Kopfüber Down Under - Teil 1 - Christiane Berndt - E-Book

Kopfüber Down Under - Teil 1 E-Book

Christiane Berndt

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Beschreibung

Was passiert, wenn zwei Angsthasen die große weite Welt erobern wollen? Sie lesen, recherchieren, planen, durchdenken und sichern alles ab, was nur geht. Nur um dann festzustellen, dass alles anders ist, als sie geplant hatten. Kopfüber irgendwie. Am anderen Ende der Welt, lernen die beiden Sicherheitsfanatiker, dass man nicht alles planen und absichern kann. Am Ende waren sie gut vorbereitet, auf alles Mögliche. Nicht aber auf die Entspanntheit und Leichtigkeit der Kiwis. Das Buch "Kopfüber Down Under" erzählt von einer durchgeplanten Reise mit vielen Überraschungen und hilft dem Leser, selbst eine Reise durch Neuseeland zu planen und zu organisieren, ohne zu viel vorweg zu nehmen. Mit neuseeländischer Leichtigkeit und einer guten Portion Selbstironie schildert die Autorin ihre Erlebnisse und entführt die Leser ans andere Ende der Welt. Auch wer gerade keine Reise geplant hat oder schon wieder zurück ist, wird sich auf jeden Fall gut amüsieren.

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Seitenzahl: 132

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Christiane Berndt

Kopfüber Down Under

Mit dem Camper durch Neuseeland

Teil I

Copyright © by Christiane Berndt

Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt.

Alle Rechte, auch die der Übersetzung, des Nachdruckes und der Vervielfältigung des Buches oder seiner Bilder oder von Teilen, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf ohne schriftliche Genehmigung der Autorin in irgendeiner Form reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Inhaltsverzeichnis

Start

Einleitung

26.09.2013 Freiheit, Abenteuer, Kompromisse

18.10.2013 Reiseplanung am Rand der Verzweiflung

14.12.2013 Ein bittersüßer Abschied und der Aufbruch ins Unbekannte

15.12.2013 Cocktail über den Wolken

16.12.2013 Am Ende der Träume und ein süßer Beagle, der uns Furch einflößt

17.12.2013 Kleine große Stadt und eine Wanderung auf den Vulkan

18.12.2013 Ein fliegender Holländer und der Himmel auf Erden

19.12.2013 Sternenhimmel unter der Erde und pinkeln auf dem wohl außergewöhnlichsten Örtchen der Welt

20.12.2013 Am Ende der Welt, wo sich Leben und Tod begegnen

21.12.2013 Der Herr des Waldes und ein Himmel voller Sterne

22.12.2013 Wandern in Flip Flops zum schönsten Fleckchen Erde

23.12.2013 Macadamiabäume und Buddeln nach heißem Wasser am Strand

24.12.2013 Der Tanz der Maori und ein Vogel, der nicht fliegen kann

25.12.2013 Die Farben des Himmels

26.12.2013 Wüstenlandschaft und ein frecher Esel

27.12.2013 Wind und Wasser in Wellington und ganz Neuseeland in drei Stunden

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Einleitung

Ein Land so weit weg, dass es keinen entfernteren Punkt von Deutschland gibt. Ein Land dessen Bevölkerung noch so jung und dennoch reich an Mythen und Sagen ist und dessen Flora und Fauna schon existierten, als die Kontinente noch eins waren.

Neuseeland klingt verheißungsvoll. Aotearoa „Land der langen weißen Wolke“, so sein māorischer Name, klingt geradezu mystisch zauberhaft.

Und das ist es auch. Das Land, von dem man sagt, dass Gott alles hier noch einmal auf kleinstem Raum erschaffen hat, was es an Staunenswertem und Schönem auf der Welt gibt, bezauberte uns von Anfang an.

Wir fühlten uns sofort sicher vom ersten Augenblick an, als wir die Insel betraten und hatten ein fast schon heimisches Gefühl. Das Land und seine Menschen gaben uns nie das Gefühl, hier fremd zu sein. Es war ein merkwürdiges Gefühl der Vertrautheit, das ich spürte. Das lag nicht nur daran, dass ich bereits seit 20 Jahren alles konsumierte, was mit Neuseeland zu tun hatte. Ob Bücher, Filme oder Bilder, alles wollte ich kennen lernen. Das Vertrauen hatte auch mit der Art zu tun, mit der uns die Menschen begegneten. Immer waren sie entspannt, alles passierte ohne Probleme. Man nahm sich immer Zeit für einen Plausch, mit manchen schlossen wir Freundschaft, andere hießen uns bei sich zu Hause und in der Familie willkommen.

Wir tauschten unseren Lebensatem mit Fremden, die zu unserer Familie wurden, lernten viel über Licht und Farben, bekamen Respekt vor den Naturgewalten und machten Bekanntschaften, die unser Herz öffneten. Unsere Reise führte uns zum Ursprung allen Lebens, wir lernten wieder wie kleine Kinder zu staunen und erforschten neugierig eine fremde Kultur. Dabei fuhren wir nicht nur vom Anfang des Landes bis zu seinem rauen Ende, sondern schlossen auch spirituell einen Schulterschluss mit dem Ende allen Lebens, am Ort, wo die Seelen der Verstorbenen auf ihre letzte Reise gehen.

Wir spazierten an tropischen Stränden, wanderten durch dichten Regenwald, klapperten mit unserem Camper durch trockene Wüstenlandschaften, badeten mit unseren Füßen in zwei Ozeanen und bewunderten majestätische Gletscher. Wir begegneten wilden Māori und wurden zu Freunden. Pinguine und Delfine machten uns glückselig und der heftige Wind manchmal schlaflos.

Wir staunten über Seen und Flüsse in allen Farben, nahmen die nicht immer wohlduftenden Gerüche auf, die oft zischend, blubbernd oder schwelend aus der Erde stiegen und schmeckten das Land mit seinen Millionen Schafen, fremdartigen Meeresbewohnern und eigenartigen Früchten und Kräutern.

Wir verließen das Land voller Wehmut und hatten bereits Heimweh, noch bevor wir das Flugzeug bestiegen. Eines Tages werden wir wiederkehren nach Neuseeland und wem das hier zu pathetisch klingt, der fährt am besten selbst dorthin oder liest von unseren Reiseerlebnissen.

Freiheit, Abenteuer, Kompromisse

26.09.2013

Es ist der 26.09.2013 und wir haben noch exakt 78 Tage, bis wir in das Abenteuer unseres bisherigen Lebens aufbrechen. Seit dem Schuljahresbeginn zähle ich die Zeit, auch weil ich mir im Moment nichts mehr wünsche, als einfach mal nicht an der Arbeit zu sein und Freiheit zu spüren. Diese fünf Wochen freizuhalten und das auch durchzusetzen war schwer genug…

Aber wir hatten auch geglaubt, die Reiseagenturen würden sich freuen, ein gutes Geschäft mit uns zu machen. Immerhin würde hier ein stolzer Reisepreis zusammen kommen. Doch wir lernten, dass die meisten Reisebüros lieber eine Pauschalreise für 1000,- Euro verkaufen und dafür dann ihre Provision kassieren. Eine individuell geplante Reise bedeutet schlicht und einfach Arbeit und davor schreckten leider alle angefragten Reisebüros sofort zurück.

Eine Kollegin empfahl mir dann doch ein kleines Reisebüro in einem kleinen Ort, ca. 40 km entfernt. Nach anfänglichen Bedenken, da sich das Reisebüro nicht am Wohnort befand und es somit auch nicht einfach sein würde, persönlichen Kontakt zu halten, wagten wir es aber doch und bereuten es nicht. Die empfohlene Mitarbeiterin half uns zuallererst, die passenden Flüge zu finden und bewies damit bereits Engagement und Geduld mit uns Vielfragern und Perfektionisten. Gemeinsam mit ihr stemmten wir die nicht leichte Aufgabe, passende Flüge, den richtigen Camper zum vernünftigen Preis und auch noch Hotels und andere Kleinigkeiten zu finden.

Reiseplanung am Rand der Verzweiflung

18.10.2013

So stressig hatte ich mir das Organisieren der Reise nicht vorgestellt. Allerdings verstehe ich jetzt, warum manch Anderer zwei Jahre vorher damit beginnt. An alles muss man selbst denken und es organisieren. Das beginnt mit den Reisepässen, internationalen Führerscheinen, Impfungen (schwierig, wenn die Impfempfehlungen von jeder Seite aus anders sind) und Reiseliteratur.

Nach den ersten Recherchen hatten wir die Fluggesellschaft und Start- und Endpunkt der Reise festgelegt. Dann nochmal alles umwerfen, weil es so nicht klappte und die Route in entgegengesetzter Richtung starten. Daran hing wieder der Camper. Hunderte Angebote haben wir verglichen, um dann ein Wohnmobil zu buchen, mit welchem wir uns sicher und wohl fühlen wollten. Wir entschieden uns für KEA, da hier das Preis-Leistungsverhältnis aus unserer Sicht passte. Manche Fahrzeuge schienen laut Foren-Aussagen einfach zu häufig Pannen zu haben, waren unsauber und von Insekten bevölkert, der Komfort stimmte nicht, die Sicherheit (KEA wirbt mit Safe und Sicherheitsglas) oder waren schlichtweg zu teuer oder gar nicht mehr verfügbar. Natürlich war uns klar, dass wir in der Hauptsaison mit hohen Preisen rechnen mussten. Dennoch hauten uns vor Allem die Camperpreise total um. Für ca. 200 Euro (ohne Benzin) pro Tag rechneten wir noch ein paar Mal um in Mietauto plus Hotel, gaben dann aber unserem Bedürfnis nach Freiheit und Flexibilität nach. Nachdem wir wochenlang Camperfirmen recherchiert, verglichen und angeschrieben hatten, kamen wir ebenfalls mit TUI überein und buchten dort unser Wohnmobil.

Die zwei größten Posten waren geschafft, jetzt kamen nur noch Kleinigkeiten, wie Hotels am An- und Abreisetag, die Fähre und Singapur. Nachdem wir das auch geschafft hatten, wollten wir uns entspannt auf die Route konzentrieren. Ein bisschen Literatur und Internetrecherche sollte uns bei der Planung helfen, doch bloß nicht zu viel. Wir wollten Raum für Spontanität.

Beim Lesen tauchte jedoch immer wieder der gleiche Rat auf: Unser Reisezeitraum ist nicht nur Hochsaison für die Touristen. Auch in Neuseeland sind erst Feiertage und dann die langen Ferien. Das Land und seine Campgrounds würden also voll sein. Die Neuseeländer, ein outdoorbegeistertes Völkchen würden laut einschlägiger Literatur ALLE bei ihrer Lieblingsbeschäftigung anzutreffen sein: Campen. Der einhellige Ratschlag lautete: Vorbuchen, wo es nur geht. Als uns auch noch unsere Ansprechpartner vor Ort anschrieben und empfahlen, soweit uns möglich sei, voraus zu planen und vor zu buchen, ließen wir uns umstimmen und begannen, mit der exakteren Planung. Das hieß aber, vorher zu sammeln, was wir überhaupt sehen wollten, daraus eine Route zu basteln und dann festzustellen, dass wir das nicht alles schaffen würden. Also nochmal lesen und schauen, wo wir Abstriche machen, was wir günstig verbinden konnten und was schlicht und einfach wegfallen musste. Als wir diesen Prozess hinter uns hatten, begannen wir, die passenden Campgrounds zu recherchieren und anzuschreiben. Die Erkenntnis war ernüchternd. Viele Plätze waren tatsächlich ausgebucht oder einfach zu teuer. Es bedeutete ein ganzes Stückchen Arbeit, um wenigstens jeden 3. Tag einen Campground zu buchen und die Route somit halbwegs fest zu machen. Dabei haben wir jetzt auf der Nordinsel ein ziemlich straffes Programm, auf der Südinsel ein paar flexiblere Tage und mehr Zeit.

Es waren so unglaublich viele Dinge vorzubereiten und vor allen Dingen für uns Perfektionisten und Sicherheitsmenschen ein immenser Aufwand. Bis zur letzten Minute haben wir in der Planung gesteckt und dann doch nicht alles geschafft. Aber wir sind optimistisch, dass alles klappen wird.

Ein bittersüßer Abschied und der Aufbruch ins Unbekannte

14.12.2013 - Zuhause – Frankfurt (350 km)

Nun sitzen wir im ICE nach Frankfurt und wenn wir dort ca. 15:30 Uhr ankommen, werden wir noch eine Nacht im kalten Deutschland verbringen. Im NH Hotel Frankfurt Airport haben wir ein Zimmer gebucht, da uns die Anreise am 15.12.2013 einfach zu knapp wird. Beim Reisen mit der Deutschen Bahn muss man schließlich immer mit Verspätungen oder Zugausfällen rechnen und so war klar, dass wir am Vorabend anreisen werden.

Den gestrigen Abend verbrachten wir mit Geburtstagfeiern, Weihnachtsgeschenken verteilen und Abschied nehmen von unserer Familie und Freunden. 5 Wochen kamen uns schließlich vor, wie eine kleine Ewigkeit. Wenn es dann dem einen oder anderen älteren Familienmitglied nicht so gut geht, wird es auch ein bittersüßer Abschied.

Die Nacht war sehr unruhig und nachdem ich den ganzen Tag so müde und abgekämpft war, kam ich nachts nicht in den Schlaf und ich suchte mir die passende Sendung aus „Quarks & Co.“, in der Ranga Yogeshwar die Risiken von Schlafmangel erklärte.

Cocktail über den Wolken

15.12.2013 - Frankfurt – Singapur (10.258 km)

Am Flughafen angekommen, müssen wir feststellen, dass unser Flieger ein paar Minuten Verspätung hat. Statt 11:50 Uhr soll er erst 12:15 Uhr starten und wir fragen uns, ob wir den Anschluss noch bekommen werden. Doch man versichert uns, dass wir das schon schaffen werden. Das Flugzeug kam leider zu spät aus New York rein und somit ist es noch nicht startbereit.

Nun heißt es also warten und das noch ein bisschen länger, als geplant, aber das ist okay. Wir schlendern herum, beobachten die Leute, surfen ein bisschen im Internet, um die Zeit rumzukriegen, dann schauen wir uns nach einer Toilette um, auf der wir uns die Thrombosespritzen geben können. Beim Blick auf den Flugplan fällt uns sofort die geänderte Abflugzeit unseres Fluges auf. Statt 12:15 Uhr heißt es jetzt 13:05 Uhr. Das versetzt uns dann doch in Sorge, schließlich haben wir nur zwei Stunden Umsteigezeit in Singapur. Am Check-In versichert man uns, das am 16.12. noch zwei andere Flieger nach Auckland gehen und wir dann umgebucht würden. Das schmeckt uns natürlich nicht, denn wer sagt, dass die Flüge nicht ausgebucht sind und wir überhaupt an Bord kommen? Außerdem haben wir nur einen Tag für Auckland eingeplant und der wäre dann weg.

Wir begeben uns schon mal auf den Weg zu unserem Gate und unterwegs fällt mir ein Schild auf, an dem „Medizinischer Dienst“ steht. Mir kommt die Idee, dort nachzufragen, ob wir unsere Thrombosespritzen hier verwenden können. Wie sich herausstellt, ist das kein Problem und ein junger Mann führt uns in ein separates Zimmer, fragt, ob wir es allein erledigen wollen und bietet uns an, die medizinischen Utensilien zu nutzen. Ein Glücksfall, denn sonst haben wir uns mit unseren Taschen in eine Toilette gequetscht und es war immer sehr schwer, das Mindestmaß an Hygiene zu wahren. Wir sind natürlich darauf bestmöglich vorbereitet, aber dieses helle Zimmer bietet uns die Möglichkeit unsere Hände und die Einstichstelle zu desinfizieren und ich trage dabei Handschuhe. Ein kurzer Pieks und alles ist erledigt. Saubere Sache, das müssen wir uns merken.

Das Boarding wird dann tatsächlich noch einmal spannend, da es heißt, dass wir weitere Verspätung haben werden. Wir regen uns nicht auf. Wir können es so oder so nicht ändern und schließlich sind wir doch nach 13:00 Uhr an Board. Unser erster Flug ist im A380 und die Maschine ist sehr hell und komfortabel.

Die singalesischen Stewardessen sind alle sehr dünn und schick und verwöhnen uns gleich mit heißen Waschlappen. Ich liebe diese asiatische Sitte, die uns schon in Japan begegnet ist. Ein Waschlappen, in Japan damals noch mit leckerem Duft, wird einem Gast zur Begrüßung gereicht und man erfrischt sich damit. Gesicht, Hände, Hals und Nacken fühlen sich sofort entspannter an und wir machen es uns bequem. Der Platz außen an unserer Sitzreihe bleibt frei und somit haben wir genügend Bewegungsfreiheit für die nächsten 12 Stunden.

Singapore Airlines ist zu Recht eine der Top-Airlines der Welt und der Service ist wirklich super. Kurz nach dem Start bekommen wir die Karte gereicht, auf der nicht nur eine Menüauswahl steht, sondern auch diverse Softdrinks, Cocktails oder Weine, die auf Wunsch serviert werden. Diese Geste schafft Atmosphäre und wir fühlen uns wie in einem Restaurant. Überhaupt vermitteln uns die Stewardessen von Beginn an das Gefühl, dass wir während der Flugzeit verwöhnt werden. Nach dem Erfrischungstuch und der Karte teilen die Flugbegleiterinnen noch ein kleines Designertäschchen aus, dessen Inhalt uns die Zeit an Bord angenehmer machen soll. Kuschelige Socken, die wir gleich überziehen, so dass man auch barfuß laufen kann. Außerdem Zahnbürste, Zahnpasta und ein Kamm. Auch auf der Bordtoilette befinden sich Cremes, Gesichtswasser und andere Kosmetika.

Lisa bekommt ein extra vegetarisches Essen (Spinatbrei, Kartoffeln und Möhren), welches sie sich aus einer Vielzahl angebotener Speiserichtungen wie koscher, makrobiotisch, vegetarisch oder japanisch vegetarisch, buddhistisch und und und … aussuchen konnte. Ich esse Lachs mit Knoblauchbutter, Kartoffelpüree und Bohnen. Als Nachtisch gibt es ein Magnum und dann gönnen wir uns auch noch zwei Singapore Sling. So fängt der Urlaub gut an. Der Flug geht vorüber „wie im Flug“ - mit dem Entertainment-Programm der Airline kein Problem. Vor Allem Multiplayer-Games verkürzen uns die Wartezeit und wir haben Spaß daran.

Am Ende der Träume und ein süßer Beagle, der uns Furcht einflößt

16.12.2013 - Singapur – Auckland (Heartland Hotel) (8419 km)

Um 7:35 Uhr landen wir in Singapur und ehe wir aus dem Flieger raus sind, ist es 8:00 Uhr. Wir rennen über den Flughafen Changi, der seit mehreren Jahren in Folge ebenfalls auf Platz 1 der Weltrangliste steht und haben keinen Blick dafür übrig. Wir müssen zu unserem Gate, welches ausgerechnet ziemlich weit weg ist.

Wir schaffen es jedoch noch rechtzeitig und wir haben nach den Kontrollen sogar noch Zeit, eine Mail nach Hause zu schicken. Unsere einzige Sorge ist jetzt, dass auch unser Gepäck richtig verladen wird.

Der nächste Flieger ist kein A380, sondern eine kleinere Maschine und es ist gleich enger, ein bisschen älter in der Einrichtung und nun ist auch der 3. Platz neben uns besetzt. Der Ablauf ähnelt dem vorherigen, so sitzen wir nun hier in Reihe 45 K + J. Als das Flugzeug endlich abhebt, geht mir nur ein Gedanke durch den Kopf: Jetzt wird es wahr. Wir fliegen nach Neuseeland.