26,99 €
Lonely Planet E-Books für dein Smartphone, Tablet oder E-Book Reader!
Spare Gewicht im Gepäck und nutze viele praktische Feature auf deiner nächsten Reise:
- Navigiere schnell und einfach im E-Book mit unseren hilfreichen Links
- Weblinks führen dich direkt zu weiteren Infos
- Offline-Karten (inkl. Zoom) + Google Maps Links zeigen dir den Weg
NEU: Karten mit einem Klick downloaden, ausdrucken, mitnehmen oder speichern – vermeide Roaming im Ausland!
- Durchsuche den Text in Sekunden nach beliebigen Stichworten
- Mache Notizen und Lesezeichen und erstelle dir ganz einfach einen individuellen Reiseplan
E-Book basiert auf: 6. Auflage 2017
Mit dem Lonely Planet China auf eigene Faust durch das Reich der Mitte! Etliche Monate Recherche stecken im Kultreiseführer für Individualreisende. Auf mehr als 1000 Seiten geben die Autoren sachkundige Hintergrundinfos zum Reiseland, liefern Tipps und Infos für die Planung der Reise, beschreiben alle interessanten Sehenswürdigkeiten mit aktuellen Öffnungszeiten und Preisen und präsentieren ihre persönlichen Entdeckungen und Tipps. Erfahren Sie alles Wissenswerte über Land und Leute, Gesellschaft und Alltagsleben, religiöse Symbolik und historische und moderne Architektur. Und nehmen Sie sich viel Zeit - China ist ein einziges Erlebnis. Für jeden größeren Ort gibt es eine Auswahl an Unterkünften und Restaurants für jeden Geschmack und Geldbeutel. Abgerundet wird der Guide durch Übersichts- und Detailkarten, ein Farbkapitel zu den 30 Top-Erlebnissen, Reiserouten, Themen-Kapitel Chinesische Kampfkunst und - damit Sie gut durchs Land kommen - einen Sprachführer.
Der Lonely-Planet- Reiseführer China ist ehrlich, praktisch, witzig geschrieben und liefert inspirierende Eindrücke und Erfahrungen. Ob Backpacker, Pauschalreisender oder 5-Sterne-Tourist - mit dem Lonely Planet im Gepäck sind Sie garantiert bestens gerüstet. Willkommen im Land des Lächelns!
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 3004
Veröffentlichungsjahr: 2017
REISEPLANUNG
Willkommen in China
Chinas Top 30
Gut zu wissen
China für Einsteiger
Wie wär’s mit …
Monat für Monat
Reiserouten
Essen wie die Einheimischen
Kreuzfahrt auf dem Jangtse
China im Überblick
REISEZIELE IN CHINA
BEIJING
Rund um Beijing
Ming-Gräber
Chuandixia
Wanping
Verbotene Stadt
DIE GROßE MAUER
Die Geschichte der Großen Mauer
Besuch der Mauer
Mutianyu
Gubeikou
Jiankou
Zhuangdaokou
Jinshanling
Huanghua Cheng
Badaling
TIANJIN & HEBEI
Tianjin
Hebei
Shijiazhuang
Zhengding
Yujiacun
Chengde
Shanhaiguan
Jimingyi
LIAONING
Dalian
Rund um Dalian
Dandong
Shenyang
Xingcheng
JILIN
Changbai Shan
Yanji
Ji’an
Skiresort Beidahu
Changchun
HEILONGJIANG
Harbin
Mudanjiang
Jingpo Hu
Wudalianchi
Mohe
SHANDONG
Ji’nan
Zhujiayu
Tai’an
Tai Shan
Qufu
Zoucheng
Qingdao
Lao Shan
Yantai
Penglai
JIANGSU
Nanjing
Suzhou
Mudu
Tongli
Luzhi
Zhouzhuang
ZHEJIANG
Hangzhou
Moganshan
Wuzhen
Nanxun
Xinye
Zhuge
Siping
Jinhua
Putuoshan
Ningbo
Shaoxing
SHANGHAI
Rund um Shanghai
Zhujiajiao
Der Bund
FUJIAN
Xiamen
Gulang Yu
Fujian-tulous
Quanzhou
Rund um Quanzhou
Fuzhou
Wuyi Shan
SHANXI
Datong
Rund um Datong
Wutai Shan
Taiyuan
Rund um Taiyuan
Pingyao
Rund um Pingyao
Qikou
Jincheng
Rund um Jincheng
SHAANXI
Xi’an
Rund um Xi’an
Hua Shan
Hancheng
Yulin
ANHUI
Tunxi
Xidi
Hongcun
Pingshan
Shexian
Huangshan
Jiuhua Shan
Hefei
HENAN
Zhengzhou
Nanjiecun
Song Shan & Dengfeng
Luoyang
Rund um Luoyang
Guoliangcun
Kaifeng
Zhuxian Zhen
HUBEI
Wuhan
Jingzhou
Rund um Jingzhou
Wudang Shan
Shennongjia
Yichang
JIANGXI
Nanchang
Rund um Nanchang
Lushan
Jingdezhen
Wuyuan
Rund um Wuyuan
Sanqing Shan
Longhu Shan
Longnan
HUNAN
Changsha
Shaoshan
Heng Shan
Zhangjiajie
Dehang
Fenghuang
Altstadt von Hongjiang
Furong Zhen
China in Bildern
HONGKONG
MACAU
GUANGDONG
Guangzhou
Rund um Guangzhou
Foshan
Kaiping
Yangjiang
Zhaoqing
Rund um Zhaoqing
Qingyuan
Nationalpark Nanling
Shenzhen
Zhuhai
Chaozhou
Rund um Chaozhou
Meizhou
Dabu
Altstadt von Chayang
Altstadt von Baihou
Shantou
HAINAN
Haikou
Rund um Haikou
Zentrales Hochland
Baoting
Die Ostküste
Bo’ao
Shimei-Bucht & Sonne-und-Mond-Bucht
Sanya (Dadonghai)
Xinglong
GUANGXI
Guilin
Rund um Guilin
Ziyuan
Reisterrassen von Longji
Sanjiang
Yangshuo
Rund um Yangshuo
Liugong
Xingping
Huangyao
Nanning
Yangmei
Beihai
Insel Weizhou
Felsmalereien von Huashan
Pingxiang
Detian-Wasserfall
Tongling-Schlucht
Leye
Bildgalerie 1
Bildgalerie 2
Bildgalerie 3
GUIZHOU
Zentral-Guizhou
Guiyang
Qingyan
Der Osten Guizhous
Kaili
Basha
Leishan
Longli
Xijiang
Zhaoxing
Zhenyuan
Rund um Zhenyuan
Der Westen Guizhous
Anshun
Rund um Anshun
Weining
Nördliches Guizhou
Chishui
YUNNAN
Zentrales Yunnan
Kunming
Rund um Kunming
Shilin
Heijing
Jianshui
Reisterrassen von Yuanyang
Xiaguan
Weishan
Dali
Erhai Hu
Cang Shan
Xizhou
Nuodeng
Shaxi
Der Nordwesten Yunnans
Lijiang
Baisha
Altstadt von Shuhe
Tigersprungschlucht
Von der Tigersprung-schlucht nach Baishuitai
Lugu Hu
Shangri-La
Rund um Shangri-La
Deqin & Kawa Karpo
Nu-Jiang-Tal
Liuku
Fugong
Bingzhongluo
Dulong-Tal
Region Baoshan
Bezirk Tengchong
Präfektur Dehong
Ruili
Rund um Ruili
Region Xishuangbanna
Jinghong
Rund um Jinghong
SICHUAN
Zentral Sichuan
Chengdu
Rund um Chengdu
Dujiangyan
Berg der Vier Schwestern
Emei Shan
Leshan
Liu Jiang
Ya’an
Südsichuan
Zigong
Yibin
Bambusmeer
Westsichuan
Kangding
Nördliche Präfektur Garze
Südliche Präfektur Garze
Nordsichuan
Auf dem Weg nach Gansu
Songpan
Nationalpark Jiuzhaigou
Langzhong
Guangyuan
CHONGQING
Chongqing-Stadt
Buddhistische Grotten von Dazu
Laitan
Zhongshan
Wulong
Altstadt Anju
XINJIANG
Zentral-Xinjiang
Ürümqi
Himmelssee (Tian Chi)
Turpan
Rund um Turpan
Hami
Kuqa
Südwest-Xinjiang – Kashgarien
Kashgar
Karakorum Highway
Südliche Seidenstrasse
Yengisar
Charklik
Cherchen
Hotan
Yarkand
Karghilik
Nord-Xinjiang
Bu’erjin
Kanas-See
Yining
Sayram-See
GANSU
Lanzhou
Südliches Gansu
Xiahe
Rund um Xiahe
Hezuo
Langmusi
Hexi-Korridor
Wuwei
Rund um Wuwei
Zhangye
Rund um Zhangye
Jiayuguan
Dunhuang
Rund um Dunhuang
Östliches Gansu
Tianshui
Rund um Tianshui
Pingliang
NINGXIA
Yinchuan
Helan Shan
Zhongwei
Guyuan
Tongxin
INNERE MONGOLEI
Hohhot
Rund um Hohhot
Shangdu
Baotou
Dschingis-Khan-Mausoleum
Hailar
Enhe
Manzhouli
Shi Wei
QINGHAI
Xining
Rund um Xining
Waldnationalpark Huzhu Beishan
Tongren
Guide
Yushu
Tempel der Prinzessin Wencheng
Nangchen
Golmud
Maduo
TIBET
Lhasa
Rund um Lhasa
Kloster Drepung
Kloster Ganden
Kloster Sera
Ü
Kloster Samye
Der Süden Ngaris
Saga
Tsang
Gyantse
Shigatse
Lhatse
Sakya
Everest-Basislager
Tingri
Der äusserste Westen Ngaris
Darchen & Kailash
Manasarovar-See
CHINA VERSTEHEN
China aktuell
Geschichte
Bevölkerung
Religion & Philosophie
Chinesische Küche
Kunst & Architektur
Chinas Landschaften
Chinesische Kampfkunst
PRAKTISCHE INFORMATIONEN
Allgemeine Informationen
Verkehrsmittel & -wege
Im Zug durch China
Gesundheit
Sprache
Abseits ausgetretener Pfade
Stadtspaziergang Verbotene Stadt
Stadtspaziergang durch die hutongs
Der Bund
Stadtspaziergang Hongkong
Grafik herunterladen
China – schon der Name verleitet dazu, sofort mit dem Packen zu beginnen. Hier gibt es jede Menge zu erkunden, also auf geht’s! Mal sehen, wo die Reise hinführt.
Das moderne Gesicht Chinas ist umwerfend, doch die älteste fortdauernde Zivilisation der Welt besteht keineswegs nur aus Rauchglas und gebürstetem Aluminium. Vielleicht stolpert man nicht gerade über Artefakte – drei Jahrzehnten eifriger Bautätigkeit und Stadtentwicklung fiel einiges zum Opfer –, dennoch warten wahre Schätze aus alten Zeiten: bröckelnde Abschnitte der Großen Mauer, von Tempeln gekrönte Berge, antike Dörfer, schläfrige Wasserstädte, erhabene buddhistische Grotten und alte Wüstenfestungen. Ein robustes Paar Schuhe einpacken und an die Worte Laotses denken: „Jede lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt.“
Nur wenige Länder können mit Chinas Naturkulissen mithalten. Die Landschaften des Reichs der Mitte lassen keine Wünsche offen: von saphirblauen Seen in Tibet über die lebensfeindlichen Wüsten der Inneren Mongolei bis zum Inselhüpfen in Hongkong oder Radfahren zwischen märchenhaften Gipfeln rund um Yangshuo. Wer angesichts der Reisterrassen im Süden in Verzückung gerät, ein Selfie inmitten der prachtvollen Rapsfelder in Wuyuan macht, auf der Großen Mauer wandert oder sich in einem Bambuswald verläuft, findet schließlich Erholung an einem abgelegen Strand.
Die Chinesen leben, um zu essen, und wenn 1,4 Mrd. Menschen, in einem Land mit großer geografischer und kultureller Vielfalt verköstigt werden wollen, dann stehen den Geschmacksknospen besondere Erlebnisse bevor – oder Qualen. Wie wäre es mit delikater Pekingente, feurigem Chongqing-Hotpot oder pikantem roujiamo (Schweinehack in einem Brötchen), bevor es auf den Hua Shan geht? Eine dampfende Schale Lanzhou-Nudeln wartet auf dem Straßenmarkt an der Seidenstraße, die scharfe Hunan-Küche bringt das Blut in Wallung, und im Süden steht schon der Wagen mit den dim sum bereit. Einfach immer der Nase nach!
Chinas schiere Größe sprengt jeden Maßstab. Es ist ein fesselndes Gewirr aus unterschiedlichen Dialekten und klimatischen sowie topografischen Extremen. Eigentlich ist es ein Land, das viele Länder in sich birgt: von der ethnischen Vielfalt des Südwestens über die von Yakbutterlampen erhellten Tempel von Xiahe und die eisigen Höhen des Himalajas bis hin zum funkelnden Shanghai. Egal ob City-Tourist, Wanderer, Fahrradfahrer, Entdecker, Backpacker, kulturbeflissener Museumsbesucher oder wählerischer Gourmet: In Sachen Abwechslung kann es kein Land mit China aufnehmen.
MATT MUNRO/LONELY PLANET ©
Traditionelle Tänzerinnen verlassen die Bühne am Sommerpalast, Beijing
Damian Harper, Autor
Meine Leidenschaft für die chinesische Kampfkunst brachte mich in den 1990er-Jahren dazu, in London Chinesisch zu studieren. In dieser großartigen Zeit war eine Reise nach China so anstrengend wie aufregend. Von Orten wie Pingyao hatte damals kaum jemand gehört, und Pudong in Shanghai war noch cocktailfreie Zone. Die köstliche chinesische Küche, die traumhaften Landschaften, der Spaß auf Zugfahrten, die entzückenden Menschen, das unvergleichliche Gefühl, in einer unbekannten Kleinstadt aufzuschlagen – all diese Aspekte verdienen es, erwähnt zu werden. Aber bis heute ist es die chinesische Sprache, die ich am meisten liebe.
Mehr über unsere "Autoren"
1 Die überwältigende Palastanlage in Beijing ist zwar keine echte Stadt und auch nicht mehr verboten, aber mit ihren weiten Hallen und imposanten Toren ist sie immer noch das Nonplusultra kaiserlicher Prachtentfaltung. Die geballte Ladung aus Geschichte, Legenden und Erinnerungen an Intrigen aus der Kaiserzeit ist in China einmalig. Selbst wenn die Übersicht verloren geht, bleiben genügend bemerkenswerte Eindrücke hängen – eine einzige Postkarte reicht da kaum aus. Auch in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis belegt die Stadt einen Spitzenrang: Der Gegenwert für die moderaten Eintrittspreise ist fast grenzenlos.
SEAN PAVONE/SHUTTERSTOCK ©
2 Vom Weltraum aus darauf zu blicken wäre zwar cool, aber sinnlos. Nur in China ist die Große Mauer mit allen Sinnen zu erfassen. Ihr Anblick ändert sich je nach Standort: Mal ein perfekt bearbeitetes, steinernes Bauwerk, mal eine von Sträuchern überwucherte Ruine ohne Steinverblendung, windet sie sich über die Hügel und zerfällt schließlich zu Staub. Die Mauer ist ein Symbol für typische Merkmale Chinas: Fleiß, viele Arbeitskräfte, Visionen und Ingenieurskunst gepaart mit Misstrauen gegen die Nachbarn.
FEIYUEZHANGJIE/SHUTTERSTOCK ©
Badaling, Große Mauer
3 Shanghai ist mehr als eine Stadt, Shanghai ist das neonfarbene Leuchtfeuer des Wandels, der Chancen und des Fortschritts. Es setzt voll und ganz auf eine nicht allzu ferne Zukunft. Superlative, wie die höchste Besucherplattform oder der schnellste Zug, geben einen Vorgeschmack auf Chinas ambitionierte Träume. Ob man die Stadt nach einer sagenhaften 44-stündigen Zugfahrt von Xinjiang aus erreicht oder hier den ersten Stopp einlegt, Shanghai wird niemanden enttäuschen. Am besten mit dem Bund, der berühmten Uferpromenade, beginnen.
SEAN PAVONE/SHUTTERSTOCK ©
4 Die Schönheit von Yangshuo und des Flusses Li Jiang kann kaum übertrieben geschildert werden. Das märchenhafte Chinabild vieler Reisender wird hier Wirklichkeit: Bambus, der sich vor moosgrünen Kalkfelsen über sprudelnde Bäche neigt, Wasserbüffel, die sich im Schlamm suhlen, und Bauern, die ihre Reisfelder bestellen. Bei einer Fahrt mit dem Bambusfloß eröffnet sich eine Landschaft, die seit Jahrhunderten Maler und Dichter inspiriert. Auch auf einer Radtour am Fluss Yulong lässt sich die Landschaft genießen.
APHOTOSTORY/SHUTTERSTOCK ©
Li Jiang, Guilin
5 Weit im Westen des Landes, wo China sich in eine Mondlandschaft verwandelt, liegt das hübsche Oasenstädtchen Dunhuang, ein von der Natur geschaffener Rastplatz für Reisende auf der Seidenstraße. Die berghohen Sanddünen reichen bis an die Stadt, und der ewige Wind hat die einst mächtige Große Mauer in bröckelige Fragmente verwandelt. Doch das eigentliche Highlight sind die Grotten von Mogao, die Crème de la Crème unter den buddhistischen Höhlen Chinas. Ihre kunstvollen Statuen dürften der vielleicht größte Kulturschatz des Landes sein.
RAT007/SHUTTERSTOCK ©
Der Mondsichelsee
6 Den Standardgerichten der westlichen Chinarestaurants ein zaijian („auf Wiedersehen“) – jetzt heißt es nihao („Hallo“) zu einer neuen Welt der Speisen und Aromen. Um Pekingente und Teigtaschen in jeder Form zu verkosten, ist Beijing ein guter Anfang, und wer sich dort aufhält, muss gar nicht weit reisen, um weitere Köstlichkeiten aufzuspüren, vom scharfen Feuertopf aus Chongqing bis zu zarten dim sum aus Hongkong. Hier gibt’s Speisen, die man noch nie gesehen und von denen man noch nie gehört hat, und Getränke, die sich als Raketentreibstoff eignen würden.
NIPON LAICHAROENCHOKCHAI/SHUTTERSTOCK
Dim sum, Hongkong
7 Nach holpriger Busfahrt ins Hochland des nördlichen Guangxi öffnet sich eine archaische, häufig fotografierte Landschaft mit extravagantem Namen: die Drachenknochen-Reisterrassen. Hier leben viele Minderheiten in einem Mosaik aus traditionellen Dörfern und bewässerten Reisterrassen, die sich an steile Berghänge schmiegen. Die Wanderung führt von Dorf zu Dorf, wobei die Strecke zwischen Ping’an und Dazhai die aufregendsten Ausblicke bietet. Die beste Reisezeit ist nach den Sommerregengüssen, wenn die Felder in der Sonne glitzern.
BIHAIBO/GETTY IMAGES ©
8 Die kaiserliche Armee steht nun schon seit über 2000 Jahren schweigend Wache. Die Soldaten aus Terrakotta gehören zu den außergewöhnlichsten archäologischen Funden, die je gemacht wurden. Schon allein, dass hier Tausende lebensgroße Tonfiguren in Schlachtordnung stehen, ist äußerst beeindruckend, doch noch mehr fasziniert, dass jeder einzelne Soldat individuell gestaltet und mit einem eigenen Gesichtsausdruck versehen wurde. Es ist eine Armee, aber eine Armee aus Individuen. Wer ihre Gesichter betrachtet, blickt direkt in eine einzigartige, lebensnahe Vergangenheit.
BULE SKY STUDIO/SHUTTERSTOCK ©
9 Angeblich lieferten die märchenhaften Felstürme von Zhangjiajie die Inspiration für die schwebenden Berge im Film Avatar – außerirdisch schön sind sie in jedem Fall. Im Nordwesten von Hunan erheben sich mehr als 3000 Karstsäulen über den subtropischen Nebelwald zu einer Traumlandschaft, die selbst in China kein Gegenstück findet. Rafting auf einem Fluss, wandern nach Lust und Laune, über einen furchteinflößenden Glasweg gehen oder stundenlang alle Speicherchips der Kamera füllen – all dies ist möglich in dieser Landschaft voller surrealem Zauber.
LZF/GETTY IMAGES ©
10 Die Französische Konzession ist die Sonnenseite Shanghais: cool, hip und äußerst verführerisch. Einst war sie der Unterschlupf von Abenteurern, Revolutionären, Gangstern, Prostituierten und Schriftstellern – ironischerweise waren viele dieser Bewohner gar keine Franzosen. Der schönste Teil von Puxi, dem „Paris des Ostens“, ist ein grünes, liebenswertes Viertel. In den Straßen mit Villen aus den 1920er-Jahren stehen Wohnhäuser im Jugendstil neben eleganten Restaurants und schicken Bars.
GIFTOGRAPHY/SHUTTERSTOCK ©
11 Über 200 Tage im Jahr liegt der Huangshan im Nebel oder Nieselregen und ist meist total überlaufen. Jährlich besuchen Millionen von Menschen das Gebirge, angezogen von der kargen Schönheit der Landschaft. Der Nebel verschwindet so schnell, wie er aufzieht, und knorrige Kiefern ragen wie Nadeln aus dem Granit der Hänge. Zu Füßen des Gebirges liegen wunderbar erhaltene Dörfer der Hui, wie Xidi und Hongcun. Die Unesco, Ang Lee und Zhang Yimou waren begeistert – wie alle, die hier waren.
PAVEL ILYUKHIN/SHUTTERSTOCK ©
Nebel auf dem Huangshan
12 Eine Sirene ruft die Fahrgäste zur Gangway, ein Pfiff, und das Boot tuckert los. Von der Reling aus bietet sich ein Blick auf die berühmte Skyline: die Hochhäuser Hongkongs – Stahl, Glas und Neonlichter vor einer Gebirgskulisse. Die legendäre Star Ferry transportiert seit dem 19. Jh. ihre Passagiere zwischen Hongkong und der Halbinsel Kowloon. Nach zehn Minuten wirft ein Matrose ein Hanfseil ans Ufer, eine Glocke läutet, die Fahrt ist zu Ende. Besser als für eine solche „Kreuzfahrt“ können zwei Hongkong-Dollar wirklich nicht angelegt werden.
COMEZORA/GETTY IMAGES ©
13 Die bewaldeten Täler des Nationalparks Jiuzhaigou zu erkunden – vorbei an Seen mit unvergleichlich blauem Wasser und tibetischen Dörfern zu Füßen schneebedeckter Berge – war schon immer ein Highlight einer Sichuanreise. Der Park im Südwesten Chinas bietet exzellente Ökotouren im geschützten Zharu-Tal an, Camping inklusive. Die Guides sprechen Englisch, und es gibt Campingausrüstungen vor Ort. Nur den Sinn für Abenteuer und Batterien für die Kamera müssen die Besucher selbst mitbringen.
DULYANUT SWDP/GETTY IMAGES ©
14 Häuser auf wackeligen Stelzen, Ahnenhallen, zerfallende Tempel und Tortürme vor einem labyrinthischen Gewirr aus Gassen und Läden, in denen geheimnisvolle Speisen und Medikamente angeboten werden, wären schon Grund genug, sich die uralte Stadt Fenghuang anzusehen. Hinzu kommen die verführerische Lage auf beiden Seiten des Flusses Tuo und die Möglichkeit, in einer Herberge direkt am Wasser zu wohnen. Die Stadt hat Charakter wie kaum eine zweite in China.
KITCHAKRON/GETTY IMAGES ©
15 Auch in Usbekistan und Turkmenistan liegen Städte an der Seidenstraße, doch ein Großteil der historischen Route mit (nord)westchinesischem muslimischem und noch älterem buddhistischen Erbe am Wegesrand verläuft durch China. Heute mag niemand mehr von Xi’an aus reiten, doch mit dem Bus kann man dieselbe Route nehmen wie einst die Händler. Das weit entfernte Kashgar ist die Seidenstraßenstadt schlechthin und bis heute ein einzigartiger kultureller Schmelztiegel.
KEREN SU/GETTY IMAGES ©
Großer Sonntagsbasar, Kashgar
16 Die Zeit hinterließ Spuren in Pingyao und schliff es zu einem Juwel. Es blickt innerhalb der intakten Stadtmauer auf eine seit der Qing-Dynastie ungebrochene Geschichte zurück. Die Stadt bietet alles, was sich China-Reisende wünschen: eindrucksvolle Mauern, schmale Gassen, alte Läden, traditionelle Hofhäuser, exzellente Hotels, Gastfreundschaft und eine überschaubare Größe. Es gibt keine zweite Stadt wie Pingyao. Wer die einzigartige Zeitreise in die Vergangenheit erleben möchte, sollte ein paar Tage bleiben.
LMSPENCER/SHUTTERSTOCK ©
17 In diesen Grotten aus dem 5. Jh. zeigt sich buddhistische Kunst in höchster Vollendung. Sie enthalten Statuen, die zu den besten ihrer Art in Chi-na gehören. Die Grotten wurden ins gelbe Gestein von Shanxi geschlagen und mit großartigen Fresken ausgeschmückt. Die Statuen in den Höhlen repräsentieren den Höhepunkt der Tuoba-Kultur und zeugen zugleich von griechischen und persischen Einflüssen. Sogar ein Teil der Farben überstand 1500 Jahre, und beim Anblick der Statuen sind Buddhisten bis heute tief ergriffen.
CORLAFFRA/SHUTTERSTOCK ©
18 Zwischen schneebedeckten Bergen hat ein reißender Fluss eine bis zu 2 km tiefe Schlucht ins Gestein geschnitten. Schmale Pfade führen in Serpentinen durch Bauerndörfer, in denen man ausruhen und dabei Ausblicke genießen kann, die einem den Atem rauben. Die Tigersprungschlucht zieht sich über 16 km durch den abgelegenen Nordwesten Yunnans – eine unvergleichliche Erfahrung. Jeder, der diese Schlucht einmal durchwandert hat, findet dafür nur glühende Worte der Begeisterung.
MARTINHO SMART/SHUTTERSTOCK ©
19 Das wahre Beijing sieht nur, wer sich in den zauberhaften uralten Gassen verliert. Die hutongs sind das Herz und die Seele der Hauptstadt. In diesem Gassenlabyrinth im Zentrum entfaltet sich ein einzigartiges Straßenleben. Auch wenn sich Beijing bemüht, eine Großstadt des 21. Jhs. zu sein, sein wahrer Charme liegt nicht in den Hochhäusern, sondern in den alten Hofhäusern, krummen Gassen und einem spürbaren Gemeinschaftsgefühl. Am besten mietet man sich in einem Hofhaushotel ein, bleibt ein paar Tage und erlebt „Beijing pur“ direkt vor der Haustür.
MATT MUNRO/LONELY PLANET ©
20 Der Karakorum Highway gehört zu den aufregendsten Straßen der Welt. Über den Khunjerab-Pass verbindet er die alte Seidenstraßenstadt Kashgar mit Pakistan. Hier geht es vorbei an hohen, schneebedeckten Gipfeln, spiegelglatten Seen umgeben von Sanddünen und grünen Tälern, wo Yaks und Pferde grasen und am Horizont einzelne Jurten stehen. Auch wer nicht nach Pakistan weiterreisen will, kann durch einen Besuch der Stadt Tashkurgan einen außergewöhnlichen China-Moment erleben.
BEIBAOKE/SHUTTERSTOCK ©
21 Wer nicht bis nach Tibet kommt, kann in der Provinzstadt Xiahe in der ehemals tibetischen Region Amdo in Gansu tibetisches Flair schnuppern. Im Nu wird man von Han-China nach Tibet versetzt. Das Kloster Labrang zieht Legionen sonnenverbrannter tibetischer Pilger an, die konzentriert auf dem von Gebetsmühlen gesäumten Pilgerpfad (kora) des großen Klosters wandeln. Dem Kloster wird große spirituelle Kraft nachgesagt. Ein Magnet für Wallfahrer, ein ethnischer Schmelztiegel, eine faszinierende Ecke Chinas – dazu ein guter Ausgangspunkt für Trekkingtouren.
WARWICK KENT/GETTY IMAGES ©
22 In die Hügel von Yuanyang, die sich in der Ferne zu verlieren scheinen, haben die Hani ihre Reisterrassen gegraben – ein sichtbares Zeugnis für die Harmonie zwischen den Bauern und der Landschaft, in der sie leben. Die Reisterrassen, die zu jeder Jahreszeit sehenswert sind, ziehen sich wie riesige Treppenstufen die Hänge hinauf. Absolut unwiderstehlich sind sie im Winter, wenn die Felder geflutet werden und sich die auf- oder untergehende Sonne in den glänzenden Wasserflächen spiegelt – eines der spektakulärsten Fotomotive, das China zu bieten hat.
ALEXGCS/GETTY IMAGES ©
23 Selbst wer alles über den Großen Buddha von Leshan gelesen hat – seine Ohren sind tatsächlich 7 m hoch –, wird seine gewaltige Größe erst von Angesicht zu Angesicht wirklich begreifen können. Steigt man die Treppe bei der weltgrößten Buddha-Statue hinab, steht man schließlich neben seinen Zehen, die Fußnägel etwa auf Augenhöhe. Noch nicht beeindruckt? Dann hilft es vielleicht, sich vorzustellen, wie die wunderbare Statue am Flussufer während der Tang-Dynastie vor über 1200 Jahren in mühevoller Arbeit aus dem Felsen gehauen wurde.
LMSPENCER/SHUTTERSTOCK ©
24 Die faszinierenden tulou-Rundhäuser im Hügelland von Fujian, Guangdong und Jianxi beherbergen ganze Dorfgemeinschaften in einem einzigen Bau, wobei die Dörfer heute immer mehr Bewohner verlieren. Die gut zu verteidigenden Bauten – nicht alle sind rund – aus Holz und Erde sind in den Regionen Nanjing und Yongding in Fujian leicht zu finden. Solange diese Lebensweise noch existiert, empfiehlt sich eine Übernachtung, um den Zauber des Ortes in sich aufzunehmen; die ländliche Umgebung ist großartig und die Architektur einzigartig.
FOTOTRAV/GETTY IMAGES ©
25 Ohne einen der heiligen Berge bestiegen zu haben wäre eine Chinareise unvollkommen – und der ehrwürdige Tai Shan in Shandong ist der Urahn aller heiligen Berge. Die Überlieferung verspricht demjenigen, der den taoistischen Berg besteigt, ein 100-jähriges Leben; vorher müssen aber die mörderischen Treppen auf einem Pfad mit 18 Kehren bis zum Gipfel erklommen werden (Drückeberger nehmen Minibus oder Seilbahn). Zur Belohnung warten spektakuläre Ausblicke, der Sonnenaufgang über dem Gebirge im Osten gehört zum Pflichtprogramm.
STRIPPED PIXEL/SHUTTERSTOCK ©
26 Das Schmelzwasser vom dritten Pol der Erde – dem Hochplateau von Tibet-Qinghai – speist den mächtigen Jangtse, den längsten Fluss Chinas. Er windet sich in östlicher Richtung durch das Land, ehe er schließ-lich in den Pazifik mündet. Der Höhepunkt einer Jangtsefahrt sind die Drei Schluchten, die der Fluss seit Urzeiten in das Gebirge geschnitten hat. Die Schluchten sind großartig, und die Flussfahrt auf dem Jangtse bietet die seltene Gelegenheit, sich zurückzulehnen und die Szenerie zu genießen, die am Ufer vorbeizieht.
JEJIM/SHUTTERSTOCK ©
27 Wer in Guangdong nur Zeit für ein einziges Ziel hat, sollte sich die diaolou von Kaiping ansehen. In Kaiping, einer Stadt bei Guangzhou, blieben etwa 1800 dieser eigenartigen Wohntürme erhalten, die sich dort wie hingeworfen über die Felder verteilen. Es sind robuste Bastionen, die zu Beginn des 20. Jhs. erbaut wurden und völlig anders aussehen, als sonst im Reich der Mitte üblich: Ihre Architektur vereint fremde und heimische Stile in einer exzentrischen Mischung. Griechisch, römisch, gotisch, byzantinisch, barock – die Baumeister ließen nichts aus.
SINO IMAGES/GETTY IMAGES ©
28 Über 1 Mrd. Buddhisten und Hindus verehren diesen heiligsten Berg Asiens, der sich über der Barkha-Ebene wie eine riesige, vierseitige chörten (Stupa) auf 6714 m erhebt. Er bildet zusammen mit dem eindrucksvollen Manasarovar-See und einem Becken, aus dem vier der größten Flüsse Asiens entspringen, eine Szenerie, die ihresgleichen sucht. So ganz nebenbei – während man eines der schönsten und entlegensten Fleckchen der Erde bereist – kann man sich mit der dreitägigen Umrundung des Berges von allen Sünden seines Lebens reinwaschen.
PHILIP YUAN/SHUTTERSTOCK ©
29 Die heilige Stadt Lhasa ist die perfekte Einstimmung auf Tibet. Die spektakulären Gebetshallen des Potala-Palastes, der mittelalterliche Tempel Jokhang und die Mönchstädte Drepung und Sera sind definitiv Highlights, aber auch die weniger bekannten Seitenkapellen und Pilgerwege sind sehenswert. In den weiß getünchten, gewundenen Gassen der Altstadt schlägt das wahre Herz Tibets. Dort könnte man stundenlang zwischen kleinen Handwerkerläden, versteckten Tempeln und Teehäusern herumspazieren.
HFZIMAGES/SHUTTERSTOCK ©
Der Potala-Palast
30 Der blaue Himmel und das milde Wetter, das die Urlauber auf Chinas einziger Tropeninsel zum Nichtstun verleitet, macht sie auch zum idealen Ort für eine Radtour. Der Osten bietet pittoreske Täler mit Reisfeldern, spektakuläre Buchten und einige der schönsten Strände Chinas. Das Gebirge in der Inselmitte ist nur dünn besiedelt. In den dichten Wäldern leben die Li und die Miao, die ersten Siedler der Insel. Hier sind selbst die Hauptstraßen kaum befahren.
SHAN.SHIHAN/GETTY IMAGES ©
Sanya, Hainan
Yuan (元; ¥)
Mandarin, Kantonesisch
Für Reisen nach China wird ein Visum benötigt, außer in Hongkong und Macau. Für Reisen nach Shanghai, Beijing, Changsha, Chengdu, Chongqing, Dalian, Guangzhou, Guilin, Harbin, Kunming, Qingdao, Shenyang, Tianjin, Wuhan, Xianmen und Xi’an ist kein Visum nötig, wenn man sich dort maximal 72 Stunden aufhält.
In größeren Städten und Orten finden sich Geldautomaten. Kreditkarten sind ungebräuchlich, bezahlt wird mit Bargeld.
Für Telefonate die erste Wahl; vorher prüfen, ob das eigene Handy für China freigeschaltet ist. In den Ankunftshallen großer Flughäfen sind SIM-Karten erhältlich.
MEZ plus 7 Stunden
An den touristischen Highlights ist in der Hauptsaison mit sommerlichen Regenschauern ebenso zu rechnen wie mit Menschenmassen.
Vor allem in der ersten Woche der Maiferien steigen die Preise für Unterkünfte stark an.
Im Frühling sind die Tage wärmer, im Herbst kühler.
Die beste Jahreszeit für den Norden; die Temperaturen sind recht frisch, aber der Himmel ist klar.
In den Ferien Anfang Oktober steigen die Preise für Unterkünfte.
Keine Urlaubszeit für Chinesen, aber während des chinesischen Neujahrs ist viel los, und die Preise steigen.
Im Norden und in den Höhenlagen ist es bitterkalt; nur im tiefsten Süden bleibt es warm.
Lonely Planet
(
www.lonelyplanet.com/china
und
www.lonelyplanet.de/reiseziele/asien/china
) Infos zu Orten, Hotels, Forum und mehr.
Ctrip
(
www.ctrip.com
) Buchung von Hotels, Flug- und Zugtickets.
Chinasmack
(
www.chinasmack.com
) Aktuelles und Videos.
Popupchinese
(
www.popupchinese.com
) Podcasts (prima, um Chinesisch zu lernen).
Far West China
(
www.farwestchina.com
) Unersetzlich für Reisen auf der Seidenstraße.
Notarzt
120
Feuerwehr
119
Polizei
110
Ländervorwahl
(China/Hongkong/Macau)
86/852/853
Internationale Zugriffsnummer
00
Internationale Fernsprechauskunft
114
Eurozone
1 €
7,29 Yuan
Hongkong
1 HK$
0,89 Yuan
Japan
100 Yen
6,07 Yuan
Schweiz
1 CHF
6,96 Yuan
Aktuelle Wechselkurse unter www.boersennews.de/markt/waehrung
Bett im Schlafsaal: 40–60 Yuan
Speisemärkte, Mini-Restaurants und Garküchen: 40 Yuan
Fahrradverleih, andere Transportmittel: 20 Yuan
Freier Eintritt in einige Museen
Doppelzimmer in Mittelklassehotels: 200–600 Yuan
Essen in einheimischen Restaurants: 80–100 Yuan
Drinks in einer Bar: 60 Yuan
Taxifahrt: 60 Yuan
Doppelzimmer im Spitzenhotel: 600 Yuan oder mehr
Essen in sehr guten Restaurants: 300 Yuan
Shoppen in luxuriösen Geschften: 300 Yuan
Zwei Eintrittskarten für die Chinesische Oper: 300 Yuan
China hat offiziell die Fünftagewoche, Samstag und Sonntag sind Feiertage.
Banken
Montag bis Freitag 9–17 oder 9–18 Uhr geöffnet; einige machen nachmittags zwei Stunden Pause. Viele Banken sind samstags, zum Teil auch sonntags geöffnet. Das Gleiche gilt für Büros und Ämter.
Bars
Ab späten Nachmittag, bis Mitternach oder später geöffnet.
Geschäfte
Täglich 10–22 Uhr.
Postschalter
In der Regel täglich.
Restaurants
Etwa 10.30–23 Uhr; manche schließen von 14 bis 17 oder 18 Uhr.
Capital Airport (Beijing) Der Airport Express fährt alle 10 Min., der Flughafenbus ins Zentrum von Beijing alle 10–20 Min. Ein Taxi kostet etwa 90–120 Yuan.
Pudong International Airport
(Shanghai) Die Magnetschwebebahn fährt im 20-Minuten-Takt. Mit der Metro-Linie 2 kommt man zum Hongqiao-Airport-Flughafenbus (alle 15–30 Min.). Taxi ins Zentrum von Shanghai: 160 Yuan.
Hong Kong International Airport
Der Airport Express fährt alle 10 Min. Ein Taxi ins Zentrum von Hongkong kostet etwa 300 HK$.
Obwohl China ein Land mit riesigen Distanzen ist, lässt es sich gut mit Bus und Bahn bereisen – sofern man Zeit hat. Reisen in China bedarf einer vorausschauenden Planung, die Entfernungen sind häufig groß, und gelegentlich kann es schwierig sein, an Tickets zu kommen.
Busse
Günstiger, aber langsamer als die Eisenbahn, dafür werden auch sehr abgelegene Ziele noch angefahren.
Eisenbahn
Effizient und preiswert, lediglich die Hochgeschwindigkeitszüge sind etwas teurer.
Flugzeug
Erschwinglich und besonders für große Entfernungen zu empfehlen, es kommt jedoch häufig zu Verspätungen.
Pkw
China ist schlicht zu groß, und es gibt zu viele Einschränkungen, daher ist dies keine sinnvolle Option.
Noch mehr zum Thema "Unterwegs vor Ort".
Gültigkeit des Reisepasses überprüfen
Unterkünfte und Transport buchen
Visa prüfen und Sondergenehmigungen einholen
Passende Kleidung auswählen
Reisegepäckbeschränkungen der Airline checken
Reiseversicherung abschließen
Prüfen, ob das Handy benutzt werden kann
Reiseroute planen
Kreditkartengesellschaft informieren
Reisepass
Kreditkarte
Wörterbuch
Geldgürtel
Reisestecker
Reiseapotheke
Insektenmittel
Ladegerät fürs Handy
Sonnencreme
Sonnenhut und -brille
Wasserdichte Kleidung
Taschenlampe
Taschenmesser
Ohrstöpsel
Geduldig und verständnisvoll reagieren, weil manches eben nicht selbstverständlich ist, etwa ordentlich in der Schlange stehen, Englischkenntnisse und persönlicher Freiraum.
Wer sich statt Taxis für die nicht ganz nutzerfreundlichen Nahverkehrsbusse entscheidet, könnte der einzige Ausländer dort sein und die Chance auf ein Gespräch mit einem Einheimischen haben.
Eine Chinareise ist eher ein Abenteuer als ein Erholungsurlaub.
An Straßenimbissen lässt sich prima die eigene kulinarische Komfortzone verlassen und die vielfältige Küche Chinas kennenlernen.
Mit Freizeitkleidung kommt man durch (fast) ganz China, nur einige gehobene Restaurants in Shanghai, Beijing oder Hongkong haben einen Dresscode. Meist gehen lange oder kurze Hosen, Hemden oder T-Shirts für Männer in Ordnung; Frauen tragen Kleider, Röcke oder Hosen. Im Sommer ist kurze Kleidung zu empfehlen, lange Hosen und Ärmel schützen abends vor Mücken. Sonnenhüte sind nützlich. Wer zum Wandern oder Besichtigen draußen ist, braucht einen leichten, wasserdichten Mantel bzw. eine Jacke und feste Schuhe. Im Winter hält im Norden oder im Gebirge nur Kleidung in mehreren Lagen warm genug: dicke Hemden, Pullis und warme Jacken oder Mäntel, Handschuhe, Socken und eine Mütze.
Die Unterkunft am besten im Voraus buchen, vor allem in der Hochsaison und für beliebte Ausflugsziele, wie Hangzhou, an Wochenenden. Mehr Informationen zur "Unterkunft".
Hotels Das Spektrum reicht von Zwei-Sterne-Hotels mit einfachen Zimmern und sehr eingeschränkten Englischkenntnissen bei den Mitarbeitern bis hin zu Fünf-Sterne-Hoteltürmen mit internationalem Standard sowie denkmalgeschützten Hotels.
Hostels Ihre Zahl nimmt in ganz China zu; meist haben sie Schlafräume und Doppelzimmer, und man bekommt gute Reisetipps.
Privatunterkünfte In ländlichen Regionen bekommt man oft Doppelzimmer in umgebauten Häusern; auch Essen wird angeboten.
Kreditkarten In Touristenorten und Großstädten werden Kredit- und Bankkarten akzeptiert, vor allem Visa- und Master-Card. In Bars und Restaurants besser vorher erkundigen.
Geldautomaten Die Bank of China und Zweigstellen der Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) bieten einen 24-Stunden-Service an.
Geldwechsel In Hotels, Filialen der Bank of China, einigen Kaufhäusern und internationalen Flughäfen kann Geld gewechselt werden. Dennoch sollte man immer ausreichend Bargeld mitführen, denn in einigen Städten ist kein Geldwechsel möglich.
Auf Märkten oder in Läden (allerdings nicht in Kaufhäusern und Einkaufszentren) gehört Feilschen zum Alltag, sofern die Preise nicht deutlich ausgezeichnet sind. Es schadet nichts, niedrig einzusteigen, aber man sollte stets höflich bleiben. Auf den Touristenmärkten von Shanghai und Beijing gehen die Straßenhändler durchaus bis auf ein Viertel des ursprünglichen Preises runter.
In günstigen Restaurants gibt man kein Trinkgeld. In schicken, internationalen Restaurants wird es gerne gesehen, ist aber kein Muss; es ist auch nicht sicher, ob es am Ende des Abends beim Personal ankommt.
Hotel-Restaurants und einige sehr teure Restaurants berechnen automatisch eine Servicegebühr von 15 %.
Die Chinesen gehen recht entspannt mit der Etikette um, es gibt allerdings ein paar Dinge, die man beachten sollte:
Begrüßung & Abschied Händeschütteln ist okay, auf keinen Fall jedoch Wangenküsse. Bei der Begrüßung sagt man „Nihao“, beim Abschied „Zaijian“ (oder auch einfach „Bye bye“).
Um Hilfe bitten Die Frage nach dem Weg beginnt mit „Qing wen …“ („Entschuldigung, darf ich fragen …“); um sich zu entschuldigen, sagt man „Duibuqi …“ („Es tut mir leid.“).
Religion Beim Besuch von buddhistischen (vor allem in Tibet) und taoistischen Tempeln, Kirchen und Moscheen wird dezente Kleidung empfohlen.
Essen & Trinken Bei Tisch legt man nicht sich selbst, sondern seinem Nachbarn ein Häppchen auf den Teller. Der Gastgeber und die anderen Gäste erwarten einen Trinkspruch, erst danach wird getrunken. Raucher bieten Zigaretten an. Man sollte immer anbieten, die Drinks in einer Bar zu bezahlen, aber nicht darauf bestehen, wenn ein anderer bezahlen möchte.
Gestik Zu viele Handbewegungen oder übertriebene Körpersprache sind verpönt.
Wer sich zumindest für die erste Übernachtung im Land ein Zimmer reserviert, beginnt seinen China-Trip ohne Stress. Diese Redewendungen helfen überall dort, wo kein Englisch gesprochen wird.
Hallo
你好
Nǐhǎo
Ich möchte ein Zimmer buchen.
我想订房间
Wǒ xiǎng dìng fángjiān
ein Einzelzimmer
单人间
dānrén jiān
ein Doppelzimmer
双人间
shuāngrén jiān
Mein Name ist …
我叫
…
Wǒ jiào …
von … bis … (Termine)
从
…
到
…
cóng … dào …
Wie viel kostet das pro Nacht/Person?
每天
/
个人多少钱?
Měi tiān/gè rén duōshǎo qián?
Vielen Dank
谢谢你
Xièxie nǐ
Es ist durchaus möglich, auf einer Chinareise kein einziges englisches Wort zu hören. Bei den Angestellten touristischer Zentren im Land sieht es in Sachen Englischkenntnisse besser aus, und in den Großstädten, wie Shanghai, Beijing und Hongkong, sprechen und verstehen viele, vorwiegend gebildete Chinesen Englisch. In kleineren Städten oder auf dem Land hilft Englisch dagegen häufig wenig bis gar nicht weiter (die meisten Chinesen sprechen kein Wort Englisch).
Die Große Mauer wird vor allem mit Beijing in Verbindung gebracht, die noch erhaltenen Fragmente ziehen sich allerdings wie ein zerklüfteter Streifen durch den größten Teil von Nordchina – von der nordkoreanischen Grenze bis hin zu den windgepeitschten Wüsten im wilden Nordwesten.
Jiankou
Der größte noch erhaltene Ruinenabschnitt; die von Bäumen überwucherte zerfallene Mauer ist ein großartiger Anblick und fügt sich nahtlos in ein prachtvolles Gebirgspanorama ein.
Gubeikou
Trekkingoptionen en masse an dieser Mauerkreuzung, die von Beijing aus gut zu erreichen ist.
Zhuangdaokou
Der wenig besuchte Abschnitt der Großen Mauer bietet tolle Aussichten und Wandermöglichkeiten und befindet sich in der Nähe von Beijing.
Huanghua Cheng
Ausgezeichnete Wandermöglichkeiten entlang einiger der authentischsten Mauerabschnitte rund um Beijing.
Festung Jiayuguan
Verwitterte Slogans aus der Zeit der Kulturrevolution werden von den Wüstenwinden in Gansu umtost.
Ba Taizi
Außergewöhnliche Ruine eines neogotischen Kirchturms an einem ähnlich vernachlässigten Abschnitt der Großen Mauer außerhalb von Datong.
Fremdartige Gewürze und überraschende Aromen machen eine Chinareise zu einem echten kulinarischen Abenteuer. Im Westen warten Schärfe und Würze, im Norden herzhaft Salziges, im Osten frische, milde Meeresfrüchte und im Süden dim sum auf den hungrigen Reisenden.
Pekingente
Wirklich echt nur in Beijing: Wer sie einmal gekostet hat, wird süchtig.
Chongqing-Hotpot
Bei dieser geradezu vulkanischen Küchenkreation kommt jeder ins Schwitzen!
Xiaolongbao
Umwerfend gewürzte Häppchen aus Shanghai, aber Vorsicht: Der Fleischsaft ist glühend heiß.
Dim sum
Auf nach Hongkong, um dort eine der besten von Chinas mundgerechten Delikatessen zu probieren.
Die Verstädterung nimmt zu, doch China ist nicht nur eines der größten, sondern auch der topografisch vielseitigsten Länder der Erde mit faszinierenden Landschaften und großartigen Möglichkeiten für Wanderer.
Tigersprungschlucht
Sie ist die verlockendste und bekannteste Wanderroute Yunnans – und nichts für schwache Nerven.
Reisterrassen von Longji
Der Weg von Dazhai nach Ping’an führt durch eine von Chinas herrlichsten Landschaften.
Wuyuan
Eine alte Poststraße schlängelt sich von Dorf zu Dorf durch die umwerfend schöne Landschaft von Jiangxi.
Langmusi
In der Klosterstadt an der Grenze von Gansu und Sichuan beginnen mehrere exzellente Wanderrouten.
Naturpark Yading
Auf einer tibetischen Pilgerroute während einer zwei- bis achttägigen Tour durch ein prachtvolles Gebirge wandern.
Von Ganden nach Samye
Eine vier- bis fünftägige Hochgebirgswanderung (80 km) verbindet die beiden Klöster in Tibet.
China birgt genug Extreme, um Kulturbeflissene genauso wie Adrenalin-Junkies zu befriedigen. Die Auswahl reicht vom höchsten Berg der Erde über die schnellsten Züge bis hin zu der Stadt, die weltweit am weitesten vom Meer entfernt liegt.
Beihongcun
In Chinas nördlichstem Dorf in der Provinz Heilongjiang kann im Winter sogar das Quecksilber der Thermometer gefrieren.
Turpan
Die am zweittiefsten gelegene Stelle des Festlands auf der Erde ist zugleich Chinas heißester Ort, an dem bereits 48 °C gemessen wurden.
Magnetschwebebahn in Shanghai
Die schnellste kommerziell betriebene Magnetschwebebahn der Welt erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 431 km/h.
Everest-Basislager
Frühaufsteher können hier erleben, wie das Licht der aufgehenden Sonne den höchsten Berg der Erde leuchten lässt.
Ürümqi
Die Reise entlang der Seidenstraße führt an der Stadt vorbei, die weltweit am weitesten vom Meer entfernt liegt.
Jede Dynastie hat ihre – inzwischen oft verfallenen – Monumente über Nordchina verteilt: kaiserliche Paläste, die Ruinen der Großen Mauer oder Altäre, an denen der Kaiser betete.
Verbotene Stadt
Die strahlende Kaiserresidenz in Beijing; hier lebten die Herrscher zweier Dynastien und ihre Konkubinen.
Sommerpalast
Eine epische Zurschaustellung traditioneller chinesischer Ästhetik mit den unabdingbaren Elementen: Hügeln, Seen, Brücken, Pavillons, Tempeln und unglaublich schönen Sonnenuntergängen.
Kaiserpalast
Inmitten der Provinz Liaoning, des mandschurischen Kernlandes, entfaltet sich in Shenyang die Pracht der Mandschu.
Xi’an
Die Heimat der Terrakottakrieger in Shaanxi, eine imposante Stadtmauer der Ming und Spuren des goldenen Zeitalters der Stadt aus der Tang-Dynastie.
Chengde
Das sommerliche Refugium der Qing-Kaiser mit Überresten der Paläste und einer fesselnden Sammlung von Tempeln im tibetischen Stil.
HUNG CHUNG CHIH/SHUTTERSTOCK ©
Sommerpalast, Beijing
Die alten Dörfer und Städte lassen noch viel von der traditionellen Lebensweise des alten Chinas erahnen. Ming- und Qing-Architektur, enge Gassen, Feng-Shui der Superlative und der entspannte Lebensrhythmus der Landbevölkerung bilden eine idyllische Ästhetik.
Pingyao
Chinas vielleicht hübscheste Stadt fordert mit ihrer hervorragend erhaltenen Stadtmauer zu eingehenden Entdeckungstouren heraus.
Fenghuang
In dieser fantastischen historischen Stadt am Fluss Tuo sollte man wegen des schönen Abendlichts unbedingt übernachten.
Wuyuan
Das ländliche Jiangxi bietet sich wunderbar dafür an, den riesigen Städten den Rücken zu kehren und von Dorf zu Dorf zu wandern.
Tulous in Fujian
Die aus Lehm gebauten, festungsartigen Rundhäuser in Fujian sind berühmt für ihre Ausmaße.
Xinye
Dieses bezaubernde und dabei völlig unprätentiöse Dorf folgt den traditionellen chinesischen Prinzipien der Harmonie und Ausgewogenheit.
Von den Geheimnissen des tibetischen Buddhismus über die beinahe greifbare Magie der heiligen taoistischen Berge bis hin zu der bunten Vielfalt christlicher Kirchen, Moscheen und anderer Heiligtümer: An den unterschiedlichsten geheiligten Orten trifft im Reich der Mitte das Übernatürliche auf die reale Welt.
Tempel Puning, Chengde
Chinas größte Holzstatue, eine Darstellung der buddhistischen Gottheit des Mitgefühls, verschlägt auch weltlich gesinnten Betrachtern die Sprache.
Labrang-Kloster
Im Süden Gansus geben sich tibetische Pilger dem besonderen Rhythmus der Klosterumrundung hin.
Gyantse Kumbum
Der neunstöckige, größte
chörten
(Stupa) Tibets ist so monumental wie bewegend.
Da Zhao
Hohhots fesselnder und kolossaler tibetischer Tempel im Herzen der Hauptstadt der Inneren Mongolei.
Wudang Shan
An der Geburtsstätte des Tai-Chi weht der Geist taoistischer Kampfkunst.
Die umfassende Verstädterung hat zur Folge, dass sich die besten Einblicke in Chinas Vergangenheit im Museum ergeben. Zum Glück sind Museen allgegenwärtig, und sie behandeln die unterschiedlichsten Themen – von der Kleidung ethnischer Minderheiten über Uhren und buddhistische Artefakte bis zu untergegangenen Zivilisationen.
Palastmuseum
So prosaisch wird die Verbotene Stadt, Chinas Fenster in die kaiserliche Vergangenheit, offiziell bezeichnet.
Shanghai-Museum
Eine schillernde Sammlung von Keramiken, Gemälden, Kalligrafien und vielem mehr mitten im Herzen von Shanghai.
Alashan Bowuguan
Hervorragendes Museum mit Artefakten und Gegenständen aus der Kultur der Alashan und der Mongolen.
Hongkong Museum of History
Unterhaltsam, einfallsreich und informativ.
Nanjing-Museum
Die erstaunlichen Ausstellungen erlauben ein Schwelgen in den herausragendsten Schaustücken chinesischer Kultur.
Wer noch nicht sprachlos vor Staunen in einer der überwältigenden Landschaften Chinas gestanden hat, kann nicht von sich behaupten, das Land zu kennen. Auch wenn fulminante Bauwerke Städte wie Shanghai zu Highlights ersten Ranges machen, stiehlt ihnen die Natur die Schau.
Yangshuo
Selbst wer diese Karstlandschaft von Fotos schon zu kennen glaubt, wird von der Realität umgehauen.
Huangshan
Wenn die Sonne den Nebel geheimnisvoll erleuchtet, entsteht in Chinas Gelben Bergen eine neue Dimension von Schönheit.
Nationalpark Jiuzhaigou
Türkisgrüne Seen, Wasserfälle, schneebedeckte Berge, grüne Wälder – und noch viel mehr.
Chishui
Trekking an Wasserfällen entlang, in uralten Wälder, in denen sich seit der Zeit des Jura nichts geändert zu haben scheint.
Reisterrassen von Yuanyang
Das Glitzern der Sonne auf dem Wasser fesselt jeden Betrachter.
NUTEXZLES/GETTY IMAGES/MOMENT RF ©
Reisterrassen von Yuanyang
In Chinas dynamischsten Städten wie Shanghai überragen funkelnde Wolkenkratzer Magnetschwebebahnen. Wohlhabende Konsumenten kaufen in schicken Malls ein, schlürfen Drinks in eleganten Cocktailbars und tafeln in Spitzenrestaurants.
Shanghai
Über diese Stadt redet einfach jeder: von Architekten und Modemachern über Cocktailkenner, Feinschmecker und Städtereisende bis hin zu Designern.
Hongkong
An der Nahtstelle zwischen China und dem Westen geht die ehemalige britische Kolonie sehr energisch ihren eigenen Weg.
Beijing
Chinas bedeutendste Stadt: eine sehenswerte Mischung aus alter Hauptstadt und moderner Metropole.
Hangzhou
Eine der attraktivsten Städte Chinas mit dem erhabenen und romantischen Westsee im Zentrum.
Das China der Han umgibt eine Pufferzone aus einem schillernden Mosaik ethnischer Minderheiten, die sich ihre Kulturen, Sprachen, Baustile und Lebensweisen bewahrt haben.
Tibet
Wer keine Zeit hat, das weite Tibet im Westen Chinas gründlich zu erkunden, sollte einige der leichter erreichbaren Ziele außerhalb des tibetischen Kernlandes besuchen.
Dehang
Das Dorf der Miao in Hunan liegt in einer herrlichen Landschaft.
Lijiang
Der Ort in Yunnan ist die Heimat des wegen seiner blauen Tracht berühmten Volks der Naxi.
Kashgar
Die bekannteste Stadt der Uiguren liegt jenseits der Taklamakan-Wüste.
Bayanhot
Diese leicht zu erreichende Stadt grenzt an Ningxia und ist eine faszinierende Einführung in die westliche Innere Mongolei und deren beeindruckende Wüstenlandschaften.
MARK READ/LONELY PLANET ©
Frau in Miao-Tracht
Das Land wird von gewaltigen Flüssen, wie dem mächtigen Jangtse, durchströmt. Vom Deck eines Flussbootes aus präsentieren sich Chinas Landschaften aus einer völlig anderen Perspektive.
Drei Schluchten
Ohne Frage Chinas fantastischste Flusslandschaft.
Li
Eine hypnotisierende Karstlandschaft im Nordosten von Guangxi.
Star Ferry, Hongkong
Von Tsim Sha Tsui legt die Fähre zur kurzen, aber legendären Fahrt durch den Victoria-Hafen ab.
Abendliche Flussfahrt, Chongqing
Bevor die Nebel des Jangtse alles verschlucken, sollte man das nächtliche Chongqing in seiner Neon-Pracht erleben.
Bootsfahrt in Qingyuan, Guangdong
Die geruhsame Fahrt auf dem Bei-Fluss führt am verborgenen Tempel Feilai und dem Kloster Feixia vorbei.
Frühlingsfest, Januar, Februar oder März
Mönlam-Feier des Großen Gebetes, Februar oder März
Internationales Literaturfestival im Bookworm in Beijing, März
Pfingstrosenfest Luoyang, April
Naadam, Juli
Nordchina liegt im Kälteschlaf, im Süden ist es weniger schlimm; die Vorbereitungen für das Chinesische Neujahr beginnen lange vor dem Fest, das irgendwann zwischen Ende Januar und März stattfindet.
Das Chinesische Neujahr ist ein Familienfest; die Familie isst Teigtaschen, und man schenkt sich hongbao (rote Umschläge mit Geld). Die meisten Familien treffen sich am Neujahrstag, dann geht ganz China eine Woche lang in den Urlaub. Es gibt Feuerwerk, Umzüge, Tempelfeste, und alles erstrahlt in bunten Farben.
MEIQIANBAO/SHUTTERSTOCKS ©
Dekoration zum Frühlingsfest, Taiyuan
In Harbin, der hübschen Hauptstadt von Heilongjiang, glitzern die Eisskulpturen – aus Eisblöcken geformte Gebäude und Statuen – in allen Regenbogenfarben. Es ist zwar bitterkalt, aber schließlich geht’s hier ja auch um Eis …
TONYV3112/SHUTTERSTOCK ©
Eis- und Schneefestival, Harbin
Die regenreichen Wintermonate sind die beste Jahreszeit, um die spektakuläre Kombination von Wasser und Licht auf den Reiterrassen zu erleben. Auf keinen Fall die Kamera und den Sinn für Schön-heit vergessen, wenn die Wasserflächen in der Sonne glitzern.
In Nordchina ist es noch eisig und trocken, während Hongkong und Macau langsam wärmer werden. Das Chinesische Neujahrsfest könnte in vollem Gange sein; Tickets rechtzeitig besorgen.
Dieses Fest beginnt am dritten Tag des Tibetischen Neujahrs und dauert zwei Wochen: In Tibet (allerdings nicht in Lhasa und der Autonomen Region Tibet) finden in dieser Zeit prächtige Prozessionen statt, die großen seidenen thangkas (Sakralkunst) werden enthüllt, und am letzten Tag tragen Gläubige die Statuen des Buddha Maitreya herum.
Das Fest findet 15 Tage nach dem Frühlingsfest statt; traditionell hängen die Chinesen kunstvoll verzierte Laternen auf. Wenn die Laternen in Pingyao (Shanxi) angezündet werden, bekommt der Ort eine magische Atmosphäre. Das Fest fällt manchmal auch in den März.
Nach dem langen Winter erwacht China nun zu neuem Leben, nur in den Hochlagen halten sich noch Schnee und Eis. In Hongkong steigen die Temperaturen, und Beijing wird von Staubstürmen geplagt, die alles hinwegfegen. Noch herrscht Nebensaison.
Ein gutes Buch im Café Bookworm wäre kein schlechter Einstieg ins Internationale Literaturfestival in Beijing; denn dann lässt sich (ohne Buch) der Lesung eines internationalen oder heimischen Autors in einem von Chinas besten Buchläden lauschen.
Die Rapsblüte taucht die Landschaft in Südchina in strahlendes Gelb. In einigen Regionen des Landes, beispielsweise im hübschen Wuyuan in der Provinz Jiangxi, ist die Zeit der Rapsblüte ein echter Touristenmagnet.
In China ist es jetzt fast überall angenehm warm. Dieser Monat ist eine gute Zeit für Reisen durchs Land. Die Chinesen nehmen sich jetzt ein paar Tage Auszeit, um das Qingming-Festival zu begehen, ein traditionelles Fest, bei dem die Ahnen geehrt werden und zu dem inzwischen auch offiziell Ferienzeit herrscht.
Zum Neujahrsfest der Dai werden Staub, Dämonen sowie der Kummer des alten Jahres abgewaschen. Beim Wasserspritzfest in Xishuangbanna wäre ein Regenschirm übrigens völlig sinnlos.
Beim Pfingstrosenfest im Wangcheng-Park in Luoyang erblühen nicht nur die Beete in leuchtenden Farben – einfach eine Blumengirlande umhängen und mitmachen.
Dieses Fest der ethnischen Minderheit der Bai ist eine gute Gelegenheit, die Stadt Dali im schönen nördlichen Yunnan zu besuchen. Der Spaß, zu dem Pferderennen und ein Sängerwettstreit gehören, dauert eine Woche. Los geht’s am 15. Tag des dritten Mondmonats (meist im April), und am 21. Tag dieses Mondmonats endet das Fest.
Leute mit Bleifuß, die süchtig nach Bezindämpfen, verbranntem Gummi und Kurven sind, sollten in Shanghai rechtzeitig ein Zimmer buchen, um an einem der glanzvollsten Events im Veranstaltungskalender teilzunehmen; die Rennstrecke liegt bei Anting.
Chinas Gebirge stehen in voller Blüte, etwa die Hänge im Nationalpark Jiuzhaigou in Sichuan. In den ersten vier Tagen im Mai macht ganz China Ferien – am 1. Mai (Tag der Arbeit) beginnt eine der drei Haupturlaubszeiten. Buddhas Geburtstag wird traditionell am achten Tag des vierten Mondmonats gefeiert, der normalerweise in den Mai fällt.
Eine faszinierende Möglichkeit, das typisch tibetische Flair von Xiahe in der Provinz Gansu zu erleben, ergibt sich, wenn buddhistische Mönche Almosen an Bettler verteilen und die Straßen voller Pilger sind.
Kangdings berühmtes Fest auf dem Paoma Shan ehrt ebenfalls den Geburtstag von Sakyamuni, dem historischen Buddha, mit prachtvollen Pferderennen, Ringkämpfen und einem Straßenmarkt.
Wer unbedingt die wahre Bedeutung von Schmerz kennenlernen möchte, sollte an dem Marathon teilnehmen. Der Lauf ist nichts für Schlaffis! Mehr unter www.great-wall-marathon.com
Jetzt wird’s in China heiß und heißer. Sogar der lange zugefrorene Himmelssee in Jilin ist nun zugänglich, und die Natur erwacht auch dort zum Leben. Langsam beginnt der touristische Massenansturm.
Nordlichter zeigen sich gelegentlich über Mohe in Heilongjiang in Chinas äußerstem Norden, nicht weit entfernt von der russischen Grenze. Selbst wenn man das schwer fassbare Leuchten nicht zu Gesicht bekommt, entschädigt doch das Erlebnis der Mitternachtssonne im nördlichen Hochsommer.
Auf zahlreichen Flüssen treten jetzt die Drachenbootmannschaften gegeneinander an, um einen der berühmtesten Poeten Chinas zu feiern. Die Chinesen essen zu dieser Gelegenheit traditionell zongzi (dreieckige Klebreisbrötchen, die in Schilfblätter gewickelt werden).
Dieses dreitägige Festival in Gyantse in Tibet beginnt am 20. Juni und wartet mit illustren Wettkämpfen auf – es werden beispielsweise Pferderennen, Ringen, Bogenschießen und Yakrennen veranstaltet.
Shangri-La (Zhongdian) im Norden Yunnans ist Mitte bis Ende Juni während der Feierlichkeiten zu den Pferderennen im Ausnahmezustand. Überall an den südlichen Grenzen Tibets sind Gesang, Tanz und Heiterkeit angesagt.
Dieses Festival findet an unterschiedlichen Daten – abhängig vom tibetischen Kalender – auf der Spitze des Berges statt, von wo aus der Blick über die beiden Klöster der Stadt und die umgebenden Berggipfel schweift. Das Fest demonstriert auf atemberaubende Weise die Reitkunst der Tibeter.
Ein Taifun an den Küsten von Guangdong und Fujian kann jede Reiseplanung für den Süden zunichtemachen. In China herrscht Regenzeit: Die „Pflaumenregen“ ergießen sich über Shanghai, und sogar die Steppen der Inneren Mongolei und in Qinghai werden grün.
Am 24. Tag des sechsten Mondmonats (also meistens im Juli) wird dieses Fest überall in Yunnan von den ethnischen Minderheiten der Bai und der Yi gefeiert. Fackelzüge in Städten und im offenen Feld ergeben stimmungsvolle Fotomotive.
Mongolische Ringkämpfe, Pferderennen, Bogenschießen und vieles mehr machen das Naadam-Fest aus, das eine Woche lang Ende Juli gefeiert wird, wenn die Weiden in vollem Grün stehen.
Während des zwölf Tage andauernden Festivals ist der Xinghai-Platz in der Hafenstadt Liaoning erfüllt von den Düften von Hopfen und Malz und gespickt mit Bierzelten. Hier gibt es mehr als 400 internationale und chinesische Biersorten von zahlreichen Brauereien.
Die Temperaturen der „drei Öfen“ entlang dem Jangtse – Chongqing, Wuhan und Nanjing – steigen und steigen. In Beijing, wo es jetzt heißer als 40 °C ist, wüten zudem Regenstürme; das Gleiche gilt für Shanghai. Als Ausweg bleibt die Höhe: Lushan, Moganshan, Huangshan oder Guoliangcun.
In den letzten Jahren wurde dieses Festival in West-Sichuan manchmal abgesagt (es kann immer wieder zu Reiseeinschränkungen kommen), und seine Dauer wurde von einer Woche auf einen Tag reduziert. Findet es statt, bietet auch das verkürzte Fest atemberaubende Darbietungen von tibetischer Reitkunst, Bogenschießen und einiges mehr.
Die attraktivste Hafenstadt in Shandong – einstmals eine deutsche Konzession – hat das optimale Mittel gegen quälenden Sommerdurst: das berühmte Tsingtao-Bier – dazu einen Teller Muscheln.
Dies ist definitiv die beste Zeit für einen Besuch in Beijing – im September gibt’s in der Hauptstadt Herbstwetter von Feinsten, es gilt tiangao qishuang („der Himmel ist hoch und die Luft frisch“). Doch auch der übrige Norden Chinas lässt sich nun gut bereisen.
Das erstmal im Jahr 1987 veranstaltete Festival in den für Taoisten heiligen Bergen von Tai Shan in Shandong zieht alljährlich Hunderte von Crossläufern, Mountainbikern, Kletterern und Bergfreunden aller Alters- und Leistungsstufen an.
Zu diesem Fest (das auch Mondfest genannt wird) verschlingen die Bewohner Beijings köstliche Mondkuchen, die mit Bohnenpaste, Eigelb, Walnüssen und anderen Leckereien gefüllt sind. Bei Vollmond kosten Verliebte die Romantik aus, das Fest der Herbstmitte am 15. Tag des achten Mondmonats ist aber auch ein Familienfest.
Der beliebteste Zeitpunkt, um zu beobachten, wie die gigantische Gezeitenwelle mit bis zu 40 km/h durch den Qiantang rauscht, ist das Mondfest in Yanguan. Die riesige Wand aus Wasser ist aber auch jeweils zu Beginn und in der Mitte eines jeden Mondmonats zu beobachten.
Am 28. September wird am Konfuzius-Tempel in Qufu des Philosophen, Weisen und Patriarchen Konfuzius anlässlich seines Geburtstags gedacht.
Anfang Oktober kann es auf den Straßen höllisch werden: Mit dem Nationalfeiertag beginnt die Urlaubszeit – ganz China scheint unterwegs zu sein. Mitte des Monats ist alles wieder deutlich leerer.
Jetzt kommen die köstlichen Wollhandkrabben auf den Tisch. Zwischen Oktober und Dezember werden männliche und weibliche Tiere zusammen zu lauwarmem Shaoxing-Reiswein genossen.
In Guizhou, mitten im Herzen des Südwestens mit seinen zahlreichen ethnischen Minderheiten, finden reisweinfeuchte Feste der Stämme statt.
Das viertägige muslimische Opferfest wird von Gemeinden in ganz China begangen; besonders bunt und eindrucksvoll wird in Kashgar gefeiert.
Während es in China immer kälter wird, wandern die meisten Touristen ab, und die Urlauber zieht es auf der Suche nach den letzten warmen Fleckchen in den Süden.
In der Ri-Yue-Bucht (Sonne-und-Mond-Bucht) auf Hainan startet die Surf-Hauptsaison, da nun die besten Wellen anrollen. Scharen von Chinesen entfliehen dem kalten Festlandsklima in die wärmeren Gefilde der Insel.
Grafik herunterladen
Chinas historisch bedeutendste Route verläuft durch das schroffe, trockene Nordchina. Sie führt vorbei an den Sehenswürdigkeiten des Nordens, den ganzen Weg von Beijing entlang der Großen Mauer und der Terrakotta-Armee bis zur Seidenstraße im fernen Nordwesten.
Beijing ist natürlich ein Muss; für die Hauptstadt gehen mindestens fünf Tage drauf: Man möchte schließlich die Verbotene Stadt erleben, die Große Mauer entdecken, durch den Sommerpalast und hutongs (schmale Gassen) spazieren. Die prächtigen Grotten von Yungang vor der wiederaufgebauten alten Stadt Datong stimmen auf buddhistische Gelassenheit ein, die sich durch ein paar Nächte auf dem Wutai Shan noch vertiefen lässt. Für das alte, von einer Stadtmauer umgebene Pingyao sind drei Tage reserviert. In der historischen Stadt Kaifeng in Henan lebt die kleine, traditionsreiche jüdische Gemeinde Chinas. Weiter geht’s nach Luoyang zum buddhistischen Schauspiel der Longmen-Grotten sowie dem Shaolin-Kloster in der Nähe. Vier Tage Sightseeing in Xi’an reichen aus, um die Terrakotta-Armee zu bestaunen, und es bleibt noch Zeit für den taoistischen Berg Hua Shan. Traditionell beginnt in Xi’an die Seidenstraße, der man durch die Provinz Gansu bis zur Oasenstadt Dunhuang und darüber hinaus folgen kann.
Grafik herunterladen
Diese abenteuerliche Tour folgt dem beeindruckend langen Jangtse von den Ausläufern des Himalaja bis zur boomenden Geschäftsmetropole Shanghai.
Nach einem Besuch in Lijiang, der historischen Stadt im Norden von Yunnan, geht’s entlang dem Jinsha (Goldsandfluss; er kommt aus Tibet und mündet in den Jangtse) in einer mehrtägigen Wandertour durch die Tigersprungschlucht. Danach müssen Beine und Füße regenerieren, um wieder fit für die verstreuten Dörfer und alten Städtchen um Lijiang zu werden, beispielsweise Shaxi und Shuhe auf der Alten Tee- und Pferdestraße; wirklichen Auftrieb geben dann die Blicke auf den Yulong Xueshan. Ein Abstecher von Lijiang nach Nordosten in den Westen Sichuans (nur während der warmen Monate) und an den großartigen Lugu-See an der Provinzgrenze bringt Erholung am See. Wenn die gesamte Region tief verschneit ist, geht’s von Lijiang mit dem Flugzeug weiter. Vom Lugu Hu fährt morgens ein Bus nach Xichang in Sichuan und von dort weiter nach Yibin und Chongqing. Eine Alternative wäre die Rückkehr nach Lijiang und weiter mit dem Flugzeug nach Chongqing, die Heimat des würzigen Chongqing-Feuertopfes und das Tor zu den Drei Schluchten. Mit dem Bus geht es weiter zu den aufregenden Landschaften und Naturschönheiten von Chishui an der Grenze zu Guizhou, um zu entspannen, ehe es zurück ins städtische Chongqing geht. Für Stadt und Umgebung sollte man drei Tage einplanen. Die buddhistischen Grotten von Dazu und ein Trip ins historische, ländliche China nach Songgai, ein Dorf am Jangtse, gehören unbedingt dazu. Weiter geht’s auf dem Wasserweg – sei es auf den ins Busnetz integrierten Tragflügelbooten, auf Kreuzfahrt- oder Passagierschiffen – durch die faszinierenden Drei Schluchten nach Yichang in Hubei. Die Reise geht weiter nach Wuhan am Jangtse. Unterwegs eine Nacht in der ummauerten Stadt Jingzhou verbringen. Nach zwei Tagen in Wuhan geht’s mit dem Bus weiter nach Lushan in der Provinz Jiangxi und von dort nach Nanjing oder Huangshan in der Provinz Anhui am Jangtse. Als Alternative direkt Nanjing ansteuern und dann durch eine ganze Kette hübscher Städte am Kanal – Suzhou, Tongli, Luzhi und Zhujiajiao – bis nach Shanghai reisen. Von Shanghai aus bietet sich dann die Tour „Ländliches Ost-Südwest-China “ an.
Grafik herunterladen
Diese atemberaubende Route führt von der unbedingt sehenswerten Terrakotta-Armee über das buddhistische Erbe von Gansu und durch die wüstenhaften Weiten Xinjiangs bis zum entlegenen Kashgar.
Am südlichsten Abzweig der Seidenstraße, in Xi’an, stehen als einzigartige Zeugen des kaiserlichen Chinas die Soldaten der Terrakotta-Armee. Sportfans mit Lust auf einen extremen Workout klettern auf den steilen taoistischen Berg Hua Shan (niemals in den Abgrund blicken!). Zurück in Xi’an das muslimische Viertel erkunden, die Köstlichkeiten der Hui-Küche kosten – ein kulinarisches Highlight – und die Stadtmauern erklettern. Dann springt man in den Zug nach Lanzhou, steigt aber schon in Tianshui im Südosten von Gansu wieder aus und besucht die bemerkenswerten buddhistischen Grotten auf dem grünen Maiji Shan. In Lanzhou bietet es sich an, die Seidenstraße zu verlassen und die Grenzregionen Tibets mit den Klostersiedlungen von Xiahe und Langmusi zu besuchen. Über den Hexi-Korridor geht’s nach Jiayuguan, dem Außenposten an der Großen Mauer, oder über die Seidenstraße bis Wuwei und zum Tempel des großen Buddhas in Zhangye mit einem großen schlafenden Sakyamuni vor dem Tempel. Auf den Mauern der Festung von Jiayuguan, der westlichsten großen Befestigung des kaiserlichen Chinas, weht einem der Wind um die Nase, dann geht’s an den Ruinen der Großen Mauer entlang. Der Oasen-Vorposten von Dunhuang gehört zu den saubersten Städten Chinas. Von Süden rücken die hohen Singenden Sanddünen gegen die Stadt vor; in der Wüste warten ein paar Sehenswürdigkeiten, in der Stadt exzellente Restaurants. Die Stadt ist ein Tor zum Besten, was die buddhistische Kunst Chinas zu bieten hat: die faszinierenden Mogao-Grotten. Von Dunhuang geht’s über die Melonenstadt Hami in die weite uigurische Provinz Xinjiang im Nordwesten, dann nach Turpan und Ürümqi für eine Nacht in einer Jurte an den Ufern des Tian Chi. Entlang einer Kette von Städten fährt die Eisenbahn über einen Abschnitt der Seidenstraße zum zentralasiatischen Außenposten Kashgar; möglich wäre auch die Route über die von Marco Polo bereiste Südliche Seidenstraße am Rande der Taklamakan-Wüste entlang. Von Kashgar traut man sich entweder über den Karakorum-Highway oder fährt in Gegenrichtung wieder nach China hinein.
Grafik herunterladen
Diese Küstentour beinhaltet die größte Ansammlung von Überbleibseln aus der Konzessionszeit sowie luxuriöse Städte vor einer bezaubernden maritimen Kulisse.
Los geht’s von Beijing nach Tianjin und weiter in die Garnisonsstadt Shanhaiguan aus der Ming-Dynastie an der Grenze zur Mandschurei. Über die alte Hafenstadt Xingcheng geht’s entlang der Küste bis nach Dalian, Ausflüge nach Dandong an der nordkoreanischen Grenze oder mit der Fähre nach Yantai bieten sich an. Von dort über die Halbinsel nach Qingdao. Für Shanghai müssen fünf bis sechs Tage angesetzt werden; es folgt ein Trip in die ehemalige Song-Hauptstadt Hangzhou. Von dort geht’s Richtung Süden an der Küste entlang bis Xiamen (Amoy) nach Gulang Yu. Die Hafenstadt ist ein guter Standort für Ausflüge zu den Runddörfern bei Yongding. Der Abschluss wird mit dim sum gefeiert, entweder im Rhythmus von Hongkong oder portugiesisch in Macau. Man kann aber auch bis in den schläfrigen Hafen von Beihai in Guangxi fahren und den Trip mit einer Bootsfahrt auf der vulkanischen Insel Weizhou ausklingen lassen.
Grafik herunterladen
Die wichtigsten antiken Sehenswürdigkeiten, einige von Chinas großartigsten Landschaften und die Modernität Hongkongs sind in dieser Tour vereint.
Nach vier Tagen Highlights in Beijing geht’s im Schlafwagen des Hochgeschwindigkeits-G-Zugs durch Nordchina nach Xi’an. Hinter der Terrakotta-Armee kann man über die Stadtmauern aus der Ming-Dyastie wandern und auf die Gipfel des taoistischen Berges Hua Shan klettern. Am Spätnachmittag bringt einen der Schlafwagen des Hochgeschwindigkeitszuges ins pulsierende Shanghai. Nach drei Tagen Sightseeing, Museumsbesuchen, Shoppen und Bestaunen der Wolkenkratzer von Pudong geht’s mit dem Zug in die ehemalige Hauptstadt der Südlichen Song: Hangzhou. Dann mit dem Flugzeug von Hangzhou oder Shanghai nach Guilin, um die Karstlandschaft von Yangshuo zu genießen. Ein guter Abschluss wäre der Direktflug von Guilin nach Hongkong, Guangzhou oder Shenzhen und von dort nach Süden über die Grenze ins ehemalige britische Territorium. Nach Möglichkeit noch einen Tag portugiesisches Feeling in Macau einplanen.
Grafik herunterladen
Den Großstädten entfliehen und raus aufs Land: Die Tour offenbart einige der schönsten Dörfer und Kanalstädte Chinas, dazu herrliche Gegenden und Panoramen.
Von Shanghai geht’s nach Zhujiajiao, schön an einem Kanal gelegen. In Jiangsu und Nord-Zhejiang warten mehrere gut erreichbare Kanaldörfer, darunter Tongli, Luzhi, Wuzhen und Nanxun. Von Suzhou oder Hangzhou fahren Busse nach Tunxi in der Provinz Anhui. Ein paar Tage einplanen, um die alten Dörfer Hongcun, Xidi in Yixian und Shexian in Huizhou zu erkunden und auf den Huangshan zu klettern. Der Bus fährt auch in die Provinz Jiangxi; hier lädt die Idylle um Wuyuan ein, zwei bis drei Tage von Dorf zu Dorf zu wandern. Mit dem Bus geht’s nach Nanchang und von dort mit dem Hochgeschwindigkeitszug bis Changsha, die Provinzhauptstadt von Hunan. Mit dem Flugzeug oder Zug erreicht man die Karstlandschaft von Zhangjiajie. Ein Bus fährt in die flippige Flussstadt Fenghuang; von dort aus gelangt man mit Bus und Bahn über Huaihua durch die Hintertür nach Guizhou und bis nach Zhenyuan am Fluss. Jenseits der Stadt liegen Kaili und die übrige Provinz.
Grafik herunterladen
Wer Südwestchina auf dieser Tour bereist, erlebt ethnische Vielfalt, traumhafte Landschaften, eine Reihe historischer Städte und Dörfer, den sprühenden Zauber Hongkongs sowie tolle Wandermöglichkeiten an der Südwestgrenze des Landes.
Nach vier Tagen in Hongkong und Macau kann man ins Landesinnere nach Guilin fahren und sich drei Tage lang an der traumhaften Karstlandschaft von Yangshuo satt sehen. Von dort bucht man eine Tour ins großartige Huangyao, dann zurück nach Guilin und nach Norden zu den Longji-Reisterrassen, der Wind-und-Regen-Brücke und den ethnischen Minderheiten von Sanjiang. Jenseits der Grenze warten die Dörfer im Osten Guizhous, wie Longli, Basha und Zhaoxing. Die nächste Station ist Guiyang und nach einer Zugfahrt Kunming, die Hauptstadt der Provinz Yunnan. Nach ein paar Tagen Aufenthalt geht’s nach Nord-Yunnan, um Dali, Lijiang und Shangri-La zu erkunden. Auch die Grenzregion zu Sichuan beim Lugu Hu wäre eine Option oder das fruchtbare Xishuangbanna im Süden der Provinz, wo Yunnan sehr südostasiatisch geprägt ist.
Grafik herunterladen
Dieser fordernde Trip entlang der äußeren Ränder des tibetisch geprägten Han-chinesischen Gebietes bringt Hartgesottene von Xining nach Chengdu.
