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Lonely Planet E-Books für dein Smartphone, Tablet oder E-Book Reader! Spare Gewicht im Gepäck und nutze viele praktische Feature auf deiner nächsten Reise - Navigiere schnell und einfach im E-Book mit unseren hilfreichen Links - Weblinks führen dich direkt zu weiteren Infos - Offline-Karten (inkl. Zoom) + Google Maps Links zeigen dir den Weg NEU: Karten mit einem Klick downloaden, ausdrucken, mitnehmen oder speichern – vermeide Roaming im Ausland! - Durchsuche den Text in Sekunden nach beliebigen Stichworten - Mache Notizen und Lesezeichen und erstelle dir ganz einfach einen individuellen Reiseplan E-Book basiert auf: 6. Auflage 2017 Mit dem Lonely Planet "Costa Rica" auf eigene Faust durch das Land mit der größten Artenvielfalt. Mit seinen Küsten und Flüssen bietet das Land einige der weltweit schönsten Reviere zum Surfen, Raften, Kanu fahren und zum Tauchen und Schnorcheln. Genießen Sie karibische Sonnenaufgänge, röstfrischen Kaffee auf einer Plantage und trekken Sie durch die Regenwälder und Naturparks. Was auch immer - Costa Rica ist mit seiner eindrucksvollen Flora und Fauna ein Paradies für Naturliebhaber. Viele Wochen Recherche stecken im Kultreiseführer für deutschsprachige Individualreisende, prall gefüllt mit Entdeckungen, Tipps und reisepraktischen Informationen. Mit Liebe zum Detail haben die Autoren ihre Informationen gesammelt und auch für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel Unterkünfte und Restaurants zusammengestellt. Ein Farbkapitel mit allen Highlights macht Lust auf Land und Leute. Der Lonely-Planet-Reiseführer ist ehrlich, praktisch, witzig geschrieben und liefert inspirierende Eindrücke und Erfahrungen. Übersichts- und Detailkarten helfen beim Finden des way to San José und ein Sprachführer hilft beim Schwatz mit den Ticos. Abgerundet wird der Guide durch zahlreiche praktische Informationen und Verkehrswege. Ob Backpacker, Pauschalreisender oder 5-Sterne-Tourist - mit dem Lonely Planet kommen Sie gut durch das kleine Land zwischen zwei Ozeanen.
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Seitenzahl: 1425
Veröffentlichungsjahr: 2017
REISEPLANUNG
Willkommen in Costa Rica
Übersichtskarte
Costa Ricas Top 20
Gut zu wissen
Costa Rica für Einsteiger
Was gibt’s Neues?
Wie wär’s mit …
Monat für Monat
Reiserouten
Outdoor-Aktivitäten
Reisen mit Kindern
Essen & trinken wie die Einheimischen
Costa Rica im Überblick
REISEZIELE
SAN JOSÉ
Bildergalerie 1: San José
VALLE CENTRAL & HOCHLAND
Alajuela & das nördliche Tal
Alajuela
Parque Nacional Volcán Poás
Atenas
Grecia
Sarchí
Bildergalerie 2: Valle Central
Zarcero
Bajos del Toro
San Ramón
Heredia & Umgebung
Heredia
Barva
San Isidro de Heredia
Cartago & Umgebung
Cartago
Parque Nacional Volcán Irazú
Valle de Orosi
Turrialba & Umgebung
Turrialba
Monumento Nacional Arqueológico Guayabo
Parque Nacional Volcán Turrialba
KARIBIKKÜSTE
Das Atlantische Tiefland
Parque Nacional Braulio Carrillo
Guápiles & Umgebung
Siquirres
Puerto Limón
Moín
Nördliche Karibik
Parismina
Schildkröten der Karibik
Parque Nacional Tortuguero
Tortuguero Village
Barra del Colorado
Südliche Karibik
Reserva Biológica Hitoy-Cerere
Cahuita
Parque Nacional Cahuita
Bildergalerie 3: Karibikküste
Puerto Viejo de Talamanca
Playa Cocles, Playa Chiquita & Punta Uva
Manzanillo
Refugio Nacional de Vida Silvestre Gandoca-Manzanillo
Bribrí
Sixaola
DER NORDWESTEN
Rund um Monteverde
Monteverde & Santa Elena
Leben im Nebelwald
Bosque Nuboso Monteverde
InterAmericana Norte
Montes de Oro
Cañas
Rund um den Volcán Tenorio
Rund um den Volcán Miravalles
Parque Nacional Palo Verde
Liberia
Bildergalerie 4: Der Nordwesten
Parque Nacional Rincón de la Vieja
Sektor Santa Rosa
Refugio Nacional de Vida Silvestre Bahía Junquillal
La Cruz
Bahía Salinas
ARENAL & NÖRDLICHES TIEFLAND
Arenal & Umgebung
La Fortuna
Parque Nacional Volcán Arenal
El Castillo
Bildergalerie 5: Arenal & Nördliches Tiefland
Laguna de Arenal
Tilarán
Nördliches Tiefland
Upala
Refugio Nacional de Vida Silvestra Caño Negro
Los Chiles
San Rafael de Guatuso
Muelle de San Carlos
Ciudad Quesada (San Carlos)
Boca Tapada
Das Sarapiquí-Tal
San Miguel
La Virgen
Chilamate & Umgebung
Puerto Viejo de Sarapiquí
Estación Biológica La Selva
Horquetas & Umgebung
PENÍNSULA DE NICOYA
Der Norden der Halbinsel
Playa del Coco
Playa Hermosa
Playa Ocotal
Unentdecktes Nicoya
Bahía Potrero
Playa Grande
Playa Tamarindo
Playas Avellanas & Playa Negra
Playa Junquillal
Santa Cruz
Die mittlere Halbinsel
Nicoya
Die Península für Surfer
Parque Nacional Barra Honda
Rund um Nosara
Refugio Nacional de Fauna Silvestre Ostional
Playa Sámara
Playa Carrillo
Rund um Islita
Playas San Miguel & Playa Coyote
Bildergalerie 6: Península de Nicoya
Der Süden der Halbinsel
Mal País & Santa Teresa
Reserva Natural Absoluta Cabo Blanco
Cabuya
Montezuma
Playas Pochote & Playa Tambor
Refugio Nacional de Vida Silvestre Curú
Paquera
Inseln vor der Bahía Gigante
Playa Naranjo
ZENTRALE PAZIFIKKÜSTE
Von Puntarenas nach Parrita
Puntarenas
Parque Nacional Carara
Tárcoles & Umgebung
Playa Herradura
Jacó
Bildergalerie 7: Zentrale Pazifikküste
Playa Hermosa
Playa Esterillos
Parque Nacional Manuel Antonio & Umgebung
Quepos
Von Quepos nach Manuel Antonio
Bildergalerie 8: Naturschutzgebiete
Dorf Manuel Antonio
Parque Nacional Manuel Antonio
La Costa Ballena
Matapalo
Hacienda Barú National Wildlife Refuge
Dominical
Escaleras
Uvita
Parque Nacional Marino Ballena
Ojochal
Parque Nacional Isla del Coco
DER SÜDEN & DIE PENÍNSULA DE OSA
Die Straße nach Chirripó
San Gerardo de Dota
Parque Nacional Los Quetzales
Cerro de la Muerte
San Isidro de El General
San Gerardo de Rivas
Parque Nacional Chirripó
Die Straße nach La Amistad
Reserva Biológica Dúrika
Reserva Indígena Boruca
Palmar
Neily
Paso Canoas
San Vito
Parque Internacional La Amistad
Península de Osa
Sierpe
Humedal Nacional Térraba-Sierpe
Bahía Drake
Bildergalerie 9: Der Süden
Rancho Quemado
Von der Bahía Drake nach Corcovado
Parque Nacional Corcovado
Carate
Cabo Matapalo
Puerto Jiménez
Dos Brazos
Reserva Forestal Golfo Dulce
Golfo Dulce
Golfito
Parque Nacional Piedras Blancas
Zancudo
Pavones
COSTA RICA VERSTEHEN
Costa Rica aktuell
Geschichte
So lebt man in Costa Rica
Natur & Umwelt
Costa Ricas Tierwelt
PRAKTISCHE INFORMATIONEN
Allgemeine Informationen
Verkehrsmittel & -wege
Sprache
Kartenlegende
Reiserouten mit Einzelkarten
Outdoor-Aktivitäten
Costa Rica für Surfer
Schildkröten der Karibik
Leben im Nebelwald
Unentdecktes Nicoya
Die Península für Surfer
Naturschutzgebiete entlang der Zentralen Pazifikküste
Costa Ricas Tierwelt
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Alle Wege führen zu Wasserfällen, nebelverhangenen Kraterseen oder einsamen Stränden am Rande des Dschungels. Ob zu Pferd, zu Fuß oder mit dem Kajak: Das tropische Land hält für jeden ein ganz persönliches Abenteuer bereit.
Als Heimatland des Öko- und Abenteuertourismus in Mittelamerika ist Costa Rica das Traumziel unzähliger Urlauber. Eine erstklassige Infrastruktur, visionäre Nachhaltigkeitsinitiativen und der Verzicht auf eine eigene Armee machen Costa Rica zu einer grünen Oase der Friedfertigkeit inmitten einer unruhigen Region. Allein die Tatsache, dass über ein Viertel des Landes unter Naturschutz steht und die Artenvielfalt größer ist als in den USA und Europa zusammen, lassen alle Zweifel schwinden: Costa Rica hat jeden Superlativ verdient.
Wanderwege durch den Regenwald oder in großen Höhen, Wildwasser-Stromschnellen und eine Weltklasse-Brandung für Surfer: Outdoorangebote gibt es in Hülle und Fülle, vom Gleiten durchs Blätterdach an einer Zipline bis zum sonnigen Nachmittag am Strand. Die Nationalparks gestatten Einblicke in die Welt der tropischen Regenwälder und Nebelwälder, Vulkane wirken wie Relikte einer fremden Welt, und die Brandung ist für Anfänger wie Fortgeschrittene geeignet. Fällt die Auswahl schwer? Keine Sorge – da das Land vergleichsweise winzig ist, kann man alles sogar im Rahmen einer einzigen überschaubaren Tour erleben.
Die reiche Flora Costa Ricas erinnert ein bisschen an Comics: Fischertukane äugen aus dem Blätterdach, Hellrote Aras fliegen umher. Wer genau hinsieht, kann auch ein Faultier in den Zweigen oder die Schnauze eines Kaimans in Mangrovenhainen ausmachen. Wer die Ohren spitzt, vernimmt raschelnde Blätter, die auf eine Gruppe Weißschulterkapuziner hindeuten, oder den Jagdschrei eines Brüllaffen. Blaue Morphofalter huschen durch Bäume voller Orchideen und vor der Küste tummeln sich bunte tropische Fische, Haie, Delfine und Wale – ein wahrer Traum für jeden Tierschützer!
Die Ticos, wie die Costa-Ricaner sich gern nennen, sind stolz auf ihr kleines Paradies und lassen Gäste gern am entspannten Rhythmus der pura vida (des reinen Lebens) teilhaben. Das eingängige Motto, eine Art Mantra des Landes, führt mitten hinein ins Herz Costa Ricas – die einfache und doch so tiefgründige Gabe der Menschen, sich zu entspannen und ihre Zeit zu genießen. Die Lebensqualität ist hier so hoch wie nirgendwo sonst in Mittelamerika, und die Brandung ist ebenso perfekt wie die Sonnenuntergänge und die Strände – genau das ist mit pura vida gemeint.
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Ein Rotaugenlaubfrosch
Von Ashley Harrell, Autorin
Vor meiner Abreise nach Costa Rica gratulierte mir eine andere Ausländerin. „Da kann man einfach alles machen“, sagte sie. Und sie meinte damit nicht einmal das Reisen quer durchs Land, den Extremsport oder Weihnachtsfeiern im Bikini (aber ja doch, alles schon ausprobiert!). Sie meinte, dass die Menschen hier einfach die Freiheit und die Zeit haben, wirklich zu leben. Will man den ganzen Tag surfen? Kein Problem. Möchte man Faultierbabys retten? Irgendjemand muss sich schließlich darum kümmern. Ich selbst will reisen, die Tierwelt studieren, schreiben und mich lebendig fühlen. Deshalb tue ich das. Pura vida.
Mehr Informationen über die Autoren siehe>>
1 Es gibt so viele Flüsse in Costa Rica und man hat nur so wenig Zeit! In diesem kleinen Land können Adrenalin-Junkies innerhalb weniger Tage etliche atemberaubende Kilometer zurücklegen. Wer adrenalinsüchtig genug ist, sucht sich am besten einen der Flüsse heraus, z. B. den Pacuare (siehe >>), den Reventazón oder den Sarapiquí. Alle drei sind hervorragend zum Rafting geeignet (der Pacuare vielleicht sogar am besten). Die Stromschnellen reichen von Schwierigkeitsstufe II bis V. An allen Flüssen gibt es auch seichte Stellen, an denen Rafter dann die üppige Dschungellandschaft genießen können.
KEVIN SCHAFER / GETTY IMAGES ©
Río Pacuare
2 Obwohl keine spektakulär glühende Lava mehr zu sehen ist, gilt der Arenal noch immer als aktiv. Eine Wanderung zu dem hübschen kegelförmigen Vulkan lohnt sich sehr, denn es gibt dort wunderschöne Wege, etwa hinauf zum Cerro Chato. Von seinem Fuß sind auch die vielen Thermalquellen der Gegend nur eine kurze Autofahrt entfernt. Einige davon kosten keinen Eintritt und jeder Einheimische kann den Weg zu ihnen weisen. Andere wurden … sagen wir mal … herausgeputzt, verziert und zu luxuriösen Oasen gestylt. Für den Einstieg sind die romantischen Eco-Termales sehr zu empfehlen.
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3 Tagsüber in einer Hängematte faulenzen, zum Schnorcheln an einsame Strände radeln, zu Wasserfällen wandern und die entlegenen Gebiete der Bribrí und Kéköldi besuchen. Abends lockt die karibische Küche. In den von der Meeresbrise gekühlten Open-Air-Bars wiegt man sich leicht zu den Rhythmen des Reggaetón. Die Dörfer Cahuita, Puerto Viejo de Talamanca und Manzanillo sind Beispiele dieser einzigartigen Mischung aus afro-karibischer, Tico- und indigener Kultur und ideale Ausgangsorte für Abenteuer.
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4 Affen und Krokodile, Tukane und Leguane: Costa Ricas Tierwelt bietet ein einzigartiges Abenteuer für Naturfreunde. Nationalparks von Weltklasse, ein langjähriges Engagement im Umweltschutz und eine unglaubliche Artenvielfalt sorgen dafür, dass viele seltene Arten hier einen Lebensraum vorfinden. Costa Rica ist in Sachen Tierbeobachtung eines der besten Reiseziele der Erde. Und wer eine bestimmte Art vermisst, findet sie vielleicht in einer der vielen Rettungsstationen.
STUART WESTMORLAND / GETTY IMAGES ©
Fischertukan
5 Eine Stunde nordwestlich der Hauptstadt gelangt man nach Poás, in eine Märchenwelt voller grüner Berge, Straßen mit Hortensien und Vulkankrater – nirgendwo sonst in Mittelamerika gibt es so viele, die auch zugänglich sind. Obschon die Region 2009 von einem schweren Erdbeben erschüttert wurde, sind die faszinierendsten Attraktionen intakt geblieben. Die Straße durch Erdbeer- und Kaffeeplantagen erreicht ihren Höhepunkt am rauchenden Vulkan und dem smaragdgrünen Kratersee. In den La Paz Waterfall Gardens wandern die Besucher zu Wasserfällen.
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Volcán Poás
6 In den kleinen Surf-Städten Mal País und Santa Teresa wimmelt es im Meer nur so von Lebewesen; die Wellen sind in Form, Farbe und Temperatur nahezu perfekt; die grünen Berge ziehen sich an der Küste entlang und bilden eine ideale Kulisse für die rosa und orangefarbenen Sonnenuntergänge. Die Straße ist zwar holprig, aber von eleganten Boutiquehotels besetzt und endet in einem typischen Fischerdörfchen. Hier kann man eine Küche genießen, wie sie auch königlichen Hoheiten geziemte.
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Playa El Carmen, Santa Teresa
7 Kanufahrten auf den Kanälen des Parque Nacional Tortuguero führen an dichtem Regenwald mit scheuen Kaimanen, Flussschildkröten, Nachtreihern, Affen und Faultieren vorbei. Im Schutz der Dunkelheit legen Schildkröten hier seit Jahrtausenden ihre Eier auf den Stränden ab. Der faszinierende Nationalpark liegt eingebettet zwischen grünen Feuchtgebieten und der wilden Karibik und gehört zu den besten Tierbeobachtungsorten des Landes.
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8 Matschig, feucht, anstrengend: Die Erkundung des riesigen, noch weitgehend unberührten Regenwaldes im Parque Nacional Corcovado ist wirklich eine Herausforderung. Wer Zeit und Gummistiefel mitbringt, taucht in eine unbekannte Welt ein. Und je weiter man in den Dschungel vordringt, desto spektakulärer wird es: Am Ende der einsamen Wanderwege erwarten den Besucher unberührte Strände, aufregende Abenteuer und die besten Vogelbeobachtungsmöglichkeiten des Landes.
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Arakanga
9 Wer die Strandkultur liebt, gerne Neo-Rastas und Yogafreaks um sich sieht oder immer schon Spanisch lernen oder in schneeweißen Buchten relaxen wollte, ist in Montezuma genau richtig. Wenn man durch diese Stadt bummelt, ist man nie weit weg vom rhythmischen Schlagen der Wellen. Von hier aus hat man Zugang zum Schutzgebiet Cabo Blanco und kann einen dreistufigen Wasserfall entdecken. Wem danach der Magen knurrt, der geht in eines der Restaurants, die zu den besten des Landes zählen.
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10 Obwohl der kleinste und beliebteste Nationalpark fast vor Besuchern platzt, gibt es keinen besseren Ort, um Kinder in die Wunderwelt des Regenwaldes einzuführen! Über die idyllischen Strände huschen Kapuzineraffen, im kristallklaren Wasser tummeln sich Braunpelikane und über den Wanderwegen klettern Faultiere durchs Geäst. Für sich allein hat man die Natur hier zwar nicht, aber der Park ist so atemberaubend schön, dass man ihn gern mit anderen teilt.
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11Der Nebelwald Monteverde, der sich über 105 km² erstreckt, verdankt seine beeindruckende Schönheit den Quäkern, die in den 1950er-Jahren aus Protest gegen den Koreakrieg nach Costa Rica auswanderten und sich hier fortan im Umweltschutz engagierten. An Monteverde fasziniert vor allem die Natur selbst: ein geheimnisvolles Niemandsland voller Nebel, mit moosbedeckten Lianen, grünen Farnen und prächtigen Bromelien, das von zahlreichen kleinen Flüssen durchzogen ist.
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12 An der Ostküste von Costa Rica bewegt man sich entspannt zu Reggae-Rhythmen, während die Pazifikküste ganzjährig die besten Surfbedingungen aufweist. Hier finden sich Stranddörfer, in denen das Geschehen ganz vom gewissenhaften Studium des Surfreports, dem Auftragen von Sonnencreme und dem Genuss einiger kühler Drinks bestimmt wird. Hier gibt es jede Menge Wellen für Anfänger und die verlässlichsten Surfbedingungen des Landes – darunter in Pavones die wohl zweitlängste left-hand break der Welt.
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Pavones
13Sarapiquí erlangte zu Zeiten der berüchtigten United Fruit Company als wichtige Hafenstadt Berühmtheit, bevor es landwirtschaftlich unbedeutend und später wegen der schäumenden Serpentinen des gleichnamigen Flusses zum Paradies für Paddler wurde. Heutzutage ist es immer noch ein Paddelparadies, aber auch gesegnet mit fantastischen Öko-Lodges und Waldschutzgebieten, wo Besucher in den unwirtlichen, sumpfigen Dschungel geführt und mit den Tieren des Waldes in Berührung gebracht werden.
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Goldbaumsteiger
14In Nosara treffen Surfer aus aller Welt auf Yogaanhänger. Zu den drei atemberaubenden Stränden führen mehrere unbefestigte Straßen, die sich um die Berge schlängeln. Unterkünfte gibt es in dem hübschen Surferort Playa Guiones mit seinen fantastischen Restaurants und dem wunderschönen Strand oder im abgelegenen romantischen Playa Pelada. Ein Einheimischer beschrieb die Gegend als „luxuriöses Dschungelleben“, und wer hätte nicht gerne mehr davon?
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Playa Guiones
15 Die präkolumbischen Kulturen Südamerikas verehrten ihn als heilig, später wurde er gejagt, weil seine langen schillernd grünen Schwanzfedern bei Königen als Kopfschmuck begehrt waren. Der ungewöhnliche juwelenfarbene Quetzal ist heute zwar weiter begehrt, aber nur noch als Teil des Birdwatching (Vogelbeobachtung). Obwohl er zu den bedrohten Arten zählt, bekommt man ihn zum Glück noch häufig in San Gerardo de Dota sowie in Lodges wie dem Mirador de Quetzaleszu sehen, insbesondere während der Brutzeit im April und Mai.
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16 Ausländer schwärmen von der Playa Sámara, einem halbmondförmigen grauen Sandstrand, der sich zwischen zwei felsigen Landzungen erstreckt. Hier kann man das Surfen lernen, mit dem Flugzeug über eine Schule von Walen hinwegfliegen oder einfach die vielen natürlichen Strände und Buchten genießen, die alle leicht zu Fuß oder mit dem Bus erreichbar sind. Daher erfreut sich das ruhige und entspannte Sámara bei Familien zunehmender Beliebtheit.
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17 Der Ausblick von der zerklüfteten Spitze des Cerro Chirripó, Costa Ricas höchstem Gipfel, über windgepeitschte Felsen und eisige Seen unterscheidet sich erheblich vom sonstigen Postkarten-Image. Trotzdem gehört die Zwei-Tages-Wanderung über den Wolken zu den herrlichsten Erlebnissen, die das Land zu bieten hat. Wanderer mit guter Kondition, die vor dem Morgengrauen aufbrechen, werden belohnt: Von oben sieht man den glutroten Sonnenaufgang und genießt den wunderbaren Panoramablick über die Karibik und den weiten Pazifik aus 3820 m Höhe.
JARIB / GETTY IMAGES ©
18San José ist das Zentrum der Tico-Kultur. In der Hauptstadt Costa Ricas leben Studenten, Intellektuelle, Künstler und Politiker. Obwohl San José nicht zu den schönsten Hauptstädten Mittelamerikas zählt, besitzt es einige klassizistische Gebäude aus der Kolonialzeit, grüne Wohnviertel, Museen mit Kunstschätzen aus Jade und Gold, ein Nachtleben bis zum Morgengrauen und einige exzellente Restaurants. Die Straßenkunst bringt Farbe ins Stadtbild und gibt Anlass zum Meinungsaustausch. Dem erfahrenen Reisenden hat „Chepe“ also einiges zu bieten.
FRANCISCO SOSA / GETTY IMAGES ©
19 Es gibt nichts Aufregenderes, als an superschnellen Ziplines durch das Blätterdach des Regenwaldes zu rauschen. Kinder werden zu Draufgängern, Erwachsene werden wieder zu Kindern. Die Baumgleitseile wurden in Santa Elena erfunden. Heute hat sich ihre Anzahl vervielfacht und es gibt ähnliche Anlagen in allen Teilen des Landes. Die besten Anbieter findet man aber immer noch in Monteverde, denn dort ist der Wald voller Tiere, es gibt einen feinen Nebel und ein spektakuläres Abendrot.
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20 Absolut lohnend ist eine Fahrt auf den landschaftlich reizvollen gewundenen Nebenstraßen des Valle Central, wo in den Hügeln allerlei Landwirtschaft betrieben wird und unzählige Kaffeesträucher gedeihen. Wer Wissenswertes über die Herkunft des magischen Getränks erfahren möchte, das für manch einen das Leben erst lebenswert macht, lässt sich durch eine der vielen interessanten Kaffeeplantagen führen. Zu den besten und besuchenswerten gehören Finca Cristina im Valle de Orosi und Café Britt Finca bei Barva.
MEGAPRESS / ALAMY STOCK PHOTO ©
Kaffeeplantage im Valle de Orosi
Costa-Rica-Colón (₡)
Spanisch, Englisch
Für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen ist kein Visum erforderlich.
Colones und US-Dollar werden überall genommen; man bekommt sie an Geldautomaten. Kreditkarten werden außer in den kleinsten Orten und Läden auf dem Lande akzeptiert.
Üblich sind 3G- und 4G-Systeme. Bei US-kompatiblen Handys muss mit teuren Roaming-Gebühren gerechnet werden.
Prepaid-SIM-Karten sind günstig und weit verbreitet.
Von den Mobilfunkanbietern (Claro, Kolbi, Movistar, TuYo) funktioniert Kolbi in entlegenen Gebieten am besten.
Central Standard Time (MEZ minus 7 Std.)
Selbst in der Trockenzeit gibt es ein paar Schauer; die Strandorte sind voller einheimischer Touristen.
Unterkünfte sollten weit im Voraus gebucht werden: Einige verlangen eine Mindestaufenthaltsdauer von zwei bis drei Tagen.
Es regnet immer häufiger und der Strom der Touristen reißt allmählich ab.
Die Straßen sind schlammig, die Flüsse steigen und Überlandfahrten werden zu einer echten Herausforderung.
Jetzt ist Regenzeit; die Stürme lassen die Wellen im Pazifik anschwellen – ideale Bedingungen für Surfer.
Die Landstraßen sind wegen der Flussüberquerungen oft unpassierbar.
Die Übernachtungspreise sinken erheblich.
Anywhere Costa Rica
(
www.anywherecostarica.com
) Ein guter Überblick über verschiedene Reiseziele vor Ort. Die Seite wird von einer Tourenagentur unterhalten, die gute Kritiken bekommt.
Essential Costa Rica
(
www.visitcostarica.com
) Der costa-ricanische Tourismusverband (ICT) unterhält eine Website mit allgemeinen Reiseinformationen sowie Reisetipps und Informationen zu den einzelnen Reisezielen.
The Tico Times
(
www.ticotimes.net
) Die Online-Ausgabe von Costa Ricas hervorragender englischsprachiger Zeitung; das Archiv kann man nach ausgezeichneten Reisetipps zu den unterschiedlichen Reisezielen durchsuchen.
Lonely Planet
(
www.lonelyplanet.com/costa-rica
) Informationen zu Reisezielen, Hotelbuchungen, Reiseforum und vielem mehr.
Landesvorwahl
+506
Internationale Auskunft
00
Notruf
911
Tourismusverband von Costa Rica
1-800-868-7476
Euro-Zone
1 €
607 ₡
Schweiz
1 sFr
558 ₡
USA
1 US$
547 ₡
Aktuelle Wechselkurse findet man unter www.xe.com
Schlafsaalbett: 8–15 US$
Mahlzeit in einer soda (preiswertes Lokal): 3–7 US$
Ungeführte Wanderungen: gratis
Fahrten in Regionalbussen: 1 US$ oder weniger
Einfaches Zimmer mit Bad: 20–50 US$ pro Tag
Essen in einem Touristenrestaurant: 5–12 US$
Fahrten mit Bussen eines guten Busunternehmens wie z. B. Interbus: 50–60 US$
Luxuriöse Strandlodges und Boutiquehotels: ab 80 US$
Essen in einem Restaurant mit internationaler Küche: ab 15 US$
Geführte Exkursionen mit Wildbeobachtung: ab 30 US$
Inlandsflüge: 50–100 US$
Geländewagenverleih für Fahrten vor Ort: ab 60 US$/Tag
Banken
Montag bis Freitag 9 bis 16, Samstag oft 9 bis 12 Uhr.
Bars & Clubs
20 bis 2 Uhr.
Geschäfte
Montag bis Samstag 8 bis 18 Uhr.
Regierungsbüros
Montag bis Freitag 8 bis 17 Uhr. Zwischen 11.30 und 13.30 Uhr geschlossen.
Restaurants
7 bis 21 Uhr. Gehobene Restaurants haben oft nur abends geöffnet. In abgelegenen Gegenden haben
sodas
oft nur zu den Mahlzeiten geöffnet.
Aeropuerto Internacional Juan Santamaría (San José)
Die Busse Alajuela–San José (1,10 US$) verkehren von 5 bis 22 Uhr vom Flughafen ins Zentrum von San José. Taxis nehmen zwischen 25 und 30 US$ und stehen am Taxistand bereit; die Fahrt dauert zwischen 20 Minuten und einer Stunde.
Interbus
fährt vom Flughafen zu den Unterkünften (15 US$ pro Erw., 7 US$ pro Kind unter 12 Jahren).
Aeropuerto Internacional Daniel Oduber Quirós (Liberia)
Von 6 bis 19 Uhr fahren Busse zum Mercado Municipal (stdl., 30 Minuten), allerdings nur montags bis freitags. Taxis von Liberia zum Flughafen kosten rund 20 US$. Es gibt am Flughafen keine Schalter von Autovermietern; man sollte die Leihwagen im Voraus reservieren. Die Firma trifft sich dann mit ihren Kunden am Flughafen.
Auto
Mit einem Mietwagen kommt man auch in Gegenden, die nicht von Bussen angefahren werden. Autos können in den meisten Städten gemietet werden. Ein Geländewagen kann von Vorteil sein (und ist in manchen Landesteilen sogar unbedingt notwendig); besser nicht nachts unterwegs sein.
Bus
Busse fahren zu ganz vernünftigen Preisen durchs ganze Land, allerdings recht langsam und in einige Orte nur sporadisch.
Flugzeug
Preiswerte Inlandsflüge zwischen San José und beliebten Reisezielen wie Puerto Jiménez, Quepos und Tortuguero sparen Fahrzeit.
Private Abholdienste
sind ideal für Tür-zu-Tür-Fahrten zwischen Orten. Einzel- und Gemeinschaftsshuttle wie Interbus oder Gray Line helfen Zeit sparen.
Mehr zum Thema Unterwegs vor Ort auf
Gültigkeit des Reisepasses
Visabestimmungen und Reisehinweise der eigenen Regierung prüfen
Reiseversicherung abschließen
Bestimmungen der Fluglinie hinsichtlich Gepäck, Camping- und Outdoor-Ausrüstung lesen
Impfpass aktualisieren
Bei Einreise mit dem eigenen Fahrzeug Deckung der Versicherung prüfen
Wer ein Auto mieten möchte, sollte den Führerschein und eine Kopie der eigenen Versicherungspolice haben
Badesachen
Kamera, Fernglas
Flipflops, Wanderschuhe
Sonnenbrille
Sonnenschutzmittel – ist in Costa Rica teuer
Auffüllbare Wasserflasche
Insektenschutzmittel mit DEET
Taschen- oder Kopflampe
Poncho
Erste-Hilfe-Set
In Costa Rica dauert alles oft länger als erwartet – man muss sich an den costa-ricanischen Rhythmus anpassen. Dies bedeutet, sich für Mahlzeiten Zeit zu nehmen, sich bei Verspätungen zu entspannen und diese als Möglichkeit zu nutzen, Einheimische kennenzulernen.
Nachtfahrten sollte man vermeiden, da Fußgänger, Tiere und Schlaglöcher auf den meist unbeleuchteten Straßen nur schwer auszumachen sind. Auf zweispurigen Straßen wird oft wild überholt.
Wer sich nach dem Weg erkundigt, sollte mehrere Leute fragen, denn die Ticos wollen helfen, auch wenn sie gar keine Ahnung haben.
Obwohl Kreditkarten sehr verbreitet sind, geht es in entlegenen Regionen oft nur mit Bargeld.
Ticos verwenden recht viel Slang, sodass selbst erfahrene Spanischsprecher sich an diese regionalen Varianten gewöhnen müssen.
Obwohl das Klima an den Küsten feuchtheiß ist, empfiehlt es sich, für höher gelegene Gegenden, z. B. Volcán Irazú und Monteverde, Pullover und eine Jacke mitzunehmen. Wer auf den Chirripó will, zieht mehrere Kleidungsstücke übereinander an. Auch Hut und Handschuhe sind wichtig. Für die feuchtheißen Regenwälder empfiehlt sich ein T-Shirt mit langen Ärmeln und eine leichte Hose gegen die Insekten.
In der Hochsaison vorher buchen, besonders in der Weihnachtszeit, über Silvester und zu Ostern (Semana Santa).
Hotels Gibt es von kleinen, familiengeführten bis zu Boutiquehotels und größeren Hotelanlagen.
B&Bs Im Land gibt es die verschiedensten Arten von B&Bs, die die Vielfalt der Landschaften und Eigentümer widerspiegeln.
Hostels In den viel besuchten Orten gibt es eine Fülle an Hostels, in denen es meist Schlafsäle, WLAN und Gemeinschaftsküchen gibt.
Apartments & Ferienhäuser Wer günstigere Preise und Individualität sucht, ist mit den vielen verschiedenartigen Apartments und Ferienhäusern bestens bedient.
Sowohl US-Dollar als auch costa-ricanische Colones werden überall im Lande akzeptiert und an Geldautomaten ausgegeben. Außer in kleinen Städten und Geschäften auf dem Lande werden überall Kreditkarten genommen.
Weitere Hinweise siehe >>
Auf Märkten und beim Organisieren privater Führungen oder Transfers, ist es durchaus üblich, einen Preis auszuhandeln. In allen anderen Fällen wird erwartet, dass man den angegebenen Preis zahlt.
Restaurants Viele Restaurants erheben normalerweise ein Bedienungsgeld von 10 %. Ist dies nicht der Fall, hinterlässt man ein kleines Trinkgeld als Ausdruck der Wertschätzung; man muss es aber nicht.
Hotels Es ist in einem gehobenen Hotel absolut üblich, dem Hotelpagen (1 bis 5 US$ pro Dienstleistung) und den Reinigungskräften (1 bis 2 US$ pro Tag) ein Trinkgeld zu geben, in preiswerteren Häusern fällt das Trinkgeld etwas geringer aus.
Taxis Taxifahrer erwarten in der Regel kein Trinkgeld, es sei denn es soll ein besonderer Service gewürdigt werden.
Fremdenführer Auf geführten Touren gibt man dem Führer 5 bis 15 US$ pro Tag und Person. Der Fahrer bekommt etwa die Hälfte. Naturgemäß hängt die Höhe des Trinkgelds von der Qualität des gebotenen Service ab.
Spanisch ist die Nationalsprache Costa Ricas. Es ist daher nicht nur höflich, sondern auch unbedingt erforderlich, ein paar Sätze zu sprechen, besonders in ländlichen Gebieten. Abgesehen davon haben nordamerikanische Touristen Englisch zur inoffiziellen Zweitsprache des Landes erklärt. Mit Ausnahme von einfacheren sodas (preiswerten Esslokalen), örtlichen Bussen und Läden, die nur auf Einheimische ausgerichtet sind, gibt es fast überall zweisprachige Speisekarten, Schilder und Broschüren.
Weitere Informationen siehe im Kapitel "Sprache" auf.
Costa-Ricaner sind zwar grundsätzlich sehr entspannt, legen aber auch großen Wert darauf, bien educado (höflich) zu sein. Ein freundlicher Gruß bei Augenkontakt, respektvolles Verhalten im Allgemeinen und ein Lächeln öffnen viele Türen.
Um Hilfe bittenDisculpe heißt das wichtige Zauberwort, wenn man jemanden anspricht. Um sich zu entschuldigen, sagt man perdón.
Besuch indigener Gemeinden Wer Fotos machen möchte, insbesondere von Kindern, sollte vorher unbedingt um Erlaubnis fragen. Dabei möglichst ordentlich gekleidet sein und keine Badesachen tragen.
Surfen Neulinge auf diesem Gebiet sollten zu ihrem eigenen Schutz erfahreneren Surfern und Schwimmern nicht in die Quere kommen.
Trampen In ländlichen Gegenden nicht ungewöhnlich. Wer bei Einheimischen mitfährt, sollte anbieten, die Benzinkosten zu teilen.
Oben ohne sonnen Oben ohne ein Sonnenbad zu nehmen gehört sich für Frauen in der Öffentlichkeit nicht; dies sollte man akzeptieren.
In der Hauptstadt vollzieht sich eine Revolution in der Gastronomie-Szene: Neue Restaurants und Cafés propagieren eine innovative Küche mit allerfrischesten Zutaten. Führend sind La Ventanita Meraki, Al Mercat und Café Miel.
Eine gemeinnützige Organisation hat die erste Slumführung durch El Triángulo, eine informelle Siedlung mit 2000 Leuten nördlich von San José, ins Leben gerufen. Auf der rücksichtsvoll angelegten Tour treffen die Gäste auf die jungen Unternehmer der dortigen Gemeinschaft. (siehe >>)
Der Grenzübergang Las Tablillas 6 km nördlich von Los Chiles wurde im Mai 2015 eröffnet. Durch die Brücke über den Río San Juan muss man nicht mehr mit dem Boot nach Nicaragua übersetzen. (siehe >>)
Zwischen Cañas und Liberia ist die Interamericana nun vierspurig ausgebaut. Bis 2017 soll die Straße komplett fertig sein.
In diesem Abenteuerpark am Meer unweit der Playa Matapalo können Besucher Querfeldeintouren mit entsprechenden Fahrzeugen machen, wandern, Rad fahren, reiten, Kajak fahren, tauchen, Stehpaddelboard fahren, surfen, Zipline-Abenteuer und vieles mehr erleben. (siehe >>)
Eine nachhaltige Tourismusinitiative, bei der die Besucher auf mehrtägigen Wanderungen durch die Dörfer auf der wildesten Halbinsel des Landes geführt und mit den Einheimischen vertraut gemacht werden. (siehe >>)
Die Rangerstation Sirena wurde umgebaut. Außerdem gibt es einen siebenstündigen Rundweg durch den Park, der an der Rangerstation Dos Brasos beginnt (siehe >>).
Ein privates Konsortium hat als neuer Eigentümer die Crestones Base Lodge, das Basiscamp am Chirripó, verbessert. Die Schlafsaalbetten kosten jetzt mehr (39 US$), dafür sind die Bettwäsche und drei Mahlzeiten inbegriffen. Das Buchen ist nach wie vor eine Herausforderung (siehe >>).
Die Wildauffangstation in Dominical nimmt verwaiste und verletzte Tiere sowie illegale Haustiere auf. Die Tiere werden weitervermittelt oder ausgewildert. (siehe >>)
Diese neue Firma ist die erste und einzige, die Stehboardpaddeltouren in Quepos anbietet. Sie veranstaltet Tagestouren an der Pazifikküste und gibt eine Einführung ins Stehboardpaddeln (siehe >>).
2014 wurden die präkolumbischen Steinkugeln, die bei Sierpe gefunden wurden zum Weltkulturerbe ernannt. Viele Menschen kommen hierher; so wird dieser vernachlässigte Teil Costa Ricas aufgewertet (siehe >>).
Weitere Tipps und Empfehlungen unter www.lonelyplanet.com/costa-rica
Playa Manuel Antonio
Allein schon der Strand mit den frechen Affen, dem perfektem Sand und dem türkisfarbenem Wasser ist das Eintrittsgeld in den Nationalpark wert.
Playa Grande
Dieser endlos scheinende Strand ist ideal zum Spazierengehen und ist bei den Lederschildkröten und bei Surfern sehr beliebt.
Playa Guiones
Der Strand mit seiner üppigen Vegetation und den sanften Wellen ist ideal zum Schwimmen, Surfen oder zum Umhertollen.
Playa Negra
Surfer lassen den Strand von Cahuita mit dem schwarzen Sand links liegen. Daher ist er ideal zum Schwimmen.
Parque Nacional Marino Ballena
An den langen, zerklüfteten Stränden mit den Kokospalmen fühlt man sich wie auf einer einsamen Wüsteninsel.
Mit zahlreichen schäumenden Stromschnellen und mangrovenbestandenen Wasserläufen sowie vielen guten Veranstaltern bietet Costa Rica auch für abenteuerlustige Wassersportler genau das Richtige.
Río Pacuare
Der Fluss ist mit seinen Runs der Klasse II, aber auch mit Stromschnellen bis zur Klasse IV ideal fürs Wildwasser-Rafting.
Río Sarapiquí
Dieser wenig besuchte Fluss ist super, um zu raften und das Kajakfahren zu erlernen.
Golfo Dulce
Mit ein bisschen Glück können Kajakfahrer mit Delfinen hinauspaddeln oder Meereshöhlen erforschen.
Kanäle von Tortuguero
Wer mit dem Kajak durch die Kanäle fährt, trifft auf eine Vielfalt von Vögeln und Wildtieren.
Río Savegre
Durch seine sanften Stromschnellen, die allerdings in der Regenzeit anschwellen, ist der Fluss ein ideales Übungsfeld für Rafting-Anfänger; die Ausflüge starten ab Quepos.
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Wildwasser-Rafting auf dem Río Sarapiquí
Salsa Brava
Dieser Break in der Karibik hat die höchsten Wellen im ganzen Land – im Dezember sind sie bis zu 7 m hoch.
Pavones
Einer der längsten Left-Hand-Breaks der Welt zieht Surfer von nah und fern an.
Dominical
Zahllose Fremde tauchen hier zum Surfen auf und wollen am liebsten gar nicht wieder weg.
Playa Guiones
Der beste Beach Break vor der größten Halbinsel, besonders wenn der Wind ablandig weht.
Playa Grande
Der verlässlichste Break des Landes zieht die Massen an – glücklicherweise ist der Strand so groß, dass er nie überfüllt wirkt.
Playa Hermosa
Mehrere schöne Strand Breaks für Profis; nur einen Katzensprung von den Breaks für Anfänger bei Jacó entfernt.
Selbst diejenigen, die den weißbäuchigen Smaragdkolibri nicht von einem graubrüstigen Waldzaunkönig unterscheiden können, sind von der Vogelwelt des Landes begeistert. Nahezu 900 Vogelarten flattern durch die Lüfte – mehr als in den gesamten USA und Kanada zusammen.
Rancho Naturalista
Vom Balkon dieser vogelverrückten Lodge wurden bisher mehr als 250 Vogelarten gesichtet.
Wilson Botanical Garden
Dieses private Naturschutzgebiet zieht viele seltene Vögel an, darunter auch einige, die nur in hohen Lagen anzutreffen sind.
Península de Osa
Obwohl sie in Costa Rica selten vorkommen, sind im Parque Nacional Corcovado und dessen Umgebung öfters Hellrote Aras zu sehen.
Parque Nacional Los Quetzales
Der Park wurde nach dem Quetzal, dem farbenprächtigen Göttervogel der Mayas, benannt.
Monteverde & Santa Elena
Aufgepasst: Hier gibt es den Fischertukan, Hämmerling und Motmot.
Parque Nacional Tortuguero
Ob Fischreiher, Milane, Fischadler, Eisvögel oder Aras: Die Liste der Vogelarten in diesem Park ist endlos lang.
Schöne Wanderwege im Regenwald und kilometerlange Strandspaziergänge, hohe Berge und faszinierende Nebelwälder: Wer Costa Rica in seiner ganzen landschaftlichen Vielfalt erleben will, zieht die Wanderstiefel an und marschiert los.
Parque Nacional Chirripó
Immer höher und höher: Der Wanderweg zu Costa Ricas höchstem Berg ist ein aufregendes (wenn auch etwas frostiges) Abenteuer.
Parque Nacional Corcovado
Die Wanderwege, die durch den Park führen, sind wirklich eine Herausforderung, bieten aber einzigartige Blicke auf die Wunder des Regenwaldes.
Nebelwald Monteverde
Absolut fantastisch geeignet für Tagesausflüge: Auf einer Wanderung durch die Schluchten des Nebelwaldes trifft man auf schöne Flora und Fauna.
Parque Nacional Volcán Tenorio
Die Wanderwege führen an Vulkanen und Wasserfällen vorbei. Wunderschön sind die blauen Morphofalter.
Volcán Barva
Der Aufstieg gestaltet sich etwas schwierig, aber er lohnt sich: Kraterseen und der stille Nebelwald breiten sich vor den Augen aus.
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Wanderer im Bosque Nuboso Monteverde
Die rauen Zeiten sind in Costa Rica schon lange vorbei. Heutige Besucher genießen den Luxus, den das Land zu bieten hat. Überall gibt es Exklusivunterkünfte, von denen viele auf Nachhaltigkeit ausgerichtet sind.
El Silencio
liegt am Rande einer Schlucht in einer endlos erscheinenden, sanften Hügellandschaft, ein kostbarer Ort der Ruhe inmitten des Nebelwaldes.
La Paloma Lodge
Die noble Dschungel-Lodge in Costa Ricas wildester Gegend liegt ziemlich weit ab vom Schuss.
Hotel Villa Caletas
liegt abgeschieden auf einem Felsvorsprung am Pazifik nördlich der Playa Herradura und bietet seinen Gästen absolute Ruhe, individuellen Service und atemberaubende Sonnenuntergänge.
Peace Lodge
Dieses Bilderbuch-Resort mit Rettungsstation bezaubert durch seine Lage am Volcán Poás und ist von Wanderwegen umgeben.
Obwohl Costa Ricas natürliche Ressourcen fast schon überstrapaziert sind, geben die zahlreichen hervorragenden Öko-Lodges den Besuchern eine Möglichkeit, ihren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, ohne dass sie auf einen gewissen Komfort verzichten müssten.
Casa Corcovado Jungle Lodge
Osas einzige zertifizierte Öko-Lodge liegt fernab der Zivilisation in der Nähe des wilden Corcovado.
Villa Blanca Cloud Forest Hotel & Nature Reserve
Die Villa Blanca erhielt in puncto Nachhaltigkeit die höchste Auszeichnung und bietet seinen Gästen exklusive ökologische Zimmer.
Pacuare Lodge
Diese vornehme Lodge am Fluss kann mit ihren hohen Standards und ihrem Abenteuerpotenzial gut und gerne auf Strom verzichten.
Arenas del Mar
Eindeutig die beste Öko-Lodge in der Nähe von Manuel Antonio. Das architektonisch anspruchsvolle Gebäude bietet Whirlpools mit Küstenblick.
Ecolodge San Luis
Eine der besten Öko-Lodges der Region. Vor der Tür liegt der Nebelwald von Monteverde.
Obwohl die Sicht je nach Saison und Klima variiert, sind die vielen kleinen Inseln, Höhlen und Felsformationen hervorragend für einen Tauch- oder Schnorchelgang geeignet.
Isla del Coco
Costa Ricas einziger Tauchspot der Weltklasse. In den Gewässern rund um diese Insel wimmelt es nur so von Meereslebewesen.
Isla del Caño
Verlässliche Unterwassersicht, Meeresschildkröten, Barrakudas und mit ein wenig Glück auch Buckelwale.
Isla Murciélago
Mantarochen, Bullenhaie und sogar Buckelwale ziehen durch die Gewässer dieser Insel.
Playa Manzanillo
Dieser Strand an der Karibik ist im September und Oktober der beste Spot des Landes, um zu schnorcheln.
Obwohl ein Trip aufs offene Meer hinaus ein teures Unterfangen sein kann, sind Costa Ricas Angelsportmöglichkeiten legendär.
Golfo Dulce
Die Boote, die von den kleinen Orten Puerto Jiménez und Golfito auslaufen, bringen so viele Fische zurück an Land, dass es schon fast weltrekordverdächtig ist.
Caño Negro
Der große Bestand an Tarpunen und die preiswerten Angelausflüge vor der Küste des Nördlichen Tieflands sind eine echte Alternative.
Quepos
Viele Kapitäne lenken die Boote mit den Angelausflüglern in die Gewässer vor Quepos, wo besonders Marline und Segelfische anbeißen.
San Gerardo de Dota
Das kristallklare Wasser des oberen Río Savegre eignet sich hervorragend zum Forellenfang.
Playa Grande
Die gewaltige Brandung spült riesengroße Fische gegen die Felsen und von dort an Land.
Jedes Jahr beginnt mit einer Invasion, denn dann fallen Nordamerikaner und heimische Touristen in den Strandorten ein, um zu feiern. Im Januar gibt es trockene Tage und gelegentliche Schauer am Nachmittag.
Bei diesem Festival in der zweiten Januarwoche dreht sich alles um Rodeoreiten und den Stierkampf. Es gibt eine religiöse Prozession, einige Musik- und Tanzveranstaltungen sowie einen Schönheitswettbewerb.
Das größte Musikevent in Jacó ist der Jungle Jam. Er erstreckt sich Mitte Januar über mehrere Tage und Bühnen rund um die Hauptveranstaltung im Dschungel vor der Stadt. (siehe >>)
Die kleine Stadt Palmares ist in der zweiten Hälfte des Monats zehn Tage lang Schauplatz von Reitturnieren und karnevalistischen Umzügen (www.fiestaspalmares.com). Stiere werden durch die Stadt getrieben, und Bier fließt in Strömen.
Der perfekte Reisemonat. Das Wetter ist ideal, und die Hotels verlangen noch keine Aufpreise. Der Himmel über der Halbinsel Nicoya ist klar und die Schildkröten sind bei der Eiablage.
Ende Februar steigt in Uvita das Envision Festival mit Feuertänzern und Performancekünstlern aller Art, Yoga, Musik und spirituellen Workshops. In der ersten Märzwoche verlagert sich das Festival nach Dominical. (siehe >>)
Ende Februar erwacht Liberia bei einem Schönheitswettbewerb und karnevalistischem Treiben mit Spielen und typischem Essen.
Das schöne Wetter setzt sich bis Anfang März fort, allerdings klettern die Preise in der vorösterlichen Karwoche, der Semana Santa, in der auch die nordamerikanischen Frühlingsferien beginnen, in die Höhe.
Alljährlich und meistens in der letzten Märzwoche setzen sich die Einheimischen farbenfrohe Masken auf (einige wiegen bis zu 20 kg) und versammeln sich auf dem Marktplatz von Barva, wo sie tanzen und einen Umzug abhalten. (siehe >>)
Der Umzug mit Tiersegnung findet am zweiten Sonntag im März in Escazú zu Ehren der Kutscher von Ochsenkarren statt. (siehe >>)
Ostern und die Semana Santa (Karwoche) können schon mal auf Anfang April fallen. Dann sind die Strände überfüllt und die Preise klettern nach oben. In Nicoya und Guanacaste ist es trocken und heiß; es regnet nur selten.
Das einwöchige Festival mit Umzügen, Konzerten und Tänzen wird zu Ehren des Nationalhelden von Costa Rica abgehalten, der 1856 im Kampf gegen die Truppen des amerikanischen Kolonialisten William Walker sein Leben ließ.
Dieses Festival mit den verschiedensten kulturellen Darbietungen findet alle zwei Jahre im April (oder März) an Orten in ganz San José statt. (siehe >>)
Preisbewusste Reisende, aufgepasst! Im Mai regnet es wieder häufiger. Die Nebensaison beginnt, und die Preise fallen. Obwohl das Wetter noch gut ist, gibt es viele Schnäppchen.
Auf einer der größten Landwirtschaftsausstellungen am 15. Mai können Besucher die Vielfalt der Produkte aus San Isidro und anderen Dörfern probieren.
Zahlreiche Niederschläge an der Pazifikküste lassen die Dünung anschwellen. Dies ist der Beginn der sogenannten grünen Saison, während der man Schnäppchen ergattern kann.
In den gleichnamigen Dörfern gibt es am 29. Juni religiöse Prozessionen.
Im Juli regnet es meist, besonders an der karibischen Küste. Hin und wieder gibt es auch trockene Abschnitte, die von den Ticos ve-ranillo (Sommer) genannt werden. Es regnet abends.
Die Fiesta de La Virgen del Mar findet an dem Samstag, der dem 16. Juli am nächsten liegt, in Puntarenas und an der Playa del Coco statt. Gefeiert wird mit einer bunten, hell erleuchteten Regatta und Bootsparaden.
Die Provinz Guanacaste, die bis Anfang des 19. Jh. zu Nicaragua gehörte, feiert am 25. Juli den Anschluss an Costa Rica. In Santa Cruz wird außerdem ein Rodeo veranstaltet.
Der Höhepunkt der Regenzeit – aber das bedeutet nicht, dass es am Vormittag nicht auch hell und sonnig sein kann. Wer nichts gegen ein wenig Regen einzuwenden hat, findet günstige Angebote von Hotels und für Ausflüge.
Zu Ehren der Schutzheiligen von Costa Rica findet am 2. August eine Prozession von San José nach Cartago statt.
Ein großer Teil der Halbinsel Osa steht unter Wasser. Jetzt ist die Hauptregenzeit, von den Ticos auch „temporales del Pacífico“ genannt. Für einen Besuch an der Pazifikküste ist dies die preisgünstigste Jahreszeit.
Höhepunkt des costa-ricanischen „Independence Day“ ist ein Stafettenlauf, bei dem eine „Freiheitsfackel“ von Guatemala nach Costa Rica gebracht wird. Die Fackel erreicht Cartago am Abend des 14. August, dann wird die Nationalhymne angestimmt.
Viele Straßen werden unpassierbar, wenn die Flüsse wegen des Regens anschwellen. Der Oktober ist der regenreichste Monat. Viele Lodges und Büros sind geschlossen.
Am 12. Oktober wird in Puerto Limón zu Ehren von Kolumbus Karneval gefeiert.
Im November ist das Wetter wechselhaft. Nachdem es monatelang geregnet hat, ist der Parque Nacional Corcovado schwer zugänglich. Gegen Ende des Monats klart der Himmel dann langsam wieder auf.
Familien besuchen die Gräber ihrer Angehörigen und veranstalten Umzüge zu Ehren der Toten – ein hübsch anzusehendes Fest am 2. November.
Anfang Dezember ist eine gute Reisezeit. Das Wetter wird besser und es ist überall noch ruhig. Um die Weihnachtszeit ändert sich das schlagartig. Es wird empfohlen, rechtzeitig im Voraus zu buchen.
Zwischen Weihnachten und Silvester wird in San José eine Woche lang gefeiert: Rodeos, Cowboys, Fahrgeschäfte, frittiertes Essen und natürlich Alkohol. Jeden Tag strömen Zehntausende Ticos in die Stierkampfarena des Vorortes Zapote. (siehe >>)
Männer lassen sich volllaufen und tragen hölzerne Teufelsmasken und Jutesäcke. So spielen sie den Kampf zwischen den indigenen Völkern und den Spaniern nach. (In ihrer Version verlieren die Spanier übrigens). Findet vom 30. Dezember bis zum 2. Januar in Boruca und vom 5. bis 8. Februar in Curré statt. (siehe >>)
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Kostümierter Karnevalist in Boruca bei der Fiesta de los Diablitos
DAN KITWOOD /GETTY IMAGES ©
Hölzerne Masken bei der Fiesta de los Diablitos
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Von dieser Reise haben schon viele geträumt: Costa Rica, ein Paradies mit brodelnden Vulkanen, tropischen Parks und schaurigen Nebelwäldern.
Von San José geht es in nördlicher Richtung nach La Fortuna. Nach einer erfrischenden Wanderung durch den Wald am Rand des Volcán Arenal kann man in den besten heißen Quellen des Landes ausspannen. Weiter geht es mit dem Boot über die Laguna de Arenal und danach mit dem Bus nach Monteverde, wo man auf einem Spaziergang durch die Reserva Biológica Bosque Nuboso Monteverde mit etwas Glück den scheuen Quetzal erspäht. Als Nächstes folgt ein Tag am Strand. In westlicher Richtung geht es nach Playa Tamarindo, der Partyhochburg von Guanacaste, mit idealen Surfbedingungen, erstklassigen Restaurants und einem aufregendem Nachtleben. Weiter südlich kann man sich Wasserfälle anschauen, im entspannten Montezuma haltmachen, wo Jetboote nach Jacó übersetzen, einer weiteren Stadt mit guten Surfspots und wildem Partyleben. Einen halben Tag dauert die Busfahrt von dort nach Quepos, dem Ausgangspunkt für einen Besuch im Parque Nacional Manuel Antonio. Ein Tag dort beginnt mit einer Dschungelwanderung, bei der man auch viele Möglichkeiten zur Tierbeobachtung hat, und endet mit einem Picknick sowie einem Bad im Meer.
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Nach der Ankunft in San José geht es zu den Hängebrücken und der atemberaubenden Landschaft der Reserva Biológica Bosque Nuboso Monteverde. Interessant ist allein schon die Beobachtung der Nebelschwaden, die über die dichten Wälder hinwegziehen, aber auch die vielen Seilrutschen und Stege in schwindelerregender Höhe versprechen schöne Naturerlebnisse.
Weiter geht es mit dem Bus zum Volcán Arenal, dem größten aktiven Vulkan des Landes. Obwohl er keine Lava spuckt, ist und bleibt der Arenal ein faszinierender Anblick. Nach den Wanderungen sind die heißen Quellen vor Ort eine willkommene Abwechslung.
Die Öko-Lodges des nördlichen Tieflands liegen abseits der touristischen Gegend. Nach einigen Tagen bei den freundlichen Ticos geht es weiter nach La Virgen zum Rafting auf den wilden Wassern des Río Sarapiquí.
Man sollte bei seiner Reisevorbereitung wenigstens einige Tage für das Strandleben einplanen. Erste Anlaufstation ist Playa Tamarindo, wo man Party machen, die besten Gerichte des Landes probieren und surfen lernen kann. Wer zur Schildkrötensaison hier ist, kann in Playa Grande bei der sehenswerten Eiablage der Lederrückenschildkröten dabei sein.
Nun kann jeder selbst entscheiden, ob er oder sie lieber hierbleiben oder mit dem Bus Richtung Süden fahren und den Strand und die moderne Küche in Playa Sámara oder die Wellen in Mal País & Santa Teresa aufsuchen möchte. So langsam kommt man am Ende der Reise beim Yoga in Montezuma zur Ruhe und fährt per Schiff und Bus zurück nach San José. Der Weg führt über Jaco, wo man noch die letzten Sonnenstrahlen genießen und ein Mahl einnehmen kann.
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Los geht es im Parque Nacional Carara, der Heimat des Hellroten Aras. Dann geht es Richtung Süden nach Quepos, einem Ausgangspunkt für den Parque Nacional Manuel Antonio. Hier reicht der Regenwald bis ans Meer hinunter und bietet Schutz für seltene Tiere, darunter die bedrohten Totenkopfäffchen. Weiter Richtung Süden lohnt ein Stopp an den Straßenständen mit ceviche und ein Besuch im Hacienda Barú National Wildlife Refuge, um dort Faultiere aufzuspüren; alternativ kann man sich auf der Suche nach guten Wellen auch südwärts nach Dominical begeben. Wer lieber an einsamen Stränden wandert, fährt nach Uvita weiter, wo vor der Küste im Parque Nacional Marino Ballena Wale zu sehen sind. Von Uvita aus geht es zur Península de Osa, von wo aus Reisen durch den Nationalpark, der die besten Möglichkeiten des Landes zur Tierbeobachtung bietet, starten. In der Bahía Drake am Nordende des Parks taucht man wieder auf. Hier lässt es sich in paradiesischen Buchten schwimmen. Mit der Fähre kehrt man durch das längste Mangrovengebiet Mittelamerikas nach Sierpe zurück, wo die Steinkugeln aus präkolumbischer Zeit zu finden sind.
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Abenteurer, die Costa Ricas wilde Seite erleben möchten, sollten die Pazifikküste entlangfahren oder direkt nach Puerto Jiménez fliegen, dem Sprungbrett zur Península de Osa. Dann kann man einen oder zwei Tage mit dem Kajak durch die Mangroven gleiten und den Charme der Stadt genießen. Das unbestrittene Highlight Osas ist der Parque Nacional Corcovado, das Kronjuwel unter Costa Ricas Nationalparks. Am besten erkundet man die Dschungel- und Strandpfade mit einheimischen Guides, die mit geübten Augen Tapire und seltene Vögel ausmachen. Mutige Wanderer können das Areal einmal komplett durchqueren. Dann geht es zurück nach Puerto Jiménez und auf der Costanera Sur nach Uvita, wo man an einsamen Stränden spazieren gehen und im Parque Nacional Marino Ballena surfen und schnorcheln kann. Weiter in die Berge kommt man mit Bussen Richtung San Gerardo de Rivas, wo man sich einen Tag an die Höhe gewöhnt und durch das Naturschutzgebiet Cloudbridge wandert. Zum Schluss wartet noch ein zweitägiger Abenteuerausflug auf den Chirripó, den höchsten Gipfel des Landes.
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Um das „andere Costa Rica“ zu erkunden steigt man in San José in den erstbesten Bus nach Cahuita, die entspannte Hauptstadt afro-karibischer Kultur und Tor zum Parque Nacional Cahuita. Hier kann man durchatmen, bevor es weiter nach Puerto Viejo de Talamanca geht, dem Zentrum des karibischen Nachtlebens. Dort mietet man am besten ein Fahrrad und radelt nach Manzanillo, wo das Refugio Nacional de Vida Silvestre Gandoca–Manzanillo mit tollen Angeboten zum Schnorcheln, Kajakfahren und Wandern lockt.
Wer es gern noch exotischer und abgeschiedener hätte, nimmt in Moín ein Boot und folgt den Kanälen entlang der Küste nach Tortuguero, wo Schildkröten ihre Eier im Sand vergraben. Das eigentliche Highlight ist aber eine Kanufahrt durch die mangrovenbestandenen Kanäle des Parque Nacional Tortuguero, eine Art Amazonasdschungel im Kleinformat. Wer genug Tiere gesehen hat, fährt mit dem Wassertaxi und mit Bussen über die winzigen Städtchen Cariari und Guápiles zurück nach San José. Von Guápiles aus gelangt man durch offenes Farmland zum Parque Nacional Braulio Carrillo.
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Im Valle Central erwarten die Besucher schlafende Vulkane, starker Kaffee und das spirituelle Herz des Landes. Die reizvolle Route beginnt mit der Wanderung zu den Vulkanseen und zum Volcán Poás, um einen Blick in den Krater eines der zugängstlichsten aktiven Vulkane Costa Ricas werfen zu können. Weiter geht es nach San Isidro de Heredia, um dort gerettete Faultierbabys und Tukane zu sehen sowie eine Kostprobe der regionalen Geschichte der Schokolade zu bekommen. Danach fährt man mit dem Floß auf dem Río Pacuare, einer der besten Wildwasserstrecken des Landes. Hier raftet man durch eine der schönsten Landschaften Mittelamerikas. Beim Monumento Nacional Arqueológico Guayabo, der einzigen Ausgrabungsstätte des Landes von Bedeutung, können die Besucher Petroglyphen und Aquädukte bestaunen. Zum Schluss geht es südlich ins Herz des Valle de Orosi, des Kaffeeanbaugebiets Costa Ricas. Dort führt die 32 km lange Tour an der ältesten Kirche des Landes und an grünen Hügeln vorbei. Die Tour endet bei dem großartigsten Kirchenbauwerk aus der Kolonialzeit, der Basílica de Nuestra Señora de Los Ángeles in Cartago.
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Refugio Nacional de Vida Silvestre Gandoca-Manzanillo
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Valle de Orosi
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Lange Küsten, warmes Wasser und ein breites Spektrum an Nationalparks und Naturschutzgebieten machen Costa Rica zu einem Tummelplatz für aktive Reisende. Ob man die Einsamkeit der Wildnis sucht oder Wander- und Raftingabenteuer, die auch Kindern Spaß machen; ob man Lust auf Surfen oder Trekkingtouren im Dschungel hat – hier findet jeder das passende Abenteuer.
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Playa Guiones, Nosara
Die besten Surfstrände für Anfänger
Playas Tamarindo, Jacó und Sámara
Die besten Wanderungen
Cerro Chirripó, Corcovado Through-Hike
Die besten Tauchplätze
Isla del Coco, Isla del Caño
Die besten Orte zur Vogelbeobachtung
Parque Nacional Corcovado
Der schönste Regenwald für Familien
Parque Nacional Manuel Antonio
Der beste Ort zum Wildwasserrafting
Río Pacuare
Die Wandermöglichkeiten in Costa Rica sind scheinbar unbegrenzt. Mit seinen Bergen, Schluchten, Urwäldern, Nebelwäldern und zwei Küsten ist das Land eines der schönsten und abwechslungsreichsten Wanderziele Mittelamerikas.
Die Wege und Strecken sind je nach Schwierigkeitsgrad gestaffelt. In den von Touristen bevölkerten Gebieten wie Monteverde und Santa Elena sind die Wanderwege gut ausgeschildert und manchmal befestigt. Das ist fantastisch, wenn man mit Kindern unterwegs ist oder man sich nicht gut orientieren kann. Wer längere Trekkingtouren unternehmen möchte, findet in den abgelegenen Gegenden des Landes ein gutes Angebot.
Möglichkeiten zu leichten Wanderungen bietet ein Großteil der Naturparks und Reservate. Meistens können sich Wanderer auf Schilder und Karten als Orientierungshilfen verlassen, je mehr Erfahrung man aber hat, desto leichter fällt es natürlich, sich zurechtzufinden. Mit guten Wanderschuhen, reichlich Wasser und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten können Abenteuerlustige auch mehrere kürzere Tageswanderungen zu einer längeren Tour kombinieren. Die Infozentren an den Parkeingängen helfen gerne bei der abschließenden Planung der Route.
Mit angemessener Ausrüstung sind auch anspruchsvollere Mehrtagestouren kein Thema. Die Top-Herausforderungen in Costa Rica sind die Besteigung des Cerro Chirripó, die Durchquerung des Nationalparks Corcovado und die Wanderung ins Zentrum des Internationalen Parks La Amistad. Den Chirripó kann man auf eigene Faust besteigen, doch für den Großteil von La Amistad und für alle Wanderungen im Corcovado sind örtliche Guides unerlässlich.
Um lange Strecken zu wandern, reist man am besten in der Trockenzeit (Dezember bis April) an. Den Rest des Jahres sind die Flüsse unwegsam und die Wege oft überflutet. Im Hochland ist Wandern bei Regen anstrengender, und die kahle Landschaft bietet zudem wenig Schutz.
Costa Rica ist feuchtheiß, lange Strecken in diesem Tropenklima, bei denen man außerdem von Mücken geplagt wird, können die Kondition ganz schön beanspruchen. Wanderer sollten leichte Kleidung tragen, die rasch trocknet. Überhitzung und Flüssigkeitsmangel sind die größten Probleme auf einer Wanderung, daher sollte man immer genügend Wasser bei sich haben und hin und wieder eine Pause einlegen. Wichtig sind robuste, bequeme Wanderschuhe und eine leichte Regenjacke.
Leider berichten Leser hin und wieder, dass sie auf den abgelegeneren Wanderwegen ausgeraubt wurden. Obwohl dies nur selten vorkommt, ist es ratsam, zur Sicherheit in einer größeren Gruppe aufzubrechen. Ein einheimischer Fremdenführer kann sicherstellen, dass man sich nicht verläuft, und unterwegs auch noch eine Menge Wissenswertes über die Tiere und Pflanzen ringsum berichten.
Einige Parks halten Wanderkarten bereit, das ist aber eher die Ausnahme. Wer auf eigene Faust lange Strecken zurücklegen will, besorgt sich die erforderlichen Karten am besten vorher in San José.
Einige empfehlenswerte Anbieter von Trekking-Touren in Costa Rica:
Osa Wild organisiert in Kooperation mit einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Organisation zahlreiche Wanderungen in Osa.
Costa Rica Trekking Adventures bietet mehrtägige Trekking-Touren in Chirripó, Corcovado und Tapanti an.
Osa Aventura hat sich auf Wanderungen durch den Corcovado spezialisiert.
Neben Flip-Flops sollte man unbedingt stabile Wanderschuhe mitnehmen.
Gummistiefelgibt es in jedem Eisenwarenladen (ca. 6 US$). Sie sind praktisch unverwüstlich, schützen vor Krabbeltieren und werden abends einfach abgespritzt. Leider sind sie nicht superbequem und wenn sie voller Wasser oder Dreck sind, hat man den ganzen Tag nasse Füße.SportsandalenChacos, Tevas oder Crocs eignen sich hervorragend zum Raften oder zur Flussdurchquerung, obwohl sie die Füße nicht besonders gut schützen.Wasserdichte WanderstiefelVor einer anstrengenden Wanderung in die Berge sollte man sich robuste, wasserdichte Wanderstiefel kaufen.Point und Beach Breaks, Lefts und Rights, Riffe und Flussmündungen, warmes Wasser und Wellen rund ums Jahr machen Costa Rica zu einem Lieblingsziel aller Surfer. Als Faustregel gilt: Die Pazifikküste hat gegen Ende der Regenzeit im Dezember meist die stärkere Dünung und die größeren Wellen, die Karibik ist dafür von November bis Mai bei Surfern der absolute Hit. Aber eigentlich wartet irgendwo das ganze Jahr über eine Welle auf ihren Surfer.
Einsteiger können in fast allen größeren Surfgebieten Unterricht nehmen – beliebt sind etwa Jacó, Dominical und Tamarindo an der Pazifikküste. Bei starker Strömung ist Surfen zwar nicht ganz ungefährlich, generell ist es aber auch für Kinder und Anfänger kein Problem. Trotzdem sollte man zunächst an einem Kurs teilnehmen und sich vor Ort immer erst einmal über die aktuellen Bedingungen informieren, bevor man recht blauäugig aufs Wasser hinauspaddelt.
Überall in Costa Rica gibt es große (wenn auch nicht gigantische) Wellen und viele davon bieten lange und schnelle Rides, die perfekt für Fortgeschrittene sind. Das besondere Extra: Costa Rica ist eines der wenigen Länder auf diesem Planeten, wo man an einem Tag auf zwei verschiedenen Ozeanen surfen kann. Fortgeschrittene Surfer mit viel Erfahrung können sich hier mit einigen der bekanntesten Wellen der Welt messen. Zu den Top-Spots zählen die Surf-Spots Ollie’s Point und Witch’s Rock vor dem Santa-Rosa-Sektor der Área de Conservación Guanacaste sowie Mal País und Santa Teresa, wo auch die zu den mächtigen Wellen passende Atmosphäre herrscht. Außerdem gibt es noch Playa Hermosa, dessen große, schnelle Curls hartnäckige (und erfahrene) Wellenjäger anziehen, Pavones mit der legendären langen Left im Golfo Dulce sowie die berüchtigte Salsa Brava von Puerto Viejo de Talamanca, die allerdings wirklich nur etwas für sehr erfahrene Surfer ist!
Die meisten internationalen Airlines akzeptieren Surfbretter (ordentlich verpackt in einer gut gepolsterten Surfbrett-Tasche) als eines von zwei regulären Gepäckstücken, auch wenn der Transport in Zeiten steigender Kraftstoffpreise immer schwieriger (und natürlich teurer) wird. Inlandsflüge sind für den Transport der Surfbretter problematischer. Zwar darf man Surfbretter (gegen eine Extragebühr) mitführen, aber nur, wenn das Brett nicht länger als 2,10 m ist.
Alternativ kann man sich einfach in Costa Rica ein neues oder gebrauchtes Board kaufen und es vor der Abreise wieder verkaufen. Surfbretter gibt es in Jacó, Mal País, Santa Teresa und Tamarindo. Normalerweise bekommt man ein preiswertes Longboard für ca. 250–300 US$, ein preiswertes Shortboard kostet ca. 150–200 US$. Zahlreiche Surfshops kaufen Surfbretter auch für die Hälfte des ursprünglichen Preises zurück.
Außerdem vermieten Ausrüster in vielen beliebten Surforten alle Sorten von Boards, reparieren Schäden und Risse, geben Unterricht und organisieren Ausflüge. Empfehlenswerte Ziele hierfür sind Jacó, Tamarindo, Pavones und Puerto Viejo de Talamanca.
Costa Rica Surf Camp Ausgezeichnete Lehrer mit offizieller Zulassung, nettes Lehrer-Schüler-Verhältnis.
Dominical Surf Adventures Gute Adresse in Dominical für Surfunterricht.
Iguana Surf Playa Tamarindos traditioneller Surfshop bietet Unterricht, Surfbrett-Verleih sowie jede Menge Tipps.
Caribbean Surf School Hershel, der in Puerto Viejo de Talamanca wohnt, gehört zu den besten Surflehrern in der Karibik.
Pura Vida Adventures (in USA 415-465-2162; www.puravidaadventures.com; Playa del Carmen) Ausgezeichnetes Surf- und Yoga-Camp nur für Frauen an der Playa El Carmen.
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KRYSIA CAMPOS / GETTY IMAGES ©
Farbenfroher Arakanga
Costa Ricas Artenreichtum ist legendär, und das Land bietet einmalige Möglichkeiten für die Tier- und Vogelbeobachtung. Die meisten Besucher sind bereits mit den berühmtesten und am weitesten verbreiteten Tierarten vertraut. Überall sieht man Affen, die von Baum zu Baum springen, Faultiere, die sich an Äste klammern, und Tukane, die unterhalb der Baumwipfel elegant dahingleiten. Besonders Kleinkinder, die schon unzählige Male im Zoo waren, lieben es, Tiere in der Wildnis zu entdecken und wiederzuerkennen.
Für die etwas älteren Kinder sollte man Checklisten und Bestimmungsbücher immer mit dabeihaben, um ihren Wissensdurst auch ausreichend stillen zu können. Wer ganz sicher sein möchte, welchen Tieren er begegnet, der kann sich vor Antritt der Reise ein farbig bebildertes Bestimmungsbuch besorgen, um die Tiere eindeutig zu identifizieren.
Sehr empfehlenswert sind gute Ferngläser und für erfahrene Vogelbeobachter ist ein Spektiv unumgänglich. Die vielen Wanderwege in den Parks bieten unzählige Gelegenheiten, seine persönliche Liste um Dutzende neuer Vogelarten zu erweitern.
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Faultiere im Parque Nacional Cahuita
Costa Ricas Artenreichtum ist legendär, an jeder Biegung wimmelt es nur so von Vögeln. Und hin und wieder bedarf es der Hilfe eines erfahrenen Reiseführers, um sie zu entdecken.
Aratinga Tours (2574-2319; www.aratinga-tours.com) Einige der besten Touren des Landes werden von dem belgischen Ornithologen Pieter Westra geführt.
Tropical Feathers (www.costaricabirdingtours.com; Ecke Barrio Laboratorio & Calle Mariposa) Der Inhaber und zugleich Fremdenführer Noel Ureña hat eine über 16-jährige Erfahrung in der Organisation von Vögelbeobachtungs-Touren.
Bird Treks (in USA 717-548-3303; www.birdtreks.com) Internationales Touristikunternehmen, das mit höchst unterhaltsamen und qualifizierten Führern in Costa Rica aufwarten kann.
Parque Nacional Corcovado Der Park im Herzen der Península de Osa beherbergt die meisten Tiere des Landes.
Área de Conservación Guanacaste, Santa Rosa Sector Der tropische Trockenwald an der Pazifikküste hat ein einzigartiges Ökosystem.
Parque Nacional Tortuguero Kanäle und Wasserstraßen eignen sich hervorragend zur Vogelbeobachtung.
Refugio Nacional de Vida Silvestre Caño Negro Weite Sumpfgebiete bieten Zuflucht für Reptilien und Vögel.
Monteverde & Santa Elena Diese Naturschutzgebiete bieten einen einzigartigen Einblick in das Ökosystem des Nebelwaldes.
Laguna de Arenal ist das unumstrittene Windsurf-Zentrum Costa Ricas (und außerdem auch zunehmend ein bedeutendes Zentrum der Kitesurfer).
Von Dezember bis in den April hinein sind die Winde stark und wehen beständig. In der Trockenzeit betragen sie durchschnittlich 20 Knoten, mit Spitzenwerten von oftmals 30 Knoten. Windstille Tage sind hier dagegen eher eine Seltenheit. Der See hat das ganze Jahr über eine Temperatur von 18 bis 21 °C und einen Meter hohe Wellen.
Wer wärmeres Wasser (allerdings bei unbeständigerem Wind) bevorzugt, sollte nach Puerto Soley in der Bahía Salinas fahren.
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Rafting auf dem Río Sarapiquí
Seit den 1980er-Jahren ist Wildwasser-Rafting eine der angesagtesten Outdooraktivitäten in Costa Rica. Die Flüsse des Landes bieten sehr unterschiedliche Wildwasserreviere – das breite Spektrum reicht von familienfreundlichen Flussläufen der Klasse I bis hin zu schwer zu steuernden Stromschnellen der Klasse V.
Anfänger finden das ganze Jahr über Möglichkeiten zum Raften, erfahrene Sportler kommen vor allem in den „wilden“ Monaten von Juni bis Oktober.
Auch von Region zu Region gibt es große Unterschiede: Bei Manuel Antonio an der zentralen Pazifikküste sind die Gewässer ruhiger, der Río Pacuare im Valle Central bietet dagegen Weltklasse-Abfahrten. Weil beim Wildwasserraften in Costa Rica die Anwesenheit eines geprüften Guides Vorschrift ist, müssen die Touren grundsätzlich über eine seriöse Agentur gebucht werden
Auch Kanufahrten sind in Costa Rica sehr beliebt. Das Dörfchen La Virgen im nördlichen Tiefland ist die inoffizielle Kanu-Hauptstadt des Landes und der beste Ort, um andere Kanufahrer zu treffen. Der Río Sarapiquí bietet eine eindrucksvolle Vielfalt, die allen Alters- und Könnensstufen gerecht wird.
