Leichter Reisen - Philipp Tingler - E-Book

Leichter Reisen E-Book

Philipp Tingler

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Beschreibung

Wir leben in einer Gesellschaft, die ständig in Bewegung ist. Dabei drohen die Umgangsformen bisweilen auf der Strecke zu bleiben. Aber nun ist Hilfe in Sicht! Philipp Tingler hat ein Vademecum verfasst, das die wichtigsten Akteure und die vielfältigen Benimm- und Bewältigungsregeln der grenzenlosen Reisewelt unserer Tage erklärt – darunter auch Etikettefragen, die Ihnen sonst niemand beantwortet: Wie führt man ein Gespräch im Zug? Was zeichnet einen guten Beifahrer aus? Gibt es einen Dresscode fürs Flugzeug? Und lohnt es sich, den defekten Mietwagen mit einem Ast zu schlagen? Illustriert von Daniel Müller und erweitert mit einem praktischen Stichwort-Register, ist dieses Kompendium ein unentbehrlicher Begleiter für den modernen reisenden Menschen. Es umfasst zusätzlich ein großes Abc aller Begriffe rund ums Reisen sowie ein enzyklopädisches Kapitel zur mobilen Gesellschaft, das die Typen der Reisenden samt Zubehör und Zielen erläutert.

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Seitenzahl: 257

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INHALT

» Über die Autoren

» Über das Buch

» Buch lesen

» Inhaltsverzeichnis

» Register, Fußnoten, Impressum

» Weitere eBooks von Philipp Tingler

» www.keinundaber.ch

ÜBER DIE AUTOREN

Philipp Tingler wurde 1970 in Berlin (West) geboren. Studium der Wirtschaftswissenschaften und Philosophie in St. Gallen, London und Zürich. Hochbegabten-Stipendium, Doktorarbeit über Thomas Mann und den transzendentalen Idealismus Immanuel Kants. Diverse Beiträge für Anthologien sowie für Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunk und Fernsehen, u. a. für den Westdeutschen Rundfunk, Schweizer Radio DRS, Vogue, Stern, Neon und NZZ am Sonntag. Kolumnen u. a. in GQ und Welt am Sonntag. 2001 Ehrengabe des Kantons Zürich für Literatur, 2008 Kasseler Literaturpreis für komische Literatur.

Weitere Titel von Philipp Tingler bei Kein & Aber: Juwelen des Schicksals (2005), Leute von Welt (2006), Fischtal (2007), Stil zeigen! (2008) und Doktor Phil (2010) sowie die CD Das Abc des guten Benehmens (2008).

Der Autor lebt in Zürich.

www.philipptingler.com

Daniel Müller, geboren 1964 in Baden, studierte an der Kunstgewerbeschule Luzern und an der Schule für Gestaltung Zürich. Seit 1993 lebt und arbeitet er als freier Illustrator in Zürich. Seine Arbeiten sind in diversen Zeitschriften und Büchern zu finden.

www.illumueller.ch

ÜBER DAS BUCH

Benimmbücher gibt es viele, Reisebücher gibt es viele – hier ist das erste Handbuch fürs richtige Benehmen unterwegs: Wie führt man ein Gespräch im Zug? Welche Etikette gilt fürs Taxifahren? Gibt es einen Dress Code im Flugzeug? Und viel, viel mehr. Plus ein großes ABC aller Begriffe rund ums Reisen. Und eine praktische Typisierung des Reisepublikums.

»Herrlich snobby, tränentreibend lustig – und so wahr.«

Myself

Für Richie, den besten Ehemann von allen, ohne den dieses Buch (wie jedes meiner Bücher) gar nicht möglich gewesen wäre, weshalb ich neulich, als wir am Flughafen Dallas Fort Worth ein paar Stunden Aufenthalt hatten, zu ihm sagte: »You keep me grounded, Kleines.« »Was«, erwiderte Rich, »–like fog at an airport?«

INHALTSVERZEICHNIS

Vorwort: Niemals Zuhaus

Teil 1: Travelling LightNeun zeitlose Fragen des Vorwärtskommens

I. Wie packt man leicht?

Die Fünf Goldenen Packregeln

Wie schafft man es, nichts zu vergessen?

Welche Art von Gepäck ist die beste?

II. Wie benimmt man sich auf Flughäfen?

Wie übersteht man am besten den Flughafentransfer?

Lohnen sich Lounges?

Das Lounge-Publikum

Wie verbringt man so wenig Zeit wie möglich am Flughafen?

Was macht einen guten Flughafen aus?

Wie spart man Zeit beim Check-in?

III. Wie benimmt man sich im Flugzeug?

Typen im Flugzeug

1. Der expansive Typ

2. Der redselige Typ

3. Der betreuungsintensive Typ

Essen an Bord

Carry-on-Etikette

Gibt es einen Dress Code fürs Flugzeug?

Drei unerlässliche Handreichungen für die Aufmachung im Flugzeug

IV. Welche Etikette gilt fürs Taxifahren?

Taxi und Trinkgeld

Taxiwarteschlangenetikette

Wie kriegt man ein Taxi, wenn keins da ist?

V. Worauf sollte man bei Mietwagen achten?

Das Hauptproblem bei Mietwagen

Grundregel I für Mietwagen: Versicherung bis übers Dach

Grundregel II für Mietwagen: Immer die oberste Klasse

VI. Was zeichnet einen guten Autofahrer aus?

Dress Code und Drive Code

Drive Your Age (DYA)

Ist Ritterlichkeit im Straßenverkehr eine Tugend von gestern?

Was zeichnet einen guten Beifahrer aus?

Wie überlebt man im Stau?

Grundregel für den Straßenverkehr (und für alles andere)

VII. Wie benimmt man sich im Zug?

Wie führt man ein Gespräch im Zug?

Etikette für die Bahn

Telefonieren im Zug

Reservation ist guter Ton

VIII. Wie verhält man sich bei Ausfällen?

Die drei Krisenbewältigungsstrategien

Etikette für Ausfälle und Strandungen

IX. Was hilft gegen Unbehagen unterwegs?

Rezepte gegen gängige Symptomatiken

Wie übersteht man Langstreckenflüge?

Was kann man tun gegen Flugangst?

Economy-Angst

Teil 2: Class DividerGesellschaft unterwegs: Die Typen des Reisepublikums samt Zubehör und Zielen

1. Der Pauschaltourist

2. Der Geschäftsreisende

3. Der Abenteurer

4. Der Luxusreisende

5. Der Durchschnittsreisende

Teil 3: Das ABC des UnterwegsseinsVon A wie »Ausflug« bis Z wie »Zufußgehen« – die wichtigsten Handreichungen für ein Leben unterwegs.

A … wie »Ausflug«

B … wie »Beinfreiheit«

C … wie »Call Center«

D … wie »Don’t Talk When People Are Stuck To You«

E … wie »Euphemismus«

F … wie »Flugkapitän«

G … wie »Gastgeber«

H … wie »Hotel«

I … wie »Irrationalitäten«

J … wie »Jet Lag«

K …wie »Kinder«

L … wie »Lights-Dimmed-No-Hello Rule (LDNH-Regel)«

M … wie »M-T-P« (= »Money-Tickets-Passport«)

N … wie »Notfall«

O … wie »Obsessives Armlehnendrücken (OAD)«

P … wie »Pferd«

Q … wie »Qualität«

R … wie »Reisemitbringsel«

S … wie »Sicherheit«

T … wie »Titel«

U … wie »übergewichtig«

V … wie »Vorsorge«

W …wie »Wandern«

X … wie »XXX«

Y … wie »Y« (= »Economy Class«)

Z … wie »Zufußgehen«

Schlusswort: Boarding Completed

Register

VORWORT

Niemals Zuhaus

Ich flog aus Bratislava direkt nach Berlin, wo ich vor dem fabelhaften Feinkostgeschft Rogacki an der Wilmersdorfer Strae auf meine Tante Kitty wartete. Whrend ich wartete, vibrierte mein iPhone, und es war Richie, der beste Ehemann von allen. (Die vorangegangenen zwei Stze enthalten allein vier bis fnf Sachen aus dem Kompendium Stuff White People Like, wie Ihnen sicher nicht entgangen ist und Bratislava gehrt nicht dazu). Richie und ich besprachen die Termine fr die nchsten Tage, und im Verlaufe dieser Besprechung stellte ich irgendwann fest: Gut, dass wir letzte Woche in Zrich den Armani-Anzug gekauft haben, den kann ich jetzt gerade brauchen fr die Einladung von Rolls Royce nach Newport Beach.

Nachdem ich diesen Satz gesagt hatte, lie ich das Telefon in meiner Hand ein wenig sinken und fgte, halb zu Richie, halb zu mir selbst, hinzu: Oh mein Gott, ich fhre das Leben, das ich immer gewollt habe!

Worauf ein Charlottenburger Original, das aussah wie Cuddles Kovinsky und sich soeben mit zwei Plastiktten von Ullrichs Verbrauchermarkt in der Hand anschickte, Rogackis Stadtkche anzusteuern, in jener raubeinigen Herzlichkeit, die das Berliner Naturell vor allen anderen auszeichnet, erwiderte: Na, dit is ja drollich!

Hm, soll ich das MacBook berhaupt mitnehmen?, frug ich indes, durch diesen Einwurf wieder ins Praktische zurckbefrdert, meinen Ehemann am Telefon. Ich meine, diesmal dauert die Reise beinahe so lange wie der Aufenthalt, also werde ich in L.A. wenig Zeit haben, das MacBook zu benutzen und im Flugzeug hab ich mir die Benutzung ja berhaupt abgewhnt. Wie du weit, Kleines, schaue ich auf Langstrecken inzwischen nur noch Filme, lege die Beine hoch, esse die ganze Zeit, trinke Weiwein und gehe aufs Klo.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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