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Auf unseren Reisen halten wir unsere Erlebnisse regelmäßig jeden Tag in einem Online-Blog fest. Dieses Buch basiert auf unserem Kambodscha-Blog und vermittelt unmittelbare Eindrücke vor Ort.
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Seitenzahl: 39
Veröffentlichungsjahr: 2015
Asien für Anfänger
Fotografie Petra + Harald Neuner | www.9ers.at
Auf unseren Reisen halten wir unsere Erlebnisse regelmäßig jeden Tag in einem Online-Blog fest. Dieses Buch basiert auf unserem Kambodscha-Blog und vermittelt unmittelbare Eindrücke vor Ort.
Mag. Petra Neuner-Gyß, geb. 1967 in Innsbruck, Köchin, Fotografin, Altorientalistin, Ethnologin: Zu fotografieren begann ich bereits in meiner Jugend, damals noch analog. Doch die wahre Leidenschaft packte mich erst gemeinsam mit meinem Mann auf unserer ersten großen Reise nach Indien 2013. Seitdem stehen nicht mehr Badeurlaube sondern Fotoreisen auf dem Programm. Asien hat es mir dabei besonders angetan, nach Indien und Kambodscha sind noch weitere Asien-Destinationen in Planung.
Ing. Harald Neuner, geb. 1963 in Hall in Tirol, IT-Spezialist: Seit über 30 Jahren fotografiere ich hauptsächlich auf Reisen. Exotische Länder standen früher nie im Fokus, doch den Taj Mahal zu sehen, war ein großer Wunsch. Indien hat mich neugierig gemacht auf mehr Asien. So folgte 2015 Kambodscha. Ich bin gespannt, wo uns unsere Fotoleidenschaft noch hinführt.
Welcome to Cambodia!
Der erste Tempel - Banteay Srei
Angkor, die 1. - Angkor Thom und Bayon
Angkor, die 2. - Ta Prohm, Urwaldtempel und Hollywood-Drehort
Ballooning - hoch hinaus
Angkor, die 3. - Angkor Wat
On the road nach Phnom Penh
Cooking Class und Markt
… entsetztes Schweigen …
Mangroven und Urwald
am Strand
Land und Leute I
Sihanoukville - noch ein Markt
Land und Leute II
ab ins Paradies
ein schwimmendes Hotel und ein aufregender Dschungeltrip
Nixtun, ein Wasserfall und nächtlicher Besuch
Phnom Penh again
der letzte Tag … im Königspalast
Abreise
Kambodscha ist …
Nach 3 Tagen in Bangkok: 40minütiger Flug nach Siem Reap/Kambodscha. Der Bangkoker Flughafen hinterlässt einen guten Eindruck: hell, sauber, freundlich – näher kennenlernen werden wir ihn dann noch am Heimflug,da haben wir dort 5 Stunden Aufenthalt … Einziges Manko: es ist kalt und zugig, so wie aber in allen geschlossenen Räumen hier. Der Schritt nach draußen zum Flugzeugzubringerbus bringt mindestens + 15°C.
Beim Check-In schlägt die erste Erkenntnis des Tages zu: Bürokratie ist überall! Daheim habe ich online die Visa für Kambodscha beantragt, alle Daten eingegeben, Visa ausgedruckt, fertig. Denkste! Vor dem Abflug nach Siem Reap nochmal alle Daten in winzige Formulare einfügen – 3x!!!!! Und bei der Ankunft dann noch eins über den Gesundheitszustand … Man kann alles übertreiben!
Dafür bekommen wir auch was zu lachen:
Kuriosität 1 des Tages: Es gibt tatsächlich Leute, die ohne geringste Englisch-Kenntnisse ins Ausland fahren, wie sonst erklärt es sich, dass sich nach der englischen Ansage, die Passagiere der Sitzreihen 14-28 sollen zuerst einsteigen, ALLE Passagiere des Fluges am Schalter drängen und rein wollen …
Kuriosität 2 des Tages: Ein Animationsvideo von Bangkok Airlines mit singenden und tanzenden Stewardessen vor einem Flugzeug soll dazu anhalten, das nachfolgende Sicherheits-Video aufmerksam zu verfolgen …
Ankunft in Siem Reap pünktlich, problemlose Visa-Kontrolle, Gepäck ist auch vollständig da. Fahrer und Guide holen uns ab. Zuerst fahren wir ins Hotel, unsere Koffer abliefern. Nach der “Abstellkammer” in Bangkok ist das hier purer Luxus: riesiges Zimmer, geräumiges Bad, sehr schönes Haus, offenes Restaurant mit perfektem billigem Essen (Hauptspeisen zw. USD 4,50 und 6,00!).
Doch für eine Pause ist keine Zeit, es geht gleich in den Norden von Angkor zum ersten Tempel.
Sehr beeindruckend mit feinen Reliefs. Motive sind Szenen aus der Mythologie, Götter und immer wieder Makara, die Weltenschlange mit dem Löwenkopf, die andere mythische Wesen verschluckt und wieder ausspeit. Sie ziert die meisten Torbögen.
Als wir den Tempel erreichen, bevölkern noch zahlreiche Touristen die Anlage, doch im Laufe der 1 1/2 Stunden, die wir dort verbringen, wird die Anlage langsam leer und das Licht der untergehenden Sonne taucht die Sandsteinbauten in Rosa und Orange. Ein wirklich schöner Ort!
Hier noch ein paar Daten (Quelle: wikipedia):
Banteay Srei gilt auf Grund seiner Ornamentik als einer der kunstvollsten Tempel. Er liegt rund 23 Kilometer nordöstlich von Angkor Wat am oberen Siem-Reap-Fluss.
Der Tempel wurde während der Regentschaft von Rajendravarman II. (944–968) zu Ehren des Gottes Shiva errichtet. Auftraggeber war der Brahmane Yajnavaraha, Guru des noch minderjährigen späteren Königs Jayavarman V. (968–1001). Die Einweihung erfolgte am 22. April 967.
Der ursprüngliche Name des Tempels lautete Tribhuvanamahesvara („Großer Gott der dreifaltigen Welt“) und bezog sich auf eine Manifestation Shivas in der hinduistischen Überlieferung. Der heute gebräuchliche Name Banteay Srei bedeutet „Zitadelle der Frauen“ bzw. „Zitadelle der Schönheit“.
Von 1931 bis 1936 wurde der fast vollständig zerfallene Tempel unter der Leitung von Henri Marchal von der École française d’Extrême-Orient in aufwendiger Kleinarbeit wiederaufgebaut.
