Verlag: Verlag Krug & Schadenberg Kategorie: Ratgeber Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2015

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E-Book-Beschreibung Küsse in Pink - Silvy Pommerenke

Wir haben »Promi-Lesben« und Lesben in »Verbotene Liebe«. Und dennoch ist ein Coming-out nicht immer einfach. Rückenstärkung tut gut. Silvy Pommerenke hat mit jungen Frauen gesprochen und sie zu allen Aspekten rund um ihr Coming-out befragt. »Küsse in Pink« bietet Sachinformationen und Geschichten und unterstützt darin, den eigenen Weg des Coming-out zu finden. So geht es um: • die Entdeckung, »anders« zu sein, und die Frage: Bin ich lesbisch? • Wie sag ich's meinen Eltern, meiner besten Freundin, meinen Geschwistern, in der Schule, am Ausbildungsplatz, der Verwandtschaft …? • Wie gehe ich mit doofen Reaktionen um? • Wo finde ich andere Lesben? • Schmetterlinge im Bauch: Was ist, wenn ich mich verliebe? • Wie geht das: Flirten mit einem Mädchen? • Das erste Mal - Der kleine Sexratgeber • Von Queer und Drag und Trans • Kleines lesbisches Wörterbuch, Links, Lesben in Literatur und Film

Meinungen über das E-Book Küsse in Pink - Silvy Pommerenke

E-Book-Leseprobe Küsse in Pink - Silvy Pommerenke

FRAUEN IM SINN

 

Verlag Krug & Schadenberg

 

 

Literatur deutschsprachiger und internationaler

Autorinnen (zeitgenössische Romane, Kriminalromane,

historische Romane, Erzählungen)

 

Sachbücher und Ratgeber zu allen Themen

rund um das lesbische Leben

 

Bitte besuchen Sie uns: www.krugschadenberg.de.

Silvy Pommerenke

Küsse in Pink

Das lesbische Coming-out-Buch

K+S digital

Vorwort

Wieso? Weshalb? Warum?

Unsere Gesellschaft zu Beginn des 21.Jahrhunderts bietet Mädchen und Frauen unendlich viele Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung und Entfaltung. Führende Politikerinnen, Profisportlerinnen, Schauspielerinnen und Sängerinnen sind lesbisch oder erzählen freimütig von ihrer Bisexualität. Die Homo-Ehe ist keine Sensation mehr, sondern wird als ein Thema von vielen in den Medien diskutiert. Lesben adoptieren Kinder – oder bekommen selbst welche –, und die Patchwork-Familie ist fast eher die Regel als die Ausnahme. Jedes Jahr gehen in groß angelegten Demonstrationszügen Hunderttausende Homosexuelle am Christopher Street Day auf die Straßen und verbinden dies mit fröhlichen Festen.

Wozu also einen Coming-out-Ratgeber für junge Frauen? Ist das wirklich noch nötig, in Zeiten der Toleranz und Akzeptanz?

Ja! Denn trotz lesbischer Stars in Soaps, die wir tagtäglich im Fernsehen erleben, trotz der lesbischen Nachrichtensprecherin oder Talkmasterin, ist die Entdeckung, lesbisch zu sein, für jede Einzelne noch immer etwas Besonderes. Noch ist es nicht selbstverständlich, dass Kinder und Jugendliche von ihren Eltern erfahren, dass Homosexualität als völlig gleichberechtigt neben Heterosexualität steht. Noch findet man in kaum einem Schulbuch lesbische und schwule Figuren, die beispielsweise helfen, die deutsche Grammatik zu erläutern, englische Vokabeln zu übersetzen oder komplizierte Rechenaufgaben zu lösen. Es ist bezeichnend, dass sich die Öffentlichkeit mit der Realität vorrangig durch Verschweigen auseinandersetzt.

Dieser Coming-out-Ratgeber soll hilfreich sein bei der Entdeckung des eigenen Lesbischseins. In Geschichten und Interviews werden verschiedene Möglichkeiten gezeigt, wie ein Coming-out verlaufen kann und welche Erfolgserlebnisse oder auch Dramen die einzelnen jungen Frauen dabei erleben. Ergänzend zu den meisten Geschichten gibt es Kommentare, die weitere Informationen und Anregungen bieten.

Ich habe versucht, möglichst verschiedene Szenarien darzustellen, so dass sich eine möglichst große Anzahl von Mädchen und jungen Frauen darin wiederfindet – egal ob die Einzelne nun die Hauptschule oder das Gymnasium besucht oder eine Ausbildung macht, ob sie religiös ist oder den Sport zu ihrer Religion gemacht hat, ob sie hierzulande geboren oder aus dem Ausland nach Deutschland gekommen oder aus einem kleinen Ort in die Großstadt gezogen ist. Ich gehe natürlich auch darauf ein, wie du dich vor deinen Eltern outen kannst, wie du mit verletzenden Reaktionen umgehen könntest oder wie es ist, sich in die beste Freundin zu verlieben. Dabei wird eines deutlich: Jede Geschichte verläuft anders, jedes Coming-out hat seine eigene Dynamik, und jede erlebt ihre eigene, individuelle lesbische Entdeckungsreise.

Vor allem aber soll dieser Ratgeber Mut machen und das Lesbischsein von seinen schönsten Seiten zeigen!

»Schmetterlinge im Bauch«

Die Entdeckung, lesbisch zu sein, und erste Flirtversuche

Wie war das eigentlich damals, als wir den ersten Lesben in natura begegnet sind, als wir sie auf der Mattscheibe sahen und uns in das Mädchen aus der Parallelklasse verliebt haben? Chrissy erzählt, wie es bei ihr war:

Die erste Begegnung mit Lesben hatte ich, als ich mit meiner Mutter einen Spaziergang durch den Park machte. Ich war zwölf Jahre alt und trottete missmutig meiner Mum hinterher, die diese Naturausflüge liebte, ich hingegen verabscheute. Ich langweilte mich tierisch, bis uns zwei engumschlungene Frauen entgegenkamen. Natürlich war das kein allzu ungewöhnliches Bild für mich – viele Mädchen gehen gern Arm in Arm mit ihrer Freundin über den Schulhof, und Frauen nehmen sich zur Begrüßung in den Arm und suchen Körperkontakt–, aber als die beiden Parkbesucherinnen sich dann innig küssten, da fielen mir fast die Augen aus dem Kopf. Dies war eindeutig etwas, was ich noch nie gesehen hatte. Mir stand der Mund offen, und ich starrte die Frauen ungeniert an.

Während sich meine Mutter mit den Blumen am Wegesrand beschäftigte, lachten mich die zwei herzerfrischend an und gingen weiter. Ich zupfte meine Mutter am Jackenärmel und fragte sie irritiert, ob sie die beiden gesehen hätte und vor allem das, was die getan hatten?

»Ja«, gab sie freimütig zu. »Sie haben sich geküsst!« Da wurde mir klar, dass ihre Aufmerksamkeit wohl nicht nur den Blumen gegolten hatte.

»Aber«, konterte ich, »das waren doch zwei Frauen!«

»Na und?«, erwiderte meine Mutter. »Das ist doch ganz normal, Chrissy. Es gibt eben Frauen, die Männer lieben, aber auch Frauen, die Frauen lieben!«

»Aha«, sagte ich. »Verstehe.« Aber ich verstand gar nichts.

Später wurde mir dann klar, dass das zwei Lesben gewesen waren. Aber was hieß das denn nun konkret? Ich hatte bisher noch niemanden in meinem Leben geküsst und war auch nicht sonderlich scharf darauf. Wenn im Fernsehen ein Paar knutschte, dann hielt ich mir immer die Augen zu und fragte meine Mutter, ob die Szene vorbei sei und ich die Augen wieder aufmachen könne. Irgendwie war mir das total peinlich, aber als ich diese beiden Frauen im Park sah, da hatte ich ein ganz komisches, neuartiges Gefühl im Bauch. Und das war mit Sicherheit nicht unangenehm.

Als ich einige Wochen später in der Serie Verbotene Liebe – die meine Mutter inzwischen regelmäßig nach der Arbeit guckte, um abzuschalten, wie sie sagte– erneut zwei Frauen sah, die sich küssten, da hielt ich mir die Augen nicht mehr zu und bat meine Mutter auch nicht, das Programm zu wechseln. Sie warf mir einen Seitenblick zu, sagte aber nichts, während ich mit glühenden Wangen auf dem Sofa saß. Von da an schaute ich die Sendung jeden Abend mit meiner Mutter und fieberte mit Hanna und Carla, später Susanne und Carla mit, die in die Lieben und Intrigen der Familie von Lahnstein verstrickt waren…

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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