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Bauanleitungen für Strandsegler Mini Yacht 5.6. Es werden zwei Varianten für den Selbstbau der Mini Yacht 5.6 beschrieben. Materiallisten werden aufgelistet und einzelne Arbeitsschritte erklärt. Die geometrischen Einflüsse der Rahmen werden aufgezeigt, um den Einfluss auf die Fahreigenschaften der Mini Yacht zu verdeutlichen. Hilfestellung wird bei der Wahl der Segel und der weiteren benötigten Ausstattung des Segelwagens gegeben.
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Seitenzahl: 29
Veröffentlichungsjahr: 2020
Die Veranlassung diese Baubeschreibungen zu erstellen, waren häufig gestellte Fragen zu meinen selbstgebauten Segelwagen.
Diese Fragen bezogen sich auf die Materialien, die Konstruktionen, die Kosten, den Zeitaufwand usw.
In der Hoffnung, dass diese Baubeschreibungen gut verständlich sind und somit für den Ein oder Anderen zu einem erfolgreichen und zufriedenstellenden selbstgebauten Segelwagen führt, wünsche ich viel Erfolg.
Rolf Urbansky
Strandsegler
Mini Yacht 5.6
Bauanleitungen
© 2020 Rolf Urbansky
Verlag & Druck: tredition GmbH, Hamburg
Halenreie 40-44 / 22359 Hamburg
ISBN 978-3-347-12559-9 (Paperback)
ISBN 978-3-347-12560-5 (Hardcover)
ISBN 978-3-347-12561-2 (e-Book)
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Y-Rahmen aus Rundrohr
Achsen mit Radbefestigung
Radbefestigung
Radbefestigung mit Achsbolzen
Einstellung der Spur am Strand
Vorderrad und Lenkung
Lenkung
Fußsteuerung
Sitz
Sitzschutz
Mast und Segel
Rahmen aus Vierkantrohr
Steuerkopf und Lagerung
Koker und Fußsteuerkonsole
Fußpedale
Steuerstange
Gabel
Vorderrad und Gabel
Gefedertes Vorderrad
Bremse
Sitz
Einzelteile Sitzbügel
Bügel mit Polsterung
Masttop
Baum
Segel
Schotführung
Segelwagen komplett mit 4 qm
Segelwagen komplett mit 5 qm
Schlusswort
Vorwort
Dieses Buch gibt eine Beschreibung wie eine Mini Yacht 5.6 selber gebaut werden kann.
Aufbauend auf den Erfahrungen aus dem Bau von Strandseglern der Klasse 5, wurden zwei Mini Yachten entworfen und gebaut.
Diesen beiden Strandseglern liegen zwei Ansätze zu Grunde. Zum Einen sollten die Erfahrungen aus der Klasse 5 übernommen werden, zum Anderen sollte ein möglichst flexibler und zerlegbarer Rahmen entstehen. Der Bau des Rahmens aus Quadratrohr erwies sich als einfacher, da auf kompliziert zu schleifende Rundungen verzichtet werden kann. Die einzige Rundung, die noch erforderlich ist, ist die Rundung für den Steuerkopf im Quadratrohr.
Gegenüber einem Klasse 5 Segler ist die Mini Yacht etwas schmaler und kürzer. Da üblicherweise das gleiche Segel gefahren wird, es sei denn man fährt ein 8 Quadratmeter oder ein kleineres Segel, gelten die gleichen Verhältnisse.
Die Mini Yacht 5.6 wird in jedem Fall bei mehr Wind nicht so stabil segeln. Das Segel sollte auf dem Wagen so positioniert sein, dass der Lateralplan ausgeglichen ist. Das bedeutet, dass der Segler nicht zu stark über das Vorderrad oder die Hinterachse zur Seite gedrückt werden sollte. Dies kann über die Position des Mastkokers beeinflusst werden. Auch die Mastneigung wirkt sich hierauf aus. Natürlich hat auch die Sitzposition des Piloten einen erheblichen Einfluss. Der erste Rahmen, der gebaut wurde und beschrieben wird, hat die gleichen Konstruktionsmerkmale wie die Rahmen der gebauten Klasse 5 Strandsegler.
Alternativ dazu wurde eine zweite Lösung entwickelt, die eine höhere Flexibilität ermöglicht. Diese Lösung hat den Vorteil, dass der Rahmen des Segelwagens zerlegbar ist. Dies ermöglicht den Austausch einzelner Baugruppen und eine bessere Anpassung an den Piloten. Es ermöglicht auch eine Optimierung der Segeleigenschaften. Abweichend von dem komplett verschweißten Rohrrahmen aus rundem Rohr, wird hier rundes Rohr für Achsen und Koker und quadratisches Rohr für das Hauptrohr und die verschiebbaren Teile gewählt, wie Kokerkonsole und Fußsteuerung .
Y-Rahmen aus Rundrohr
Das Herzstück des Strandseglers ist der Rahmen. Man kann diesen aus Stahl bauen und später verzinken. Ich bevorzuge Edelstahlrohre und zwar VA 1.4571 oder 1.4541 .
Ausgehend von 50 mm Achsendurchmesser und 50 mm Mastdurchmesser aus Aluminium F50 bieten sich handelsübliche Rohrdurchmesser von 57x2,9 mm oder 60,3x2,9 mm an. Soll später ein Carbonmast gefahren werden, muss das Rohr für den Koker eine lichte Weite von 54,5 haben.
Bei einem Rohrdurchmesser von 57x2,9 mm passen die 50 mm Rohre direkt in den Rahmen.
