Verlag: Frankfurter Allgemeine Buch Kategorie: Fachliteratur Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2008

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E-Book-Beschreibung Macht - Dirk Freytag

Auch wenn es niemand offen ausspricht: Das, was viele beim Erklimmen ihrer Karriereleiter wirklich anspornt, ist der Reiz der Macht. Doch wie geht man mit der verantwortungsvollen Aufgabe um, wenn die höhere Position erst einmal erreicht ist? Dirk Freytag zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Macht sinnvoll einsetzen und professionell gebrauchen. Dabei bringt er alle Facetten des beruflichen Alltags auf den Punkt: den Umgang mit Ihrem Personal, Ihren Vorgesetzten und Kollegen, die Organisation Ihrer Arbeit, Entscheidungsfindungen, Verhandlungssituationen und die Unternehmens- und Krisenkommunikation. Ein kurzweiliges Lesebuch mit vielen historischen Analogien und pragmatischen Ratschlägen, das Ihnen hilft, die Überzeugungskraft und Stärke, die von Ihrer Machtposition ausgeht, klug und effizient zu nutzen!

Meinungen über das E-Book Macht - Dirk Freytag

E-Book-Leseprobe Macht - Dirk Freytag

Dirk Freytag

MACHT

In Dankbarkeit gewidmet

meiner Frau,

meinen Kindern und

meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, von denen ich viel gelernt habe

DIRK FREYTAG

MACHT

EINE GEBRAUCHSANWEISUNG FÜR DEN ALLTAG

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Dirk Freytag

Macht

Eine Gebrauchsanweisung für den Alltag

F.A.Z.-Institut für Management-,

Markt- und Medieninformationen GmbH

Frankfurt am Main 2008

ISBN 978-3-89981-403-3

Bookshop und weitere Leseproben unter:

www.fazbuch.de

Copyright

F.A.Z.-Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen GmbH Mainzer Landstraße 199 60326 Frankfurt am Main

Bildauswahl/Satz: Titelbild: Satz Innen:

F.A.Z., Verlagsgrafik Fotolia Nicole Bergmann

Alle Rechte, auch die des auszugsweisen Nachdrucks, vorbehalten.

INHALT

Vorgeschmack

I      Ihre Macht im Alltag

1  Werden Sie Machtprofi

2  Verfügungsmacht

3  Höhere Mächte

4  Macht auf Augenhöhe

5  Organisationsmacht

6  Entscheidungsmacht

7  Verhandlungsmacht

8  Die Macht des Wortes

II     Mit Macht nach oben

III    Ohnmacht

1  Burn-out

2  Work-Life-Balance

3  Ärger

4  Angst

5  Ruhe und Gelassenheit

IV    Machtwechsel

Die letzte Geschichte

Anmerkungen

Literatur

Der Autor

VORGESCHMACK

Schloss Vaux-le-Vicomte bei Paris, 5.September 1661 Im Morgengrauen nimmt der berühmte Musketier D’Artagnan auf Befehl Ludwigs XIV. den französischen Finanzminister Nicolas Fouquet auf dessen Besitz gefangen. Fouquet hatte den Staatshaushalt des Königreichs nach einer längeren Zeit innerer Unruhen wieder geordnet und sich dem Herrscher damit unentbehrlich gemacht. Er hofft daher, dass Ludwig ihn zum Nachfolger des verstorbenen Premierministers Mazarin ernennt. Aber der noch junge König hat andere Pläne. Er will die Staatsgeschäfte selber in die Hand nehmen und lässt das Amt unbesetzt. Diese und andere Maßnahmen des Monarchen wecken in Fouquet den Verdacht: „Ich bin auf dem Weg, bei Ludwig in Ungnade zu fallen.“ Er beschließt daher, sich bei seiner Majestät einzuschmeicheln und lädt ihn zu einem spektakulären Fest auf sein neu erbautes Schloss ein. Vertreter des europäischen Hochadels und Geistesgrößen der Epoche kommen nach Vaux-le-Vicomte.

Das Fest ist in der Tat berauschend. Nur ein Teilnehmer vergnügt sich nicht: Ludwig XIV. Er fühlt sich durch den zur Schau gestellten Prunk seines Finanzministers gedemütigt. Wutentbrannt und in seiner Eitelkeit zutiefst verletzt kehrt Ludwig vorzeitig in den bescheidenen Louvre nach Paris zurück. Fouquet wird es ihm büßen. D’Artagnan verhaftet ihn unter der Beschuldigung, Staatsvermögen unterschlagen zu haben. Ein Gericht verbannt Fouquet deshalb aus Paris. Aber Ludwig XIV. reicht das Urteil nicht. Er nutzt sein königliches Vorrecht und verschärft die Strafe zu lebenslanger Haft. Fouquet wird sie in einem Gefängnis hoch oben in den Pyrenäen verbringen. Er kehrt nie mehr daraus zurück. Voltaire bemerkt später dazu: „Als der Abend begann, war Fouquet der Größte. Doch als er endete, lag er am Boden zerstört.“

Was hat Fouquet falsch gemacht?

Er kannte dieses Buch noch nicht. Schade für ihn. Sonst hätte er den Ratschlag befolgt, den Sie auf Seite 79 finden: „Ihr Chef muss sich Ihnen immer überlegen fühlen können.“ Oder mit anderen Worten: Stiehl deinem Chef nicht die Schau. Fouquet hätte bei der weiteren Lektüre dieser Machtfibel aber noch mehr gelernt: Nämlich das Know-how, das einen Machtprofi von einem Machtamateur unterscheidet. Anders als der unglückselige Fouquet sind Sie jedoch in der Lage, sich hier das Handwerkszeug anzueignen, um Ihre Macht im beruflichen Alltag professionell auszuüben. Folgende Felder sind für Ihre Machtentfaltung besonders relevant:

•  Beziehungsmanagement (Personal, Vorgesetzte, Kollegen),

•  Arbeitsorganisation,

•  Entscheidungen,

•  Verhandlungen,

•  Kommunikation.

Warum sind diese Leitungsaktivitäten für Sie machtpolitisch von Bedeutung? Nehmen Sie als Beispiel das „Beziehungsmanagement“: Vom Fall Fouquet können Sie lernen, welche fatalen Folgen es für Ihre Machtstellung haben kann, wenn Sie Ihren Vorgesetzten falsch behandeln. Auch das Verhältnis zu Ihren Mitarbeitern hat Einfluss auf Ihre Machtposition: Herrscht in Ihrer Abteilung ein schlechtes Betriebsklima, weil Sie miserabel führen, erreichen Sie Ihre Vorgaben nicht. Das kann Sie die Stelle kosten. Ist Ihre Arbeitsorganisation lasch oder machen Sie Fehler bei Entscheidungen, Verhandlungen oder in der Kommunikation, ist Ihr Stuhl ebenfalls in Gefahr.

Was können Sie also tun, um Ihre Macht zu verstetigen? Beschäftigen Sie sich mit allen wichtigen Details der genannten Führungstätigkeiten. Nutzen Sie die ausführlichen Ratschläge zu jedem dieser Themen auf den folgenden Seiten. Schauen Sie sich auch die Empfehlungen zu Ihrer Karriere an, ferner, wie Sie mit dem Gegenteil von Macht, der „Ohnmacht“, fertig werden und wie Sie sich am besten auf den „Machtwechsel“ am Ende Ihres Berufslebens vorbereiten.

Das Buch wendet sich an alle, die schon Macht haben, aber auch an diejenigen, die sie noch erlangen wollen, sei es in der Wirtschaft, in der öffentlichen Verwaltung oder sonstigen Einrichtungen.

Welche „Botschaft“ will dieses Buch vermitteln? Eine ganz einfache. „Üben Sie als Chef oder Chefin Ihre Macht so aus, dass sich daraus für Sie selbst und Ihre Umgebung eine positive berufliche und zwischenmenschliche Erfahrung ergibt.“ Das ist nach einer Umfrage durchaus realistisch: Mehr als 40 Prozent der 1.700 Teilnehmer gaben an, Glück mit ihrem oder ihrer Vorgesetzten zu haben. Das sollten Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch über Sie sagen können.1 Dann kann Ihr Betrieb im nächsten Jahr vielleicht einer der 50 besten Arbeitgeber Deutschlands werden, sofern er fünf Kriterien erfüllt: Das Management ist glaubwürdig, es geht respektvoll mit den Mitarbeitern um, die Bezahlung ist fair, der Teamgeist ausgeprägt. Und alle sind stolz auf die Firma.2

Ein Hinweis zur Benutzung des Buchs: Sie können es von vorn bis hinten lesen, denn alle Kapitel sind logisch miteinander verbunden. Sie können die Abschnitte aber auch einzeln aufschlagen, wenn Sie gerade etwas zu einer „Macht-Frage“ aus Ihrem Alltag wissen wollen. Jede neue Passage beginnt, wie dieser „Vorgeschmack“, zur Illustrierung mit einer Geschichte – von der biblischen Zeit bis heute. Wollen Sie sich mit einem Thema vertieft befassen, finden Sie im Literaturverzeichnis einschlägige Werke und Artikel aus neuerer Zeit.

P.S.: Es ist heute üblich geworden, jede Bezeichnung von Berufen, Positionen und Ähnlichem in der männlichen und weiblichen Form wiederzugeben. Die Lesbarkeit dieses Buchs soll aber nicht darunter leiden, dass es Frauen und Männer gibt, also weibliche und männliche Betriebsangehörige, weibliche und männliche Führungskräfte oder andere im Arbeitsleben vorkommende Personen männlichen und weiblichen Geschlechts. Nehmen Sie daher bitte im Text „Mitarbeiter“ oder „Manager“ oder „Chef“ oder „Bewerber“ als Sammelbegriffe wie das Wort Mensch, das nach der deutschen Grammatik maskulin ist. Niemand bezweifelt, dass „Mensch“ sowohl einen Mann wie eine Frau bezeichnen kann. Deshalb: Unter „Mitarbeiter“ sind jeweils auch Mitarbeiterinnen, unter „Manager“ auch Managerinnen und unter „Chefs“ auch Chefinnen zu verstehen. Und eine „Sekretärin“ kann auch ein Sekretär sein.

Und noch ein P.S.: Herrn Dr. Günther Würtele danke ich ganz besonders für seine Unterstützung dieses Buchprojekts.

I  IHRE MACHT IM ALLTAG

1WERDEN SIE „MACHTPROFI“!

Berlin, 21. März 1871 Kaiser Wilhelm I. ernennt Otto von Bismarck zum Reichskanzler des am 1. Januar 1871 gegründeten Deutschen Reichs. Bismarck bekleidet gleichzeitig das Amt des Ministerpräsidenten im Königreich Preußen, des größten Teilstaates des neuen Landes. Damit ist er der mächtigste Politiker in Deutschland. Bismarck untersteht nur dem Kaiser, muss sich also nicht vor dem Reichstag verantworten. Und Wilhelm I. lässt ihn gewähren. Bismarck ist seine rechte Hand. Als Reichskanzler nutzt er seine Macht, um der deutschen Innen-, Sozial- und Außenpolitik seinen Stempel aufzudrücken. Bismarcks harter Regierungsstil polarisiert die Nation. Die Folgen reichen zum Teil bis heute. Im Jahr 1890 endet die Ära Bismarck mit seinem Sturz durch Kaiser Wilhelm II., doch sein Name bleibt ein Synonym für „Macht“.

„Macht“: Ein Wort voller Emotionen. Macht fasziniert und ängstigt zugleich. Das kommt daher, dass sie sich definieren lässt als „das Vermögen, einen Willen gegen Widerstand durchzusetzen“. Macht beinhaltet also Unterwerfung. Dennoch oder gerade deswegen ist Macht für ein geregeltes menschliches Zusammenleben unabdingbar. Sie „hat Gesellschaften seit ihrem Bestehen gekennzeichnet und strukturiert. Ohne sie versänken Gesellschaften in Anarchie, denn gerade Anarchie stellt etymologisch ein System dar, das frei von Macht ist.“ Offen oder insgeheim wünscht sich jeder Mensch Macht: über andere Leute, die Natur oder den Lauf der Gestirne. Denn „das Gefühl, über Menschen und Vorgänge keine Macht zu haben, ist uns im allgemeinen unerträglich – wenn wir hilflos sind, fühlen wir uns elend“.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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