Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
Luchtis Streiche beschreiben den alltäglichen Wahnsinn, die dem Autor sowohl durch eigenes Erleben und Erlesen als auch durch besondere Skurilitäten über den Weg gelaufen ist. Mit zum Teil herbem Sarkasmus werden in 18 Stücken exemplarische Blödsinnigkeiten sowohl aus der näheren Umgebung des Autors als auch allgemeiner Natur detailreich geschildert und aufgedröselt.
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 57
Veröffentlichungsjahr: 2014
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
“Prognosen sind schwierig,
besonders, wenn sie die Zukunft betreffen.”
(mal von Karl Valentin, Mark Twain, mal Winston Churchill, und mal Kurt Tucholsky oder ...)
weil erforderlich!
Denn, wie heisst es ebenso schön wie richtig: Hinterher ist man immer schlauer – wie wär’s aber mal mit vorher?
In diesem Sinne will der Autor eindringlich davor warnen, sich völlig unbedarft und naiv zugleich der folgenden Lektüre hinzugeben. Es könnte immerhin sein, dass sich der geneigte Leser anschließend völlig halt- und hemmungslos dem Suff ergibt oder umgehend die Selbsteinweisung in die nächstgelegene Klappsmühle vornimmt. Davor sei also an dieser Stelle von vornherein gewarnt.
Weder Verlag noch Autor übernehmen für etwaige Folgeschäden aus der Lektüre Verantwortung oder leisten gar Schadensersatz für den Verlust vom Glauben an die Vernunft.
Sie sind also gewarnt – viel Vergnügen!
Rotierer Damen besuchen dänisches Deppenlager
Köstliches Seniorenbunt Immelmann wieder auf Tour!
Weltsensation! Einzigartig: prähistorisches germanisches Vierseiten-Hügelgrab entdeckt!
Heidschnucken werden beschnuckelt
Renomierter Puplitzer-Journalistenpreis geht an Leimensnachrichten
Köstliches Seniorenbunt Immelmann eröffnet Reisebüro
Journalischtenseminarr wird eröffnet
Das Große Leimensnachrichten-Expertenforum
Rätselhaftes altägyptisches Artefakt entdeckt
Heute ein König – von Hannover!
Das Märchen von der trüben Funzel und der tropfenden Brause ...
Na? Logo! Jetzt auch Arnum – Logoepedemie greift besorgniserregend um sich
Na? Logo! Nun kann auch Hemmingen dem neuen Logo nicht widerstehen (eine Fortsetzung)
Na? Logo! Designexperten schlagen Alarm -Epedemie greift rasant um sich: Jetzt auch Ronnenberg-Empelde! (eine Fortsetzung)
Na? Logo! Geheimnisvolles Virus enträtselt -Mediziner atmen auf. Epedemie könnte gebremst werden! (letzte Fortsetzung)
Die Kommunalwahl
Ein Blitzer
Wildunfall? ubiquitär!
Stets auf der Suche nach dem Sensationellen, dem Ungeheuerlichen, Weltbewegendem und Banalem zugleich, machten sich die Damen des Rotierer Clubs, Section Gierieg, an einem schöner Spätsommersamstagmorgen auf den abenteuerlichsten Weg, um eines der sagenumwobenen dänischen Deppenlager zu besichtigen und zugleich ebenso abenteuerheischig zu durchdringen.
Arnolda v. Klappenburg: Wo bleibt ihr denn, ihr tapferen Schurchwächter?
Mit höchster Begeisterung wurden sie vor der dort wallensteinslagermäßig lagernder Lagerleitung und den bettenlägerigen Insassen auf’s herzlichste begrüßt und alsbald vermischte sich die illustre Gesellschaft und tummelte sich munter auf diversen Matratzen und unter den zahlreich bereitstehender Bettdecken, welche offensichtlich eigens für diesen Besuch bereit gestellt waren. Und auch der Apotheker und geheime Pharmazierat Erik präsentierte voller Stolz seine weltberühmten Apothekerschränke, welche offensichtlich von allerfeinster Sonderpreisqualität und seit Generationen im besagter Deppenlager präsent waren.
Jungschurchwächter Lars van der Decken probt die Bettenschlacht mit der Vizepräsidentin der Gierieger Section der Rotiererdamen paula v. Plattwitz
Leider traf, entgegen aller ernsthaftester Verabredung, die ständige Schurchwache aus Baddensen erst ein, als die fröhliche Bettenschlacht der Rotiererdamen nach zahlreichen Höhepunkten bereits zum Erliegen gekommen war, so dass die Schurchwächter ihre Spieße leider alleine in die Federn stechen mussten, was besonders den Oberschurchwächter zutiefst enttäuschte und zu der historischen Bemerkung veranlasste: “ Die ständige Schurchwache sticht nie allein in fremden Betten - nein!”
Na, diese Schurchwächter - immer kommen sie zu spät!
Erschöpft und begeistert zugleich traten dann die durchaus überwältigten Rotierer Damen schließlich den beschwerlichen Heimweg an.
Also wenn das keine Bettenschlacht war, dann heisse ich ab sofort Bettina!
“Dies war wieder mal ein wunderbares und zugleich bildendes Erlebnis, welches sich würdevoll in die Clubgeschichte der Gierieger Section der Rotierer Damen einreihen wird!”, resümierte schließlich die Präsidentin Arnolda Gräfin von Klappenburga (geb. v. Grafikus).
Und welcher Schurchwächter will sich freiwilling bei mir eindecken? Fragt Rotiererdame Dr. van der Velde
Eine der zahlreichsten Erlebnissfahrten des köstlichen Seniorenbunts Immelmann führte in diesem Sommer zum wiederholten Male in den Brauereitiefstkeller der Herbertshäuseraner Traditionsbrauerei in Fuchshasenheimershausen (siehe Gruppenbild vor dem Eingang in den Tiefstbraukeller).
Das köstliche Seniorenbunt Immelmann kann es garnicht erwarten, den herrlichen Tiefstbraukeller zu erreichen - na das wird eine Gaudi! (Foto: © M.Jenkins - Fotolia.com]
Erschöpft von der langstreckigen und kurzweiligen Anreise zugleich wurden alle äußerst gebrechlichen Teilnehmer auf das herzlichste begrüßt von den tünnhäutigen Tünneranern, welche auf Ihrer traditionellen Sommerboßeltour auch zufällig dort erholsamste Station machten. Zu Aller Überraschung trafen sie dort ebenfalls älteste Bekannte, wie z.B. die Baddenser Stedliche Schurchwachterei, den Oberstforstrat Forsthüdder Gudbester und die ständig wurstessenden Schützen aus Baddensen und Kohldingen.
Ja, da haben wir uns gefunden! Tolle Sache das, mit dem Bierfrühstück im Tiefstbraukeller! Aber dass wir am nächsten Morgen schon so gealtert sind! Wer hätte das gedacht? (Foto: © PictureArt - Fotolia.com)
Gemeinsam verbrachte man fröhlichste Stunden mit Wein (Bier), Weib und Gesang und lag sich alsbald hemmungslos in den jeweiligen Armen. Der Vorsitzende des köstlichen Seniorenbunts Immelmann resümierte schließlich mit den Worten: “Wir kommen wieder!”, was durchaus auch als handfeste Drohung aufzufassen möglich wäre ...
Nur durch Zufall, sozusagen im Vorüberfahren, entdeckte der weltweit bekannte und respektierte Altertumsforscher und Archäologe Prof. Dr. Henry J. Wilhelmy, Dekan der archäologischen Fakultät der international renommierten Universität von Sirius, Alabahama USA, auf einer Urlaubsfahrt in Norddeutschland, etwas abseits der viel befahrenen Hauptstraßen kurz vor der zwischen Peine und Paris liegenden Kleinstadt Baddensen sur Laine, die, zumindest seiner wissenschaftlichen Einschätzung nach, bedeutendste und noch fast vollständig erhaltene Vierseiten-Hügelgrabanlage aus der prähistorischen, nahezu unerforschten Zeit der Pattogermanensen, welche nach bisherigen Wissenschaftsergebnissen weit verstreut in einzelnen losen, siedlungsähnlichen Gemeinschaften im heutigen mittelniedersächsischen Tiefland ihr ursprüngliches Hauptverbreitungsgebiet hatten.
Für den geübten Archäologen bereits von weitem zu erkennen: das muss eine Vierseiten-Hügelgrabanlage sein!
Der Grabeinstieg. Geheimnisumwittert und zugleich fast vollständig von der wuchernden Vegetation überlagert. Der Kenner jedoch sieht sofort, um welche sensationelle, prähistorische Anlage es sich handelt!
Erschwerend für die systematische Erforschung dieser relativ kurzen Phase der frühgermanischen Entwicklungsgeschichte stellte sich die für die damalige Zeit sehr stark ausgeprägten Wandereigenschaft der Pattogermanensen dar, deren Spuren dann sowohl im heutigen, weit östlich gelegenen Peine ad Fusu gelegentlich aufzufinden waren, wie auch in der heutigen Ile de France (jetzt auch Paris), also ganz entgegengesetzt im Westen.
Charakteristisch und eben auch archäologischer Beweis für die zeitweilige Ansiedlung der Pattogermanensen sind im Wesentlichen die einzigartigen Vierseiten-Hügelgräber mit ihren eindeutigen Ausprägungen, die dem erfahrenen Archäologen bereits bei oberflächlicher Betrachtung ins Auge springen.
Das nunmehr entdeckte Exemplar eines fast vollständig erhaltenen Vierseiten-Hügelgrabes bestätigt die bisherigen Forschungsergebnisse und lässt zugleich erwarten, dass wesentliche Teile der germanischen Frühgeschichte wenn nicht neu geschrieben, so doch zumindest revidiert werden müssen.
Prof. Dr. Henry J. Wilhelmy beschreibt exmplarisch an der in ihren Strukturen fast vollständig erhaltenen Grabanlage im nördlichen Baddensen die klassische Grundform des Vierseiten-Hügelgrabes: Die Basis der Gesamtanlage ist nahezu kreisrund und hat zum Mittelpunkt hin eine geringfügig ansteigende Aufwölbung von ca. 100 cm. Annähernd an die heute bekannten Himmelsrichtungen
