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Von der Verwirrung über die Ausstrahlung eines der besten Western aller Zeiten über die Frage eines Versicherungsunternehmens nach einer potenziellen Gefährdung im Haushalt bis hin zu einem erlebnisreichen Erwerb eines Rucksacks wird der Leser vom Autor in einen Sog von Begebenheiten aus dem Alltag gezogen, die ihm zuweilen die Haare zu Berge stehen lassen.
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Seitenzahl: 121
Veröffentlichungsjahr: 2013
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Raniero Spahn
Satirische Erzählungen
Books on Demand
Tage wie auch nächtelang hat sich der Autor mit der Definition des Begriffs Nachruhestand beschäftigt. Als selbst hundertfaches googeln kein Ergebnis brachte, verfasste er eine eigene ungegoogelte Definition:
Als Nachruhestand bezeichnet man diejenige Zeitphase, die der des Vorruhestandes diametral gegenüber steht
Die einzige Frage, die nun noch offen bleibt, ist die Frage nach der Definition des Begriffs Ruhestand. Doch damit sollen sich andere beschäftigen…
Eindhoven, 07. Februar 2010
Raniero Spahn, Jahrgang 1946, lebt in Duisburg. Der vorliegende Band ist das fünfte Werk des Autors. Ein weiterer Band ist in Vorbereitung.
Zum Träumen
Der Anrufbeantworter
Ein unlösbares Problem
SMS
Zwölf Uhr mittags
Nachruhestand
Gute Fahrt
Eine schwere Entscheidung
Ein besonderer Tag
Das delikate Kuvert
Der neue Rucksack
Eine seriöse Beziehung
Pedanterie
Der neue Job
Eine potenzielle Gefährdung
Offene Worte
Die Bewerbung
Scan as you can
Wach geküsst
Hintersinn
»Es gibt Mädchen so zum Träumen…«, summte Carsten Dagelo die Anfangsmelodie des bekannten Evergreens vor sich hin, als er aus dem Auto stieg.
Gemütlich schlenderte er auf das kleine Stehcafe zu.
Er liebte dieses Cafe, besonders seit es dort seit einiger Zeit in der Tat ein Mädchen zum Träumen, ein elfenhaftes Wesen Mitte zwanzig, gab, das mit leichter Hand die Frühstücksbrötchen samt Kaffee servierte.
Carsten Dagelo war seit mehr als fünfundzwanzig Jahren verheiratet, mehr oder weniger glücklich, wie nicht wenige seiner Zeitgenossen im Freundes- und Bekanntenkreis, und er war darüber hinaus mit einem Sohn, einem Studiosus, im so genannten heiratsfähigen Alter gesegnet, der noch in seinem Haushalt lebte. Ein Mann in den besten Jahren also, und getreu dem eingangs erwähnten Evergreen fand er nichts dabei, dass man in diesem Alter durchaus noch von Mädchen träumen könne, solange man den Schlussrefrain des Schlagers beherzige, der da lautet: …aber einmal kommt die eine, wo man bleibt.
Hierbei befand sich Carsten übrigens in vollständiger Übereinstimmung mit seiner Ehefrau, welche die Meinung vertrat, dass Männer sich außer Haus ruhig Appetit holen könnten, von Zeit zu Zeit, zuhause aber gegessen werde.
Als er das Stehcafe betrat, war es mit der Träumerei abrupt vorbei. Statt des netten Mädchens Mitte zwanzig fand er sich einer rundlichen Mittfünfzigerin gegenüber, die ihm nun absolut nicht zum Träumen geeignet war. Auf die Frage, was er denn wünsche, brachte Carsten nur ein mühsames »Zwei Mettbrötchen und einen Kaffee« heraus, als er auch noch in barschem Ton gefragt wurde.
»Was für Brötchen?«
»Zwei Mettbrötchen«, wiederholte er irritiert.
»Das haben Sie bereits gesagt«, entgegnete die barsche Stimme, »es gibt Körnerbrötchen, Sesambrötchen, sogar Kürbiskornbrötchen, wie soll ich da wissen, was Sie wollen.«
»Normale Brötchen, bitte«, antwortete Carsten mit ersterbender Stimme und dachte verbittert: ›Das kann doch wohl nicht wahr sein!‹
Mit der gleichen Verbitterung nahm er anschließend seine hart umkämpften Brötchen samt Kaffee entgegen und suchte seinen Lieblingstisch in der Ecke des Cafes auf, von dem er für gewöhnlich dem munteren Treiben seines Mädchens so zum Träumen zusah. Stattdessen guckte er nun missmutig aus dem Fenster, biss ebenso missmutig in seine Brötchen und spülte ärgerlich den Kaffee herunter. Die Frage, wo die Bedienung, die sonst hier Dienst tat, heute sei, verkniff er sich geflissentlich, da er nicht ohne Grund fürchtete, den ohnehin schon barschen Tonfall der rundlichen Dame noch zu steigern.
Mit knappem Gruß ohne Lächeln, der auf die gleiche Weise beantwortet wurde, verließ er schließlich das Stehcafe und machte sich auf den Weg ins Büro.
Auf Carsten kamen schwere Tage zu, hinsichtlich seiner geliebten frühmorgendlichen Angewohnheit.
Das Mädchen so zum Träumen war verschwunden, über Nacht, und tauchte nicht mehr auf, in dem kleinen Cafe.
Sein Verhältnis zu der rundlichen Dame hinter der Theke aber, wenn man denn überhaupt von einem Verhältnis sprechen konnte, verbesserte sich absolut nicht, im Gegenteil; beide sprachen nur das nötigste miteinander, wobei die Frau ihren barschen Tonfall nicht verlor und Carsten seinerseits ihr wie ein knurrender Hund antwortete.
Auf diese Weise geriet das einstmals so geschätzte Frühstück vom Traum immer mehr zum Albtraum, doch auf den Cafebesuch zu verzichten und das Frühstück in seinem Büro einzunehmen, dazu konnte er sich nun doch nicht durchringen, bei aller Selbstquälung.
›Wo mag es nur geblieben sein, mein Traummädchen?‹ fragte er sich mit wachsender Verzweiflung. ›Wie lange soll ich den Drachen da noch aushalten?‹
Doch den Mut, den Drachen zu fragen, wo seine geliebte Elfe verblieben war, hatte er einfach nicht.
Carstens Frau hatte schon lange bemerkt, dass ihn etwas bedrückte, dazu kannte sie ihn nur allzu lange. Doch auf ihre Fragen hin antwortete er nur ausweichend und begründete seine miese Laune mit zuviel Stress im Büro, was sie kommentarlos hinnahm.
Als er eines Nachmittags nach Hause kam, durchfuhr ihn mehr als ein freudiger Schreck, gepaart mit äußerster Verwunderung, als er in seinem Wohnzimmer plötzlich sein Mädchen so zum Träumen vorfand.
Sie saßen am Kaffeetisch, seine Frau und sein Sohn Thomas, gemeinsam mit ihr, die Thomas seinem Vater als seine Freundin und künftige Verlobte Elke vorstellte.
Die Überraschung war groß, auf beiden Seiten.
»Sie sind der Vater von Thomas?« hauchte die Elfe mit atemberaubenden Augenaufschlag.
»Und Sie sind Thomas Freundin«, gab Carsten zurück, »darf ich fragen, warum Sie nicht mehr in dem Cafe arbeiten?«
»Ihr kennt euch?« zeigte sich seine Frau erstaunt und sah ihren Mann scharf an.
»Ja, von dem Cafe, in dem ich in den Semesterferien gejobbt habe«, antwortete das Mädchen. »Das ist der nette Mann«, wandte sie sich an Thomas, »von dem ich dir seinerzeit erzählt habe. Du hast aber einen lieben Vater. Nein, so was, wie klein die Welt ist.«
Während Thomas sich höchst erstaunt darüber zeigte, einen so netten Vater zu haben, warf Carstens Frau ihrem Mann einen durchdringenden Blick zu.
›Na, warte‹, schien sie zu sagen, ›von wegen Stress im Büro.‹
Carsten aber war geradezu überwältigt von seinem Glück.
Nun hatte er sein Mädchen so zum Träumen wieder gefunden, und bald schon sollte sie sogar zur Familie gehören.
»Eine Frage noch, Elke«, wandte er sich an seine Schwiegertochter in spe, »ich darf Sie doch so nennen? Die schreckliche Alte, die dort jetzt in dem Cafe arbeitet, in unserem Cafe sozusagen, kennen Sie die näher? Was halten Sie von der?«
Elke wurde über und über rot, im Gesicht.
»Die schreckliche Alte«, hauchte sie, nun nicht mehr elfenhaft, sondern mit einem Anflug von Verzweiflung, »das ist meine Mutter. Sie werden sie bald näher kennen lernen.«
Carsten verdrehte die Augen.
›Verdammt noch mal‹, dachte er, ›wie nah doch Traum und Albtraum beieinander liegen können.‹
Friedrich Lateral, ein pensionierter Staatsdiener, hatte sich anlässlich seines siebzigsten Geburtstages etwas Außergewöhnliches einfallen lassen.
Zur Feier dieses Tages, den er im Kreise seiner Familie sowie einiger Freunde begehen wollte, hatte er sich im Vorfeld bereits selbst ein Geschenk gemacht; einen nagelneuen Anrufbeantworter.
Nun stellt die Tatsache, dass man sich selbst ein solches Gerät zum Geburtstag schenkt, eigentlich nichts Besonderes dar, für Friedrich und sein persönliches Umfeld jedoch glich sie einer Sensation. Zeit seines Lebens hatte er mit technischen Gerätschaften auf Kriegsfuß gestanden und war, so attestierte es ihm sogar seine Ehefrau, gerade noch in der Lage, einen Fernseher ein- und auszuschalten. Mehr brauchte er auch nicht zu tun, weil seine geduldige Frau ihm in dieser Hinsicht alles abnahm, vom Kauf der Geräte bis zur bedienungsgerechten Einstellung.
Umso größer war das Erstaunen bei seinen Geburtstagsgästen, vor allem jedoch bei seiner Familie, dass er an seinem Jubeltage mit diesem Anrufbeantworter aufwartete, zumal sie ja schon seit geraumer Zeit einen solchen besaß.
»Friedrich, was soll das, wir haben doch schon einen!« rief seine Frau aus, während sich Friedrichs erwachsene Kinder, zwei Söhne und eine Tochter, die schon seit einiger Zeit nicht mehr im Hause wohnten, an den Kopf fassten.
Auch bei den übrigen Gästen machte sich Verständnislosigkeit breit; fragend blickten sie den Herrn des Hauses an.
»Das hier ist etwas anderes, ein ganz anderer Fall. Dieses Gerät kann man nicht mit dem alten Apparat vergleichen. Ich werde euch das einmal demonstrieren.«
Stolz startete Friedrich einen Probelauf, vor der versammelten Gratulantenschar, als der zweite Schock folgte und einige der Gäste regelrecht erstarren ließ.
Zuvor hatte er sich beim Kauf dieses Gerätes jedes kleinste Detail erklären lassen und sich darüber hinaus akribisch Notizen gemacht, was den Verkäufer fast an den Rand eines Herzinfarktes brachte. Zum Schluss hatte er das Tonband des Anrufbeantworters noch im Ladenlokal besprochen, vor den Augen und Ohren des entsetzten Fachverkäufers.
Mit dem gleichen Entsetzen vernahmen nun die Gäste seiner Geburtstagsfeier diesen gesprochenen Text, mit einer Stimme, als käme sie direkt aus einer Grabstätte: »Nomen meum est Fridericum Lateral. Ego nunc absum. Homine, dic, quod dicere opus est!«
Hiernach erfolgte eine kleine Pause, sodann war ein lauter Pfeifton zu hören.
»Dic nunc, homine!« setzte zum Abschluss erneut Friedrichs Grabesstimme ein.
Die ersten, die sich aus einer regelrechten Erstarrung lösten, waren die drei erwachsenen Kinder Friedrichs: »Was soll denn der Scheiß, Papa?« riefen sie ungalant im Chor.
Die beiden Söhne erinnerten sich nur zu gut, wie ihr Vater sie mit seiner Vorliebe für tote Sprachen seinerzeit gequält hatte, beim nachmittäglichen Vokabelabhören, und die Tochter wiederum gedachte mit Wonne des Tages während ihrer Schulzeit, als sie Freudentänze in der Klasse aufführte, nachdem sie endlich dieser fiesen toten Sprache entkommen war und alle Lateinbücher auf den Müll geworfen hatte, und jetzt so etwas!
War er nun ganz der Welt entrückt, der Alte? Die anderen Gäste, die sich mittlerweile auch wieder erholt hatten, reagierten eher belustigt.
»Erwartest du einen Anruf aus dem Vatikan?« wollte einer wissen, während ein anderer fragte: »War das Cäsars Stimme, vorhin, er klang so, als habe er am Tag nach den Iden des März gesprochen?«
»Das war eindeutig Hannibal, Leute«, warf ein dritter ein, »Hannibal vor den Toren Roms!«
»Du irrst dich«, rief eine Frauenstimme, »Hannibal war ja gar kein Römer, er konnte ja gar kein Latein!«
Alles lachte, außer Friedrichs Frau, die wenig Verständnis dafür aufbrachte, dass ihr Mann künftige Anrufer in ihrer Abwesenheit auf eine derartige Weise verschrecken wollte.
›Was sollen meine Freundinnen aus dem Kaffeekränzchen denken, wenn sie hier anrufen und so einen Blödsinn hören‹, dachte sie verärgert.
Friedrich schien ihre Gedanken zu erraten.
»Mach nicht so ein Gesicht, Mutti, das hier ist mein Anrufbeantworter, ich habe auch gleich noch ein Telefon dazu gekauft, mit einer neuen Nummer. Du behältst dein Telefon und deinen eigenen Beantworter.«
Mutti wollte es zuerst nicht so recht einleuchten, wozu sie zu zweit zwei Telefone mit zwei Anrufbeantwortern brauchten, aber als sie darüber nachdachte, wie oft und wie lange sie mit ihren Freundinnen telefonierte, oft mehrmals am Tage, und hierbei für Stunden die gemeinsame Telefonleitung blockierte, kam sie zu der Einsicht, dass es gar keine so schlechte Idee sei.
Friedrich gab seinem Anrufbeantworter einen Namen; er nannte ihn Cicero und dieser Cicero leistete ihm unschätzbare Dienste, allerdings mehr im Sinne der Abwehr von Anrufen statt in deren Annahme. Zahlreiche ungebetene und aufdringliche Anrufe hielt ihm das Gerät vom Leibe, da alle Anrufer außer seinen Kindern und den Gästen seiner Geburtstagsfeier verstört den Hörer fallen ließen, wenn sie die Grabesstimme mit der toten Sprache hörten.
Darüber hinaus konnte er von nun an mit Hilfe von Cicero entscheiden, auch wenn er nicht abwesend, sondern zu Hause war, ob er einen Teilnehmer aus dem Freundeskreis zu sich durchdringen lassen wollte oder nicht; eine Möglichkeit, die es früher nicht gab, wenn seine Frau daheim war, da sie grundsätzlich jedes Gespräch annahm, noch bevor der Beantworter einsetzte.
Wenn Friedrich jetzt nach Hause kam, galt sein erster Blick dem Gerät, und er freute sich diebisch, wenn es keine Anrufe gab; sollte es doch bloß einer wagen, auf seinen Cicero zu sprechen.
Die wenigen Telefonate einzelner wagemutiger Freunde nahm er zähneknirschend in Kauf, und er ärgerte sich im Nachhinein, dass er sein Geburtstagsgeschenk damals in großer Runde präsentiert hatte. Seine Kinder aber riefen gar nicht mehr bei ihm an, auf dem blöden Gerät, wie sie es nannten; es gab ja noch die Mutter mit ihrem vernünftigen Anrufbeantworter, auf dem Text in deutscher Sprache zu hören war, mit warmer weiblicher Stimme gesprochen.
Nach Verlauf eines knappen Jahres glaubte sich Friedrich am Ziel, denn seit mehr als zwei Monaten hatte er nicht einen einzigen Anruf auf seinem Gerät zu verzeichnen.
Umso größer war seine Wut, als er eines Abends die Wohnung betrat und Cicero blinken sah.
»Was ist das denn? Hat es doch noch einer gewagt?« dachte er voll Wut und stürzte sich auf den Anrufbeantworter.
Als er das Band einschaltete, verschlug es ihm glatt die Sprache. Es folgte ein längerer Monolog, eine Art Ansage, in Latein, gesprochen von einer Grabesstimme, die der von Cicero nicht unähnlich war. Friedrich verstand vom Text so gut wie kein Wort, trotz seiner in großer Runde zur Schau gestellten Kenntnisse dieser antiken Sprache.
Wiederholt ließ er das Band zurücklaufen und wieder abspulen, doch es waren nur Bruchteile von Wörtern, die sich ihm erschlossen. Was tun?
In tiefster Notlage erinnerte er sich an den Lateinlehrer seiner Tochter, diesen humanistischen Haudegen, mit dem er seinerzeit das eine oder das andere Mal einen über den Durst getrunken hatte.
Ob es den noch gab?
Der alte Lehrer existierte noch, zum Glück, und er war nicht wenig erstaunt, als er Friedrichs Anliegen erfuhr.
»Du hast einen lateinischen Anrufbeantworter? Du bist ja noch verrückter geworden als damals, als deine Tochter mit den von dir ins Lateinische übersetzten Schlagertexten zur Schule kam.«
Friedrich ging nicht darauf ein, sondern bat den alten Freund, ob er ihm diesen furchtbar klingenden Text übersetzen könne.
Der Lehrer hörte sich die Botschaft von Friedrichs Tonband an, und je mehr er vernahm, umso breiter wurde sein Grinsen, zum Schluss musste er laut lachen.
»Was gibt’s denn da so zu lachen?« wollte Friedrich wissen.
»Nichts besonderes, nichts besonderes, lass mir bitte das Band hier, ich fertige dir bis morgen Nachmittag eine schriftliche Übersetzung an.«
Voller Hoffnung machte sich Friedrich auf den Heimweg; der nächste Tag würde des Rätsels Lösung bringen, aber er hatte das unbestimmte Gefühl, dass es vielleicht besser wäre, wenn er diese Lösung gar nicht erführe.
Am folgenden Tag erschien Friedrich zur verabredeten Zeit bei seinem lateinischen Freund und erhielt von diesem ein Briefkuvert in die Hand gedrückt.
»Ist alles drin, die schriftliche Übersetzung, wie versprochen, und das kleine Tonband. Ich habe leider im Moment keine Zeit. Wir sehen uns ein anderes Mal. Gruß noch an deine Familie und vor allem an deine Tochter.«
Friedrich hatte das Gefühl, als wolle ihn der alte Lehrer schnell wieder loswerden; verwundert machte er sich auf den Heimweg.
