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Männer zu verstehen ist für Frauen nicht immer einfach. Es hat sich gezeigt, dass ein Vergleich mit dem Hund angespannte Situationen und verfahrene Situation mit einem Lächeln erklären lässt und so wieder für Friede und Harmonie zwischen den Geschlechtern sorgt. Ein bisschen Humor macht manch schwierige Situation leichter und vor allem verständlicher.
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Seitenzahl: 40
Veröffentlichungsjahr: 2018
Ein nicht ganz ernst gemeinter „Männer-Versteh-Ratgeber“ mit einem Funken Wahrheit
Vorwort
Biologisches
Männer sind wie Hunde!
Männer im (Beziehungs-) Alltag oder der (Beziehungs-) Alltag mit Männern
Er redet nicht mit Ihnen
Hausarbeit und Putzen
Männergrippe und andere „lebensbedrohliche“ Krankheiten
Kochende Männer
Die Liebe
Eifersucht
Wettbewerb
Der will nur spielen
Sex
Diskussion / Streit
Unterschiedliche Wahrnehmung
Prioritäten
Freiräume
Vertrauen
Beziehungsprobleme
Trennung
Er hat Kontakt zu seiner Ex
Die Vergangenheit
Hobbies
Wir sollten wieder mehr zusammen machen
Den Mann Mann sein lassen
Männer
Ein Wort an die Männer, die hier vielleicht heimlich oder ganz offen mitlesen
Nachwort
„Männer sind wie Hunde“, so ein Blödsinn! Oder doch nicht?
Seit vielen Jahren fragen mich Frauen aus dem Freundes- und Kundenkreis wie ihre Männer „ticken“.Warum sie gerade mich fragen, kann ich leider auch nicht sagen. Dabei hat sich herausgestellt, dass der Vergleich mit Hunden ein sehr erfolgreicher Vergleich ist. Warum? Weil ein bisschen Humor das schwierige Thema Männer und Frauen deutlich entkrampft und vereinfacht.
Dieses Büchlein ist mit einem breiten Lächeln und verschmitzten Augenzwinkern geschrieben und sollte auch so gelesen werden. Natürlich gibt es Ausnahmen, bei Männern wie bei Hunden, und ich möchte weder Männern noch Hunden unrecht tun oder ihnen zu nahetreten. Trotzdem gibt es Parallelen, die den Frauen (aber auch Männern) das Miteinander etwas erleichtern können.
Und nein, der Mann ist nicht nur der „Dackel“ an der Leine der Frau!
Jochen Stather, 2018
Es gibt deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen, das ist nichts Neues.
Der offensichtlichste Unterschied ist der Körperbau und die primären Geschlechtsorgane. Ich gehe davon aus, dass diese Unterschiede jedem bekannt sind.
Es gibt aber noch weitere Unterschiede, die später noch wichtig werden könnten.
Männer sind aufgrund ihrer Hormone schmerzempfindlicher als Frauen. Nein, das ist kein Gerücht, zu diesem Thema gibt es eine Doktorarbeit (von einer Frau!), die dies eindrucksvoll beleuchtet. Ihr Buch zu diesem Thema steht auf den Bestsellerlisten – warum wohl?
Männer haben ein anderes Gesichtsfeld als Frauen, d.h. der Schärfebereich ihres Sehens ist deutlich enger als der einer Frau. Man nimmt an, dass dies noch ein Relikt aus der Urzeit des Menschen ist. Frauen mussten in der Höhle ihre Augen überall zugleich haben: Das Feuer, die Kinder, das Essen… Männer auf der Jagd (nach Essbarem und Frauen) benötigten ein engeres Sichtfeld um sich auf das Jagdobjekt konzentrieren zu können.
Auch Männer haben ihre Tage. Nein, nicht so offensichtlich und nicht mit den körperlichen Veränderungen wie bei einer Frau, aber der Hormonhaushalt von Männern unterliegt ebenso einem gewissen Zyklus, der Schwankungen aufweist und sich deshalb auf sein Gemüt auswirken kann.
Männer denken und kommunizieren anders als Frauen. Ihre Denkstrukturen und Reizverarbeitungen laufen anders ab, gehen andere Wege im Gehirn.
Männer sind Männer. Das, was sie zu Männern macht – primär das Hormon Testosteron – bestimmt ihr Verhalten in vielen Bereichen – dafür können Männer nichts.
Oft werden im Volksmund Männer den Hunden und Frauen den Katzen zugewiesen. Warum ist das so? Hunde sind einfacher gestrickt und anhänglich. Solange sie abends etwas zu essen bekommen, sind sie glücklich. Katzen sind vielschichtiger, sie haben ihren eigenen Kopf, in den sie auch niemanden so wirklich hineinschauen lassen. Die Katze kann sich schnurrend eine halbe Stunde kraulen lassen um sich dann mit einem Krallenwisch über den Handrücken blutig zu bedanken.
Aber bleiben wir bei den Männern und Hunden, das ist etwas einfacher!
Folgen wir der Annahme meines „alten Freundes“, dem Psychologen und Begründer der Psychotherapie, Sigmund Freud, so ist unser Verhalten triebgesteuert bzw. dient der Triebbefriedung. Somit ist alles, was wir tun (bzw. der Mann tut), durch den Versuch gesteuert, einen Trieb zu befriedigen.
So weit, so gut. Und was macht der Hund?
Der Hund macht es genauso, und hat es dabei sogar noch einfacher als sein männlicher Menschkollege:
Versprüht eine Hundedame den Duft der Zeugungsbereitschaft, so wird oft nicht lange gefackelt. Keine langen Nächte in irgendwelchen Restaurants, keine teuren Rechnungen und Geschenke. Es wird ein bisschen geschnuppert und alles ist klar.
Hat der Hund Hunger, so schaut er sein Frauchen so lange mit seinem Hundeblick an, reibt sich an ihren Beinen oder gibt herzerweichende Geräusche von sich und schon wird er durch das Geräusch des Dosenöffners oder durch das Geraschel der Hundefutterschachtel belohnt.
Ach, ein Königreich für ein Hundeleben!
Männer haben es in ihrer Triebbefriedung und im Alltag deutlich schwerer. Sie können sprechen und müssen sich an Regeln halten. Die Menschendamen versprühen ihre Pheromone deutlich dezenter als Hundedamen und auch das mit dem Essen ist meist schwieriger (solange das Männerexemplar nicht selbst kochen kann).
