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Wer braucht schon hundert Bücher übers Grillen, wenn man dieses haben kann! Grillen ist mehr als Nahrungsaufnahme – Grillen ist Leidenschaft, eine Passion, die immer wieder neu entfacht wird. Denn es gibt so viel mehr als Würstchen vom Rost. Arne Schunckalias DerKing of Grill zeigt dir in seinem Buch grandiose undkreative Rezepte, die du so noch nicht gesehen hast.
Werde zum Grillmeister! Was gibt es besseres als der Duft von Holzfeuer und das Geräusch vom Knistern der Kohle und das Brutzeln des Fleisches auf dem Rost! Damit es nicht immer die selbe Wurst und die in Marinade ertränkten Steaks gibt, kommen hier die wohl schmackhaftesten und würzigsten Rezepte, die deine Terrasse zum neuen Lieblingsplatz machen. Lerne, wie du zartes, saftiges Fleisch erhältst und eine aromatische Kruste grillst.Also ran an die Grillzange und Fire on!
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 149
Veröffentlichungsjahr: 2026
Die BBQ-Masterclass
Feuer frei!
mit extra Rezepten für Plancha und Feuerplatte
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Bei der Verwendung im Unterricht ist auf dieses Buch hinzuweisen.
Die automatisierte Analyse des Werkes, um daraus Informationen insbesondere über Muster, Trends und Korrelationen gemäß § 44b UrhG („Text und Data Mining“) zu gewinnen, ist untersagt.
EIN E-BOOK DER EDITION MICHAEL FISCHER 1. Auflage 2026 © 2024 Edition Michael Fischer GmbH
Cover, Layout & Satz: Carolin Mayer, Sarah Lukic Projektmanagement und Lektorat: Lena Buch, Kristina Aytemur
Foodfotografie: Kehrbild by Bjoern Terhorst, Wuppertal
Herstellung: Julia Olech
Bilder: Cover, S. 20: ©Rafael Hoyos-Weht/Unsplash; dunkler Hintergrund: ©lolab/Shutterstock; Goldfolie: ©Phatthanit/Shutterstock; S. 10, 22 ©Arina P. Habich/Shutterstock; S. 12 ©Anna Lulu/Shutterstock; S. 16 ©David_Stone/Shutterstock; S. 17 ©Alexander Wallstrom/Shutterstock
ISBN 978-3-7459-3417-5
www.emf-verlag.de
Inhalt
Impressum
Vorwort
Grundlagen
Welcher Grill passt am besten zu mir?
Direkte und Indirekte Grillzonen: Ein Leitfaden für perfektes Grillen
Grillzubehör
Grillmethoden: Vorwärts- vs. Rückwärts-Grillen
Die richtige Reinigung von Grills: Schritte und Tipps für eine lange Lebensdauer
Temperaturregulierung: Meisterhaft Grillen mit Gas-, Kugel- oder Keramikgrill
Gewürzmischungen, Pasten & Marinaden
Gewürzmischungen
Gewürzpasten
GewürzMarinaden
Starter
Süße Versuchung: Maple Cayenne Chicken Wings
Shakshuka aus der Grillpfanne
Pollo Fino in Orangen-Zitronen-Marinade
Rustikale Köstlichkeit: Camembert vom Zedernholzbrett
Krosse Bacon Onion Rings mit KnoblauchDip
Gegrillte Wassermelonen-Steaks mit Ziegenkäse
Steak-Guide
Low’n‘slow Barbecue
Spareribs
Short Ribs aka Dino-Rippen
Pulled Pork
Brisket
Beef Back Ribs
Pulled Beef mit gesmoktem Süßkartoffelstampf
Ente vom Smoker
Kombi De luxe: Krosser Schweinebauch vom Smoker
Picanha
Pork Belly Burnt Ends
Basics: Leckere Grillrezepte aus allen Bereichen
Zartes Buttermilch-Hähnchen von der Rotisserie
Gefüllte Hähnchenbrust im krossen Bacon-Mantel
Saftige Hähnchenflügel mit Alabama-Style-Glasur
Ganze Gans vom Drehspieß
Lachs Wellington: Delikatin Blätterteig gehüllt
Lachs De luxe: Gefüllte Lachsrollen im Zitronenbett
Plancha-gegrillte Meerbarben
Scholle aus der Grillpfanne
Sommerliche Lachsspieße mit Frischekick
Asia-Wok-Gericht vom Grill
Krosse Spanferkel-Racks in Perfektion
Schweinerücken mit Eiweiß-Kick – die Marinade mit Pep!
Schweinebauchzopf mit Stampfkartoffeln und Schwartenchips
Gefüllter Schweinerollbraten im French Style
Schweinekarree mit Parmesan-Kick
Saftige Schweinebauch Burnt Ends spezial
Matambre – Fleischkomposition mit Ei
Pinwheels
Chimichurri Ribeye Steak
Gefülltes Flank Steak mit WOW-Effekt!
Rinderfilet in Orangen-Teriyaki-Marinade
Kräuter-Karree-Steaks vom Lamm
Lammhüfte verführt mit süßer Sesam-Soja-Marinade
LAMMRACK STEAKS mit süßkartofeln
Perfekt kombiniert: Burger, Specials & Saucen
Surf ’n’ Turf-Garnelen-Burger
Der ultimative Steak Burger
SMASH IT! BURGER
Knuspriger Pollo-Fino-Burger von der Grillplatte
Quesadillas – typisch mexikanisch!
Knoblauch-Garnelen in Tortilla-Wraps
Gefüllte Tomaten mit mediterranem Charme
Gegrillte Zucchini mit Ricotta und Pinienkernen
Karamellisierte, herzhafte Süßkartoffeln im Feigensalat
Ein Stück Spanien mit Tortilla de Patatas
Blumenkohl von der Rotisserie – Das geschmackskarussell
Saucen zum Selbermachen
Register
Über Autor & Fotograf
Danksagung
Liebe Grillfreunde,
es freut mich ungemein, euch in meinem Grillbuch willkommen zu heißen.
Vor über zehn Jahren begann meine Grillleidenschaft recht bescheiden mit einem einfachen Säulengrill aus dem Baumarkt. Heute, nach einem Jahrzehnt voller Abenteuer, Leidenschaft und unzähliger Grillstunden, bin ich stolzer Besitzer einer beeindruckenden Sammlung von Grills im zweistelligen Bereich. Mein absoluter Favorit? Der Keramikgrill – ein wahrer Alleskönner!
Im Jahr 2018 beschloss ich, meine Leidenschaft fürs Grillen mit der Welt zu teilen und startete meine Reise auf meinen Instagram- und TikTok-Kanälen. Diese Reise als Content Creator hat mir bisher über 700.000 Followereingebracht, mit denen ich täglich meine Freude am Grillen teile.
Grillen ist für mich mehr als nur Kochen; es ist ein Erlebnis voller Freude, Gemeinschaft, Spaß, Feuer und natürlich köstlichem Essen. Dieses Lebensgefühl möchte ich in diesem Buch nun an euch weitergeben und euch damit zum Grillen motivieren.
Warum also dieses Buch? Weil ich neue Herausforderungen liebe und über all die Jahre einiges an Wissen und Erfahrung sammeln konnte. Vom Grilleinsteiger bis zum fortgeschrittenen Grillprofi findet ihr hier detaillierte Rezepte und wertvolle Tipps zu verschiedenen Grilltechniken und -hardware, die auf nahezu jedem Grill umsetzbar sind.
Ich habe viel Zeit, Engagement und Herzblut in dieses Buch gesteckt und freue mich daher umso mehr, dass ihr es in den Händen haltet – ob gekauft oder geschenkt. Ich wünsche euch unvergessliche Stunden am Grill, beim Zubereiten der Gerichte und natürlich beim Genießen mit Familie und Freunden.
Viel Spaß und gutes Gelingen!
Euer Arne
Diese Frage kannst du dir eigentlich nur selbst beantworten. Jeder von uns hat seinen eigenen Stil, ob in der Mode, der Musik oder natürlich beim Grillen. Ob du ein entspannter Balkon-Brutzler, ein ambitionierter Saison-Griller oder schon der leidenschaftliche Grillmeister der Nachbarschaft bist. Es gibt immer einen Grill, der dir am besten liegt oder vielleicht sogar noch besser liegen wird. Auf den nächsten Seiten durchleuchten wir die gängigsten Grills. Entdecke deinen feurigen Seelenverwandten!
zeige ich dir übrigens auch, welches Rezept für welchen Grill geeignet ist. Je nachdem, welche Grillart du bevorzugst und welchen Grill du zur Hand hast, variieren natürlich auch deine Möglichkeiten. Die meisten Rezepte funktionieren bei einer Vielfalt an Grills, dennoch hilft ein Blick auf die Symbole, die du bei jedem Rezept findest. Alle Symbole, die jeweils angezeigt werden, sind empfehlenswert für das Rezept. Wenn das Zeichen gräulich statt schwarz ist, ist die Grillart etwas eingeschränkter, aber dennoch geeignet. Behalte also folgende Symbole im Blick, um das perfekte Ergebnis zu erzielen:
Gas, Kugelgrill oder Smoker
Keramik, Feuerplatte oder Planch
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Der Gasgrill kombiniert moderne Technik und traditionelle Grillkultur und ermöglicht ein einfaches, anwenderfreundliches, aber hochwertiges Grillerlebnis. Darüber hinaus kommen je nach Modell oder Zubehör zusätzliche Features wie z. B. Seitenbrenner, Rotisserie-Aufsätze oder ein digitales App-gesteuertes Grillthermometer dazu. Mittlerweile wurde der Gasgrill so weit entwickelt, dass er nicht nur als Grill, sondern als stilvolles Element und als Outdoorküche fungieren kann. Grundsätzlich ist der Gasgrill gerade für den Grillanfänger eine gute Wahl. Lass uns einen Blick auf die Vor- und Nachteile werfen, um zu schauen, ob er der richtige Grill für dich ist.
Auf dem Markt gibt es sehr viele unterschiedliche Modelle diverser Anbieter in den verschiedensten Größen und Ausführungen für kleines sowie großes Budget. Deine Anforderungen werden sicher mit einem bestimmten Gerät erfüllt. Hier lohnt sich immer der Vergleich zwischen den verschiedenen Modellen und Anbietern, am besten auch mal vor Ort in einem Grillcenter.
Der Gasgrill ist durch das einfache Aufdrehen der Temperaturregler in wenigen Minuten auf die gewünschte Temperatur gebracht. Durch die unterschiedlichen Brenner, die gleichmäßig über die Grillfläche verteilt sind, lassen sich unterschiedliche Zonen für direktes und indirektes Grillen einstellen. Ist die gewünschte Temperatur eingestellt, hält sie sich konstant. Viele Modelle bieten erweiterte Features wie Infrarotbrenner, Seitenkocher, Drehspieß, Planchas oder Beleuchtung. Läuft der Gasgrill erst mal, brauchst du auch bei längeren Grillsessions keinen Brennstoff nachlegen und die Temperatur wieder neu einregeln. Eine kleine Ersatzgasflasche solltest du aber immer am Start haben.
Ein weiterer Vorteil ist die geringe Rauchentwicklung im Vergleich zur Holzkohle, insbesondere bei empfindlicher Nachbarschaft. Dazu kommt eine geringe Ascheentwicklung. Das Fett läuft in das unter den Gasbrennern liegende Auffangblech ab, das sich schnell und einfach reinigen lässt. Abschließend punktet der Gasgrill für die Umwelt, er produziert weniger CO2 als Holzkohlegrills.
Wenn du auf das typische Holzkohlearoma stehst, auf lodernde Flammen und glühende Holzkohle, ist ein Gasgrill nicht die erste Wahl. Der Gasgrill kann für leckere Röstaromen sorgen. Trotzdem gibt es immer wieder Diskussionen um das typische charakteristische BBQ-Aroma, das durch Holzkohle und das Feuer entsteht. Insbesondere bei Low‘n‘slow-Rezepten wie Brisket oder Pulled Pork stößt der Gasgrill für ein perfektes Ergebnis an seine Grenzen.
Gasgrills sind aufgrund ihrer komplexen Bauart, zusätzlichen Komponenten und Technologien in der Anschaffung meist teuer. Dazu besteht die Gefahr, dass einzelne Komponenten oder Technik im Laufe der Zeit kaputtgehen können. Viele Geräte haben mittlerweile Beleuchtung oder auch eine digitale Anzeige, das heißt, du benötigst für solche Modelle einen Stromanschluss. Mobil ist der meist große und sperrige Gasgrill ebenfalls weniger. Wenn er steht, dann steht er. Ab- und Wiederaufbauen z. B. für das Überwintern im Keller ist aufwendig, und du benötigst Platz für die Einlagerung.
Wenn du der Typ bist, der nach Feierabend schnell und unkompliziert den Grill einregeln will und nicht allzu großen Wert auf Raucharoma legt, bist du mit einem Gasgrill gut ausgestattet. Hol dir ein Modell mit mindestens drei Brennern, so entwickelt der Grill auch für indirektes Grillen noch genügend Hitze, und du hast ausreichend Platz in der indirekten Zone.
Wer kennt ihn nicht, den Kugelgrill! Viele Griller, die ich kenne, haben ihre Skills auf dem Kugelgrill gelernt und setzen ihn immer wieder regelmäßig mit Freude ein. Seit Jahrzehnten hat sich der Kugelgrill in seinem charakteristischen Design stets bewährt. Er ist sehr beliebt und punktet durch seine authentischen Röstaromen, die er deinen Steaks verpasst. Dazu ist er ein preiswerter Allrounder. Ob schnelle Steaks oder gesmoktes Brisket, der Kugelgrill liefert ab. Du benötigst allerdings etwas Übung und Geduld für die Temperatureinstellung.
Der traditionelle Kugelgrill hat eine Grillfläche von ca. Ø 57 cm. Das ist ausreichend Platz für direktes und indirektes Grillen und sogar das Räuchern unter der Zugabe von Holzchips oder -chunks in der Kohle. Er ist sehr vielseitig, ob einfaches Flachgrillen von Steaks bei offenem Deckel oder das Smoken von Brisket, Pulled Pork oder Spareribs über Stunden bei niedriger Hitze – alles ist möglich. Durch das Grillen über der glühenden Holzkohle bekommt das Grillgut das typische rauchige und intensive Aroma.
Ein Kugelgrill ist innerhalb von 30 Minuten aufgebaut und einfach zu bedienen, da er aus wenigen Komponenten besteht: Deckel mit Lüftung, Korpus, Grillrost, darunter den Rost für die Holzkohle oder Briketts und die Ascheschale mit Lüftungsregelung. Der Kugelgrill lässt sich leicht und schnell auf- und wieder abbauen, kann einfach transportiert werden und ist günstig in der Anschaffung.
Um den Kugelgrill auf Temperatur zu bringen, benötigst du deutlich mehr Zeit als z. B. bei einem Gas-, Pellet- oder Keramikgrill. Die Temperaturregelung erfordert einiges an Zeit, Übung und Geduld, da das Material nicht so hitzebeständig ist wie z. B. bei einem Keramikgrill und sich die Temperatur nach der Justierung an den Lüftungsreglern erst einige Minuten später langsam umstellt. Du wirst dich dadurch also auch länger am Grill aufhalten, um die Temperatur zu überprüfen und ggf. gegenzusteuern. Trotzdem ist die Temperatureinstellung kein Hexenwerk, wir nehmen sie später im Buch (S. 24/25) noch detaillierter unter die Lupe. Bei der Reinigung bekommst du mal dreckige Hände durch den Ruß und Staub, aber grundsätzlich ist die Reinigung durch ein Ausfegen der Asche relativ unkompliziert.
Du willst auf den typischen BBQ-Geschmack nicht verzichten? Du hast ausreichend Zeit und Geduld für das Einregeln und die Temperatureinstellung? Du grillst nur ab und zu mal und hast ein eher kleineres Budget, möchtest aber auch herausfordernde Projekte wie z. B. das jährliche Brisket angehen? Dann ist der Kugelgrill eine gute Wahl. Spare bei der Anschaffung nicht an Grillfläche. Der preisliche Unterschied von kleineren zu größeren Modellen ist meist gering und zu viel Grillfläche gibt es nicht. Auch die Qualität der Holzkohle sollte nicht unterschätzt werden, gute Kohle wird heiß und hält sich lange.
Solltest du einen Pelletgrill haben, nimm den Ausdruck „Altherrengrill“ bitte nicht negativ auf oder gar persönlich, sondern mit einem Augenzwinkern von mir. Ich nenne meinen Pelletgrill liebevoll so, weil nichts einfacher ist, als einen Pelletgrill auf Temperatur zu bringen und zu halten. Der Pelletgrill ist die Kombination aus Technologie und traditionellen Smokern mit einfachstem Handling. Am Regler die gewünschte Temperatur einstellen, Knopf drücken, fertig! Mit Holzpellets als Brennstoff und der elektronischen Steuerung zur Temperaturregelung bietet der Pelletsmoker ein nahezu automatisiertes Grillerlebnis. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass er hervorragende Ergebnisse abliefert und einem Holzkohlegrill in Sachen Smoken in nichts nachsteht!
Der größte Vorteil ist eindeutig die Temperaturregelung, die auf Knopfdruck funktioniert. Solange der Pelletvorrat gefüllt ist, wird die Temperatur konstant gehalten, ohne dass nachjustiert werden muss. In der Regel lassen sich die Pelletgrills über WLAN oder Bluetooth mit dem Handy verbinden. Über eine App lässt sich so einfach und aus der Ferne die Temperatur kontrollieren, verändern, der Grill abschalten oder sich bei Erreichen der gewünschten Kerntemperatur benachrichtigen lassen. Auf einem Pelletgrill lassen sich nicht nur, wie man zuerst vermuten könnte, Low‘n‘slow-Rezepte zubereiten. Die Grills kommen auf 260–300 °C (wenn auch „nur“ indirekt) und sind daher auch vielseitiger einsetzbar.
Wie der Name schon sagt, wird der Grill mit Holzpellets betrieben, die durch eine Schnecke in die Brennkammer befördert werden. Je höher die Zieltemperatur, desto mehr bzw. schneller wird befördert. In der Brennkammer entzündet eine automatische Zündung die Pellets, auch hier nimmt dir der Grill die Arbeit ab. Die Holzpellets erzeugen einen intensiven authentischen Räuchergeschmack und die Ergebnisse können sich sehen lassen.
Der Pelletgrill läuft ausschließlich mit Strom, du brauchst also zwingend eine Steckdose in der Nähe des Grills. Das macht ihn weniger mobil. Preislich liegen die Pelletgrills im oberen Segment. Hier ist die Preisspanne nicht so breit wie bei Gasgrills. Auch die laufenden Kosten für die Holzpellets sind vergleichsweise hoch. Die technische Komplexität hat, wie eben erläutert, viele Vorteile, kann aber auch zum Nachteil werden, denn hier verbergen sich viele potenzielle Fehlerquellen, die zum Ausfall des Grills führen können. Die einen mögen die unkomplizierte, nahezu voll automatisierte Weise, die dem Griller viele Tätigkeiten abnimmt, anderen fehlt dadurch das Grillerlebnis. Auf dem Pelletgrill kannst du nur indirekt grillen, durch seine Temperaturspanne von bis zu 300 °C ist er jedoch vielseitig einsetzbar. Beim scharfen Angrillen, z. B. das Rösten eines Steaks, stößt er aber an seine Grenzen.
Das rauchige BBQ-Aroma darf bei keinem Grillgericht fehlen und du willst oft Low’n’slow-BBQ-Rezepte zubereiten? Du hast das nötige Kleingeld und möchtest sehr wenig Aufwand betreiben? Dann ist der Pelletgrill eine hervorragende Wahl. Er verbindet Tradition und Technik in einem Gerät, ohne Kompromisse beim Ergebnis und Geschmack einzugehen.
Keramikgrills, oft auch als Kamado-Grill bezeichnet, zeichnen sich durch ihre einzigartige Form und Bauweise aus Keramik aus. Die dicken Keramikwände bieten eine ausgezeichnete Isolierung, ein sparsames Verbrennen der Holzkohle, eine breite Vielseitigkeit beim Grillen, und sie sind auch optisch durchaus attraktiv. Von heißem, schnellem Grillen, z. B. das Rösten von Steaks, bis hin zum langsamen Smoken über viele Stunden oder Backen von Brot oder Pizza, mit dem Keramikgrill ist nahezu alles möglich. Und so viel sei vorweggesagt: Das Einstellen und Halten der Temperatur ist auf dem Keramikgrill wirklich nicht schwierig. Wenn du schon durch die harte Schule des Kugelgrills gegangen bist und dir einige Skills angeeignet hast, kannst du dich locker der Herausforderung stellen. Und glaub mir aus eigener Erfahrung, das Grillen auf dem Keramikgrill macht unheimlich viel Spaß.
Das charakteristische Merkmal ist das Material Keramik, das gleichzeitig auch der bedeutendste Vorteil ist. Der Grill ist mehrere Zentimeter dick, sehr schwer und robust und zeichnet sich dadurch aus, die Wärme zu speichern und somit nicht nach außen abzugeben. Daher ist er sehr effizient und sparsam im Verbrauch der Holzkohle. Die Temperatur lässt sich durch den unteren Lüftungsschlitz und die obere Lüftung auf dem Deckel steuern. Je nach gewünschter Temperatur werden diese beiden Regler mehr oder weniger geöffnet bzw. geschlossen, wodurch ein Luftzug durch den Grill geht, der die in der Mitte liegende Kohle am Glühen hält. Je höher die Temperatur, desto weiter sind die Lüftungen geöffnet – bei langsamen Low’n’slow-Gerichten und niedrigen Temperaturen nur einen Fingerbreit. Ist die Temperatur erst mal eingeregelt, läuft der Keramikgrill wie ein Uhrwerk. Der robuste Grill ist im Gegensatz zum Kugelgrill sehr schnell auf die gewünschte Temperatur gebracht und performt sowohl bei niedrigen Temperaturen, z. B. unter Zugabe eines Holzchunk als Smoker für Brisket, Pulled Pork oder Spareribs, als auch für Steaks oder Pizza bei sehr hoher Hitze. Eine breite Palette an Zubehör wird auch für den Keramikgrill angeboten, ob Drehspieß, Grillplatte oder Pizzastein. Auch die einfache Reinigung kann positiv gesehen werden. Die Asche sammelt sich in einer Ascheschale auf dem Boden des Grills und kann nach Abkühlen einfach entsorgt werden. Durch die robuste Bauweise und Wetterbeständigkeit ist der Keramikgrill ein Grill für viele, viele Jahre.
Die hochqualitativen Keramikgrills sind durch die robuste Konstruktion und vielen Vorteile im oberen Preissegment angesiedelt und daher verhältnismäßig teuer. Die massive Bauweise macht den Grill schwer, was sich nachteilig auf die Mobilität auswirkt. Ein kleiner mobiler Keramikgrill kommt auf seine 30 kg. Keramik ist stoßempfindlich, hier solltest du vorsichtig sein. Ein Stoß kann zu Brüchen oder Rissen führen. Teile des Innenlebens sind auch aus Keramik. Beim Herausnehmen und der Reinigung ist Vorsicht geboten, damit die Teile nicht aus Versehen auf den Boden fallen und brechen.
Wenn du einen attraktiven Allround-Grill suchst, der effizient mit Holzkohle betrieben wird und somit auch die perfekten Grillaromen an dein Grillfleisch abgibt und der noch dazu vielseitig einsetzbar ist, bist du beim langlebigen Keramikgrill genau richtig. Ein Keramikgrill ist aufgrund des hohen Preises normalerweise kein Grill, den sich ein Grillneuling als erstes Gerät anschafft. Insgesamt bietet der Keramikgrill ein unvergleichliches Grillerlebnis, solange du bereit bist, für Qualität und Vielseitigkeit zu investieren.
Die Feuerplatte ist mehr als nur ein Grill, sie ist ein Treffpunkt. Ob als massive Stahlplatte auf einer Feuerschale, fest verbaut im Garten oder als mobiler Aufsatz für vorhandene Grills: Hier geht es nicht nur ums Garen, sondern ums Erlebnis. Das offene Feuer in der Mitte sorgt für knisternde Lagerfeuer-Atmosphäre, während ringsum verschiedenste Speisen gleichzeitig brutzeln. Ebenso einzigartig ist ihre natürliche Temperaturverteilung: In der Mitte, direkt über dem Feuer, ist die Hitze am höchsten, zum Rand hin wird sie kontinuierlich schwächer. So entstehen drei Zonen, die du gleichzeitig nutzen kannst:
Innere Zone: Hier herrschen Temperaturen jenseits der 300 °C, manche Platten schaffen über 500 °C in der Branding Area. Perfekt, um Steaks, Mais oder Kartoffeln richtig scharf anzubraten.
Mittlere Zone: Mit ca.
