Karlchen - Veni, Vidi, Vici - Frank Gerth - E-Book

Karlchen - Veni, Vidi, Vici E-Book

Frank Gerth

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Beschreibung

Dieses Buch erzählt von meinem Hund Karlchen. Vom 12.11.2002 bis zum 19.04.2017.

Das E-Book Karlchen - Veni, Vidi, Vici wird angeboten von BoD - Books on Demand und wurde mit folgenden Begriffen kategorisiert:
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Seitenzahl: 61

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Inhaltsverzeichnis

Mein Hund Karlchen

Wie ich auf den Hund kam

Ausflüge in den Grunewald und Umgebung

Hundi auf einigen Reisen ins In- und Ausland

Toskana

Dänemark

Einige Impressionen aus Dänemark

Katalonien 1

Katalonien 2

Bad Wiessee am Tegernsee

Timmdorfer Strand

Andalusien 1

Andalusien 2

Budapest

Portugal

Abschied

Mein Hund Karlchen

Dieses Buch ist meinem lieben Hund Karlchen gewidmet und der schönen Zeit, die wir miteinander verlebt haben. Es handelt von Begebenheiten aus dem Alltag und auf Reisen. Erinnerungsfotos zeigen ihn in voller Schönheit von klein bis gross.

Karlchen wurde am 12.11.2002 geboren und musste leider wegen Knochenkrebs am 19.04.2017 eingeschläfert werden.

Auf die dazwischen liegende Zeit blicke ich voller Freude und Dankbarkeit zurück, so einen lieben tierischen Begleiter gehabt zu haben.

Wie ich auf den Hund kam

Eigentlich war ich nie darauf aus, Hundebesitzer zu werden.

Ich bin Vater von zwei Mädels, die und auch meine Frau nie das Bedürfnis hatten, einen Hund zu halten. Um den Bezug zu Tieren herzustellen, waren zwei Wellensittiche mal Mitglieder der Familie. Ein Aquarium sorgte bei mir für „tierische“ Freude.

Ein Hund kam nie infrage, da ich als Kind eher Angst vor ihnen hatte. Allein schon, wenn wir bei Bekannten oder Freunden eingeladen waren, die einen Hund gehalten hatten, war ich vorher schon in Angst und Schrecken.

Das Leben mit meinem eigenen Hund führte zur Sicherheit, mit Hunden umgehen zu können. Heute gehe ich auf jeden Hund zu, ohne Ängste ausstehen zu müssen. Das tägliche Miteinander mit meinem Hund lehrte mich viel über das Verhalten von Hunden, obwohl es auch Unterschiede zwischen ihnen gibt, die man einzuschätzen hat.

Die Zeit kam, dass die Kinder aus dem Haus gingen und meine Frau und ich dachten, die Wohnung ist doch recht leer. Enkelkinder waren auch noch nicht in Sicht.

Nach einiger Zeit wurde die Idee geboren, ein Hund würde sich bei uns auch sehr wohl fühlen. Angeregt wurde ich durch meine berufliche Tätigkeit in der Sicherheitsbranche. Einige Aufgaben wurden von Sicherheitspersonal mit Hunden erfüllt. Dabei wurden mir die Eigenschaften eines Hundes nahegebracht. Ich verlor meine Angst und wurde ermutigt, einen eigenen Hund anzuschaffen. Die Hunde, die uns im Dienst begleiteten, waren sehr gut ausgebildet, sehr gelehrig und hörten auf jedes Kommando. Es war sehr beeindruckend.

Um das zu erreichen, bedarf es eines stetigen harten Trainings und Beharrlichkeit. Wie ich von einem Hundeführer erfuhr, wurden diese Übungen in spielerischer Art durchgeführt.

Ob ich das wohl auch so hinbekomme?

Es begann die Suche nach einem geeigneten Hund. Da ich von den verschiedenen Rassen keine Ahnung hatte, informierte ich mich umfassend in der einschlägigen Literatur (Enzyklopädie der Hunde).

Ein wichtiger Faktor beim Kauf eines Hundes ist die Größe des Wohnraums. Besitzer eines Hauses haben auch noch einen Vorteil bezüglich des Auslaufs im Garten. Schnell kam ich von einem Kauf eines Dobermanns ab, der mir in der Serie Magnum mit Tom Selleck, bei der die beiden Dobermänner Zeus und Apollo eine Rolle spielten, aufgefallen war.

Neben eines relativ geringen Wohnraumes kam auch noch in Betracht, dass Flugreisen, die wir ja immer noch vorhatten, mit großen Hunden sehr umständlich und quälend für sie sind. Nach diesen Überlegungen kam ich zum Entschluss, es muss ein kleiner Hund werden. Dabei kam ich als erstes auf den Wildhund Dingo.

Diese australische Rasse hatte mich in einem Film mit einem Trucker beeindruckt. Die Schlauheit und Raffinesse, die der Dingo ausstrahlte, war entzückend. Die Ernüchterung folgte sehr schnell; diese Rasse durfte nicht in Gefangenschaft gehalten werden. Deren Kauf wäre aber auch nicht so einfach gewesen. In Deutschland gab es gar keine Angebote.

Eine weitere Überlegung war der Kauf eines“ Dänischer Bauernhundes“, aber diese Suche verlief im Sande.

Schließlich fiel die Wahl auf einen Parsen Jack Russell. Dessen Charakter entsprach meinen Vorstellungen und die Haltungsvoraussetzungen konnte ich auch erfüllen. Eine Züchterin wurde schnell ausfindig gemacht. Sie überzeugte schon durch das geführte Telefonat. Da gab es nicht gleich eine Zusage, dass wir einen Hund kaufen können, sondern sie wollte uns erstmal kennen lernen.

Es kam zum ersten Treffen, welches darin bestand, meine Frau und mich abzuchecken und sie informierte uns, was zur Haltung eines Jack Russells dazu gehört. Uns schreckte das nicht ab, fanden es völlig in Ordnung und es bewies die Seriosität der Züchterin. Dann stellte sie uns ihre Zuchttiere vor, von denen wir nach dem nächsten Wurf eventuell einen ihrer Welpen erhalten könnten. Das fanden wir richtig und angemessen. Weiteren Prüfungen wurden wir unterzogen, u.a. indem wir einen dreistündigen Spaziergang mit ihrer Hundemeute absolvieren mussten. Die Züchterin war im Besitz von einer lebendigen Meute von sechs Parsen Jack Russells. Sie erklärte uns die unterschiedlichen Charaktere und das Verhalten Ihrer Hunde. Dazu gab es Hinweise und welche Schwierigkeiten auf uns zukommen könnten. Oft wurden wir gefragt, ob wir es uns gut überlegt hätten, uns einen Parsen Jack Russell zuzulegen. Schließlich war es unser erster Hund und es wäre nicht gerade ein einfaches Tier. Später konnte ich sie aber eines Besseren belehren, was für sie erstaunlich war. Dazu später mehr.

Nach dem Spaziergang verabschiedeten wir uns schon sehr freundschaftlich, denn sie bemerkte unser Interesse. Sie gab uns die Botschaft mit, sich zu melden, wenn es soweit wäre.

Dann kam die Nachricht, dass ihre Hündin drei Welpen geworfen hätte, zwei Hündinnen und einen Rüden.

Wir hatten im Vorfeld schon bekundet, einen Rüden haben zu wollen. Jetzt war er da, aber wir durften ihn erst nach 14 Tagen besuchen. Anfassen war noch nicht erlaubt, nur anschauen. Aber schon beim ersten Anblick war ich verliebt in diesen kleinen Tricolore. Meine Gattin taufte ihn gleich auf den Namen Karlchen, der auch in seinen Papieren eingetragen wurde. Der Name musste auf Grund der Wurffolge mit dem Buchstaben K beginnen. Unser Dicker war geboren, was für eine Freude. Als wir uns wieder verabschiedeten, fiel es schon schwer, ihn dort zu lassen. Die Züchterin riet uns, beim nächsten Besuch in 14 Tagen ein durchgeschwitztes T’Shirt mitzubringen, das sie Karlchen zum Kuscheln beilegen würde. Damit könnte er sich schon an meinen Geruch gewöhnen. Denn wenn er nach 12 Wochen aus seinem gewohnten Rudel herausgerissen wird, fühle er sich erstmal verlassen und das würde sich in einem ständigen Wimmern äußern. Gesagt getan, unser Karlchen erhielt das T’Shirt. Zwischendurch besuchten wir ihn weiter und durften ihn dann nach 6 Wochen auch mal halten und schmusen. Er hatte bis zu seinem Ableben ein kuscheliges Fell, obwohl kurzhaarig war es immer weich anzufassen.

Der Tag der Abholung war gekommen und der Züchterin fiel die Abgabe sehr schwer. Nach 12 Wochen, er war entwurmt und geimpft, holten wir unser Karlchen ab. Es ging in sein neues Zuhause. Wir hatten alle Vorkehrungen getroffen, ihm einen schönen Transportbehälter gekauft und damit fuhren wir los.

Unterwegs war zwischenzeitlich ein Wimmern zu hören, schließlich wusste er nicht, was jetzt geschieht und wo waren seine Schwestern, mit denen er jeden Tag gespielt hatte. Das T-Shirt befand sich zum Kuscheln im Transportbehälter.

Zu Hause angekommen, rannte er in jeden verfügbaren Raum, sicherlich auf der Suche nach alten Gerüchen, Geschwistern oder Gewohntem. Ein Körbchen stand für ihn bereit. Aber die Züchterin gab uns den Rat mit, ihn erstmal in seinem Transportbehälter zu lassen.

Das Körbchen eroberte er später.