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Ein einfaches, wie selbstverständlich zu verstehendes, aber dennoch explosiv revolutionäres Gedankengut, hatte von dem Autor Besitz ergriffen. Das Leben, das ICH, das Gewissen und die Liebe sind in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt. Diese, dem Menschen eigenen Güter, stammten aus einer völlig fremden, anderen, jenseitigen Welt. Auf Grund ihrer jenseitigen Herkunft hatten sie mit diesseitigen Dimensionen, wie Raum und Zeit nichts zu tun. Was ohne Zeit ist, kann auch kein zeitliches Ende finden. Gewaltige Meteoriteneinschläge brachen althergebrachte Strukturen auf und leiteten eine neue Richtung religiösen Denkens ein.
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Seitenzahl: 35
Veröffentlichungsjahr: 2019
Der Autor
Dem Ehrgeiz der starken Mutter folgend, stand eines Tages der einfache, Eifeler Handwerkersohn vor dem schwindelerregenden Mount Everest eines Medizinstudiums und der fernen, fremden Welt der Akademiker.
Nach zwanzig Jahren als ärztlicher Direktor einer Klinik galt es, auch den Ruhestand mit Leben zu erfüllen.
Schreiben und Malen wurden ihm zu einer fordernden, fördernden, das Selbstwertgefühl stabilisierenden und den Alltag bereichernden Leidenschaft.
Antoine Sourbier
Meteoriten aus dem Jenseits
© 2019 Antoine Sourbier
Verlag und Druck: tredition GmbH,
Halenreihe 40-44, 22359 Hamburg
ISBN
Paperback:
978-3-7482-7554-1
e-Book:
978-3-7482-7547-3
Das Werk, einschließlich seiner Teile und der Gemälde von B. Saurbier, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronsche oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.
Gewaltige Einschläge von Meteoriten aus dem Jenseits
brechen die uralt verkrusteten,
unzeitgemäßen Strukturen
kirchlich-religiösen
Denkens und Handelns
auf.
1. Einschlag
Wenn es Gott gibt, dann doch nur einen einzigen Gott! Einen gemeinsamen Gott für alle Menschen! Alle Religionen dienen dem selben Gott!
Keine Religion, nicht die Weltreligionen und nicht die zahlreichen anderen Glaubensrichtungen wurden unmittelbar von Gott offenbart und gegründet.
Es ist umgekehrt.
Der Mensch selber hat seine Religion und deren Institution, die Kirche, geschaffen.
So, wie sich in den unterschiedlichsten Zeitepochen und Regionen dieser Welt unterschiedliche Kulturen, Sprachen, Lebensgewohnheiten, Wertvorstellungen oder hierarchische Strukturen entwickelt haben, genau so entstanden auch die verschiedenen Religionen.
In diesen nie enden wollenden Entwicklungsprozess der Religionen hat das sich ständig wandelnde politische, kulturelle und umweltbedingte Zeitgeschehen Einfluss genommen.
Der Mensch hat sich mit all seinen Fehlern und Schwächen, mit seinen guten, aber auch eigennützigen Absichten eingebracht
Jede Sprache hat für ein und den selben Begriff ihre eigene Bezeichnung. Ob Far, Baba, Padre, Pèro, Father oder Fader, gemeint ist immer das, was wir in unserer Sprache Vater nennen.
Ob Gott, ob Allah, Brahma, Shiva, Vishnu, Buddha, Xian, Jehova, Zeus, Poseidon, Jupiter, Amor, Bacchus, Mars oder Pluto, ob Odin oder Thor, Chnum, Wotan, Laotse, Shango oder Zimu, ob Chac oder Tohil, alles verschiedene Namen für den einen gemeinsamen Gott.
Die logische Schlussfolgerung kommt zu der einzigen, die Religionen betreffende Wahrheit:
Alle Religionen haben eine eigenständige Entwicklung genommen und weisen mehr oder weniger unterschiedliche Inhalte und Strukturen auf.
Aber sie dienen immer dem einen, dem selben gemeinsamen Gott.
Es ist höchste Zeit, High Noon, zu der Einsicht zu gelangen, dass die Anhänger anderer Religionen keine Heiden, Giaur, Ungläubige oder Unmenschen sind, die man hassen und verachten, die man, wenn es sein muss, auch mit Gewalt bekehren oder ausrotten sollte.
Die hässlichste Blüte dieses Wahnwitzes ist die Überzeugung, dass die Ermordung eines sogenannten Ungläubigen bei Gott Gefallen finden werde.
Ihr Könige oder Kaiser, Volksvertreter oder Ministerpräsidenten, ihr Monarchen oder Autokraten vor allem ihr Religionsführer, ihr Kirchenoberhäupter, ihr sogenannten Vertreter Gottes auf Erden, reicht euch die Hände, umarmt euch und gebt euch den längst überfälligen Bruderkuss.
Wenn ihr diese heiligste Pflicht versäumt, beladet ihr euer ewiges Gewissen mit erdrückender Schuld.
Grundsätzlich sind die in langer Tradition gewachsenen Religionen und Kirchen für die Gläubigen von Bedeutung.
Diese Institutionen haben kollektive Wertvorstellungen und Verhaltensnormen geschaffen und erwiesen sich vor allem mit ihren Klöstern als bedeutende Motoren für den kulturellen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und politischen Fortschritt.
Der Glaube an Gott befriedigt ein dem Menschen ureigenes Bedürfnis. Der Glaube an Gott gehört zum Menschen, wie die Luft zum Atmen.
Regime, die den Glauben und die Kirchen verboten und verbannten, erwiesen sich stets von kurzer Lebensdauer.
Bewahrt und pflegt dieses heilige Eigentum eurer Menschen mit besten moralischen und ethischen Absichten.
Aber klärt mit all eurer Kraft die Gläubigen darüber auf, dass es nur einen Gott für alle Menschen gibt, dass alle Menschen Kinder ein und desselben, gemeinsamen Vaters sind.
Ihr Befugten, ihr allein tragt die Verantwortung dafür, dass aus religiösem Hass brüderliche Freundschaft und Liebe wird. Die gesamte Menschheit muss erkennen, dass der bisher oft anzutreffender religiöse Apartheidswahn der Vergangenheit angehört.
Nie wieder darf es so sein wie bisher.
Nie wieder darf eine Religion für sich die Überheblichkeit in Anspruch nehmen, die allein wahre zu sein. Nie wieder sollte eine Religion behaupten, nur ihr Gott oder ihre Götter seien die einzigen und einzig wahren.
