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"MasterChef - Das Siegerkochbuch" präsentiert die besten Rezepte von Deutschlands erster MasterChefin Melody Weis! MasterChef ist die erfolgreichste Kochshow der Welt. Aus 120 Kandidaten kürt die Jury um Sterneköchin Sybille Schönberger, Sommelier Justin Leone und TV- und Sternekoch Ralf Zacher Melody als Siegerin. Jede Folge verlangt den Kandidaten in verschiedenen Aufgaben Perfektion und Kochkönnen ab. "MasterChef - Das Siegerkochbuch" versammelt die besten Rezepte des Staffelgewinners und der Finalisten und präsentiert eine ausgeählte Bandbreite an Erfolgsrezepte für jeden Geschmack. Egal ob exquisite Vorspeisenkreationen, Family Food, der MasterChef-Hauptgang oder köstliche Desserts - die rund 60 unkomplizierte bis raffinierten Gericht sind für Hobbyköche jedes Levels geeignet. Tolle Ideen zum Anrichten und Servieren sowie wertvolle Tipps und Kommentare der prominenten Jurymitglieder komplettieren die Kochbibel des neuen MasterChefs.
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Seitenzahl: 134
Veröffentlichungsjahr: 2017
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Vorwort
Die beste Hobbyköchin Deutschlands
Vorspeisen
Lammfilet in Mezcal-Marinade an gegrilltem Gemüse und Salat
Lachstatar mit Avocado-Topping an Wildkräutersalat
Kokos-Mango-Suppe
Indischer Hochzeitsreis mit Calamari und Maronen an Garnelentalern
Lavendel-Lachstatar auf Zitronen-Avocado-Creme mit Mango
Gefüllte Wan-Tan-Beutelchen auf Lachs-Carpaccio
Lachspraline auf Lachs-Gurken-Tatar mit Minz-Dip
Surf ’n’ Turf: Rinderfilet auf Garnelen-Avocado-Blätterteig in Weißweinbutter
Limonen-Hühnersuppe
Lachsterrine auf Gurken-Senf-Dressing
Gebratener Chicorée auf Kürbispüree mit karamellisierten Birnenspalten
Apfel im Blätterteig mit Speckwürfeln und Schalotten im Apfelschaum
Kabeljau-Loin mit Puy-Linsen, Kräuter-Crunch und Paprika-Coulis
Tataki vom Lachs mit frittierter Lotoswurzel und Wasabi-Mayonnaise
In Ahornzucker gratinierter Thunfisch im Shiso-Blatt mit schwarzem Sesamspinat
Family Food
Lachsburger mit Kartoffel-Zucchini-Buns an Kartoffel-Sticks
Sommernachtssuppe mit Garnelen und Kartoffel-Sticks
Kabeljau-Fischstäbchen im Bierteig mit Wasabi-Limetten-Creme
Wrap mit Gemüsebällchen, Joghurt und Pesto
Himmel und Ääd (Himmel und Erde)
Kalbsschnitzel im Parmesanmantel mit Zitronen-Linguine
Renke auf Rotkohl-Apfel-Orangen-Salat mit Sauce hollandaise
Brioche-Burger mit Guacamole, Erdbeer-Minz-Salsa und pochiertem Ei
Lachs-Wrap und Mascarpone-Dessert
Ravioli mit Pecorino-Füllung nach Cornelia Poletto
Flank-Steak mit Gnocchi an Tomatensauce
Kinderbüfett mit Mini-Pizza, Kartoffelbällchen und Fruchtspießen
Veganer Taco mit Ananas-Koriander-Salsa und Avocado-Kokos-Creme
Bloody-Mary-Falafel
Roiengre Knepfli (Löffelspätzle)
Spanferkel-Krustenbraten mit Steinpilzen und Buttermilch-Serviettenknödeln
Gyros vom Lamm mit gefüllten Weinblättern, Tzatziki und Fladenbrot
MasterChef-Hauptgang
Zitronenbutter-Ravioli mit grünem Spargel und Estragonschaum
Gefüllter Steinbutt mit Kartoffel-Mousseline, Morchelsauce und Spinat
Lammrücken mit mediterranem Gemüse, Couscous und Minzjoghurt
Tiroler Berglamm im Heubett mit Speck-Polenta und Vanillekarotten
Rauchreis mit Champignons und karamellisierter Birne
„Urbi et orbi“ – Elch-Steak im Thunfischschinken-Süßkartoffel-Mantel
Canard d’orange mit Couscous und Zuckerschoten an Foie bleu mit Fenchel
Perlhuhnschenkel mit Steinpilzen auf Apfel-Kartoffelstampf
Sushi-Reis-Nigiri
Bouillabaisse mit gebratenem Pulpo und Knoblauch-Mayonnaise
Taschenkrebs mit Avocado und Orangen-Mayonnaise
Elchroulade, gefüllt mit Pflaume und Mangold, an Pink Yam, frittierten Venusmuscheln und Longan-Salicorn-Salat
Ahorn-Hühnerbrust mit vanillierten Tomaten
Rehrücken im Schokomantel auf Selleriepüree mit Wirsing und Kräuterseitlingen
Lammbauch auf Rote-Bete-Püree mit Sherry-Feigen
Kalbsfilet mit Birnen-Kartoffel-Risotto, Pfifferlingen und Bayerisch Kraut
Karree vom Weidelamm in Kräuterkruste mit scharfem Puffreis, Kürbismus, gegarten Sojabohnen und Zwiebelpüree
Schnitzel-Tartelette mit Kardamom-Creme, Ananas Relish und Zitronen-Basilikum-Gelee
Dessert
Buttercreme-Marzipan-Torte
Violet Clouds
Himbeer-Rotwein-Grütze mit Pistazien-Tuile und Kardamom-Sahnecreme
Crème brulée von der Tonkabohne mit Kumquat-Kompott und Zitrusfrüchten
Persische Liebestorte
Earl-Grey-Küchlein mit Lemon Curd und Zitronen-Salbei-Sorbet
Salzige Karamell-Thymian-Brownies mit Karamellsauce und Pekannüssen
Omas Apfelkuchen-Macarons
Kokos-Mousse auf Granatapfel mit frischen Blaubeeren
Dunkle Schokoladen-Orangen-Tarte mit Toffee-Füllung
Impressum
Liebe Leserinnen und Leser,
»Ich werde MasterChef gewinnen, weil ich mit extrem viel Liebe und Leidenschaft koche«, so überzeugt von ihren Kochkünsten war Melody ab der ersten Casting-Runde. Zwölf Sendungen und 120 Kandidaten der exklusiv für den Sender Sky 1 produzierten Show später hat sie es geschafft: Sie trägt den ersten Titel »MasterChef Deutschland«.
Den Kandidatinnen und Kandidaten wurde in jeder Folge alles abverlangt. Um auf »MasterChef«-Niveau zu kochen, braucht es nicht nur Leidenschaft und Talent, sondern auch Kreativität, Fachkenntnis, Herz und Mut, neue Gerichte zu zaubern. Das haben die Hobbyköche Woche für Woche bewiesen und es damit der Jury sehr schwer gemacht, zu entscheiden, wer MasterChef verlassen muss. Am Ende hat sich Melody mit ihren außergewöhnlichen Rezepten und ihrer untrüglichen Intuition für perfekt abgeschmeckte Kreationen durchgesetzt. Dazu gratulieren wir ihr ganz herzlich.
An dieser Stelle geht aber auch ein großer Dank an die Jury, bestehend aus den Spitzenköchen Sybille Schönberger und Ralf Zacherl sowie dem Sommelier Justin Leone. Mit ihrer Fachkenntnis und Persönlichkeit haben sie die Kandidaten zu Höchstleistungen getrieben.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Nachkochen von Melodys Rezepten.
Ihre Elke WalthelmProgrammchefin Sky Deutschland
Hallo, ich bin Melody Weis. Ich bin 28 Jahre alt und studiere Biotechnologie in Berlin. Ich bin aber auch MasterChef Deutschland und Siegerin der ersten Staffel der gleichnamigen Kochshow, und Sie halten mein erstes Kochbuch in Händen. Ich will Ihnen erzählen, wie es dazu kam.
Das Kochen wurde in unserer Musikerfamilie schon immer großgeschrieben. Ob für Feste, Geburtstage oder Hochzeiten – immer haben sich alle Frauen der Familie versammelt und gemeinsam Hand angelegt. Als Kinder haben wir schon tagelang vorher bei den Vorbereitungen geholfen, und wir hatten einen Riesenspaß dabei – so wurde ich zum ersten Mal für das Thema Kochen sensibilisiert. Andererseits mussten während meiner Schulzeit meine Eltern beide arbeiten, und wir Kinder gingen häufig zu McDonald’s oder haben zu Tiefkühlpizza gegriffen. Irgendwann konnte ich das nicht mehr sehen und habe angefangen, mein eigenes Essen zu kochen. Angefangen bei einfachen Gerichten wie Nudel- und Kartoffelsalat habe ich mich mithilfe diverser Kochbücher vorgetastet.
Ich bin in Berlin-Wedding geboren und aufgewachsen und habe diesen Bezirk lieben gelernt. Bunte, lebendige Straßen, gefüllt mit Menschen aus verschiedensten Kulturen – das gibt mir ein Gefühl der Verbundenheit zwischen allen Ethnien. Meine Mutter ist Deutsche, doch meine Wurzeln reichen auch Tausende von Jahren bis ins tiefste Indien zurück. Ich bin eine deutsche Sinti – unser Volk lebt seit mittlerweile über 700 Jahren in Deutschland, und die Wanderschaft über zahlreiche Länder dieser Erde hat unsere Küche verschiedensten Einflüssen ausgesetzt, sie ist sehr vielfältig. Vielleicht rührt daher mein Talent der Improvisationsküche – schon damals musste man Gerichte aus dem zaubern, was einem zur Verfügung stand.
Mein Studium der Biotechnologie habe ich begonnen, weil ich mich für die Geheimnisse des Lebens und unserer Gesundheit interessiere. Ich wollte etwas Faszinierendes studieren, etwas, das Potenzial hat, die eigene Sicht auf das Leben zu verändern. Ich möchte später mit Menschen zu tun haben und nicht im Labor arbeiten. In meinem Studiengang sind übrigens – anders als in der Sterneküche – die Frauen das dominierende Geschlecht. Doch es gibt durchaus Parallelen zwischen der Küche und dem Labor: Man muss wissen, was man machen möchte, wie man es ausführt und was die Gedanken hierzu sind. Am Ende möchte man immer ein schönes Ergebnis sehen, das entweder mundet oder sich im Protokoll gut diskutieren lässt.
Ich gehe fast jeden Tag in unsere Mensa. Ich muss gestehen – es ist oftmals kein sehr gutes Essen. Aber ich bin dankbar dafür, dass es für Studenten die Möglichkeit gibt, günstig und abwechslungsreich zu Mittag essen zu können, zu einem erschwinglichen Preis. Meistens greife ich zu veganen oder vegetarischen (Bio-)Gerichten. Ich lege überhaupt viel Wert auf frische Zutaten, die frei von industriellen Zusätzen sind. Deshalb esse ich so gut wie kaum Fleisch. Mir ist es wichtig, dass Tiere, von denen unsere Lebensmittel stammen, gut behandelt und nicht massenabgefertigt werden. Fleisch, Milch, Eier und Co. kaufe ich deshalb nur in Bio-Qualität oder auf dem Wochenmarkt. Ich bin der Meinung, dass man in der heutigen kurzlebigen Zeit leider sehr schnell den Bezug zur und die Wertschätzung der Natur und der Tiere verliert, was ich sehr schade finde. Die Natur hat uns schließlich alles geschenkt, was wir zum Leben brauchen.
In meinem Leben suche ich ständig neue Herausforderungen, um mir selbst zu beweisen, dass man mit Disziplin, Stärke und Leidenschaft alles im Leben erreichen kann. Mit meiner Bewerbung bei MasterChef hatte ich mir erhofft, in ein Abenteuer einzutauchen, meine Fähigkeiten zu verbessern und mit neuen Menschen viel Spaß und Leidenschaft zu teilen. Und so ist es schließlich auch gekommen.
Die Show ist im wahrsten Sinne das Größte, was ich in meinem Leben bisher erreicht habe. Es war eine unfassbar schöne und anstrengende Zeit zugleich. Ich konnte wachsen und mich weiterentwickeln. Die Show hat meine Einstellung zum Leben verändert – sie hat mir bewiesen, dass positives Denken und Offenheit immer zum Ziel führen. Der Glauben an sich selbst und seine Fähigkeiten funktionieren wie magische Schalter: Wenn man sie umlegt, kann man jeden Niederschlag wegstecken und weitermachen. Dies ist für mein weiteres Leben eine für mich sehr wertvolle Erkenntnis.
Die Jury hat mir dazu nicht nur fachlich vieles mitgegeben, sondern auch menschlich. Ich wusste nie, dass man Kartoffeln nicht ins heiße Wasser zum Kochen geben sollte oder dass Wein seinen Geschmack verändert, je nachdem welches Gericht dazu gegessen wird, oder dass zum Knacken eines Hummers viel Feingefühl erforderlich ist. Die Jury hat mein Selbstvertrauen gestärkt und mir beigebracht, auch mal mutig zu sein.
Die Masterclass hat mir dazu Freundschaften mit wundervollen Menschen wie Louis, Susi und Petrus geschenkt, wofür ich unendlich dankbar bin! Das gesamte Team der Show hat mir beigebracht, dass man niemals den Spaß an der Sache verlieren darf und Unbefangenheit viel hilfreicher ist, als verkrampft unbedingt gewinnen zu wollen.
Mit dem Gewinn selbst ist in mir ein Riesenknoten geplatzt. Ich habe zwar immer fest an mich geglaubt, mir aber trotzdem niemals träumen lassen, dass ich den Titel als erste MasterChefin Deutschlands tragen darf. Es ist eine solch große Ehre für mich, denn der Gewinn hat mir gezeigt, dass ich mich über die gesamte Show entwickelt und verbessert habe. Unter 120 Kandidaten habe ich als einfache Hobbyköchin mit meiner Studentenküche angefangen und bin als MasterChefin, die komplexe Gerichte zaubern kann, nach Hause gegangen.
Natürlich möchte ich mit dem Kochen nicht aufhören – ich bin gespannt, was mir dazu noch einfallen wird. Das Fernsehen hat es mir auch angetan. Im Idealfall wäre ich gerne eine TV- oder Show-Köchin wie Ralf, aber ich glaube, dazu fehlen mir noch viel zu viel Erfahrung und Know-how.
Mit dem Gewinn werden sich natürlich ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Ich habe schon immer die Einstellung, jedem Lebensabschnitt mit Freude und Offenheit zu begegnen, deshalb wird sich bei mir nichts Gravierendes verändern. Ich bin gern unter anderen Menschen. Ob ich im Bereich der Biotechnologie arbeite oder ein eigenes Restaurant besitze – ich habe mir fest vorgenommen, das zu tun, was mich glücklich macht.
Witzigerweise ist Ralf Zacherl schon seit vielen Jahren eine Inspiration für mich gewesen – umso mehr war ich aufgeregt, als es hieß, er wird in der Jury sein! Jamie Olivers Shows habe ich mir auch immer sehr gern angeschaut und vieles nachgekocht. Meine größten Vorbilder sind allerdings meine Eltern, ich habe so viel von ihnen gelernt!
Ich möchte an dieser Stelle allen danken, die mir auf diesem Weg geholfen haben:
Von Herzen danke ich meinem zukünftigen Mann Alkan, der mir unglaublich viel Kraft und Sicherheit in dieser aufregenden Zeit geschenkt hat. Ohne seine Liebe wäre ich wahrscheinlich so einige Male in Ohnmacht gefallen. Ich möchte auch meiner Familie und Freunden danken, die stets mit Anrufen und Daumendrücken hinter mir standen und mir so ein Gefühl der Geborgenheit geschenkt haben. Außerdem möchte ich allen danken, die immer fest daran geglaubt haben, dass ich über mich hinauswachsen werde und stärker bin, als ich mir je selbst zugetraut habe. Nur mit eurer Liebe konnte ich all das erreichen! Danke! Das gesamte MasterChef-Team und die Sky-Produktion haben an dieser Stelle auch ein ganz großes Dankeschön für die tolle Arbeit und liebevolle Betreuung verdient! Meine Masterclassler möchte ich natürlich auch nicht vermissen: Louis, Susi und Petrus – danke, dass ihr für mich weiter so mitgefiebert habt. „Wir gucken, wie wir machen!“ ▪
Die Jury über Melody
Sybille Schönberger
»Melody hat sich von Challenge zu Challenge gesteigert und mit Liebe und Herzblut alles gegeben! Das war ihr Garant für den Sieg! Ich habe ihr sehr gern beim Kochen zugesehen, sie hat mich begeistert und immer wieder auf eine Reise mitgenommen.«
Justin Leone
»Der Schlüssel zu Melodys Sieg liegt darin, dass sie auf dem Weg zum Finale all ihre Stärken vereint hat. Sie beherzigte unseren Rat, auf den Geschmack ebenso viel Wert zu legen wie auf das Aussehen. So präsentierte sie am Ende drei köstliche, gut durchdachte Gerichte, die ihr Talent, ihr Auge fürs Detail, die Finesse, geschmackliche Balance und optische Perfektion widerspiegeln, die wir von ihr erwartet haben.«
Ralf Zacherl
»Melody hatte von Anfang an ein wahnsinnnig gutes Gefühl für Präsentation und Optik und konnte das immer weiter steigern. Die Gerichte sahen unglaublich gut aus – zum Beispiel ihr Meisterstück, die Persische Liebestorte –, der Geschmack hat aber nicht immer zum Tagessieg gereicht. Doch je mehr es darauf ankam, desto besser wurde sie. Auf der Zielgeraden, unter den letzten Kandidaten, hat sie endgültig ihre geschmackliche Wucht und Klarheit gefunden. Der Geschmack, die Optik, das Timing, das war einfach MasterChef. So ist sie die verdiente Siegerin der ersten Staffel.«
Alejandra
Lammfilet
Michael
Lachstatar
Louis
Kokos-Mango-Suppe
Susi
Indischer Hochzeitsreis
Melody
Lavendel-Lachstatar
Melody
Gefüllte Wan Tans
Melody
Lachspraline
Melody
Surf ’n’ Turf
Melody
Limonen-Hühnersuppe
Melody
Lachsterrine
Melody
Gebratener Chicorée
Melody
Apfel im Blätterteig
Melody
Kabeljau-Loin
Melody
Tataki vom Lachs
Melody
Gratinierter Thunfisch
in Mezcal-Marinade an gegrilltem Gemüse und Salat
Alejandra
ZUBEREITUNGSZEIT 45 MINUTEN / FÜR 2 PERSONEN
Marinade
4 cl Mezcal (alternativ weißer Tequila)
2 EL natives Olivenöl extra
2 Zweige Rosmarin, gehackt
4 Gewürznelken, gehackt
Salat
1 grüne Paprika
1 rote Paprika
½ große Zwiebel
2 Karotten
Vinaigrette
200 g getrocknete Hibiskusblüten
½ große Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
3 EL natives Olivenöl extra
50 ml trockener Rotwein
1 Prise Zucker
1 TL Bio-Honig
1 EL Aceto balsamico
Saft von 1 Limette (nach Geschmack)
Lamm
300 g Lammfilet (alternativ Rib-Eye-Steak)
200 g Bio-Kaffee, gemahlen
3 EL natives Olivenöl extra zum Anbraten
Zum Garnieren
1 Handvoll Romana-Salat (klein)
1 Handvoll Spinat
1 Handvoll Rucola
Salz und Pfeffer
Für die Marinade
Mezcal, Olivenöl und Rosmarin gut vermischen. Das Fleisch waschen, trocken tupfen und auf beiden Seiten mit der Marinade einreiben, mit Salz, Pfeffer und gehackten Nelken würzen und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Für den Salat
die grüne und rote Paprika und die Zwiebel in große quadratische Stücke schneiden. Die Karotten in dünne Scheiben schneiden. Eine Comal (flache mexikanische Pfanne) oder normale Bratpfanne ohne Öl stark erhitzen. Zuerst die grünen Paprikastücke hineingeben, dann jeweils etwas zeitversetzt die rote Paprika, die Zwiebel und die Karottenscheiben. Das Gemüse unter Rühren rösten, bis es eine schöne braune Farbe bekommt und einen Grillgeschmack annimmt.
Für die Vinaigrette
eine Hibiskusblüte beiseitelegen und in einem Topf den restlichen Hibiskus in wenig Wasser 5 Minuten kochen, bis ein Konzentrat entsteht. Zwiebel und Knoblauch in einer Pfanne mit 1 EL des Öls anbraten, bis die Zwiebeln glasig werden. Mit dem Rotwein ablöschen und köcheln lassen, bis die Zwiebeln die rote Farbe annehmen. Nun das Hibiskus-Konzentrat dazugeben und mit etwas Salz und Zucker abschmecken. Alles leicht köcheln lassen und die Flüssigkeit reduzieren. Zwischendurch ein wenig Honig zugeben. Am Ende 3 Teile Öl, 1 Teil Aceto balsamico und 2 Teile des Konzentrats mischen und abschmecken. Wer die Vinaigrette eher sauer mag, kann sie mit Limettensaft verfeinern, mag man es eher süß, nochmals Honig dazugeben. Zum Schluss die verbliebene Hibiskusblüte klein schneiden und untermischen.
Für das Lamm
das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen und mit Kaffeepulver auf beiden Seiten panieren. In einer Pfanne mit heißem Öl nach Belieben anbraten. Das fertige Fleisch in Scheiben schneiden.
Zum Anrichten
die Salat- und Spinatblätter waschen, trocken schleudern und auf Teller verteilen. Anschließend das Gemüse in die Mitte legen, darauf dann das Fleisch platzieren. Zum Schluss die Vinaigrette über das Gericht träufeln.
Michael
ZUBEREITUNGSZEIT MIT KÜHLUNG 60 MINUTEN / FÜR 2 PERSONEN
Lachstatar
½ Bund Schnittlauch
5 Blätter Zitronenmelisse
5 Blätter Kerbel
5 Blätter Koriander
2 Stängel Petersilie
150 g frischer Lachs (Sushi-Qualität)
½ EL Zitronenöl
Avocado-Topping
1 Avocado, entkernt
250 g Sahne
½ Bund Schnittlauch
5 Blätter Zitronenmelisse
5 Blätter Kerbel
5 Blätter Koriander
2 Stängel Petersilie
Saft von 1 Zitrone
Abrieb von ½ Bio-Zitrone
4 Blatt Gelatine
Salat
200 g Wildkräutersalat
3 EL natives Olivenöl extra
2 EL Aceto balsamico
1 TL Dijon-Senf
1 Prise Zucker
Zum Garnieren
4 Halme Schnittlauch
1 TL Lachskaviar
Salz und Pfeffer
Für das Lachstatar
die Kräuter waschen, trocken schütteln und in feine Streifen schneiden. Den Lachs waschen und trocken tupfen. Dann in möglichst feine Würfel schneiden und mit den Kräutern und dem Zitronenöl vermischen. Tatar mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Für das Avocado-Topping
das Fleisch aus der Avocado schälen und in Stücke schneiden. Mit der Sahne in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze 8–10 Minuten zugedeckt garen. Dabei gelegentlich umrühren, sodass ein dicker Brei entsteht. Die Kräuter sehr fein hacken und dazugeben. Mit Zitronensaft und Zitronenabrieb abschmecken.
Die Gelatine 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und in dem warmen Avocadopüree auflösen. Die Masse in kleine Auflaufoder Muffin-Formen füllen, sodass der Boden leicht bedeckt ist (nicht zu viel in die Formen füllen). Die Formen vorab einfetten oder mit Backpapier auslegen, das erleichtert das Herausnehmen des Toppings nach dem Auskühlen. Abkühlen lassen und 30 Minuten ins Eisfach stellen.
Für den Salat
