Mops - Inge Weßling - E-Book

Mops E-Book

Inge Weßling

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Beschreibung

Breiter Rücken, kurze Beine, Ringelschwanz und Knautschgesicht: Der Mops. Wahre Schönheiten erkennt man oft erst auf den zweiten Blick, denn es ist sein ausgeglichenes Wesen, seine fröhliche Art und seine Anhänglichkeit, die den Mops zum liebenswerten Partner macht. Keine Wohnung ist ihm zu klein und keine Familie zu groß; er jagt nicht, rauft nicht und ist so faul bzw. sportlich wie sein Besitzer. Die Expertin Inge Weßling beschreibt, wie man Möpse hält, erzieht und beschäftigt. Viele Extras über Verhalten, Entwicklung und Pflege sorgen für einen mopsfidelen Hund.

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 149

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Zum Geleit

Zum Geleit

Wir leben in einer Wissensgesellschaft, sind von Experten umgeben, im Fernsehen, in den Internetforen und auf der Hundewiese. Glücklich wer auf eine Expertin trifft wie Inge Weßling. Niemand hat ein solch fundiertes Wissen über den Mopshund. Inge Weßling hat ihre Erkenntnisse nicht aus Büchern gegraben, sondern sie sich im geduldigen Selbstversuch als „Alphatier“ im eigenen Mopsrudel angeeignet, durch jahrzehntelange Feldforschung in Haus und Garten, umgeben von vielen, vielen Ringelschwanzdynamikern. Wenn ich wissen wollte, wie viele es denn seien, sagte die unverwechselbare warme Stimme am Telefon schon mal: „Dreißig gebe ich zu.“ Mal waren es etwas mehr, mal etwas weniger, Möpse in Not, die sie bei sich aufnahm, Möpse, die sie großzog, die sie weitergab oder auch bis ins hohe Alter betreute.

Inge Weßling vermittelt ihr in Jahrzehnten erworbenes Wissen über Möpse mit freundlicher Autorität. Sie züchtet und erforscht Möpse als engagierte Privatgelehrte. Ihr Forschungsinstitut ist ein romantisches Haus im Wald, am leise rauschenden Bach, ein Idyll wie einem Schubert-Lied entstiegen, der „schönen Müllerin“ oder der Winterreise vielleicht („Lass irre Hunde heulen“). Ja, sie heulen, die Möpse, aber nicht wie Wölfe, es ist mehr aufgeregtes Freudengeheul als fremdenfeindlicher Alarm. Sind Möpse überhaupt als Wachhunde geeignet? Aber ja! Sie hören jedes störende Geräusch, lassen ihr Drohknurren hören, schlagen an mit ihrem unverwechselbaren, heiseren Mopsbellen. Aber wenn der Einbrecher im Haus ist, werden sie ihn schwanzwedelnd begrüßen.

Heute sind es nur noch siebzehn Möpse, die im Hause Weßling leben, im einzigartigen Soziotop, in dem viele Jahre auch eine im Gegensatz zu den Möpsen verängstigte Dogge wohnte, und eine bemerkenswerte Population altkluger Papageien nebst anderen Ziervögeln.

Drei Mal habe ich bei Inge Weßling einen Mops abgeholt. Der erste, Bruno, war übrigens über eine Seitenlinie ein Neffe von Paul, den Vicco von Bülow, bekannt als Loriot, wenige Monate vorher bei ihr in Empfang genommen hatte, in weiße Tücher gehüllt, damit das Rudel der aufmerksamen Gastgeber nicht seine Garderobe ruinierte. Bruno, Beau unter den Möpsen, hatte eine homoerotische Beziehung zu unserem Siamkater, mit dem er eng gekuschelt das Nachtlager teilte. Gustav war ein Sänger, der die Arie des Don Ottavio „Dalla sua pace“ aus Mozarts „Don Giovanni“ nicht hören konnte, ohne einzustimmen. Und Hugo, schwarz, schlank und muskulös, rennt mit Windspielen um die Wette.

Ich kenne Inge Weßling, ihren Mann und einen Großteil ihrer Möpse seit bald einem Vierteljahrhundert. Und einige der Fragen, die in diesem klugen Ratgeber eine Antwort finden, habe ich auch gestellt. Wir haben oft miteinander telefoniert. Und dabei bin ich nicht nur jedes Mal klüger geworden, ich habe auch erfahren, dass es wunderbar ist, wenn eine Expertin ihr Wissen mit Lebenserfahrung, Herzenswärme und manchmal auch mit souveräner Selbstironie weitergibt.

Emanuel Eckardt

© Christina Dieminger

Die Geschichte des Mopses

Die Geschichte des Mopses

© Sabine Stuewer

Der Mops ist ein Hund, der eines richtig gut beherrscht, das Zusammenleben mit dem Menschen. Er hat nie irgendwelche Aufgaben erfüllen müssen, er war immer nur Familienhund. Deshalb fühlt er sich bei seinen Menschen wohl, ob diese nun im Schloss oder auf der Etage leben, ob sie allein sind oder eine große Familie haben. Der Mops ist ein zeitgemäßer Hund.

Der Mops ist ein Ostasiate

Möpse gibt es schon unendlich lange – wie lang, weiß niemand so genau, denn es gibt keine Zeitzeugen. Niemand von uns war an der Entstehung der Rasse beteiligt. Da es sich aber zweifelsfrei um eine Haushundrasse handelt, die wie alle anderen Hunderassen auf den Torfhund, einen prähistorischen Haushund, zurückzuführen sein dürfte, muss man die Entstehung irgendwann nach 10 000 v. Chr. datieren.

Ursprungsland China

Fast alles spricht dafür, dass es die ersten Möpse in China gab. Aus der Zeit der Sung-Dynastie (982–1227 n. Chr.) hat man Darstellungen von eindeutig mopsähnlichen Hunden gefunden, Lochiang-sze oder auch Lo-sze genannt.

© Sabine Stuewer/Kosmos

Man kann nur spekulieren, wie und wo diese Hunde gelebt haben. Nach einer sehr schönen Theorie lebten sie bei Hofe in den Wohnanlagen der Mandarine, der kaiserlichen Ratgeber. Dazu würde der Charakter der Möpse tatsächlich sehr gut passen, denn in den Wohnanlagen lebten die Mandarine zusammen mit ihren vielen Haupt- und Nebenfrauen sowie deren Kindern.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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