Methoden- und Präsentationstraining - Markus W. Behne und Georg Schwedt - E-Book

Methoden- und Präsentationstraining E-Book

Markus W. Behne und Georg Schwedt

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Beschreibung

Wissenschaftlich basiert - aber praxisorientiert: So machen Methoden- und Präsentationstrainings Sinn. Die klare Gliederung, die pragmatische Herangehensweise und die vielen Tipps machen Ihre nächste Präsentation abwechslungs- und erfolgreich!

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Seitenzahl: 53

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Markus W. Behne und Georg Schwedt

Methoden- und Präsentationstraining

Ein Angebot des CIVIC-Instituts für internationale Bildung

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Vorab der Autoren

Gliederung

A Präsentationstraining

B Methodentraining

C. Literaturtipps

Impressum neobooks

Vorab der Autoren

Die modernen Informations- und Kommunikationstechniken machen es immer leichter, Wissen zu sammeln und für spezifische Zwecke neu zu strukturieren. Das Internet ist voll von Suchmaschinen, die Informationen direkt auf den heimischen Schreibtisch bringen. Je nach Fragestellung sind so schnell neue Erkenntnisse kombiniert und an potentielle Projektpartner weitergereicht. Die alte Fragen: Wo finde ich Wissen? scheint also leicht zu beantworten.

Die Frage, wie schaffe ich mein Wissen zu meinem Gegenüber, ist dagegen nicht so schnell gelöst. Wissensvermittlung ist eine der wichtigsten Aufgaben in unserer hochvernetzten Welt. Hierzu muss das eigene Wissen so aufbereitet werden, dass es auch präsentiert kann. Wenn ein Seminar oder ein längerer Vortrag aber nur in der – vielleicht sogar gut gemachten - Präsentation von Inhalten besteht, werden die potentiellen Nutzerinnen und Nutzer schnell abschalten. Neben der Aufbereitung des Wissens für Präsentationszwecke, muss also ein Vortrag und ein Seminar seine Teilnehmenden auch aktivieren, die Vermittlung des Wissens auf möglichst vielen Kanälen organisieren und letztlich sicherstellen, dass das präsentierte Wissen auch angekommen ist.

Um Methoden und Präsentationstechniken überzeugend einsetzen zu können, bedarf es in der Regel einiger Praxis. Diese Praxis kann man trainieren. Die Übungen für dieses Training möglichst anwenderfreundlich anzubieten, ist der Sinn dieser Handreichung.

Für das Training selbst, laden wir Sie und Ihre Organisation gerne ein, mit uns eine Trainingsseminarfolge zu planen. Wir stehen Ihnen hierzu unter: www.civic-institute.eu zur Verfügung.

Die Hinweise und Tipps sind aus langjähriger Praxis zusammen getragen. Ob und wie die einzelnen Methoden benutzt werden, liegt in der Hand der Referenten und Referentinnen. Jede und jeder entwickelt mit der Zeit eine eigene Praxis und wird manche Hinweise als sinnvoll weiterhin benutzen, manches aber auch anders machen. Wir wünschen Ihnen hierbei viel Erfolg.

Wir haben sorgfältig darauf geachtet, nur solche Methoden und Tipps zur Anwendung von Präsentationstechniken hier vorzustellen, deren Autoren wir oder andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des CIVIC – Instituts für internationale Bildung sind.

Falls Sie als Autor oder Autorin von Methoden- und Präsentationstechniken begründet annehmen, dass Sie Rechteinhaber/ Rechteinhaberin sind, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

Gliederung

A Präsentationstraining

1. Computergestützte Präsentation        (Powerpoint u.a.)

1.1 Grundsätzliches

1.2 Techniken

1.3 Gestaltungshinweise

1.3.1 Zur Gliederung einer Powerpoint-Präsentation

1.3.2 Überschriften

1.3.3 Zentrale Aussagen

1.3.4 Ein- und Ausblenden und anderes

1.4 Vor- und Nachteile

2. Folienpräsentation

2.1 Grundsätzliches

2.2 Umfangreiche Folienpräsentationen

2.3 Techniken

2.3.1 Fertigfolien

2.3.2 Live-Folien und Gruppenarbeit

2.3.3 Schicht- und Enthüllungstechnik

2.4 Vor- und Nachteile

3. Flipchart

3.1 Grundsätzliches

3.2 Einsatzmöglichkeiten und Tipps für die          richtige Handhabung

3.3 Vor- und Nachteile

4. Tafel und Whiteboard

4.1 Grundsätzliches

4.2 Einsatzmöglichkeiten und Tipps für die          richtige Handhabung

4.3 Vor- und Nachteile

5. Metaplan

5.1 Grundsätzliches

5.2 Einsatzmöglichkeiten und Tipps für die          richtige Handhabung

5.3 Vor- und Nachteile

B Methodentraining

1. Grundsätze zur Methodenwahl

1.1 Lernen mit Hand und Fuß

1.2 Visualisieren, Beispiele und Metaphern

1.3 Lebensweltliche und lebenspraktische           Bezüge

1.4 Methoden und Perspektivenwechsel

2. Einstiegsmethoden

2.1 Kennenlernen

2.1.1 Kartenabfrage/ Metaplantechnik

2.1.2 Geburtstagswünsche

2.1.3 Gesprächsticket

2.1.4 Partnerinterview

2.1.5 Vorstellung von Dingen

2.1.6 Theseninterview

2.1.7 Beginn-Feedback

2.1.8 Kartenständer

2.2 Warming Ups

2.2.1 „Weiße Socken“

2.2.3 Die schnellen Buchstaben

2.2.3 Vier Ecken-Spiel

3. Aktivierende und interaktive         Kurzmethoden

3.1 Lernstopp

3.2 Quiz

3.3 Radio Hanoi

3.4 Visualisierte Rätselaufgabe

3.5 Süßes und „Doping“

3.6 Macht des Geistes

3.7 Das Haar in der Suppe

4. Methoden zur Sicherung von         Vortragsinhalten

4.1 Partner-Begriffe

4.2 Gruppen finden

4.3 Odd one out

4.4 Rollenspiele

4.5 Stellung beziehen

4.6 Kopiere!

4.7 Matrix

5. Auswertungsmethoden

5.1 Blitzlicht

5.2 Erntewagen

5.3 Zielscheibe

5.4 Koordinatenkreuz

5.5 „1 bis 10“

5.6 Luftpost

A Präsentationstraining

1. Computergestützte Präsentation (Powerpoint u.a.)

1.1 Grundsätzliches

Powerpoint von Windows, Apple Keynote, Applix Graphics von Linux oder Impress von OpenOffice.org sind computergestützte Präsentationsprogramme. Powerpoint ist die am weitesten verbreitete Präsentationstechnik überhaupt und steht daher im Zentrum dieses Kapitels. Die Aussagen gelten aber auch für die anderen Programme.

Mit Hilfe eines als Beamer bezeichneten Videoprojektors werden einzelne als Slides oder Folien bezeichnete Seiten auf eine Projektionsfläche geworfen und unter Umständen so stark vergrößert, dass auch ein großes Publikum erreicht werden kann. Computergestützte Präsentationen haben daher viel mit einer Folienpräsentation auf dem Overheadprojektor gemeinsam. Powerpoint-Präsentationen sind leicht zur transportieren, oft kreativ gemacht, anregend für die Zuschauer und blitzschnell zu aktualisieren.

Trotzdem - oder gerade deshalb - sollten einige Regeln und Fallstricke bedacht werden.

1.2 Techniken

Powerpoint-Präsentationen sind echte High-Tech und deshalb störanfällig und mitunter durch ihre Geräuschentwicklung selbst störend. Die benötigten Geräte (Beamer und Laptop) sollten daher erst nach der Einleitung und Vorstellung, also nach der Eröffnung des Seminars, eingeschaltet werden.

Des Weiteren kann die technische Störanfälligkeit minimiert werden, indem:

erst der Beamer und dann der angeschlossene Laptop oder PC eingeschaltet werden,

die Funktionstüchtigkeit und Kabelverbindungen vorab kontrolliert werden,

frühzeitig mit dem technischen Personal gesprochen wurde,

die Präsentation auf einem USB-Stick gespeichert ist und über andere PCs gezeigt werden kann.

Powerpoint verleitet durch seine Vorteile leicht dazu, zu viel an einem Stück zu „präsentieren“ und andere Präsentationstechniken zu vernachlässigen. Powerpoint wirkt deshalb oft seminardominant und langweilt die zur Untätigkeit verurteilten Zuschauer. Dagegen hilft:

die zeitliche Begrenzung einzelner Powerpoint-Präsentationen und Präsentationsabschnitte auf 20 Minuten und kurzzeitig Overhead, Flipchart, Tafel oder Whiteboard und Metaplan/ Pinnwand einzusetzen,

zwischendurch nachfragend die Teilnehmenden zum Mitdenken aufzufordern,

kurze Pausen sichtbar zu machen: zum Beispiel durch Abblenden der Präsentation (im Präsentationsmodus Punkt-Taste oder B für eine schwarze Projektionsfläche und Komma-Taste oder W für eine weiße Projektionsfläche, falls es sonst im Seminarraum dunkel wird),

nicht abzulesen, sondern dem lesenden Seminarteilnehmenden genügend stille Zeit zu geben,

das Lesbare nur zu kommentieren oder mit Beispielen, Metaphern und Anekdoten zu unterstreichen.

Die technischen Spielereien eines PCs sind natürlich mit etwas Übung leicht in einer Powerpoint-Präsentation einzusetzen. Der gezielte Einsatz der technischen Möglichkeiten ist ein großer Vorteil von aktivierenden Präsentationen. Vieles macht Sinn! Zuviel ist aber Unsinn. Grundsätzlich gilt:

nur eine Schrifttype pro Präsentation, nur wenige Schriftfarben und Schriftgrade (Größe der Buchstaben), die gezielt und über die gesamte Präsentation einheitlich eingesetzt werden,

keine Laserpointer!, der zitterige kleine Punkt verwirrt eher, als das er betont,

herein und hinausfliegen wird oft als solches wahrgenommen, nicht aber was da fliegt.

1.3 Gestaltungshinweise

1.3.1 Zur Gliederungen einer Powerpoint-Präsentation