Lonely Planet Reiseführer Japan - Chris Rowthorn - E-Book

Lonely Planet Reiseführer Japan E-Book

Chris Rowthorn

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Beschreibung

Lonely Planet E-Books sind besonders praktisch für unterwegs und sparen Gewicht im Reisegepäck! E-Book basiert auf: 5. Auflage 2017 Mit dem Lonely Planet Japan auf eigene Faust durch das Land der aufgehenden Sonne. Etliche Monate Recherche stecken im Kultreiseführer für Individualreisende. Auf mehr als 900 Seiten geben die Autoren sachkundige Hintergrundinfos zum Reiseland, liefern Tipps und Infos für die Planung der Reise, beschreiben alle interessanten Sehenswürdigkeiten mit aktuellen Öffnungszeiten und Preisen und präsentieren ihre persönlichen Entdeckungen und Tipps. Auch Globetrotter, die abseits der ausgetretenen Touristenpfade unterwegs sein möchten, kommen auf ihre Kosten. Wie wäre es beispielsweise mit Onsen? Ein Bad in einer der großartigen japanischen Thermalquellen ist Entspannung pur. Die malerische, friedliche Lage des Onsen in Hachijo-jima ist unschlagbar. Wer es zurbulenter mag, sollte eines der japanischen Feste auf keinen Fall versäumen: Kishiwada Danjiri Matsuri ist eines der lebhaftesten Festivals des Landes. Zu diesem Anlass ziehen die Einheimischen Festwagen durch die Straßen. Oder wie wäre es mit Popkultur? Bei einem Bummel durch den Shoppingbezirk im Zentrum der Jugendszene Tokios kann man quasi dabei zusehen, wie mehrere Trends gleichzeitig entstehen. Wo übernachten und essen? Für jedes Reiseziel gibt es eine Auswahl an Unterkünften und Restaurants für jeden Geschmack und Geldbeutel. Abgerundet wird der Guide durch Übersichts- und Detailkarten, einem Farbkapitel zu den 25 Top-Highlights, Specials zu den Themen: Küche, Skifahren, Onsen / Japan für Anfänger / Japan für wenig Geld, Reiserouten, fundierte Hintergrundinformationen sowie Glossar und - damit Sie gut verständlich ankommen - einem Sprachführer. Der Lonely-Planet-Reiseführer Japan ist ehrlich, praktisch, witzig geschrieben und liefert inspirierende Eindrücke und Erfahrungen. Tipp: Erstellen Sie Ihren persönlichen Reiseplan durch Lesezeichen und Notizen und durchsuchen Sie das E-Book mit der praktischen Volltextsuche!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 2373

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Inhalt

REISEPLANUNG

Willkommen in Japan

Japans Top 25

Gut zu wissen

Japan für Einsteiger

Was gibt’s Neues?

Wie wär’s mit …

Monat für Monat

Reiserouten

Skifahren in Japan

Reisen mit Kindern

Essen wie Einheimische

Japan für wenig Geld

Wandern in Japan

Onsen besuchen

Japan im Überblick

REISEZIELE IN JAPAN

Tokio

Geschichte

Sehenswertes

Aktivitäten

Geführte Touren

Kurse

Feste & Events

Schlafen

Essen

Ausgehen & Nachtleben

Unterhaltung

Shoppen

FUJI & RUND UM TOKIO

Fünf Fuji-Seen

Fuji

Fuji-Yoshida

Kawaguchi-ko

Sai-ko

Shōji-ko

Motosu-ko

Yamanaka-ko

Hakone

Hakone-Yumoto

Miyanoshita & Kowakidani

Chōkoku-no-Mori & Gōra

Sōun-zan & Sengokuhara

Hakone-machi & Moto-Hakone

Izu-Halbinsel

Atami

Itō

Shimoda

Shira-hama

Kisami

Matsuzaki

Dōgashima

Shuzen-ji Onsen

Izu-Inseln

Ō-shima

Nii-jima

Shikine-jima

Hachijō-jima

Kamakura

Yokohama

Chichibu & Oku-Tama

Takao-san

Oku-Tama-Region

Nikkō & Umgebung

Nikkō

Chūzen-ji Onsen

Yumoto Onsen

Ogasawara-Archipel

Chichi-jima

Haha-jima

DIE JAPANISCHEN ALPEN & ZENTRAL-HONSHŪ

Nagoya & Umgebung

Nagoya

Inuyama

Gifu

Gujō-Hachiman

Der Nakasendō im Kiso-Tal

Magome

Tsumago

Kiso

Narai

Hida-Region

Takayama

Hida-Furukawa

Okuhida-Onsen-gō

Shirakawa-gō & Gokayama

Kanazawa & die Hokuriku-Küste

Kanazawa

Noto-Halbinsel

Kaga-Onsen

Fukui

Toyama

Die Nordalpen Japans

Matsumoto

Azumino

Shirahone-Onsen

Kamikōchi

Hakuba

Nagano & Umgebung

Nagano

Togakushi

Obuse

Nozawa-Onsen

Shiga Kōgen

Bessho-Onsen

Karuizawa

Präfektur Gunma

Takasaki & Umgebung

Minakami-Onsen-kyo

Kusatsu-Onsen

KYOTO

Geschichte

Sehenswertes

Aktivitäten

Feste & Events

Schlafen

Essen

Ausgehen & Nachtleben

Unterhaltung

Shoppen

KANSAI

Osaka

Kōbe

Himeji

Nara & Umgebung

Nara

Die Tempel südwestlich von Nara

Yamato-Ebene

Yoshino

Kii-Halbinsel

Kōya-san

Entlang des Kumano Kodō

Shirahama

Ise-Shima

Präfektur Shiga

Ōtsu

Hikone

Nagahama

Nord-Kansai

Miyama-chō

Kinosaki-Onsen

Tango-Halbinsel

HIROSHIMA & WEST-HONSHŪ

Hiroshima & Umgebung

Hiroshima

Miyajima

Iwakuni

Onomichi

Shimanami-Kaidō-Inseln

Tomo-no-ura

Okayama & Umgebung

Okayama

Naoshima

Teshima

Shōdo-shima

Kurashiki

Kasaoka-Inseln

Matsue & die San-in-Küste

Matsue

Sakai Minato

Oki-Inseln

Daisen

Tottori

San-in-Küstennationalpark

Izumo

Iwami Ginzan

Yamaguchi & Umgebung

Yamaguchi

Tsuwano

Hagi

Shimonoseki

NORD-HONSHŪ (TŌHOKU)

Präfektur Miyagi

Sendai

Matsushima

Ishinomaki

Naruko-Onsen

Präfektur Iwate

Morioka

Hiraizumi

Tōno

Sanriku Kaigan

Minami-Sanriku & Kesennuma

Rikuzen-takata & Ōfunato

Kamaishi & Ōtsuchi

Präfektur Aomori

Aomori

Hirosaki

Towada-ko

Hakkōda-san

Halbinsel Shimokita

Präfektur Akita

Akita

Kakunodate

Tazawa-ko

Nyūtō-Onsen

Präfektur Yamagata

Yamagata

Yamadera

Zaō-Onsen

Ginzan-Onsen

Tsuruoka

Dewa Sanzan

Sakata

Präfektur Niigata

Niigata

Sado-ga-shima

Echigo-Yuzawa-Onsen

Naeba

Myōkō Kōgen

Präfektur Fukushima

Aizu-Wakamatsu

Bandai-Plateau

Kitakata

SAPPORO & HOKKAIDŌ

Sapporo

Zentral-Hokkaidō

Niseko

Otaru

Shikotsu-Tōya-Nationalpark

Tomakomai

Nord-Hokkaidō

Asahikawa

Biei

Furano

Daisetsuzan-Nationalpark

Wakkanai

Rishiri-Rebun-Sarobetsu-Nationalpark

Ost-Hokkaidō

Abashiri

Shari

Shiretoko-Nationalpark

Akan-Nationalpark

Kushiro

Kushiro-Shitsugen-Nationalpark

Tokachi

Hakodate

SHIKOKU

Tokushima & die Anan-Küste

Tokushima

Naruto

Anan-Küste

Muroto-misaki

Iya-Tal & Umgebung

Iya-Tal

Nishi Iya

Higashi Iya

Ōboke & Koboke

Tsurugi-san

Kōchi & Umgebung

Kōchi

Shimanto-Stadt

Ashizuri-misaki

Präfektur Ehime

Matsuyama

Ishizuchi-san

Uchiko

Ōzu

Yawatahama

Uwajima

Takamatsu & die Präfektur Kagawa

Takamatsu

Yashima

Marugame

Zentsuji

Kotohira

Kanonji

KYŪSHŪ

Fukuoka & Umgebung

Fukuoka

Dazaifu

Karatsu

Imari

Hirado

Arita

Nagasaki & Umgebung

Nagasaki

Shimabara-Halbinsel

Zentral-Kyūshū

Kumamoto

Aso-san & Umgebung

Kurokawa-Onsen

Yufuin

Beppu

Usuki

Takachiho

Süd-Kyūshū

Kagoshima

Sakurajima

Satsuma-Halbinsel

Kirishima-yaku Nationalpark

Miyazaki

Aoshima

Nichinan-kaigan & Kap Toi

Obi

OKINAWA & DIE SÜDWESTINSELN

Ōsumi-Inseln

Yakushima

Tanegashima

Amami-Inseln

Amami-Ōshima

Tokunoshima

Okinoerabu-jima

Yoron-tō

Okinawa-hontō

Naha

Südliche Okinawa-hontō

Motobu-Halbinsel

Nördliche Okinawa-hontō

Kerama-Inseln

Aka-jima

Zamami-jima

Kume-jima

Miyako-Inseln

Miyako-jima

Irabu-jima & Shimoji-jima

Yaeyama-Inseln

Ishigaki-jima

Iriomote-jima

Taketomi-jima

Hateruma-jima

Yonaguni-jima

JAPAN VERSTEHEN

Japan aktuell

Geschichte

Leben in Japan

Die japanische Küche

Kunst & Kultur

Architektur

Traditionelle japanische Unterkünfte

Sport

Die Kunst der Geishas

Natur & Umwelt

PRAKTISCHE INFORMATIONEN

Allgemeine Informationen

Verkehrsmittel & -wege

Sprache

Kartenlegende

SPECIALS

Abseits der üblichen Pfade

Skifahren in Japan

Wandern in Japan

Onsen besuchen

Das Nationalmuseum von Tokio in 3D

Tōdai-ji in 3D

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Willkommen in Japan

Japan ist ein wahrhaft zeitloser Ort, wo sich alte Traditionen mit modernem Leben vermischen, so als wäre es die natürlichste Sache der Welt

Traditionelle Kultur

Japan scheint unglaublich modern, doch auf einer Rundreise lässt sich in die traditionelle Kultur des Landes eintauchen. Man kann in einem ryokan (traditionellem Gästehaus) übernachten, auf Futons und Tatamimatten schlafen (oder noch einen Schritt weitergehen und die Nacht auf einem historischen Bauernhof verbringen), mit Mönchen singen und lernen, wie man matcha (Grünteepulver) zu Schaum schlägt. Vom Glamour eines Geisha-Tanzes in Kyoto bis zur schlichten Schönheit eines Zen-Steingartens – Japan bringt sogar abgehetzte Reisende zum Staunen.

Spektakuläre Landschaften

Japan ist ein langer, schmaler vulkanischer Archipel. Mehr als zwei Drittel des Landes besteht aus Bergen mit sprudelnden Thermalquellen. In den wärmeren Monaten wandert man durch Zedernhaine und Wildblumenwiesen hoch zu aufragenden Gipfeln und antiken Schreinen (Letztere wurden von Wanderasketen errichtet). Die schneereichen Winter locken Skifahrer aus aller Welt. (Wer Wandern oder Skifahren noch nie mit einem Onsenbad verbunden hat, weiß nicht, was ihm entgeht.) In den südlichen Regionen locken tropische Strände zum Sonnenbaden, Schnorcheln, Tauchen und Surfen.

Exquisite Küche

In Japan sind Restaurants oft nur auf ein über Generationen verfeinertes Gericht spezialisiert und zelebrieren jeden Schritt – von der Beschaffung frischer, regionaler Zutaten bis zur Zubereitung. Außerdem muss man nicht weit reisen, um die ungeheure Vielfalt der japanischen Küche zu entdecken. Riesige Unterschiede gibt’s etwa zwischen den herzhaften Eintöpfen der Berge und dem zarten Sushi, für das die Küste berühmt ist. Zudem genießt man hier äußerst saisonales Essen – man kann also regelmäßig wiederkommen und etwas vollkommen Neues probieren.

Dynamische Städte

Die neonbeleuchteten Straßen japanischer Städte wirken wie im Science-Fiction-Kino, dabei sind viele schon Jahrzehnte alt. Seitdem haben Städte wie Tokio und Osaka architektonische Meisterwerke hinzugefügt und dabei die Stilvorgaben für Gebäude und Städte neu definiert. Es herrscht ein unablässiges Treiben in diesen Zentren mit ihrem pulsierenden Leben auf der Straße, konstant geöffneten Bars und Restaurants sowie kreativen Hotspots, die Trendsetter für Mode und Popkultur in aller Welt sind. Das Reisen ist immer angenehm und effizient – egal, ob in den U-Bahnen oder shinkansen (Hochgeschwindigkeitszügen) zwischen Städten.

ESB PROFESSIONAL/SHUTTERSTOCK ©

Osaka

Warum ich Japan liebe

Von Rebecca Milner, Autorin

Ich lebe seit 15 Jahren in Tokio und entdecke immer noch Neues – manchmal sogar täglich. Das ist der Vorteil daran, an einem Ort zu leben, der sich ständig ändert und neu erfindet: Es wird einfach nie langweilig. Über die Jahre hatte ich oft Gelegenheit, Japan der Familie und den Freunden, die zu Besuch waren, näherzubringen. Das Staunen und Strahlen auf ihren Gesichtern zu sehen, wenn sie zum ersten Mal den Goldenen Tempel von Kyoto erblicken oder die Freundlichkeit von völlig Fremden erfahren, versetzt mich immer wieder zu dem Moment zurück, als ich zum ersten Mal in dieses Land reiste und seinem Bann sofort erlegen war.

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Japans Top 25

Tempel & Gärten in Kyoto

1Kyoto, Japans 1000-jährige Kaiserstadt, zählt über 1000 Tempel. Zu den monumentalen Beispielen zählt der Kinkaku-ji, ein exquisiter Pavillon mit Blattgoldmantel, zu den dezenteren der Shōren-in mit seiner einfachen Schönheit und schmucklosem Holz, der zu einem matcha im Teehaus einlädt. Andere sind noch meditativer, insbesondere der Ryōan-ji mit eindrucksvollem Zen-Steingarten. Während die berühmten Tempel viele Besucher anziehen, ist die Mehrheit weniger frequentiert und lockt mit friedvollen Momenten in idyllischer Umgebung.

BULE SKY STUDIO/SHUTTERSTOCK ©

Kinkaku-ji, Kyoto

Entspannung in Onsen

2 Im hoch vulkanischen Japan sprudeln unzählige Onsen (heiße Quellen). Der Akt des Badens hat sich zu einer Art Volksreligion entwickelt und das Land ist mit Tempeln und Schreinen gespickt, die der wohl entspanntesten aller Glaubensrichtungen gewidmet sind. Noch nicht überzeugt? Dann einfach ausprobieren und allen Stress vergessen! Bäder gibt’s fast überall, besonders bekannt sind jedoch die in Kyūshū und Tōhoku (Nord-Honshū). Einen Besuch lohnen außerdem Kurokawa-Onsen und Nyūtō-Onsen, die versteckt in den Bergen liegen.

IPLAN/GETTY IMAGES ©

Die japanische Küche

3 Zu den Highlights einer Japanreise gehört die facettenreiche Landesküche. Sushi (roher Fisch auf Essigreis) ist die berühmteste Spezialität, in den Bergen locken jedoch herzhaftere, vom Land gespeiste Leckereien. Schlechtes Essen findet man in Japan kaum, dafür wird zu viel Sorgfalt auf Zutaten und Präsentation verwandt. Zudem gibt’s für jedes Budget ein Mahl der Superlative: Sogar eine einfache Schüssel Nudeln kann ein unvergessliches kulinarisches Erlebnis sein.

AISHA YUSAF/500PX ©

Die Kirschblüte (Hanami)

4 Im Frühling leuchten die Kirschbäume in Weiß und Rosa und locken Einheimische in die Parks und ans Flussufer, um bei Sake Kirschblütenpartys namens hanami zu feiern. Yozakura-Feste (zur nächtlichen Kirschblüte) mit Grillspezialitäten und Musik dauern bis tief in die Nacht. Die besten Standorte werden heiß diskutiert, zu den Favoriten zählen jedoch Kyotos Maruyama-kōen mit seinem dramatischen, ausladenden Kirschbaum und Tokios Yoyogi-kōen, dessen Grasflächen Schauplatz einer einwöchigen Party werden.

SEAN PAVONE/SHUTTERSTOCK ©

Übernachtung im Ryokan

5Ryokan heißt eigentlich „Gästehaus“, doch im modernen Hotelzeitalter meint es eine Unterkunft, deren Ästhetik und Service von japanischer Tradition geprägt sind. Die meisten ryokan haben Tatamiböden aus Reisstrohmatten und Futons (wattierte Matratzen) anstelle von Betten. Normalerweise sind sie in niedrigen Gebäuden mit verschlungenen Gängen aus poliertem Holz untergebracht. In besseren Häusern trägt das Personal Kimonos und geht auf jeden Gästewunsch ein. Zudem gibt’s dort exquisite Küche aus hiesigen, saisonalen Zutaten – eine unvergessliche Erfahrung.

FUSE/GETTY IMAGES ©

Tokios moderne Architektur

6 Das zukunftsorientierte Tokio testet stets die architektonischen Grenzen des dicht besiedelten, erdbebengefährdeten Stadtgebiets aus – mit immer höheren moderneren Gebäuden. Ausgefallene Designer-Boutiquen preisgekrönter japanischer Architekten säumen Omote-sandō, riesige Malls definieren die urbane Landschaft neu und der weltweit höchste freistehende Turm, der Tokyo Sky Tree, beruht auf alten Bautechniken. Schon lange inspiriert Tokio die Designer, und oft springt der Funke auch auf den Laien über.

MATT MUNRO/LONELY PLANET ©

Omote-sandō

Oku-no-in auf dem Kōya-san

7 Eine Fahrt mit der Seilbahn zur heiligen buddhistischen Klosteranlage Kōya-san ist wie eine Reise in eine andere Welt mit über hundert Tempeln. Die Hauptattraktion ist der Oku-no-in, dessen Wege durch mächtige Sicheltannen und baufällige, von Moos und Flechten bedeckte Stein-Stupas führen. In anderen Tempeln kann man außerdem übernachten, traditionelle vegetarische buddhistische Küche genießen und frühmorgens mit den ansässigen Mönchen meditieren.

LACHOUETTEPHOTO/GETTY IMAGES ©

Tsumago & Magome

8 Die Postorte Tsumago und Magome liegen am alten Nakasendō, einem von fünf Fernwegen zwischen Tokio und Kyoto, die in der Feudalzeit von Fürsten und Boten benutzt wurden. Der alte mit großen Steinen gepflasterte Pfad ist bis heute erhalten. Wer möchte, kann eine 7,8 km lange Wanderung zwischen den beiden Städten durch verschlafene alpine Dörfer, Zedernwälder, Wasserräder und Reisfelder unternehmen. Die zwei Orte selbst punkten mit engen Gassen und niedrigen dunklen Holzhäusern, die Pensionen, Nudelrestaurants und Kunsthandwerkerläden beherbergen.

MILOSZ MASLANKA/SHUTTERSTOCK ©

Tsumago

Daibutsu (Großer Buddha) von Nara

9 Die 15 m hohe Buddhastatue von Nara aus vergoldeter Bronze wurde im 8. Jh. in der Entstehungszeit des japanischen Reiches gegossen und gehört zu den größten ihrer Art der Welt. Sie steht im Tempel Tōdai-ji, einem der weltweit größten Holzbauten. Der Große Buddha lässt sich nur mit Superlativen beschreiben und ist ein eindrucksvoller Anblick. Er ist aber nur eine von vielen Attraktionen auf der weitläufigen Grasfläche des Nara-kōen (Nara-Park). Auch die Relikte im nahe gelegenen Nara-Nationalmuseum gehören dazu.

MTAIRA/GETTY IMAGES ©

Hiroshima

10Hiroshima ist heute eine progressive Stadt mit hübschen, schattigen Boulevards. Erst ein Abstecher zum Friedensmuseum macht das Ausmaß der menschlichen Tragödie klar, die der Abwurf der Atombombe auslöste. Ein Besuch ist eine bewegende Geschichtsstunde und der umliegende Park, der zu großen Teilen von dem Modernisten Tange Kenzō entworfen wurde, lädt zu nachdenklichen Momenten ein. Die Zielstrebigkeit und die Küche der Stadt sorgen dafür, dass man sie in guter Erinnerung behält.

DOUG MCKINLAY/GETTY IMAGES ©

Sumo

11 Reinigendes Salz fliegt durch die Luft. Zwei Giganten springen auf, prallen aufeinander und versuchen, den anderen hochzustemmen. Wem gelingt es, den anderen aus dem heiligen Ring zu befördern und in der Rangfolge aufzusteigen? Von den alten Ritualen bis zu schnellen Runden: Sumo ist ein faszinierendes Spektakel. Wettbewerbe finden mehrmals im Jahr statt (in Tokio, Nagoya, Osaka und Fukuoka). Außerhalb der Saison kann man sich in einem der Zentren, wo die Ringer leben und sich vorbereiten, ein frühmorgendliches Training ansehen.

J. HENNING BUCHHOLZ/SHUTTERSTOCK ©

Fuji

12 Bereits von Weitem beeindruckt der Fuji, doch aus der Nähe betrachtet verschlägt einem die perfekte Symmetrie von Japans höchstem Berg glatt den Atem. Keine Attraktion des Landes wird so sehr verehrt wie der Fuji-san – und keine seit so langer Zeit. Jedes Jahr besteigen Hunderttausende den heiligen Vulkan und setzen damit eine jahrhundertealte Pilgertradition fort. Wer sich mit einem Blick von weniger einschüchternden Gipfeln in der Nähe begnügt, kann auf den Spuren der berühmtesten Maler und Dichter des Landes wandeln.

APINUNRIN/GETTY IMAGES ©

Kunst auf Naoshima

13Naoshima zählt zu Japans großen Erfolgsgeschichten: Eine ländliche Insel, der einst eine Zukunft als Geisterstadt drohte, ist heute ein weltweit bedeutendes Zentrum zeitgenössischer Kunst. Viele von Japans renommiertesten Architekten leisteten ihren Beitrag, um die natürliche Schönheit der Insel zu unterstreichen und bestehende Siedlungen zu ergänzen. Die dabei entstandene Mischung aus Avantgarde und Tradition ist faszinierend und inspirierte Einheimische zur Eröffnung von Cafés und Gästehäusern.

YAYOI KUSAMA “PUMPKIN” PHOTO: SHIGEO ANZAI ©

Pumpkin von Yayoi Kusuma

Skifahren

14 Im Winter bedeckt tiefer pudriger Schnee Japans Berge. In den letzten Jahrzehnten hat sich Niseko zu einem der Top-Wintersportorte Asiens gemausert, mit internationalen Besuchern und einer florierenden, kosmopolitischen Après-Ski-Szene. Wer sich mit unberührten Hängen und einem abendlichen Thermalbad zufrieden gibt, findet zahlreiche kleinere Resorts mit weniger Besuchern, die an die Zeiten erinnern, als Japans Schneesicherheit noch ein Geheimnis war. Abenteuerlustige finden abseits der Pisten Adrenalinkicks.

HAANISM/GETTY IMAGES ©

Gala Yuzawa

Unterwegs auf alten Pilgerrouten

15 Jahrhundertelang durchquerten Asketen auf der Suche nach Erleuchtung Japans abgeschiedene Berge, die wie das Ende der Welt wirkten. Bis heute folgen Pilger ihren Spuren. Tief im südlichen Kansai verbindet das Wegenetz Kumano Kodō drei Shintō-Schreine. Die 88-Tempel-Route auf Shikoku ist der berühmteste buddhistische Pilgerweg Japans, und Dewa Sanzan in Nord-Honshū führt zu drei heiligen Gipfeln. Dank moderner Transportmittel lassen sich die Wege heute an einem Tag erkunden.

LOTTIE DAVIES/LONELY PLANET ©

Kumano Kodō

Kanazawa

16Kanazawa, eine alte feudale Hauptstadt an der Küste des Japanischen Meeres, blieb von Besuchern lange unbemerkt, vielleicht wegen der umständlichen Anbindung (dies hat sich mit der Inbetriebnahme des Hokuriku-shinkansen zwischen Tokio und Kanazawa 2015 geändert). Insider schätzen die Stadt schon lange für ihre Küche, die auf frischem Fisch von der nahe gelegenen Küste beruht, und der bedeutenden Handwerkstradition, die Lackwaren, das Färben von Kimonos und Goldblattverzierungen umfasst.

CYRUS_2000/SHUTTERSTOCK ©

Kenroku-en

Burgen

17 Japans Burgen beschwören ihre feudale Vergangenheit mit Samurai, Ninja und Shogunen herauf. Die geschwungenen Dächer der Burgfriede, die oft mehrere Stockwerke umfassen, zeugen von traditionellen Elementen. Die Burgen bestehen aus Holz, ihre Fundamente hingegen teils aus riesigen Steinen. Es gibt nur noch wenige Originalbauten. Am eindrucksvollsten sind die umfassend restaurierte, wiedereröffnete „Weißer-Reiher-Burg“ Himeji-jō und ihr natürliches Gegenstück Matsumoto-jō, die furchterregende schwarze „Krähenburg“.

COWARDLION/SHUTTERSTOCK ©

Matsumoto-jō

Wildes Hokkaidō

18Hokkaidō, Japans letzte Wildnis, ist eine größtenteils ursprüngliche, vulkanische Landschaft aus massiven Bergen, gespickt mit kristallblauen Calderaseen und schimmernden schwefelreichen Thermalquellen. Flora und Fauna hat mehr mit dem russischen Sachalin gemein als das restliche Land. Der weite Horizont, die offenen Flächen und die dramatische Topografie laden zu Wanderungen, Radtouren und Roadtrips ein. Dank der neuen Expresszugverbindung mit Tokio ist Japans nördlichste Insel besser zugänglich als jemals zuvor.

BLANSCAPE/GETTY IMAGES ©

Jigoku-dani

Strände & Wälder der südwestlichen Inseln

19 Die Inselgruppe Nansei-shotō (Südwestliche Inseln) erstreckt sich über rund 1000 km südwestlich von Kyūshū Richtung Taiwan. Das tropische Klima ist fast ganzjährig mild. Einige Inseln, darunter Ishigaki und die Kerama-Inseln, sind für palmenbestandene weiße Sandstrände und türkisfarbenes Wasser bekannt. Andere wie Yakushima und das abgeschiedene Iriomote-jima bedecken Primärwälder, die zu den letzten Japans gehören.

MATT MUNRO/LONELY PLANET ©

Kabira-wan, Ishigaki-jima

Städte bei Nacht

20 Nach Sonnenuntergang passiert etwas Magisches im Land der aufgehenden Sonne: Die grauen Straßen der Städte verwandeln sich in leuchtende Canyons. Am dramatischsten ist das Lichtspektakel auf dem Dōtombori-Kanal in Osaka und in Tokios Kabukichō-Viertel, wobei jede größere Stadt einen farbenfrohen Unterhaltungsbezirk aufweist. Wer bei Nacht einen Wolkenkratzer, ein Observatorium oder eine Hotelbar erklimmt, wird mit einem traumhaften Blick auf Japans Metropolen belohnt, deren Lichter glitzernden Sternen ähneln.

LUCIANO MORTULA/SHUTTERSTOCK ©

Kabukichō

Geisha-Kultur in Kyoto

21 Geishas stehen sinnbildlich für traditionelle japanische Kultur und verkörpern die Ästhetik einer vergangenen Zeit. Ihr Erbe ist in Kyoto am stärksten. Ein paar Mal im Jahr, meist im Frühling, führen Geishas öffentliche Tänze vor (ein seltener Genuss!). Das ganze Jahr über kann man außerdem durch Kyotos historische Geisha-Viertel wie Gion spazieren. Sie werden von exklusiven Teehäusern gesäumt; in den wunderschönen laternenbeleuchteten Holzhäusern mit Bambusblenden in den Fenstern unterhalten Geishas bis heute ein exklusives Publikum.

PATRICK HOCHNER/500PX ©

Kamikōchi

22 Das von mächtigen Gipfeln umgebene Hochlandtal wartet mit einer der eindrucksvollsten Landschaften Japans auf. Gemütliche Tageswanderungen führen entlang dem unberührten Azusa-gawa durch Wälder voller Weiden, Lärchen und Ulmen. Über Kamikōchi, die Wiege des japanischen Alpinismus, gelangen ambitionierte Wanderer auf einige der höchsten Berge des Landes wie den Yariga-take (3180 m). Privatfahrzeuge sind in Kamikōchi nicht zugelassen, deswegen ist der Besucheransturm begrenzt.

PIUS LEE/SHUTTERSTOCK ©

Miyajima

23 Mitten im Meer vor Miyajima liegt eins der faszinierendsten Fotomotive in ganz Japan: Das torii, das zinnoberrote Tor am Eingang eines Shintō-Schreins. Ganz besonders gilt das bei Flut, wenn das Wasser gegen den zum Weltkulturerbe erklärten, direkt am Ufer errichteten Schrein Itsukushima-jinja schlägt. Die meisten Besucher unternehmen einen Tagesausflug aus Hiroshima hierher. Wer in einem ryokan übernachtet, hat die Insel bis zur Ankunft der ersten Fähre fast komplett für sich.

H_YASUI/GETTY IMAGES ©

Traditionelle Feste

24Matsuri (traditionelle Feste) sind wie Reisen in die Vergangenheit. Männer und Frauen tragen bunte Baumwoll-Kimonos, Erstere teils auch nur kurze Jacken und fundoshi (Lendenschurze der Sumo-Ringer). Es gibt Straßenumzüge mit tragbaren Schreinen oder Wagen, Tänze, Freudenfeuer oder Trommelmusik. Die Feierlichkeiten gehen auf Shintō- und buddhistische Traditionen zurück, festigen jedoch auch das jahrhundertealte Gemeinschaftsgefüge. Sie finden das ganze Jahr über statt, die meisten jedoch im August.

KQLSM/SHUTTERSTOCKS ©

Shoppen in Tokio

25 Tokio ist eins der weltgrößten Einkaufsparadiese – dank prachtvoller alter Kaufhäuser, Avantgarde-Boutiquen, Vintage-Läden und Stilexperten, die globale Trends setzen. Harajuku ist das Herzstück von Tokios exzentrischer Modeszene, wobei man hier statt shoppen auch gut Leute beobachten kann. Ginza, das klassische Einkaufsviertel der Stadt, wurde kürzlich modernisiert. Tokios Einwohner sind unabhängig vom Einkommen leidenschaftliche Shopper. Wer möchte, leistet ihnen bei der Jagd nach dem neuesten Trend oder der perfekten Teetasse Gesellschaft.

PERATI KOMSON/SHUTTERSTOCK ©

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Gut zu wissen

Weitere Informationen

Währung

Yen (¥)

Sprache

Japanisch

Visa

Deutsche, Österreicher und Schweizer bekommen bei der Einreise ein Visum für 90 Tage.

Geld

Geldautomaten gibt es in Postfilialen und einigen Lebensmittelgeschäften. Die meisten Hotels und Kaufhäuser, aber nur einige Restaurants und ryokan akzeptieren Kreditkarten.

Handys

Prepaid SIM-Karten mit Datentarif (nur in Handys ohne SIM-Lock zu verwenden) gibt’s online, an Flughafenkiosks und in Elektronikfachgeschäften. Für Telefongespräche kann man Prepaid-Handys mieten.

Zeit

Japan ist der Mitteleuropäischen Zeit acht Stunden voraus.

Reisezeit

Hochsaison (April & Mai, Aug.)

Im April und Mai ist das Wetter meist toll; der August ist heiß, schwül und Festivalzeit.

Unterkünfte sind während der Kirschblüte (Ende März–Anfang April), der Goldenen Woche (Anfang Mai) und O-Bon (Mitte August) rar und teuer.

Zwischensaison (Jun. & Jul., Sept.–Dez.)

Im Juni und Juli ist Regenzeit (außer in Hokkaidō); Taifune gibt’s im September.

Das Herbstlaub (November) lockt die Massen in die Resorts und treibt die Preise in die Höhe.

Nebensaison (Jan.–März)

Kalte Tage und verschneite Berggipfel machen diese Zeit zur Haupt-Skisaison, anderswo ist es aber leer und günstig.

Viele Geschäfte schließen um den Jahreswechsel (Ende Dez. & Anfang Jan.)

Nützliche Websites

Lonely Planet

(

www.lonelyplanet.com/japan

) Reiseinfos, Tipps und Foren.

Japan National Tourism Organization

(

www.jnto.go.jp

) Japans offizielle Website für Touristen mit Planungstipps und Veranstaltungskalender.

HyperDia

(

www.hyperdia.com

) Umfangreiche Zugfahrpläne und Tarife.

Japan Meteorological Agency Tropical Cyclone Page

(

www.jma.go.jp/en/typh

) Wetterberichte und -vorhersagen, darunter auch Infos zu Taifunen.

Bento

(

http://bento.com

) Englischsprachiger Restaurantführer für Japans wichtigste Städte.

Tokyo Cheapo

(

https://tokyocheapo.com

) Spartipps für die Reise nach Tokio und durch Japan.

Wichtige Telefonnummern

Bei Anrufen aus dem Ausland wird die „0“ der Ortsvorwahl weggelassen.

Krankenwagen & Feuerwehr

119

Polizei

110

Landesvorwahl

81

Internationaler Zugangscode

010

Internationale Vermittlungsstelle

0051

Wechselkurse

Eurozone

1 €

121 ¥

Schweiz

1 SFr

112 ¥

Aktuelle Wechselkurse siehe unter www.xe.com

Tagesbudget

Günstig: unter 8000 ¥

Bett im Schlafsaal: 3000 ¥

Schale mit Nudeln: 750 ¥

Beer zur Happy hour: 500 ¥

U-Bahn-Tageskarte: 600 ¥

Eintritt für einen Tempel oder ein Museum: 500 ¥

Mittelteuer: 8000–20 000 ¥

Doppelzimmer im Businesshotel: 10 000 ¥

Abendessen für zwei im izakaya (Pub im japanischen Stil): 6000 ¥

Halbtägiger Fahrradausflug oder Kochkurs: 5000 ¥

Eintritt für Tempel und Museen: 1500 ¥

Teuer: Mehr als 20 000 ¥

Doppelzimmer in einem guten Hotel: ab 25 000 ¥

Abendessen für zwei im Sushi-Restaurant: ab 15 000 ¥

Taxifahrt zwischen Sehenswürdigkeiten: 2500 ¥

Öffnungszeiten

Einige Attraktionen unter freiem Himmel (z. B. Gärten) schließen im Winter früher. Typische Öffnungszeiten:

Banken

Mo–Fr 9–15 Uhr (manche bis 17 Uhr)

Bars

von ca. 18 Uhr bis open end

Kaufhäuser

10–20 Uhr

Museen

9–17 Uhr, letzter Einlass 16.30 Uhr; Montag oft geschlossen (wenn Montag ein Feiertag ist, schließen Museen am Dienstag)

Postfilialen

Mo–Fr 9–17 Uhr; größere Filialen haben länger und auch samstags geöffnet

Restaurants

Mittags 11.30–14 Uhr; abends 18–22 Uhr; letzte Bestellung 30 Min. vor Feierabend

Ankunft in Japan

Narita Airport

Schnellzüge und Busse ins Zentrum Tokios (ca. 3000 ¥; 1–2 Std.) fahren von 6 bis 22.30 Uhr oft. Taxis in die Stadt kosten ab 20 000 ¥.

Haneda Airport

Züge oder Busse ins Zentrum Tokios (400 ¥– 1200 ¥, 30–45 Min.; abhängig vom Ziel in der Stadt) fahren regelmäßig zwischen 5.30 und 24 Uhr. Es gibt nur wenige Nachtbusse. Taxis kosten zwischen 5000 und 8000 ¥).

Kansai International Airport

Schnellzüge fahren regelmäßig von Kyoto (ab 2850 ¥, 75 Min.) und Osaka (1430 ¥, 35 Min.). Busse kosten 1050–1550 ¥ ins Zentrum von Osaka (50 Min.) und 2550 ¥ nach Kyoto (90 Min.). Züge und Busse fahren bis kurz vor Mitternacht. Ein Sammeltaxi nach Kyoto kostet 3600 ¥, ein reguläres nach Osaka ab 14 500 ¥

Unterwegs vor Ort

Auto

Leihwagen gibt’s fast überall, die Straßen sind super, Fahren ist sicher und ein Auto macht unabhängig. Besonders in Hokkaidō, Kyūshū und Okinawa zu empfehlen. Linksverkehr.

Bus

Die günstigste Wahl für weite Strecken und für einige Berge und ländliche Gebiete die einzige Option.

Fähre

Gut für Fahrten zu fernen Inseln und entspanntes Reisen.

Flugzeug

Ein großes nationales Flugnetz und immer mehr Billigairlines machen Flüge zu einer guten Option für weite Strecken und Traveller mit wenig Zeit.

Zug

Schnell, praktisch und zuverlässig; bringt einen fast überall hin und ist mit einem Rail Pass auch recht günstig.

Mehr zum Thema Unterwegs vor Ort

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Japan für Einsteiger

Mehr dazu siehe Praktische Information

Checkliste

Einen Japan Rail Pass kaufen.

Wer in Japan ein Auto mieten will, benötigt einen internationalen Führerschein.

Tickets für Sumo oder Vorstellungen im Nationaltheater (gute Plätze sichern) und für das Ghibli-Museum in Tokio kaufen, wenn der Besuch geplant ist.

Online nach Events in der Stadt suchen, die interessant sein könnten (oder die Suche nach einer Unterkunft erschweren könnten).

Ins Gepäck

Slipper, da man die Schuhe oft ausziehen muss.

Alle Medikamente, die man möglicherweise benötigt, da sie in Japan schwer zu finden sein könnten.

So wenig wie möglich! Hotelzimmer sind klein und Züge oft überfüllt. Das meiste, was man benötigt, kann man vor Ort kaufen.

Reisetipps

Für weite Entfernungen sollte man einen Japan Rail Pass zur unbegrenzten Nutzung des umfangreichen, schnellen und effizienten japanischen Bahnnetzes kaufen. Es gibt auch günstigere regionale Pässe.

In einem ryokan (traditionelles japanisches Gästehaus) übernachten und mindestens einen Onsen (natürliche heiße Quelle) besuchen.

Die meisten Restaurants bieten Mittagsmahlzeiten, die halb so viel kosten wie ein Abendessen, oft aber fast genauso groß sind.

Pocket-WiFi mieten. In Japan gibt’s kostenlose WLAN-Netze, doch sie sind oft langsamn. Mit WLAN kann man Navigations-Apps nutzen.

Japanische Redewendungen lernen – Einheimische schätzen das.

Die richtige Kleidung

Mehrere Schichten sind ideal, denn das Wetter kann sich täglich ändern (zudem hilft es, wenn man im heißen Sommer in ein klimatisiertes Café kommt). Da man nicht selten die Schuhe auszieht und auf dem Fußboden sitzt, sind auch in der Sandalensaison Socken zu empfehlen (und Miniröcke eher nicht).

In den Städten ist legere Kleidung kein Problem, doch wer in Sportklamotten rumläuft, könnte sich schnell fehl am Platz fühlen. Einige Spitzenklasserestaurants und Bars haben eine Kleiderordnung, die aber meist nur ärmellose T-Shirts und Sandalen bei Männern ausschließt.

Schlafen

Es ist sehr ratsam, im Voraus zu buchen, besonders in bedeutenden Touristenorten.

Hotels In allen großen Städten gibt’s Mittelklasse- und Luxusunterkünfte, japanische und internationale Hotelketten sowie ein paar echte Boutique-Unterkünfte.

Businesshotels Kompakt, konzentrieren sich oft um Bahnhöfe.

Ryokan Traditionelles japanisches Gästehaus, meistens auf dem Land und in Ferienorten.

Hostels & Pensionen Preiswert und in Touristengegenden zahlreich vorhanden; oft sprechen die Mitarbeiter Englisch. Die meisten haben Schlafsäle und Doppelzimmer.

Bargeld

Viele Einrichtungen in Japan, besonders außerhalb der Großstädte, akzeptieren keine Kreditkarten. Ryokan und kleinere Restaurants und Geschäfte akzeptieren meist nur Bargeld – deshalb an den Geldautomaten in Städten gut eindecken.

Feilschen

Feilschen ist in Japan nicht üblich, außer auf Flohmärkten.

Trinkgeld

Trinkgeld ist in Japan nicht üblich. (Wer in einem Restaurant Geld auf dem Tisch lässt, wird oft von der Bedienung bis auf die Straße verfolgt, um es zurückzugeben.) Restaurants und Hotels der Spitzenklasse setzen meistens eine Servicegebühr von 10 % auf die Rechnung.

Sprache

Englischkenntnisse sind in Japan meist gering, aber auch unberechenbar – in den unwahrscheinlichsten Situationen sprechen Japaner fließend Englisch. Große Städte sind gut auf Englisch ausgeschildert und man findet sich leicht zurecht. Englisch wird in Schulen unterrichtet, auf langsam gesprochene, einfache Fragen bekommt man daher meist eine Antwort. Mit dem jüngsten Aufwärtstrend im Tourismus stellen mehr Einrichtungen Angestellte und Kellner mit Englischkenntnissen ein. Die meisten Japaner kommen mit geschriebenem Englisch besser klar als mit gesprochenem, daher sind E-Mails oft die beste Möglichkeit der Kommunikation.

Etikette

Japan ist berühmt für seine Etikette – sie ist aber nicht so streng, wie man denkt (und ausländische Besucher werden meistens mit Nachsicht behandelt).

Begrüßungen Japaner begrüßen einander in der Regel mit einer leichten Verbeugung, Ausländer aber eventuell mit einem Händeschütteln. Umarmungen und Küsse auf die Wange verschrecken sie.

Schlange stehen Die Japaner sind berühmt für ihre Schlangen – sie stellen sich an U-Bahn-Türen, Ramen-Läden etc. ordentlich an.

Essen & Trinken Auf der Straße und in der U-Bahn wird das Essen und Trinken allgemein missbilligt, Getränke in wiederverschließbaren Behältern sind eine Ausnahme.

Schuhe ausziehen In vielen Unterkünften und Restaurants (und sogar in einigen Museen) muss man die Schuhe an der Tür ausziehen. Einfach kurz umschauen, ob ein Schild oder Schuhe im Foyer darauf hinweisen, dass diese Regel gilt. Auf Tatamimatten immer die Schuhe ausziehen.

Religiöse Stätten Für Schreine und Tempel gibt’s keine Bekleidungsvorschriften. Es ist aber höflich, leise zu sprechen.

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Was gibt’s Neues?

Olympische Spiele 2020

Japan rüstet seine touristische Infrastruktur für 2020 auf. Autovermietungen bieten englischsprachige Navis, und Kyoto baut neue touristenfreundliche Einrichtungen. Die Veränderungen sind zwar nicht flächendeckend, aber es gibt immer mehr englischsprachige Servicedienstleistungen.

Neue Shinkansen-Linien

Der 2016 eröffnete Hokkaidō-shinkansen (Hochgeschwindigkeitszug) fährt von Tokio nach Hakodate, der südlichsten Stadt auf Hokkaidō. Schon seit 2015 verbindet der Hokuriku-shinkansen Tokio mit Nagano und Kanazawa. Außerdem gibt’s neue Zugpässe.

Narita Airport Terminal 3

2015 wurde auf dem Flughafen Narita ein drittes Terminal für die vielen neuen Budgetfluglinien eröffnet. Fliegen ist jetzt eine sehr preisgünstige Reisemöglichkeit.

Themenzüge in Nord-Honshū

Es wurden mehrere neue Touristenzüge – einige mit Sakebars und Fußbädern – in Betrieb genommen, die auf malerischen Routen durch die Berge oder an der Küste entlangfahren.

Bessere WLAN-Abdeckung

Immer mehr Sehenswürdigkeiten, Städte und Präfekturen bieten kostenloses WLAN. Der Zugang ist nicht flächendeckend, aber viel besser als früher. Auch in den meisten Unterkünften gibt’s kabelloses Internet.

Auferstandenes Sanriku Kaigan

Seit die Küstenregion in Nord-Honshū 2011 durch den Tsunami stark zerstört wurde, arbeitet sie eifrig am Wiederaufbau und ist sehr kreativ dabei, sich neu zu erfinden. Aus den Bemühungen ist eine dynamische neue Gourmetszene hervorgegangen.

Ohne Gepäck reisen

Japanische Gepäck-Kurierdienste ermöglichen Reisenden, Koffer zum Flughafen oder zum nächsten Hotel zu verschicken.

Neue Museen

Seit 2016 widmet sich ein stilvolles neues Museum in Tokio dem ukiyo-e-(Holzdruck-) Künstler Hokusai; in Kyoto wurde ein Eisenbahnmuseum eröffnet.

Tsukiji-Markt in Limbo

Das Schicksal von Tokios berühmtem Fischmarkt ist weiter ungewiss, doch der quirlige Freiluftmarkt bleibt geöffnet.

Bucht von Tokio

Vor der Bucht von Tokio bietet die Tennōzu-Insel mehrere neue Kunstattraktionen, z. B. das exzellente Archi-Depot, ein Museum für architektonische Modellbauten.

Naoshima entfaltet sich

Neue Installationen bereichern die moderne Kunstausstellung auf den Inseln des Seto-Inlandsees, vor allem auf Teshima (2016).

Rabatte für Busfahrten

Der neue Shōryūdō-Highway-Buspass ermöglicht unbegrenzte Busfahrten zu bedeutenden Reisezielen in den Japanischen Alpen (die mit dem Zug nur schwer zu erkunden sind).

Noch mehr Tipps und Empfehlungen gibt‘s auf lonelyplanet.com/japan

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Wie wär’s mit…

Tempel & Schreine

Kinkaku-ji

Kyotos legendärer goldener Tempel.

Tōdai-ji

Antike hölzerne Behausung der berühmten Daibutsu-(Großen-Buddha-)Statue von Nara.

Sensō-ji

Tokios bekanntester buddhistischer Tempel und Pilgerstätte seit über einem Jahrtausend.

Tōshō-gū

Kunstvolles Mausoleum für Tokugawa Ieyasu, Japans legendären Shōgun.

Oku-no-in

Himmlische Auswahl an Tempeln und moosbedecken Stupas im Wald.

Ise-jingū

Japans spirituelles Zentrum, der Sonnengöttin gewidmet.

Zenkō-ji

Prachtvoller historischer Tempel in Nagano mit faszinierenden Geheimgängen und Geschichten.

Fushimi Inari-Taisha

Allee aus

torii

(Toren) hoch zum Hügel von Kyoto – ideales Fotomotiv.

Gärten

Kenroku-en

Der Spaziergarten von Kanazawa gilt als Meisterwerk der Form.

Ryōan-ji

Kyotos berühmter Zen-Steingarten.

Ritsurin-kōen

Angelegter Garten aus dem 17. Jh. in Takamatsu, einst die Spielwiese von Fürsten.

Katsura Rikyū

Ehemalige kaiserliche Villa mit aussichtsreichen Gärten.

Byōdō-in

Veranschaulichung eines „Reines-Land-Gartens“ aus der Heian-Zeit.

Saihō-ji

Kyotos „Koke-dera“ (Moostempel) inmitten einer bezaubernden moosbewachsenen Umgebung.

Kunstmuseum Adachi

Der schöne Garten bei diesem Museum in Matsue ergänzt die Gemälde im Inneren.

Kōraku-en

Weitläufiger Spaziergarten mit Teichen und Teehäusern in Okayama.

Museen

Nationalmuseum Tokio

Die weltweit größte Sammlung japanischer Kunst.

Nationalmuseum Kyoto

Kyotos Top-Museum mit klassischen Kunstwerken, historischen Artefakten und Tempelschätzen.

Gasshō-zukuri Folk Village

Freilichtmuseum mit traditioneller ländlicher Architektur.

Staatliches Museum für Völkerkunde

Interaktive Vitrinen zu vergangenen und gegenwärtigen Kulturen aus aller Welt.

Edo-Tokyo-Museum

Die Geschichte, wie sich ein Fischerdorf in eine moderne Metropole verwandelte.

Friedensmuseum Hiroshima

Ergreifende und herzzerbrechende Darstellung zur Atombombe und ihren Folgen.

Japanisches Museum für volkstümliches Kunsthandwerk

Tolle Ausstellungen über die Schönheit von Alltagsgegenständen.

Museum der Präfektur und Kunstmuseum Okinawa

Tiefer Einblick in die Geschichte, die Lebensart und das Ökosystem von Okinawa.

Burgen

Himeji-jō

Die Grande Dame unter den japanischen Burgen – kürzlich renoviert.

Matsumoto-jō

Japans älteste erhaltene Burg aus Holz in den Bergen von Nagano.

Matsue-jō

Aussicht vom originalen Holzwehrturm und Bootsfahrt um den Burggraben.

Matsuyama-jō

Eine der ursprünglichen Burgen Japans erhebt sich über Matsuyama auf der Insel Shikoku.

Hikone-jō

Dieses Schmuckstück aus dem 17. Jh. bietet einen intakten Burgturm.

Inuyama-jō

Japans älteste erhaltene Burg wurde ab 1440 als Fort genutzt.

Nijō-jō

Kyotos Burg ist für ihre knarrenden „Nachtigallenböden“ bekannt.

Shuri-jō

Das Machtzentrum des einstigen Königreichs Ryūkyū, nachgebaut anhand historischer Aufzeichnungen.

Osaka-jō

Nachbau der prachtvollen Burg Osakas.

Moderne Architektur

Naoshima

Insel mit Museen für zeitgenössische Kunst, einige darunter entworfen vom japanischen Architekten Andō Tadao.

Omote-sandō

Einkaufsboulevard mit Bauwerken im zeitgenössischen japanischen Design.

D.-T.-Suzuki-Museum

Denkmal für den Zen-Lehrer D. T. Suzuki von Taniguchi Yoshio.

Tokyo Metropolitan Government Building

Das vom überragenden modernen Architekten Tange Kenzō errichtete Rathaus von Tokio wurde von den Kathedralen Europas inspiriert.

Miho-Museum

Von I.M. Pei entworfenes Museum antiker Artefakte.

Museum für zeitgenössische Kunst des 21. Jhs.

Eleganter Raum des Duos SANAA.

Umeda Sky Building

40-stöckiger Triumphbogen von Hara Hiroshi in Osaka.

Archi-Depot

Tokios Fundgrube für Architekturmodelle von Berühmtheiten.

HIROSHI H/SHUTTERSTOCKS ©

Umeda Sky Building

Shoppen

Harajuku

Modeviertel in Zentral-Tokio. Markengeschäfte auf den Hauptstraßen, Avantgarde-Boutiquen in den Nebenstraßen.

Innenstadt von Kyoto

Kaufhäuser, berühmte Einzelhändler mit traditionellem Kunsthandwerk, Teegeschäfte und mehr.

Kanazawa

Eine Stadt mit einer gut erhaltenen Kunsthandwerkskultur –besonders für Lackwaren und Goldblatt bekannt.

Minami

Osakas pfiffiges Einkaufsviertel bietet jede Menge Geschäfte auf der Hauptstraße und Secondhandläden.

Morioka

Der Ort schlechthin in Japan, um Teekessel und andere Waren aus Gusseisen zu erwerben.

Tsuboya-Töpferstraße

Traditionelle Töpferwaren aus Okinawa in Naha.

Märkte

Tsukiji-Markt

Shoppen wie die Profis, vor allem Küchenutensilien und Zutaten.

Nishiki-Markt

Kyotos zentraler Lebensmittelmarkt mit haufenweise eingepackten Souvenirs wie Reiscracker und Sake.

Daichi Makishi Kōsetsu Ichiba

Der zentrale Markt von Naha lockt mit Inselspezialitäten.

Hirome Ichiba

Pulsierender Markt in Kōchi (Shikoku) mit Dutzenden Restaurants und Essensständen.

Dōguya-suji-Arkade

Überdachte Arkade mit unzähligen Küchenutensilien in Osaka.

Ameya-yokochō

Tokios letzter Markt im Freien entstand in den turbulenten Tagen nach dem Zweiten Weltkrieg.

BEIBAOKE/SHUTTERSTOCKS ©

Ameya-yokocho

Strände

Nishibama-Strand

Der Abschnitt von Aka-jima ist wohl der beste Sandstrand auf den Kerama-Inseln von Okinawa.

Sunayama-Strand

Ein Bilderbuchstrand mit einem Felsbogen auf Miyako-jima.

Habushi-ura

Der Abschnitt auf Nii-jima ist eine Anlaufstelle für Surfer aus Tokio.

Kominato Kaigan

Tropische Idylle auf Chichi-jima, 1000 km vom Festland entfernt.

Shirara-hama

Kansais beliebtester Strand, weißer Sand und regionale Strandkultur.

Ikumi-Strand

Das Zentrum der wachsenden Surfergemeinde von Shikoku.

Zugfahrten

Kurobe Kyōkoku Tetsudō K.K.

Fahrt über die Hängebrücken der Kurobe-Schlucht.

Rizōto Shirakami

Zug auf der Gonō-Linie dicht an der zerklüfteten Nordküste zwischen Akita und Aomori.

Sanraizu Seto

Japans letzter Zug mit Schlafwagen der alten Schule verkehrt von Tokio nach Takamatsu und Izumo.

Senmō-honsen

Winziger Zug entlang der Nordküste von Hokkaidō, vorbei an historischen Bahnhöfen aus Holz.

Enoden

Straßenbahn, die durch Küstenorte zwischen Kamakura und Enoshima gondelt.

Malerische Aussichtspunkte

Miyajima

Bei Hochwasser den schwimmenden

torii

(Tor) sehen.

Matsushima

Über die Bucht zu Hunderten kleinen windgepeitschten Inseln mit knorrigen Kiefern blicken.

Kamikōchi

Die schneebedeckten Gipfel der Japanischen Alpen von diesem idyllischen Flusstal aus bewundern.

Kussharo-ko

Den Calderasee in Hokkaidō sieht man am besten aus den Bergen.

Sakurajima

Kagoshimas Vulkan erkunden, der sich über die Stadt erhebt.

Iya-Tal

Nach Oku-Iya („tiefes Iya“) fahren, um die Rankenbrücken über der Schlucht zu entdecken.

Hakone

An klaren Tagen sieht man das Spiegelbild des Fuji auf dem Ashi-ko.

Oki-Inseln

Zerklüftete Küstenklippen auf abgelegenen Inseln.

Popkultur

Akihabara

Tokios angesagte Location für Fans von Anime, Manga und Videospielen.

Ghibli-Museum

Das Museum wurde vom führenden japanischen Animator Miyazaki Hayao entworfen.

Harajuku

Wo Tokios Modetrends erwachen.

Internationales Mangamuseum Kyoto

Manga-Galerien, Sonderausstellungen und Workshops.

Mizuki-Shigeru-Museum

Pilgerort in Honshū für Fans der Figuren von Mizuki.

Amerika-Mura

Farbenfrohes enges Straßengewirr in Osaka mit Streetwear- und Secondhandläden.

Maricar

Cosplay-

(Kostümspiel-)GoKartfahren durch Tokios Straßen.

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Monat für Monat

TOP-EVENTS

Kirschblüte,AprilGion Matsuri,JuliYuki Matsuri,FebruarNebuta Matsuri,AugustSanja Matsuri,Mai

Januar

Nach dem Neujahrsfest erwacht Japan aus der Feiertagslethargie. In den Bergen und im Norden herrscht tiefer Winter und die Skisaison beginnt (in Schneeregionen vorsichtig fahren).

Shōgatsu (Neujahr)

Familien kommen zusammen, um zu essen und auf Gesundheit und Glück anzustoßen. Offiziell gehen die Feiertage vom 1. bis zum 3. Januar, aber viele Geschäfte und Attraktionen schließen die ganze erste Woche und es herrscht reger Reiseverkehr. Der Hatsu-mōde ist der erste rituelle Schreinbesuch des neuen Jahres.

Volljährigkeitstag

Am zweiten Montag im Januar ist Seijin-no-hi (Volljährigkeitstag), hier feiern alle, die im vergangenen Jahr 20 (das Alter der Volljährigkeit) geworden sind, kollektiv Geburtstag. Bei den Zeremonien an den Shintō-Schreinen tragen die jungen Frauen herrliche Kimonos.

Februar

Der Februar ist der kälteste Monat und der Höhepunkt der Skisaison in Japan.

Setsubun Matsuri

Im traditionellen Mondkalender ist der 3. Februar der erste Frühlingstag – ein Übergang, den man früher für die Vorankündigung des Bösen hielt. Als Abwehr besuchen die Japaner buddhistische Tempel, werfen geröstete Bohnen und rufen dabei: „Oni wa soto! Fuku wa uchi!” („Dämonen raus! Glück herein!“).

Yuki Matsuri

Jedes Jahr lockt das berühmte Schneefestival Anfang Februar zwei Millionen Besucher nach Sapporo. Die Highlights sind der internationale Schneeskulpturen-Wettbewerb, Eisrutschen und Irrgärten für Kinder sowie viele Trinkgelage. Man sollte sehr früh buchen.

Pflaumenblüte

Gegen Ende des Monats öffnen sich die Blüten der Pflaume (ume) – das erste Zeichen, dass der Winter vorbei ist. Der Kairaku-en in Mito ist der berühmteste Aussichtsplatz, um dies zu beobachten, aber auch in den Parks und Gärten in ganz Japan findet man Pflaumenbäume.

März

Jetzt lässt sich der Frühling nach und nach blicken. Es gibt ein japanisches Sprichwort: sankan-shion – drei Tage kalt, vier Tage warm.

Hina Matsuri

Um den 3. März (auch bekannt als Mädchenfest) werden öffentliche Plätze und Häuser mit o-hina-sama (Prinzessinnen)-Puppen in traditioneller Hofkleidung geschmückt.

AnimeJapan

Die früher als Tokyo International Anime Fair bekannte Messe AnimeJapan (www.anime-japan.jp) ist die größte Anime-Messe der Welt und findet Ende März in Tokio statt. Dort gibt’s Events und Ausstellungen für Branchenkenner und Fans.

April

Ein fantastischer Monat für eine Reise nach Japan: Es wird wärmer und die Kirschbäume blühen, allerdings sind Orte wie Kyoto jetzt besonders gut besucht.

Kirschblüte

Wenn die Kirschbäume mit Blüten übersät sind, feiern die Japaner ausgelassene hanami-Partys. Die Blüten sind launisch und lassen sich zeitlich schwer festlegen: Normalerweise liegt der Höhepunkt der Blütezeit in Tokio oder Kyoto etwa zwischen dem 25. März und dem 7. April.

Takayama Spring Matsuri

Am 14. und 15. April findet in der Bergstadt Takayama der aufwendigere Frühlingsteil des berühmten Festes statt (der zweite Teil ist im Oktober). Es gibt Paraden spektakulärer Festwagen mit strahlenden Laternen und einen Löwentanz. Unterkünfte unbedingt weit im Voraus buchen.

Mai

Eine der besten Reisezeiten: An den meisten Orten ist es warm und sonnig und das frische Grün in den Bergen ist atemberaubend. In der „Goldenen Woche“ muss man mit Touristenschwärmen rechnen.

Sanja Matsuri

Tokios größtes Fest am dritten Maiwochenende lockt etwa 1,5 Mio. Zuschauer nach Asakusa, die hier drei Tage feiern. Das Highlight ist die ausgelassene Parade der mikoshi (tragbare Schreine), die von Männern und Frauen in traditioneller Kleidung getragen werden.

HAUPTREISEZEITEN

Vom 29. April bis 5. Mai haben fast alle Japaner Urlaub, da mehrere nationale Feiertage zusammenfallen (die sogenannte „Goldene Woche“). Dies ist eine der hektischsten Reisezeiten. Busse, Züge und Straßen platzen aus allen Nähten, und Übernachtungsmöglichkeiten sind rar. Viele Geschäfte schließen Mitte August für eine Woche, da die Japaner für die O-Bon-Festivitäten in ihre Heimatstädte zurückkehren (oder stattdessen in den Urlaub fahren). Restaurants und Läden schließen ab dem 29. Dezember für die Neujahrsferien, die am 3. Januar enden (viele dehnen sie aber bis zum 6. Januar aus). Die Verkehrsmittel bleiben in dieser Zeit in Betrieb und die Unterkünfte sind geöffnet (allerdings auch teuer).

Juni

Der Anfang des Monats ist sehr schön, aber gegen Ende setzt dann die Regenzeit (tsuyu) ein. Wenn der Schnee auf den Bergen schmilzt, erobern die Wanderer die japanischen Alpen (für die höheren Lagen sollte man sich vorab über die Bedingungen informieren).

Juli

Wenn die Regenzeit endet, ist plötzlich Sommer – die Zeit der Feste und hanabi taikai (Feuerwerk-Shows). Es wird mitunter sehr heiß und schwül, Zuflucht vor der Hitze bieten Hokkaidō oder die Japanischen Alpen.

Klettersaison am Fuji

Ab 1. Juli ist der Fuji offiziell für Wanderer geöffnet. Juli und August eignen sich ideal für eine Gipfelbesteigung.

Gion Matsuri

Das begehrteste Fest in Japan findet am 17. und 24. Juli in Kyoto statt. Zu diesem Anlass werden aufwendige Umzugswagen durch die Straßen gezogen. An den drei Abenden vorher flanieren Einheimische in bildschönen Yukata (leichte Baumwollkimonos) über die Straßenmärkte. Unterkünfte sind zu dieser Zeit teuer und schwer zu finden.

Tenjin Matsuri

Auf einem der größten Feste des Landes am 24. und 25. Juli in Osaka ziehen am zweiten Tag Prozessionen mit mikoshi (tragbare Schreine) und Leute in traditionellen Gewändern durch die Straßen, am Ende treffen sich alle bei den Hunderten von Booten auf dem Fluss.

Fuji Rock Festival

Japans größtes Musikfestival wird Ende Juli über ein langes (und nicht selten sehr schlammiges und lustiges) Wochenende in einem Skigebiet veranstaltet. Berühmte Bands spielen auf den großen und Indie-Bands auf den kleineren Bühnen.

August

Es ist heiß und schwül und die Feste gehen weiter. Wegen der Schulferien sind Strände und kühlere Bergregionen überfüllt. Viele Japaner reisen in ihre Heimatstädte (oder machen Urlaub) um O-Bon rum, der Verkehr kann also hektisch werden und viele Läden sind vielleicht geschlossen.

Feuerwerk-Festivals

Städte in ganz Japan feuern Ende Juli und Anfang August Feuerwerke ab. Zu den schönsten Festivals zählen u. a. das Sumida-gawa-Feuerwerk-Festival; Tokio, Ende Juli), das Biwa-See-Feuerwerk-Festival (in der Nähe von Kyoto, Anfang August) und das Naniwa-Yodogawa-Feuerwerk-Festival (Osaka, Anfang August).

World Cosplay Summit

Etwa 30 Länder wetteifern Anfang August (oder Ende Juli) in Nagoya darum, wer die besten Cosplayer (Manga- und Animefans, die sich anziehen wie ihre Lieblingsfiguren) hat.

Sendai Tanabata Matsuri

Sendais größtes Event feiert eine chinesische Legende von den Sternen Vega und Altair, die ein tragisches Liebespaar darstellen, das sich einmal im Jahr am 7. Juli trifft (nach dem alten Mondkalender, Anfang August nach dem modernen). Das Stadtzentrum ist mit bunten Bändern dekoriert.

Nebuta Matsuri

An mehreren Tagen Anfang August ziehen riesige beleuchtete Festwagen durch die Straßen von Aomori in Nord-Honshū, begleitet von Tausenden wilden, singenden Tänzern. Das Fest ist äußerst beliebt, darum sollte man Unterkünfte früh buchen.

Friedensgedenk-Zeremonie

Am 6. August findet in Hiroshima ein Gedenkgottesdienst für die Opfer der Atombombe statt, die im Zweiten Weltkrieg dort abgeworfen wurde. Dabei treiben Tausende Papierlaternen den Fluss hinab.

Matsumoto Bonbon

Bei der größten Veranstaltung in Matsumoto am ersten Samstag im August führen Tänzergruppen den für die Stadt typischen „Bonbon“-Tanz in den Straßen auf.

O-Bon (Totenfest)

Mitte August ehrt man an drei Tagen die Geister der Verstorbenen, die in dieser Zeit die Erde besuchen. Gräber werden geschmückt, Opfer gebracht und die Laternen, die auf Flüssen, Seen und dem Meer schwimmen, sollen den Geistern den Weg weisen.

Awa-odori Matsuri

Vom 12. bis 15. August findet in Tokushima auf Shikoku der größte und berühmteste bon-Tanz Japans statt. Mit den Tänzen, die zu den O-Bon-Festlichkeiten gehören, heißt man die Seelen Verstorbener nach ihrer Rückkehr in unsere Welt willkommen.

Rōsoku Matsuri

Kōya-sans ohnehin schon zutiefst atmosphärischer Oku-no-in wird am 13. August zu Rōsoku Matsuri im Rahmen des O-Bon von etwa 100 000 Kerzen erleuchtet.

Daimon-ji Gozan Okuribi

Anlässlich dieses Events während der O-Bon-Feierlichkeiten werden in den Bergen von Kyoto gewaltige Feuer in Form chinesischer Zeichen und anderer Symbole entzündet. Eines der beeindruckendsten Spektakel im ganzen Land.

Earth Celebration

Veranstaltungsort des international bekannten Festivals für Musik, Kunst und Tanz Ende August ist die Insel Sado vor der Nordküste Honshūs. Highlights sind taiko (Trommel)-Vorführungen und Workshops.

September

Die Tage sind noch warm, sogar heiß, aber weniger schwül. Auch wenn zu dieser Jahreszeit der sonderbare Taifun durch das Land rollt, ist dieser Monat generell eine tolle Reisezeit in Japan.

Kishiwada Danjiri Matsuri

Osakas wildestes Festival am dritten Wochenende im September ist wie eine Art Stiertreiben, mit dem Unterschied, dass hier danjiri (Festwagen) die Straßen unsicher machen. Manche wiegen mehr als 3000 kg – es sind also Vorsicht und Abstand geboten. Am zweiten Tag passiert die meiste Action.

Mond-Betrachtung

Die Vollmonde im September und Oktober werden bei Mondbetrachtungen (tsukimi) zelebriert. Dabei isst man tsukimi dango – mochi: Bällchen aus Reismehl, rund wie der Mond.

Oktober

Die angenehm warmen Tage und kühlen Abende eignen sich ausgezeichnet für einen Aufenthalt in Tokio. In den Japanischen Alpen verfärbt sich das Laub.

Asama Onsen Taimatsu Matsuri

Der Asama-Onsen in Matsumoto ist Schauplatz dieses spektakulären Festes Anfang Oktober, bei dem Gruppen von Männern, Frauen und Kindern brennende Heuballen durch die engen Straßen zum Misha-jinja tragen, wo ein gigantisches Feuer lodert.

Kurama-no-hi Matsuri

Bei der Fackelprozession, die am 22. Oktober durch die Straßen Kuramas nördlich von Kyoto zieht, handelt es sich um eines der altertümlichsten japanischen Feste.

Matsue Suitōro

Samstags, sonntags und an Feiertagen während des ganzen Monats steigt dieses Licht- und Wasserfest auf der malerischen Burg von Matsue (West-Honshu). Laternen schwimmen im Burggraben und Trommelgruppen wetteifern an den Ufern.

Roppongi Kunstnacht

Mitte bis Ende Oktober findet diese Kunstveranstaltung (www.roppongiartnight.com) über ein Wochenende statt (und das wortwörtlich: Die Veranstaltungsorte bleiben die ganze Nacht über geöffnet). Riesige Installationen und Vorführungen nehmen die Straßen von Roppongi in Tokio ein.

Kyoto Experiment

Kyotos internationales Festival der darstellenden Künste (http://kyoto-ex.jp) findet Ende Oktober oder Anfang November statt.

Halloween

In Japan ist Halloween eine große Sache. Am 31. Oktober zieht es Tausende kostümierte Feierlustige nach Shibuya in Tokio. Die Straßen von Amerika-mura in Osaka verwandeln sich in eine einzige riesige Party.

November

Frische und kühle Tage, in den Bergen fällt der erste Schnee. In und um Tokio und Kyoto verfärbt sich das erste Laub, was mitunter Menschenmassen anziehen kann.

Shichi-Go-San (7-5-3 Festival)

Bei diesem bezaubernden Fest Mitte November kleiden Eltern ihre Mädchen im Alter von sieben (shichi) und drei (san) und ihre Jungen im Alter von fünf (go) in winzige Kimonos und begleiten sie zu den Shintō-Schreinen zur Segnung.

Dezember

Im kalten Dezember füllen Partys zum Jahresende die Bars und Restaurants in der Stadt. Die Einkaufsstraßen werden festlich beleuchtet, viele Geschäfte machen ab dem 29. oder 30. Dezember Betriebsferien und öffnen erst wieder zwischen dem 3. und 6. Januar.

Luminarie

Für dieses jährliche Fest Anfang Dezember sind die Straßen von Kōbe gesäumt von wunderschön beleuchteten Bögen, zum Gedenken an die Opfer des Großen Hanshin-Erdbebens 1995.

Toshikoshi Soba

Zu Silvester isst man in Japan Buchweizennudeln, eine Tradition namens toshikoshi soba, die Glück und ein langes Leben bringen soll – Letzteres symbolisiert durch die Länge der Nudeln.

Joya-no-kane

Die Tempelglocken in ganz Japan schlagen am 31. Dezember um Mitternacht 108-mal, ein Reinigungsritual.

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Reiseplanung

Reiserouten

Tokio, Kyoto & Hiroshima

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Die klassische Route für unerfahrene Japanbesucher deckt viele Hauptattraktionen ab, bietet sich das ganze Jahr über an und nutzt den preiswerten, praktischen Japan Rail Pass.

Los geht’s mit ein paar Tagen im kosmopolitischen Tokio samt Wolkenkratzern, Trubel und Leuchtreklamen. Dann steigt man in den Hochgeschwindigkeitszug nach Kyoto.

Für die schönsten Tempel und Gärten Kyotos benötigt man mindestens zwei bis drei Tage. Dann bieten sich Ausflüge nach Nara mit dem Daibutsu (Großen Buddha) und nach Osaka samt buntem Nachtleben und Straßenimbissen an.

Nach einem Abstecher zum mystischen Bergkloster Kōya-san mit Übernachtung, z. B. in einem buddhistischen Tempel, geht’s westwärts nach Himeji und zu Japans schönster Burg Himeji-jō.

Anschließend folgt Hiroshima und der bewegende Friedenspark. Weiter die Küste hinunter lockt Miyajima mit seinem hübschen Wasserschrein. Nach einer Nacht in einem ryokan (traditionellen Gästehaus) nimmt man den Zug zurück nach Tokio. Unterwegs lohnt sich ein Onsen-Stopp in den Bergen im Thermalort Hakone.

SEAN PAVONE/SHUTTERSTOCK ©

Shibuya-Kreuzung, Tokio

LUCIANO MORTULA/SHUTTERSTOCK ©

Friedensdenkmal, Hiroshima

TOOYKRUB/SHUTTERSTOCK ©

Kasuga Taisha, Nara

Kyoto, Kanazawa & die Japanischen Alpen

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Die Route stellt Japans traditionelle Kultur und Naturlandschaften in den Fokus. Auf einige Tage in Kyoto und Kanazawa, bekannt für kulinarische und künstlerische Traditionen, folgt eine einwöchige Tour durch die Japanischen Alpen mit ihren charmanten ländlichen Dörfern und versteckten Onsen-(Thermal-)Orten.

Die ersten Tage erkundet man die großen Tempel, Schreine und Gärten in Kyoto. Aber auch unbekanntere, idyllischere Exemplare und ein Tagesausflug nach Nara lohnen sich. Die exzellenten Nationalmuseen beider Städte zeigen klassische Kunst und Artefakte. Abends spaziert man durch Kyotos historisches Geisha-Viertel.

Nun geht’s mit dem Zug nach Kanazawa. Dank der Nähe zum Japanischen Meer bietet es leckere Meeresfrüchte, und ist für seine Kunsthandwerkstradition und den Garten Kenroku-en berühmt. In Kyoto und Kanazawa gibt’s exzellentes traditionelles Kunsthandwerk.

Mit dem Mietwagen fährt man in Hidas Berge. Die Dörfer Shirakawa-gō und Gokayama sind für Bauernhäuser mit dramatisch gewinkelten Strohdächern bekannt. In Ainokura, einem Weltkulturerbe, verbringt man die erste Nacht.

Der charmante alte Postort Takayama hat gut erhaltene Holzhäuser (heute Galerien, Sakebrauereien und Kunsthandwerksläden), und schmale Gassen, Kamikōchi lockt mit tollen Bergen und Wanderwegen sowie Shin-Hotaka-Onsen mit rustikalen Onsen (Thermalquellen).

In den Bergen isst man Spezialitäten wie Soba (Buchweizennudeln), Rindfleisch, hoba-miso (süße, auf einem Magnolienblatt gegrillte Miso-Paste) sowie wilde Pilze und Sprossen.

Richtung Osten lockt Matsumoto mit einer der besten Originalburgen Japans, Matsumoto-jō. In der Nähe von Nagano beherbergt das hübsche Obuse, ein gut erhaltener Bergort, das Hokusai-Museum. Den Abschluss bildet ein Besuch des eindrucksvollen Zenkō-ji-Tempels in Nagano.

In Nagano gibt’s einen shinkansen-Bahnhof, man kann also mit dem Zug weiterreisen oder direkt zum Narita Airport fahren.

Im Winter sind manche Bergpässe wegen Schneefalls teils gesperrt, deswegen bietet sich die Route im Frühling, Sommer oder Herbst an.

ARTCHAWIN PREMPRASONG/GETTY IMAGES ©

Shirakawa-go

Tokio, Fuji & Umgebung

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Japan gilt als Reiseziel, das viel Zeit und jede Menge Planung beansprucht, doch das muss nicht so sein. Zwischen Tokio und den Städten im Umland an der Küste und in den Bergen gibt’s jede Menge zu entdecken, sowohl Modernes als auch Traditionelles.

Wer Tokio als Ausgangsbasis wählt, kann ohne lästiges Gepäck reisen und je nach Wetter und Laune spontane Ausflüge unternehmen. Bei mehreren Tagestrips lohnt sich auch der JR Tokyo Wide Pass, der überall in Japan erhältlich ist.

Die beste Anbindung sowie Restaurant- und Unterhaltungsszene bietet Shinjuku. Andere Viertel wie Asakusa und Ueno im Osten haben dafür günstigere Unterkünfte.

In wenigen Tagen lassen sich viele Highlights Tokios erkunden, darunter der grelle 24-Stunden-Trubel in Shinjuku und Shibuya, Harajukus Schrein, Meiji-jingū, die zeitgenössische Architektur des Omote-sandō, die Meeresfrüchte auf dem Tsukiji-Außenmarkt und die charmante Altstadt von Yanesen. Wer möchte, lässt es in einem der unterhaltsamen Künstlertreffpunkte wie Shimo-Kitazawa gemächlich angehen.

Der Sommer ist die richtige Zeit für eine Besteigung des Fuji, mit dem Zug zwei Stunden westlich von Tokio. Entweder übernachtet man dabei draußen und erreicht den Gipfel bei Sonnenaufgang oder verbringt eine Nacht in einer Berghütte. Die fünf Fuji-Seen, in denen sich der Fuji widerspiegelt, können ganzjährig besucht werden.

Schreine und Tempel gibt’s in Nikkō im Norden mit dem prachtvollen Tōshō-gū. Der Schrein aus dem 17. Jh. für Shogun Tokugawa Ieyasu ist ein Weltkulturerbe. In der Gegend gibt’s zudem Wanderwege und Onsen. Eine Stunde südlich von Tokio lockt die einstige mittelalterliche Hauptstadt Kamakura mit dezenteren, Jahrhunderte später errichteten Zen-Tempeln. Sie liegt an der Pazifikküste und weist heute eine hippe Strandkultur mit Cafés und Surfläden auf.

Der perfekte Schlusspunkt ist ein Besuch des Thermalorts Hakone in den Bergen südwestlich der Stadt, eine rund zweistündige Zugfahrt entfernt. Neben Spa-Anlagen für Tagesausflügler gibt’s auch ryokan (traditionelle japanische Gästehäuser) für Übernachtungsgäste.

SIRO46/SHUTTERSTOCK ©

Fuji

MATT MUNRO/LONELY PLANET ©

Blick vom Tokyo City View

Durch das unberührte Hokkaidō

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Japans nördlichste Insel, Hokkaidō, vereint viele Highlights Japans: dampfende Onsen, zerklüftete Vulkangipfel, urbane Kultur, leckeres Essen und – überraschenderweise – die Chance auf einen epischen Roadtrip. In Hokkaidō fällt der Schnee früh, deswegen ist diese Tour für den Sommer gedacht.

Startpunkt ist Hakodate, Hokkaidōs südlichster Hafen, mit einem charmanten Zentrum aus dem 19. Jh. Hierher fährt der neue shinkansen (Hochgeschwindigkeitszug), der seit 2016 Hakodate in vier Stunden mit Tokio verbindet.

Nach einem Frühstück mit frischen Meeresfrüchten auf dem Fischmarkt von Hakodate fährt man in den Shikotsu-Toya-Nationalpark mit seinen Calderaseen und einem aktiven Vulkan. Vor Ort laden die Quellen von Noboribetsu-Onsen zum Entspannen ein.

Nächster Stopp ist Hokkaidōs Hauptstadt Sapporo, der fünftgrößte Ort Japans. Im Restaurant- und Ausgehviertel Susukino wartet urbanes Flair, bevor es zur zweitgrößten Stadt Hokkaidōs, Asahikawa, weitergeht. Wie Sapporo ist auch Asahikawa für rāmen bekannt. Zudem kann man Ausflüge in den Daisetsuzan-Nationalpark unternehmen, den größten des Landes.

Rund um den Park erstrecken sich die Dörfer Tokachidake-Onsen, Asahidake-Onsen und Sōunkyō-Onsen. Alle bieten heiße Quellen, Unterkünfte und gute Tageswanderungen. Lohnenswert sind außerdem Fukiage Roten-no-yu nahe Tokachidake-Onsen, eines der besten Onsen Japans in wilder Natur, sowie die abgeschiedene Berg-Lodge Daisetsu Kōgen Sansō.

Weiter östlich wartet die Welterbestätte Shiretoko-Nationalpark, laut den indigenen Ainu das „Ende der Welt“, mit Wanderwegen durch Primarwälder und versteckten heißen Quellen.

Der Akan-Nationalpark ist vor allem für seine strahlend blauen Calderaseen Kussharo-ko und Mashu-ko bekannt. Zudem eignet sich kein Ort in Hokkaidō besser, um etwas über die Ainu zu lernen: In der Gegend gibt’s Ainu-Dörfer (für Touristen), darunter Akan Kotan.

Den Abschluss bildet der Kushiro-shitsugen-Nationalpark, Heimat des gefährdeten Mandschurenkranichs. Von Kushiro aus ist man schnell am New Chitose Airport südlich von Sapporo.

MIKE LYVERS/GETTY IMAGES ©

Akan-Nationalpark

PICHIT TONGMA/SHUTTERSTOCK ©

Tancho-zuru (Mandschurenkranich), Kushiro-Shitsugen-Nationalpark

Kyūshū & Okinawa

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Das abgeschiedene Kyūshū beeindruckt mit einer fantastischen Stadt (Fukuoka), fesselnder Geschichte in Nagasaki, exzellenten Onsen und rauchenden Vulkanen. Weiter südlich geht die Satsuma-Halbinsel in eine Kette halbtropischer Inseln über, darunter Okinawa im Pazifik. Diese Tour sorgt zweifellos für Abwechslung!

Von Tokio fliegt man ins hippe Fukuoka und probiert einen Tag lang die leckeren rāmen mit Schweineknochen an den Essensständen. Kyūshū lässt sich gut mit dem Zug erkunden – es gibt ein Inselticket –, mit dem Auto ist man jedoch flexibler. Das gilt vor allem für eine Reise entlang der Küste über die Keramikstadt Karatsu nach Hirado, einer kleinen geschichtsträchtigen Insel. Auf dem Weg nach Nagasaki lohnt sich ein Stopp in Arita, ebenfalls für Keramik bekannt.

Nagasaki, die zweite von einer Atombombe zerstörte Stadt Japans, hat eine bewegende Geschichte, aber auch ein buntes kosmopolitisches Erbe. Von dort geht’s nach Kurokawa-Onsen, einem der besten Onsen-Orte Japans, wo man in einem ryokan übernachten kann.

Richtung Süden, vorbei an dem aktiven Vulkan Aso-san und der Burgstadt Kumamoto (die sich noch von einem Erdbeben 2016 erholt), erreicht man Kagoshima. Die Stadt an der Spitze der Shimabara-Halbinsel ist bekannt für tonkatsu (panierte, frittierte Schweinekoteletts), shōchū (starken destillierten Likör) und Sakura-jima, den rauchenden Vulkan über der Skyline. Weiter südlich liegen die heißen Sandbäder von Ibusuki.

Dann gibt man das Auto zurück und fährt mit einem Schnellboot von Kagoshima nach Yakushima, einer Insel mit moosbedeckten Primärwäldern und Onsen am Meer. Hier bleibt man über Nacht (ambitionierte Wanderer auch länger).

Zurück in Kagoshima wartet eine epische Fahrt mit der Ausflugsfähre samt Übernachtung nach Okinawa-hontō, der größten der Okinawa-Inseln. Dort erkundet man in ein bis zwei Tagen die Hauptstadt Naha, den früheren Sitz des Ryūkyū-Reiches, genießt frischen Saft auf dem Markt und kostet hiesige Spezialitäten. Von Naha führt eine einstündige Fahrt mit dem Tragflügelboot zu den idyllischen palmenbestandenen Kerama-Inseln. Zurück in Naha geht’s mit dem Flieger nach Tokio.

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Shuri-jo, Naha

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Yakushima

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Reiseplanung

Skifahren in Japan

Mit mehr als 500 Skigebieten ist Japan ein echtes Mekka für Läufer aus aller Welt. Sie kommen hierher, um den regelmäßigen Schneefall, atemberaubende Bergpanoramen, gut präparierte Pisten, freundliche Einheimische und eine unglaublichen Vielfalt an Après-Ski-Erlebnissen zu genießen.

Gut zu wissen

Die Skisaison

Beginnt meistens Mitte Dezember, wobei die Gegebenheiten stark variieren können. Im Januar und Februar ist im ganzen Land Hauptreisezeit. Ab März kündigen steigende Temperaturen das Ende der Saison Anfang April an.

Der Schnee

Auf der dem Japanischen Meer zugewandten Seite der Berge fällt mehr Schnee – umso mehr, je weiter nördlich man kommt. In Hokkaidōs Skigebiet Niseko fallen jedes Jahr mindestens 15 m Schnee!

Was gehört ins Gepäck?

In Japan kann man fast alles kaufen, was man benötigt. Wer sehr große Füße hat (ab Schuhgröße 46) sollte seine eigenen Skistiefel mitbringen und sehr große Menschen sollten auch ihre Skikleidung und Handschuhe mitbringen.

Kosten

Japan ist für Skifahrer und Snowboarder erstaunlich günstig. Da die Zahl der einheimischen Wintersportler seit Jahren zurückgeht, haben die Lifttickets und die Unterkünfte konkurrenzfähige Preise.

Infos im Internet

Eine hervorragende Seite, um sich über die japanische Skiszene zu informieren, ist www.snowjapan.com (auf Englisch).

Wo Skifahren?

Japans beste Skigebiete befinden sich in den Japanischen Alpen und auf der nördlichen Insel Hokkaidō. Erstere locken mit den höchsten Bergen, Letztere haben den tiefsten und zuverlässigsten Schnee des Landes.

Das gewaltige Erdbeben in Ostjapan hat den Resorts in Nord-Honshū zwar schwer zugesetzt, aber sie bieten noch immer wundervolle Möglichkeiten. Eine gute Wahl sind auch die mit dem shinkansen (Hochgeschwindigkeitszug) von Tokio aus leicht erreichbaren Berge in Niigata.

Am besten informiert man sich vor der Reise, um aus den 500 Skigebieten das für sich passende zu finden. Unsere Favoriten:

Niseko

Für die meisten ausländischen Skifahrer ist Niseko Japans Highlight, denn dort fallen im Jahresdurchschnitt 15 m Schnee. Es liegt auf Hokkaidō und ist eigentlich ein Zusammenschluss aus vier Resorts: Niseko Annupuri, Higashiyama, Grand Hirafu und Hanazono.

Furano

Seine Lage im Zentrum von Hokkaidō feiert Furano mit dem Nabelfest Heso Matsuri. Das Gebiet wurde als Austragungsort des FIS World Ski und Snowboarding Cups international bekannt. Im Vergleich zu Niseko ist es ein Geheimtipp und belohnt erfahrene Pulverschneefans mit Abfahrten durch unberührte Birkenwälder.

Sapporo Teine

Ganz in der Nähe von Sapporo, der Hauptstadt von Hokkaidō, deswegen fahren Busse von den dortigen Hotels nach Sapporo Teine. Tagsüber saust man die Pisten hinunter, die 1972 für die Winterolympiade angelegt wurden, und abends vergnügt man sich in den lebhaften Restaurants, Bars sowie Clubs von Susukino.

Hakuba

Der Inbegriff eines Skigebietes der Japanischen Alpen bietet atemberaubende Ausblicke sowie hervorragende und abwechslungsreiche Pisten in sieben Resorts, beispielsweise im legendären Happō-One. 1998 fanden in Hakuba die Olympischen Winterspiele statt.

Shiga Kōgen

Shiga Kōgen in den Japanischen Alpen zählt zu den größten Skiresorts der Welt. Unglaubliche 21 Gebiete sind durch Abfahrten und Lifte miteinander verbunden und mit nur einem Skipass befahrbar. Hier ist für jeden etwas dabei.

Nozawa-Onsen

Dieser malerische kleine Skiort liegt versteckt hoch oben in den Japanischen Alpen. Er verfügt über eine große Auswahl an Abfahrten, darunter einige anspruchsvolle Buckelpisten. Snowboardern werden der Funpark und die Halfpipe gefallen. Darüber hinaus gibt’s in den Bergen eine Langlaufloipe.

Echigo-Yuzawa-Onsen

Dank seines

shinkansen

-(Hochgeschwindigkeitszug-)Bahnhofs ist Echigo-Yuzawa-Onsen sehr gut erreichbar. Hier hält die Jōetsu-Linie nach Niigata und man kann von Tokio aus einen Tagesausflug unternehmen (die schnellste Verbindung dauert 77 Min.). Der Name des hiesigen Skiortes ist Gala Yuzawa.

Naeba

In Naeba findet man die Dragondola, angeblich die längste Gondelbahn der Welt (5,5 km). Nahe dem komfortablen Prince Hotel erstrecken sich zwei riesige Skigebiete.

Myōkō Kōgen

Dieses Skiresort ist deutlich weniger bebaut als die anderen schon genannten und liegt nördlich von Nagano und in der Nähe des Japanischen Meeres. Die pulverschneereiche Bergkette Myōkō lädt zu einem Skiurlaub jenseits der ausgetretenen Pfade ein.

Zaō Onsen Ski Resort

Auf den wohl besten Skihängen Nord-Honshūs gibt’s eine riesige Auswahl an Pisten für Anfänger und Fortgeschrittene, breite, kurvige Abfahrten und natürlich tolle Onsen für ein besonderes Après-Ski-Erlebnis.

Tazawako Ski Park

Die Pisten des Tazawako-Skiparks, des größten Wintersportziels der Präfektur Akita, schlängeln sich den Akita Komaga-take hinunter und bieten einen tollen Blick auf den Tazawa-ko. Hierher kommen kaum Ausländer, doch sie werden freundlich empfangen.

Daisen

Unser Joker! Der offene Vulkankrater (1729 m) in der Präfektur Tottori, nur 10 km vom Japanischen Meer entfernt, ist das beste Skigebiet im Westen des Landes. Im Winter schneit es dort häufig. Das Ziel heißt Daisen White Resort!

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Freeride-Optionen

In Japan gibt’s ein paar tolle Möglichkeiten fürs Freeride-Fahren, besonders in Hokkaidō, doch dies ist ein relativ neuer Trend, und die meisten Japaner folgen nach wie vor dem Mainstream.

Asahi-dake

Eine extreme Erfahrung auf einem rauchenden Vulkan im Daisetsuzan-Nationalpark. Der Asahi-dake, der höchste Berg Hokkaidōs, bietet eine Seilbahn (500 Höhenmeter), trockenen Pulverschnee und reizvolle Aussichten, ist aber nichts für Anfänger.

Kuro-dake

Kuro-dake in Sōunkyō-Onsen, im Nordosten des Daisetsuzan-Nationalparks auf Hokkaidō, hat eine Seilbahn und einen Lift und wird immer beliebter bei Skifahrern, die vertikales und schwieriges Terrain lieben.

Rishiri-tō

Der Rishiri-zan, ein perfekter Vulkankegel auf einer eigenen abgelegenen Insel vor der Küste von Nord-Hokkaidō, ist ideal für Extremskifahrer. Lifts gibt’s keine, man muss viel laufen und benötigt einen Führer vom Rishiri

Nature Guide Service

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SKIFAHREN AUF JAPANISCH

Schnee ist Schnee, Ski sind Ski. Kann ein Skiurlaub in Japan tatsächlich so anders sein? Die Unterschiede sind nicht gravierend, trotzdem sollte man Folgendes beachten:

Die Abwicklung an den Skiliften ist manchmal überraschend schlecht organisiert.

Nicht alle Skiorte kennzeichnen Schwierigkeitsgrade in Grün/Blau/Schwarz.

Viele Japaner sind um 9 Uhr auf der Piste, essen exakt um 12 Uhr zu Mittag und verlassen den Berg gegen 15 Uhr. Wer sich an etwas andere Zeiten hält, kann den Massen aus dem Weg gehen.