Jakob Tscharlie - Daniela Sibylle Schaffer - E-Book

Jakob Tscharlie E-Book

Daniela Sibylle Schaffer

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Beschreibung

D E U T S C H E D O G G E Vielleicht sind sie auch so neugierig wie Charlotte. Ein Leben kann man suchen, wenn es nichts zu suchen gibt, auch nur genießen. Könnte sein, dass es für ein Leben immer eine Fortsetzung gibt, oder immer jemand, der etwas zu erzählen hat.

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Seitenzahl: 37

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Eckig laenglich war das Messer, es hatte eine Einbuchtung die rund an einer Ecke war. Dieses ritzte ein, in die Fingerkuppe die gedrueckt wurde, dann gestochen.

Mit einer Glasroehre die die Frau im weisem Kittel dann am Blut ansetzte, an dem Rohr zog, das Blut dann auf einer kleine Glasplatte wieder frei gab.

Einmal kippte sie um, immer und immer wieder taten sie es. Richtig zu sich kam sie an der Pizzeria die gegenueber des Tennisplatzes lag, auf dem sie so gerne gestanden haette. So angesagt war dieser, chic die Autos, chic, huebsch die Menschen die ihn betraten. Doch die Kleidung der Maedchen stoerte sie irgendwie, sie hatte den Eindruck das die Hoeschen die man zu den kurzen Roecken trug die Hauptsache war, mit Spitzen und Rueschchen waren sie besetzt. Undenkbar so was anzuziehen. Charlotte blieb immer nur bei Dunkelblau und das komplett. Weiss war nicht ihre Farbe, die Figur lies das nicht zu. Vater holte sie damals aus der Praxis ab, niemals war er da, nur als sie umkippte. Durch das kleine Waldstueck fuhren sie, am Berg entlang in dem die Silbermienen waren, heute ueberwuchert nicht zu finden.

Die Treppe hinauf, am Fenster vorbei an dem die Waescheleine befestigt war, an quietschenden Rollen liefen die Seile, an denen man die Waesche befestigte. Diese dann ueber den Hof wehte, den Hof den sie hasste, es war das Grab.

Die Treppenstufen sollte ihres sein.

Er stand am ende der Treppen, grinste und schubste. Niemals vergass Charlotte dieses Gesicht.

Dann schlafen.

Inhaltsverzeichnis

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

Kapitel

1. Kapitel

Stetig bergauf ging der Weg zur Schule, so beschwerlich war er.

Sie kannte ihn genau, jedes Haus, jede Klingel. Am Schulgebaeude war es so, als gaebe sie etwas ab.

An nichts erinnerte sie sich in der Schule. Der Ausschaltknopf des Handys blieb gedrueckt.

Es war eben das Ochsenauge im Biologieunterricht, an das sie sich erinnerte. Wer macht denn so was?

"Charlotte!, in der Schule gab es einen Vorfall, ein Maedchen ist verschwunden. Ein Mann soll sich an der Schule aufgehalten haben, hast Du etwas gesehen?"

"Ja."

Sie hatte etwas gesehen. Ein Mann der an der dichten Haecke am Schulhof vorbeiging. Schulhof, Hecke, Gehweg, sah sie ein Mann.

Zum Polizeipraesidium ging sie alleine. Kalt war das Gebaeude, ein merkwuerdiger Geruch. Das Papier war es, Unmengen davon gab es dort. Die Feuchtigkeit des Gebaeudes hatte sich wohl mit dem Papier gemischt, den Geruch verursacht, womoeglich. Unzaehlige Karteikarten mit Bildern sah sie sich an. Doch keinen erkannte sie, ihre Finger zum Abschluss noch auf das Stempelkissen dann aufs Papier, das war`s. Das Gebaeude verliess Charlotte in Richtung Barfuesslerkirche, am Landratsamt vorbei, in dem Grossvater arbeitete. Wenn man weiterging so kam man an den Schlossberg den Charlotte ganz oft ging, es war ihr Lieblingsweg.

Die Kirche war immer offen, gerne ass sie ihr Eis in der Gruft auf die Saerge setzte sie sich, ein herrlich kuehler Raum war es. Ein wunderbarer Raum war es, ganz ruhig wurde sie da unten. Mit ihrer Schulklasse war sie da unten die Lehrerin zeigte ihnen den Raum. Charlotte kehrte immer wieder dort hin zurueck.

Heute jedoch viel der Besuch aus, eilen musste sie sich heute. Es ging noch zu Tante Elli und Onkel Kurt, auf dem anderen Huegel der Stadt. Dorthin wo die Haeuser so schoen sind eine Gepflegtheit des mittleren Buergertums. Die Strassen gefegt die Vorgaerten top, der weise Winkelbungalow mit dem Jaegerzaun umgeben.

Kurt, mit den Trieben eines Essigbaumes kaempfend, die seinen englischen Rasen so stoerten, er bekam sie einfach nicht in den Griff.

Traubenkuchen gab es, Elli schnitt die Fruechte laengs durch, setzte sie auf den Tortenboden in die Puddingmasse, hellgruene und schwarze Trauben nahm sie.

Ansonsten roch das gesamte Haus nach Medikamenten, Elli war schwer krank, asthmakrank, ganz schlimm. Aufgedunsen, blaeulich rot die Haut, die Arme und Beine ganz duenn, so stand sie auch heute wieder in der kleinen Diele gegenueber des Walnussbaumes. Doch heute vermischte sich der Geruch der Medikamente mit dem frisch gebackenen Biskuit, den Wurstschnitten, heute war Geburtstag.