Kleiner Kur-Ratgeber - Petra Mirth - E-Book

Kleiner Kur-Ratgeber E-Book

Petra Mirth

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Beschreibung

Zum ersten Mal auf Kur? Schon ein alter Hase unter den Erholungssuchenden? Egal, welche dieser beiden Fragen Sie mit Ja beantworten, das Buch ist sowohl für Neulinge wie auch für Profis geschrieben. Es enthält nicht nur Beschreibungen der verschiedensten Heilanwendungen sondern auch kurzweilige Unterhaltung in Form von kleinen Erlebnissen und eigenen Erfahrungen während des Kuraufenthalts. Die Erzählungen sind gewürzt mit ein wenig Ironie und einer Prise Zynismus. Deshalb sind sie nicht immer ganz ernst zu nehmen. Und doch: Sie sind alle wahr! Leseempfehlung: vor, während oder nach dem Kuraufenthalt. Nebenwirkungen: Schmunzeln, Lächeln, oder gar Lachen.

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Seitenzahl: 47

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Inhalt

Vorwort

Kur

Therapien

Moorvollbad

Schlammpackung

Wärmetherapie

Elektrotherapie

Massagen

Bäder

Entspannung

Aktive Therapien

Zimmergemeinschaften

Schlaf

Essen

Sozialleben

Kurschatten

Umgang mit Ochsen

Abschied

Die Zeit danach

Vorwort

Vielleicht ist es vermessen, von einem absoluten Kur-Grünschnabel Tipps und gute Ratschläge zu bekommen. Aber gerade aus diesem Blickwinkel und für ebensolche Menschen, die zum ersten Mal diesen wohlverdienten Erholungsaufenthalt antreten, ist dieses Buch gedacht. Denn die „alten Hasen“ unter den Kurgästen wissen wahrscheinlich aus eigenen Erfahrungen schon, wie es in so einem kleinen Gesundheitsdorf zugeht und was einem alles widerfahren kann. Sollten Sie zu dieser Gruppe gehören, legen Sie das Buch trotzdem nicht weg – Sie werden vielleicht das eine oder andere Aha-Erlebnis drin finden und hoffentlich an manchen Stellen schmunzeln oder gar herzlich lachen können. Genau das ist meine Intention: Menschen vor, während oder nach der Kur zum Lächeln zu bringen und eine kurzweilige, nicht immer ernst zu nehmende Lektüre für zwischendurch zu bieten. Denn „zwischendurch“ gibt’s bei einer Kur sehr oft…

Viel Spaß beim Lesen!

Petra Mirth

Kur

Das Wort könnte vokal leicht missverstanden werden mit der mundartlich ausgesprochenen Kuh, dem weiblichen Rindvieh, also der „Kua“. Solche gibt es hier vereinzelt auch – Kühe nämlich – sowohl zoologischen betrachtet auf den umliegenden Weiden, als auch im schimpfwörtlich übertragenen Sinn für dumme Kuh, dämliche Frau. Aber viel vermehrter als weibliche Rindviecher treten hier die männlichen auf: die Ochsen. Wobei der Begriff rein wissenschaftlich betrachtet ja nicht ganz korrekt ist, denn ein Ochse ist bekanntlich ein kastrierter Stier. Ich bezweifle zwar sehr, dass es unter den hier anzutreffenden Exemplaren tatsächlich entmannte gibt, aber wir nennen sie jetzt trotzdem einmal Ochsen, denn irgendetwas scheint bei ihnen zu kurz geraten zu sein… Offenbar nicht ihr Geschlechtstrieb, denn der entpuppt sich sogar als maßlos übersteigert! Nein, vielmehr mag im Oberstübchen etwas fehlen!

Aber dazu an späterer Stelle mehr…

Was sagt das Lexikon zum Begriff Kur? In Wikipedia zum Beispiel liest man folgendes:

Eine Kur (von lat. cura „Sorge“, „Fürsorge“, „Pflege“, „Behandlung“, „Heilverfahren“), umgangssprachlich häufig als Synonym für „Rehabilitationsmaßnahme“ genutzt, soll sowohl der Vorsorge als auch der Stärkung einer (geschwächten) Gesundheit oder der Unterstützung der Genesung bei Krankheiten und Leiden verschiedener Art dienen. Im Vordergrund steht dabei die Anwendung ortspezifischer Heilmittel (z.B. Quellen, Peloide, Klima, Meerwasser) im Rahmen des Aufenthaltes in einem Kurort oder einem Heilbad.

Also kurz gesagt: Eine Kur soll guttun, soll Wohlbefinden erhalten oder wieder bringen. Je nachdem, was für die Einzelnen wichtig ist, werden sie in unterschiedliche Einrichtungen bzw. Orte eingeladen, die ihrer Gesundheit am meisten förderlich sind. Sei das nun ein Luftkurort, ein Ort mit besonderem Klima oder ein Heilbad, sie alle haben eines gemeinsam: Es soll Ihnen danach besser gehen!

In meinem Kurort waren die natürlichen Heilvorkommen das Moor und der Heilschlamm, welche ich beide sehr genossen habe.

Sollten Sie zum relativ neuen, ganzheitlichen Kurheilverfahren der Pensionsversicherungsanstalt, zur sogenannten GVA – Gesundheitsvorsorge Aktiv – eingeladen worden sein, erwarten Sie sich besser nicht zu viel „aktiv“. Sie könnten enttäuscht werden. Dieses neue Pilotprojekt soll, wie der Name schon sagt, Menschen in Bewegung bringen, um die Gesundheit möglichst lange zu erhalten. Von der Idee her ja wunderbar und sehr sinnvoll in unserer Wohlstandszeit, in der wir meist viele Stunden sitzend verbringen. Wenn Sie bisher wenig Zeit für sportliche Betätigung genutzt haben, dann wird dieses Programm wahrscheinlich auch gut für Sie passen. Sollten Sie aber ohnehin zuvor schon regelmäßige Bewegung in Ihren Tagesablauf integriert haben, dann wird Ihnen – so wie mir – auf sportlicher Ebene womöglich ein bisschen zu wenig los sein. Nützen Sie dann einfach die Freizeitangebote in therapiefreien Phasen, gehen Sie laufen oder schwimmen, betreiben Sie Nordic Walking, oder trainieren Sie zusätzlich im Fitnessstudio, sofern diese Möglichkeiten vorhanden sind.

Die zweite Säule der Gesundheit, die bei der aktiven Gesundheitsvorsorge überdacht werden soll, ist die Ernährung. Dazu gibt es, wie zum Thema Bewegung, sehr gute Workshops, die die notwendigen Fakten vermitteln und in denen alle Teilnehmenden erfahren, wie es richtig ginge. Leider hapert es bei vielen an der Ausführung, sobald sie am Buffet stehen und von Köstlichkeiten und Kalorienbomben gelockt und betört werden wie einst Odysseus und seine Kumpanen von den Gesängen der Sirenen…

Die dritte Säule, die stabil gehalten werden will oder gestützt werden soll, wenn sie ins Wanken geraten ist: Die seelische Gesundheit. Auch dazu erfahren Sie viel Wissenswertes und bekommen nützliche Anregungen, wie Sie eventuell aus einem ungesunden Hamsterrad ausbrechen und wieder mehr für sich selbst und Ihre Bedürfnisse tun können. Sie hören danach vielleicht plötzlich wieder mehr in sich hinein, spüren die Signale, die Ihnen Ihr Körper etwa schon längst gegeben hat, erfahren neues Selbstbewusstsein und laufen endlich wieder „rund“ – auch ohne besagtes Rad des kleinen Nagetiers. Wer weiß? Lassen Sie sich einfach darauf ein, schauen Sie, was passiert

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