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Sonya ist 29 – gerade mit ihrem zweiten Kind schwanger. Glücklich, zufrieden, erfüllt – als ihre Welt von einer Sekunde auf die andere aus den Fugen gerät. Krebs heißt die schreckliche Diagnose. Doch Sonya kämpft. Sie will leben um jeden Preis – vor allen Dingen für ihre Kinder. Zehn Jahre nach der erschütternden Diagnose ist es ihr Herzensanliegen, Menschen in ähnlich aussichtslosen Situationen Mut zu machen und zu helfen.
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Seitenzahl: 94
Veröffentlichungsjahr: 2017
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Sonya Ruben
Krebs ist eine Chance
The Secret veränderte mein Leben
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Fast jede Krankheit hat mit dieser zu tun
Vorwort
Wie alles begann
Jede Erfahrung hat immer etwas Gutes!
Die Verheilung
Es ist Krebs
Ein ganz neuer Lebensabschnitt.
Ab Heute
Lebensgeschichten
Mein Antrieb zu helfen
Warum es dazu kam
Jeder ist seines Glückes Schmied.
Impressum
Impressum neobooks
Wieso hört man von allen Seiten, dass so viele an Krebs erkranken? Warum sind wir machtlos gegen diese heimtückische Krankheit? Was hat sich in den vergangenen Jahren so dramatisch verändert, dass jeder Dritte an Krebs stirbt? Wieso sind wir so hilflos? Seit mehr als zehn Jahren beschäftige ich mich mit dieser Erkrankung und noch nie wurde mir durch meine eigene Erfahrung so viel klar wie, dass der Mensch sein eigener Heiler ist. Trotz dieser Krankheit ist mir etwas gelungen, das ich mit der Welt teilen möchte.
Mit diesem Buch begleitet ihr mich auf meinem Weg vom Ausbruch der Erkrankung bis zu ihrer Heilung. Zudem erfahrt ihr, wie ich es geschafft habe heute gesund und glücklich zu leben. Nach zehn Jahren habe ich euch einiges mitzuteilen. Euretwegen schrieb ich dieses Buch und widme es der ganzen Welt!
Die in diesem Buch enthaltenen Informationen, Ratschläge oder Wegweiser sollen aufklären. Sie ersetzen keine medizinische Diagnose, Behandlungen oder ärztliche Verordnungen bei Gesundheitsstörungen aller Art. Das Buch soll dazu motivieren, sich seiner Gesundheit bewusst zu werden und als Hilfsmittel ein Gesundheitsprogramm aufzustellen. Dennoch ersetzt es in keiner Weise den Besuch beim Arzt, Therapeut oder Heilpraktiker. Autorin und Verlag können für unsachgemäßen Gebrauch keinerlei Haftung übernehmen. Alle Rechte vorbehalten. Ohne schriftliche Genehmigung von der Autorin oder gesetzlich gestattet, darf kein Teil dieses Buches reproduziert werden. Dies gilt für jedes Medium. Deutsche Erstausgabe.
Eigentlich wollte ich dieses Thema für immer aus meinen Leben verbannen. Aber es ist unmöglich seine Vergangenheit, das was einen geprägt hat, zu löschen. Ich habe erkannt, dass es das Beste ist, alles was mir passiert ist hinzunehmen, weil ich das alles in meinem Leben hervorgerufen habe und ich allein für alles verantwortlich bin. Nun habe ich begriffen, alle Situationen anzunehmen ist einfacher, als sich darüber zu ärgern. Doch das Schönste was ich dabei erfahren durfte ist, dass ich jetzt der Mensch bin mit all diesen Erfahrungen, der mich glücklich macht. Wie ich diesen Zustand erreichte, erkläre ich euch mit diesem Buch.
Möge dir dieses Buch den Zugang eröffnen für eine wundervolle gesunde Lebensweise.
Genau darum geht es: meine Erfahrung hat mich weiter gebracht.
Ich war 29. Mit meinem zweiten Kind im sechsten Monat glücklich schwanger. Es war ein Wunschkind und ich wusste, es wird ein Junge. Meine wundervolle Tochter, die schon voller Vorfreude auf ihren kleinen Bruder wartete, streichelte täglich meinen Bauch und redete immer mit ihm. Zu ihrem fünften Geburtstag wünschte sie sich nur eins, einen kleinen Bruder mit dem sie spielen darf. Jeden Abend betete sie mit mir, dass sie sich einen Bruder wünscht. Es klappte zwar nicht ganz zum fünften Geburtstag, aber sie wusste schon, dass Mama einen Bruder für sie bekommt und freute sich sehr darauf. Sie sprach immer so gern davon, was sie alles mit ihm machen würde.
Dass er mit all ihren Sachen spielen darf und sie immer auf ihn aufpassen wird. Es war unbeschreiblich schön diese Glücksgefühle in ihr zu sehen, dass sie voller Liebe und Hingabe diesen Bauch streichelte und sich mit ihm unterhielt. Das Leuchten in ihren Augen bereitete mir immer einen riesigen Schub an Lebensfreude.
Eines Morgens brachte ich meine Tochter zum Kindergarten, den sie sehr gern besuchte und wollte anschließend zu meiner Frauenärztin zur regelmäßigen Untersuchung. Sie kennt mich seit vielen Jahren und ich gehe sehr gern zu ihr. Was nicht selbstverständlich ist für Gynäkologen. Gerade in dieser Zeit war ich immer sehr neugierig, was sich in meinen Bauch tat. Sie ist eine wundervolle ruhige Frau, ihre schönen glatten blonden Haare haben etwas Engelhaftes. Die blauen Augen geben mir das Gefühl, ich könnte ihr alles anvertrauen und ihre Stimme ist so beruhigend. Es ist faszinierend, wie ein Mensch es schafft mit seiner Stimme sein Umfeld zu beruhigen. Da ich immer auf Achse bin, genieße ich es sehr, wenn jemand so etwas Beruhigendes an sich hat.
Während sie mich untersuchte und mir erklärte, was sich alles in meinem Babybauch tat, sagte ich ihr, dass ich mich wohl fühle. Sie freute sich darüber und erwiderte, dass sie das nicht oft hört. Das bestätigte mir, dass meine Schwangerschaft etwas ganz Besonderes war. Wir unterhielten uns und beobachteten im Ultraschall wie sich das Baby entwickelt. Ihre Angaben und Ergebnisse waren alle zufriedenstellend. Nebensächlich erwähnte ich, dass ich so eine Art Knoten im rechten Oberarm hätte. Diesen hatte ich seit einiger Zeit beim Duschen bemerkt. Er fühlte sich nur hart an. Er tat weder weh noch war er irgendwie auffällig, er war nur in der Muskelinnenseite und das war’s. Dennoch hatte ich ihn im Hinterkopf und wollte Klarheit. Nachdem wir die Babyuntersuchungen abgeschlossen haben, tastete sie ihn vorsichtig ab.
Sie beruhigte mich und erklärte mir, dass die Lymphknoten in der Schwangerschaft oft Ablagerungen haben. Doch zur medizinischen Abklärung, sollte ich zum Hautarzt gehen. Sie hat mir genau das gesagt, was ich hören wollte, dass ich meine Schwangerschaft weiterhin genießen konnte. Ich liebte diese Schwangerschaft, meine Haut war seidig glatt und strahlte so schön. Meine Augen hatten dieses besondere Funkeln. Ich fühlte mich vollkommen wohl in meinem Körper, was für eine werdende Mutter nicht selbstverständlich ist. Doch dieses Baby in mir löste wundervolle Glückshormone aus. Ich fühlte mich schön, stark und vor allem gesund. Die Wochen vergingen sehr angenehm, das Leben fühlte sich fantastisch an und ich bereitete mich langsam auf meinen Sohn vor.
Ich machte alle üblichen Besorgungen und baute die wichtigsten Dinge für ihn auf. Egal was ich unternahm, ich unternahm es immer voller Lebensfreude und Gelassenheit. Nur wenn ich duschte und diesen Bobbel – so nannte ich den Knoten im Oberarm - spürte, fragte ich mich, wann gehst Du endlich zum Hautarzt. So verging die Zeit bis zur Geburt meines Sohnes. Mitte November kam er zur Welt. Ich war dankbar, dass wir beide wohl auf waren. Alles war im grünen Bereich und die nächsten Monate verliefen wunderbar.
Eine Veränderung tut sich auf
Am Ende des Sommers bekam ich einen komischen Hautausschlag am ganzen Körper. Er juckte wahnsinnig, Tag und Nacht. Diese kleinen Blasen, zwangen mich ständig zum Kratzen, teilweise bis auf’s Blut.
Ich probierte mehrere Hausmittel wie Cremen, Quark, Joghurt, feuchte Lappen. Nichts wirkte länger als eine Stunde. Dieses ständige Kribbeln unter der Haut. Es war unerträglich. Hinzu kam die extreme Hitze in diesem Sommer. Ich wachte jede Nacht mehrmals auf und kratzte mich wie eine Wahnsinnige. Zunächst dachte ich, das kommt, weil ich etwas Komisches gegessen habe. Nach ein paar Tagen Juck-Qualen, raffte ich mich auf und ging zum Hautarzt. Zum vereinbarten Termin fuhr ich mit meinem Sohn im Maxikosi. Zum Glück war der Kleine ein Ruhiger, den ich überall mitnehmen konnte. Sein Schnuller, sein Hund im Arm und er war völlig entspannt. Nach nur kurzer Wartezeit kam der Hautarzt und fragte, was er für mich tun könnte.
Ich erklärte ihm, was mit meiner Haut sei und er schaute sich den Ausschlag an. Nach einem ausführlichen Gespräch mit mir, diagnostizierte er mit hoher Wahrscheinlichkeit Stress als Ursache. Er verschrieb mir eine Salbe für den Körper sowie eine parfümfreie Badesubstanz und beruhigte mich, dass Linderung in ein paar Tagen eintreten werde. Nebenbei erwähnte ich den kleinen Bobbel in meinem Arm und erklärte ihm, dass ich das Ding schon länger hätte.
Zum Glück fiel mir das noch ein, sonst hätte ich mich geärgert. Denn ich war ja mit meinen Ausschlag so extrem beschäftigt. Er fasste den Bobbel an und sah mir in die Augen. Seine Finger umkreisten ihn, dabei schaute er kurz weg, als ob er etwas suchen würde. Mit leichtem Druck schob er das Ding hin und her, was mir ziemlich unangenehm war. Seine Augen suchten meinen Blick, was mich leicht verunsicherte. Deswegen schaute ich zu meinem Sohn, der im Maxikosi friedlich schlief.
Mein Hautarzt ist schon etwas älter, seine braunen Augen mit der Brille auf der Nase und sein weißes Haar hatten etwas Hochintelligentes. Ich fühlte mich immer wohl bei ihm. Da ich eine sensible Kopfhaut habe, besuche ich ihn wegen meines Shampoos regelmäßig. Seine Stille machte mir irgendwie Angst.
Es muss operiert werden
Mit einem Blick auf den Knoten, platzte aus mir heraus: „Was ist das?“ Er schnurrte mit einem leisen „Hm, keine Ahnung, aber es muss entfernt werden, dafür sprechen Größe, Festigkeit und Beweglichkeit.“ Mein Atmen klang genervt. Ich will nicht aufgeschlitzt werden, habe schon so viele Operationen hinter mir und davon Narben, weil ich mir mehrere Muttermale entfernen ließ. Schon wieder ein Schönheitsdefekt. Den auch noch am Oberarm, den man im Sommer immer sieht. Naja, zumindest ist es an der Innenseite meines Armes.
Er überwies mich an einen Chirurgen, dessen Kompetenz er vertraute. Ich solle einen Termin vereinbaren und zum Entfernen gehen. Zuhause habe ich mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen, aber nach wie vor nichts dabei gedacht. Schlimmer für mich war mein Hautausschlag, der mich quälte. Die Creme trug ich gleich am Abend auf. Gott sei Dank hat sie sofort gewirkt. Nach Tagen konnte ich mich wieder entspannen. Was für eine Wohltat!
Ein paar Wochen später hatte ich einen Termin bei der Chirurgie und nahm den Kleinen mit. Jetzt konnte er schon laufen, was die Sache etwas anstrengender machte. Er wollte nie an der Hand bleiben und natürlich alles anfassen. Doch zum Glück ging erneut alles recht schnell.
Das Behandlungszimmer betrat ein riesiger Mann. Er begrüßte mich und mit seinen großen grauen Locken, wirkte er etwas verplant. Ich fand es amüsant zu beobachten, wie er vom Waschbecken auf mich zu ging und seine Locken auf und ab wippten. „Wie kann ich ihnen helfen?“ fragte er recht forsch. Ich trug ein Top, damit ich nichts ausziehen musste und forderte ihn auf den „Bobbel“ zu untersuchen. Er tastete ihn ab, fragte seit wann ich ihn habe und ob er schmerzt. Meine Antworten kamen recht schnell, da ich das Gefühl hatte, er hat es sehr eilig. „Gut möglich, dass es eine Ablagerung der Lymphknoten sein könnte, aber auf Grund der Größe von etwa ein bis zwei Zentimeter und der Härte müsse man das Geschwulst entfernen“, erklärte er. Er fügte noch hinzu, dass es nur ein kleiner Eingriff werden würde. Anschließend dürfe ich direkt nach Hause. Also nur eine Mininarbe, dachte ich und war zufrieden. Ich nahm den Kleinen an die Hand, der den Doktor die ganze Zeit still beobachtete und ging zur Anmeldung, um für den nächsten Monat einen Termin zu vereinbaren. Früher war keiner frei. Trotzdem verging dieser Monat recht schnell und ich fühlte mich auch wieder wohl, da mein Ausschlag am Körper verheilt war. Das machte mich stark für meinen nächsten Schritt. Mittlerweile war es Herbst geworden. Ich liebe den Herbst, die Farben der Natur sind die schönsten des ganzen Jahres. Am Tag meines Eingriffs war ich entspannt und wollte nur, dass alles möglichst rasch vorbeigeht. Die Kinder waren versorgt.
