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Was braucht es, um Kinder gezielt zu motivieren? Wo ist es sinnvoll, sie zu fördern? Wie bringt man sie dazu, mitzuhelfen? Die Beobachter-Erziehungsberaterin bietet eine ganze Palette an Tipps zum Spielen, Lernen und Helfen im Alltag. Sie vermittelt Eltern, wie sie zu erzieherischer Gelassenheit finden und ihre Kinder optimal unterstützen: ihnen zeigen, wie sie mit TV und Computer umgehen, Aufgaben im Haushalt altersgerecht und spielerisch übernehmen und sich im Strassenverkehr richtig bewegen. Und wenn der Nachwuchs nörgelig, wütend, gelangweilt, ängstlich oder zappelig ist, hält die Autorin das Fachwissen bereit, um die Situation entspannt anzugehen. So können Eltern Konflikte vermeiden, statt aus der Haut zu fahren. Aus dem Inhalt - Altersgerecht motivieren: mit dem Kind in seine Welt eintauchen - TV, Computer, Strassenverkehr: zeigen, worauf es ankommt - Einbinden, nicht anbinden - Konfliktherde spielend umschiffen
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Seitenzahl: 148
Veröffentlichungsjahr: 2012
Sarah Zanoni
Motivierte Kinder
Tipps und Ideen zum Spielen, Lernen und Zusammenleben
Die Beobachter-Fachexpertin Sarah Zanoni, Pädagogin lic. phil. I, ist Mutter, Erziehungsberaterin und arbeitet als Kinder- und Jugendcoach. Neben Kursen und Vorträgen für Eltern bietet sie auch Seminare für Fachleute an. (www.jugendcoaching.ch)
Für meinen Lebensmann und Camilla Emilia
Dank
Ein spezieller Dank gebührt meiner Mutter Pia Numi Meier, von der ich so viel im Umgang mit Kindern gelernt habe.
Ausserdem bedanke ich mich ganz herzlich für all die wertvollen Beiträge, Ideen und Hinweise, die ich von folgenden Müttern, Grossmüttern, Vätern und Fachpersonen für dieses Buch erhalten habe: Daniela Ehrler, Liliane Fanderich, Iris Frey-Schneiders, Uschi Furter, Regula Kallen, Esther Kuster, Eva Neruda Schenk, Marlis Scheffler, Susanne Schenk-Ott, Eveline Sieber, Monika Wildi, Elisabeth Wüthrich, Urs Zanoni und bei allen, die mich bei der Realisierung dieses Buches unterstützt haben.
Beobachter-Buchverlag
3., erweiterte und aktualisierte Auflage, 2012
© 2006 Axel Springer Schweiz AG Alle
Rechte vorbehalten
www.beobachter.ch
Herausgeber: Der Schweizerische Beobachter, Zürich
Lektorat: Ursula Trümpy
Cover: Marina Raith, Picture Press
Satz: Focus Grafik
ISBN 978-3-85569-540-9eISBN 978-3-85569-686-4
Dieses Buch wurde auf chlor- und säurefreiem Papier gedruckt.
Inhalt
Vorwort
1. Einführung
Was motiviert Kinder?
2. Was Kinder brauchen
Die kindliche Entwicklung fördern
Was fördert die fünf Sinne?
Was fördert die Körperwahrnehmung und die Motorik?
Was fördert die Sprachentwicklung?
Was fördert das Musische und die Kreativität?
Was fördert das Raumvorstellungsvermögen?
Was fördert das soziale Denken und Handeln?
Was fördert das Selbstvertrauen?
Stress schadet auch Kindern
3. Warum Kinder spielen
Spielen ist mehr als ein Zeitvertreib
Spielend die Welt erobern
Wie Kinder spielen
Mädchen und Knaben
Jüngere und ältere Kinder
Einzel- und Geschwisterkinder
Wenn Mütter und Väter mittun
Was Hänschen nicht lernt …
Alleine spielen
Mit Tieren, Pflanzen und Sachen sorgsam umgehen
Auf andere Kinder respektvoll zugehen
Anweisungen befolgen lernen
Bewegung und Sport
Gesundheit und Spass
Aktive Eltern als Vorbild
Die richtige Sportart für mein Kind
Sport im Verein
Drinnen und draussen – Spielideen für jedes Alter
Günstige Rahmenbedingungen schaffen
Beliebte Spielideen
Entspannungsspiele
Mach mal Pause
Masshalten beim Medienkonsum
So viel liegt drin
4. Motivierte Kinder im Familienalltag
So macht Ihr Kind freudig mit
Loben, loben, loben
Wertvolle Zeit miteinander verbringen
Kinder mitreden lassen
Spielsachen und interessante Materialien
Sinnvolle Anreizsysteme
Kinder helfen mit
Vom spielerischen Helfen zum Ämtli
Familienregeln aufstellen und befolgen
Mit Kindern unterwegs
So machen gemeinsame Unternehmungen Spass
Ausflüge mit Kindern
Ferien zu Hause
Sicherheit im Strassenverkehr
5. Schwierige Situationen meistern
Mit Verhaltensauffälligkeiten richtig umgehen
Mein Kind ist unruhig und kann sich nicht konzentrieren
Mein Kind ist träge und klagt über Langeweile
Mein Kind hat Wutanfälle und ist grob zu anderen
Mein Kind wird auf dem Schulweg gequält oder quält andere
Mein Kind ist ängstlich und hängt am Rockzipfel
Rechtliche Fragen
Unfälle, Verletzungen, Haftungsfragen
6. Als Eltern stressfreier leben
Mangelware Zeit und Energie
Organisation, Zeitmanagement und Unterstützung
Paarbeziehung trotz Elternschaft
Wenn beide Elternteile berufstätig sind
Schwierigkeiten im Alltag managen
Ungestört telefonieren
Einkaufen ohne Zwischenfälle
Kein Stress am Mittagstisch
Ausziehen und Anziehen
Hausaufgaben mit Erfolg erledigen
Kranke Kinder bei Laune halten
Anhang
Beratungsstellen, Kurse, Betreuung
Weitere Links
Buchtipps
Vorwort
Als Erziehungsberaterin und Mutter bin ich permanent mit Fragen des Familienalltags konfrontiert: Warum kann unser Dreijähriger nicht mal eine Stunde lang alleine spielen? Wie bringe ich meine Tochter dazu, besser zu gehorchen? …
Kinder erleben die Welt aus ihrer ganz eigenen Perspektive. Da kommt es schnell mal zu Konflikten. Aber wer bereit ist, sich in sein Kind hineinzuversetzen, wer es bewusst in Alltagshandlungen einbezieht und Situationen schafft, die es dem Kind erlauben, sich selbst und Neues auszuprobieren, macht schon vieles richtig. Hauptsache, Sie bewahren Geduld und Humor und schaffen Räume für Verspieltheit.
Von diesen einfachen, in der Praxis leicht umsetzbaren Möglichkeiten handelt das vorliegende Buch. Das Schlüsselwort heisst Motivation. Denn nur wer motiviert ist, ist auch bereit, zu lernen oder sich auf etwas Unbekanntes einzulassen – das gilt für Ihr Kind genauso wie für Sie selbst. Dass Sie dabei einige kleinere und grössere Hürden nehmen müssen, liegt auf der Hand.
Auf der Grundlage einer gesunden und positiven Eltern-Kind-Beziehung schaffen Sie es aber, dass Ihr Kind diese Hindernisse vertrauensvoll überwinden lernt und seinen Weg gehen kann. Ihre Aufgabe ist es, Ihr Kind dabei zu begleiten. Und Begleitung heisst nicht, alle Steine wegzuräumen, sondern dem Kind zu helfen, die Hürden zu bewältigen. «Hilf mir, es selbst zu tun!», lautet die Botschaft des Kindes an uns Eltern und an alle, die mit Kindern zu tun haben.
Ich wünsche Ihnen bei dieser Aufgabe viel Motivation – und viel Erfolg.
Sarah ZanoniAarau, im Juni 2012
1. Einführung
Wichtige Alltagsmomente
Kinder zu motivieren ist einfacher, als man glaubt. Eltern denken häufig zu weit: Sie planen grosse Aktivitäten, die mit viel Aufwand und Kosten einhergehen – und sind enttäuscht, wenn Tochter und Sohn trotzdem unzufrieden sind. Denn Kinder wollen nicht bloss am Wochenende Action und Spass haben. Wichtiger sind ihnen die vielen kleinen Momente im Alltag: die Zeiten zwischen dem Aufstehen und dem Kindergarten, kurz vor dem Mittagessen, auf der Autofahrt ins Einkaufszentrum oder zwischen Zähneputzen und Schlafengehen. Ebenfalls unnötig sind spezielle Förderprogramme – es sei denn, ein Kind hat aufgrund einer diagnostizierten Entwicklungsverzögerung Bedarf an zusätzlicher Unterstützung. Der Haushalt zum Beispiel ist ein ideales Lernfeld mit einem Rundum-Übungsangebot.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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