24,99 €
WILLKOMMEN BEI L'OSTERIA, WILLKOMMEN ZUHAUSE! Tauchen Sie ein in die Welt der italienischen Küche mit L'Osteria Grande Amore – dem großen Buch der italienischen Küche, das die Geheimnisse der besten Pizzateige, hausgemachten Pastasaucen, Salate, Antipasti, Desserts und mehr enthüllt. In diesem Callwey Buch finden sich nicht nur köstliche Rezepte von klassischen Favoriten bis zu einzigartigen Kreationen, sondern auch die besten Tipps und Tricks der italienischen Küche, direkt von den Meistern selbst. Zu entdecken gibt es auch die Antworten auf die wirklich relevanten Fragen: Welche 10 italienischen Filme kannst du während deiner selbstgemachten Pizza schauen? Welche Playlist sollte man unbedingt während der Pasta-Zubereitung hören? Und wie kreiert man den perfekten Pasta- Teig, der garantiert gelingt? Ein Muss für echte Liebhaber:innen der italienischen Küche und natürlich für alle L'Osteria- Fans, die das Gefühl von Italien in ihrem eigenen Zuhause erleben möchten.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 96
Veröffentlichungsjahr: 2024
Die Geheimnisse unserer Küche
La mia pizza, la mia pasta, la mia passione.
EINLEITUNG
Vorwort
Holger Stromberg erzählt
Dinnergespräch
Ein Get-together der Gründer
INSALATA, ANTIPASTI & CO.
Antipasti
Bunt, sinnlich, lecker!
Rezepte
Gegrillter Radicchio
Focaccia
Insalata Primavera
Insalata Asparagi
Insalata Supernova Burrata
Goldene Regeln
beim Kauf eines Olivenöls
Rezepte
Insalata Funghi alla Griglia
Caprese Verdure e Frutti
Insalata di Falafolo
Insalata Pollo & Avocado
Minestrone di Verdure
Der blaue Salzstreuer
Ein echtes Stück Italien
PASTA & CO.
Pasta
Must-know
Rezepte
Orecchiette di Manzo al Rucola
Gnocchi in Weinbrandsauce mit Garnelen
Gemüselasagne
Linguine al Limone
Zoodles mit Walnusspesto und Burrata
Was macht einen richtig guten Parmesan aus?
Tipps & Tricks für den nächsten Einkauf
Rezepte
Maccheroncini all’Amatriciana
Gnocchi Erbe Fini (con Pollo)
Pappardelle Noci e Rucola
Strozzapreti Pollo e Paprika
Spaghetti Asparagi con Salsiccia Fresca
5 Geheimnisse
einer richtig guten Pasta
Rezepte
Spaghetti Pesto Aglio Orsino
Spaghetti Arlecchino
Ravioli Primavera
Tagliolini neri Delzia
Risotto Milanese
„Pastificio No. 12": aus Liebe zur Pasta
Warum L'Osteria sich entschlossen hat, in der eigenen Pastamanufaktur zu produzieren
PIZZA
Pizza
Must-know
Rezepte
Pizza Gallinacci
Pizza con Zucca
Pizza Erbacce
Pizza Cip & Ciop
Pizza Salmone
5 italienische Filme, die garantiert zu Pizza passen
(oder den Appetit wecken)
Rezepte
Pizza Il Vecchietto
Pizza Worldchanger
Pizza SVL Italia 04
Pizza Bresaola
Pizza Asparagi
5 verschiedene Pizza-Arten, die jeder kennen muss
Romana, Napoletana, al Taglio, US-Style, Pinsa
Rezepte
Pizza Salsiccia Fresca
Pizza Sogno del Melone
Pizza Mirtillo Formaggio Feta
Pizza Mortadella
Pizza Bó (Calzone)
Grande Amore
Wenn „La Famiglia" zu einem echten Gefühl wird
DOLCE
Schokolade, Nuss und Karamell
L’Osteria setzt auf Kaffee aus der eigenen Rösterei
Rezepte
Mascarpone-Creme
Tiramisù
Tiramisù Fragole e Baileys
Tiramisù di Natale
Panna Cotta Espresso
Die perfekte italienische Playlist
Für den richtigen Schwung beim Kochen und Essen
APERITIVI
Saluti, Amici!
Dieser wundervolle Aperitivo-Moment!
Rezepte
Campari Spritz
Aperol Spritz
Negroni
Sarti Spritz
Crodino Spritz
Die 10 schönsten Urlaubsorte in Italien
Mit persönlichen Favoriten des L’Osteria-Teams
Gastgeber
„Mach deinen Gast zum Superstar!"
Das Friedemann-Licht
Kleine Kerze, große Bedeutung
Schon gewusst?
Warenkunde
Register
Danksagung
Impressum
Vegetarisch
Vegan
Ob Architektur, Fashion, Kochen & Backen, Wohnen oder Reisen:Callwey Bücher entführen Sie immer wieder aufs Neue in andere Welten.
Mit unserem NEWSLETTER tauchen Sie monatlich ein in unserestilvolle Welt:köstliche Rezepte, Dekorations-Ideen und schöne Geschichten.Seien Sie als Erstes informiert über unsere Novitäten und Verlosungen!
https://www.callwey.de/newsletter/
Jetzt abonnieren
Natürlich finden Sie uns auch auf SOCIAL MEDIA.Folgen Sie uns schon?
@ Callwey
https://www.facebook.com/callwey
https://www.instagram.com/callwey
Callwey Bücher machen glücklich.Probieren Sie es doch mal aus.
Holger Stromberg war der jüngste Michelin-Sternekoch in Deutschland (1995) und Küchenchef im Hotel Mandarin Oriental München (1999–2002). Als Ernährungscoach der Deutschen Fußballnationalmannschaft (2007–2017) und Mitbegründer der Global Gastronomy DNA entwickelte er zahlreiche gastronomische Konzepte. Er ist Spiegel-Bestseller-Autor.
Ein großer Tisch, Lachen, das rhythmische Klappern von Besteck, der unvergleichliche Geschmack frischer Tomaten – Essen ist in Italien nicht nur eine Notwendigkeit, sondern ein Erlebnis, das Familie und Freunde zusammenhält. Hier wird man stets gefragt, ob man schon gegessen hat und das ist nicht nur eine höfliche Floskel, sondern Ausdruck von echter Gastfreundschaft und Liebe zur Kulinarik. Der Mann meiner Tante war Süditaliener. So durften wir diese Lebensfreude und Leichtigkeit in der Familie hautnah erleben und ich denke gerne daran zurück. Daher ist Italien für mich die unangefochtene Mutter aller Küchen! Sie steht für Gemeinschaft, liebevolle Zubereitung und höchsten Respekt vor den Zutaten – und genau diese Werte verkörpert auch L’Osteria.
Vor vielen Jahren holten Friedemann Findeis und Klaus Rader mich als Berater ins Boot. Unsere Zusammenarbeit begann mit einem Austausch über Salatdressings, Desserts und Risotto. Doch schnell wurde klar, dass es hier um weit mehr ging als um die Verfeinerung einzelner Speisen. Es ging um eine Vision, um die Wertschätzung guter Produkte und um den Mut zu neuen Wegen. Meine damalige Frage: „Warum macht ihr eure Ravioli eigentlich nicht selbst?“ brachte einen Stein ins Rollen, der im Fundament der heutigen Pastamanufaktur Pastificio No. 12 verbaut ist.
In einer italienischen Familie können ausgedehnte Diskussionen darüber entstehen, welches das beste Olivenöl oder der feinste Schinken ist. Ich habe das schon zig Mal erlebt. Und auch Friedemann und Klaus haben kulinarische Themen oft heiß diskutiert, waren nicht immer einer Meinung. Ich saß meist dazwischen und habe mich über diese Gespräche gefreut. Durch Austausch und Diskussion entstehen Lösungen, werden Dinge weiterentwickelt. Das finde ich großartig! Diese Energie, diese Leidenschaft zieht sich durch das gesamte Unternehmen, das spüren auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Erfolg gibt den beiden recht.
Ich war schon immer Fan der Systemgastronomie. Mit 16 Jahren, auf dem Weg zum Sternekoch, habe ich schon gesagt: „Irgendwann möchte ich mal eine Burgerkette.“ Warum? Weil es Vorteile hat. Gastronomie ist oft rau und auf die Person abgestellt. Wer heute ein Restaurant eröffnet oder führt, sollte ein Multitalent sein, das einen 26-Stunden-Tag hat und keinen Schlaf braucht. Systemgastronomie hingegen ist für Gast und Gastronom viel planbarer, es gibt wenig Enttäuschungen. Durch die Struktur werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlastet. Klare Handbücher sorgen für Orientierung, ohne die Persönlichkeit zu ersticken, wie es in der Sterneküche der Fall sein kann. Hier hat das Team Luft zum Atmen. Da muss der Pizza-bäcker keine Glühbirnen wechseln, und wenn Kritik reinkommt, wird sie nicht am Einzelnen, sondern konstruktiv im Gesamten gelöst. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das System das Gute bewahrt und das Negative abstellt. Friedemann und Klaus ist zudem gelungen, wovor viele Angst haben: Sie haben eine persönliche Note in jedes ihrer Lokale gebracht. In der L’Osteria fühlt man sich wohl, die Atmosphäre ist herzlich. Und dieser Spirit hält die Gäste und lässt die Idee weiter wachsen.
Nach so vielen Jahren der Zusammenarbeit weiß ich: Haltung, Herz und Leidenschaft ist es, was L’Osteria auszeichnet. Hier wird nicht nur gekocht, hier wird gelebt, mit Leib und Seele, Tag für Tag. Ich kann mich nur verneigen vor „La Famiglia“ und wünsche für die nächsten Jahre und Jahrzehnte, dass es genauso weitergeht. Es ist mir eine Ehre, ein kleines Zahnrad in diesem großen Getriebe zu sein und mitzuwirken an einem Projekt, das nicht nur die Gastronomie, sondern die Menschen bewegt.
Ich danke Friedemann Findeis, Klaus Rader und dem gesamten Team von L’Osteria für die inspirierende Zusammenarbeit, freue mich auf die nächsten Schritte, die wir gemeinsam gehen werden – und natürlich auf das nächste gemeinsame Essen.
HOLGER STROMBERG
L’OSTERIA IST IHR GEMEINSAMES LEBENSWERK: EIN DINNERGESPRÄCH MIT DEN BEIDEN GRÜNDERN FRIEDEMANN FINDEIS UND KLAUS RADER
Sein erster Blick fällt auf die Vase am Eingang: 25 Esperanza-Rosen, daneben brennt eine Kerze. Im Hintergrund läuft dezente Musik, gedimmtes Licht erhellt das Lokal. Große Holztische, die so manche Geschichte erzählen können, warten auf die Gäste in der L’Osteria im Forum Schwanthalerhöhe in München. Friedemann Findeis lächelt und hakt seine innere Checkliste ab. „Schön!“ Das Ambiente passt. An der Bar neben der offenen Küche wartet Klaus Rader mit einem Kaffee und neuen Zahlen. Ein Scherz, ein vertrautes Nicken. Die beiden sind Freunde, Geschäftspartner und Gründer der L’Osteria. Und sie haben zusammen Geschichte geschrieben: Vor 25 Jahren haben sie mit sechs Mitarbeitenden und einem einzigen Lokal angefangen. Heute zählt der Konzern rund 8.000 Beschäftigte in den gut 200 L’Osterien in neun Ländern. Manche bezeichnen die beiden als „Pasta-Giganten“ oder „Pizza-Könige“, andere als „vertrautes Ehepaar“. Sicher ist: Friedemann Findeis und Klaus Rader sind Herz und Seele der „La Famiglia“. Doch was ist ihr Erfolgsrezept? Wie haben sie es geschafft, selbst in Krisenzeiten zu expandieren? Gemeinsam schwelgen sie gerne in Erinnerungen über bewegte Zeiten und ihre L’Osteria-Geschichte(n).
Vor 25 Jahren haben sie mit sechs Mitarbeitern und einem einzigen Lokal angefangen.
„Also, es war im tiefsten Winter“. Friedemann Findeis setzt sich an den Tisch in der gemütlichen Fensterecke des Lokals, Rader folgt ihm mit zwei Gläsern in der Hand. Eigentlich sind die beiden keine Nostalgiker, sie blicken lieber nach vorne statt zurück. Doch heute nehmen sie sich Zeit und denken an jenen 16. Januar 1999 zurück: Es war ein Samstag und die beiden waren ab diesem Tag offizielle Besitzer eines Lokals in der Pirckheimerstraße 116 in Nürnberg. „Es war eiskalt. Und Schnee gab’s ohne Ende! Weißt du noch?“, fragt Findeis und klopft seinem Geschäftspartner freundlich auf die Schulter. Der nickt. „Klar!“ Das Restaurant hieß schon damals „L’Osteria“, war ein Geheimtipp im quirligen Nachtleben der Frankenmetropole. Vor der Türe parkten italienische Sportwagen, drinnen trafen sich junge Leute, spendierten sich Drinks an der Bar. „Und teilten sich Pizzen, die waren so groß, dass sie auf keinen Teller passten.“ Findeis zieht mit beiden Händen einen großen Kreis in die Luft, um die Dimensionen deutlich zu machen. „Ja, das war gigantisch. Da war Flair, da war Stimmung, da war ein bisschen ‚Dolce Vita‘ mitten in Nürnberg“, pflichtet Rader bei. Das Lokal hatte nur fünf Tische, aber eine offene Küche. Der Vorbesitzer, Dino, ein Sarde, füllte jeden Zentimeter mit italienischer Gastfreundschaft. Er kannte die Vornamen seiner Gäste und wusste genau, wie sie ihren Negroni gerne trinken. Doch er hatte Sehnsucht nach seiner brasilianischen Freundin und, so wurde gemunkelt, vielleicht auch ein paar Differenzen mit dem Finanzamt. Zwei gute Gründe, um das Lokal zu verkaufen. Und so kamen Rader und Findeis ins Spiel.
Friedemann Findeis und Klaus Rader bei der Eröffnung der ersten L’Osteria im Januar 1999 und heute.
L’Osteria bedeutete von Anfang an: Geselligkeit, riesige Pizzen und immer einen guten Grund, um das Leben zu feiern.
„Ja, das war gigantisch. Da war Flair, da war Stimmung, da war ein bisschen ‚Dolce Vita‘ mitten in Nürnberg.“
„Wir waren schon einige Jahre befreundet, und diese L’Osteria war unser Stammlokal“, erzählt Klaus Rader, der zu dieser Zeit bereits erfolgreicher Geschäftsmann war. Mit 24 Jahren hatte er sich einen Namen als jüngster Franchisenehmer von McDonald’s gemacht. Er führte einige Restaurants und kannte sich in der Welt der Systemgastronomie bestens aus – mehr noch: Er hat diesen Begriff in Deutschland überhaupt erst geprägt. Bis dato hatte man stets von einer „Kette“ gesprochen. Findeis wiederum, gelernter Hotelkaufmann, arbeitete in Raders erster Filiale im fränkischen Hof und bewies hier ein gutes gastronomisches Händchen. Was die beiden neben ihrem gastronomischen Geschick immer gemeinsam hatten: Sinn für Schönes, Genuss, Wertigkeit. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Franchisesystem toll funktionieren kann; gleichzeitig wusste ich, dass ich McDonald’s nicht mein ganzes Leben lang machen will“, erinnert sich Rader. Er sah eine gute Gelegenheit, als jener Dino ihm sein Restaurant, die L’Osteria, zum Kauf anbot. Ein italienisches Lokal zu führen, fühlte sich dabei von Anfang an richtig an. Rader kannte und liebte das Land, war als Kind oft bei seinem Onkel in Sardinien und Mailand gewesen und hatte sich dort stets auf das schmackhafte Mittagessen gefreut. „In Deutschland hat man damals noch einen Kaffee mit einem Klecks Sprühsahne obendrauf als Cappuccino verkauft!“ Er wusste schon lange, wie richtig guter und original italienischer Kaffee gemacht wird und dass Tomaten auf Italienisch nicht „Tomato“ heißen, nur weil das der Hersteller einer Fertigsauce so proklamierte. Vor allem aber wusste er, wie italienisches Essen schmecken musste: frisch, einfach und voller Leidenschaft. Also fragte er seinen Freund Friedemann, ob sie nicht zusammen das Lokal übernehmen wollen.
„Ein italienisches Lokal zu führen, fühlte sich von Anfang an richtig an.“
