Mutprobe - Zivilcourage kann man lernen - Sigmund Gottlieb - E-Book

Mutprobe - Zivilcourage kann man lernen E-Book

Sigmund Gottlieb

0,0
13,99 €

oder
-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Was ist eigentlich Mut? Warum wird so viel über Mut gesprochen und gleichzeitig so wenig Mut gezeigt? Wie reagiere ich, wenn ich vor meiner persönlichen "Mutprobe" stehe und warum fehlt mir eigentlich so oft der Mut? Diesen Fragen geht Sigmund Gottlieb auf den Grund. Er hinterfragt, wie es bei Politikern und in den Medien, aber auch im Alltag eines jeden Menschen und unserer Gesellschaft um den Mut bestellt ist. Er zeigt Vorbilder, die uns die Bedeutung von gelebter Zivilcourage vor Augen führen. Er will zum Nachdenken anregen und Fragen stellen, auf die jeder Leser seine eigene Antwort geben muss. Nur so können wir uns zu einer starken Gemeinschaft entwickeln, mit der festen Überzeugung: Zivilcourage kann man lernen!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2014

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Vollständige E-Book-Ausgabe der im Rosenheimer Verlagshaus erschienenen Originalausgabe 2010

© 2014 Rosenheimer Verlagshaus GmbH & Co. KG, Rosenheimwww.rosenheimer.com

Lektorat und Satz: VerlagsService Dietmar Schmitz GmbH, Heimstetten Titelfoto: © BR/Foto Sessner Datenkonvertierung: GGP Media GmbH, Pößneck

eISBN 978-3-475-54411-8 (epub)

Worum geht es im Buch?

Sigmund Gottlieb

Mutprobe

Was ist eigentlich Mut? Warum wird so viel über Mut gesprochen und gleichzeitig so wenig Mut gezeigt? Wie reagiere ich, wenn ich vor meiner persönlichen „Mutprobe“ stehe und warum fehlt mir eigentlich so oft der Mut?

Diesen Fragen geht Sigmund Gottlieb auf den Grund. Er hinterfragt, wie es bei Politikern und in den Medien, aber auch im Alltag eines jeden Menschen und unserer Gesellschaft um den Mut bestellt ist. Er zeigt Vorbilder, die uns die Bedeutung von gelebter Zivilcourage vor Augen führen.

Inhalt

Vorwort

Was ist Mut?

Alle reden über Mut – warum?

Alltags-Mut

Nein!

Politik und Wahrheit

Mitschwimmen und wegschauen

Hilfreich und gut

Unter Einsatz ihres Lebens

Mut 89

Lernen von Kennedy und King

Sprache verlangt Mut

Medien-Mut

Erziehung zu mehr Mut

Gegen Grenzen und Tabus

Unternehmer-Mut

Mut-Menschen

So lässt sich Mut proben

Vorwort

Der Mensch ist schwach. Die Wenigsten von uns sind zum Helden geboren. Mut zählt bei den meisten von uns nicht zu den hervorstechenden Eigenschaften. Wir beobachten an uns selbst, dass Gleichgültigkeit, Feigheit oder Nachlässigkeit unser Handeln genauso bestimmen wie Mut, Einsatz, Hilfsbereitschaft und Tatkraft. So sind wir nun einmal, wir Menschen, so hat Gott uns geschaffen mit all unseren Stärken und Schwächen.

Es ist jedoch höchste Zeit, dass wir uns mehr auf die Tugend »Mut« besinnen. In vielen Bereichen unseres täglichen Lebens stellen wir ein Defizit an Zivilcourage fest. Bei vielen Vertretern unserer Eliten, vor allem in der Politik, mangelt es an Mut zur unbequemen, manchmal auch harten Wahrheit.

Dabei hätten wir in einer Zeit wachsender Orientierungslosigkeit Mut nötiger denn je. Warum fehlt es uns so oft an Mut zur Entscheidung? Haben wir den Mut zu einer klaren Haltung in Fragen der Religion? Wo bleibt unser Mut zur Verantwortung? Haben wir Medien, die mutig unbequeme Fragen stellen?

Auf meinen vielen Reisen durch die ganze Welt erlebe ich aber auch immer wieder, dass Mut viele eindrucksvolle Gesichter zeigt: Menschen, die sich für Arme und Schwache einsetzen; viele – auch junge Menschen –, die sich in Ehrenämtern engagieren; Männer und Frauen in Führungspositionen, die in schwieriger Lage Verantwortung übernehmen und weitreichende Entscheidungen treffen, von denen Wohl und Wehe vieler Menschen abhängen.

Unsere Gesellschaft besteht eben nicht nur aus Mitläufern, die in der Masse nicht auffallen wollen. Es gibt auch Vorbilder und Mutmacher, die zum beherzten Handeln ermutigen und die Bürgersinn, Zivilcourage und Nächstenliebe als zentrale Werte leben.

Wir brauchen dringend eine Mut-Diskussion. Nicht morgen, sondern jetzt!

Notker Wolf

Abtprimas des Benediktinerordens

Was ist Mut?

Mut könnte zum Wort des Jahrzehnts werden – oder Zivilcourage. Es sind die Lieblingsbegriffe der Deutschen geworden, vielleicht deshalb, weil sie zunächst ein Defizit beschreiben und wir gerne schwarz sehen, wenigstens dunkelgrau. Es fehlt uns an Mut, es fehlt uns an Zivilcourage. Den Politikern fehlt es an Mut. Überhaupt fehlt es den Vertretern der Eliten an Mut. Der Bundespräsident fordert mehr Mut zur Verantwortung. Das Volk fordert von den Politikern mehr Mut zur Wahrheit. Doch wenn sie die Wahrheit sagen, wählt das Volk die Politiker ab. Offensichtlich fordert man vor allem dann mehr Mut, wenn man selbst nicht mehr weiter weiß. Wir fordern Mut, weil das gut klingt und gut tut, fallweise unser Gewissen entlastet. Und es ist leicht, etwas zu fordern, von dem man gar nicht so genau weiß, was es ist. Wir ahnen, dass wir alle – irgendwie – mutiger sein, den inneren Schweinhund überwinden müssten. Wir haben das unbestimmte Gefühl, dass wir, genauso wie die Mehrheit der Erdenbewohner, nicht mit dem Mut-Gen auf die Welt gekommen sind. Wir ahnen, dass wir lieber zur schweigenden Mehrheit gehören. Wir wollten, wir wären anders: zupacken statt tatenlos sein, hinschauen statt wegschauen, einmischen statt beiseite stehen. Wir blicken voller Bewunderung auf die, die vermeintlich oder tatsächlich anders sind, die ein Risiko eingehen. Wir sind verunsichert, weil wir vielleicht noch keine Bewährungsprobe erlebt haben, bei der wir unseren Mut unter Beweis stellen mussten. Wir wissen nicht, wie wir reagiert hätten, wenn ein Passant in unserer Nähe angegriffen worden wäre. Hätten wir geholfen oder hätten wir uns weggedreht in der Menge, so wie die meisten? Wir nicken zustimmend, wenn es heißt, Zivilcourage sei ein großes Thema. Wir können es nicht fassen, dass Dominik Brunner, ein gestandener Mann, der Kindern zu Hilfe eilte, als sie von Schlägern bedroht wurden, totgeschlagen wurde. Wir reden von Zivilcourage und wissen nicht, ob wir sie haben. Die Pessimisten unter uns argwöhnen, wir seien zu einer Gesellschaft ohne Mut und ohne Haltung verkommen.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!