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Wenn man das Wesen 'Mann' besser verstehen möchte und darüber auch noch ein Buch schreiben will, erfordert dies ein gewisses Maß an Erfahrungswerten, eiserne Disziplin, ein hervorragendes Gedächtnis und jede Menge Humor. Ich war mir sicher, dass ich am Ende dieses Buches ein Männerprofi sein werde und nahm mir vor, so viele Dates wie möglich in einem Jahr zu haben. Ziel sollte es sein, den Traummann aus dem Online-Restposten-Katalog zu finden und für mich zu gewinnen. Wer einen roten Faden in diesem Buch sucht, wird ihn vergeblich suchen. Das Buch ist das Spiegelbild der "Generation Großstadtsingle über 30". Immerhin besitzt gerade diese Generation die wertvolle Erkenntnis, dass das Leben nicht immer nach Plan verläuft, sondern voller großer Erwartungen steckt, die gepaart mit vielen kleinen Dramen das perfekte Chaos ergeben. Wie sagte schon Hugh Hefner: "Frauen sind wie Feuerwaffen: Gefährlich sind sie nur in den Händen Unerfahrener."
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Seitenzahl: 108
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Pippa Grüning
Männerschlampen
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Zitat:
Making of – wie es zu diesem Buch kam
Für man(n)che ist es die schönste Sache der Welt, für andere ist es der Inbegriff der Vorhölle: Das Singleversum!
Akquise-Phase 1
Die Offensive startet
Eine Bauchlandung kommt selten allein
Gentleman 65
Ein neuer Versuch
Es war einmal..
Ein Rückblick. Oder: Früher war alles besser
Zurück in die Zukunft: Veni, vidi, vici
Ein kurzer Gedankensprung
Ein Eisprung ist besser, als ein Gedankensprung! Sorry für meine Sprunghaftigkeit!
Und schon wieder ein Date
Blow Job war gestern..der Weg zum Nose-Job
Bad-Hair-Days mit Ü30
Ein philosophischer Ausflug - Sexuelle Hermeneutik: eine Reflexion bis zur Gegenwart
Ein neuer Plan muss her!
Die Cash-Cow-Kategorie A: „Am besten“
Kategorie B wie boring versus Kategorie C wie cheap, also geizig
Kategorie D wie doof und deprimierend
Notte Italiana für Anfänger – einen tollen Abend mit Romeo gibt es nur bei Shakespeare
Happy End oder Sad End?
Es ist soweit: Endlich Donnerstag!
Überraschung!
Das zweite Date, oder doch nicht?
Das zweite Date
Euphorie führt zu Fehlern
Keine Reaktion
Und täglich grüßt der Baby Mann
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Die zehn Gebote der Fast-Beziehung
Zehn Gebote reichen niemals! Es geht weiter:
Smartphones sind an allem Schuld!
Jede Suche hat ein Ende
Impressum
Zitat:
Hugh Hefner
Making of – wie es zu diesem Buch kam
Es war alles reiner Zufall. Ich saß mit meiner Freundin gelangweilt am Rechner und sie suchte in meinem Single-Account nach einem Mann. Die Suche glich jedoch eher einem Ablenkungsversuch um sie von ihrem Liebeskummer abzulenken. Ich überredete sie schließlich in meinem Namen mithilfe meines Mailaccounts jemanden anzuschreiben, den sie gerne mal kennenlernen möchte: „Ich suche als Geburtstagsgeschenk für meine Freundin einen Mann“. Daraufhin bekam ich prompt eine E-Mail von ihm. Schließlich verabredeten wir uns auf einen Kaffee zu dritt, denn meine Freundin war scheuer als ein Reh. Ich versprach sie zu begleiten und wir dachten uns ein Handzeichen aus, das mir signalisieren würde, dass ich gehen soll, falls 'Er' ihr gefällt. Aufgeregt und neugierig begaben wir uns ins Café und warteten gespannt. Die Tür ging auf und da stand er: Groß, sympathisch und sehr unterhaltsam. Etwas verunsichert prüfte ich die Gestik meiner Freundin, aber das Handzeichen blieb aus. Ich fragte mich die ganze Zeit, wieso sie so angespannt neben mir saß und nicht so locker drauf los plauderte, wie ich. Schließlich war es ja ihr Date. Ich wollte gleich wieder gehen und eine meiner TV Lieblingssendungen anschauen. Also blieb ich und versuchte den Abend mit Anekdoten zu füllen. Der Abend war der Anfang einer wunderbaren Freundschaft und Auslöser für dieses Buch, denn wir kamen beiläufig auf diese Idee. Da ich noch nie eins geschrieben hatte, bedeutete es zugleich eine neue Herausforderung für mich. An dieser Stelle möchte ich Raisa danken, dass sie mir viele wichtige Dating-Tipps gegeben hat und möchte mich bei ihr entschuldigen, dass ich einen Ihrer Favoriten, den Professor, getroffen habe. Es war reine Neugier und diente lediglich Recherche-Zwecken für dieses Buch. Wenn man das Wesen 'Mann' besser verstehen möchte und darüber auch noch ein Buch schreiben will, erfordert dies ein gewisses Maß an Erfahrungswerten, eiserne Disziplin, ein hervorragendes Gedächtnis und jede Menge Humor. Ich war mir sicher, dass ich am Ende dieses Buches ein Männerprofi sein werde und nahm mir vor, so viele Dates wie möglich in einem Jahr zu haben. Ziel sollte es sein, den Traummann aus dem Online-Restposten-Katalog zu finden und für mich zu gewinnen. Wer einen roten Faden in diesem Buch sucht, wird ihn vergeblich suchen. Das Buch ist das Spiegelbild der „Generation Großstadtsingle über 30“. Immerhin besitzt gerade diese Generation die wertvolle Erkenntnis, dass das Leben nicht immer nach Plan verläuft, sondern voller großer Erwartungen steckt, die gepaart mit vielen kleinen Dramen das perfekte Chaos ergeben. Der Leser erhält einen unterhaltsamen Einblick in das Single-Dasein in einer Großstadt. Die verschiedenen Dialoge, machen dieses Buch zu einem wahren Vergnügen. Um die Anonymität der Männerwelt zu wahren, sind die Namen frei erfunden. Anregungen sind herzlich willkommen. Schreibt mir einfach bei Facebook .
Für man(n)che ist es die schönste Sache der Welt, für andere ist es der Inbegriff der Vorhölle: Das Singleversum!
Akquise-Phase 1
Wo und wie fängt man am besten mit der Suche nach einem attraktiven und vor allem kompatiblen Männchen an? Ich schaue auf die Uhr. Es ist Freitagabend, 19:00 Uhr. Das Telefon schweigt, warum auch immer. Ohje, ich glaube ich habe zugenommen! Mein Gesicht sah auch mal frischer aus. In diesem Zustand kann ich auf gar keinen Fall ausgehen. Alleine ist Ausgehen außerdem peinlich und ich will auf gar keinen Fall raus in die Kälte. Spätestens ab 21:00 Uhr bin ich immer so müde, dass ich lieber auf der Couch rumliege und Bridget Jones schaue, als in dunklen Bars mit eleganter Haltung am Tresen zu posieren in der Hoffnung, dass irgendjemand mich anspricht. Ich spreche jedenfalls keinen fremden Mann an, und sieht er noch so gut aus. So etwas ist doch viel zu peinlich und penetrant. Plötzlich ist er da! Der Moment, an dem ich feststelle, dass kein Weg mehr daran vorbeiführen wird. Ich melde mich bei einer Singlebörse an. In der NEON-Studie der Ausgabe vom Oktober 2014 steht schwarz auf weiß, dass die Mehrheit der 18 bis 35 Jährigen gegen digitales Flirten ist. Sie schließen es einfach von Vorneherein aus, im Internet oder mit dem Handy nach einem Partner zu suchen. Schade eigentlich! Kein Wunder, wenn viele Leute sich fragen, wieso es so schwierig ist, jemanden kennenzulernen. Ich vertrete mit meiner Online-Sucherei quasi eine Minderheit und schwimme gegen den Strom. Dass es mal soweit mit mir kommen wird, hätte ich nie gedacht! Von klein auf hatte ich immer meine ganz klaren Vorstellungen, wie es mal sein wird und vor allem wie romantisch es in der Welt der erwachsenen Ladies ist. Einer Welt, in der die Männer Schlange stehen und man sich quasi seinen Traumprinzen aussuchen darf. Genauso hat es mir Barbie immer suggeriert. Sie hätte mich mal besser vorwarnen sollen, denn leider ist es meistens umgekehrt. Mit zunehmendem Alter bekomme ich das Gefühl, dass die Schlange vorm Traumprinzen immer länger wird und vor allem, dass ich diejenige bin, die immer ganz hinten ansteht. Okay, okay, ich schiebe mein Selbstmitleid jetzt mal beiseite und verspreche ganz fest, dass ich an mein Projekt „Ich suche meinen Traummann“ glaube. Irgendwann war damals im Studium die Rede von Self-Fulfilling-Prophecy. Man muss nur an etwas glauben, und irgendwann wird es Realität. Meine Vorfreude wächst. Ich google das Wort „Single“ und entscheide mich für die erste Singleseite der Liste. Meine Neugier und Ungeduld wächst mit jeder Sekunde. Ich will endlich einen Mann finden, der mir gefällt!
Klingt doch alles ganz einfach und ist ja auch fast wie in einem Online-Shop. Nur, dass man den Artikel „Mann“ auch irgendwie überzeugen muss, dass er „eingekauft“ werden möchte. Und schon geht's los. Ich melde mich an. Die ersten Fragen erscheinen mehr als lästig. Man muss sich einen Namen ausdenken. Heiße Ludmilla ist zu „porno“ aber ich finde es irgendwie witzig. Mal sehen: Welchen Namen finden Männer gut? Ich entscheide mich für Sandra 28. Ist doch ein vielversprechender Name, quasi ein Lockangebot für meine Zielgruppe der gleichaltrigen Jungs. Man muss ja nicht gleich verraten, dass man eine 33 Jährige, und damit fast gleichaltrige Zeitgenossin ist, die gerne in weiten Jogginghosen auf der Couch Schnulzenfilme schaut und schon nach dem ersten Filmkuss in Tränen ausbricht. Der erste Schritt ist getan. Der Name steht fest und mein neues Alter auch. Nun geht’s zum Feintuning meines Profils. Sportarten, Musikgeschmack, Hobbies. Oh nein! Ich habe gar kein Hobby und von Musik kenne ich auch nur die Top Ten und gelte somit als extrem langweilig. Sport finde ich auch total doof. Ich beginne zahlreiche Sportarten anzugeben, denn es soll angeblich für Männer interessanter machen, wenn man sportlich ist. Musikgeschmack und Kinderwunsch lasse ich offen. Gerade letzteres Thema verjagt wirklich jeden in einem Ballungsgebiet ansässigen Mann. Am besten man hebt sich das mal für Zeiten von männlicher Umnebelung auf, wie beispielsweise nach einem exzessiven Barbesuch, aber generell und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man es nur ansprechen sollte, wenn man ihn ganz schnell und sicher loswerden möchte. Selbst der unsportlichste Typ ist danach fähig eine beachtliche Strecke in kürzester Zeit zu bewältigen.
Die Offensive startet
Eine Bauchlandung kommt selten allein
