Maier läuft und läuft! - Klaus Maier - E-Book

Maier läuft und läuft! E-Book

Klaus Maier

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Beschreibung

Dieses Buch ist die Fortsetzung von Band 1: "Maier läuft! Erfahrungsbericht eines Laufanfängers". In diesem schilderte ich, was ich Neues, Lustiges und Lehrreiches zu Beginn des Laufens erlebt hatte. In Band 2 "Maier läuft und läuft! Höhen und Tiefen eines Läufers" gehe ich auf die Tiefs ein, die ich nach Band 1 durchmachen musste. Ich schildere, wie ich da wieder herauskam, und berichte von weiteren sportlichen Aktivitäten wie Triathlon und Eisschwimmen. Natürlich erzähle ich auch wieder von einzelnen Läufen und lustigen Erlebnissen. Als Fazit dieses Buches stehen die Sätze: "Das Laufen war und ist, wie wenn man einen Reset-Knopf drückt. Aufgestauter Stress, schlechte Laune, Zorn, Groll, Sorgen, Zweifel, Niedergeschlagenheit und Sonstiges verfliegen nicht nur; das regelmäßige Laufen sorgt auch dafür, dass ich generell weniger anfällig für diese Missstimmungen bin. Ich bin ausgeglichener und konzentriere mich mehr auf das, was mir wirklich wichtig ist."

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Seitenzahl: 108

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Dieses Buch ist die Fortsetzung von Band 1: „Maier läuft! Erfahrungsbericht eines Laufanfängers". In diesem schilderte ich, was ich Neues, Lustiges und Lehrreiches zu Beginn des Laufens erlebt hatte. In Band 2 „Maier läuft und läuft! Höhen und Tiefen eines Läufers" gehe ich auf die Tiefs ein, die ich nach Band 1 durchmachen musste. Ich schildere, wie ich da wieder herauskam, und berichte von weiteren sportlichen Aktivitäten wie Triathlon und Eisschwimmen. Natürlich erzähle ich auch wieder von einzelnen Läufen und lustigen Erlebnissen. Als Fazit dieses Buches stehen die Sätze: „Das Laufen war und ist, wie wenn man einen Reset-Knopf drückt. Aufgestauter Stress, schlechte Laune, Zorn, Groll, Sorgen, Zweifel, Niedergeschlagenheit und Sonstiges verfliegen nicht nur; das regelmäßige Laufen sorgt auch dafür, dass ich generell weniger anfällig für diese Missstimmungen bin. Ich bin ausgeglichener und konzentriere mich mehr auf das, was mir wirklich wichtig ist."

Klaus Maier, geboren 1967, studiert zuerst erfolglos Latein und Mathematik für das Lehramt an Gymnasien. Ein Studium für die Beamtenlaufbahn im gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst schließt er als Diplom-Verwaltungswirt ab. Nach anfänglicher Arbeitslosigkeit arbeitet er als Angestellter und Metallarbeiter bis er Verwaltungsleiter im gehobenen Dienst wird. Er ist Musiker, Mathematik- und Physikfan, Sportler, vielfältig interessiert und spielt die meiste Zeit Volleyball bis er zufällig zum Laufen kommt.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Kapitel 1 : Die schonungslose Wahrheit

Kapitel 2: Marathon

Die Vorgeschichte

Der Entschluss

Der Beginn

Die Laufblockade

Der panische Kreislaufwächter

Die Entscheidung

Das vorzeitige Marathonende

Kapitel 3: Das neue Körpergefühl und die Lösung meiner Probleme

Kapitel 4: Die Laufübersicht

Kapitel 5: Die guten Läufe

Winterlaufserie Rheinzabern, 15 km, 10.01.2016

Winterlaufserie Rheinzabern, 20 km, 07.02.2016

Volkslauf Rastatt, 21,1 km, 06.03.2016

Frühlingslauf St. Leon-Rot, 21,1 km, 08.05.2016

Südpfalzlauf Rülzheim, 5,2 km, 16.05.2016

Ortenauer Laufnacht Willstätt-Sand, 10 km, 03.06.2016

Queichtallauf Zeiskam, 10 km, 03.07.2016

Hardtseelauf Weiher, 10 km, 31.07.2016

Oberwaldlauf Karlsruhe, 5 km, 15.10.2016

Silvesterlauf Waldulm, 10 km, 31.12.2016

Osterlauf Rheinzabern, 21,1 km, 15.04.2017

Pfingstlauf Rülzheim, 10 km, 05.06.2017

Sonnwendlauf Seelbach, 10 km, 23.06.2017

Queichtallauf Zeiskam, 10 km, 02.07.2017

Kapitel 6: Die schlechten Läufe

Winterlaufserie Rheinzabern, 10 km, 13.12.2015

Rhein-Volkslauf Maximiliansau, 21,1 km, 09.04.2016

Sonnwendlauf Seelbach, 10 km, 24.06.2016

Lußhardtlauf Hambrücken, 10 km, 14.08.2016

Winterlaufserie Rheinzabern, 10 km, 11.12.2016

Winterlaufserie Rheinzabern, 15 km, 08.01.2017

Bienwald-Halbmarathon Kandel, 21,1 km, 12.03.2017

Frühlingslauf St. Leon-Rot, 21,1 km, 14.05.2017

Kapitel 7: Die Läufe zum Schmunzeln

Volkslauf Rastatt, 21,1 km, 06.03.2016

Queichtallauf Zeiskam, 10 km, 03.07.2016

Lußhardtlauf Hambrücken, 10 km, 14.08.2016

Oberwaldlauf Karlsruhe, 5 km, 15.10.2016

Silvesterlauf Waldulm, 10 km, 31.12.2016

Bienwald-Halbmarathon Kandel, 21,1 km, 12.03.2017

Osterlauf Rheinzabern, 21,1 km, 15.04.2017

Kapitel 8: Triathlon

Schwimmen früher

Schwimmen heute

Fahrradfahren früher

Fahrradfahren heute

Vor dem Triathlon

Mein erster Triathlon

Schwimmen

Radfahren

Laufen

Fazit

Kapitel 9: Eisschwimmen

Warmduscher im kalten Wasser

Schwimmen im Spätsommer

Wo Männer noch Männer sind

Eisschwimmen

Vorwort

Mein erstes Buch „Maier läuft! - Erfahrungsbericht eines Laufanfängers" handelte von meinen ersten Schritten als Läufer. Als Einstieg beschrieb ich meine sportliche Laufbahn vor dem Laufen und wie ich zum Laufen gekommen bin.

Ich gab viele Tipps über die Teilnahme an Volksläufen, zum Nachttraining und allgemein, auf welche Aspekte man im Training ein Augenmerk legen sollte. Das tat ich aus meiner ganz persönlichen Sicht und immer vor dem Hintergrund, dass jeder auch beim Sport ein Individuum ist, das vom Durchschnitt abweicht.

Den Mittelpunkt des Buches bildeten aber die Erlebnisse meiner ersten Läufe, an denen ich von März 2014 bis Oktober 2015 teilgenommen hatte. Das Buch erschien im Frühjahr 2017. Ich hatte das komplette Jahr 2016 bewusst ausgeklammert. Einerseits wäre das erste Buch sonst nie fertig geworden; ich musste schließlich irgendwo einen Schnitt machen. Zum anderen ereignete sich in dieser Zeit sehr viel, das zur fröhlichen Sturm und Drang Zeit nicht ganz passte. Außerdem kam Neues hinzu: Neben dem Versuch, einen Marathon zu laufen, habe ich auch Eisschwimmen betrieben und meinen ersten Triathlon hinter mich gebracht.

Das schrie förmlich nach einem zweiten Band. Daneben war es körperlich und geistig nicht immer einfach für mich, aus dem Laufen einen ständigen Genuss zu ziehen. Mit dem netten „Blümchenlaufen" des ersten Bandes war es weitgehend vorbei. Seit dem letzten Lauf von Band 1 war es für mich ein ständiges Auf und Ab.

Körperlich bekam ich Hilfe und geistig änderte ich meine Einstellung, sodass das Laufen nicht nur ein tröpfelnder, sondern wieder ein sprudelnder Quell der Freude wurde.

Da der Inhalt doch etwas von Band 1 verschieden ist, wollte ich das auch in der Gliederung zum Ausdruck bringen. Über meine besonderen Aktivitäten berichte ich zu Beginn und am Ende des Buches. Meine nicht so gute körperliche und seelische Verfassung und meinen Ausweg daraus habe ich diesen Berichten vorangestellt.

Den größten Teil nehmen aber wieder meine Läufe ein. Ich habe sie nicht chronologisch angeordnet, sondern danach, ob sie für mich gute oder schlechte Läufe waren. Die Läufe zum Schmunzeln schließen sich daran an.

Kapitel 1 : Die schonungslose Wahrheit

War Band 1 geschönt?

Nein, Band 1 war nicht gelogen; nur habe ich über die unangenehmen Seiten meines neuen Sportes weniger geschrieben als über die angenehmen.

Als ich mit dem Laufen anfing, überstrahlten die positiven Eindrücke alles andere, und als ich begann an Läufen teilzunehmen, war das alles neu und spannend für mich. Da verschwendete ich kaum Gedanken an etwas anderes.

Was war denn unangenehm?

Die Verletzungen. Ich ja schon immer etwas verletzungsanfällig. Zerrungen, Verstauchungen, Dehnungen und was man sich sonst noch beim Sporttreiben zuziehen kann, waren nie etwas Ungewöhnliches bei mir. Die unbändige Kraft verursachte ständig Schäden an den schwächsten beteiligten Gliedern. Nur was früher in drei Tagen wieder gut war, dauert in meinem Alter jetzt eben zwei Wochen und länger. So konnte ich nie mehrere Monate am Stück laufen, ohne dass ich dazwischen verletzungsbedingt pausieren musste.

Im Frühjahr 2014 hatte ich eine heftige Adduktorenzerrung, die mich wochenlang am Laufen hinderte. Die hatte ich mir allerdings beim Handballspielen zugezogen.

Nach den Sommerferien 2014 wurde ich von einer Verhärtung in der linken Hüfte behindert, die nach dem Volleyballtraining auftrat.

Im Januar 2015 litt ich an Problemen rechts hinten im Bereich von Oberschenkel und Hüfte. Das kam tatsächlich vom Laufen.

Im Sommer 2015 begannen dann die monatelangen Probleme mit meinem rechten Knie bzw. mit dem Oberschenkelmuskel, der das instabile Knie zusammenhalten musste. Dieses Problem bekam ich mit passenden Schuhen, einer Bandage und spezieller Gymnastik in den Griff.

Mein linker Schienbeinmuskel machte auch schon seit Jahren Probleme, wenn ich schnellen Schrittes ging oder zu schnell oder zu unaufgewärmt mit Joggen begann. Auch das wurde durch die Gymnastik deutlich gemindert.

Durch die passenderen Schuhe und die spezielle Gymnastik wandelte ich mich vom Fersen- zum Mittelfußläufer. Das ist im Prinzip gut, hatte aber speziell bei mir einen großen Nachteil. Bisher war es so, dass die Probleme, die vom Laufen kamen, beim Volleyball keine Rolle spielten, und die Volleyballverletzungen mich beim Laufen in der Regel nicht behinderten. Vielmehr lösten sich Verspannungen, die von einer Sportart verursacht wurden, durch das Betreiben der anderen. Durch das Mittelfußlaufen wurde die Belastung der Muskulatur, vor allem der Wadenmuskulatur, beim Laufen der Belastung durch das Volleyballspielen angeglichen. Das Eine stellte jetzt für das Andere keinen Ausgleich mehr dar, sondern eine Doppelbelastung. So machte meine Verletzungskartei bis Ende 2016 einen Wadenmuskel nach dem anderen durch. Das war ganz schön nervig.

Dazu kam noch, dass ich im Juni 2016 kurzzeitig Rückenbeschwerden bekam und aus dem Sommerurlaub mit einem steifen Genick nach Hause kam, was mir das Laufen unmöglich machte.

Ende 2016 kamen noch Probleme mit der rechten Ferse und im Januar 2017 mit der rechten Sohle dazu.

Im Dezember 2016 und Januar 2017 hatte ich zudem neue Probleme an der rechten Hinterseite von Oberschenkel und Hüfte.

2015 hatte sich herausgestellt, dass meine sämtlichen Schutzimpfungen schon jahrzehntelang abgelaufen waren. Eine Auffrischung genügte da nicht mehr. Zuerst lies ich mich gegen FSME impfen und 2016 dann in zwei Schritten gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Keuchhusten. Die Impfungen vertrug ich recht gut und setzte jeweils auch gleich wieder maßvoll mit dem Training ein. Aber zwei Mal ging ich in einem anschließenden Wettkampf jeweils drei Wochen nach der Impfung „unter", weil ich die Impfung gar nicht mehr bedacht hatte. Ein Wettkampf stellt eben doch andere Anforderungen an den Körper als das Training.

Im Winter 2016 / 2017 probierte ich Eisschwimmen aus. Wie Ihr weiter hinten lesen könnt, war das eine interessante Erfahrung. Allerdings hatte das Eisschwimmen ungeahnte Auswirkungen auf das Laufen. Die Grenzen der Leistungsabgabe verschoben sich rapide nach unten. Das bedeutete, dass ich mich bei einem normal intensiven Lauf jetzt völlig übernahm.

Kam noch mehr dazu?

Mit diesen körperlichen Problemen war es aber nicht genug. Hinzu kamen mentale Tiefs.

Im Mai 2013 begann ich mit dem Laufen, an Wettkämpfen nehme ich seit März 2014 teil. Nach rasanten Fortschritten im Verlauf des Jahres 2014 erreichte ich meine Bestzeit über 10 km im Dezember 2014 und im Halbmarathon im März 2015. Diese Bestzeiten bestehen immer noch.

Mir war ja auch klar, dass es mit diesen großen Steigerungen nicht ewig weiter gehen konnte. Aber ein bisschen mehr hätte ich schon erwartet. So waren meine Ansprüche an die kommenden Läufe meist höher, als ich sie erfüllen konnte. Oft war es einfach wegen des durch Verletzungen unterbrochenen oder angepassten Trainings nicht möglich, mehr zu leisten. Auch im Training selbst konnte ich die angestrebten Leistungen nicht immer erbringen. Mehr dazu könnt Ihr auch im folgenden Marathonkapitel lesen.

Wer meinen ersten Band gelesen hat, der ist jetzt geneigt, zu sagen, dass ich den selbst erzeugten Druck aus meiner sportlichen Vorgeschichte, den ich beim Laufen unbedingt vermeiden wollte, jetzt doch wieder mehr und mehr aufbaute. Ein bisschen stimmt das schon. Nur machte ich mir deutlich weniger Druck als früher, aber diese Einschnitte durch Verletzungen und die nicht ganz stimmige Erwartungshaltung begannen, an mir zu nagen.

Und Band 1 war wirklich nicht geschönt?

Nein!

Die Probleme manifestierten sich erst in der Zeit nachdem ich Band 1 geschrieben hatte. Und trotz dieser Probleme lief ich immer weiter.

Warum?

Beim Laufen wird alles gut

Das Laufen brachte mir viel mehr als es mir zu schaffen machte. Es war zum Teil schon schmerzhaft, aber im Grunde waren es eher Luxusprobleme.

Das Laufen war und ist, wie wenn man einen Reset-Knopf drückt. Aufgestauter Stress, schlechte Laune, Zorn, Groll, Sorgen, Zweifel, Niedergeschlagenheit und Sonstiges verfliegen nicht nur; das regelmäßige Laufen sorgt auch dafür, dass ich generell weniger anfällig für diese Missstimmungen bin. Ich bin ausgeglichener und konzentriere mich mehr auf das, was mir wirklich wichtig ist.

Körperlich tut das Laufen natürlich auch gut, wenn man es nicht übertreibt. Meine Rückenprobleme bei längerem Stehen oder Bücken seit der Jugendzeit kenne ich kaum noch, leichte Verspannungen lösen sich, und seit ich laufe, war ich nicht mehr auch nur ein kleines bisschen krank.

Der Hauptgrund für das Laufen ist, dass es mir gut tut und einfach Spaß macht. Ab und zu gehe ich auch mit sportlichem Ehrgeiz daran. Und erst dann kann es zur oben genannten Zwickmühle aus Wollen und Können kommen.

Dass ich diesen Spagat aus Vergnügen und ehrgeizigem Sport letztendlich in den Griff bekommen habe, war nicht einfach. Zuerst musste ich mir dieser Zwickmühle mit ihren Auswirkungen bewusst werden und dann konnte ich erst Lösungen entwickeln. Bevor ich Euch in Kapitel 3 erzähle, wie ich das geschafft habe, musste unter anderem noch das Marathontief überwunden werden.

Kapitel 2: Marathon

Die Vorgeschichte

Eigentlich hatte ich nie vor, einen Marathon zu laufen. Ich konnte mir das auch nie vorstellen: stundenlang laufen, stundenlang beim Marathon und stundenlang im Training. Das muss ja so eintönig, langweilig und öde sein. In der Zeit hätte ich auch sicher Besseres zu tun. Zudem glaubte ich nicht, dass mein Kreislauf das mitmachen würde. Bei meinen ersten Volksläufen, bei denen ich jeweils deutlich schneller als im Training war, musste ich mich hinterher immer erst mit Schokolade und Äpfeln vollstopfen, damit ich wieder zu Kräften kam. Den Rest des Tages machte ich außer Ausruhen kaum noch etwas anderes und am nächsten Tag lies jede kleinere Anstrengung den Puls sofort ungewohnt in die Höhe schnellen. Wie würde das erst nach einem Marathon aussehen? Da wäre ich ja tot!

Marathonläufer nutzen gerne die Gelegenheit, einen Halbmarathon als Vorbereitung zu laufen. Und so schnappt man bei Volksläufen, bei denen auch ein Halbmarathon im Programm ist, hin und wieder Gesprächsfetzen von Marathonläufern auf: „Ach, diese Woche bin ich kaum zum Laufen gekommen, es hat nur für 100 km gereicht." Solchen Aussagen schenkte ich zwar nie viel Aufmerksamkeit und ich bezweifelte auch den Wahrheitsgehalt der Trainingsproportionen, aber unterschwellig brannten sie sich abschreckend in mein Gedächtnis ein.

Der Entschluss

Im März 2015 kam ich beim Rißnertlauf in Karlsruhe mit einem Marathonläufer ins Gespräch. Er läuft vor einem Marathon unter der Woche 10 km und 15 km und am Sonntagmorgen dann 30 km.