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Wenn aus Stille Lust wird! Wenn das Stadtarchiv schließt und nur noch Schatten zwischen den Regalen liegen, beginnt für Mareike die eigentliche Versuchung. Als Joris mit der geheimnisvollen Restauratorin Alva auftaucht, knistert die Luft plötzlich stärker als jeder alte Pergamentstaub. Ein Blick zu viel, eine Berührung zu lang – und aus neugieriger Spannung wird brennendes Verlangen. Zwischen hohen Regalen und halb verhüllten Nischen geraten Grenzen ins Wanken. Aus zwei werden drei. Und in dieser Nacht bleibt kein Geheimnis unangetastet. Dieses Buch ist für Erwachsene gedacht und enthält sinnliche, erotische Szenen. Nicht geeignet unter 18 Jahren.
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Veröffentlichungsjahr: 2026
Inhaltsverzeichnis
Impressum
Titelseite
Disclaimer
Kapitel 1: Kurz vor Feierabend
Kapitel 2: Zwei Frauen unter sich
Kapitel 3: Drei sind keiner zuviel
© 2026
like-erotica
likeletters Verlag
Inh. Martina Meister
Sandgasse 19
63739 Aschaffenburg
www.like-erotica.de
like-erotica ist ein Imprint des likeletters Verlages.
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet.
Die Personen sind alle über 18 und wie der Inhalt frei erfunden.
Alle Rechte vorbehalten.
Autorin: Bernadette Binkowski
Cover: Midjourney/Canva
ISBN: 9783689793234
Teilweise kam für dieses Buch bzw. die Bilder künstliche Intelligenz zum Einsatz. Die Texte (und/oder Illustrationen) wurden dabei von der Autorin inhaltlich bearbeitet und weiterentwickelt.
Geile Spiele mit dem DILF
Prickelnde Kurzgeschichte
Bernadette Binkowski
Dieses Buch ist für Erwachsene gedacht und enthält sinnliche, erotische Szenen. Nicht geeignet unter 18 Jahren.
Alle dargestellten Personen und Handlungen sind frei erfunden. Sämtliche sexuellen Handlungen erfolgen einvernehmlich und freiwillig.
Die Luft im Stadtarchiv war schwer von Staub und dem Geruch alter Pergamente, als Mareike die letzte Akte des Tages in das Regal zurückschob. Die Uhr an der Wand zeigte bereits halb zehn, und das gedämpfte Licht der Schreibtischlampen warf lange Schatten zwischen die hohen Regalreihen. Sie streckte sich, spürte die Verspannung in ihren Schultern und seufzte leise. Eigentlich hatte sie längst Feierabend machen wollen, aber die Arbeit an den historischen Dokumenten hatte sie wieder einmal gefesselt. Plötzlich hörte sie Schritte, die sich näherten, und drehte sich um.
«Mareike, bist du noch hier?» Joris‘ Stimme klang warm, fast ein wenig amüsiert, als er um die Ecke bog. Hinter ihm tauchte eine Frau auf, deren Anwesenheit die stickige Atmosphäre des Archivs sofort veränderte. Sie war schlank, mit dunklen, fast schwarzen Haaren, die ihr in sanften Wellen über die Schultern fielen. Ihre Augen – ein tiefes, warmes Braun – musterten Mareike mit einer Mischung aus Neugier und Zurückhaltung. «Das ist Alva», sagte Joris und deutete auf sie. «Eine alte Freundin aus Studienzeiten. Sie arbeitet als Restauratorin und wollte sich mal ansehen, was wir hier so treiben.»
Mareike spürte, wie ihr Herz einen kleinen Sprung machte. Alvas Blick war intensiv, fast schon forschend, als würde sie in Mareikes Gesicht nach etwas suchen. «Freut mich», sagte Mareike und streckte ihr die Hand entgegen. Alvas Finger waren kühl, aber ihr Händedruck fest. «Gleichfalls», erwiderte Alva mit einer Stimme, die tief und melodisch klang. «Joris hat mir schon viel von deiner Arbeit erzählt. Es ist faszinierend, was ihr hier alles bewahrt.»
Joris grinste. «Ich dachte, du wärst nur wegen der alten Akten hier. Aber ich sehe schon, du hast andere Interessen.» Er zwinkerte Mareike zu, die sofort spürte, wie ihr die Hitze in die Wangen stieg. Alva lachte leise, ein Geräusch, das wie ein sanftes Klingen in der Stille des Archivs wirkte. «Vielleicht», gab sie zurück und ließ ihren Blick wieder zu Mareike wandern. «Aber ich lasse mich gerne überraschen.»
Die drei blieben noch eine Weile stehen, während Joris von einigen der kuriosesten Funde im Archiv erzählte. Doch Mareike hörte nur mit halbem Ohr zu. Ihre Aufmerksamkeit galt Alva, die sich mit einer fast schon bedächtigen Eleganz bewegte, als sie näher an eines der Regale trat und vorsichtig eine Akte herauszog. Ihre Finger strichen über das vergilbte Papier, als würde sie die Geschichte darin spüren. «Manchmal», sagte Alva leise, ohne aufzublicken, «fühlt es sich an, als würden diese Dokumente atmen. Als hätten sie Geheimnisse, die nur darauf warten, erzählt zu werden.»
Mareike trat näher, bis sie nur noch wenige Zentimeter von Alva entfernt stand. Der Duft von Alvas Parfüm – etwas Blumiges, aber mit einer herben Note – stieg ihr in die Nase. «Und was für Geheimnisse sind das?», fragte sie, ihre Stimme kaum mehr als ein Flüstern. Alva hob den Blick, und für einen Moment schien die Zeit stillzustehen. «Manche sind gefährlich», erwiderte sie. «Andere… verführerisch.»
