LONELY PLANET Reiseführer E-Book New York - Brian Healy - E-Book

LONELY PLANET Reiseführer E-Book New York E-Book

Brian Healy

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Beschreibung

Lonely Planet E-Books sind besonders praktisch für unterwegs und sparen Gewicht im Reisegepäck! E-Book basiert auf: 09. Auflage 2024 Mach die Welt zu deinem Abenteuer und entdecke mit dem Lonely Planet Reiseführer New York Mit dem Lonely Planet auf eigene Faust durch die Stadt, die niemals schläft. Etliche Monate Recherche stecken im Kultreiseführer für Individualreisende. Autoren geben sachkundige Hintergrundinfos zum Reiseland, liefern Tipps und Infos für die Planung der Reise, beschreiben alle interessanten Sehenswürdigkeiten und präsentieren ihre persönlichen Entdeckungen und Tipps. Und auch Globetrotter, die abseits der ausgetretenen Touristenpfade unterwegs sein möchten, kommen auf ihre Kosten. Nehmen Sie sich viel Zeit, damit Sie angesichts der schwindelerregenden Vielfalt in dieser Stadt nicht den Überblick verlieren: Weltklasse-Museen und die Mütter aller Wolkenkratzer, spannende Ethno-Viertel, beruhigende Grünanlagen, trendige Shops und zahlreiche Partylocations. Wo übernachten und essen? Der Lonely-Planet-Reiseführer New York ist ehrlich, praktisch, witzig geschrieben und liefert inspirierende Eindrücke und Erfahrungen. Wie sagte Frank Sinatra: „wenn Sie‘s hier schaffen, schaffen Sie‘s überall!“ Reiseplanung: Erkunde die tollsten Ecken deines Reiseziels und plane deine perfekte Reise mithilfe unserer Reiserouten und detaillierten Karten. Reiseziele: Entdecke einzigartige Erlebnisse, Tipps unserer Autor:innen und Expert:innen, Hintergründe und Empfehlungen. Praktisches: Die wichtigsten Informationen für deine Reise im Überblick. Kurz und übersichtlich zusammengefasst. Storybook: Tauche mit unseren Reportagen tief in den Alltag ein und erfahre mehr über die Seele deines Reiseziels. Tipp: Erstellen Sie Ihren persönlichen Reiseplan durch Lesezeichen und Notizen… und durchsuchen Sie das E-Book mit der praktischen Volltextsuche!

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Seitenzahl: 592

Veröffentlichungsjahr: 2024

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Broadway-Guide

East Village zu Fuß

New York

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und entdecke mit Lonely Planet New York

UMSCHLAG VORN: Straße zur Manhattan Bridge in New York City, Ala Alsamawi/EyeEm/Getty Images ©

UMSCHLAG HINTEN: Gapstow Bridge, Central Park, Collab Media/Shutterstock ©

Rachel Chang, John Garry, Dana Givens, Michael Grosberg, Brian Healy, Teddy Minford, Maya Stanton, Meena Thiruvengadam, Caroline Trefler

New York

wonderlustpicstravel/SHUTTERSTOCK ©

Uhr vor dem Flatiron Building (S. 145)

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Inhalt

Stadtviertel im Überblick.................................52

Lower Manhattan........54

Brooklyn Bridge .................58

Freiheitsstatue....................60

One World Observatory.........................62

Ellis Island...........................64

Governors Island ...............71

South Street Seaport ......72

Tribeca..................................75

Staten Island .......................78

SoHo, Chinatown, Nolita & Little Italy....80

Mahayana Buddhist Temple ...............84

Doyers Street.......................86

Color Factory ......................89

Mulberry Street & Little Italy ..........................90

Mott Street...........................92

Reiseziele

East Village & Lower East Side........99

Tenement Museum .........101

Tompkins Square Park .103

New Museum .....................105

Orchard Street .................109

Jüdische Geschichte .......111

West Village, Chelsea & Meatpacking District...............................118

Washington Square Park .........................124

High Line...............................128

LGBTIQ+ Kultur ................131

Union Square, Flatiron & Gramercy....................143

Strand Bookstore ............145

Gramercy Park...................146

Irving Place..........................147

Midtown............................150

Times Square ....................156

Koreatown...........................167

Fifth Avenue Shopping 169

Aussichtsplattformenauf Wolkenkratzern .........171

Upper East Side...........183

Museum of the City of New York ..............185

Guggenheim Museum...185

Metropolitan Museum of Art ..................186

Neue Galerie .....................188

Roosevelt Island ..............191

Upper West Side & Central Park..............194

Lincoln Center ..................198

American Museum of Natural History .................199

Central Park .....................200

Harlem & Upper Manhattan......................213

Die Met Cloisters .............217

Cathedral of St John the Divine ............................218

Harlem Streets.................220

Washington Heights.....226

Ankunft..............................298

Geld.....................................299

Unterwegs vor Ort .......300

Übernachten....................302

Essen, Trinken & Feiern...................................304

Reisen mit Kindern........306

Sicher reisen....................307

Nachhaltig reisen..........308

LGBTIQ+ ............................310

New York preiswert.........311

Barrierefreireisen...........312

Kurz & knapp.....................313

Praktisches

Die Geschichte New Yorks in 15 Orten.............................316

Triff die New Yorker.......320

Gayborhood im Niedergang ........................322

New Yorks literarische Spurensuche .....................326

Die asiatisch-amerikanische Community.........................328

Storybook

Willkommen in New York City.........................4

Unsere Favoriten..................8

Perfekte Tage.......................22

Beste Reisezeit...................24

Bestens vorbereitet.........26

Essen wie die Locals .......28

Bars geöffnet.......................34

Showtime................................36

Museen......................................42

Schnäppchenjagd............44

Aktivitäten............................46

LGBTIQ+..................................48

Reiseplanung

Inhalt

Brooklyn.........................228

Brooklyn Heights Promenade.......................232

Brooklyn Bridge..............236

Prospect Park..................240

Coney Island und Brighton Beach ......256

Queens..............................267

Long Island City...............272

Astoria................................275

Flushing................................277

Die Rockaways................279

Tagesausflüge..................280

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LittlenySTOCK/shutterstock ©

West Village (S. 118)

willkommen in New York

Welche Stadt der Welt kann schon mit diesem prächti-gen Mosaik aus Vierteln, Kulturen und Völkern mithal-ten? Hier spürt man förmlich die Energie: natürlich in den Straßenschluchten von Midtown, aber auch bei den Straßenparties auf dem Grand Concourse in der Bronx, bei den chinesischen Streetfood-Verkäufern in Queens, an der Strandpromenade von Coney Island oder in den vie-len Pizzerias von Staten Island. Ich liebe dieses geschäf-tige Treiben und die Freude der Menschen.

In Fachgeschäften und Büros, in Kunstkursen oder auf Nebenstraßen spürt man ein städtisches Leben, wie man es nur hier in New York antrifft. Schließlich leben hier nicht weniger als 8,5 Mio. Menschen. Und die würden nirgendwo anders hingehen wollen.

Brian Healy

@bhealynyc

Brian stammt aus New York; er ist Autor, Radfahrer, Kulturliebhaber, Stadtflaneur und gelegentlich Sänger im Kabarett.

Am allerliebstenspaziere ich durch das West Village (S. 118), mein Wohnviertel. Wann immer ich etwas zu erledigen habe, versuche ich, einen anderen Weg zu wäh-len – so entdeckt man immer etwas Neues.

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LIEBLINGSPLÄTZE

Alexander Spatari/GETTY IMAGES ©

Kamira/SHUTTERSTOCK ©

Hier schlägt für unsere Autoren und Experten das Herz New Yorks.

Eine Radtour durch die Süd-spitze Manhattans ist wie eine Fahrt durch ein Freilichtmuse-um. Da gibt es die imposanteBrooklyn Bridge (S. 62)und den geruhsamen Gang durch den Battery-Park (Foto; S. 67). Im Financial District am Hud-son River Greenway (S. 74) ragen Wolkenkratzer empor, und vom Wasser her winkt die Freiheitsstatue. Der Blick aufs Meer erinnert an die Ursprünge und den Überseehandel.

John Garry

@garryjohnfrancis

John ist Reisejournalist und Lehrer; er lebt in Brooklyn Heights.

Nichts steht in meinen Augen so sehr für New York wie das Empire State Building(S. 171). Wie fast alle anderen habe ich dieses ikonische Gebäude schon als Kind im Kino gese-hen. Bei meinem ersten Besuch in New York gehörte es zu meinen allerersten Zielen – und inzwischen habe ich etliche Hundert Fotos davon in mei-nem Bildarchiv. Dieser Anblick wird niemals langweilig.

Meena Thiruvengadam

@meenathiru

Meena schreibt über Reisen, Kunst und Kultur und betreut travelwithmeena.com.

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Der Sommer in New York City gilt als schwül und unange-nehm, aber trotzdem ist er meine Lieblingsjahreszeit. Die Leuten vergessen, dass es hier in der Nähe sogar Strände gibt. Am liebsten mag ich den Strand am Jacob Riis Park (S. 279), wo man in erstaunlich klarem Wasser baden und inmitten von New Yorkern die Sonne aufsaugen kann.

Teddy Minford@teddyminford

Teddy ist Reisebuchautorin. Zusammen mit Mann und Hund lebt sie in Queens.

Tompkins Square Park(S. 103) ist mein Allwetter-Ziel. Ich brin-ge meinen Kaffee mit oder ei-nen Snack, und abends lausche ich den Musikern. Der Winter ist meine liebste Zeit, wegen des immer etwas krummen Weih-nachtsbaums und weil es bei Schnee so schöne Skulpturen zu sehen gibt. Manchmal treffe ich Freunde dort, manchmal Fremde: typisch New York!

Caroline Trefler@carolinetrefler

Caroline Trefler sucht als Autorin immer nach dem Unbekannten. Sie wohnt in New York.

Für mich wichtig ist ein Gang durch den Central Park(S. 200), mit Stopp im Flower Garden und am See beim Dana Discovery Center (Foto). Je-der kennt den Central Park, er gehört zur Identität der Stadt, aber wenigen ist klar, wie viele verschiedene Orte es darin gibt, die man ansteuern kann. Wer Ruhe und Frieden sucht, ist hier genau richtig.

Dana Givens@danawritesalot

Dana ist eine New Yorker Reisejournalistin, sie wohnt in New Jersey.

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Platz zu nehmen im Rose Reading Room(S. 153) der New York Public Library ist eines der großen Privilegien, die zum Leben in New York gehören. Kaum zu glauben, dass dieser Prunksaal, der an-dernorts Königen vorbehalten wäre, tatsächlich jedermann offensteht. Prachtentfaltung und absolute Stille: ein idealer Ort zum Nachdenken.

Michael Grosberg

Michael schreibt über Reisen und Kulturen; er ist Mitbegründer des Startups LikeLocal.

Die Verheißungen der Lichter-welt haben mich nach New York gelockt und begeistern mich immer noch. Ehrfürchtig betrete ich bis heute den Times Square(Foto; S. 156) und bin immer wieder hinge-rissen. Unerreicht ist aber die Magie des Broadway(S. 157). Ich gehe dort gern spontan ins Theater, um Weltklasse-Veran-staltungen zu erleben.

Rachel Chang@rachelschang

Die Journalistin Rachel ist auf Reisen und Popkultur spezialisiert. Sie lebt seit 2003 in New York City.

Diversität ist eines der wich-tigsten Kennzeichen von New York, und nirgends wird sie so sichtbar wie in den Stadtvier-teln – und beim Essen. Unter-wegs im Zug kann man in der Bronx(S. 227) frisch gefüllte Cannoli(Foto) kosten oder 90 Minuten später am Brighton Beach(S. 259) die russische Küche; ich selbst gehe dort einfach nur gern spazieren.

Maya Stanton@mayastanton

Maya lebt seit 20 Jahren in Brooklyn; sie ist Autorin und Redakteurin.

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von links nach rechts: pokku/shutterstock ©, Tomas Parizek/shutterstock ©, 365 Focus Photography/shutterstock ©

Nichts veranschaulicht die Atmosphäre von New York City so sehr wie die Ansicht seiner spektakulären Türme. Welche weltverändernden Deals werden dort bis spät in die Nacht verhandelt? Wenn am frühen Morgen, mittags und in den Stunden vor Sonnenauf-gang die Glas-Fronten der Wolkenkratzer schimmern, vermischen sich Geheimnisse und Vermutungen. Was immer in diesen gläsernen Türmen stattfindet, lässt die Stadt – und die Welt – „brummen“.

Blick hinauf nach oben

In den überfüllten Straßen NYCs ist es schwierig, die Größe der umge-benden Gebäude einzuschätzen. Aber von Orten wie dem Central Park (Foto) kann man das wahre Ausmaß auf sich wirken lassen.

Blick in die Tiefe

Gleichermaßen sensationell ist der Ausblick von einem der Wolken-kratzer-Observatorien. Der Blick vom Empire State Building (Foto), zeigt anschaulich, wie riesig dieser Ort ist.

Blick in die Runde

Gebäude jeglicher Form, Höhe und jeden Alters sind eingequetscht zwischen die Türme. Ein Rundum-Blick führt vor Augen, wie hier die Stile aufeinandertreffen.

Skyline-ansichten

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unsere favoriten

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unsere favoriten

Midtown Manhattan, Blick vom Summit One Vanderbilt (S. 171)

die Skyline erleben

360°-Aussicht über mehrere Ebenen im Summit One Van-derbilt , 430 m über dem Innenstadt-Lärm. (S. 171)

Der Financial District öffnet sich dem Auge mit der Aus-sicht vom Hudson River Park– besonders beeindruckend vom Little Island. (S. 74)

Das Empire State Building ist zurecht eine der Top-At-traktionen der Stadt. Die Aus-sichtsplattform im 86. Stock bietet einen unübertroffenen Blick auf „Gotham“. (S. 171)

Aufregende Aussichten auf die Manhattan-Skyline hat man von Brooklynaus über den East River: von Williamsburg über Red Hook zum Sunset Park. (S. 228)

Von Roosevelt Island im East River lässt sich die Aussicht auf Midtown Man-hattan bestaunen. Besonders sehenswert: der UN-Komplex. (S. 191)

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Begrünung ist das universelle Gegenmittel zum stressigen Großstadtleben. Glücklicherweise gehören zu den zahlreichen Attraktionen in New York auch die vielen Parks. Sie rangieren von winzigen, leicht zu übersehenden „pocket parks“ bis zu riesigen Flächen mit gestalteten Landschaften, sogar nahe gelegenen natürlichen Wäldern und kilometerlangen Stränden, und sie sind, sowohl künstlich als auch natürlich, ein wesentlicher Teil des Ökosystems der Stadt.

Üppige Landschaften

In ganz New York City findet man schön gestaltete Parkanlagen, mit hügeligen Rasen, gewundenen Gehwegen, harmonischen Wasser-spielen und unzähligen Bänken, wie im Bryant Park (Foto).

Stadtwälder

New York besitzt hunderte Hektar Waldgebiet, voller Wildtiere. Im Central Park (Foto) kann man eine richtige Wanderung unterneh-men und dem Lärm der Straßen entfliehen.

Sonne & Sand

Inmitten der Wolkenkratzer vergisst man leicht, wie nah der Atlantische Ozean ist. Ein herrlicher Tag am Strand ist nur eine (lange) Subway-Fahrt entfernt.

Grün- flächen

von links nach rechts: Creative Family/shutterstock ©, mapman/shutterstock ©, Kit Leong/shutterstock ©

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Washington Square Park (S. 124)

parks geniessen

Welche Erholung auch immer, sie findet sich in den 340 ha des Central Park , ein Meis-terstück der Landschafts-Ar-chitektur. (S. 200)

Entkomme dem hektischen Treiben Manhattans mit einer 5-Minuten- Fähren-Überfahrt nach Governors Island : Hängematten, Imbisswa-gen, Freiluft-Kunst und kein Verkehr.

Rockaway Beach bietet 7 Meilen Strand, wunderbar vielfältig,leicht zugänglich und überra-schend schön. (S. 279)

Der Washington Square Parkist Greenwich Villages inoffizieller Hauptplatz, hier begegnet man Künstlern, Akti-visten und anderen Originalen. (S. 124)

Der Inwood Hill Park ist ein Paradies für Vogel-Beobach-ter. Im dichten Wald entdeckt man Rotschwanzbussarde, Blaureiher und sogar Weiß-kopf-Seeadler. (S. 217)

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unsere favoriten

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New Yorks Hafenviertel, früher ein Synonym für Ver-fall und Ausplünderung, wurde saniert und hat sich gewandelt zu einem Ort der Erholung und Entspan-nung. Wo früher Kais verrotteten, sind Parks entstan-den. Auf Wasser, das früher die Haut verätzte, tum-meln sich heute Kajakfahrer und Stand-up-Paddler. Und wo die Schifffahrtsbranche früher riesige Vermö-gen verdiente, sind historische Sehenswürdigkeiten entstanden, die eine neue Art Kommerz bilden — au-genfälliges Zeichen für die ständige Umgestaltung.

Seefahrtsgeschichte

Überall in der Stadt hat man Lagerhäuser, Piers und sonstige Ha-fen-Infrastruktur wiederbelebt und in trendige historische Attraktionen verwandelt, wie z. B. das St Anne’s Lagerhaus unter der Brooklyn Bridge (Foto).

Von Piers zum Park

New Yorks Hafenviertel war früher ein unzugängliches, post-indus-trielles Ödland. Jetzt nicht mehr: Riesige neue Küsten-Parks wie der Hudson River Park (Foto) wurden schnell zu Kostbarkeiten.

Urbaner Wassersport

Aktive Personen, die mehr als eine Fähren-Fahrt möch-ten, können ein Kajak, Stand-up-Paddleboard oder Segelboot mieten und den sauberen Hafen genießen.

im hafen-viertel

von links nach rechts: Felix Lipov/shutterstock ©, rblfmr/shutterstock ©, Maremagnum/getty images ©

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South Street Seaport (S. 72)

Am Wasser entspannen

Die Bedeutung des Wassers für New Yorks Identität erlebt man auf einer zweistündigen Circle-Line-Rundfahrtum Manhattan herum. (S. 181)

Besuche historische Schiffe, schlemme bei Jean-Georges Vongerichten und lass am South Street Seaport die Ansicht der Brooklyn Bridge auf dich wirken. (S. 72)

Paddel-Fans können am Pier 94Kajaks und Stand-up-Paddel-Boards mieten und im Hudson paddeln. (S. 181)

Im Brooklyn Bridge Park kann man Sport-Anlagen, Blu-menwiesen, Rasen und tolle Skyline-Aussichten genießen. Der Park ist neu, aber bereits eine beliebte Einrichtung. (S. 236)

Beim Überqueren der High Bridgevon Manhattan in die Bronx hat man einen schö-nen Blick auf den schmalen Harlem River.

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Brent Hofacker/shutterstock ©

Angebratene polnische Pieroggen

Jahrhunderte lang hat die Einwanderung New York definiert – und die Millionen aus al-ler Welt brachten jeden möglichen Geschmack mit, den es unter der Sonne gibt. Ob in ge-hobenen Restaurants, Imbisswagen oder be-scheidenen Buden in den Immigranten-Enkla-ven: Dieser Ort schmeckt wie kein anderer.

Globale küche

Von Stand zu Stand

Markthallen von berühmten Küchenchefs sind ein leckerer neuer Trend. Alteingesessene Händler überall in New York wissen, dass das Format je-den Besucher zufriedenstellt.

tolle speise-erlebnisse

Die Küchen der Welt, von burmesischem Teeblattsalat bis zu polnischen Piroggen, findet man im East Village . (S. 99)

In Harlems Little Senegal genießt man Chicken Yassaund das Fisch-und-Reis-Ge-richt Thiebou Dienn. (S. 225)

Klassisches Dim Sum, Hong-Kong-Küche und vieles mehr erfreut den Gaumen in Chinatown . (S. 80)

In Brooklynfindet man Ka-ribisches, von preisgünstigen Imbissen bis zu gehobener haitianischer Küche. (S. 228)

Im Flatiron-Distriktemp-fehlen sich Nudel-Res-taurants, wie das für seine Udon-Nudeln berühmte TsuruTonTan. (S. 145)

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Dinner im Lokal

Auswärts essen ist quasi eine Religion in New York. Worauf immer der Appetit – ob Usbeki-sche Kebabs oder Ghanaischer Fufu – irgendein Restaurant hat es.

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Raphael Rivest/SHUTTERSTOCK ©

NYC-Pride-Parade (S. 49)

Aufmarsch der Paraden

An fast jedem Wochenende marschiert eine riesige Parade die Fifth Ave hinunter, um NYC‘s Communitys zu feiern. Winke den Marschierern zu oder geselle dich zu ihnen.

Schlemmerfeste

Straßenfeste bieten Napfku-chen und gegrillte Würstchen satt — aber auch Teigtaschen wie Samosas, Empanadas und vieles andere. Folge einfach dem Grill-Duft.

Feste mitfeiern

Am 31. Oktober kann man die gruseligen Kostüme der Greenwich Village Hallo-ween Parade bewundern. (S. 136)

Italiener für einen Tag beim San Gennaro Festival , abgefüllt mit enormen Fleisch-klößen und Sahne-Cannoli. (S. 91)

Sommer-Start bei der Coney Island Mermaid Parade ,angeführt von Neptun und Meerjungfrau. (S. 256)

Abschluss der Weihnachtszeit in East Harlem mit der Dreikö-nigs-Parade . (S. 226)

Dröhnende Musik, politische Leidenschaft, Menschen-massen und alles irgendwie „Regenbogen“: der NYC Pride March im Juni. (S. 49)

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New Yorker lieben Partys – die öffentlichen Festivals sind womöglich die größten und unterhaltsamsten der Welt. Es ist eine New York-Erfahrung, bei einem Umzug mitzuju-beln oder über ein Straßenfest zu schlendern und Essens-Erfahrungen zu machen, Live-Mu-sik zu hören und Kulturen kennenzulernen.

quirlige Feste

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In dieser Stadt stößt man an jeder Ecke auf eine Story. Von den Lenape-Indianern – den ersten New Yorkern – zu den Tausenden neuer Bewohner, die täglich ankommen: Der Strom von Menschen und Ideen ist eine Konstante, die das Land und die Welt bereichert. Bedeutende Stätten findet man über-all in der Stadt. Wanderungen durch Viertel brin-gen die Vergangenheit in die Gegenwart. Solche Ge-schichts-Lektionen benötigen kein Buch.

Schnitzeljagd

Viele Rundgänge durch New York City, inklusive Sixth Avenue (Foto) verbinden wichtige Stätten überall in der Stadt, viele davon wenig bekannt, und setzen sie in einen Zusammenhang.

Museen der Erinnerung

Ausstellungen in den Weltklas-se-Museen der Stadt mit atembe-raubender Kunst und Objekten: Schaufenster, die die Vergangenheit zum Leben erwecken, so wie das Metropolitan Museum of Art (Foto).

Lebendige Geschichte

Am Puls der Zeit: Die ständig sich ändernden Umge-bungen lassen einen den „Wind der Veränderung“ hautnah spüren. Geschichte entsteht in NYC laufend.

HISTORISCHEHighlights

von links nach rechts: Albert Pego/shutterstock ©, marcobrivio.photography/shutterstock ©, Darryl Brooks/SHUTTERSTOCK ©

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Chinatown (S. 80)

geschichte hautnah

Die koloniale Vergangenheit New Yorks kann man in Lower Manhattan aufspüren: in der Wall Street, dem African Burial Ground National Monument und mehr. (S. 54)

Die Geschichte der jüdischen Gemeinde kann man im Tene-ment Museumerkunden sowie an weiteren Stätten rund um die Lower East Side. (S. 101)

Eine Tour durch die Straßen von Chinatown lässt die Geschichte von Ausgrenzung, Aktivismus und Resilienz aufer-stehen. (S. 80)

In Harlemkann man nicht nur Brownstone-Häuser bewun-dern, sondern auchden Fußspuren der Berühmt-heiten der Harlem Renaissance folgen. (S. 213)

Das Museum der New-York Historical Societybietet Ausstellungen über die Popu-lationen, die die Stadt zu dem gemacht haben, was sie ist. (S. 205)

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blueskies9/GETTY IMAGES ©

One World Trade Center (S. 62)

New York City hört nie auf sich zu verändern, und die bebaute Umgebung ist einmalig. Jen-seits der architektonischen Knüller bieten die Gebäude spannende Details: ein Terra-kotta-Sims, ein Zusammentreffen von Sti-len, die Textur der Ziegelsteine einer Lager-haus-Wand. Entschleunigen und Anschauen.

bis zum himmel

Klassische Vorbilder

An vielen der bekanntesten Monumente der City regiert der Beaux-Arts-Stil. Selbst den frühen Wolkenkratzern fügten Architekten klassische Säulen, Balustraden und Giebel zu.

Moderne Wunder

New York ist der erste Ort, an dem die Wolkenkratzer stratosphärische Höhen erreichten. Und der Wald aus Glas- und Stahltürmen wird weiter in die Höhe streben.

Tolle Architektur-erlebnisse

Vom Central Park Westaus sieht man einige der beeindruckendsten Apartment-Häuser der Welt. (S. 200)

Das Chrysler Building beeindruckt mit Chrom, Marmor-Lobby und der Spitze im Art-déco-Stil. (S. 162)

In der 57th Streetkann man die neuen Super-Türme bestaunen. (S. 165)

Besichtige die Türmchen, Bögen und bunten Glasfenster der Jefferson Market Library : ein absoltesHighlight der Neo-Gothik. (S. 122)

Das One World Trade Center ist ein Symbol der Erneuerung nach New Yorks schwärzestem Tag. (S. 62)

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Sergii Figurnyi/SHUTTERSTOCK ©

Dinosaurier im American Museum of Natural History (S. 199)

New York sieht etwas anders aus, wenn man klein ist. Zum Glück gibt es reichlich Optio-nen für Kinder. Kunst-Shows, Aufführungen und kreative praktische Aktivitäten werden die jungen Gäste fesseln, dazu Outdoor-Ange-bote wie Sportplätze, Spielplätze, Karussells und Zoos überall in den fünf Bezirken.

NYC mit kindern

Magische Museen

Bei schlechtem Wetter bieten die großen Museen der Stadt den Kids Chancen, Dampf abzulassen – und sogar ein oder zwei Dinge zu lernen.

Spielplätze & Parks

In New York ist man nirgends weit entfernt von einem Spielplatz. Karussells in ausge-wählten Stadtparks befeuern Spielfreude und Fantasie.

spass mit kindern

Dinosaurier, Riesen-Insekten und ein lebensgroßer Blauwal im American Museum of Natural History . (S. 199)

Familienfreundliche Vergnügungen findet man in der Upper West Side im Children’s Museum of Man-hattan . (S. 211)

Nach einer Fahrt im Sea Glass Carousel im Batterykönnen Kinder sich in einer der ökologischen Jungle-Gyms austoben. (S. 67)

Ein Spaß ist das Museum of Ice Cream in SoHo ,mit interaktiven Ausstellungen und leckeren Proben. (S. 83)

Das Brooklyn Children’s Museum ist komplett auf Kinder zugeschnitten, sogar mit einem Bereich für Kinder unter 5 Jahren. (S. 264)

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unsere favoriten

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Gratis-Galerien

Etliche Museen sind dauerhaft kostenlos, auch die zahllosen Gebrauchskunst-Galerien der Stadt. Andere Museen haben bestimmte Stunden mit freiem oder selbst bestimmtem Eintritt.

Gratis-Genuss

Mit der Staten-Island-Ferryeine 25-Mi-nuten-Fahrt an der Freiheits-Statue vorbei und durch den New Yorker Hafen. (S. 78)

Am ersten Samstag im Monat Kunst, Live-Musik und Kultur kostenlos im Brooklyn Muse-um . (S. 243)

Mit ein bisschen Planung klappt eine kostenlose Tour durch die Galerien in Chelsea , und man sieht die Werke berühmter Künstler. (S. 123)

Vom Fußgänger-Weg über die Brooklyn Bridgehat man tolle Aussichten auf Manhattan und Brook-lyn – und auf die ikonische Brücke selbst. (S. 236)

Wer gern liest, sollte den Rose Reading Room in der New York Public Library besuchen. (S. 153)

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für lau

New York war noch nie billig, aber die New Yorker kennen auch jede Menge kostengünsti-ge Vergnügungen; man muss nur wissen, wo. Einige der ikonischsten Attraktionen sind völ-lig kostenlos; viele Museen bieten freien oder ermäßigten Zugang an bestimmten Tagen. Und Leute-Beobachten im Park, auf der Straße oder in der U-Bahn kostet nicht einen Cent.

10 000+ Schritte

Was hat zwei Beine und funktioniert ohne Kosten? Du selbst. Pflastertreten durch New Yorks Stadtteile dürfte die sparsamste Aktivität sein.

Borough-Verbindungen

Auf den Brücken und Fähren (Foto), die die Stadtbezirke mit-einander verbinden, kann man sowohl die Skyline bestaunen als auch die Scharen von Pend-lern. Die Staten-Island-Ferry ist kostenlos.

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für neugierige

Besuche Tannen’s , den ältesten Zauber-Laden der Stadt und erkunde NYC’s Magie-Szene. (S. 177)

Zur Weihnachtszeit sollte man Dyker Heights besuchen, wo die Bewohner mit der Be-leuchtung wetteifern. (S. 264)

Befreie deinen inneren Künstler in einem Schauspiel-, Töpfer- oder Ballettkurs in Greenwich Village . (S. 132)

Im Central Park gibt es wöchentlich eine Roller-Ska-ting-PartySchlittschuhlaufen kannst du im LeFrak Center .

In der New World Mallin Flushing kann man sich im Food Court durch Asien futtern. (S. 278)

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Roller Skating, Central Park (S. 200)

Viele der größten Attraktionen New Yorks sind augenfällig. Aber einige einzigartige, un-vergessliche und schlicht vergnügliche Erleb-nisse erfordern etwas tieferes Eindringen, um Seiten des New Yorker Lebens zu entdecken, die man nicht in den Medien findet. Die Stadt belohnt Neugier.

Überraschende Subkulturen

In einer so großen Stadt gibt es eine Szene für jedes Interesse, von Zauberei bis zur Burlesque. Was immer dein Ding ist, du wirst gleichge-sinnte New Yorker finden.

Lern-Aktivitäten

Wer eine neue Fertigkeit erler-nen möchte: Ob Impro-Theater, Salsa-Tanzen, Töpfern oder was auch immer: Es gibt garantiert einen Kurs dafür.

von links nach rechts: Drop of Light/shutterstock ©, pio3/shutterstock ©, Yo_Co/SHUTTERSTOCK ©

Unter dem Radar

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TAG 1

West Village, Chelsea & Meatpacking District

Der Tag beginnt mit einer Galerietour in West Chelsea (S. 133), dann geht es zur High Line (S. 128), einem Landschaftspark zwei Stockwerke über der Straße gelegen. Der malerische Vormittag endet mit einem Besuch im Whitney Museum of American Art (S. 42).

LunchDie Verkäufer am Chelsea Market(S. 127) bieten etwas für jeden Geschmack.

West Village, Chelsea & Meatpacking District

Weiter geht es durch die historischen Straßen des Meatpacking District (S. 135) und des West Village, voller Literaturgeschich-te, radikaler Politik, kleiner Gassen ... Im Washington Square Park (S. 124), dem historischen, lebhaften Herzen des Village, kann man gut Leute beobachten.

DinnerIm Veselka im East Village (S. 112) locken Borschtsch, Schnitzel und andere deftige Speisen.

East Village & Lower East Side

Das East Village ist wohl am Abend das beste Viertel der Stadt. Die Gäste der Restaurants und Bars strömen bis auf die Straße. Reges Leben herrscht am St. Mark’s Place und um den Tompkins Square Park(S. 103). Zum Abschluss gibt es einen Cocktail im Death & Co..

Perfekte Tage

Die Größe macht New York auf-regend und zugleich überwäl-tigend. Man bräuchte ein gan-zes Leben, um alles zu erleben, was die Metropole zu bieten hat, doch hier ist unser Vorschlag, wo man beginnen sollte..

Clare Louise Jackson/shutterstock ©

The High Line (S. 128)

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perfekte tage

TAG 2

Harlem & Upper Manhattan

Der Beaux-Arts-Campus der Columbia University (S. 222) und die neugotische Kathedrale St. John the Divine (S. 218) bieten Raum für Kontemplation. Dann lockt Harlem (S. 213) mit einem Spaziergang zu prächtigen Brownstones und inspirierenden Gotteshäusern.

LunchIm Red Rooster (S. 219) enttäuschen gehobene Küche und fantastische Cocktails nie.

Upper East Side

Vom Nordende des Central Park (S. 200) führt der Weg nach Süden, vorbei am Harlem Meer, den North Woods, dem Conservatory Garden und dem Jacqueline Kennedy Onassis Reservoir. Im Metropolitan Museum of Art (S. 186) warten Impressionisten, griechische und römische Statuen, ein kompletter ägyptischer Tempel ... Wer Lust auf mehr hat, besucht das Guggenheim Museum (S. 185).

DinnerAn einem Tisch bei Joe Allen (S. 173), einem Theaterlokal, kann man Showleute treffen.

Midtown

Nun ist Showtime. In den 41 Theatern des Broadway gibt es die Wahl zwischen Musicals, Schauspiel und vielem mehr. Der TKTS-Stand am Times Square verkauft Last-Minute-Tickets mit Rabatt. Nach der Energie des Live-Theaters entspannt ein Schlummertrunk auf dem Refinery Rooftop des Refinery Hotels (S. 180).

tag 3

Brooklyn

Der Tag beginnt mit einem Blick von der Brooklyn Heights Promenade (S. 232), dann verzaubert das historische Viertel auf dem Weg zu den bepflanzten Piers des Brooklyn Bridge Park (S. 236). Die Kopfstein-pflaster-Straßen von Dumbo (S. 250) führen zu Jane’s Carousel am Wasser (S. 237).

LunchDas Warten in der Schlange auf eine knusprige Pizza bei Grimaldi(S. 260) lohnt sich absolut.

Lower Manhattan

Beim Spaziergang über die Brooklyn Bridge (S. 236) lässt sich feststellen, dass ihre Stahlseile und Spitzbogentürme so fotogen sind, wie erwartet. Zwischen den schwindel-erregenden Türmen von Manhattans Financial District geht es zur Staten Island Ferry (S. 78), die zu einer kostenlosen Rundfahrt durch den New Yorker Hafen lädt. Von der Aussichts-plattform des One World Trade Center (S. 62) bietet sich ein toller Blick auf die Stadt.

DinnerSchlicht, aber stimmungsvoll: Wo Hop(S. 92) serviert klassische chinesisch-amerikanische Küche.

SoHo & Chinatown

Im Norden lockt die lebendige, stilvolle Szene von Nolita und ein Drink mit den Stammgästen der Mulberry Street Bar (S. 91). Vorbei an den gusseisernen Fassaden des stimmungsvollen SoHo geht es zum historischen Ear Inn (S. 95), das seit 1817 Drinks serviert.

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Wetter im Jahresverlauf

LINKSGagliardiPhotography/SHUTTERSTOCK ©; RECHTS A katz/SHUTTERSTOCK ©

Central Park (S. 200)

local tipp

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JANUARDurchschn. Temperatur 4 °CRegentage: 4

FEBRUARDurchschn. Temperatur 5 °CRegentage: 3

MÄRZDurchschn. Temperatur 10 °CRegentage: 4

APRILDurchschn. Temperatur 17 °CRegentage: 4

MAIDurchschn. Temperatur 21 °CRegentage: 4

JUNIDurchschn. Temperatur 26 °CRegentage: 5

Ein Herbstspaziergang durch den Central Park, ein win-terlicher Spaziergang auf der Fifth Avenue, um die raffi-niert gestalteten Schaufenster zu bewundern; ein Früh-lingsnachmittag, an dem eine warme Brise die Kälte des Winters vertreibt – New York bietet zu jeder Jahreszeit etwas Besonderes. Selbst im Sommer, wenn es auf der Straße oft schwül ist – und noch mehr im Untergrund beim Warten auf die U-Bahn –, locken erfrischende Ge-tränke auf Dächern und Schiffen, die Restaurants sind weniger überfüllt, sodass es einfacher ist, einen Tisch zu reservieren.

Günstige Unterkünfte finden

Nach Angaben von NYC Tourism & Conventions und STR sind die Auslastung der Hotels und die Nachfrage nach Zimmern zwischen Januar und März am niedrigs-ten, der zweite Niedrigstand ist im Juli und August. Bes-ser sind die Chancen in einem weniger trendigen Viertel oder einem weniger charmanten Hotel, z. B. einer Kette.

New York ist im Herbst und im Frühjahr am schönsten, doch es be-sitzt ganzjährig Charme – sogar an den schwülen Sommertagen.

Frühlings ErwachEn

Der Hutmacher und Künstler Emperor Vanity ist ein Zentrum der Os-terparade, für die er Ha-senhüte trug, seinen Bart bemalte und sich sogar als Jesus verkleidete. @emperor_vanity_society

„Für mich geht es bei der Osterparade um die Bedeutung des Frühlings: um Wiedergeburt, um eine Reinigung. Es ist ein Ge-meinschaftsereignis, keine typische Parade, bei der man steht und zusieht. Es ist zwanglos. Man flaniert, hängt herum und tanzt - alle heißen den Frühling willkommen.“

CENTRAL PARKScannen, um einen Veranstaltungskalender zu sehen.

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local tipp

Youssou N’Dour, BRIC Celebrate Brooklyn! festival

JULIDurchschn. Temperatur 28 °CRegentage: 5

AUGUSTDurchschn. Temperatur 30 °CRegentage: 5

SEPTEMBERDurchschn. Temperatur 24 °CRegentage: 4

OKTOBERDurchschn. Temperatur 18 °CRegentage: 4

NOVEMBERDurchschn. Temperatur 12 °CRegentage: 4

DEZEMBERDurchschn. Temperatur 6 °CRegentage:4

Top-Festivitäten

Lunar New Year ParadeDie fröhliche Parade zieht durch Manhattans Chinatown, von der Canal St bis zum Sara D Roose-velt Park. Ein Feuerwerk und ein Kulturfestival mit Volkstänzen bilden den Auftakt. Januar/Februar

New York Fashion WeekEine der wichtigsten Veranstaltun-gen der Haute Couture; die größten Shows sind nur für die Branche, aber einige Veran-staltungen sind auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Februar und September

Tribeca Film FestivalDas von Robert De Niro ins Leben gerufene Festival (S. 77) hat mit seinen Premieren und Interviews schon Tradition. Es ist möglich, eine Vorstellung zu sehen – vorausgesetzt, man ergattert einen Platz. April

NYC PrideDie Pride (S. 131),die im Jahr nach den Stone-wall-Unruhen ins Leben gerufen wurde, ist heute ein weltweites Ereignis. Den ganzen Monat über finden Veranstaltungen statt, bevor der Marsch beginnt. Juni

Ungewöhnliche Treffen

Easter ParadeObwohl immer noch Hauben getragen werden, ähneln sie kaum mehr den von Irving Berlin in den 1930er-Jah-ren besungenen. Doch noch immer gilt für die Kopfbede-ckungen – je ausgefallener, desto besser. April

Mermaid ParadeDie kreative Show mit Meeresthemen (S. 256) zeigt auf Coney Island Teilnehmer, die als Meermen-schen verkleidet sind, und Prominente mit der Krone von König Neptun und Königin Meerjungfrau. Juni

New York Comic ConEine der größten Popkultur-Conventions des Landes bietet Diskussi-onen, Treffen mit Künstlern, Fototermine mit Stars, Händler, die Comics, Sammlerstücke und Spiele anbieten, und natürlich jede Menge Cosplay. Oktober

SantaConBei einer kostü-mierten Kneipentour durch die verschiedenen Stadtbezirke lässt man den großen Mann und seine Elfen hochleben – Ausschweifungen garantiert. Dezember

Heie Zeit, Sommer in der Stadt

Die Sommer in New York City sind heiß, schwül und windstill. Aber kostenlose Unterhaltung in der gan-zen Stadt lohnt sich. Beliebte Veran-staltungen sind u. a. Shakespeare in the Park, BRIC Celebrate Brooklyn!, Broadway in Bryant Park und Lincoln Center‘s Summer for the City.

KEIN Winter WUnderland

Bei Winter denkt man an glitzernde Lichter und sanft fallenden Schnee, aber New Yorks Kältefans wurden in letzter Zeit enttäuscht. 2023 verzeichnete die Stadt rekordverdächtig hohe Temperaturen und nur 2,3 cm Schnee – so wenig wie seit 1869 nicht mehr.

schöne jahreszeiten

Morgan „Mo“ Wordes, Lei-terin und Programmkoor-dinatorin von Latino Outdoors, hilft bei der Organisation kostenloser zweisprachiger Veran-staltungen. @guerachicana718

„Herbst und Frühling sind meine Lieblingsjahreszei-ten, weil sie eine Zeit der Befreiung sind. Im Frühling liebe ich die ersten wärme-ren Tage – wenn es heller wird, fühlt sich das wie ein Sieg über die Dunkelheit an. Ich liebe auch die ersten Herbstmorgen.“

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23rd Street und Broadway

links: Ryan DeBerardinis/shutterstock ©; rechts: FlixPix/Alamy Stock Photo ©

Kleidung

Schichten Die Sommermonate sind in der Regel ziemlich schwül; in Zügen, Theatern und Restaurants läuft die Klimaanlage, das Zwiebelprinzip bei Kleidung lohnt. Im Win-ter können sich die canyonartigen Straßen wie Windkanäle anfühlen, also warme Klei-dungsstücke für kaltes Wetter einpacken –Schals, Handschuhe, Mützen etc.

Schuhe New York ist bekanntlich eine Stadt, die man am besten zu Fuß erkundet – 305 Quadratmeilen in fünf Stadtbezirken. Wer die Stadt zu Fuß erkunden will, braucht gute Wanderschuhe; unbequeme Absätze besser für eine Taxifahrt aufsparen.

Elegante Kleidung Während der Pandemie mag es etwas legerer zugegangen sein,

aber die New Yorker sind wieder bereit, sich zu zeigen. Vor allem an trendigeren Orten sollte man gut gekleidet sein, ohne zu übertreiben.

bestens vorbereitet auf New York

Nützliches zum Vorbereiten und Einstimmen.

Etikette

In Restaurants erwartet der Service Trink-geld, wenn auf der Rechnung nichts anderes steht. Mindestens 20 % sind üblich.

Bewege dich auf Gehwegen wie auf der Straße. Halte mit dem Verkehrsfluss Schritt, stoppe, um etwas genau anzuse-hen, lass dich nicht vom Handy ablenken.

In der U-Bahn nicht die Türen blockieren, während der Fahrt besser festhalten.

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Sprache

Hier sind die Begriffe, die Sie wirklich brauchen:Bacon, egg and cheeseist eine klassische Frühstücks-bestellung (als einziges Wort ausgesprochen; oft abgekürzt mit BEC).

Bodegassind New Yorks Lebensmittelläden mit allem Wichtigen, auch BEC.

Die Citykann sich auf ganz New York beziehen, meint aber meist nur Manhattan.

Greenwich Village (grehn-itsch) ist das malerische Viertel, das für seine teuren Geschäfte, seine schönen

Stadthäuser, seine Café-Kul-tur und seine prominenten Bewohner bekannt ist.

DieHouston Street (Haus-Ton) verläuft in Downtown Manhattan von Fluss zu Fluss und bildet die Süd-grenze zwischen Greenwich Village und East Village.

MTA ist die Abkürzung für Metropolitan Transportation Authority, die für U-Bahn und Busse zuständige Organisation.

Stoop ist die Vordertreppe eines Gebäudes, ein idealer Platz zum Sitzen und Beob-achten von Menschen.

Mit derSubwayfahren die New Yorker im Untergrund, um den Zug zu nehmen. (Etwas verwirrend ist, dass die Fahrkarte MetroCard genannt wird).

Von Zeit zu Zeit (Jack Finney; 1970) Ein Künstler auf Zeitreise ins Jahr 1882 verliebt sich in eine Frau und die Stadt selbst.

Frühstück bei Tiffany(Truman Capote; 1958) In den 1940ern trifft sich eine Gruppe von Ex-zentrikern an der Upper East Side.

Zeit der Unschuld(Edith Wharton; 1920) Für den Roman über New Yorks Society der 1870er erhielt Wharton den Pulitzer Prize .

Open City(Teju Cole; 2011) Ein tagebuchar-tiger Bericht eines nigerianischen Arztes über seine Wege durch Manhattan.

Illmatic(Nas; 1994) Eines der besten Rap-Alben aller Zeiten, von einem Rapper aus Queens, beschreibt das Leben in New York.

Bridge over Troubled Water(Simon & Gar-funkel; 1970) Poetisches letztes Studioalbum von New Yorks wichtigen Singer-Songwritern der 1960er.

Horses(Patti Smith; 1975) Sehr einfluss-reiches Album einer Meisterin des Punk Rock, eines Synonyms des New Yorker Under-ground.

The Brian Lehrer Show(WNYC; 1989–heute) In der täglichen Morgen-sendung diskutieren New Yorker, was sie bewegt.

Harry und Sally(Rob Reiner; 1989; Foto) Ikonische New Yorker Plätze in einer romantischen Komödie.

Do the Right Thing(Spike Lee; 1989) In einem heißen Sommer in Brooklyn gibt es Rassenunruhen.

Gangs of New York(Martin Scorsese; 2002) Ein allegorischer Blick auf die Gruppen des 19. Jhs., die die Stadt geprägt haben.

Die Muppets erobern Manhattan(Frank Oz; 1984) Showbusiness-Träume in der City, plus irre Späße.

Die Warriors (Walter Hill; 1979) Kultfilm über eine Gang zwischen Bronx und Coney Island..

Mehr Tipps für den Besuch in New York.

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Gabriel Murad/shutterstock ©

Katz’s Delicatessen (S. 106)

essen wie dieLocals

Von Hot Spots mit Michelin-Stern und allen Küchen der Welt bis zu einfachen Kneipen und 24-Stunden-Diners reicht die kulinarische Vielfalt von New York.

Die Vielfalt von NYCs Restaurantszene ist überwältigend, kompliziert und ständig wechselnd. Kämpfe unter Straßenverkäu-fern und Neueröffnungen namhafter Kü-chenchefs werden von Food-Journalisten genauso aufmerksam verfolgt wie interna-tionale Politik. In einem einzigen Stadtvier-tel kann man die Küche aller Kontinente kosten oder raffinierte Feinschmeckertem-pel aufsuchen. Auf der Suche nach veganen Gerichten aus Trinidad? Oder Austernbars im Louisiana-Stil? Die Stadt hat alles, was man will. Ein Lokal mit dem Charme der al-ten Welt im rumänischen Stil? Oder ein Bis-tro im Stil des Pariser Quartier Latin? Al-les vorhanden. Auch die Außenbezirke der Stadt sollte man nicht außer Acht lassen – dort gibt es oft leckere Gerichte zu relativ günstigen Preisen.

Neue Dessert- und Gebäckkreationen zie-hen Schlangen von Anhängern nach sich. Gemütliche Brunches mit viel Kaffee am Wochenende, aber auch Empanadas für unterwegs nach Mitternacht sind beliebt. Ob allein oder mit der Familie, ob Vega-ner oder Fleischesser, jede Mahlzeit kann mehr sein als nur eine Mahlzeit – eine für New York typische kulinarische Erfahrung.

Aktuelle Trends

Lass Bagel- und Hotdog-Verkaufswagen hinter dir – auch die einst bahnbrechen-den Food Trucks – und geh in eine der neu-en, von Köchen betriebenen Food Halls in NYC. Sie sind aus dem Boden geschossen und gehören immer mehr zur Food-Szene. Der Chelsea Market hat andere wie Eataly inspiriert, aus dem wiederum der Mercado

NYC Specials

PIZZA

Vom klassischen Essen aus der Hand bis zum New-Brook-lyn-Style.

BAGEL

Mit Frischkäse (und Lachs) gibt es nichts Besseres für unterwegs.

HOT DOG

Zu den Straßen-verkäufern ge-hören berühmte Orte wie Gray‘s Papaya.

BACON, EGG AND CHEESE ROLL

Frühstück für unterwegs mit Spiegeleiern und Käse.

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essen wie die locals

Little Spain, Urban Hawker und ähnliche hervorgegangen sind. Das Essen im Freien aus der Pandemie-Ära wurde gesetzlich ge-regelt, sodass die Zahl der beliebten Schup-pen sich durch Gebühren und die Vorschrift, im Winter zu schließen, verringern könnte. Michelin-Sterne gibt es nicht nur für die ge-hobene französische, italienische oder neua-merikanische Küche. Unter den 72 Restau-rants der Stadt mit mindestens einem Stern sind japanische und zunehmend koreanische Restaurants gut vertreten.

Reservierungen

In beliebten Restaurants muss man reservie-ren (für die angesagtesten Wochen oder Mo-nate im Voraus) oder gleich bei Öffnung kom-men, sonst kann die Wartezeit zwei Stunden betragen. Plattformen für Buchungen sind Open Table oder Resy. Einige Restaurants ge-ben am Ersten Tische für den ganzen Monat frei. Bei schlechtem Wetter (z. B. bei Schnee oder starkem Regen) kommt es häufig zu Stornierungen – eine Chance, einen der be-gehrten Plätze zu ergattern. Ansonsten: In New York gibt es immer ein anderes gutes Restaurant gleich um die Ecke.

„Klassisches“ NYC-Frühstück

Ein guter Start für einen Tag in New York ist ein Bagel mit Lachs und Frischkäse in einem klassischen jüdischen Feinkostladen. Davon

gibt es nur noch wenige (Barney Greengrass auf der Upper West Side, Russ & Daughters mit vier Filialen in der ganzen Stadt). Aber auch viele Delis und Bodegas wie Zabar‘s auf der Upper West Side haben sich auf den New Yorker Stil spezialisiert: Die Bagels wer-den erst gekocht und dann gebacken. Die knusprige Bagelkruste, der saftige Lachs und der weiche Frischkäse sind die perfek-te Kombination

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essen wie die locals

Food Festivals

San Gennaro FestivalMitte September strömen Menschenmassen nach Little Italy (Foto, S. 91), um Sandwiches, ein Fleischbäll-chen-Wettessen und weitere italienische Köstlichkeiten zu genießen.

SmorgasburgVon April bis Oktober findet jedes Wochenende der Open-Air-Lebens-mittelmarkt in Brooklyn statt, samstags in Williamsburg und sonntags im Prospect Park (S. 240). Freitags auch in Downtown Manhat-tan im Oculus.

Queens Night MarketIm Flushing Meadows Corona Park (S. 269) gibt es an Samstagabenden im Sommer Dutzende Angebote von Lebensmitteln aus aller Welt.

New York City Wine & Food Festival Prominente Gastronomen veranstalten Mitte Oktober vier Tage lang Verkostungen, Vorträ-ge und mehr in ganz Manhattan.

Restaurant Weeknyctourism.com/restaurant-week

Bagel mit Frischkäse und Räucherlachs

Oben: Streetfood, San Gennaro Festival

Manu Padilla/shutterstock ©

Stuart Monk/shutterstock ©

PASTRAMI

Auf den berühmten Sandwiches von Katz ist genug Aufschnitt für einige Gäste.

MANHATTAN CLAM CHOWDER

Der Ursprung ist unklar, doch NYCs Namen macht die Suppe zur Pflicht.

EGG CREAM

Osteuropäisch-jü-discher Klassiker: Milch, Soda und Vanille-/Schokola-densirup.

CANNOLI

Süße Füllung und fluffige Schale, wie in traditionellen italienischen Bäckereien.

PIEROGI

Ukrainische Spezialität aus gefülltem Teig mit verschiedenen Füllungen.

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Lower Manhattan & Financial District

Die Food-Szene des Financial District bekommt durch die zahlreichen gehobenen Fast-Casual-Angebote am Brookfield Place und die Jean-Georges-Food-Halle Tin Building sowie urigen Lokale wie das Luchadores NYC am South Street Seaport neuen Schwung. Weiter nördlich gibt es in Tribeca coole Läden von Promi-Köchen.

East Village & Lower East Side

Hier findet man allerlei Gaumenfreuden, italienische Trattorien, Sichuan-Hot-Pot-Lokale, innovative Sandwich-Läden, ukrainische Pierogi-Paläste, viele Sushi- und Ramen-Lokale, Pizzerien und Falafel-Hütten.

SoHo, Chinatown & Little Italy

Wer sparsam ist, hat die Wahl in Chinatown, wo es üppige Portionen für wenige Dollar gibt. SoHo entwickelt sich ständig weiter, mit Restaurants mit Kultstatus, gastronomischen Superstars und gehobenem Angebot. In Little Italy gibt es ein paar italienische Klassiker, die überlebt haben.

Union Square, Flatiron District & Gramercy

Einer der besten Bauernmärkte der Stadt findet ganzjährig am Union Sq statt, und einer der besten Food Courts, Eataly, in Flatiron. Es gibt hier viele gute (und teure) Restaurants in der Gegend, aber auch einige für Leute mit weniger Geld.

West Village, Chelsea & Meatpacking District

Das West Village ist für seine stilvollen intimen Lokale bekannt. Die meisten guten Lokale befinden sich in der Greenwich Ave, der Hudson St und der Bleecker St. Die Restaurantszene im angrenzenden Meatpacking District ist protziger, trendorientierter und auch teurer. Chelsea bietet eine Auswahl an Restaurants zwischen 7th und 9th Ave und ein paar Nachzügler weiter westlich an der 10th Ave.

Midtown

An Restaurants, die mit Michelin-Sternen dekoriert sind, mangelt es hier wahrlich nicht,

aber auch nicht an mittelmäßigen Ketten und Touristenfallen – vor allem rund um den Times Square. Aber es gibt auch die „Restaurant Row“ im Theater District, die globale Vielfalt von Hell’s Kitchen, das boomende Koreatown, „Curry Hill“ mit indischen Restaurants und Food Halls.

Upper West Side

Obwohl dieser riesige Teil Manhattans nicht gerade ein Ziel für Feinschmecker ist, bietet er doch alles, von Bagels über französisches Cassoulet bis hin zur neuesten amerikanischen Küche. Auf dem Broadway, der Amsterdam Ave und der Columbus Ave gibt es interessante Cafés und Restaurants.

Upper East Side

Wer in gehobenen Lokalen speist, sollte sich entsprechend kleiden, denn der Service ist äußerst formell. Je weiter nach Osten man kommt, desto niedriger ist das Niveau in der Gastronomie, aber es gibt viele Möglichkeiten für ein entspanntes Essen.

Harlem

Morningside Heights kennt man vor allem für Soul Food, klassisch oder modern, mit wachsendem internationalem Angebot. Hier, wo lange Zeit Studenten und Lehrer der Columbia University weit und breit das Bild bestimmten, gibt es preiswerte Restaurants und gesellige Bistro-Lokale.

Carroll Gardens

& Cobble Hill, Brooklyn

Pizzerias und Bistros gibt es im italienisch-amerikanischen Viertel Carroll Gardens viele, aber auch die mexikanische und philippinische Küche sind hier gut vertreten. Die meisten Restaurants liegen entlang der Smith und Court St.

Brooklyn Heights, Downtown Brooklyn & Dumbo

Hier findet man edle Brunch-Lokale, Fast Food, Restaurants aus dem Nahen Osten (Atlantic Ave zwischen Henry und Court St) sowie Pizzas, die eine jahrelange Rivalität rechtfertigen. Rund um Old Fulton St und an der Montague St gibt es viele Bars, Restaurants und Feinkostläden sowie Cafés in Dumbo und Vinegar Hill.

Tom’s Restaurant (S. 222), Morningside Heights, Harlem

Anne Czichos/shutterstock ©

Wissenswertes über Stadtviertel

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Coney Island & Brighton Beach, Brooklyn

Hier gibt es Nathan’s Famous Hot Dogs und Totonno’s, das seit 1924 Pizza a la napoletana macht. In Brighton Beach serviert man russisches und ukrainisches Essen.

Bed-Stuy, Brooklyn

Dieses Zentrum afroamerikanischer Kultur bietet nicht nur haitianische, trinidadische und Südstaaten-Küche, sondern auch französische und mexikanische Küche sowie Kaffee- und Brunch-Lokale.

Park Slope, Brooklyn

Hier gibt es alles, vom chinesischen Imbiss bis zur lokalen New American Küche; die besten Angebote findet man auf der 5th Ave. In Gowanus gibt es in der 3rd und 4th Ave rund um die Union und 9th St viele Restaurants, u. a. Barbecue, polnische und mexikanische Küche.

Sunset Park, Brooklyn

Chinatown ist ein lebhaftes Viertel mit Lebensmittelläden und großen Dim-Sum-Palästen entlang der 8th Ave von der 60th St bis zu den hohen 40s.

Prospect Heights, Brooklyn

Die Vanderbilt Ave beherbergt renommierte Farm-to-Table-Restaurants, während das andere Geschäftsviertel, die Washington Ave, sehr gute Mittelklasse-Restaurants bietet, u. a. koreanische und thailändische Lokale

Williamsburg, Greenpoint & Bushwick, Brooklyn

Von Barbecue über vegane Gerichte bis hin zu

Austern und Cocktails, vor allem an Bedford und Metropolitan Ave und Grand St in Greenpoint warten in teuren Restaurants, aber je weiter nördlich man kommt, desto größer sind die Chancen auf gesundes polnisches Essen, schlichte Pizzas und Bäckereien.

Queens

In Long Island City gibt es lokale Restaurants und in Astoria alles von griechisch bis Bagels. Die Steinway St zwischen Astoria Blvd und 30th Ave ist Astorias „Klein-Kairo“. Weiter östlich bietet Elmhurst eine Reihe von Thai-Lokalen und die Roosevelt Ave in Jackson Heights lockt mit lateinamerikanischen Foodtrucks. Am Ende der U-Bahn-Linie 7 liegt Flushing, NYCs „Chinatown ohne Touristen“.

Belmont

Auf zur Arthur Ave in Belmont, einer Straße mit nostalgischen italienischen Restaurants und Delikatessenläden, die handgemachte Pasta und Mozzarella, Pizza und cremige Cannoli anbieten. Das Zentrum dieses Little Italy – viel authentischer als das in Downtown Manhattan – liegt in der E 187th St. Mott Haven in der South Bronx mit vielen hippen Lokalen .

Staten Island

Wer hier ein Stück Pizza und ein italienisches Eis essen will, kann nichts falsch machen. Die Fahrt nach Staten Island lohnt für ein italienisches Lokal, eine Pizzeria und ein sri-lankisches Restaurant, aber es gibt auch Fast-Food-Läden, Diners und kleine Restaurants.

rblfmr/shutterstock ©

Farmacy & Soda Fountain (S. 306), Brooklyn

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Roy Hsu/GETTY IMAGES ©

wie man …

Siu mai (Klöße)

was gibt es heute?

Pikant oder süß, frittiert, gebraten, gedünstet oder gebacken, Fleisch, Meeresfrüchte, Ge-müse – die Auswahl ist groß.

Nachfolgend einige typische Speisen:

Har gow(gedämpf-te Krabbenklöße)

Siu mai(mit Schwei-nefleisch oder Garnelen gefüllte Wraps)

Xiao long bao(Hackklöße in einer Brühe)

Cheung fun(ge-dämpfte Reisnudeln mit Füllung)

Char siu bao(gedämpfte Brötchen mit gegrilltem Schweinefleisch)

Gailan(gedünsteter Brokkoli)

Feng zhao(ge-schmorte Hühner-füße)

Wu gohk(Taro-Klöße mit Schweinefleisch)

Bestellung

Es gibt hier keine Bestellung –man wählt die Gerichte aus kleinen Bam-busdämpfern, die in Karrenherumgefahren werden. Jeder Wagen enthält zwei, drei Gerichte, jedes Gericht besteht aus drei, vier Teilen. In den meisten Restaurants erhält der Tisch eine Stempelkarte. Jedes Mal, wenn man ein Gericht wählt, markiert der Kellner die Karte. Die Preise variieren nach Größe, wo-bei es auch teurere „Spezialitäten“ gibt. Das Essen ist nicht teuer (15 bis 20 $ pro Person). Wer einen Wagen mit einem gewünschten Gericht sieht, kann vom Tisch aufstehen und den Kellner informieren. Die Stempelkarte mitnehmen. Es gibt keine feste Anzahl Gerichte, die man bestellt, Faustregel sind drei bis vier pro Person.

Etikette

Eine Mahlzeit beginnt immer mit Tee, meist schwarzem. Man schenkt sich nie selbst ein, bevor man anderen einschenkt. Einige Restaurants bieten hilfreiche „Speisekarten“ mit Fotos und den englischen und kantonesi-schen Bezeichnungen an. Wenn der Kellner die Speisen nicht ausreichend erklären kann, scheue dich nicht, andere Mitarbeiter um Hilfe zu bitten. Natürlich erhält man Stäbchen, man kann aber auch nach Besteck fragen, wenn man es wünscht. Gewürze wie Sojasoße oder Chili sind nicht dazu gedacht, über das Essen gekippt zu werden. Man füllt einen Löffel mit dem, was man möchtet, und gib eine kleine Menge auf das Essen. Wenn man fertig gegessen hat, geht man mit seiner Stempelkarte zur Kasse und bezahlt..

Dim Sum isst

Die Vielfalt der chinesischen Küche in New York ist groß. Zu den geselligsten und gemütlichsten Erlebnissen (ähnlich spanischen Tapas, aber zur Brunchzeit) zählen Dim Sum (übersetzt: „Herz berühren“). Es ist nichts für Alleinreisende – je mehr, desto besser, denn je größer die Gruppe, desto größer die Vielfalt der Gerichte, die man kosten kann. Die Kellner schieben kleine Wagen mit dampfend heißen Brötchen durch die Gegend, als würden sie Hors d’œuvres reichen..

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wie man …

Chinesischer Hot Pot

Erin Slonaker/GETTTY IMAGES ©

Tipps & Etikette

Tauche Stäbchen in die kochende Brühe, nachdem du rohes Fleisch angefasst hast, oder verwende andere Stäbchen zum Kochen als zum Essen.

Was nicht in der Brühe untergehen soll, kommt in eine Kelle am Rand.

Fleisch muss durch sein; ist es noch rot, legt man es zurück.

Man gibt nicht alles auf einmal hinein. Wenn die Brühe zur Neige geht, bringt der Kellner gerne mehr.

Häufig werden viele Speisen nach Szechuan-Art auf Spieße gesteckt, mit einem oder zwei Stücken pro Spieß. Der Kellner zählt die Spieße am Ende, um die Rechnung zu stellen.

Grundlage

Es gibt drei Hot-Pot-Kategorien: All-you-can-eat, bei denen man sich am Büfett bedient und das in Scheiben geschnittene Fleisch separat bestellt; Restaurants, in denen man sich jedes Gericht aus großen Kühlschränken zusammensucht; und solche, bei denen man von der Karte bestellt und den Hot Pot gefüllt und noch kochend an den Tisch bekommt. Die Brühe ist die Grundlage, meist gibt es mehrere Sorten. Viele Gäste entscheiden sich für zweigeteilte Töpfe –einen würzigen und einen milden. Es gibt ein halbes Dutzend oder mehr Soßen, wie Teriyaki, Erdnussbutter oder Sesampaste. In der Regel füllt man an einer Soßentheke kleine Schälchen und tunkt sein Essen nach dem Kochen hinein. Einige Restaurants empfehlen, auf Soßen zu verzichten, da die Brühe bereits den gewünschten Geschmack liefert.

Die Bestellung

Der Kellner bringt den Topf und schaltet den Brenner am Tisch ein. Dünn geschnittene Rind-, Lamm- und Schweinefleischstücke sind in kurzer Zeit, in 15 bis 20 Sekunden gar. (All-you-can-eats haben meist zäheres Fleisch, das länger braucht). Wenn sich die Farbe ändert, ist das Fleisch gar. Natürlich gilt: je dünner, desto schneller, bei Fleisch wie bei Tofuhül-len. Stärkehaltige Zutaten sollten erst später in den Topf kommen, um den Geschmack der Brühe nicht zu verändern. Jede Zutat verändert den Geschmack der Brühe. Als Abschluss gibt es meist ein kühles wackel-pudding-ähnliches Dessert –eine erfrischende Abwechslung nach dem dampfenden Topf.

Hot Pot isst

Woran liegt es, dass es unsagbar viel Freude macht, in einem Restaurant am eigenen Tisch zu kochen? Die meisten Hot Pots in New York sind chinesisch (kantonesisch, szechuanisch, mongolisch), japanisch shabu-shabu und koreanisch. Unabhängig von der Spezialität handelt es sich im Wesentlichen um einen brodelnden Kessel mit Brühe, gefüllt mit ungekochtem Fleisch, Meeresfrüchten, Gemüse und Nudeln. All-you-can-eats sind üppige Angelegenheiten, die wie ein Buffet aufgebaut sind. Salat, Maiskolben, ganze Garnelen und Hähnchenmagen sind nur eine kleine Auswahl. Jeder Topf ist ein einzigartiges Erlebnis.

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Blue Note Jazz Club (S. 31)

Zoltan Tarlacz/SHUTTERSTOCK ©

Barsgeöffnet

Happy Hours, handgemixte Cocktails, Biergärten – in New York nehmen die Barkeeper immer sehr gern Bestellungen entgegen.

Nichts los in New York City? Das gibt es gar nicht. Ab 17 Uhr richtet die Stadt sich auf Abendgäste ein. Das Nachtleben gehört zur Stadtkultur, und in vielen VIP-Berei-chen bekommt man A-Promis beim Feiern zu sehen – falls man denn selbst hinein-kommt. Von Partys mit etlichen bekann-ten Persönlichkeiten in den Top-Nachtclubs von Lower Manhattan ist immer wieder die Rede. Andererseits: Clubs und Lounges gibt es überall und für jeden Geschmack – ob man nun tanzen möchte oder einfach nur der Musik lauschen. Die Bar-Kultur ist in New York City enorm wichtig, und jedes Viertel hat seine angesagten Locations mit eigener Atmosphäre und bestimmten Gäs-ten. In Brooklyn zum Beispiel gibt es vie-le Cocktail-Bars und Kneipen, während in

der Lower und Upper East Side preiswerte Bars auf einheimische Besucher warten.

Exzellente Cocktails & Speakeasy-Bars

Handgemixte Cocktails sind in der Bar-Kul-tur der Stadt unverzichtbar. Einerseits gibt es etliche Pubs und Kneipen, die einen Be-such lohnen, andererseits findet man vie-le Lokale mit dem speziellen Ambiente der sogenannten Speakeasy-Bars (ursprünglich versteckte Privatkneipen zur Zeit der Pro-hibition). Wer eine Top-Bar besucht, kann auf wirklich exotisch anmutende Drinks hoffen, die sich auch optisch toll auf So-cial-Media-Kanälen posten lassen. Und was die Speakeasies betrifft: Auch dort ist das Spektrum recht weit. Es gibt Touristenfal-

Lonely Planets Empfehlungen

BACK ROOM

Eine Bar an der Lower East Side, die man leicht übersieht. Tolle Getränke. (S. 110)

BLUE NOTE

Schönes Lokal in Greenwich Village mit Top-Life-Auftrit-ten. (S. 131)

DANTE

In Greenwich Village, mit „Martini Hour“ am Nachmittag.(S. 139)

KING COLE BAR

Dekadente Bar im St Regis Hotel in Midtown. (S. 179)

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bars geöffnet

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bars geöffnet

Das Empire State Building von der 230 Fifth Rooftop Bar (S. 147)

Alex Waltner Photography/SHUTTERSTOCK ©

Krzysztof Stefaniak/SHUTTERSTOCK ©

gut zu wissen

Trinkgeld

Nicht vergessen, dem Barkeeper am Ende ein Trinkgeld zu geben. Das ist auch bei Kreditkartenzahlung möglich. Üblich sind 15 bis 20 % vom Rechnungsbetrag.

Eintritt

In Bars bekommt man normalerweise nichts zu essen, in Lounges kann das anders ausse-hen, jedenfalls am Wochenende und je nach Uhrzeit. In manchen Nachtclubs wird man am Tisch bedient. Nachtclubs sind in der Regel in NYC ab 21 Jahren zugänglich, Jüngere erhalten ohnehin keinen Alkohol.

Öffnungszeiten

Im Unterschied zu anderen Städten der Region sind die Clubs und Bars in New York bis 4 Uhr morgens geöffnet. Nachtclubs und Lounges öffnen zwischen 20 und 21 Uhr. Ab 23 Uhr wer-den die Schlangen am Eingang immer länger.

230 FIFTH

New Yorks größte Rooftop-Lounge mit Blick aufs Em-pire State Building. (S. 147)

LE DIVE

Kleine Bar mit internationaler Weinkarte, 37 Canal Street, Lo-wer Manhattan.

RPM UNDERGROUND

Koreanische Karao-ke-Bar in Midtown. (S. 171)

ENLIGHTENMENT WINES MEADERY

Die Probierstube von Bushwick serviert Honigweine aller Art. (S. 253)

DEATH & CO

Ein Mekka für Freunde klassischer Mixturen im East Village. (S. 116)

len mit Billig-Drinks, aber auch wirklich gute Lokale mit tollen Cocktailangeboten.

Rooftop-Bars

Am Memorial Day Ende Mai beginnt die Saison der Rooftop-Bars – also der Bars auf den Dächern der Wolkenkratzer. Von da an sind alle Rooftop-Einrichtungen bis Ende September geöffnet, und man sollte sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen. Auf vielen Dächern New Yorks wird im Som-mer gefeiert, mit jeweils unterschiedlichem Blick auf die berühmte Skyline der Stadt. Selbst wer im Winter anreist, muss nicht verzweifeln: Einige Lounges bieten sogar ein Wintererlebnis auf dem Dach, in beheiz-ten Iglus und mit Decken gegen die Kälte. Die meisten Rooftop-Lounges schließen im Oktober und öffnen dann wieder im Mai.

Happy Hour

Günstige Drinks zur Happy Hour werden in vielen Bars von New York angeboten. Typischerweise gibt es es diese Angebote vor allem an Werktagen (Montag bis Frei-tag), ungefähr zwischen 16 und 19 Uhr, und zwar für eine bestimmte Auswahl an Getränken. Die meisten Lokale bieten das

Angebot nicht an Wochenenden, außer in Verbindung mit einem Brunch. In der Hap-py Hour kosten Getränke zwischen 8 und 12 US$. Einige Bars haben diese Angebo-te auf Snacks ausgeweitet, etwa Austern für 1 US$, oder es gibt ein ermäßigtes Pro-bier-Menü, wenn man zu den Getränken noch eine Kleinigkeit essen möchte.

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showtime

Broadway & Straßentheater

Wo immer man unterwegs ist, wird für Unterhaltung gesorgt, seien es nun Musiker in der Subway-Station oder Tänzer, die dort im Wagen ihre Künste präsentieren. Aber natürlich zählen vor allem die Veranstaltungen, die man gezielt ansteuert – und da New York zu den Unterhaltungsmetropolen der Welt zählt, ist das Niveau großartig. Hell strahlen die Lichter in den 41 Theatern am Broadway und in den berühmten Orten von Manhattan wie Radio City Music Hall, Carnegie Hall oder Madison Square Garden. Zu den Geheimtipps zählen Kleinode wie The Slipper Room an der Lower East Side oder Aufführungen aus dem Programm von Don’t Tell Comedy.

Die Klassiker

Wer vor dem Springbrunnen am Lincoln Center for the Performing Arts steht, befindet sich im Zentrum der klassischen Künste. Rechts liegt die Spielstätte des New York City Ballet, vor sich hat man die Metropolitan Opera und zur Linken das New York Philharmonic (in der 2022 grundlegend sanierten David Geffen Hall). Auf der anderen Straßenseite ist die berühmte Juilliard School angesiedelt, ein Konservatorium und eine Schauspielschule; während der Unterrichtszeit bekommt man hier Karten für hausinterne Aufführungen.

Theater

Unbestritten, der Broadway hat seinen Glamour, etwas derber geht es da schon

SummerStage

Gratis-Gigs aller Musikrichtungen in Parks überall in der ganzen Stadt.

Global Citizen

Konzert im Central Park mit vielen Stars – und zur Bekämpfung der Armut.

Governors Ball

Drei Tage auf den verschiedensten Bühnen.

Afropunk

Afroameri-kanische Kultur, vornehmlich in Brooklyn.

Lonely Planets Top-Musik- Festivals

New York City ist eine Bühne: von spontanem Straßentheater bis zu aufwendigen Produktionen an weltberühmten Spielstätten.

Angélique Kidjo, Global Citizen Festival, Central Park

lev radin/shutterstock ©

showtime

reisezplanung

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Unterhaltung in den stadtvierteln

Theater DistrictDas Herz des Broadway im Zentrum von Manhattan (Foto). Zwischen Theatern von Weltrang findet man kleine Bühnen für Comedy und Kabarett, Theater mit Gastronomie, Piano-Bars und vieles mehr. Auch Straßenkünstler zeigen hier gern ihr Können.

Upper West SideEin Ort der anspruchs-vollen Künste. Zudem findet man hier experimentelle Bühnen, etwa das LCT3-Programm für Nachwuchskräfte (mit oft günstigem Eintritt). Richtung Uptown locken das Beacon Theatre im Art-déco-Stil und das Delacorte Theater im Central Park.

Greenwich VillageShowtime in einem relaxten Viertel mit Musik-Bars, anspruchsvollen Theatern und Drag-Shows. Ein Tipp: der Comedy Cellar; hier testen berühmte Comedians gern neue Programme.

Lower East SideAn beiden Seiten der Houston Street reicht das Angebot von traditionellen Musik- und Rock-Clubs bis zum Varieté.

WilliamsburgWährend die einstigen Indie-Klänge allmählich Mainstream werden, gibt es hier noch ein Underground-Feeling bei Live-Musik- und Comedy-Events.

in Off-Broadway-Shows zu (oder gar am Off-Off-Broadway!). In Kleintheatern gibt es viel weniger Publikum, man sitzt also näher am Geschehen oder wird manchmal sogar direkt einbezogen. Eine der schon seit Ewigkeiten gespielten Produktionen ist Sleep No More: Die Zuschauer erhalten weiße Masken und folgen den Schauspielern über fünf Etagen dorthin, wo sich das Geschehen abspielt. Im Sommer kann man sich an Gratis-Aufführungen von Shakespeare in the Park erfreuen,