mailArt - Thomas Marquardt - E-Book

mailArt E-Book

Thomas Marquardt

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Beschreibung

Über 150 herrlich verrückte Beispiele zeigen wie aus normalen Briefen eine kunstvolle Zustellung werden kann und wie menschlich Postbeamte diese teils ungewöhnlichen Transportherausforderungen mitgetragen haben. In den Karten, Briefen und Objekten spiegelt sich so viel Kreativität aller Beteiligten wider, dass sie nicht länger in Kartons schlummern, sondern möglichst viele Leserinnen und Leser begeistern und inspirieren sollen. More than 150 crazy examples show how normal letters can become an artful delivery and how humanly postmen respectfully have supported these partly unorthodox transport challenges. The cards, letters and objects reflect so much creativity on the part of all those involved that they should no longer lie dormant in the boxes, but inspire and excite as many readers as possible.

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EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2022

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INHALT CONTENT

Vorwort Thomas Marquardt

Introduction Thomas Marquardt

Vorwort Thomas Helbig

Introduction Thomas Helbig

Objekte Objects

Mitteilungen Messages

Collagen Collages

Briefmarke als Thema Stamp as a subject

Abbildungsverzeichnis List of illustrations

Der Autor The author

VORWORT

Thomas Marquardt

Düsseldorf, September 2022

Mit Einführung des Internets, des Smartphones und damit ver-bunden der Messenger-Dienste sowie Social Media hat sich das Kommunikationsverhalten nicht nur der jungen Generation deut-lich verändert. Festnetztelefonie und das Schreiben privater Briefe erscheinen veraltet und nicht mehr in unsere heutige Zeit zu passen.

Fast schon vergessen sind die Zeiten, in denen handschriftliche Texte in einen Briefumschlag gesteckt und verschickt wurden oder überlegt wurde, wer einen kurzen Gruß mit einer Ansichts-karte aus dem Urlaub bekommen sollte. In all diesen Fällen spielte die Post eine entscheidende Rolle, ob es um einen Telefon-anschluss ging oder um die Beförderung eines Briefes, einer Post-karte oder eines Pakets.

Das vorliegende Buch beinhaltet eine Sammlung künstlerisch gestalteter Sendungen („Post-Kunst“, auch Mail Art genannt), die ich (der Autor), beginnend in den 1980er Jahren, verschickt oder von Freunden oder der Familie erhalten habe. Dabei handelt es sich um einfache oder komplexe Ideen, auf einer Projektionsfläche rea-lisiert, die dann auch von der Post damals befördert worden sind.

Inhaltlich handelte es sich um postalische Antworten auf eine Geburtstagseinladung, verschickte Geburtstagsgrüße oder auch um einen liebenswerten Gedankenaustausch im Rahmen einer langen Fernbeziehung.

Die ca. 160 Objekte umfassende Sammlung (von mir fast vergessen) wartete bis vor kurzem darauf, aus den 2 Kartons in denen ich diese gelagert hatte, an das Tageslicht zu gelangen. Die Kreativität, die sich in den Werken widerspiegelt, sollte nicht in Vergessenheit geraten. Aus datenschutzrechtlichen Gründen sind die Absender oder Adressaten wenn notwendig anonymisiert.

Die Abbildungen sind wie folgt kategorisiert:

Objekte // Mitteilungen // Collagen // Briefmarke als Thema

Mein besonderer Dank gilt allen Freunden und Familie, die sich auf die Herausforderung etwas einzigartiges Neues zu gestalten und zu verschicken eingelassen haben. Ohne sie wäre diese Sammlung nicht möglich geworden.

Hinzu kommt der Dank an Brigitte und Joachim Fromm, Thomas Helbig, Max Pino und Sylvia Zöller, die wesentlich an der Umset-zung von der Idee bis zu diesem Buch beteiligt waren.

Viel Spaß bei der Lektüre.

INTRODUCTION

Thomas Marquardt

Düsseldorf, September 2022

With the introduction of the Internet, the smartphone and the associated messenger services and social media, communication behavior has changed significantly, and not just among the younger generation. Landline telephony and writing private letters seems to be outdated fitting no longer into our modern times.

Almost forgotten are the days when handwritten texts were put into an envelope and sent or when we considered who should receive a short greeting with a postcard from vacation. In all of these cases, the post office played a crucial role, whether it was for a telephone connection or for carrying a letter, postcard or package.

This book contains a collection of artistically designed mailings also called Mail Art that I (the author) sent or received from friends or family, starting in the 1980s.

These were simple or complex ideas, realized on a projection medium which were then also delivered by the postal service at that time. In terms of content they were postal responses to a birthday invitation, birthday greetings sent or even an endearing exchange of ideas in the context of a long-distance relationship.

The collection of about 160 objects (almost forgotten by me) waited until I recently got them out of the 2 boxes in which I had stored them for all these years. The creativity reflected in the works should not be forgotten.

For privacy reasons the senders or addressees are anonymized when required.

The illustrations are categorized as follows:

Objects // Messages // Collages // Stamp as a subject

My special thanks to all the friends and family who took on the challenge of designing and mailing something uniquely new. Without them, this collection would not have been possible. In addition, thanks to Brigitte and Joachim Fromm, Thomas Helbig, Max Pino and Sylvia Zöller, who were instrumental in the realization from the idea to this book.

Have fun reading and get inspired.

VORWORT

Thomas Helbig, Verlag Edition Köndgen

Wuppertal, September 2022

„Das Leben ist ein Kunstwerk, und das Kunstwerk ist Leben,“ sagte Emmett Williams einer der Gründer der FLUXUS Bewegung. Ein Satz, der gerade in unserer hoch technologisierten Welt weiterhin elementar relevant ist, wenn wir uns als Menschen und nicht nur als Nullen und Einsen wiederfinden wollen.

Schon in den sechziger Jahren war das rechteckige Postwert-zeichen mit seinen gezackten Rändern als amtlicher Beleg, dass ein Beförderungsentgelt entrichtet worden war, Anlass für das Ent stehen einer Kunstbewegung, die selbst im sehr formal gestal-teten Alltag der Briefbeförderung Freiräume fand, die mensch-liche Kreativität anregte und aus einem formalen Beförderungsakt ein kreatives Beförderungshappening machte. Kunst kam in den Alltag und aus Alltag wurde Kunst. Mal mehr mal weniger an-spruchsvoll, aber mit der Freiheit, dass sich Alle ihren Ideen gemäß bunt und fantasievoll einbringen konnten. Auf dem Beförderungs-weg sind unbekannterweise viele Beteiligte mit in die Briefkunst einbezogen worden und die eventuelle Mühe des vorsichtigen manuellen Zustellens wurde sicherlich durch viele Schmunzler und Lacher mehr als ausgeglichen.

Das vorliegende Buch „mailArt“ wird in Wuppertal heraus ge-geben, einer Stadt, in der zahlreiche Briefmarkendesigner zu Hause sind und die mit Gerd Aretz (*1930 – †2009) allein einen der erfolgreichsten Briefmarkengestalter vorweist, der ca. 150 Brief-marken für Deutschland gestaltet hat. Es soll dazu beitragen, Menschen davon zu begeistern, die kleinen Dinge des normalen Lebens mit Menschlichkeit, mit Kultur und Kunst anzureichern und manchmal konnte und kann man dabei mit einem handschrift-lichen Brief und Umschlag anfangen, der beim Empfänger nicht achtlos weggeworfen wird, sondern wegen seiner transportierten Ideen und gestalterischen Form viel intensiver und nachhaltiger in Erinnerung bleibt.

In dem Sinne wünsche ich, dass das Buch viele zur Nachahmung anregt und wir alle mit großer und kleiner Kunst unseren Alltag kreativ zur Freude unserer Mitmenschen bereichern.

INTRODUCTION

Thomas Helbig, Publisher Edition Köndgen

Wuppertal, September 2022

“Life is a work of art and a work of art is life.” – This was said by Emmett Williams, one of the founders of the FLUXUS Movement. In our highly technological world this saying has more and more relevance, if human beings don’t want to be reduced only to zeros and ones.

Already in the Sixties the square stamp with its saw-toothed borders as an official prove that a fare had been paid gave reason to the rise of an art movement which found free space to stimulate creativity even in the very formalistic daily life of letter delivery and changed the formal act of transport into a transport happening. Art came into daily life and daily life became art. More or less demanding it opened up the freedom for everybody to participate colorfully and fancifully according to his own ideas. On the way of transport a lot of people became participiants of the Mail Art unknowingly and the eventual hassle with manual delivery was surely more than balanced by a lot of smiles and laughters.

The book “mailArt” is published in Wuppertal, a town in which a lot of stampdesigners live and in which Gerd Aretz (*1930 – †2009) is known as one of the most successful grafic stamp artists with more than 150 stampdesigns for Germany. This book is thought to encourage people to enrich daily life with small things that contribute to humanity, culture and art and sometimes this is as simple as starting to write a letter by hand and wrap it in a way that it will not been thrown away by the recipient, but remembered because of the transported ideas and artistic form.

Keeping that in mind I wish this book a lot of imitators who all enrich creatively the daily life for the joy of our fellow human beings with small and big art.