Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
In diesem fesselnden Buch "Mangelware: Selbstbewusstsein" öffnen wir gemeinsam die Tür zu einem tiefen Verständnis für das essentielle Thema des Selbstbewusstseins. Es ist nicht nur ein Buch; es ist eine Einladung zu einer Reise der Selbstentdeckung und -stärkung. Gemeinsam begeben wir uns auf den Weg der Selbstreflexion, um die vielen Facetten des Selbstbewusstseins zu entdecken. Dabei erkennen wir, dass ein starkes Selbstbewusstsein nicht nur das Fundament für inneres Glück legt, sondern auch der Schlüssel zum beruflichen und persönlichen Erfolg ist. Das Buch analysiert nicht nur mögliche negative Einflüsse aus der Vergangenheit und gesellschaftlichen Druck, sondern geht darüber hinaus. Es gibt tiefe Einblicke in bewährte Methoden und Strategien, um das Selbstbewusstsein aktiv zu fördern und zu stärken. Lass uns gemeinsam die Brücke zwischen Erkenntnis und Handlung schlagen. Die präsentierten Werkzeuge und Übungen im Buch sind keine bloße Theorie, sondern werden durch praktische Anwendungen ergänzt. Sie ermöglichen nicht nur eine reflektierte Auseinandersetzung mit eigenen Herausforderungen, sondern auch konkrete Schritte in Richtung einer nachhaltigen Stärkung des Selbstbewusstseins. Dieses Buch ist mehr als ein Ratgeber – es ist eine Einladung, Dich selbst zu entdecken und zu stärken. Möge es nicht nur Einsicht in die Ursachen für mangelndes Selbstbewusstsein bieten, sondern auch als Wegweiser dienen, der Dich Schritt für Schritt zu einem selbstbewussteren und erfüllteren Leben führt. Du stehst am Anfang einer bedeutsamen Entscheidung, und dieses Buch ist Dein verlässlicher Begleiter auf dem Weg zu einem gestärkten und selbstbewussten Selbst. Ich wünsche Dir viel Erfolg auf der Entdeckung Deines neuen Ichs!
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 84
Veröffentlichungsjahr: 2024
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Mangelware: Selbstbewusstsein
von Cornelia Bierent
Diese Worte habe ich aus meinem Herzen geschrieben.
Prolog
In meinem Buch wähle ich bewusst die „Du-Form“ als Ansprache. Das hat keinesfalls mit einem Mangel an Respekt zu tun – ganz im Gegenteil: Ich schätze und respektiere Deinen einzigartigen Weg außerordentlich und freue mich sehr, Dich an diesem Punkt begrüßen zu dürfen!
Ich bin zutiefst überzeugt, dass die Verwendung des „Du“ uns dazu ermutigt, tiefer zu gehen und offener für persönliches Wachstum zu sein. Auch während meiner psychosozialen Beratungen mit KlientInnen verwende ich die „Du-Form“ – denn es schafft eine vertrauensvolle und zugängliche Atmosphäre.
Also:
Schön, dass Du da bist und lass uns gemeinsam auf diese Reise gehen!
Übrigens, ich möchte betonen, dass dieses Buch meine persönlichen Meinungen und Erfahrungen widerspiegelt. Ich bin weder Ärztin, noch Therapeutin, sondern Dipl. Lebens- und Sozialberaterin. Lebensberatung ist keine Therapie im eigentlichen Sinne, sondern eher auf alltägliche Lebenssituationen fokussiert.
Dies ist eine Einladung, meine Gedanken und Erkenntnisse mit Dir zu teilen, und ich hoffe, es wird eine inspirierende Begleitung für Dich sein.
Deine Cornelia
Impressum:
Texte: © Copyright by Cornelia BierentBildrechte und Covergestaltung: © Copyright by Cornelia Bierent
Verlag:
Cornelia Bierent
Auweg 41/4
6123 Neu-Terfens
Austria
Selbst-bewusst-sein, was bedeutet es wirklich, wird sich so mancher Mensch gerade fragen.
Du siehst, es ist nicht leicht, diese Frage auf Anhieb zu beantworten.
Wie in allen Themen des Lebens, gibt es hier weder nur eine richtige oder falsche Antwortmöglichkeit, noch nur eine einzige Ansicht dazu. Jeder von uns definiert es verschieden, und das hat seine Berechtigung . Zum Beispiel ist es dem einen von Wichtigkeit, ein selbstsicheres Auftreten zu haben, für den anderen drückt es aus, sich selbst wertschätzend anzunehmen. Wir sehen, dies sind nur zwei Arten um den Begriff „Selbst-bewusst-sein“ zu definieren - besser formuliert - zwei Perspektiven, die widerspiegeln, wie individuell jeder einzelne Mensch von uns ist, daraus folgend auch seine Ansichten dazu.
Für mich persönlich sagt es aus, sich selbst bedingungslos als liebevollen Menschen anzunehmen, so wie man ist: sich bewusst wahrzunehmen und bewusst zu spüren. Sich anzunehmen und das im besten Fall noch als liebevollen Menschen, darüber wird weder gern gesprochen, noch realisiert, dass wir uns bereits seit langem in falsche Richtungen bewegen. Wir fühlen prompt einen Widerstand. Widerstand deshalb, weil es doch unumgänglich ist, dass sich jeder Mensch so annimmt wie er ist – glauben zumindest alle. Doch das ist alles nur Schein.
Wir haben gelernt uns unsere eigene Sicht zu versperren, materiellen Dingen einen falschen Stellenwert zu geben, unsere Gefühle und Werte zu missachten, um lediglich den äußeren Faktoren als unser Barometer für unseren Wert verantwortlich zu machen – selbstverständlich, das ist doch auch viel einfacher, wenn mein Auto für meinen persönlichen Stellenwert verantwortlich ist, nicht wahr?
Schnellst möglichst die Fahrt zum Autohändler - ein Leasingvertrag ist schneller unterzeichnet als Brötchen vom Bäcker zu holen. Zumindest heute ist das so.
Doch sich über den eigenen fahrbaren Untersatz zu identifizieren ist nur ein Beispiel unter zahlreichen anderen. Dies gilt bedauerlicherweise in Beziehungen, im Freundeskreis, anhand der Interessen und nicht zu vergessen: im Berufsleben.
Nehmen wir die Definition des Stellenwertes anhand des unendlichen, beruflichen Buhlens: vorab muss ich es hier zu etwas bringen, um ein bedeutender Mensch zu werden. Jedoch als perfektes Beispiel unter allen anderen dient definitiv das Einkommen: umso mehr Geld ich verdiene, desto höher wird die Hochachtung anderer ausfallen.
Bezogen auf das Äußere, aber auch auf das Innere - so wird leider heute gelebt.
Ehrlichkeit zu sich selbst, in sich zu spüren WER bin und WAS möchte ich, bezogen auf das Lebensziel, oder ob es darum geht, meine eigene Meinung mitzuteilen, haben wir schon lange verlernt. Aus welchem Grund ist uns dies aber nicht (mehr) wichtig? Ich möchte in diesem Moment darauf eingehen, dass selbstverständlich nicht alle Menschentypen den gleichen Strom auf- beziehungsweise abwärts schwimmen. Daher darf und möchte ich nicht alle über einen Kamm scheren.
JA, es ist die Zeit des Erwachens, wie wir immer wieder hören, allerdings betrifft dies einen sehr geringen Prozentsatz unter uns.
Ich bin eine von ihnen und daher ist es mir ein Bedürfnis meine Ansichten mit Liebe näher zu bringen, sodass wir (wieder) gegenseitiges Verständnis aufbringen und sehen, dass es Möglichkeiten gibt, wieder den Blick auf die einzig wirklich wichtigen Dinge im Leben zu richten. Ich Wirklichkeit vermeine ich, uns selbst als Unikat wahrzunehmen, daraus resultierend, uns liebevollst auf Augenhöhe zu begegnen.
Im weiteren Verlauf dieses Buches beleuchte ich die verschiedenen Ansichten des bewussten Selbstbildes. Angefangen bei den Ursachen, weshalb manche Menschen ohne Selbstbewusstsein aufwuchsen, auffällige Verhaltensweisen bei fehlendem Selbstbewusstseins werden aufgezeigt, ebenso beispielhafte Bereiche, um zu sehen, wozu ein gutes, gesundes Selbstwertgefühl verhelfen kann, bis hin zur befreienden Einlösung.
Das Konzept, oben genannt als „Einlösung“, wurde von mir selbst entwickelt, geprüft und auch bereits erfolgreich an KlientInnen angewendet. Es besteht aus mehreren Schritten – genannt „Der Schlüssel zu Deinem Herzen – Das Erwachen“, bestehend aus einem theoretischen, sowie aus einem praktischen Teil. Im letzteren Teil möchte ich wirkungsvolle Übungen aufzeigen und im Zuge dessen deren Wichtigkeit vermitteln.
Doch wozu benötigen wir Übungen?
Der Hintergrund zu den Praxisübungen ist meiner Meinung nach deshalb so relevant, da ich mir folgendes Szenario vorstelle: ein Mensch, der ohnehin ohne jegliches positives Selbstbild lebt und das bereits sein Leben lang, wird eher dazu neigen, misstrauisch zu sein und Worten keinen Glauben zu schenken. Deshalb befinde ich es für so wichtig, den Aufbau des eigenen Selbstbewusstseins mit Übungen zu kombinieren, damit jeder Einzelne selbstbestimmt in seinem Tempo mit und an sich arbeiten kann. Du wirst bemerken, dass die Übungsbeispiele ein sehr wesentlicher Aspekt auf Deinem bewussten Weg sein werden.
Nur um Missverständnisse vorzubeugen, da im vorherigen Absatz meine Rede davon hielt, dass wir oft Worten nicht zu trauen scheinen, meine Gesprächsansätze sind unabdinglich. Vertrauen wird ebenso durch eine gemeinsame Gesprächsbasis aufgebaut. Jedoch haben wir bereits alle die Erfahrung gemacht, dass wir ohne Praxis keine Erfolge erzielen, so verhält es sich auch mit meinem Konzept. Durch meinen mündlichen Ansatz erfahren wir keineswegs ein innerhalb von wenigen Minuten unschlagbar wachsendes Selbstbewusstsein, doch dafür gibt es ja die Übungen um zu festigen, was wir ab jetzt in unserem Leben integrieren wollen.
Denken wir zurück an die unzähligen Mathestunden, die wir absolvieren mussten – Theorie war ja gut und schön, aber Beispielrechnungen dazu und wir haben es verstanden (zumindest manche von uns....;-) ). Genauso verhält es sich auch bei unserem Selbstbewusstsein.
Üben üben üben lautet die geheime Formel. Und das solange, bis es sich großteils automatisiert hat. Wenn ich vom Automatisieren schreibe, heißt das nicht, man ist „geheilt“ oder für immer „erleuchtet“, sondern ich möchte zu verstehen geben, dass eine gewisse Grundbasis, beziehungsweise ein Grundwert von einem selbst errichtet wird, von der aus es einfacher wird, darauf aufzubauen.
Ich möchte an diesem Punkt aufzeigen, dass die Arbeit zu einem gesunden und liebevollen Selbstbild nie aufhören wird und das ist auch gut so!
Sich kennen zu lernen ist wohl das Schönste was einem im Leben erwartet und Du wirst sehen wie vollkommen Du Dich dann fühlst. So sehr, dass man nie auf diese Vollkommenheit verzichten möchte und das bedeutet nun mal „daran zu arbeiten“. Denke als Vergleich an das Erlernen eines Instrumentes – je öfter und länger wir üben, desto besser werden wir und umso leichter fällt es uns, daraus etwas Wunderbares zu machen.
Das Selbstbewusstsein, bestehend aus SELBST und (sich) BEWUSST SEIN.
Das markante Wort "Selbstbewusstsein" begegnet uns in verschiedenen Formen und Kontexten. Es ist kaum vorstellbar, dass es jemanden auf dieser Erde gibt, der nicht schon einmal mit diesem Begriff konfrontiert wurde, sei es durch Hörensagen, Lesen oder durch die persönliche Auseinandersetzung.
Dennoch scheint es schwierig zu sein, eine Antwort zu finden, die uns wirklich zufriedenstellt. Unsere Gesellschaft neigt dazu, uns in bestimmte Formen zu pressen, die es uns schwer machen, eigene Meinungen zu bilden und sie auszudrücken. In einem komplexen Gefüge dürfen wir oft nicht so sein, wie wir wirklich sind, um in Gemeinschaften oder bestimmten Gruppen Akzeptanz zu finden.
Um meine Gedanken zu vertiefen, wage ich einen Blick über die Oberfläche hinaus: Wir alle spielen so überzeugend bestimmte Rollen nach außen, dass wir in manchen Lebenssituationen sogar selbst davon überzeugt sind, die Eigenschaft des Selbstbewusstseins zu besitzen, während wir bei näherer Betrachtung höchstens über die Satztrennung dazu nachdenken könnten.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Frage nach der Definition des Selbstbewusstseins weitere Fragen aufwirft, da Begriffe wie Selbstliebe, Selbstvertrauen und Selbstwert nebenbei existieren.
Diese Begriffe bilden eine untrennbare Einheit. Es genügt nicht, den Fokus ausschließlich auf die Selbstliebe zu legen. Selbstliebe ist zwar von entscheidender Bedeutung, aber auch die Erkenntnis und das selbst vertrauensvolle Leben unserer Fähigkeiten sind unerlässlich. Hier kommen die "3 Säulen des Selbstwertgefühls" ins Spiel, die verdeutlichen, wie eng alle Begriffe miteinander verbunden sind und nur gemeinsam funktionieren. Die folgende Abbildung illustriert diese Erkenntnis.
Schaubild 1: Abbildung 1*
Ich nehme mir heraus darzulegen, dass ein weiter Grund dafür sein könnte, weshalb wir jeglichen Bezug zu diesen Begriffen und deren Wirkung verloren haben, beziehungsweise nie hatten, weil wir deren Konsens weder sehen, noch verstehen.
Ebenso gedenke ich, dass hierbei ein zwischen den Zeilen lesen, wie es vielleicht in vielerlei anderen Bereichen von Vorteil wäre, nicht von Notwendigkeit ist. Wir müssen nicht immer demonstrativ für irgendjemanden ein gewisses Etwas Zwischen den Zeilen zu finden versuchen. Würden wir den offensichtlichen Bedeutungen ins Auge sehen und diese auch hinterfragen, könnten wir einen Start der Reflexion und Wandlung unseres Selbst zulassen.
Untenstehend werden uns die bereits erwähnten Ausdrücke anhand eines bekannten Lexikons karg erläutert. Die Quellenangaben sind im letzten Kapitel bei Literaturnachweis zu finden.
Der Selbstwert/Das Selbstwertgefühl*
„ .. Gefühl für den eigenen Wert“
Die Selbstliebe*
„.. egozentrische Liebe zur eigenen Person; Eigenliebe“
Das Selbstvertrauen*
„ .. jemandes Vertrauen in die eigenen Kräfte, Fähigkeiten“
Das Selbstbewusstsein*
„ .. das Überzeugtsein von seinen Fähigkeiten, von seinem Wert als Person, das sich besonders in selbstsicherem Auftreten ausdrückt“
