Mit Liebe und Verrat - Frank Reinert - E-Book

Mit Liebe und Verrat E-Book

Frank Reinert

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Beschreibung

In meinem Buch geht es um meine authentische Schildung wie ich in eine Zwangsehefalle kam. Es geht um eine vietnamesische Frau, die ich nach meiner Trennung kennenlernte, deren Mann gestorben war. Nach dem Tod ihres Mannes musste die Mutter ihre beiden Kinder der Oma übergeben, damit sie im Ausland arbeiten konnte um Geld zu verdienen. Während dieser Zeit hatte die Familie ein Haus für sie und ihre Kindern gebaut. Nach einem zweijährigen Arbeitsvertrag kam sie wieder zurück in ihr Dorf. Leider war das ersparte Geld bald wieder aufgebraucht, weil der größte Teil für das Haus verwendet wurde. Ihre Brüder und ihre Schwester, die zusammen mit der Tante in Deutschland lebten hatten einen neuen Weg gefunden, um wieder an Geld zu kommen. Einen vietnamesischen Mann in ihrem Alter für eine erneute Heirat zu finden war nicht möglich und sie hatte den Rat der Familie befolgt und machte sich auf den Weg von Vietnam nach Tschechien. Für die Kosten des Fluges und die Bestechungsgelder für Beamte und Polizei musste sie einen Betrag von 20.000 EUR bezahlen. Geld das sie aber nicht hatte! Sie verpfändete dafür ihr Haus in Vietnam, dass allein schon vom Grundstückspreis ein Mehrfaches an Wert hatte. Sie wussten auch, dass sie in Tschechien nicht das Geld verdienen würde, dass sie benötigte, um die Schulden abzuzahlen.

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Seitenzahl: 197

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Frank Reinert

Mit Liebe und Verrat

Copyright

Das Buch darf ohne Genehmigung des Autors weder im Ganzen noch in Teilen kopiert, vervielfältigt, auf Datenträger gebracht oder zu sonstigen Zwecken genutzt werden. Alle Rechte befinden sich beim Autor.

Impressum

Widmung

Inhaltsverzeichnis             Seite

Vorwort........................................................................................3

Wie alles begann..........................................................................5

Ich heiratete eine Rabenmutter...................................................8

Vom Regen in die Traufe.............................................................18

Meine Tochter sucht eine neue  Mama......................................22

Das Treffen mit Thu und Thi........................................................25

Erste Bedenken kommen auf......................................................33

Rückblicke auf die  Rabenmutter................................................44

Schikanen durch Behörden.........................................................52

Die Entführung meiner Tochter..................................................55

Das Gesindel zeigt sein wahres Gesicht......................................58

Ich nehme Thi mit zu uns............................................................61

Erste Differenzen mit Thi.............................................................65

Immer neue Lügen......................................................................72

Verständnisprobleme eskalieren. ...............................................80

Thi täuscht mich weiter...............................................................93

Ausländerbehörde und Papiere..................................................99

Es kommt immer mehr ans Licht...............................................112

Thi muss das Land verlassen.....................................................120

Weihnachten mit meiner Tochter.............................................133

Thi lockt mich über die Webcam...............................................139

Ich fliege  zu Thi nach Vietnam..................................................144

Inhaltsverzeichnis             Seite

Ankunft in Vietnam...................................................................151

Ich komme mir doch fremd vor................................................156

Meine Jacke mit dem Geld ist weg............................................162

Vorwort

In meinem Buch geht es um die authentische Schildung wie ich in eine Zwangsehefalle kam. Es geht um eine vietnamesische Frau, die ich nach meiner Scheidungung von einer türkischen Frau kennenlernte, deren Mann gestorben war. Nach dem Tod ihres Mannes musste die Mutter ihre beiden Kinder ihrer Oma über-geben, damit sie im Ausland arbeiten konnte um Geld zu verdienen. Während dieser Zeit hatte die Familie ein Haus für sie und ihre Kindern gebaut. Nach einem zweijährigen Arbeitsver-trag kam sie wieder zurück in ihr Dorf. Leider war das ersparte Geld bald wieder aufgebraucht, weil der größte Teil für das Haus verwendet wurde. Ihre Brüder und ihre Schwester, die zusam-men mit ihrer Tante in Deutschland lebten, fanden einen neuen Weg um an Geld zu kommen. Einen vietnamesischen Mann in ihrem Alter, als geschiedene Frau zu finden war nicht möglich und so hatte sie den Rat der Familie befolgt und machte sich auf den Weg von Vietnam in die Tschechei.  Für den Flug und die Bestechungsgelder für Beamte und Polizei musste sie einen Be-trag von 20.000 EUR bezahlen, Geld das sie aber nicht hatte. Sie verpfändete dafür ihr Haus in Vietnam, dass allein schon vom Grundstückspreis ein mehrfaches an Wert hatte. Sie  wusste auch, dass sie in Tschechien nicht das Geld verdienen würde das sie benötigte, um die Schulden abzahlen zu können.  Es reichte für das Schulgeld ihrer Tochter Mia und andere Kleinigkeiten. Dadurch war sie gezwungen immer wieder den Weg zu ihrer Tante nach Berlin zu gehen und als Babysitterin zu arbeiten, wobei sie sehr oft in Kontrollen kam und wegen illegaler Einreise bestraft wurde. Eine Ausweisung war jedoch nicht möglich, weil viele oder fast alle Vietnamesen ihre Ausweise bei Bekannten und Verwandten lassen und somit immer sagen, dass sie keine Papiere hätten. Aber damit hatte man sie in der Hand und konnte sie unter Druck setzen alles  zu tun was nicht sie, sondern die Familie wollte. Nach einigen Monaten hatte man dann auch beschlossen für sie einen Mann zu suchen, der eine feste Arbeit und einen festen Wohnsitz hatte, sowie  in einer sauberen Woh-nung lebte. Nichtsahnend, dass diese Frau so etwas wollte, schon überhaupt nicht einen Mann mit Kind, ließ ich mich auf eine Beziehung zu ihr ein, wobei ich alle Probleme lediglich als Missverständnisse deutete, aber mit der Zeit immer mehr daran zweifelte. Es kam in mir das Gefühl auf, dass alles was sie tat ihre volle Absicht war mich dazu zu bringen, dass ich das Interesse an ihr verlieren würde, denn sie konnte mir nicht die Wahrheit sagen, dass sie von ihrer gesamten Familie erpresst, genötigt und gezwungen wurde mich zu heiraten.

Wie alles begann

Ich kann mich noch ganz genau an alles erinnern, so als wäre es erst gestern gewesen.  Es fing schon Monate vor meiner lang ersehnten Scheidung an, die dann endlich am 17. Oktober 2008, um 10 Uhr 30 Uhr vormittags ausgesprochen wurde.  Mein Gott war ich glücklich. Man hätte den Stein der von meinem Herzen auf den Boden gefallen wäre, hören können, wenn es ihn gäbe. Schon lange davor wurde mir, auch mit Recht, die vorläufige und notwendige gerichtliche Übertragung das Aufenthaltsbestimm-ungsrechtes und das Sorgerecht für meine Tochter Lara ausge-sprochen. Es gab schon in der Vergangenheit sehr viele Gründe, die diese Entscheidung eindeutig rechtfertigten, wie zum Bei-spiel, dass ich die tägliche Pflege und das Baden vornahm, während ihre Mutter die Versorgung unserer gemeinsamen Tochter verweigerte. Klar, man könnte jetzt sagen das ist ja auch dein Kind, aber was ist mit der Mutter? Ihr war das alles egal, sie wollte es nicht einmal versuchen.  Es war auch so, dass sie be-wusst die regelmäßigen Zeiten für die Mahlzeiten  nicht einhielt. Sie hatte eben kein Gewissen! Dann kam etwas das niemand, weder Vater noch Mutter seelisch ertragen könnte. Es war das unvergessliche, die Entführung der gemeinsamen Tochter in der 3. Juniwoche 2008, durch ihre Mutter in die Türkei. Erschreckend war, dass sich alle aus der Familie daran beteiligten, um der Mutter die notwendige Unterstützung dafür zu geben. Eine für mich erschreckende Tatsache war auch, dass ich erst viel später, mehr oder weniger rein zufällig erfahren hatte, dass unsere gemeinsame Tochter schon an einen türkischen Jungen verspro-chen war. Ich erinnere mich noch, dass die Mutter immer wieder darauf drängte und unbedingt wissen wollte was es werden würde, ob ein Junge oder ein Mädchen. Das fing schon sehr früh an, sie war gerade einmal im dritten Monat schwanger. Ich wunderte mich immer wieder darüber, dass ich von der Mutter auf meine Frage danach stets hörte: „Wieso willst du das unbe-dingt wissen?“, aber darauf nie eine richtige Antwort bekam.  Ich sagte stets zu ihr: „Es ist doch egal was es wird, mache dir darüber keine Gedanken, Junge oder Mädchen, die Hauptsache es ist gesund!“ Es war für mich völlig unverständlich und ich fragte mich oft selbst, was wird das wohl für eine Mutter wer-den? Ja, ich hatte damals schon Zweifel, während der gesamten Schwangerschaft. Als sie im vierten Monat dann doch endlich die Bescheinigung hatte, dass es ein Mädchen wäre, buchte ihre Oma im Juli einen Flug in die Türkei, für drei Monate und für die gesamte Familie. Das konnte ich mir erst überhaupt nicht erklären. Erst, als es für mich sicher war und der eventuelle Grund  erkennbar wurde: es war das Versprechen die Tochter vielleicht an diese Familie abzugeben. Es war eine Familie, da auch die Mutter meiner Frau, die hier aufgewachsen war und die schon lange in Deutschland lebten und seit Jahren die deutsche Staatsbürgerschaft besaßen. Meine Frau, die Mutter meiner Tochter, war bereits die dritte Generation dieser Familie. Sie zeigten sich nach außen hin frei, als ob sie keine Türken wären, benahmen sich so wie Deutsche. Aber wehe, sie waren in den eigenen vier Wänden wie man so schön sagt, oder sie waren schon mit einem Fuß auf ihrem Grundstück, im selben Augen-blick wurde die deutsche Grenze verlassen: sie waren mental und juristisch in der Türkei. Zum Beispiel wurde über Beschnei-dung gesprochen, und die ist ebenso ein Muss bei der Heirat unter Türken, da wurde an den Deutschen kein gutes Haar gelas-sen. Auch ich musste nicht nur der Mutter meiner Frau einen Beweis bringen, dass ich beschnitten war (sonst wäre eine Heirat nicht möglich gewesen) sondern auch der Uroma. Irgendwie doch beschämend, aber danach stand einer Hochzeit nichts im Wege. Ab diesen Zeitpunkt wurde ich täglich daran erinnert, wie dumm wir Deutschen sind, denn man sagte mir auch, wie man immer mehr von den Behörden bekommen kann als die Deut-schen selbst. Die Großeltern erzählten mir oft, dass ich jetzt auch so denken und handeln müsste wie Türken, sonst gehörte ich nicht zu ihrer Familie. Wie oft stellte ich mir die Frage warum meine Frau mich geheiratet hatte, wenn sie genau so dachte wie ihre Familie? Ich stellte mir aber auch die Frage, warum ich sie geheirat hatte? Ich war einfach unwissend!

Ich heiratete eine Rabenmutter

Vom Regen in die Traufe