Verlag: Edition Roter Drache Kategorie: Religion und Spiritualität Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2013

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E-Book-Beschreibung Loki - Yvonne S Bonnetain

Loki ist die zwielichtigste, zugleich aber auch interessanteste Gestalt des germanischen Pantheons. Wohl kein anderer germanischer Gott hat die Forschung so herausgefordert wie Loki. Er wird ein „Problem“ und „Rätsel“ genannt, und scheinbar kommt manch ein Forscher nicht umhin, Lokis Position unter den Göttern in Frage zu stellen. Ist er ein Riese, Teufel Trickster, Feuerelf, Zerstörer oder eine chthonische Gottheit? Yvonne S. Bonnetain hat in diesem spannenden Buch, ausgehend von den Quellen und basierend auf den historischen Hintergründen und Entwicklungen, eine Annäherung an verschiedene Entwicklungsstufen und Verständnismöglichkeiten Lokis in seiner Stellung und Funktion als miðjungr „Mittler“ und sagna hrœrir „Beweger der Geschichten“ herausgearbeitet. Es wird gezeigt, dass viele Fehlinterpretationen Lokis – allen voran die als Mörder und „böses“ Element schlechthin – auf unreflektierten Vermischungen unterschiedlicher Ebenen und Entwicklungen basieren. Auch werden anhand unterschiedlicher Verständnisebenen verschiedene Zugangsmöglichkeiten zu Loki und zur nordischen Mythologie insgesamt aufgezeigt und deutlich gemacht, dass es nie nur eine Lesart, nur eine „Wahrheit“ geben kann. Eine gewisse Varianz und Ambivalenz, Überschneidungen sowie reichlich Grauzonen müssen bei einer Beschäftigung mit der nordischen Mythologie immer mitgedacht werden. Diese stellen keinen Makel dar, sondern sind integraler Bestandteil der nordischen Mythologie.

Meinungen über das E-Book Loki - Yvonne S Bonnetain

E-Book-Leseprobe Loki - Yvonne S Bonnetain

Sá er enn talðr með ásum, er sumir kalla rógbera ásanna

ok frumkveða flærðanna ok vǫmm allra goða ok manna.

Sá er nefndr Loki…

Zu den Asen wird auch der gezählt, den manche Verleumder der Asen,

Urheber des Betrugs und Schande aller Götter und Menschen nennen.

Dieser wird Loki genannt…

[Gylfaginning (33), zitiert nach Guðni Jónsson (1954: III, 46)]

Impressum

Diese Publikation basiert auf einer an der Neuphilologischen Fakultät der Universität Tübingen im Jahr 2005 eingereichten und 2006 publizierten philosophischen Dissertation

1.Auflage 2013

Copyright © 2012 by Edition Roter Drache.

Edition Roter Drache, Holger Kliemannel, Postfach 10 01 47, D-07391Rudolstadt.

edition@roterdrache.org; www.roterdrache.org

Titelbildmotiv „Loki Bound“ (Motiv aus dem Gosforth Cross) von W.G.Collingwood (1908), veröffentlicht in „The Elder or Poetic Edda; commonly known as Sæmund’s Edda“. Herausgegeben und übersetzt mit einer Einführung und Anmerkungen versehen von Olive Bray.

Buch- & Umschlaggestaltung: Edition Roter Drache.

Gesamtherstellung: Wonka Druck, Deutschland.

1. digitale Auflage: Zeilenwert GmbH 2013

Alle Rechte vorbehalten.

Kein Teil dieses Buches darf in irgendeiner Form (auch auszugsweise) ohne die schriftliche Genehmigung des Verlags reproduziert, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Inhaltsverzeichnis

Cover

Zitat

Titel

Widmung

Abbildungen

Abkürzungen

Konventionen

Teil I

Vorwort & Einführung

1. Zielsetzung und Aufbau dieser Arbeit

2. Siðr und Kult

3. Schriftliche Quellen vor dem Hintergrund der Christianisierung

Die Snorra-Edda vor dem Hintergrund des Lebens und der Werke Snorri Sturlusons

Systematisierung durch Nuancierung am Beispiel der dǫkkálfar und ljósálfar

Teil II

Forschungsüberblick

1. Chronologischer Überblick

2. Kurzer Überblick über die Deutungszusammenhänge

3. Einzelne Deutungen

Loki als Personifikation des Feuers / Loki & Logi

Loki als Personifikation der Luft / Loki & Loptr

Loki als Personifikation des Wassers / Loki & Lóðurr

Loki als Vegetations- und Wintergott

Loki als Ase, Elf oder Dämon

Vergleiche Lokis mit Seth

Vergleiche Lokis mit Syrdon sowie Dumézils Idéologie Tripartie

Loki als Diener des „Donnergottes“ sowie Lokis Beziehung zu Þórr

Loki als Kulturheros

Loki als Erfinder des Fischernetzes und als Spinne

Loki und Lug mac Ethnenn

Loki als Trickster

Loki als Dieb des Brísingamens

Loki und lúka sowie Loki als Beschließer /Endiger und als Zerstörer

Teil III

Entwicklung Lokis

1. Intramythologische Entwicklung Lokis

Loki, der Freund der Götter

Loki, der Beschaffer göttlicher Attribute

Sleipnir

Mjǫllnir

Gungnir

Skíðblaðnir, Gullinborsti, Draupnir und das goldene Haar der Sif

Loki, der Wiederbeschaffer Mjǫllnirs

Loki, der Feind der Götter

Loki, der Mörder

Gefangenschaft und Fesselung Lokis

Baldrs Tod und Lokis Anteil

Lokis Rolle in den ragnarǫk – vom zyklischen Modell zum linearen System

Wandlung Lokis

2. Intramythologische Funktion Lokis

3. Intramythologische Chronologie

4. Extramythologische Entwicklung Lokis

Loki, die chthonische Gottheit

Lokis Beziehung zu Óðinn

Lokis Beziehung zu Útgarðaloki

Interpretationen einzelner Motive

Interpretationen Lokis Stammbaums

Loki, der Dämon

Loki, der Teufel

Der Teufel im Christentum

Lucifer

Teufel

Satan

Religionsgeschichte des Teufels

Darstellung des Teufels

Etymologische Thesen

Der „ursprünglich böse“ Loki

Der unter Fremdeinflüssen (z. B. Lucifers) „böse“ gewordene Loki

Lokis Rolle als Anschuldiger (Lokasenna)

Lokasenna und Fled Bricrenn

Óðinn als Teufelsgestalt

5. Extramythologische Funktion Lokis

Extramythologische Chronologie

Teil IV

Parallele Verständnisebenen und selektive Wahrnehmung der Mythen

1. Freyr & Gerðr

2. Bäume und Reisen

Jǫrmungandr

3. Kosmogonie und der Begriff des „Chaos’“

Die philosophische Tradition

Die alchemistische Tradition

Der christliche Chaosbegriff

Der politische Ordnungs- und Chaosbegriff

Der naturwissenschaftliche Chaosbegriff

„Chaos“ und Kosmogonie

4. Loki Laufeyjarson Fárbauta mǫgr oder mögliche Verständnisebenen Lokis im Ergebnis

Interpretation Lokis auf literarischer Verständnisebene im Ergebnis

Interpretation Lokis auf sozialer Verständnisebene im Ergebnis

Interpretation Lokis auf pragmatisch-kultischer Verständnisebene im Ergebnis

Interpretation Lokis auf inter- und paramundaner Verständnisebene im Ergebnis

Interpretation Lokis auf christlicher Verständnisebene im Ergebnis

Teil V

Zusammenfassung der Ergebnisse und Nachwort

Anhänge

Literaturverzechnis

Index

In Gedenken an

Gerd Wolfgang Weber(1942-1998)

und

Christiane Bonnetain(1941-

Abbildungen

Abb. I.1Essestein, gefunden am Strand von Snaptun in Jütland entnommen: James Graham-Campbell: Das Leben der Wikinger. Krieger, Händler und Entdecker. München: Universitas, 1993, S.182

Abb. I.2 „Loki Stone“ der Kirkby Stephen Parish Church, England Diese Aufnahme wurde mir freundlicherweise von der Kirkby Stephen Parish Church zur Verfügung gestellt.

Abb. I. 3Skizze, Detail des Kreuzes von Gosforth Reproduktion von Julius Magnus Petersen, entnommen: Finnur Jónsson: Goðafræði Norðmanna og Íslendinga eftir heimildum. Híð íslenska bókmentafjelag, Reykjavík: 1913, Seite 95 (nach: http://en.wikipedia.org/​wiki/​File:Gosforth_Cross_Loki_and_Sigyn.jpg)

Abb. III.4Skizze, Fakse-Brakteat eigene Skizze

Abb. III.5Schwertknauf von Valsgärde, Vorderseite entnommen: Karl Hauck:Gemeinschaftsstiftende Kulte der Seegermanen.(Zur Ikonologie der Goldbrakteaten, XIX) In:Frühmittelalterliche Studien. Jahrbuch des Instituts für Frühmittelalterforschung der Universität Münster. Hg. von Karl Hauck. 14.Band. Berlin/​New York: Walter de Gruyter, 1980, S.463-617

Abb. III.6Skizze, zyklisches Modell eigene Skizze

Abb. III.7Skizze, lineares Modell eigene Skizze

Abb. III.8Skizze, relative Chronologie eigene Skizze

Abb. III.9Skizze, relative Chronologie eigene Skizze

Abb. IV.10Skizze, Textilfragment des Osebergfunds entnommen: Anne Stine Ingstad: Oseberg-dronningen – hvem var hun? In: Osebergdronningens grav. Hg. von A.E.Christensen, A.S.Ingstad & B.Myhre. Oslo: Chr. Schibsteds Forlag, 1992, S.224

Abkürzungen

Adj.

Adjektiv

ae.

altenglisch

aind.

altindisch

aisl.

altisländisch

althochdt.

althochdeutsch

altsächs.

altsächsisch

an.

altnordisch

angelsächs.

angelsächsisch

AT

Altes Testament

dt.

deutsch

engl.

englisch

finn.

finnisch

germ.

germanisch

got.

gotisch

griech.

griechisch

hebr.

hebräisch

Jh.

Jahrhundert

kirchenlat.

kirchenlateinisch

lat.

lateinisch

NT

Neues Testament

urgerm.

urgermanisch

urn.

urnordisch

vorahdt.

voralthochdeutsch

Konventionen

Altisländisches ǫ

In altisländischen Zitaten wurde anstelle von ö ein ǫ verwendet. Auch Editionen, die das neuisländische ö verwenden (z.B. Guðni Jónssons Ausgabe der Lieder- und Snorra-Edda), wurden mit ǫ anstelle von ö zitiert. Die Darstellung eines Längenzeichens auf dem ö war leider technisch nicht möglich.

Götternamen

Götternamen wurden in der standardisierten altisländischen Schreibweise im Singular Nominativ gegeben. Traten sie im deutschen Fließtext an genitivische Position, wurde dem Singular Nominativ ein -s angehängt, z.B.:

Óðinns

Altisländische Bezeichnungen

Altisländische Bezeichnungen für Götter, Wesen und Gegenstände wurden mit großen Anfangsbuchstaben verwendet, z.B.:

Mjǫllnir, Miðgarðsormr, Sleipnir

Alle anderen altisländischen Bezeichnungen wurden mit kleinen Anfangsbuchstaben verwendet, z.B.:

landnámsǫld,ragnarǫk, siðr

Einzige Ausnahme bilden die Wörter Kenning (Pl. Kenningar) und Heiti (Pl. Heiti) die wie deutsche Wörter behandelt und deren Anfangsbuchstaben groß geschrieben wurden.

In genitivischer Position wurde dem Singular Nominativ ein -s angehängt.

Übersetzungen

Bei Übersetzungen ohne Quellenverweis handelt es sich um eigene Übersetzungen. Eigene Übersetzungen wurden nicht extra gekennzeichnet.

Teil I

Vorwort & Einführung

1.Zielsetzung und Aufbau dieser Arbeit

Das „Problem Loki“, wie Jan de Vries es nannte, begegnet jedem, der sich mit der nordischen Mythologie beschäftigt, bereits recht früh, scheint Loki doch deutlich von anderen nordischen Göttern abzuweichen. Keiner Kategorie lässt er sich zweifelsfrei zuordnen, möglicherweise nicht einmal der Kategorie „Gott“. So verwundert es nicht, dass das „Problem Loki“ zu einem der meistbehandelten Themen der Altnordistik zählt, über das bis zum heutigen Tag noch keine Einigung erzielt wurde. Ist Loki nun ein Gott, ein Riese, ein Elf oder ein Dämon? Müssen wir diesen „Feuerelf“ (Jakob Grimm) aufgrund seiner feurigen Natur als „Zerstörer“ (Karl Simrock) interpretieren? Ist er „böse“ (Eugen Mogk), ein „Lucifer des Nordens“ (Sophus Bugge)? Oder ist er der listige Trickster (Jan de Vries)? Vielleicht sogar eine Spinne (Anna Birgitta Rooth)? Diese und weitere Thesen werden im Laufe dieser Arbeit kritisch reflektiert und hinterfragt.

Dabei wird sich die vorliegende Arbeit nicht darauf versteifen, Loki quellenübergreifend in dieses oder jenes exklusive Licht zu rücken, ihn in diese oder jene Richtung zu interpretieren oder sogar Kategorien wie „Dämon“ oder „Teufel“ auf ihn anzuwenden. Es soll gleich zu Anfang deutlich gemacht werden, dass ein solcher Interpretationsansatz eine Schablone darstellt, die in ihrer Beschränkung einer Beschäftigung mit Loki nicht gerecht werden kann. Auch strukturalistische Tendenzen, wie sie sich selbst in der modernen Forschung noch immer aufzeigen lassen, wird man in der vorliegenden Arbeit vergebens suchen. Einige zeitgenössische Untersuchungen vernachlässigen im Streben nach dem Ziel einer typologischen Interpretation den historischen Kontext der Quellen und gelangen so zu oft sehr zweifelhaften Interpretationen. Diese Arbeit wird im Gegensatz dazu keine typologische Interpretation Lokis anbieten, sondern ausgehend von den Quellen und basierend auf den historischen Hintergründen und Entwicklungen eine Annäherung an verschiedene Entwicklungsstufen und Verständnismöglichkeiten herausarbeiten.

Dabei wird anhand Lokis gezeigt, dass wir für ein Verständnis der nordischen Mythologie stets zwei Ebenen und Entwicklungen im Auge behalten müssen: eine intramythologische (d.h. innerhalb der „Lebenszeit“ der Götter) und eine extramythologische (d.h. innerhalb der Entwicklung der Mythen über die Jahrhunderte).

Die Argumentation zur intramythologischen Entwicklung Lokis konzentriert sich auf den Aspekt, dass sich Loki innerhalb der Mythologie (scheinbar) vom Freund zum Feind der Götter wandelt. Diese Arbeit wird zeigen, dass dies eine nur vordergründig schlüssige Interpretation darstellt und eine andere Theorie zu dieser scheinbaren Wandlung Lokis vorstellen.

Die Argumentation zur extramythologischen Entwicklung Lokis konzentriert sich auf die Frage, wie sich Loki historisch wandelt. Hierbei wird ein Schwerpunkt auf seine Wandlung in christlicher Zeit gelegt. Die hier geführte Argumentation wird zeigen, dass wir es mit einer massiven Wandlung nicht nur Lokis, sondern umfassender mythologischer Konzepte zu tun haben, und dass diese Wandlung noch heute unseren Blick auf die nordische Mythologie trübt.

Diese Abgrenzung der intramythologischen Ebene von der extramythologischen bildet eine der Innovationen dieser Arbeit. Diese beiden Ebenen wurden in der hier vorliegenden Form bisher noch von keinem Forscher derart definiert. Vielmehr vermischen sie sich in vielen Interpretationen Lokis unreflektiert miteinander, was häufig zu falschen Ergebnissen geführt hat – z.B. zur Interpretationen Lokis als Mörder. Durch Abgrenzung dieser beiden Ebenen und Entwicklungsstränge wird nicht nur eine differenzierte Herangehensweise an Loki, sondern auch an angrenzende Teilbereiche der nordischen Mythologie ermöglicht. Ein Beispiel hierfür bildet die Trennung der intramythologischen von der extramythologischen Chronologie.

Unser Ziel muss es sein, die nordische Mythologie anhand dieser beiden Ebenen und Entwicklungsstränge kritisch zu betrachten und auf diese Weise einen differenzierten Zugang zu den Quellen zu erhalten. Dieser wird zu zwei sehr unterschiedlichen Zielen führen. Auf der einen Seite wird er uns einen roten Faden teils bis in unsere Gegenwart aufzeigen, der uns zugleich zumindest einen tendenziellen Ausblick in die entgegengesetzte Richtung und in eine Zeit vor der schriftlichen Fixierung der nordischen Mythologie ermöglichen wird. Auf der anderen Seite wird er uns jedoch auch die Gefahren von Fehlinterpretationen aufgrund unreflektierter Übernahmen moderner Kategorien demonstrieren und eben diese Fehlinterpretationen weitgehend vermeiden helfen.

Ein weiterer Ansatz dieser Arbeit wird es sein, nicht nur von Loki ausgehend verschiedene Deutungs- und Verständnisebenen der Mythen anhand einiger Beispiele aufzuzeigen und Thesen zum Verständnis auf verschiedenen Ebenen anzubieten. Zu diesem Zweck werden verschiedene Verständnisebenen definiert und auf Loki und angrenzende Teilbereiche der nordischen Mythologie übertragen. Im Ergebnis wird demonstriert, dass je nach Verständnisebene und chronologischem Standpunkt verschiedene Deutungen Lokis und auch anderer Figuren der nordischen Mythologie möglich sind.

Loki soll hier exemplarisch herausgegriffen werden, um anhand seiner Rezeption, Interpretation, Wandlung und Wandelbarkeit einen Ausblick auf die Rezeption, Interpretation, Wandlung und Wandelbarkeit der nordischen Mythologie als Ganzes zu ermöglichen. Loki soll in der vorliegenden Arbeit demnach nicht nur das Ziel darstellen, sondern auch als Ausgangspunkt und als exemplarischer Anhaltspunkt genutzt werden – als Schlüssel, mit dessen Hilfe sich größere Themenkomplexe erschließen lassen – als Spiegel der Wandlungen der Rezeption der Mythologie, wie z.B. unter dem Einfluss des Christentums.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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