11,99 €
Kochen in Hochblüte ist kein klassisches Kochbuch. Es ist ein ruhiges, alltagstaugliches System für Menschen, die gesund essen möchten, ohne ihr Leben um das Kochen herum zu organisieren. Statt täglichem Neukochen, komplizierten Regeln oder Diätdenken zeigt dieses Buch, wie weniger Kochvorgänge, klare Planung und einfache Routinen zu besserem Essen, mehr Übersicht und spürbarer Entlastung führen. Der Fokus liegt nicht auf Verzicht oder Perfektion, sondern auf Machbarkeit im echten Alltag. Mit einem klaren Prinzip - seltener, gezielter kochen und Mahlzeiten sinnvoll über mehrere Tage nutzen - verbindet das Buch Ernährung, Organisation und Wirtschaftlichkeit zu einem verlässlichen Gesamtsystem. Rezepte sind dabei bewusst einfach gehalten: Sie dienen der Entlastung, nicht der Beschäftigung. Kochen in Hochblüte richtet sich an Menschen mit wenig Zeit, fixem Budget oder dem Wunsch nach Ruhe und Struktur im Alltag. An alle, die gesünder essen wollen, ohne ständig entscheiden zu müssen - und Kochen wieder als selbstverständlichen Teil des Lebens erleben möchten, nicht als tägliche Aufgabe. Das System ermöglicht mehrere hundert Euro an realistischen Einsparungen pro Jahr und dies entlastet Jahr für Jahr das Budget bedeutend bzw. es wirkt gegen die Teuerung am Lebensmittelsektor.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2026
Gesund essen gilt heute für viele Menschen als anstrengend.
Nicht, weil es an Wissen fehlt –
sondern weil der Alltag bereits voll ist.
Ernährung wird oft verbunden mit:
Zeitdruck
ständigen Entscheidungen
komplizierten Regeln
und dem Gefühl, es nie richtig zu machen
Vielleicht kennen Sie das auch.
Dieses Buch verfolgt einen anderen Ansatz.
Es geht nicht darum, mehr zu tun.
Nicht darum, alles zu optimieren.
Und nicht darum, perfekt zu essen.
Es zeigt, wie weniger Kochen,
klare Planung
und einfache Routinen
den Alltag spürbar entlasten können –
ohne Verzicht,
ohne starre Vorgaben,
ohne Druck.
Im Mittelpunkt steht nicht die Frage,
was man essen sollte,
sondern wie Essen im Alltag organisiert werden kann,
damit es ruhig, selbstverständlich
und gut integrierbar bleibt.
Die Idee zu diesem Buch entstand aus einer einfachen Beobachtung:
Viele Menschen scheitern nicht an mangelnder Disziplin, sondern an Überforderung.
Zu viele Entscheidungen.
Zu viele Erwartungen.
Zu wenig Raum für Alltagstauglichkeit.
Dieses Buch setzt genau hier an.
Es versteht sich
nicht als Diät,
nicht als medizinischer Ratgeber
und nicht als klassisches Kochbuch.
Es ist ein alltagstaugliches System, das zeigt,
wie sich die Kochfrequenz reduzieren lässt,
wie Einkäufe überschaubar bleiben
und wie Mahlzeiten sinnvoll über mehrere Tage genutzt werden können.
Die Rezepte und Beispiele dienen dabei einem klaren Zweck:
Sie sollen entlasten – nicht beschäftigen.
Sie müssen dieses Buch nicht von vorne bis hinten durcharbeiten.
Sie können es Schritt für Schritt lesen
oder gezielt einzelne Kapitel nutzen.
Alles ist so aufgebaut,
dass Inhalte direkt im Alltag anwendbar sind
und sich Ihrem Leben anpassen – nicht umgekehrt.
Wenn Kochen weniger Druck erzeugt,
wenn Essen ruhiger wird
und Entscheidungen seltener nötig sind,
dann hat dieses Buch sein Ziel erreicht.
Aufbau des Buches
Teil 1: Orientierung & Grundprinzip
Teil 2: Planung, Einkauf & System
Teil 3: Praxis & Anwendung
Teil 4: Stabilisierung & Alltag
Teil 5: Rezepte
Teil 6: Allgemeines & Umsetzung
Teil 1: Orientierung & Grundprinzip
Kapitel 1 – Orientierung
Kapitel 2 – Die 3 Alltagsfallen
Kapitel 3 – Daten und Fakten
Kapitel 4 – Das Grundprinzip
Teil 2: Planung, Einkauf & System
Kapitel 5 – Planung & Organisation
Kapitel 6 – Einkauf mit System
Kapitel 7 – Vorrat und Lagerung
Kapitel 8 – Nachhaltig kochen
Kapitel 9 – Küchenpraxis und Ausstattung
Kapitel 10 – Das System
Kapitel 11 – Die reduzierte Kochfrequenz
Kapitel 12 – Wochenstruktur und Essenslogik
Kapitel 13 – Einkauf und Planung verbinden
Kapitel 14 – Reste sinnvoll nutzen
Kapitel 15 – Flexibel bleiben
Kapitel 16 – Die Umstellungsphase
Kapitel 17 – Die 3–Tage–Option
Kapitel 18 – Der sanfte Einstieg
Teil 3: Praxis & Anwendung
Kapitel 19 – Stabilisieren und Dranbleiben
Kapitel 20 – Die Praxis
Kapitel 21 – Suppen & Eintöpfe als Basis
Kapitel 22 – Hauptgerichte richtig nutzen
Kapitel 23 – Brot, Beilagen und einfache Mahlzeiten
Kapitel 24 – Süßes, Nachspeisen und Genuss
Kapitel 25 – Getränke & Rhythmus
Kapitel 26 – Überblick und Einordnung
Teil 4: Stabilisierung & Alltag
Kapitel 27 – Langfristige Umsetzung
Kapitel 28 – Motivation
Kapitel 29 – Anpassung
Kapitel 30 – Wirtschaftlichkeit
Kapitel 31 – Gesundheit
Kapitel 32 – Perfektion
Kapitel 33 – Impulse
Kapitel 34 – Figur & Schontage
Kapitel 35 – Geschmacksverstärker
Teil 5: Rezepte
Kapitel 36 – Suppen & Eintöpfe
Kapitel 37 – Hauptgerichte
Kapitel 38 – Brot und einfache Mahlzeiten
Kapitel 39 – Salate & Rohkost
Kapitel 40 – Resteverwertung
Kapitel 41 – Süßspeisen
Kapitel 42 – Getränke
Kapitel 43 – Eigene Rezepte & Notizen
Kapitel 44 – Abschluss des Rezeptteils
Teil 6: Allgemeines & Umsetzung
Kapitel 45 – Wochenplan
Kapitel 46 – Nachwort
Kapitel 47 – Über den Autor
Kapitel 48 – Alphabetisches Rezeptregister
Kapitel 49 – Quellenverzeichnis & Danksagung
Für alle, die Essen wieder als Teil des Lebens und nicht als tägliche Aufgabe erleben möchten.
Bevor Abläufe vereinfacht
und Gewohnheiten verändert werden können,
lohnt sich ein kurzer Blick auf den Alltag selbst.
Denn das eigentliche Problem liegt
selten beim Essen
und fast nie beim Wissen.
Es liegt in der Art,
wie Ernährung heute im Alltag organisiert ist.
Genau hier setzt das erste Kapitel an.
Orientierung
Gesund essen – ohne viel Aufwand
Warum weniger Kochen mehr bringt
Gesund essen wird heute oft mit Aufwand gleichgesetzt.
Mit mehr Zeit.
Mit mehr Planung.
Mit höheren Kosten.
Und mit immer neuen Regeln.
Viele Menschen empfinden dabei vor allem eines:
Druck.
Nicht, weil der Wille fehlt –
sondern weil der Alltag bereits genug fordert.
Dieses Buch setzt an einem anderen Punkt an.
Es zeigt, dass gesunde Ernährung nicht durch mehr Tun entsteht, sondern durch klügere Organisation.
Nicht durch tägliches Neukochen.
Nicht durch ständige Entscheidungen.
Sondern durch Vereinfachung.
Worum es in diesem Buch wirklich geht
Im Mittelpunkt steht nicht die Frage,
was man essen sollte.
Sondern wie Essen im Alltag organisiert werden kann,
damit es ruhig, selbstverständlich
und gut integrierbar bleibt.
Gesunde Ernährung darf entlasten.
Sie muss nicht zusätzlich fordern.
Dieses Buch zeigt Wege,
wie Essen wieder ein verlässlicher Teil des Alltags wird –
ohne ständige Neubewertung
und ohne inneren Druck.
Das eigentliche Problem im Alltag
Viele Haushalte kochen häufig –
aber ungeplant.
Das führt oft zu:
täglichen Entscheidungen („Was koche ich heute?“)
spontanen Einkäufen
vollen Kühlschränken
steigenden Kosten
wenig Freude am Kochen
Dabei ist nicht das Kochen selbst das Problem.
Das Problem ist die Summe
der vielen kleinen Entscheidungen.
Je öfter entschieden werden muss,
desto größer wird der Aufwand –
mental, zeitlich und finanziell.
Die zentrale Erkenntnis
Gesund essen entsteht nicht durch mehr Disziplin,
sondern durch weniger Entscheidungsdruck.
Wer seltener, aber gezielter kocht:
spart Zeit
reduziert Kosten
nutzt Lebensmittel besser
isst regelmäßiger
fühlt sich entlastet
Das ist keine Theorie,
sondern eine Frage der Struktur.
Dieses Buch zeigt,
wie sich diese Struktur im Alltag umsetzen lässt.
Was dieses Buch anders macht
Dieses Buch ist:
kein klassisches Kochbuch
kein Ernährungstrend
kein Regelwerk
Es ist ein alltagstaugliches System, das zeigt, wie:
die Kochfrequenz reduziert wird
Einkäufe überschaubar bleiben
Mahlzeiten über mehrere Tage genutzt werden können
der Alltag spürbar entlastet wird
Rezepte sind dabei Mittel zum Zweck –
nicht das Ziel.
Was Sie konkret gewinnen
Durch dieses System entstehen:
weniger Zeitaufwand in der Küche
weniger tägliche Entscheidungen
geringere Lebensmittelkosten
weniger Spontankäufe
bessere Nutzung vorhandener Vorräte
Und vor allem:
ruhigere Abläufe
weniger Stress rund ums Essen
mehr Sicherheit im Alltag
ein regelmäßiger Essrhythmus
langfristig tragfähige Gewohnheiten
Für wen dieses Buch gedacht ist
Dieses Buch richtet sich an Menschen, die:
gesund essen möchten, ohne sich zu überfordern
wenig Zeit haben, aber nicht auf Qualität verzichten wollen
ihre Ausgaben im Blick behalten möchten
Kochen wieder als Teil des Lebens erleben wollen – nicht als tägliche Aufgabe
Geeignet für:
Singles
Paare
Familien
Seniorinnen und Senioren
Wie Sie dieses Buch nutzen können
Sie müssen nichts vorbereiten.
Nichts sofort umstellen.
Nichts erzwingen.
Sie können:
das Buch Schritt für Schritt lesen
einzelne Kapitel gezielt nutzen
Inhalte an Ihren Alltag anpassen
Jeder Abschnitt ist so aufgebaut, dass:
der Nutzen klar erkennbar ist
Inhalte direkt umsetzbar sind
kein Vorwissen nötig ist
Ihr erster Schritt – heute
Sie müssen heute noch nichts ändern.
Allein das Verständnis,
warum weniger Kochen mehr bringt,
ist bereits ein wichtiger Schritt.
Entlastung beginnt im Kopf – nicht am Herd.Kurz zusammengefasst
Was bringt Ihnen dieses Kapitel?
Klarheit über das eigentliche Problem
Entlastung vom Perfektionsdruck
Orientierung für die nächsten Schritte
Was nehmen Sie mit?
Mehr Aufwand ist nicht die Lösung
Vereinfachung darf leicht sein
Struktur schafft Freiheit
Bevor etwas vereinfacht werden kann,
lohnt sich ein ruhiger Blick auf das,
was uns im Alltag immer wieder ausbremst.
Die folgenden drei Alltagsfallen
sind kein persönliches Versagen.
Sie sind weit verbreitet –
und gut erklärbar.
Die 3 Alltagsfallen
Warum gesundes Essen oft scheitert – und wie Sie das ändern
Warum gute Vorsätze allein nicht reichen
Viele Menschen wissen,
was gesunde Ernährung bedeutet –
und scheitern dennoch im Alltag.
Der Grund liegt selten im fehlenden Wissen.
Er liegt in ungünstigen Routinen,
die Zeit, Geld und Energie kosten –
oft unbemerkt.
Dieses Kapitel zeigt drei typische Alltagsfallen,
die gesunde Ernährung unnötig erschweren,
und wie sie sich ohne Mehraufwand vermeiden lassen.
Alltagsfalle 1: Zu häufiges Kochen
In vielen Haushalten wird täglich neu gekocht.
Was nach Frische klingt, führt in der Praxis oft zu:
Zeitdruck
spontanen Entscheidungen
höherem Energieverbrauch
steigenden Kosten
Je häufiger gekocht wird,
desto höher werden:
Strom– und Gaskosten
Einkaufsfrequenz
Stresslevel
Kochen wird zur Pflicht –
nicht zur Freude.
Die bessere Lösung
Nicht öfter kochen,
sondern gezielter.
Wer:
größere Portionen zubereitet
Mahlzeiten vorausdenkt
Gerichte mehrfach nutzt
entlastet den Alltag spürbar.
Weniger Kochvorgänge bedeuten mehr Übersicht –
und oft sogar mehr Genuss.
Alltagsfalle 2: Ungesteuerter Einkauf
Spontanes Einkaufen kostet Geld.
Nicht sofort – aber langfristig.
Typische Folgen sind:
volle Kühlschränke
vergessene Vorräte
doppelte Einkäufe
verdorbene Lebensmittel
Je häufiger eingekauft wird,
desto größer ist die Versuchung,
durch Aktionen und Zusatzprodukte
mehr mitzunehmen als nötig.
Die bessere Lösung
Ein klarer Einkauf spart Geld und Nerven:
Einkaufen mit Plan
saisonale Auswahl
überschaubare Vorräte
Nicht Vielfalt ist entscheidend –
sondern Übersicht.
Alltagsfalle 3: Wegwerfen statt verwerten
Lebensmittelverschwendung geschieht selten absichtlich.
Sie entsteht durch fehlende Planung
und fehlende Anschlussideen.
Typische Beispiele:
gekochte Reste ohne Verwendung
angebrochene Lebensmittel
Brot vom Vortag
Gemüseabschnitte
Die bessere Lösung
Reste sind keine Belastung –
sie sind eine Ressource.
Wer Reste bewusst einplant:
kocht effizienter
spart Geld
reduziert Frust
Das Zusammenspiel der drei Fallen
Die drei Alltagsfallen verstärken sich gegenseitig:
häufiges Kochen → häufiges Einkaufen
ungesteuerter Einkauf → volle Vorräte
volle Vorräte → Wegwerfen
Das Ergebnis ist ein Kreislauf
aus Aufwand und Unzufriedenheit.
Kurz zusammengefasst
Gesunde Ernährung scheitert selten am Wissen
Häufige Entscheidungen erzeugen Stress
Fehlende Struktur erhöht den Aufwand
Diese Alltagsfallen sind kein persönliches Versagen.
Sie entstehen aus Gewohnheit –
und lassen sich ändern.
Nicht durch Disziplin,
sondern durch bessere Abläufe.
Weniger kochen.
Klarer einkaufen.
Reste nutzen.
Das verändert mehr, als man denkt.
Ausblick
Wenn Sie sich in diesen Mustern wiedererkannt haben,
ist das kein Zufall.
Im nächsten Kapitel werfen wir einen ruhigen Blick
auf Zahlen, Entwicklungen und Hintergründe.
Nicht, um zu überzeugen.
Nicht, um zu bewerten.
Sondern um einzuordnen,
warum Vereinfachung heute
keine persönliche Schwäche ist –
sondern eine zeitgemäße Antwort.
Daten und Fakten
Warum Vereinfachung heute mehr ist als
Bequemlichkeit
Vorab – ein kurzer Hinweis
Dieses Kapitel ist keine Pflichtlektüre.
Es richtet sich an Leserinnen und Leser, die Zahlen, Einordnungen und Hintergründe schätzen.
Wenn Sie sich lieber direkt auf die praktische Umsetzung konzentrieren möchten, können Sie dieses Kapitel überspringen und später jederzeit darauf zurückkommen.
Das System dieses Buches funktioniert auch ohne Statistiken.
Die folgenden Zahlen sollen nicht überzeugen oder bewerten. Sie dienen der Einordnung und dem Verständnis, warum Vereinfachung heute eine sinnvolle und zeitgemäße Antwort auf den Alltag ist.
Detaillierte Quellen, Studienhinweise und weiterführende Informationen finden sich im Quellenverzeichnis.
I. Haushaltsorganisation und Zeitaufwand
Wie viel Zeit Ernährung im Alltag wirklich kostet
Ein großer Teil der Arbeit rund ums Essen
findet unbezahlt und unbemerkt statt.
Dazu zählen unter anderem:
Einkaufen von Lebensmitteln
Planung und Organisation
Wege und Entsorgung
Kochen und begleitende Aufgaben
Für Planung, Kochen, Vorratskontrolle
und Lebensmittelentsorgung
lassen sich realistisch im Durchschnitt
etwa 11 Stunden pro Woche ansetzen.
Zusätzlich fallen weitere
organisatorische Tätigkeiten an.
Monatliche Gesamtbilanz (Ø–Haushalt, 2 Erwachsene):
•
Einkaufen & Planung:
ca. 39 Std.
•
Kochen:
ca. 47 Std.
•
Organisation & Entsorgung:
ca. 9 Std.
Gesamt: rund 95 Stunden pro Monat (Schätzwert)
Detaillierte Quellen, Studienhinweise und weiterführende Informationen finden sich im Quellenverzeichnis.
Das entspricht im Durchschnitt fast
24 Stunden pro Woche
allein für Ernährung und Organisation.
Das Zeiteinsparpotenzial einfacher Ernährung
Das System dieses Buches
reduziert die Kochfrequenz deutlich.
Statt täglichem Kochen
reichen im Durchschnitt etwa
15 Kochvorgänge pro Monat.
Gekocht wird dabei in größeren Mengen,
gezielt für mehrere Mahlzeiten.
Erfahrungswerte zeigen:
rund 40 % weniger Kochzeit
etwa 35–40 Stunden Zeitgewinn pro Monat
Weniger Kochvorgänge bedeuten
automatisch weniger Aufwand, weniger Organisation.
Das spart nicht nur Zeit,
sondern auch mentale Energie und Geldaufwand.
Im nächsten Kapitel beleuchten wir
das Thema Figur und Auswirkungen.
II. Figur und Bewertung
Wie viele Menschen möchten Gewicht ändern?
Hier sind die verlässlichsten Zahlen, die es derzeit zur Frage gibt, wie viele Menschen in Deutschland (und zum Teil auch in Österreich) aktiv oder grundsätzlich abnehmen bzw. Gewicht verlieren möchten oder dies planen:
Deutschland – Anteil der Bevölkerung, die abnehmen möchte
1) Gewichtsveränderung allgemein
Nach einer repräsentativen YouGov–Umfrage gaben 56 % der Deutschen an, ihr aktuelles Körpergewicht verändern zu wollen.
→️ Davon strebten ca. 50 % der Befragten an, Gewicht zu verlieren (also abzunehmen), während ca. 6 % angaben, zunehmen zu wollen.
→️ Ca. 36 % waren mit ihrem Gewicht zufrieden.
Österreich – grobe Hinweise zur Abnehmmotivation
Für Österreich gibt es keine aktuelle, groß angelegte Bevölkerungs–Erhebung nur zur Abnehmwunsch–Quote wie für Deutschland. Hinweise aus Ernährungs– und Gesundheitsumfragen zeigen: In einer Umfrage äußerten ca. 59 % der Österreicher, dass sie gesünder essen möchten – was ein häufiges Motiv für auch gleichzeitigen Gewichtsverlust ist.
Der Wunsch abzunehmen ist in beiden Ländern sehr verbreitet, weit über dem Anteil derjenigen, die tatsächlich übergewichtig sind. Bei jungen Erwachsenen ist der Wunsch zum Abnehmen tendenziell noch stärker ausgeprägt.
Eine Ernährungsänderung, die gleichzeitig Zeit spart, Kosten senkt, ist heute stark gefragt in Deutschland und Österreich.
Wenn Essen heute aufwendiger wirkt als früher, liegt das nicht an persönlichem Versagen, sondern an äußeren Rahmenbedingungen.
Vereinfachung ist daher kein Rückschritt – sondern eine zeitgemäße Antwort.
Kurzfazit
Ernährung kostet heute viel Zeit
Entscheidungen sind ein zentraler Belastungsfaktor
Vereinfachung schafft Entlastung
Struktur ersetzt Stress
Zahlen schaffen Klarheit.
Aber sie verändern noch nichts.
Entscheidend ist,
was sich daraus im Alltag ableiten lässt –
ruhig, praktisch
und ohne zusätzliche Belastung.
Dieses Kapitel soll niemanden überzeugen.
Es soll einordnen.
Genau hier beginnt nun der Kern dieses Buches.
Im nächsten Kapitel beleuchten wir
die Marktsituation und Auswirkungen,
das alle bisherigen Erkenntnisse bündelt
und in eine alltagstaugliche Struktur übersetzt.
Kein neues Regelwerk.
Kein Mehraufwand.
Sondern eine andere Art,
Essen zu organisieren.
III. Teuerung und Auswirkung
Wie viele Menschen werden in Deutschland oder Österreich von den steigenden Lebensmittelpreisen bzw. von Ernährungs– und Budgetproblemen betroffen sein?
Exakte „Prozent–Angaben, die nur auf steigende Lebensmittelpreise zurückgehen“, gibt es oft nicht isoliert – aber es gibt aussagekräftige Indikatoren aus Studien und amtlichen Daten:
Laut deutschen Angaben waren rund 5,7 Millionen Menschen von materieller und sozialer Ernährungsarmut betroffen, d. h. sie konnten nicht mindestens jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit leisten.
Die gestiegenen Lebensmittelpreise verschärfen diese Situation. Damit ist ein großer Teil dieser Haushalte besonders empfindlich gegenüber Preiserhöhungen (nicht nur bei Lebensmitteln, sondern auch bei Wohnen, Energie etc.).
Teuerung bei Lebensmitteln trifft insbesondere Haushalte mit geringem Einkommen, Rentner/innen mit kleinen Renten und Familien mit wenigen Ressourcen am stärksten.
Die geschätzte Teuerung von +2,5 bis +3,5 % pro Jahr (realistisch für Lebensmittel) in den nächsten Jahren bleibt erhalten.
Warum viele Menschen „kämpfen“, obwohl sie arbeiten
Der entscheidende Punkt ist nicht nur die Höhe, sondern:
Lebensmittelpreise sind nicht verhandelbar
Sie steigen schneller als Einkommen
Trend in Deutschland
Armutsgefährdungsquote bleibt hoch (~15 – 16 %).
Trend in Österreicher
Die Armutsgefährdungsquote hat sich zuletzt kaum verschlechtert, blieb auf hohem Niveau, aber stabil, nachdem sie in den letzten Jahren zugenommen hatte.
Armutsgefährdung betrifft rund 14 bis 17 % der Bevölkerung in beiden Ländern, also etwa jeden 6. bis 7. Menschen.
Ernährungskosten pro Monat
Für die Kosten der Ernährung gibt es keine standardisierte amtliche Erhebung. Aber aus Alltagserfahrungen und Haushaltserhebungen lässt sich schätzen:
Haushaltstyp Jahr 2025
Single
~
325
€
Ernährung pro Monat
Paar
~
520
€
Ernährung pro Monat
Familie (4 Pers.)
~
850
€
Ernährung pro Monat
Pensionist:in
~
300
€
Ernährung pro Monat
Detaillierte Quellen, Studienhinweise und weiterführende
Informationen finden sich im Quellenverzeichnis.
Lebenshaltungskosten: Ein realistischer Blick
In den letzten Jahren sind Lebensmittelpreise dauerhaft stärker gestiegen als viele andere Ausgaben.
Das bedeutet im Alltag:
Einkäufe kosten mehr
Planung wird wichtiger
Spontankäufe fallen stärker ins Gewicht
Unabhängig von Prognosen gilt:
Lebensmittel bleiben ein fixer Kostenblock, der sich kaum verhandeln lässt.
Jede Struktur, die hilft,
Ausgaben zu stabilisieren
Verschwendung zu vermeiden
Einkaufsfrequenz zu senken
wirkt unmittelbar entlastend.
Genau hier setzt das System dieses Buches an.
Ausblick
Im nächsten Abschnitt
Welche finanzielle Vorteil bietet eine einfache, gesunde und zeitgemäße Ernährung?
IV. Möglichkeiten durch Vereinfachung
Welchen finanzielle Vorteil bietet eine Ernährungsänderung
Laut vorliegenden Kundeninformationen liegen die Einsparungen bei den Lebensmittelkosten pro Person und Monat zwischen 44 € und 58 €. Daraus ergibt sich ein realistischer Durchschnittswert von rund 51 €, was etwa 15 % der bisherigen Ausgaben entspricht.
Auf Basis dieses Richtwertes ergeben sich folgende monatliche Einsparpotenziale:
Haushaltstyp
Lebensmittelkosten/ Monat
Einsparung (ca. 15 %)
Single
ca.
325
€
ca.
48 €
Paar
ca.
520
€
ca.
78 €
Familie (4 Personen)
ca.
850
€
ca.
127 €
Pensionist:in
ca.
300
€
ca.
45 €
Mehrere hundert Euro Einsparung pro Jahr sind realistisch und dies entlastet Jahr für Jahr das Budget.
Zusätzliche Einsparungen durch reduzierte Nebenkosten
