Mach deinen Appetit schlank - Aya Murayama - E-Book

Mach deinen Appetit schlank E-Book

Aya Murayama

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Beschreibung

Die Lust auf Ungesundes überlisten

Essen was einem schmeckt, soviel man will und trotzdem dauerhaft schlank werden. Das klingt nach einem nicht einlösbaren Versprechen. Doch der richtige Appetit ist tatsächlich erlernbar. Aya Murayama, bekannte Ernährungsexpertin in Japan, hat ein bahnbrechendes Mentaltraining entwickelt, das es möglich macht, ohne Selbstkasteiung die Nachspeise links liegen zu lassen. Ihr Buch wurde zum Bestseller. Nun liegt es auf Deutsch vor.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Aya Murayama

Mach deinen Appetit schlank

Wie wir gesundes Essen lieben lernen

Aus dem Japanischen von Wolfgang Höhn und Mariko Sakai

Die japanische Originalausgabe erschien 2013 unter dem Titel (Übersetzung »Du bist aus dem gemacht, was du vor einem halben Jahr gegessen hast«) im Verlag Sunmark Publishing, Tokio.

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Der Inhalt dieses E-Books ist urheberrechtlich geschützt und enthält technische Sicherungsmaßnahmen gegen unbefugte Nutzung. Die Entfernung dieser Sicherung sowie die Nutzung durch unbefugte Verarbeitung, Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentliche Zugänglichmachung, insbesondere in elektronischer Form, ist untersagt und kann straf- und zivilrechtliche Sanktionen nach sich ziehen.

1. Auflage

Deutsche Erstausgabe Dezember 2018, gekürzte Fassung

© Wilhelm Goldmann Verlag, München,

in der Verlagsgruppe Random House GmbH,

Neumarkter Str. 28, 81673 München

© 2013 Aya Murayama

Umschlaggestaltung: Uno Werbeagentur, München

Umschlagmotiv: FinePic®, München

SSt · Herstellung: cf

Satz und E-Book Produktion: Satzwerk Huber, Germering

ISBN: 978-3-641-21311-4V001

www.goldmann-verlag.de

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Du bist aus dem gemacht, was du vor einem halben Jahr gegessen hast.

Inhalt

Einleitung

Funktioniert dein Appetitsensor?

Das »goldene Ticket« für lebenslange Gesundheit

Was hast du vor sechs Monaten gegessen?

1. Richtiger und falscher Appetit

Das metabolische Syndrom

Die Hauptursache für das metabolische Syndrom

Warum spielt unser Appetitsensor verrückt?

Wenn man sieht, was du isst, erkennt man, wie du dich wirklich ernährst

Die Erneuerung der Zellen

Unser Instinkt macht uns nicht glücklich

Ein Irrtum: »Salat macht schlank«

Häufige Missverständnisse über kalorienfreie Nahrungsmittel

Sich selbst zu belohnen ist keine echte Belohnung

Was du isst, bestimmt deine Leistungsfähigkeit

Wie gewinnt man den richtigen Appetit zurück?

Körperliche Bewegung sagt dir, was dir fehlt

Den Appetitsensor mit Bewegung plus Ernährung »polieren«

2. Richtiger Appetit durch Sport

Reinigung durch zwanzig Minuten Jogging

Wann sollen wir trainieren?

Wie ich dem Diät- und Verzichtzyklus entkam

Sport als Motivation zur Ernährungsumstellung

Warum niemand bereut zu laufen

Durch Sport die Lust auf Süßes kompensieren

Warum bewegen, wenn ich müde bin?

3. Richtig leben, richtig essen

Mahlzeiten für die große Körperreinigung

Farbig essen

Was tun, wenn man unregelmäßig gegessen hat?

Küchenkräuter nicht vergessen

Die richtige Auswahl der Lebensmittel

Körpersparbuch 80 Prozent, Herzenssparbuch 20 Prozent

Die Zehn-Sekunden-Regel bei Versuchungen

Mit einer Zielvorstellung deiner selbst einkaufen

4. Essen zum Verbündeten machen

Der Energiestoffwechsel

Was ist mit Nahrungsergänzungsmitteln?

Optimale Leistung und Ernährung

Der »Stoffwechsel des Kühlschranks« und der eigene Metabolismus

Wer kultiviert isst, wird selten dick

Ein Protokoll über unser Ernährungsverhalten

Positive Energie wirkt auch anziehend auf andere

Sind Geist und Körper eins, hat das Leben Allradantrieb

Nachwort

Dank

Anhang

Proteinreiche Lebensmittel (Auswahl)

Zusammenfassung: Den Appetitsensor regenerieren in einfachen Schritten

Anmerkungen

Einleitung

Funktioniert dein Appetitsensor?

Essen, was dir schmeckt, davon so viel, wie du magst, und trotzdem gesund und schlank bleiben – »Das wäre zu schön, um wahr zu sein! So etwas gibt es nicht!«, ist die Reaktion der meisten, wenn sie solche Versprechen hören.

Und dennoch! Es gibt »so etwas«! Eigentlich kann der Mensch gesund bleiben, auch wenn er isst, was ihm schmeckt und so viel er mag. Betrachte einmal die anderen Geschöpfe in der Natur. Sie kümmern sich nicht um Diäten, sie haben keinen blassen Schimmer von Ernährungswissenschaften, sie essen, was sie mögen, und davon so viel, wie sie wollen. Trotzdem sind sie gesund und werden nie zu dick. So ist das bei allen Lebewesen, und genauso könnte es auch beim Menschen sein: essen, was man mag, wann und so viel man möchte.

Doch ist es in den Gesellschaften der sogenannten »industrialisierten« Länder in aller Regel so, dass der Mensch übergewichtig und krank wird, wenn er nach Lust und Laune isst. Aber warum werden allein wir Menschen dabei krank? Weil unser »Appetitsensor«, wie ich ihn nenne, durch Stress gestört ist.

Wenn es einem im Großen und Ganzen gesunden Körper an den notwendigen Nährstoffen mangelt, gibt er ein Signal und verlangt, dass ein Defizit durch Nahrungsaufnahme ausgeglichen wird. Dieses Signal ist der Appetit. Wenn der Appetitsensor ungestört funktioniert, gibt der Körper uns zu verstehen, an welchen Nährstoffen es uns fehlt, und wir nehmen sie zu uns, um bei guter Gesundheit zu bleiben. Mangelt es etwa an Vitaminen und Mineralien, haben wir meist Lust auf Obst und Gemüse. Bei Energiemangel neigen wir dazu, eine kräftige Mahlzeit mit ausreichend Kohlenhydraten und Fett zu uns zu nehmen.

Unser Appetitsensor ist durch Stress gestört, sodass wir nicht mehr intuitiv spüren, was und wie viel der Körper gerade braucht, und nicht mehr wissen, wann es tatsächlich genug ist.

Wenn es uns beispielsweise an Vitaminen mangelt, kann ein gestörter Sensor jedoch nicht klar erkennen, was eigentlich erforderlich ist. Da ein Nährstoffmangel vorliegt, schickt er dem Gehirn zwar wiederholt das Signal: »Etwas fehlt. Du musst etwas essen!« Doch um den dringenden Hunger zu stillen, greifen wir dann zu allem, was uns zufällig in die Hände fällt. Wenn wir Glück haben, erwischen wir vielleicht ein vitaminreiches Lebensmittel, wodurch der Appetit gestillt wird. Meist essen wir aber wahllos so viel, bis wir übersättigt sind und das Verlangen nach Nahrung an sich verschwindet. Wenn sich das wiederholt, wird es uns mit der Zeit immer schlechter gehen: Wir legen an Gewicht zu, und wir werden immer wieder mal versuchen, dem durch eine mehr oder weniger strenge Diät beizukommen. Dies löst das Problem aber nicht auf Dauer, hinlänglich bekannt ist die hohe Zahl der Diätabbrecher, die zudem ein Lied vom sogenannten Rebound- oder Jo-Jo-Effekt singen können: der unerwünschten und schnellen Gewichtzunahme nach einer Reduktionsdiät. Bei Wiederholung der Diäten bewegt sich das eigene Körpergewicht wie ein Jo-Jo auf und ab, wobei das neue Gewicht häufig höher ist als das Ausgangsgewicht.

Ein Leben mit defektem Appetitsensor kann so nach und nach zur Qual werden. Wenn wir unseren Sensor sorgfältig pflegen und es uns gelingt, uns von ungezügelten, spontanen Essgelüsten zu befreien, können wir wie alle anderen Lebewesen in der Natur nach Herzenslust essen und so unsere Gesundheit bewahren. Was sollen wir also tun, um »den richtigen Appetit« zurückzubekommen?

Das »goldene Ticket« für lebenslange Gesundheit

Lass mich zunächst ein bisschen über meine Arbeit erzählen. Ich habe in Japan als Erste ein Diplom als athlete food master oder Sporternährungsberaterin erworben. Derzeit coache ich nicht nur Sportler, sondern unterstütze auch Menschen im Allgemeinen in Ernährungsfragen. Daneben nehme ich aktiv an verschiedenen Triathlon-Wettkämpfen im In- und Ausland teil.

Was stellst du dir unter Sporternährung vor? Spezielle Verpflegung, die mit Nahrungsergänzungsmitteln angereichert ist? Eine üppige Mahlzeit mit hohem Kalorien- und Eiweißgehalt? Viele werden sich vielleicht auch vorstellen, dass Sportler etwas ganz anderes essen als das, was wir im Alltag zu verzehren pflegen.

Natürlich ist es nicht ausgeschlossen, dass Sportler vor dem Wettkampf etwas Besonderes essen. Aber das ist eher selten, denn das Wichtigste für einen Sportler besteht darin, innerhalb der Stunden vor dem Wettkampf seine derzeitige maximale Leistungsfähigkeit zu erreichen. Und die Nahrung zu diesem Zweck ist überhaupt nichts Besonderes.

Was ich als Sporternährung vorschlage, ist eine natürliche Nahrung, die sich nach dem natürlichen Appetit richtet und nach der Art des Wettkampfs (ob es beispielsweise um Energie für eine Dauersportart geht oder eine kurzfristig zu erbringende Höchstleistung): eine allen bestens vertraute Art von Mahlzeiten, deren Zutaten problemlos zu bekommen sind und die jeder leicht zubereiten kann.

Es geht darum, den richtigen Appetitsensor zurückzugewinnen, um von der für den Körper erforderlichen Nahrung nur so viel zu sich zu nehmen, wie der Organismus wirklich nötig hat. Dann wird ein Sportler seine maximale Leistung bringen können. Das gilt nicht nur für Sportler, sondern für alle Menschen. Indem man den richtigen Appetitsensor zurückgewinnt, kann jeder Mensch, ob alt oder jung, Mann oder Frau, etwas für seine Gesundheit tun und seine ursprünglichen Kräfte und Fähigkeiten bestmöglich zur Geltung bringen.

Das »goldene Ticket« heißt richtiger Appetit auf Grundlage des richtigen Sensors. So werden wir von der für den Körper erforderlichen Nahrung nur so viel wie nötig zu uns nehmen.

Doch was sollten wir essen, um unsere ursprünglichen Kräfte entfalten zu können? Merkwürdigerweise ist diese Frage für viele schwer zu beantworten. Und jetzt trete ich als Sporternährungsberaterin in Erscheinung, um euch mit nützlichen Ernährungstipps zu unterstützen. Ich wünsche mir, dass ihr möglichst schnell anfangt, ein gesundes Leben zu führen, indem ihr zuerst den richtigen Appetit wiederherstellt. Dann könnt ihr essen, was ihr mögt, und so viel davon, wie ihr wollt, ohne dabei Gefahr zu laufen, dass ihr an Gewicht zulegt.

Was hast du vor sechs Monaten gegessen?

Entschuldige, wenn ich dich plötzlich mit dieser Frage überfalle! War es gesundes, möglichst naturbelassenes Essen? Hast du viel Alkohol getrunken, weil deine stressige Arbeit dir zu schaffen machte? Hast du regelmäßig mehr Kuchen gegessen, als eigentlich gut für dich gewesen wäre? Oder kannst du dich daran überhaupt nicht erinnern?

Wie es schon im Motto zu diesem Buch angeklungen ist: Man kann vereinfacht sagen, dass du aus dem gemacht bist, was du vor sechs Monaten gegessen hast. Deine Arme, Beine, Knochen, Nerven und sogar dein Gehirn, alles ist aus nichts anderem gebildet als aus dem, was du einst verzehrt hast. Wenn es dir jetzt gesundheitlich ständig schlecht geht oder wenn du mit Problemen bei der Arbeit kämpfst, liegt die Ursache vielleicht in deinen Essgewohnheiten in den Monaten zuvor. Da auch deine Gehirnzellen aus dem gebildet sind, was du früher gegessen hast, besteht durchaus die Möglichkeit, dass du wenige Ideen hast und nicht in Form bist, weil dein Gehirn nicht genügend Leistung bringt. Deshalb solltest du jetzt dein Ernährungsverhalten überprüfen und deinen Appetitsensor regulieren, wenn du in zehn oder zwanzig Jahren noch glücklich leben und gesund an Leib und Seele sein willst.

ENDE DER LESEPROBE