Verlag: Books on Demand Kategorie: Abenteuer, Thriller, Horror Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2018

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Sicherung: Wasserzeichen

E-Book-Beschreibung Mykonos Love Story 2 - Michael Markaris

High Society wie die Kunstwelt blicken nach Mykonos. Ein bisher verschollen geglaubtes Zaren-Ei soll auf der Insel ausgestellt werden. Ein Sicherheits-Alptraum für Kommissar Paul Pandis. Dennoch: zumindest keine Mordermittlung. Zunächst. Dann wird auf einer Yacht eine weibliche Leiche gefunden. Es ist Pandis´ Ex-Frau. Und die war zuvor wenig begeistert davon, dass Pandis nun mit einem Mann verheiratet ist.

Meinungen über das E-Book Mykonos Love Story 2 - Michael Markaris

E-Book-Leseprobe Mykonos Love Story 2 - Michael Markaris

Bisher erschienen (oder in Kürze)

Band 1 „Griechische Brandung

Band 2 „Jenseits von Mykonos“

Band 5 „Mykonos Love Story 1“

Band 6 “Mykonos Love Story 2 – Das Goldene Ei”

Band 7 “Mykonos Love Story 3 – Morgenröte über Mykonos”

Band 8 “Mykonos Love Story 4 – Mykonos Speed”

Das Mykonos-Sextett beruht auf den Drehbüchern für eine TV-Krimi-Reihe. Die Das Mykonos-Sextett besteht aus den Bänden „Griechische Brandung“ und „Jenseits von Mykonos“ sowie der „Mykonos Love Story“ 1-4.

Jeder Band behandelt einen abgeschlossenen Fall, sodass die Bände nicht in der Reihenfolge gelesen werden müssen.

Lediglich die vier Bände „Mykonos Love Story“ (Band 5 bis 8) gehören thematisch zusammen, da in ihnen die Beziehung zwischen Kommissar Pandis und seinem Geliebten (und späteren) Ehemann Angelos das Grundthema darstellen.

Die ersten zwei Bände, also die reinen Kriminalromane, wurden von Sven M. Schlick verfasst, die Bände 5-8 von Michael Markaris.

Die Bände 3 und 4 können aus juristischen Gründen erst zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen.

Am Ende von „Mykonos Love Story“ sind Kommissar Pandis und Angelos gestorben. Der zweite Teil ist das erste Prequel und behandelt die (glücklichen) Monate vor den tragischen Ereignissen.

Während Band 1 auf wahren Begebenheiten beruht, sind die Prequels hinsichtlich der Kriminalfälle natürlich Fiktion. Dort, wo private Momente zwischen Paul Pandis und Angelos geschildert werden, entsprechen die Darstellungen aber ohne Abstriche der Wahrheit.

Für Angelos

You´re my river runnin ´ high

Inhaltsverzeichnis

Prolog

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Kapitel 16

Kapitel 17

Kapitel 18

Kapitel 19

Kapitel 20

Kapitel 21

Kapitel 22

Kapitel 23

Kapitel 24

Kapitel 25

Kapitel 26

Kapitel 22

Kapitel 27

Kapitel 28

Kapitel 29

Kapitel 30

Kapitel 31

Kapitel 32

Kapitel 33

Kapitel 34

Kapitel 35

Kapitel 36

Kapitel 37

Kapitel 38

Kapitel 39

Kapitel 40

Kapitel 41

Kapitel 42

Kapitel 43

Kapitel 44

Epilog

PROLOG

St. Petersburg, 10.12.1918

Schüsse peitschen ihm um die Ohren.

Aber er musste weiter.

Hinter ihm hörte er seine Mutter.

Heftig um Atem ringend.

Würde sie durchhalten?

Sie musste. Er musste.

Seinem Vater zuliebe. Er hatte es versprochen.

Es war nur noch ein Kilometer.

Ein Kilometer in die Freiheit.

Wieder ertönten Schüsse. Und Geschrei.

Gestrüpp. Sumpf.

Gott, wie er diese Gegend hasste.

Von wegen Mütterchen Russland.

Er sehnte sich nach London und Paris.

Nicht nach Luxus, sondern nach Freiheit.

In seinem Land wurde es finster.

Deswegen sind alle schon gegangen.

Sein Vater sechs Wochen früher.

Und er hatte es geschafft.

Aber er und seine Mutter hatten gezögert.

Zu lange. Aber es ging nicht nur um ihn.

Sondern auch um die Arbeit seines Vaters.

Auf der anderen Seite warteten finnische Nationalisten, die ihm helfen würden. Und zur Not auch über die Grenze gehen würden.

„Eugene. Ich kann nicht mehr!“ Seine Mutter.

„Halt durch. Denk an Vater!“

Wieder Schüsse. Doch dieses Mal kamen sie aus der anderen Richtung. Er sah Männer hinter einer Lichtung.

Sie riefen in einer seltsamen Sprache. Finnisch.

Noch über diese Lichtung, dann würde er in Freiheit sein.

Er holte das letzte aus seinem Körper. Seine Mutter fiel.

Er rannte zurück, hob sie hoch und warf sie über die Schulter.

Ein Schuss und dann ein Schrei.

Seine Mutter war getroffen. Gott, Hilf!

Er erreichte den Rand des Wäldchens.

Birken.

Und fiel hin. Sofort sah er nach seiner Mutter.

Sie hatte eine Streifwunde an der Schulter.

Schmerzhaft, aber nicht wirklich gefährlich.

Die Männer um ihn zogen ihn hoch, nahmen ihn unter die Arme. Ein kräftiger Finne trug seine Mutter, die stöhnte.

Der Schock.

Er war nur erschöpft und dankbar.

Sie hatten es geschafft.

Er, Eugene Fabergé und seine Mutter.

Der Sohn des Juweliers des Zaren und der Zarin.

Sie alle hatten die Schrecken der Revolution überlebt und würden ihre Arbeit fortsetzen können.

In London, Paris oder Baden-Baden. Viele russische Adlige waren in die deutsche Kurstadt geflohen.

Aber nicht nur er und seine Mutter hatten überlebt.

Im Gepäck, das er auf dem Rücken trug, befand sich das letzte Zaren-Ei, das Fabergé schon für das nächste Osterfest gefertigt hatte. Er begann mit der Arbeit immer bereits im Sommer.

Wer konnte schon ahnen, dass es den Zaren nicht mehr geben würde?

Noch lebte der Zar, aber diesen Barbaren war alles zuzutrauen.

Sein Vater konnte das Zaren-Ei nicht mitnehmen, denn er wusste, er würde bis auf die Unterhose gefilzt werden. Also brachte er es vor seiner Abfahrt zu Großfürst Michael, einem engen Freund. Zusammen hatten die beiden die glorreichen Zeiten St. Petersburgs erlebt. Die Bälle, die Empfänge des Zaren und die grandiosen Gastspiele internationaler Künstler. Alles perdu.

Nun herrscht der Pöbel und die Stadt war grau geworden. Jeder Glanz verloren.

Und Glanz war das sprichwörtliche Geschäft eines Juweliers.

Großfürst Michael hatte sich durch Bestechung bisher die Henker vom Hals gehalten. Aber auf Dauer würde es nicht funktionieren.

Als er, Eugene Fabergé, das Ei wie vereinbart beim Großfürst abholte, sagte dieser:

„Sie werden uns alle töten. Denn nur wenn wir leben, können wir ihnen gefährlich werden.“

„Gott schütze Dich, Michael!“

Michael lächelte gequält.

„Der kann uns auch nicht retten! Nicht mal den Zaren“.

Aber so der Herrscher von Gottes Gnaden überleben würde, so würde er dieses Ei erhalten, egal zu welchem Osterfest.

Der Zar überlebte nicht und konnte so das Ei nie in Empfang nehmen.

Genau 100 Jahre später sollte dieses Fabergé-Ei auf zum ersten Mal wiederauftauchen.

Auf Mykonos.

1

Kommissar Paul Pandis saß in seinem Lieblingscafé da Vinci an der Uferpromenade und genoss den windstillen und dennoch nicht zu heißen Tag.

Es war ein herrlicher Frühlingstag, auch wenn auf Mykonos optisch nichts auf Frühling hindeutete, denn blühen konnte hier nichts. Zu windig, zu wenig Wasser. Man konnte es nur am Kalender erkennen, an den wieder geöffneten Geschäften und natürlich am Thermometer. Ende April hatte es wieder 25 Grad, Pandis´ Lieblingstemperatur. Die schreckliche Hitze des Sommers war seine Sache nicht. Warum Tausende Touristen bei 35 Grad auf diese Insel kommen, hat er noch nie verstanden.

Obwohl er als Festlandsgrieche an Hitze gewöhnt war, er hasste sie. Gerne wäre er im Juli oder August mal nach Nord-Schweden oder Norwegen gefahren. Zum Abkühlen. Leider ging das nicht, denn mitten in der Saison hatte die Polizei auf Mykonos genug zu tun.

Nicht immer gab es einen Mord, aber den üblichen Touristen-Kram. Gestohlene Handtaschen, Prügeleien und Ruhestörungen.

„Jassas, Herr Polizeipräsident!“

Sein bester Freund, Aris, kam an Pandis´ Tisch.

„Der Blitz soll Dich treffen. Schöner Polizeipräsident. Normales Gehalt, also praktisch nichts und vier Mitarbeiter.“

„Aber vom Ministerpräsidenten persönlich ernannt. Wegen außerordentlichen Verdiensten um das Vaterland.“ Pandis grinste.

„Dann sollte mich das Vaterland auch anständig bezahlen.“

Seine Beförderung hatte er der Affäre „Morgenröte“ (MLS 3)) zu verdanken. Gut, Affäre war eine Untertreibung. Es war eher eine Verschwörung. Und mit zwei Morden auf Mykonos. Von den Toten auf Zypern ganz zu schweigen. Aber das war Schnee von gestern.

Pandis sehnte sich nach Ruhe.

Und hoffte auf einen mordfreien Sommer.

Frisch verheiratet mit Angelos, einem 28-jährigen Angehörigen des Griechischen Geheimdienstes EYP, benötigte er seine Energie für etwas anderes. Endlich hatte er einmal Glück in seinem Leben – und es war noch immer perfekt.

Aris hingegen erwartete von diesem Sommer eine volle Geldkassette. Als Autovermieter hatte er es nicht so mit Registrierkassen. Das waren Geldvernichtungsmaschinen. Geld wurde wie mit einem Staubsauger nach Athen gesogen und verschwand dort – wie seit Jahrzehnten – in einem großen, schwarzen Loch. Da war es doch vernünftiger, das Geld bleibt bei ihm, da war es sinnvoll angelegt.

Kommissar Pavlos Pandis wusste natürlich um die zweifelhafte Zahlungsmoral seines Freundes. Aber er war kein Steuerfahnder und Aris war ihm oft eine große Hilfe.

Bei den letzten Mordfällen kam so manch wichtiger Hinweis von ihm.

Und auch dieses Mal sollte es so sein.

„Wie geht es Angelos?“, fragte Aris.

„Wenn man mit mir verheiratet ist, kann es einem nur gutgehen. Im Ernst: wir haben noch nicht einmal gestritten. Der Mann ist ein Phänomen. Es gibt nichts, absolut gar nichts, was mich stört.“

„Oh herrje, wir sind noch immer im ‚Angelos-ist-Gott-Modus‘“, sagte Aris lachend.

„Oh ja. Dieser Körper und seine sonstigen Fähig...“

„DANKE! Mehr will ich gar nicht wissen!“

Dann wurde Pandis ernst.

„Außer seinem Beruf. Immer, wenn er einen Einsatz hat, packt mich das Grauen.“

„Dann sorge doch einfach dafür, dass Angelos wieder einen Einsatz hier auf Mykonos hat!“

Das hatte er gerade erst. Bei der Morgenröte. Pandis wurde richtig schlecht, denn Angelos geriet dabei in einen Schusswechsel der üblen Art.

„Du meinst, ich soll einen Mord begehen, dass mein Ehemann bei mir bleiben kann? Eigentlich eine gute Idee!“

Das Telefon läutete.

Besser gesagt, das Handy. Pandis hasste dieses Gerät. Wie schön waren doch die Zeiten, als man noch nicht überall erreichbar war. Und verpasst hat man früher auch nichts. Das Handy war das Symbol für die neuen Zeiten. Jeder sagte seine Meinung zu allem, aber keiner will sie hören. Hauptsache, das Gerülpse jedes Trottels war überall zu hören und zu lesen.

Der Anruf kam aus seinem Büro.

Dann musste es etwas Dringendes sein.

Denn es galt ein absolutes Anrufverbot für das „Da Vinci“ – ausgenommen Mord.

„Chef, hier Giorgos!“

„Danke für den Hinweis. Nach drei Jahren kenne ich Deine Stimme. Was gibt´s, dass Du mich störst?“, raunzte Pandis.

„Äh, ja, wie soll ich´s sagen?“

„Ich würde es mit Sprechen versuchen, Giorgos!“.

Pandis wurde zunehmend gereizter.

Giorgos würde es nie schaffen, eine Sache kurz und präzise zu formulieren.

„Der Bürgermeister möchte Sie gerne sehen.“

Der Bürgermeister? Der könnte ihn mal.

„Der soll gefälligst warten!“

„Er sagt aber sofort!“

„Sag ihm, der Herr Polizeipräsident kommt nach seinem Espresso. Ende!“

Unverschämtheit.

Bestimmt ginge es um eine Katze auf einem Garagendach oder einen gestohlenen Geldbeutel.

„Du scheinst auch mit dem neuen Bürgermeister auf Kriegsfuß zu stehen!“

Aris lachte.

„Dabei ist er aus Deiner Partei!“

Pandis lächelte.

„Das spielt keine Rolle. Sokrates ist genauso ein Trottel wie Theodorakis!“

„Vielleicht solltest Du das nächste Mal kandidieren?“

Pandis lachte laut.

„Mich würde keiner wählen. Ich kann nun mal meine Klappe nicht halten. Und unter den Hoteliers habe ich keine Freunde. Die würden eher den Wahlkampf eines Kamels finanzieren, um mich zu verhindern.

Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob man selbst auf Mykonos einen Schwulen als Bürgermeister wählen würde.“

„Wenn Du Angelos mit nacktem Oberkörper plakatierst, anstatt Deines grimmigen Gesichtes, bekommst Du die Stimmen aller Gays und Frauen!“, meinte Aris lachend.

Nichts da. Mein Oberkörper. Mein Ehemann.

Also ging der Kommissar ins Rathaus.

Sicher wieder eine Lappalie.

Doch da sollte sich Kommissar Pandis täuschen.

Es ging um ein Fabergé-Ei.

Wert: sechs Millionen Euro.

2

Es erwartete ihn eine unschöne Überraschung.

„Der Herr Bürgermeister ist im Sitzungszimmer, zusammen mit dem Hotelverband“, sagte Maria, die Chefsekretärin.

Der Hotelverband, die Höchststrafe für jeden Bürgermeister und kommunale Angestellte.

Ein Becken voller Krokodile ist dagegen im Vergleich ein Wohlfühlbad.

Keiner betrügt bei der Steuer so schamlos.

Andererseits soll die Kommune – also die Allgemeinheit – für volle Hotelkassen sorgen.

Hafen, Flughafenrenovierung, Straßen erneuern, neue Veranstaltungen…

Fragt man vorsichtig nach einem Finanzierungsbeitrag der Hoteliers, so blickt man in Gesichter, die einen drohenden Schlaganfall anzeigen. Sogleich folgt reflexartig der Verweis auf die Arbeitsplätze, die bei noch weniger Umsatz in Gefahr wären.

Beim Gedanken an die Arbeitsbedingungen schwoll Pandis immer der Kamm. Zwölf-Stunden-Tage und dies oft von April bis Oktober, zum Teil ohne freie Tage und das bei miserabler Bezahlung.

Und Bulgaren oder Afrikaner wurden noch schlechter bezahlt als Griechen.

Und mit diesen Hyänen sollte er jetzt sprechen?

Es würde – wie immer – in einem Eklat enden.

Schon beim Betreten des Raumes konnte er am Gesicht von Bürgermeister Sokrates erkennen, dass dieser am Ende seiner Nerven war.

„…und denken Sie an die Arbeitsplätze, die in Gefahr sind!“, geiferte Direktor Trapani vom Metropol. Italiener. Erst haben wir sie aus dem Land geworfen und jetzt sind sie durch die Hintertür doch wieder da, dachte Pandis, aber ernst gemeint war es nicht. Die Deutschen waren viel zahlreicher auf Mykonos – und ohne sie wäre es finster auf der Insel. Italiener und Deutsche waren die wichtigsten Gäste. Aber als Hoteliers kaum zu ertragen.

„Ich weiß gar nicht, was Sie wollen. Wir hatten einen Rückgang von gerade mal drei Prozent im letzten Jahr. Schon mal was von Wirtschaftskrise gehört?“, keifte der Bürgermeister zurück.

„Vielleicht sollten wir bei der nächsten Wahl mal die Linken unterstützen“, meinte Trapani.

Da haben wir es, dachte Pandis.

Opportunisten, die nur auf ihren Vorteil bedacht sind.

Direktor Lekkas vom Mykonos Spa Resort versuchte, die Lage etwas zu beruhigen.

„Halten wir uns doch an die Fakten. Was uns beunruhigt, ist der dramatische Rückgang bei den russischen Gästen. Über zehn Prozent im letzten Jahr. Natürlich eine Folge der dämlichen Sanktionen, die unsere ganze Wirtschaft belasten. Und jeder weiß, dass gerade die Russen unglaublich viel auf dieser Insel ausgeben.“