Konzentration leicht gemacht - Meike Jürgensen - E-Book

Konzentration leicht gemacht E-Book

Meike Jürgensen

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Beschreibung

Mit 10 Minuten Training am Tag kann Ihr Kind zu einer stabilen Konzentration kommen. Wir zeigen Ihnen, wie es geht! (Auch Ihr Kind kann es.) Ob Homeschooling, Hausaufgaben oder Schulunterricht: Kinder haben Probleme, sich zu konzentrieren und bei der Sache zu bleiben. Sie sind auf die Unterstützung von Eltern oder LehrerInnen angewiesen, um mit einem guten Ergebnis zu lernen. Für viele Eltern ist das eine große Belastung, die mit Sorgen um die Zukunft des Kindes und Stress in der Familie verbunden ist. Möchten Sie, dass Ihr Kind seine Aufgaben ohne „großen Ärger“ schafft? Ist Ihnen der Lernerfolg Ihres Kindes richtig wichtig? Legen Sie Wert auf ein stressfreies und entspanntes Miteinander in der Familie, damit das Zuhause auch ein Ort der Regeneration und Erholung ist? Mit diesen neuen, zielgerichteten Körperübungen aus der Teschler Lernförderung entwickelt Ihr Kind die nötige Aufmerksamkeit und Konzentration! Es sind einzigartige Übungen, die direkt und unmittelbar die Konzentrationsfähigkeit des Kindes stärken. Die Übungen sind für Schulkinder und Jugendliche gleichermaßen geeignet. Kinder lernen dabei: - ihre innere Unruhe abzubauen, - Verträumtheit hinter sich zu lassen, - ihre Motivation zu steigern, - Ablenkungen zu überwinden, - die Ausdauer zu entwickeln, sich ihren Aufgaben zu stellen. Die Autorinnen sind Sonderpädagogin, Pädagogin und Heilpraktikerin mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Lerntherapie, im Schülercoaching und in der Schule. Sie geben in diesem Buch ihr umfangreiches Wissen weiter. Sie wissen, was Kinder brauchen, um zu einer guten Konzentration zu finden. Die Übungen dieses außergewöhnlichen Trainings sind leicht zu erlernen. Das Buch enthält 25 Abbildungen, die das Training verbildlichen. Sie sind mit ausführlichen Beschreibungen versehen. Die Autorinnen erklären, wie sie wirken und wie sie einzusetzen sind. Die Zugaben im Buch: - Ein Elternratgeber mit viele Tipps und Tricks zu Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit, die Sie direkt im Alltag umsetzen können. - Arbeitsmaterialien im Internet: Belohnungsplan, wöchentlicher - - Trainingsplan und Videoanleitung für einzelne Übungen des Programms, zu denen die LeserInnen des Buchs exklusiv Zugang haben. - Ein Promocode für eine kostenlose Beratung zu den Fragen und Themen Ihres Kindes. Kaufen Sie dieses Buch, damit Ihrem Kind die Zukunft offen steht!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Meike Jürgensen

Konzentration leicht gemacht

Effektive Übungen für zu Hause und Schule, mit denen Ihr Kind zu Konzentration und Aufmerksamkeit findet. Mit Erweiterungen für hyperaktive, verträumte, hochbegabte und motivationsschwache Kinder

Inhaltsverzeichnis

Vorab

Was Sie über Konzentration wissen sollten, um Ihr Kind besser zu verstehen

Wie kommt es zu Auffälligkeiten?

Das beeinflusst die Konzentration

Der Elternratgeber – Tipps für eine gute Konzentration

Das Konzentrationstraining

Die Herzblüte

Das Marschieren

Der Kapitän

Der Rennfahrer

Konzentration spezial - drei erweiternde Übungen

Rituale und Mentalübungen

Energiemassage zur Unterstützung der Konzentration und Orientierung

Tipps für ein gutes Gelingen des Konzentrationstrainings

Und wenn alles nicht hilft?

Die Autorinnen / Kontakt

Bücher zum Thema:

Impressum

„Mensch, war mein Sohn aufgedreht, als er aus der Schule kam! Ich konnte es heute kaum aushalten und habe ihn deshalb gefragt: „Sag mal, willst du vielleicht vor dem Essen noch deine Übung im Kinderzimmer machen?“ „O.k., Mama!“, sagte er. Nach einer Weile kam er wieder. Gelassen. Entspannt. Und wir haben in Ruhe gegessen.“

Mutter eines 8-jährigen Sohns

„Nach der Konzentrationsmassage ist unsere Tochter immer total gechillt, entspannt. Wie nach einer Kur!“

Mutter eines 12-jährigen Mädchens

„Wenn mein Sohn Konzentrationsübungen vor den Hausaufgaben macht, braucht er nur die halbe Zeit.“

Vater eines 10-jährigen Jungen

Vorab

Wenn es um Homeschooling, Hausaufgaben und Lernen überhaupt geht, sind Konzentration und Aufmerksamkeit die großen Themen. Eine gute Konzentrationsfähigkeit gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen. Ohne Konzentration geht es einfach nicht.

Das Gute ist: Die Konzentrationsfähigkeit eines Kindes ist nicht gottgegeben. Sie kann mit einfachen Übungen, die jede Familie in ihren Alltag integrieren kann, trainiert und verbessert werden. Wir haben das in der Lerntherapie, im Schülercoaching, in der Schule dauerhaft erlebt und gesehen, wie gut es für die Kinder und die Eltern ist, wenn der Stress nachlässt und das Lernen besser geht. Wir zeigen Ihnen in diesem Buch ein Konzentrationstraining, mit dem Ihr Kind in kurzer Zeit zu einer besseren Konzentration findet und seine Konzentrationsfähigkeit nachhaltig steigern kann.

Es enthält Körperübungen aus der Teschler Lernförderung, einem ganzheitlichen Ansatz der Lerntherapie, die sich seit vielen Jahren exzellent bewährt haben. Es besteht aus Basisübungen, die für alle gleich sind und Aufbauübungen für drei „Konzentrationsstypen“ (Achtung neue Wortschöpfung):

Kinder, die verträumt und schnell abgelenkt sind

Kinder, die hyperaktiv und impulsiv sind

Kinder, die (z.B. aufgrund einer Hochbegabung) unkonzentriert und unmotiviert sind.

Das Training wird durch drei Mentalreisen und eine wunderbare Energiemassage ergänzt.

Alle Übungen können von Kindern (ab dem Vorschulalter) und Jugendlichen genutzt werden (pssst … sogar den Eltern helfen sie dabei, sich besser zu konzentrieren!!!), sie sind einfach zu erlernen und können in den verschiedensten Lebens-/Lernsituationen eingesetzt werden:

Direkt vor den Hausaufgaben, um sie möglichst schnell und reibungslos zu bewältigen,

am Morgen vor der Schule oder vor dem Homeschooling, damit Ihr Kind besser dabei ist,

abends vor dem ins Bett gehen, um die Konzentrationsfähigkeit generell zu stärken,

zwischendurch in der Schule, um bei der Sache zu bleiben,

bei Prüfungen und Klassenarbeiten, um die Nervosität zu überwinden,

wenn Eltern und Kind sich zusammen etwas Gutes tun wollen.

Die Wirkung der Übungen ist unmittelbar spürbar, Kinder merken meist sofort, dass es ihnen guttut und das Lernen wirklich leichter wird. Lassen wir einfach ein paar Kinder zu Wort kommen:

Max, Typ verträumt (ADS), der nur schwer in Schwung kommt: „Wenn ich Null Bock habe, mache ich die Konzentrationsübungen. Das macht mich wach, und danach denke ich so: Na gut, ich fange mal an.“

Philipp, impulsiv, aufbrausend und konzentrationsschwach: „Wenn ich richtig sauer bin und gar keine Lust habe, dann kann ich gar nix tun. Dann gehe ich erstmal in mein Zimmer und marschiere ´ne Runde („Marschieren“ ist eine Körperübung), das bringt mich runter und dann geht es.“

Zu Beginn des Buchs entführen wir Sie in die Welt der Konzentration, berichten darüber, was Konzentration eigentlich ist, was sie behindert und wie es zu grundlegenden Schwierigkeiten mit der Konzentrationsfähigkeit kommen kann. Wir möchten damit Ihr Verständnis für die Situation von unkonzentrierten Kindern wecken. Die wenigsten von ihnen haben keine Lust zu lernen. Oder hatten es zumindest nicht, als sie begannen, sich mit schulischem Lernen zu befassen. Kinder wollen lernen, sie möchten etwas können, schlau sein, immer mehr Fähigkeiten erwerben, lesen können, schreiben können, rechnen, denn sie wissen, dass dies wichtige Fähigkeiten für die Anerkennung in unserer Gesellschaft sind.

Wir haben in jahrzehntelanger Beschäftigung mit Kindern und dem Lernen die Erkenntnis gewonnen, dass ein Kind, was sich nicht gut konzentriert und in Folge davon nicht gut lernt, „Gründe“ dafür hat. Für diese möchten wir Sie sensibilisieren, damit Sie Ihrem Kind verständnisvoller begegnen und ihm besser helfen können. 

Was Sie über Konzentration wissen sollten, um Ihr Kind besser zu verstehen

Konzentration scheint etwas so Selbstverständliches zu sein, dass sie in erster Linie dann auffällt, wenn sie nicht vorhanden oder erschwert ist. Das ist verständlich, handelt es sich bei der Konzentration doch um ein Mittel, mit dem man etwas erreichen kann. Sie ist vergleichbar mit der Busfahrt, die nicht die Sache, das Ziel an sich ist, sondern ein Vehikel, um von A nach B zu kommen.

Konzentration bezeichnet die Fähigkeit, die Wahrnehmung, die Sinne, Gedanken und Handlungen so auszurichten, wie es für die Bewältigung einer Tätigkeit/einer Aufgabe nötig ist.

Konzentration ist eine sich ständig wandelnde Grundlage der Handlungskompetenz.

Sie existiert immer mit zumindest einem Objekt oder einem Tun, auf das sie sich bezieht, und beschreibt die Fähigkeit, sich in den Zustand zu begeben, der für die Bewältigung einer Tätigkeit/einer Aufgabe nötig ist. Konzentration ist eine variable Größe. Sie wird an die Erfordernisse und Gegebenheiten angepasst.

Für das Lesen braucht ein Kind eine andere Konzentration als für das Fahrradfahren, für das Kopfrechnen braucht es wiederum eine andere als für das Malen. Beim Fahrradfahren muss es über eine breite Konzentrationsfähigkeit verfügen, die sich gleichzeitig auf sich selbst, den eigenen Körper, die Motorik, das Gleichgewicht und auf den Weg, auf dem es fährt, bezieht. Beim Lesen braucht es eine gezielte Konzentration, die auf eine Ansammlung von Buchstaben in einem Buch fokussiert ist. Beim Malen muss es sich auf eine Idee und ihre Umsetzung in Farben sowie die entsprechende Motorik konzentrieren können, und das Kopfrechnen fordert die Konzentration auf die Abstraktion von Zahlen und Rechenprozessen.

Jedes Tun braucht eine andere Art der Konzentration!

Eine wichtige Rolle spielt dabei, wie gut das Kind eine Tätigkeit bereits beherrscht. Fängt es gerade an zu lesen oder Fahrrad zu fahren, dann muss es sich ganz anders darauf konzentrieren, als wenn es darin schon geübt ist. Hat es den Ablauf bereits erlernt, was bedeutet, dass er in wesentlichen Teilen automatisiert ist, dann wandelt sich die Konzentration, die ein Kind für die Ausführung braucht.

Die Konzentration schlechthin gibt es nicht, es gibt immer nur die spezifische Konzentration, die von einem bestimmten Kind für die Bewältigung einer spezifischen Aufgabe gefordert ist.

Es macht einen wesentlichen Unterschied in der Konzentrationsgestaltung, ob das betreffende Tun passiv ist oder ob es eine aktive Handlung verlangt. Die wenigsten Kinder zeigen eine Auffälligkeit, wenn es darum geht, einer Geschichte zuzuhören, die vorgelesen wird oder gar als Film im Fernsehen zu sehen ist. Besteht die Aufgabe jedoch darin, die Geschichte selbst zu lesen, ist dies eine andere Anforderung an die Fähigkeiten des Kindes und damit auch an die Konzentration.

Welche Stärke und welche Art der Konzentration für die Bewältigung einer Aufgabe oder die Ausführung einer Tätigkeit gebraucht wird, hängt demnach sowohl von der Aufgabe selbst und den Anforderungen, die sie stellt, sowie von den Fähigkeiten, dem Können des ausführenden Kindes, von der Situation, in der dies geschieht, und von dem gewünschten Ergebnis ab.

Hier ein Überblick über die maßgeblichen Faktoren, von denen die Art der Konzentration abhängt:

von der Art der Tätigkeit /des Objekts, auf die sie gerichtet ist (Fahrradfahren oder lesen)

von dem Stand der Fertigkeiten, die der Ausführende in Bezug auf die Tätigkeit hat (Anfänger oder Fortgeschrittener)

von der Situation, in der die Tätigkeit stattfindet (Fahrradfahren im Wald oder im Straßenverkehr)

davon, ob die Tätigkeit aktiv oder passiv ist (einer Geschichte zuhören oder sie selbst lesen)

Eine sprachliche und inhaltliche Unterscheidung, mit der wir verschiedene Arten der Konzentration benennen, ist die Unterscheidung zwischen Konzentration und Aufmerksamkeit. Wir nutzen das Wort Aufmerksamkeit, wenn wir von einer passiven, aufnehmenden, breiten Konzentration sprechen. Wir sprechen davon, dass ein Kind beim Fahrradfahren oder auf dem Weg zur Schule aufmerksam sein sollte, damit es die Signale der Umwelt, den Verkehr, die Umgebung in sein Tun einbezieht.

Wir sprechen von Konzentration, wenn es um eine gezielte, fokussierte Tätigkeit geht, wie Schreiben oder Lesen, bei der das Kind seine Aufmerksamkeit auf ein spezielles Objekt oder eine Tätigkeit bündeln, ausrichten, fokussieren - eben konzentrieren muss.

Eine weitere Art der Konzentration ist die Versunkenheit, der Begriff für einen Zustand, in dem die Aufmerksamkeit derart auf ein Objekt oder eine Tätigkeit gerichtet ist, dass man von einer Absorption der Aufmerksamkeit sprechen kann. Die Welt außerhalb des Objektes der Konzentration wird nicht oder kaum mehr wahrgenommen, das Kind ist voll und ganz in seinem Tun aufgegangen, versunken.

Für die unterschiedlichen Arten der Konzentration, die wir Menschen zur Bewältigung des Täglichen zur Verfügung haben und benötigen, gibt es in unserer Sprache offensichtlich nicht ausreichend Worte. Das fällt jedoch erst dann auf, wenn man die beobachteten Konzentrationsarten und Konzentrationsfähigkeiten beschreiben und dingfest machen will.

Warum erzählen wir Ihnen das? Wir möchten Sie damit für die Komplexität des Themas Konzentration sensibilisieren und bewusst machen, dass das, was oft normal und selbstverständlich erscheint, von vielen Faktoren abhängt und beeinflusst wird. Das Thema ist kompliziert und die oft ausgesprochene Aufforderung an ein Kind: „Mensch! Konzentriere dich doch mal!“ wird dem Schwierigkeitsgrad, der damit verbunden ist, meist nicht gerecht.

Die Art und Weise, in der Konzentration stattfindet, ist unauffällig, unspektakulär. Gibt es keine Probleme, dann passen wir unsere Konzentration automatisch an die Gegebenheiten und Erfordernisse an. Für Kinder gilt dasselbe. Konzentration ist im Allgemeinen etwas, was ganz natürlich ist. Sie fällt uns erst dann auf, wenn sie gestört oder erschwert ist, eben wenn es Probleme mit ihr gibt. Von gestörter Konzentration sprechen wir, wenn mit der vorhandenen Konzentrationsfähigkeit nicht das erreicht wird, was erreicht werden will oder soll, oder wenn das Kind sich beim Ausüben der Tätigkeit nicht an die gängigen Normen halten kann.

Was ist eine gute Konzentrationsfähigkeit?

Konzentration ist ein zweckgebundenes Werkzeug der Handlungskompetenz. Wir sprechen dann von einer guten Konzentrationsfähigkeit, wenn ein Kind in der Lage ist, sich so zu konzentrieren, dass es zum Erfolg bei der Bewältigung einer Aufgabe kommt. Hinzu kommt, dass dies in einer Weise geschehen sollte, die der Norm gemäß der Situation angemessen ist (Man läuft bei den Rechenhausaufgaben nicht durch die Küche! Man sitzt im Sportunterricht nicht herum!) und in einem angemessenen Zeitrahmen geschieht.

Zu einer guten Konzentrationsfähigkeit gehört es, die Konzentration effektiv an die jeweiligen Erfordernisse einer Tätigkeit anpassen zu können. Eine auf die Zeile im Buch gezielte Konzentration beim Lesen einsetzen zu können und eine breite die Zusammenhänge im Auge habende beim Fahrradfahren, ist im Sinne der Aufgabe gut und effektiv. Bin ich beim Fahrradfahren hauptsächlich auf mein Gleichgewicht konzentriert, ist das für das Fahren im Straßenverkehr eine ineffektive, wenn nicht sogar gefährliche Konzentration. Habe ich beim Lesen die ganze Seite mit all ihren Buchstaben im Blick, komme ich nicht zum Ziel.

Ein Kind mit einer guten Konzentrationsfähigkeit muss körperlich und emotional folgende Fähigkeiten besitzen:

Es muss seine Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Objekt /eine Tätigkeit fokussieren können.

Es muss in der Lage sein, die Aufmerksamkeit über einen längeren Zeitraum bei dieser Tätigkeit zu halten.

Es muss seine Aufmerksamkeit sowohl auf etwas im Außen als auch auf etwas im eigenen Inneren richten können.

Es muss seine Aufmerksamkeit modifizieren, der gegebenen Situation anpassen können.

Es muss für eine bestimmte Zeit seine Umgebung ausblenden können und die Tätigkeit wichtiger nehmen als alles andere.

Es muss die Fertigkeit besitzen, die zur Bewältigung nötig ist und sie sich auch zutrauen.

Dies sind Fertigkeiten, die die Qualität der Konzentrationsfähigkeit bestimmen. Die Bedingungen sind komplex, und schaut man genauer hin, wird deutlich, dass es weder DIE eine Konzentrationsfähigkeit gibt wie die eine Konzentrationsschwäche. Konzentration hat viele Facetten. Sie kann bei nahezu jedem Kind verbessert werden (und bei jedem Erwachsenen auch, aber das ist hier nicht das Thema), selbst dann, wenn die Konzentration als gut bezeichnet wird. Je besser die Konzentrationsfähigkeit eines Kindes ist, umso leichter ist sein Lernen.

---ENDE DER LESEPROBE---