Mit dem Herzen eines anderen leben - Elisabeth Wellendorf - E-Book

Mit dem Herzen eines anderen leben E-Book

Elisabeth Wellendorf

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Beschreibung

Was bedeutet es für einen Menschen, mit dem Organ eines Verstorbenen zu leben? Welche Rolle spielt der Spender in der Phantasie des Empfängers? Was geschieht mit dem Selbstbild, wenn das eigene unvertraute Innere – ständig dem „Röntgenblick“ der Medizin ausgesetzt – nur noch durch Zahlen und Kurven definiert wird? Dieses Buch beschreibt die seelischen Folgen der Transplantationsmedizin für die Betroffenen und ihre Familien.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 208

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Elisabeth Wellendorf

Mit dem Herzen eines anderen leben

Aus der Arbeit mit Transplantationspatienten:
E-Book:
1. Auflage Dezember 2014
Info3-Verlag, Frankfurt am Main
Umschlag: Frank Schubert, Frankfurt am Main, www.knarfswerk.de
Gestaltung und Satz: Kulturfarm, Rinteln, www.kulturfarm.de
ISBN 978-3-924391-87-4
Print-Ausgabe:
Erstauflage: Kreuz Verlag, Zürich 1993
3. überarbeitete Auflage Oktober 2014
Info3-Verlag, Frankfurt am Main
Umschlag: Frank Schubert, Frankfurt am Main,
unter Verwendung einer Patientenzeichnung
Typographie und Satz: Kulturfarm, Rinteln
Druck und Bindung: CPI – Clausen & Bosse, Leck
ISBN 978-3-95779-018-7
Inhaltsverzeichnis
Mit dem Herzen eines anderen leben
Einleitung
Die Transplantationsmedizin hat meine Arbeit verändert
Die Transplantationsmedizin stellt Patienten und Behandler vor völlig neue Fragen
Auf Tod und Leben:
Was ist Transplantationsmedizin und was kann sie leisten?
Anfänge der Transplantationsmedizin
Die Folgen zu großer Versprechungen
Es ist soweit: Vom Pieper bis zum Operationssaal
Die erweiterte Zustimmungslösung und ihre Folgen
Schwerwiegende Entscheidungen
Auf der Pflegestation für Hirntote
Hirntoddefinition und Transplantationsgesetz
Mit dem Herzen eines anderen leben
Die seelische Wirklichkeit transplantierter Patienten
Im Mittelpunkt der Mensch
Vom Mut zur Subjektivität
Was kann man einem Menschen antun, ohne ihn zu zerstören?
Was ist Mukoviszidose?
Zusammenprall zweier Wertesysteme
Wir gehören zu einem Gefüge, dessen widersprüchliche Tendenzen den Einzelnen oft zu zerreißen drohen
Um einen Menschen zu verstehen, braucht man mehr als sechs Sinne
Es gibt viele Ebenen der Beziehung, die alle wichtig sind
Die Bedeutung einer freien Entscheidungsfindung
Was bedeutet Heilen?
Das Ritual des »Mountain Chant« und das Ritual der Transplantation
Alexander
Susan
Die Bedeutung der Bilder in der Arbeit mit Transplantationspatienten
Bilder als Hoffnungsträger und positive Zukunftsvision
Bilder als Ausdruck und Bearbeitung von traumatischen Erfahrungen
Bilder können Ausdruck von Identität sein
Prospektive Bilder
Synchrones Bilderleben
». . – geh’mit der Kunst in deine allereigenste Enge und setze dich frei.« (20)
Die bildnerische Arbeit mit der Familie
Sterbebegleitung oder Therapie der Hoffnung
Probleme und Chancen psychotherapeutischer Arbeit mit Transplantationspatienten
Die Transplantationsmedizin hat das Sterben verändert
Plötzlich ein gesundes Kind?
Umfeld Familie in der Therapie transplantationswilliger Patienten
Schlussbetrachtungen
Der Mensch darf nicht zum Apparat werden
Anmerkungen
Quellennachweis
Elisabeth Wellendorf bei Info3

Einleitung

Im Mai 2012 wurde vom Deutschen Bundestag mit großer Mehrheit das neue Organspendegesetz verabschiedet. Ziel ist es, die Anzahl der Spender deutlich zu erhöhen. Demzufolge werden alle Deutschen ab 16 Jahren in regelmäßigen Abständen von ihren Krankenkassen mit einem beiliegendem Spenderausweis über Einzelheiten der Organspende informiert, verbunden mit der Frage, ob sie im Falle eines Hirntods zu einer Organspende bereit wären. »Entscheidungslösung« heißt die neue Regelung. Niemand ist allerdings gezwungen, eine Antwort darauf zu geben. Wenn man nichts tut, liegt die Entscheidung im Ernstfall bei den Angehörigen. Seit dem Skandal um Manipulationen bei Organtransplantationen in Universitätskliniken, als Blutwerte gefälscht wurden, um einzelnen Patienten eher zu Organen zu verhelfen, ist die Skepsis gegenüber diesem Thema bei vielen Deutschen groß. Das neue Gesetz soll nun mehr Vertrauen schaffen, indem aufgeklärt wird über die Organentnahme bei Hirntod, die Entlastung der Angehörigen, wenn ein Spenderausweis des Verunglückten vorliegt, über die Konsequenzen eines »Ja«, aber auch die Möglichkeit einer Rücknahme der Zustimmung.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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