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Deutschland – Türkei – die ganze Welt!
Mit Ferdi vom TikTok-Kanal @keladams_kitchen kannst Du die Vielfalt seiner Heimat- und Familiengerichtekennenlernen, die fettesten Burger brutzelnund Dich von Ferdis Lieblingsgerichten umhauen lassen.
Auf Social Media begeistert Ferdi bereits 1,9 Millionen Menschen. Jetzt bringt der charismatische Glatzkopf sein erstes eigenes Kochbuch auf den Markt, das sicher nicht nur seinen Follower*innen das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.Denn Ferdis Rezepte sind nicht nur krass lecker und easy nachzukochen, sondern genauso vielfältig wie er selbst: Mit türkischen Familiengerichten wie Kulak oder Tirit entführt er in seine Heimat am schwarzen Meer – macht hier aber lange nicht Halt! Sondern trumpft mit seinen Lieblingsgerichten wieChicken & Waffles, Kumpir und Beef Ramen so richtig auf!Ob für die nächste Grillpartyoder Burger-Fans, für alles hat Ferdi die passenden Gerichte im Gepäck: Schon mal Rotkrautsalat gegrillt? OderAdana Kebap ausprobiert? Triple Cheeseburger auf dem Rost gebrutzelt? Mit @keladams_kitchen – kein Problem!
In diesem Buch erwarten Dich:
Knapp bei Kasse? Das heißt noch lange nicht, dass man den Gürtel enger schnallen muss… Ferdi zeigt Dir on top, wie man sich mit wenig Geld trotzdem richtig gönnen kann. Und teilt seine ultimativen Food-Hacks für perfektes Gelingen! Na dann, Pfannen raus und – lass kochen!
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 119
Veröffentlichungsjahr: 2023
Inhalt
Impressum
Mahlzeit
Grundlagen
Das richtige Werkzeug!
Küchenausstattung
Gewürze – Die geheimen Stars hinter den Kulissen
Keladams Grillwelt
Ferdis Familien-schätze
Omas Mehlsuppe
Omas Saç Kavurma
Omas KeŞkek
Omas Patates BöreĞi
Omas Kulak
Omas Tirit
Papas Ofenkebap
Mamas gefüllte Paprika
Opas Fasulye Yemeği Bohnen Eintopf
Opas Baklava
Fusion à la Ferdi
Geschmorte Lammhaxe
Ur-Wiener Schnitzel mit Tarhana-Panade
Königsberger Klopse mit türkischem Reis und Kapern-Sauce
Rinderrouladen mit Simit-Knödeln
Orientalische Spätzle
Maulti
Wurstsalat
Krautschupfnudeln mit Pastırma
Pfannkuchen mit Sucuk & Ei
Kartoffelknödel mit leckerer Lammfüllung
Ferdis Favourites
Beef Ramen
Chicken Wrap
Lasagne
Çiğ Köfte
Iskender
Chicken & Waffles
Hängende Hähnchenschenkel
Kumpirnn Gefüllte Backkartoffel
Falafel Bowl
Ferdis VitaminSuppe
Tagliatelle mit Lachs
Geschmorte Rindersteaks
Mercimek Çorbası Linsensuppe
Thunfischsalat
Asiatische Reispfanne
Kichererbsen- Snack
Protein- Milchreis
Ferdis Special Burger
Burger Buns
Cole slaw
The Only One
Triple Chili Cheese
Asia Chicken Burger
Big Mac Wrap
King Fish
Sucuk Queen
No Meat Guy
Ferdi grillt
Adana Kebap
Short Ribs
Chicken Wings
Tomahawk Steak
Dorade
Rinder- Köfte
Schichtfleisch aus dem Dutch Oven
Lammkarree
Gegrillter Rotkohl
Baba Ganoush
Gegrillter Schafskäse
Rosmarin kartoffeln
Schmälz zwiebeln²
Gefüllte Champignons
Danksagung
Über den Autor
Über die Fotograf*innen
Noch mehr tolle Kochbücher
Impressum
Alle in diesem Buch veröffentlichten Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Verlags gewerblich genutzt werden. Eine Vervielfältigung oder Verbreitung der Inhalte des Buchs ist untersagt und wird zivil- und strafrechtlich verfolgt. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die im Buch veröffentlichten Aussagen und Ratschläge wurden von Verfasser und Verlag sorgfältig erarbeitet und geprüft. Eine Garantie für das Gelingen kann jedoch nicht übernommen werden, ebenso ist die Haftung des Verfassers bzw. des Verlags und seiner Beauftragten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ausgeschlossen. Bei der Verwendung im Unterricht ist auf dieses Buch hinzuweisen.EIN EBOOK DER EDITION MICHAEL FISCHER1. Auflage 2023© 2023 Edition Michael Fischer GmbH, Donnersbergstr. 7, 86859 IglingCovergestaltung, Layout und Satz: Luca FeigsRedaktion und Lektorat: Julia BögeleinHerstellung: Margaret OgundipePeople-Fotografie: Kristijan Matic, StuttgartFamilienfotos S. 32, 33: privatIllustrationen: S. 8, 9, 14, 15, 20, 21, 45, 58, 68, 69, 82, 83, 118, 119, 148, 150, 151, 157, 158: © DiViArt/Shutterstock; S. 10, 11: © selivanoff1986/Shutterstock; S. 12: © Ddpins/Shutterstock; S. 13: MD tat/Shutterstock; S. 16, 17, 18, 32, 33, 128, 129: © OlgaChernyak/Shutterstock; S. 45 Simit: © Natalya Levish/Shutterstock; S. 58 Tomaten, 106, 107, 160: © Marchie/Shutterstock; S. 104: © Epine/ShutterstockISBN 978-3-7459-1725-3www.emf-verlag.deMahlzeit
Wow!Wer hätte das gedacht. Nach gut drei Jahren als Food-Blogger schreibe ich nun mein eigenes Kochbuch. Ich bin verdammt stolz auf mich selbst, aber vor allem auch auf euch, die Community. Wie immer möchte ich euch zuerst ein paar Dinge ans Herz legen, euch sozusagen ein paar Weisheiten von Onkel Ferdi mit auf den Weg geben. Ihr solltet wissen, dass Onkel Ferdi schon so einiges in seinem Leben durchgemacht hat, viele Dinge, die mich in meinem Leben sehr geprägt haben. Keine Sorge, ich werde nicht weiter drauf eingehen… 😊
Aber dennoch möchte ich euch sagen: Egal, wie schwer es manchmal im Leben ist, und egal, welche Hürden manchmal auf einen zukommen, hört nie auf zu träumen!
Es spielt keine Rolle, ob man noch ein Teenager oder schon im Ruhestand ist. An etwas zu glauben, das man schaffen kann, ist essenziell für uns.
Geboren und aufgewachsen bin ich in einem Dorf im „Schwabenländle“. Meine Familie stammt aus der Türkei, und die türkischen Traditionen sind immer präsent. Ich bin also mit der deutschen und türkischen Kultur groß geworden. Wenn ich ehrlich bin, sehe ich es als Privileg. Es ist etwas sehr Schönes, zwischen zwei Kulturen aufzuwachsen, und ich bin dankbar, dass es so war. Doch noch schöner wird es, wenn man ALLE Kulturen durch eine Sache verbinden kann – na, wisst ihr, was es ist?
Natürlich: das Kochen. Angefangen habe ich mit 14 Jahren und damals festgestellt, wie cool es ist und wie viel Spaß es mir macht. Seitdem koche ich leidenschaftlich gerne, und obwohl Koch mein Traumberuf war, habe ich nie eine professionelle Ausbildung gemacht. Jetzt, 15 Jahre später, bin ich Food-Blogger, weil es mein absoluter Traum war, das Kochen zum Beruf zu machen. Also verfolgt eure Träume!
Freunde, in diesem Buch findet ihr eine bunte Mischung an Rezepten und Tipps. Wir starten mit den Rezepten, die mich besonders geprägt haben: Schätze, die ich von meinen Eltern und Großeltern mitbekommen habe. Weiter geht’s mit einem Fest der Kulturen: Gut bürgerlich trifft orientalisch raffiniert – hier werden Klassiker mit einem Twist verfeinert!
Außerdem stelle ich euch nicht nur viele Lieblingsgerichte von mir vor, sondern verrate euch auch die Rezepte zu den legendären Keladam-Burgern! Zum Schluss gibt’s noch leckere Grillgerichte, damit seid ihr auf eurer nächsten Grillparty bestens versorgt. Auch wenn ihr erst mit dem Kochen anfangt, habe ich für euch einfache, aber leckere Gerichte mit reingepackt, die jede*r von euch zu Hause hinkriegt.
In diesem Sinne: Hab schon viel zu viel gelabert – viel Spaß beim Nachkochen!
Euer Onkel Ferdi
Grundlagen
Menschen, die gerne kochen, sind glückliche Menschen. Kochen befreit die Seele. Dieser Moment, wenn man sich nach einem stressigen Tag in die Küche begibt und draufloskocht, genau den liebe ich. Nur dort fühle ich mich frei. Viele Menschen verbinden die Küche immer direkt mit Stress. Kochen, essen, abwaschen, einräumen … Doch wenn man sich nur etwas Zeit nimmt, merkt man sehr schnell, dass es alles andere ist als Stress. Außer man hat Kinder, dann versteh ich das. 😉
In der Küche gibt es kein richtig oder falsch, ihr könnt euch beim Kochen völlig entfalten. Merkt euch eins: Man muss kein Profikoch sein, damit das Essen lecker schmeckt! Ich sag immer: Kochen muss nicht gelernt sein! Fangt mit kleinen Rezepten an und sammelt Erfahrung, und ihr werdet zu einem/einer wirklich guten Koch/Köchin. So haben alleangefangen. Irgendwann könnt ihr Familie und Freund*innen mit euren Kochkünsten glücklich machen – egal aus welchem kulturellen Kreis. Damit das auch gut funktioniert, gibt es hier ein paar Basics von Keladam!
Das richtige Werkzeug!
Was braucht ihr wirklich in der Küche? Man muss nicht jedes Küchengerät zu Hause rumstehen haben, aber ein paar Basics sind absolut unverzichtbar – um die geht’s in diesem Kapitel: angefangen bei den richtigen Messern bis hin zu den Gewürzen.
Diese Messer solltet ihr immer in eurer Küche haben
Ein gutes Messer geht mit euch durch dick und dünn. Zumindest, wenn ihr das passende gewählt habt. Die Betonung liegt auf „passend“, denn nicht jedes Messer passt auch zu eurer Hand. Die falsche Klinge führt dazu, dass ihr eure Lebensmittel eher verunstaltet als bearbeitet, das sorgt beim Koch für miese Laune. Damit so was nicht passiert, muss ein Messer nicht nur aus hochwertigen Materialien bestehen, sondern auch gut in der Hand liegen. Ein gutes Messer muss nicht mehrere hundert Euro kosten, bereits unter 100 Euro kann man ordentliche finden.
Großes Kochmesser
Klinge:
mind. 20 cm
Ein Kochmesser muss scharf sein, am besten lange scharf bleiben und sich gut nachschärfen lassen. Wie oben bereits beschrieben, muss das Messer für euch individuell passen, macht euch schlau und lest Reviews, geht in ein Fachgeschäft und lasst euch beraten.
Einsatzgebiet
Fleisch & Fisch
Hartes und weiches Obst & Gemüse
Zum Hacken von Kräutern & Würfeln
Kleines Küchenmesser
Klinge:
6–14 cm
Das kleine Küchenmesser wird auch Gemüsemesser, Officemesser oder Spickmesser genannt und ist das zweite Messer, das in eurer Küche nicht fehlen darf. Es ist sehr wichtig, da ihr beim Kochen auch kleine Schneidearbeiten ausführen müsst. Außerdem ist es ziemlich praktisch, wenn man zwischendurch auf ein anderes Messer ausweichen kann, weil man z. B. mit dem Kochmesser Fleisch bearbeitet und auf der anderen Seite Gemüse schneiden muss. Somit müsst ihr nicht ständig die Klinge säubern.
Einsatzgebiet
Schälarbeiten
Kleinere Gemüsesorten (z. B. Zwiebeln oder Knoblauch)
Frische Kräuter
Brotmesser
Klinge:
21–30 cm
Das Brotmesser wird auch Sägemesser genannt und ist das dritte Messer, das ihr in eurer Küche definitiv benötigt. Brotmesser besitzen einen Wellenschliff, der sich besonders gut eignet, um Lebensmittel mit einer harten Kruste oder Schale zu schneiden.
Einsatzgebiet
Brot & Backwaren
Große Gemüsesorten mit harter Schale (z. B. Kürbisse)
Große Fruchtsorten mit harter Schale (z. B. Ananas, Melone)
Küchenausstattung
Das richtige Schneidebrett
Wo mit Messern gearbeitet wird, da darf natürlich ein gutes Schneidebrett nicht fehlen. Es soll beim Schneiden verhindern, dass der Tisch beschädigt oder das Messer stumpf wird. Aber welches Material soll genutzt werden? Schneidebretter gibt es aus Kunstoff, Holz, Glas oder Keramik. Ich empfehle ein großes Schneidebrett aus Hartholz (mindestens 40 × 30 cm, eher etwas größer). Schneidebretter aus Holz fühlen sich angenehmer an und sind laut Studien nicht unhygienischer als alle anderen Materialien, auch wenn sie nicht maschinell gespült werden können. Legt euch aber auch noch 1–2 kleine Schneidebretter zu, auf die ihr im Notfall mal ausweichen könnt.
Die richtigen Töpfe und Pfannen
Topf ist nicht gleich Topf. Je nach Herd und Modell muss dabei unterschieden werden, z. B. Gasherd, Elektroherd oder Induktion. In einer gut ausgestatteten Küche sollten ein hoher Kochtopf, ein mittlerer Kochtopf, ein flacher Fleischtopf, eine Stielkasserolle, ein Bräter und ein Römertopf nicht fehlen. Außerdem empfehle ich eine kleine Pfanne, eine große Pfanne, eine Wok-Pfanne und eventuell eine Gusseisenpfanne. Am besten lasst ihr euch für alles professionell beraten, um je nach Herd für euch das Passende zu finden.
Die richtigen Schüsseln
Wenn ich eine Sache über die Jahre beim Kochen gelernt habe, dann, dass man immer genug Schüsseln zu Hause haben sollte. Sie erleichtern euch die Arbeit in der Küche enorm, vor allem wenn es mehrere Komponenten in einem Gericht gibt oder auch einfach, um euren Abfall zu deponieren. Es gibt sie in den verschiedensten Materialien und die spielen dieses Mal nicht sonderlich eine Rolle, Hauptsache, es gibt genügend davon. Ich empfehle mindestens drei kleinere Schüsseln, zwei große und eine sehr große für Teig zum Beispiel.
Was ihr sonst noch braucht
Alufolie
Mörser
Backpapier
Messbecher
Gemüseschäler
Schleifstein zum Messerschärfen
Fleischthermometer
Nudelholz
Handrührgerät
Pürierstab
Knoblauchpresse
Schaumkelle
Kochlöffel
kleiner & großer Schneebesen
Küchenpinsel
Schöpfkelle
Küchenreibe
Sieb
Küchenschere
Teigschaber
kleines & großes Küchensieb
Waage
Tipp
Die meisten werden sicher all diese Dinge schon haben, doch wenn nicht, empfehle ich, alles nach und nach zu kaufen, über einen langen Zeitraum. Denn nicht nur eure Fähigkeiten als Koch/Köchin wachsen mit der Zeit, sondern eure Küche darf ebenso mit euch langsam mitwachsen.
Gewürze – Die geheimen Stars hinter den Kulissen
Lasst uns gemeinsam in die Welt der Gewürze eintauchen! Gewürze sind die geheimen Stars in fast allen Gerichten: Sie verleihen euren Rezepten besondere Aromen, die euren Geruchs- und Geschmackssinn anregen und Gerichten ihre typische Note verleihen. Es gibt unzählige Gewürze, ich gehe hier nur auf diejenigen ein, die ich im Buch verwende und liste euch ein paar auf, die immer am Start sein sollten.
Sumach – Essigbaumgewürz
Sumach ist ein Gewürz, das vom Essigbaum geerntet wird, und wie der Name dieses Baumes auch verrät, verleiht Sumach vielen Gerichten eine sehr aromatische Säure. Besonders beliebt ist dieses Gewürz in den arabischen Ländern, aber ebenso in der Türkei. Das Witzige ist, dass Sumach in Deutschland an sehr vielen Orten wächst, nur kennt es kaum einer. Das ist eigentlich sehr schade, da man sagt, es habe „Wunderkräfte“. Es soll das Immunsystem stärken, den Herzkreislauf in Schwung bringen, entzündungshemmend wirken und sogar bei Menstruationsbeschwerden sehr hilfreich sein. Es passt optimal zu Fleisch und Fischgerichten, diese bekommen dadurch eine frische Note. In Kombination mit Joghurt kann man daraus wunderbare Dips zaubern und mein absoluter Favorit sind Zwiebeln mit Sumach.
Kreuzkümmel
Kreuzkümmel oder Kumin wird den Doldenblütlern zugeordnet. Er wächst im sonnigen Mittelmeerraum, weshalb Kreuzkümmel in der orientalischen Küche auch sehr häufig zum Einsatz kommt. In vielen Regionen wird Kreuzkümmel als Bestandteil von Gewürzmischungen zum Marinieren von gegrilltem Fleisch genutzt oder zum Verfeinern von Hummus. Und nein, Kreuzkümmel und „normaler“ Kümmel sind nicht dasselbe. Sowohl im Geschmack als auch aus botanischer Sicht haben sie wenig gemeinsam. Im Gegensatz zum Kümmel ist Kumin durch einen leicht scharfen, frischen, etwas bitteren und süßlich-erdigen Geschmack gekennzeichnet.
Geräuchertes Paprikapulver
Das Besondere hier ist das feine Raucharoma. Im Gegensatz zu anderem Paprikapulver, das durch einfache Trocknung der Schoten entsteht, werden hier die roten Paprikaschoten über einen längeren Zeitraum über Holz geräuchert. Geräuchertes Paprikapulver ist herrlich aromatisch und sehr intensiv. Es enthält neben den süßlichen und leicht scharfen Paprika-Nuancen auch ein feines Raucharoma, das für einen herzhaften Geschmack sorgt. Bei mir findet dieses Gewürz immer dann Anwendung, wenn ich gewisse Gerichte, die in der Küche zubereitet werden, mit einer Grill-Aromatik versehen will. Das gilt übrigens auch Rauchsalz und geräuchertes Chillipulver.
Chiliflocken
Chiliflocken werden aus getrockneten Chilischoten hergestellt und stellen somit die grobe Form von Chilipulver dar. Ursprünglich waren die Chilischoten in Zentral- und Südamerika beheimatet, bis sie nach ihrer Entdeckung in alle Welt exportiert und angebaut wurden. Heutzutage kommen sie in unzähligen Gerichten vor. Doch in Deutschland findet man diese groben Flocken hauptsächlich in Dönerläden wieder. Chiliflocken lassen sich übrigens auch supereinfach selber machen. Chilis einfach über mehrere Wochen an der Luft trocknen lassen und dann einmal in den Mixer geben. In der Türkei kommt dieses Gewürz in viele Kebap-Sorten und in fast jede Suppe mit hinein.
Liebstöckel
Liebstöckel, auch unter dem Namen Maggikraut bekannt, erinnert mit seinem kräftigen würzigen Aroma an die berühmte Maggi Würzsauce. Es ist eines der beliebtesten Gewürze der europäischen Küche und verfeinert vor allem deftige Fleischgerichte, Suppen und Eintöpfe. Doch in Deutschland, insbesondere bei der jungen Generation, kommt dieses Gewürz selten zum Einsatz, was sehr schade ist. Ganz hervorragend macht es sich in Salatdressings, da es einen tollen Geschmack mitbringt und man keine Fertig-Dressings braucht, die mit Zusatzstoffen versehen sind.
Miso-Paste
Bei der Miso-Paste handelt sich um eine rein pflanzliche, fermentierte und sehr würzige Paste aus Soja, die aus der japanischen Küche nicht wegzudenken ist. Ihre Herstellung ist sehr zeitaufwendig und kann je nach Sorte mehrere Jahre in Anspruch nehmen, durch einen speziellen Schimmelpilz erhält sie auch ihr einzigartiges Aroma. Es gibt sie in verschiedenen Varianten und sie ist vielseitig einsetzbar: z. B. für leckere Ramen-Gerichte oder zum Würzen von Saucen-, Fleisch- und Fischgerichten.
Basic Gewürze
