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Was bedeutet es für einen Menschen, mit dem Organ eines Verstorbenen zu leben? Welche Rolle spielt der Spender in der Phantasie des Empfängers? Was geschieht mit dem Selbstbild, wenn das eigene unvertraute Innere – ständig dem „Röntgenblick“ der Medizin ausgesetzt – nur noch durch Zahlen und Kurven definiert wird? Dieses Buch beschreibt die seelischen Folgen der Transplantationsmedizin für die Betroffenen und ihre Familien.
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Seitenzahl: 208
Veröffentlichungsjahr: 2014
Elisabeth Wellendorf
Im Mai 2012 wurde vom Deutschen Bundestag mit großer Mehrheit das neue Organspendegesetz verabschiedet. Ziel ist es, die Anzahl der Spender deutlich zu erhöhen. Demzufolge werden alle Deutschen ab 16 Jahren in regelmäßigen Abständen von ihren Krankenkassen mit einem beiliegendem Spenderausweis über Einzelheiten der Organspende informiert, verbunden mit der Frage, ob sie im Falle eines Hirntods zu einer Organspende bereit wären. »Entscheidungslösung« heißt die neue Regelung. Niemand ist allerdings gezwungen, eine Antwort darauf zu geben. Wenn man nichts tut, liegt die Entscheidung im Ernstfall bei den Angehörigen. Seit dem Skandal um Manipulationen bei Organtransplantationen in Universitätskliniken, als Blutwerte gefälscht wurden, um einzelnen Patienten eher zu Organen zu verhelfen, ist die Skepsis gegenüber diesem Thema bei vielen Deutschen groß. Das neue Gesetz soll nun mehr Vertrauen schaffen, indem aufgeklärt wird über die Organentnahme bei Hirntod, die Entlastung der Angehörigen, wenn ein Spenderausweis des Verunglückten vorliegt, über die Konsequenzen eines »Ja«, aber auch die Möglichkeit einer Rücknahme der Zustimmung.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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