LEADER VON HEUTE - Alexander Große - E-Book

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Alexander Große

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Beschreibung

Leader von heute: Zehn Führungs-Kompetenzen einer erfolgreichen und modernen Führungskraft. Modernes Leading: Mit diesem CEO-Handbuch werden Sie ein moderner TOP-Leader mit Führungspersönlichkeit. Moderne Leader wissen, das Fachkompetenz heutzutage nicht alles ist. Mitarbeiter zu führen erfordert viele Führungskompetenzen.Prüfen Sie in einem Selbsttest im Kapitel “ 10 Führungskompetenzen einer erfolgreichen und modernenFührungskraft“ Ihr ganz persönliches Führungsprofil und entwickeln Sie als TOP LEADER einen authentischen und modernen Führungstil. Heben Sie sich in das nächste Level und machen Sie Ihre Mitarbeiter zu Ihre Fans. Sie haben sich das Ziel gesetzt, eine empathische, bessere und erfolgreichere Führungskraft zu werden? Dann ist diese Buch genau das Richtige für Sie! Während sich andere Ratgeber zum Thema Leadership stets darauf konzentrieren, wie man es am besten nicht macht, erhalten Sie in diesem Ratgeber wertvolle Best-Practice Beispiele und Inspirationen, die Sie in Ihrem Alltag als Führungspersönlichkeit einbringen können. Fazit: Sie werden nach diesem Ratgeber nicht nur zu einer noch effektiveren, sondern auch zu einer emphatischen und wertschätzende Führungskraft. Neben verschiedenen relevanten Themen zum Thema Führungskompetenzen und Führungsstile bietet Ihnen dieser praxisbezogene Ratgeber Situationsbeispiele aus dem Unternehmensalltag, um einen unmittelbaren Praxisbezug herzustellen Zum Inhalt dieses Buches: Leadership erklärt: Aufgaben einer Führungskraft mit erfolgreichen Strategien Warum ein Unternehmen Führungskräfte braucht. 10 Führungskompetenzen eines Top Leaders? Wie funktioniert Mitarbeitermotivation? die SMART-Formel die zehn größten Fehler eines Leaders Führungsmethoden, Führungsstile, Führungstechniken Corporate Monkeys und Leadership Selfcare als Erfolgsrezept Meditation und Entspannungstechniken für Führungskräfte Wieso Resilienz so wichtig ist Feedbackkultur für ein erfolgreiches Management Modernes Leading: Verantwortung, Vertrauen, Verpflichtung, Vorbild Gute Unternehmensführung beginnt immer bei einem selbst. Um Orientierung geben und Respekt erlangen zu können, müssen Sie selbst ausgeglichen, ehrlich und in Ihrer Mitte sein. Dieser Ratgeber erkennt Selfcare als Erfolgsrezept und lehrt Sie Selbstmotivation und Entspannung. Außerdem erfahren Sie, warum ein Unternehmen überhaupt Führungskräfte braucht.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Alexander Große

LEADER VON HEUTE

10 Führungskompetenzen einer erfolgreichen und modernen Führungskraft

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

Leadership erklärt

Herausforderungen als Leader meistern

Selfcare als Erfolgsrezept

Danksagung

Über den Autor

Impressum

LEADER VON HEUTE

10 Führungskompetenzen einer modernen und erfolgreichen Führungskraft

Alexander Große

Alle Ratschläge in diesem Buch wurden vom Autor und vom Verlag sorgfältig erwogen und geprüft. Eine Garantie kann dennoch nicht übernommen werden. Eine Haftung des Autors beziehungsweise des Verlags für jegliche Personen-, Sach- und Vermögensschäden ist daher ausgeschlossen.

Leader von heute: 10 Führungskompetenzen einer modernen und erfolgreichen Führungskraft Copyright © 2021 Alexander Große

Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Für Fragen und Anregungen: [email protected]

Auflage 2021

Inhalt

Vorwort 1

Einleitung 3

Warum ein Unternehmen Führungskräfte braucht 5

Corporate Monkeys 10

Leadership erklärt 14

Aufgaben einer Führungskraft 14

Disziplinarischer Vorgesetzter 15

Mitunternehmer 15

Coach/Mentor 16

Personalentwickler 16

Fachmann/Fachfrau 16

Facilitator 17

Was sind Führungskompetenzen? 17

10 Führungskompetenzen eines Top-Leaders 18

Zukunftssicheres Denken und Planen 19

Bereitschaft zu kalkulierten Risiken 20

Neigung zu (durchdachtem) Handeln 21

Handlungsfähiger Optimismus 24

Konstruktive Strenge 25

Effizientes Verstehen von Menschen / Empathie 26

Emotionale Stärke ohne Kontrollverlust 29

Integrativer Pragmatismus 31

Maßvolles Vertrauen 32

Team Leader 34

Bonus: Testen Sie Ihre Führungskompetenzen 38

Welche Führungsstile gibt es? 50

Autoritärer Führungsstil 50

Kooperativer Führungsstil 51

Laissez-faire-Führungsstil 51

Patriarchalischer (matriarchalischer) Führungsstil 52

Bürokratischer Führungsstil 52

Transaktionale Führung 53

Transformationale Führung 53

Wieso klassische Führungsstile nicht alles sind 54

Die SMART-Formel 55

Vorlage zur Zielformulierung mit der Smart Formel 57

Die richtige Feedback-Kultur etablieren 61

Vorlage Feedback-Gespräch 65

Herausforderungen als Leader meistern 69

Nein sagen erlaubt 69

Das Thema Überstunden richtig angehen 71

Wie führe ich in Zeiten von Homeoffice richtig? 74

Bonus: Die 10 größten Fehler eines Leaders 78

Respektlose Gehaltsstruktur 78

Vor Entscheidungen drücken 79

Unverbindlichkeit und Unzuverlässigkeit 80

Nicht (aufmerksam) zuhören 81

Mikromanagen 81

Sich abgehoben benehmen 83

Mitarbeiter respektlos und unfair behandeln 84

Sich nur an Zahlen, Daten, Fakten orientieren 84

Keine Fehler zulassen und selber gemachte Fehler nicht zugeben 85

Mitarbeiter nicht bei ihrer Weiterentwicklung unterstützen 86

Selfcare als Erfolgsrezept 88

Was ist mit meiner Selbstmotivation? 89

Wieso Resilienz so wichtig ist 92

Bonus: 10 Rezepte für Gestresste Leader 96

Porridge mit Blaubeeren 97

Frühstücksauflauf mit Haferflocken 98

Scones 100

Süßkartoffel-Erdnuss-Eintopf 103

Selbstgemachte Fischstäbchen 105

Hackbraten orientalischer Art 107

Glasnudelsalat mit Räuchertofu 111

Thunfisch-Couscous-Salat 113

Würziger Salat mit Ziegenkäse und fruchtigem Topping 115

Energie-Shake mit Spinat, Apfel und Banane 116

Bonus: 10 Entspannungstechniken für Leader 117

Bauchatmung 117

Jacobsen-Training 118

Autogenes Training 119

Qi Gong 122

Tai Chi 125

Spazieren gehen 127

Fantasiereisen 128

Pilates 130

Yoga 131

Meditation 134

Danksagung 137

Über den Autor 138

Vorwort

Sie haben sich das Ziel gesetzt, eine bessere Führungskraft zu werden? Dann ist dieses Buch genau das richtige für Sie! Während sich andere Ratgeber zum Thema Leadership stets darauf konzentrieren, wie man es am besten nicht macht, erhalten Sie in diesem Ratgeber wertvolle Tipps und Inspirationen, die Sie in Ihrem Alltag als Führungspersönlichkeit einbringen können.

Neben verschiedenen relevanten Themen zum Thema Führungskompetenzen und Führungsstil bietet Ihnen dieser Ratgeber Situationsbeispiele aus dem Unternehmensalltag, um einen unmittelbaren Praxisbezug herzustellen.

Denn Nichts ist schlimmer, als sich bei solch menschennahen Themen ausschließlich mit der Theorie zu beschäftigen. Eine Gute Führung beginnt immer bei einem selber. Daher wird in diesem Ratgeber auch intensiv auf das Thema Selfcare eingegangen. Dies wird immer unterschätzt, aber wenn Sie selber nur gestresst, mies gelaunt und ausgelaugt sind, können Sie in der Praxis keinen langfristigen Erfolg als Führungskraft erzielen. Lernen Sie die Themen Selbstmotivationen und Resilienz kennen, lassen Sie sich von leckeren Rezeptideen inspirieren und tauchen Sie nach Ihrem stressigen Alltag als Führungskraft ab in eine Welt der Entspannung dank der 10 vorgestellten Techniken.

Einleitung

„Schlechte Führung kostet Unternehmen jährlich Milliarden. Gerade in einer Krise können sich Unternehmen diese Haltung weniger denn je leisten.“

- Pa Sinyan, Europachef von Gallup - (Studie Gallup Engagement Index)

Dieses Zitat aus dem Podcast New Work Stories verdeutlicht das Dilemma moderner Führung. Natürlich ist der Fakt, dass schlechte Mitarbeiter Geld kosten, nicht neu. Führungskräfte verdienen allerdings in der Regel ein Vielfaches von dem durchschnittlichen Mitarbeitergehalt. Dass das Unternehmen folglich auch höhere Ansprüche an uns stellt, ist also auch völlig gerechtfertigt. Denn wenn wir schlechte Arbeit leisten, kostet es das Unternehmen enorm viel Geld. Zudem kehren viele Mitarbeiter der Firma den Rücken zu, wenn die Führungskraft sich Ihnen gegenüber nicht richtig verhält. Selbst wenn vakante Stellen immer schnell neu besetzt werden, kostet das die Unternehmen eine Menge Geld. Denn neue Mitarbeiter benötigen in den ersten Monaten mehr Aufmerksamkeit und Zeit als bestehende Mitarbeiter. Der ideale Mitarbeiter ist der Firma gegenüber loyal und in der Regel mehrere Jahre dort beschäftigt.

Gute Teamführung sollte sich neben den Unternehmenszielen also auch immer stärker mit den Bedürfnissen der einzelnen Teammitgliedern auseinandersetzen. Dabei dürfen die Ziele des Unternehmens natürlich nicht untergehen. Wie stelle ich das an, fragen Sie sich?

Gute Teamführung ist der gelungene Spagat zwischen Erfolgsbilanzen und Personalmanagement.

In diesem Ratgeber zeige ich Ihnen, wie Sie diesen Spagat hinkriegen!

Aber bevor ich Sie auf die Reise zur besseren Führungskraft mitnehme, müssen wir uns zunächst damit auseinandersetzen, wieso es uns Führungskräfte überhaupt braucht und wie sich die Anforderungen an uns in den letzten Jahren verändert haben.

Denn damit Sie Ihr Team künftig noch erfolgreicher führen können, müssen Sie sich mit dem Wandel der modernen Arbeitswelt auseinandersetzen. Was ich mit Wandel meine? Nun, grob gesagt: Alles! Der Wandel bezieht sich auf alle Bereiche des Leaderships, vom Personal- bis hin zum Entscheidungsmanagement. Wenn Sie nach langfristigem Erfolg als Führungskraft streben, ist das Verständnis für den Wandel in den verschiedenen Bereichen essentiell.

Warum ein Unternehmen Führungskräfte braucht

Warum gibt es uns Führungskräfte eigentlich, wieso werden wir in Unternehmen gebraucht? Wenn Sie diese Frage nicht beantworten können, ist es fast unmöglich, dass Sie sich erfolgreich selber führen, was wiederum der wichtigste Ausgangspunkt für eine erfolgreiche Führung eines Teams, Bereichs oder eines ganzen Betriebs ist.

Doch die Frage, warum es eigentlich Führungskräfte braucht, wird meist weder in den vielen Kursen zum Thema Leadership, noch in der äußerst umfangreichen Fachliteratur, behandelt. Es scheint fast so, als ob Führungskräfte als ein konstanter und regulärer Bestandteil der Welt betrachtet werden, so wie die Erde und der Himmel – Und das kommt nicht von ungefähr.

Arbeiten und Problemlösen war sicherlich schon immer eine komplexe Angelegenheit, aber erst seit den letzten Jahrzehnten ist uns das richtig bewusst geworden. Komplexe Sachverhalte gehen immer mit einer fehlenden Orientierung über die jeweilige Lage einher. Wären sich alle Menschen durch charakteristische Gefühle wie Durst, Hunger oder Schmerzen, die auf gesundheitliche Defizite hinweisen, bewusst, wäre dies kein Problem. Da dies leider nicht der Fall ist, braucht es Menschen, die aufmerksam sind und erkennen, wo die notwendige Orientierung fehlt und die wissen, wie man sie sucht, findet, erreicht und langfristig erhält. Führungskräfte sind dazu da, in komplexen Verhältnissen verlässliche Orientierung für eine sinnvolle und zielorientierte Ordnung zu gewährleisten. Das erste Ziel für Führungskräfte muss es dabei sein, mangelnde Orientierung zu erkennen – zuallererst bei sich selbst und erst dann bei anderen. Daraus wird deutlich, bei wem und wo sie intervenieren müssen.

Dem menschlichen Gehirn fehlt es nicht nur an einer Signalfunktion für eine Orientierungslosigkeit, die deutlich macht, dass es situationsbezogener Informationen bedarf. Der Mensch kann sich leider auch perfekt einbilden, dass er sich auskennt, auch wenn er sich in Wahrheit gar nicht auskennt. Diese systemimmanente Orientierungslosigkeit über systemimmanente Orientierungslosigkeit macht es ohne entsprechende Qualifizierung sehr schwer, Teams, Organisationsbereiche oder ganze Firmen erfolgreich zu führen. Zum einen können Führungskräfte sich selbst täuschen, zum anderen können sie auch getäuscht werden. Außerdem ist es nicht gerade leicht, Menschen, die sich nicht auskennen, es sich aber einbilden, zu verdeutlichen, dass sie sich nicht auskennen.

Nur wenn Sie als Leader die spezifischen Orientierungsdefizite bei sich und Ihren Mitarbeitern bereits vor allen anderen erkennen, können sie ihren Verantwortungsbereich auch langfristig erfolgreich anführen. Sie brauchen also die entsprechende Qualifikation, um vorhandene Orientierungsdefizite zu erkennen und diese richtig zu diagnostizieren.

Hier ein Gedankenmodell dazu: Alles auf dieser Welt interagiert in hochkomplexen Systemen. Da kein Gehirn in der Lage ist, komplexe Zusammenhänge vollständig zu entschlüsseln, ist jede Situation für jeden Menschen mit einem Informationsdefizit und damit mit einem Orientierungsmangel verbunden. Die Frage ist daher: Ist eine Orientierungslosigkeit in einer bestimmten Situation kritisch oder aber nicht? Das kann nur derjenige erfolgreich beurteilen, der genau verstanden hat, wie der jeweilige Systemkomplex funktioniert. Denn davon hängt letztendlich ab, ob und inwiefern fehlende Orientierung ein Risiko oder Problem ist.

Die notwendige Orientierung zu geben ist wohl die anstrengendste und auch anspruchsvollste Aufgabe als Leader. Denn nur wenn die Gehirne der Teammitglieder dasselbe im Kopf haben wie die der Teamleader in Bezug auf die jeweilige Situation, genügt es, ihnen einfach mitzuteilen, worauf sie achten, was sie denken und was sie tun sollen. Meistens ist dies jedoch nicht der Fall, deshalb brauchen Leader auch die Qualifikation, zu erkennen, wie Menschen an sich sind und was konkret angemessen ist. All dies findet in Black Boxes statt. Wie man dennoch das Entscheidende erkennen kann, zeigen die Grundlagen der entsprechenden Systemwissenschaften auf, allen voran der Kybernetik. Komplexe Systeme offenbaren immer, was sie für ihre Produktivität brauchen. Was in einem einfachen System wie bei einer Schere eine verschmutzte Klinge oder eine fehlende Schraube ist, ist in komplexen Systemen allerdings selten bis nie nur ein einzelner Faktor, sondern ein vielschichtiger Wirkungskomplex vieler, wenn auch nicht aller, Faktoren. Es ist unmöglich, in diesem Zusammenhang zu erklären, wie man einen relevanten Wirkungskomplex identifiziert, bewertet und schließlich so gestaltet, dass es zu höchstmöglicher Effizienz und Lebensfähigkeit führt. Es gibt aber einen sehr einfachen und klar erkennbaren Hauptindikator, der genau aufzeigt, an welcher Stelle Führung benötigt wird.

Mangelnde oder gar fehlende Verlässlichkeit ist immer und überall ein sicherer Hinweis darauf, dass Führung nötig ist. So zeigen Systeme an, dass etwas nicht passt. Das kann irgendeine Person, die nicht zuverlässig agiert, eine Frist, ein Commitment oder einen Vertrag nicht einhält, etwas nicht versteht oder nicht tun kann. Oder aber etwas nicht Menschliches passt oder funktioniert nicht effizient, beispielsweise ein Gerät, eine Maschine, ein Rohstoff, ein Mittel oder aber der Prozess an sich. Die Fokussierung auf Zuverlässigkeit ist daher für alle Unternehmen und Institutionen empfehlenswert. Denn damit verschwindet alles Innovationsverhindernde, Kontraproduktive, Produktivitätshemmende und unnötige Kosten verursachende wie von Zauber-hand. Es wird deutlich, warum Leader und Mitarbeiter überhaupt auf der Gehaltsliste stehen und wofür sie eigentlich arbeiten müssen. Dann verschwindet auch ein Großteil der komplexitätsbedingten Unsicherheit, Undurchsichtigkeit, Unberechenbarkeit und Volatilität wie von selbst.

Leader müssen im Gegensatz zu den anderen Mitarbeitern in der Lage sein, die folgende Frage zuverlässig beantworten zu können: Was brauchen die einzelnen Beziehungen und das Gesamtsystem, damit die spezifischen Zwecke und Ziele zuverlässig realisiert werden können? Daraus wird deutlich, was oder wer verlässlich funktionieren muss, in welcher Hinsicht Verlässlichkeit von den Mitarbeitern gefordert werden muss und in welchen Fällen ein Eingreifen notwendig ist. Das erste, was in Unternehmen verlässlich agieren und reagieren muss, sind aber deren Führungsetagen. Denn auf sie müssen Kollegen, Kunden, Mitarbeiter, Lieferanten etc. jederzeit bauen können. Oftmals hört man in diesem Zusammenhang das Sprichwort “Der Fisch stinkt immer vom Kopf” – Und auf die meisten Missstände in Unternehmen trifft das leider zu 100 % zu. Haben Sie als Führungskraft den Mut, Dinge zum Besseren zu verändern!

Wenn Sie erfolgreich führen wollen, müssen Sie die folgenden Fragen zunächst einmal für sich selbst vorbildlich geklärt haben, bevor Sie Ihre Mitarbeiter dazu ermuntern, sich diese immer wieder zu stellen:

Kann man sich auf meine Entscheidungen, Urteile und Versprechen verlassen?

Kann man mir vertrauen, dass ich meinen Arbeitsstil selbst reflektiere und auch rechtzeitig kommuniziere, wo eine bessere Führung nötig ist?

Kann man mir vertrauen, dass ich stets zum Besseren eingreife?

Kann man mir vertrauen, dass ich als Erster erkenne, wenn auf mich kein Verlass ist und ich dies dann auch rechtzeitig an die richtige Adresse kommuniziere?

Und vor allem die Frage: Was läuft in meinem Verantwortungsbereich nicht verlässlich? Denn das verrät, woran gearbeitet werden muss.

Corporate Monkeys

Die Art und Weise, wie wir zusammenarbeiten, befindet sich im Umbruch. Flache Hierarchien, ein hohes Maß an Eigenverantwortung und viel Selbstbestimmung – Die Mitarbeiter der Zukunft wollen den Unternehmensalltag mitgestalten. Sie organisieren sich als Gemeinschaften – lösungsorientiert, hoch flexibel und nicht immer berechenbar.

Diese Entwicklung erfordert neue und innovative Antworten auf die Frage, wie Teamarbeit langfristig funktionieren kann. Wenn die Unternehmensführung hierbei den Anschluss verpasst, ist das Fundament des künftigen Erfolgs brüchig. Bei guter Teamführung geht es darum, die richtigen Leute an den richtigen Stellen mit den richtigen Herausforderungen zu konfrontieren. Gute Führung bedeutet besseres Teamwork, diese Rechnung ist logisch und einfach. Und mehr noch: Sie wird in Zukunft kriegsentscheidend sein.

Viele Unternehmen haben das bereits erkannt. Und andere werden, hoffentlich, zeitnah folgen.

Die Zeit ist reif für mehr Mitarbeiter-Freiheiten!

Aber da gibt es zwei gravierende Probleme:

Erstens will nicht jeder Manager die Mitarbeiter kreativ und eigenständig sein lassen, zweitens kann nicht jeder Manager seine Mitarbeiter kreativ und eigenständig sein lassen. Klingt nach ähnlichen Problemen, meint aber tatsächlich zwei unterschiedliche Dinge. Es gibt jene, die grundsätzlich einem lockereren Führungsstil ablehnen und jene, die zwar eigentlich offen für diese Entwicklung sind, denen es aber an Kompetenzen, Erfahrungen oder Mitteln mangelt, einen angepassten Führungsstil zu etablieren. Oftmals spielt auch das Vertrauen, dass Ihnen von Ihrem Chef entgegengebracht wird, eine große Rolle. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie vertrauensvoller und weniger hierarchisch führen, ist natürlich höher, wenn es Ihnen von Ihrem Chef so vorgelebt wird und Sie zudem auch das Vertrauen genießen, Änderungen in der Führungsweise in Ihrem Team durchführen zu dürfen.

Die meisten von uns haben Führung auf eine andere Art und Weise gelernt, nämlich als ein System von Hierarchien und Abhängigkeiten. Bei manchen ist diese Tendenz etwas stärker aus-geprägt und bei manchen etwas weniger. Doch so gut wie in jeder Firma gibt es diese spezielle Sorte von hierarchieverliebten Kontrollfanatiker: Manager, die sich in der Zwangsjacke der Abhängigkeiten rundum wohlfühlen.

Sie tragen die richtigen Business-Klamotten, sie schwingen sich, mehr oder weniger, elegant die Karriereleiter hinauf, indem sie die richtigen Hintern im Vorbeigehen küssen und sie scheinen immer im Vorteil, weil sie zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Dinge zu den richtigen Personen sagen. Doch so sehr sie sich auch nach außen als perfekt inszenieren, so irrelevant sind dennoch die Dinge, die sie sagen und tun.

Diese Menschen werden umgangssprachlich als Corporate Monkeys, kurz COMOs, bezeichnet.

Aber sind wir mal ehrlich: So ein bisschen COMO steckt doch in uns allen. Man könnte sogar sagen, dass der COMO die linke lahme Hand des Teamführers in uns ist. Unser innerer COMO ist eigentlich nicht so scharf auf die Veränderungen und Freiheiten, die mit dem Wandel der Arbeitswelt und der Führungsstrukturen einhergehen. Er fühlt sich pudelwohl in den hierarchischen Abhängigkeiten und profitiert mehr oder weniger sogar von diesem System. Aber Vorsicht: Lassen Sie den COMO in sich nicht die Oberhand gewinnen! Ihre Mitarbeiter werden im Schnitt weniger zufrieden sein mit ihrem Job und dem Teamwork. Wenn Mitarbeiter und Leader nicht bei diesem Wandel nicht gemeinsam an einem Strang ziehen, werden unsere Firmen bald den Super Bowl vor leeren Rängen spielen.

Der Mitarbeiter der Zukunft sowie als sein Vorbild erst recht der Leader selber, ist ein Hybrid aus Einzelkämpfer und Teamplayer: eigenverantwortlich, kreativ und zugleich hoch anpassungsfähig. Dieser Widerspruch kann einzig und allein durch Freiheit als Leaderprinzip aufgelöst werden. Bedeutet: Weniger hierarchische Strukturen im Leadership und mehr Spielraum, Möglichkeiten und Freiheiten für das einzelne Teammitglied.

Die Formel V für den Weg in diese Zukunft der Arbeitswelt lautet:

Verantwortung, Vertrauen, Verpflichtung, Vorbild.

Wenn Sie als Führungskraft Ihren Mitarbeitern nicht vertrauen, haben Sie Mitarbeiter, die sich nicht trauen, etwas zu tun. Wenn Sie wollen, dass Ihre Mitarbeiter selbstständig Entscheidungen treffen und handeln, müssen Sie dementsprechend mit gutem Beispiel vorangehen.

Wenn Sie von ihnen erwarten, dass sie Verantwortung für die gemeinsamen Team- und Unternehmensziele übernehmen, müssen Sie sich als verantwortungsvoller Leader zeigen und sich selbst dem großen "Wir" verpflichten. Die vier V’s sind die Säulen der Freiheit in der neuen Art der Teamführung. Wenn Sie sie nicht respektieren, werden Sie langfristig kein erfolgreiches Team führen und früher oder später und dem Druck der Freiheit der neuen Arbeits- und Führungswelt zusammenbrechen.

Der Druck, sich zu verändern, ist groß. Und er wächst von Tag zu Tag. Denn wir wollen unsere besten Mitarbeiter schließlich nicht an einen Konkurrenten verlieren, der bereit ist, ihnen den nötigen Freiraum zu geben – nur weil wir es nicht wollten oder nicht konnten. Deshalb sollten Sie unbedingt das unmittelbare Zusammenspiel von Unzufriedenheit und Leaderkultur sehr ernst nehmen. Denn genau jene Mitarbeiter, die mehr Freiheit fordern, sind letztendlich genau diejenigen, die wir in unseren Teams der Zukunft benötigen, um langfristig Erfolg zu haben.

Wenn Sie versuchen, freie Menschen als unfreie Führungskraft zu führen, werden Sie scheitern.

Leadership erklärt

Aufgaben einer Führungskraft

Führungskräfte haben Personalverantwortung gegenüber ihres Teams oder sogar dem gesamten Unternehmen gegenüber. Sie nehmen dabei verschiedene Führungsaufgaben wahr. Einer-seits müssen Sie die Interessen der eigenen Abteilung in anderen Bereichen vertreten, anderer-seits sind Sie je nach Hierarchie auch direkter Ansprechpartner für die Geschäftsführung und maßgeblich verantwortlich für die Planung und Umsetzung der Strategien.

Dies führt dazu, dass Leader oftmals unter großem Druck stehen und „zwischen zwei Stühlen“ gefangen sind. Deshalb müssen sie sehr flexibel und belastbar sein, Initiative zeigen und jederzeit verantwortungsbewusst im Sinne des Unternehmens und ihres Teams handeln. Um gute Ergebnisse zu erzielen, ist eine ausgewogene und gute Zusammenstellung des Teams essentiell. Jeder Mitarbeiter muss besonders gefordert und gefördert und an der richtigen Stelle eingesetzt werden. Nur so können anfallende Aufgaben entsprechend delegiert werden, um den Leader zu entlasten und die Produktivität des Teams zu steigern. Viele Führungskräfte kommen dank ihres Fachwissens, also der rein fachlichen Kompetenz, an einen Leader-Posten. Doch die Fachkompetenz reicht nicht, um ein Team erfolgreich zu führen. Es ist daher neben den rein betrieblichen Aufgaben eines Leaders wichtig, dass auch Führungskräfte sich regelmäßig weiterbilden, ihre Führungs-kompetenzen ausbauen und einen passenden Führungsstil etablieren.

Das Wichtigste ist jedoch, dass Sie als Führungskraft flexibel sind und situativ die richtige Führungsrolle einnehmen.

Disziplinarischer Vorgesetzter

Es ist Ihre Aufgabe, das allgemeine Unternehmenswohl zu gewährleisten, indem Sie die Einhaltung von Prinzipien und Regeln bewahren. Doch Vorsicht: Niemand hat es gerne, wenn jemand „den Chef raushängen lässt“. Streben Sie stattdessen immer das beste Ergebnis an, indem Sie Ihren Mitarbeitern wertschätzend begegnen. Ihre Leitfrage sollte dabei sein: „Wie setze ich die Vorgaben effektiv durch?“.

Mitunternehmer

Als Leader sollten Sie immer die positive Weiterentwicklung des Unternehmens bestärken. Das gelingt zum Beispiel durch Strategieentwicklungen, wirtschaftliche Entscheidungen oder das Vorantreiben von Innovationen. In der Rolle des Mitunternehmers tragen Sie die Unternehmenskultur mit, übernehmen Verantwortung und übernehmen das Krisenmanagement.

---ENDE DER LESEPROBE---