlt die am Rand der bekannten Welt gelegene Bühne erstmals im Licht der Weltgeschichte.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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