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Jedes Jahr zieht es tausende von Menschen aus der ganzen Welt in dieses Land am anderen Ende der Welt. Neuseeland strahlt eine außergewöhnliche Faszination aus, die immer mehr Menschen in ihren Bann zieht. Dieses Buch soll Dir einen Einblick in die Welt der Kiwis geben. Roland Hund – 1998 ausgewandert nach Neuseeland – gibt Insider Tipps und Informationen, die in dieser Form noch nie verfügbar waren. Es wird bewusst auf die Aufzählung von Fakten und Daten über Land und Leute verzichtet. Das Motto: Neuseeland erleben, nicht nur bereisen. Viele Tipps und Informationen, die in keinem Reiseführer stehen, werden anschaulich und mit Humor weitergegeben. Informationen, die jedem Reisenden nicht nur Geld sparen, sondern es ihm auch möglich machen, dieses einzigartige Land auf eine neue Art und Weise kennen zu lernen. Was essen und trinken die Kiwis denn so? Was machen sie in Ihrer Freizeit? Wie kommt man am besten mit den Einheimischen in Kontakt? Was tun, wenn ich in Neuseeland ankomme? Wie reise ich am besten? Wo kann ich mein Wohnmobil kostenlos parken? Eine kurze Einführung ins Kiwi Englisch, über Pies und Jugs und wie Du all diese Informationen nutzen kannst, um Deine Reise zum einzigartigen Erlebnis zu machen.
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Seitenzahl: 100
Veröffentlichungsjahr: 2013
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NEUSEELANDFIEBER... REISEN WIE EIN KIWI.
von Roland Hund
Jedes Jahr zieht es tausende von Menschen aus der ganzen Welt in dieses Land am anderen Ende der Welt. Neuseeland strahlt eine außergewöhnliche Faszination aus, die immer mehr Menschen in ihren Bann zieht. Dieses Buch soll Dir einen Einblick in die Welt der Kiwis geben. Es wird bewusst auf die Aufzählung von Fakten und Daten über Land und Leute verzichtet. Das Motto: Neuseeland erleben, nicht nur bereisen.
Viele Tipps und Informationen, die in keinem Reiseführer stehen, werden anschaulich und mit Humor weitergegeben. Informationen, die jedem Reisenden nicht nur Geld sparen, sondern es ihm auch möglich machen, dieses einzigartige Land auf eine neue Art und Weise kennen zu lernen. Was essen und trinken die Kiwis denn so? Was machen sie in Ihrer Freizeit? Wie kommt man am besten mit den Einheimischen in Kontakt? Was tun, wenn ich in Neuseeland ankomme? Wie reise ich am besten? Wo kann ich mein Wohnmobil kostenlos parken? Eine kurze Einführung ins Kiwi Englisch, über Pies und Jugs und wie Du all diese Informationen nutzen kannst, um Deine Reise zum einzigartigen Erlebnis zu machen.
Roland Hund, geboren 1962 in Schlier bei Ravensburg, ist 1998 nach Neuseeland ausgewandert. Als gelernter Reisebürokaufmann und Reiseleiter hat er viele Länder und Kontinente bereist und dementsprechend viel Zeit in der Luft und auf Flughäfen verbracht. Was er auf seinen Reisen und insbesondere in Neuseeland erlebte, veranlasste ihn, dieses Buch zu schreiben. Entspanntes, stressfreies Reisen und ein Leben mit Schwerpunkt „Qualität nicht Quantität“ sind die Essenz. Als Individualist hat er in Neuseeland gelebt, gearbeitet und das Land bereist. Angefangen als Berater der neuseeländischen Fleischindustrie bei der Herstellung von deutschen Wurstprodukten, über Jahre als selbständiger Garten- und Landschaftspfleger bis hin zum Farmarbeiter auf Milchvieh-, Rinder-, Schaf- und Alpaka-Zuchtbetrieben.
Beim Leben im Hausbus, einem Jahr am Strand im Wohnwagen – als passionierter Selbstversorger –, haben sich so über viele Jahre zahllose Informationen angesammelt, die er nun gerne mit seinen Lesern teilen möchte.
Dieses Buch widme ich meinem Schatz Sandra.
Neuseelandfieber ist keine Krankheit – sondern eine Leidenschaft.
Danke für Dein Interesse an diesem tollen Land und diesem Buch.
Es ist ein Ratgeber für alle die nach Neuseeland reisen oder einfach nur wissen wollen, wie es in diesem schönen Land so zugeht. Es ist gefüllt mit Erfahrungen und Informationen, die ich in über 20 Jahren gesammelt habe. Es wird Dir das Land auf eine ganz neue Art und Weise nahe bringen und Einblicke verschaffen in die Welt der Kiwis.
Ich verzichte bewusst auf Daten oder Fakten über Land, Leute, Fauna oder Flora und will Dir nur erzählen, was wirklich in keinem anderen Buch steht. Es geht hier um intensives Reisen sowie um die Kunst, ein Land wie Neuseeland zu erleben … und wie Du das alles machen kannst – ohne unnötig Geld auszugeben.
Ich möchte erreichen, dass jeder, der in „meinem“ schönen Neuseeland Urlaub macht, davon schwärmt und sich schon auf den ersten oder den nächsten Trip freut, alle seine Freunde mit seiner Begeisterung komplett verrückt macht und vielleicht sogar vom Auswandern träumt. Für alle die sich noch nicht ganz sicher sind, ob es der langen Reise wert ist, will ich aufzeigen was Neuseeland bedeutet und sie damit anregen, dorthin zu reisen – denn es muss kein Vermögen kosten.
Ohne auf touristische Attraktionen einzugehen, möchte ich Dir zeigen, was Du alles erleben kannst, sowie wichtige Informationen geben, die nirgendwo erwähnt werden und doch die Essenz dieses Landes und dessen Menschen sind.
Ich gebe Dir Tipps, die in keinem Reiseführer stehen, Ratschläge, die Geld und Stress ersparen und ich versuche Dir zu zeigen, wie Du das größte Erlebnis Deines Lebens haben wirst – zusammen mit den vielen netten Menschen in Neuseeland.
Dieses Buch soll kein Reiseführer sein – vielmehr eine Anleitung, das wunderbare Land auf eine ungewohnt neue Art des Reisens zu erleben – entspannt und intensiv.
Gute Reiseführer gibt es viele und ich empfehle Dir, zumindest einen davon mitzunehmen. Viele Daten und Fakten sind in diesen Reiseführern mit umfassenden Infos aufgeführt, die Du immer wieder brauchen wirst.
Ich liebe dieses Land und seine Leute. Ich weiß, wie man sich als Tourist dort fühlt und ich weiß, was es heißt ein Kiwi zu sein. Ich wünsche mir für Dich und die Kiwis, dass Ihr Euch kennenlernt.
Umdenken
Du wirst in eine andere Welt eintauchen – in dem Moment in welchem Du das Flugzeug in NZ verlässt.
Den ersten Atemzug beim Verlassen des Flughafengebäudes wirst Du noch lange in Erinnerung haben.
Erlaube es Dir, einfach einzutauchen in diese andere Welt und genieße jeden Augenblick davon. Nimm dir dafür Zeit!
Manche Gewohnheiten, die Du kennst, gibt es hier nicht. Andere werden Dir neu sein (allerdings nur, wenn Du dieses Buch nicht liest).
Weil Du sonst so viele tolle Dinge nicht erleben würdest.
Weil es Deine Reisekosten erheblich reduziert.
Weil Du Dein Geld zurückbekommst, wenn das nicht stimmt.
Es gibt verschiedene Wege, eine Reise zu planen. Der eine bevorzugt, das Ganze allein mit Hilfe von Reiseführern und Infos aus dem Internet in Wochen oder Monate langer Kleinarbeit auf die Füße zu stellen. Der andere lässt sich im Reisebüro beraten und bucht auch dort – mehr oder weniger – die meisten Leistungen. Für welche Art und Weise der Planung man sich auch entscheidet, alles hat seinen Reiz und ist großer Teil der Vorfreude auf die schönen Wochen – oder Monate – die bevorstehen. Dieses Buch gibt dir einen Einblick in das Leben der Neuseeländer und wird Dir viele tolle Erlebnisse ermöglichen, von denen Du sonst nie erfahren hättest.
Lass uns die Reise beginnen.
Für Leute, die noch nie in NZ (New Zealand) waren, ist die Flut der Informationen überwältigend. Für Wiederholungstäter (Achtung – wer einmal dort war, kommt wieder!) wird das Planen schon ein wenig einfacher sein, da sie bereits eine Ahnung haben, was beim nächsten Mal anders gemacht werden könnte, oder wie man die Reise organisieren möchte.
Alle Reisenden haben jedoch das gleiche Ziel – beziehungsweise sollten es haben:
Du fliegst auf die andere Seite der Welt, um ein faszinierendes Land mit super Leuten und endlos scheinenden Attraktionen zu bereisen. Dies macht natürlich umso mehr Spaß, wenn Du dabei total entspannt bist und mit dem Bewusstsein reisen kannst, viele erdenkliche und sinnvolle Informationen bereits zu haben. Eben diese Informationen helfen Dir dabei, Geld zu sparen und somit die Reise vielleicht etwas länger gestalten zu können – oder zumindest intensiver zu erleben. Diese Reiseanleitung zeigt Dir Schwachstellen auf, die bei fast jeder Reiseplanung auftreten können und gibt Tipps, diese zu vermeiden.
Ein Beispiel: ich empfehle meinen Freunden – und dazu gehören die Leser dieser Reiseanleitung natürlich auch – den Koffer für den Hinflug maximal zu drei Vierteln zu füllen und – um dem ganzen noch eins drauf zu setzen – nur mit Dingen zu füllen, die entbehrlich sind. Also keine neuen teuren T- Shirts, Blusen, Hosen oder ähnliches einpacken, sondern überwiegend Klamotten, die man zurücklassen kann. Jedes Land hat Bekleidung, die vielleicht den einen oder anderen anspricht und meistens nicht sehr teuer ist. Und wer hat schon eine Bluse aus Bangkok, oder ein T-Shirt mit der Aufschrift „ All Blacks New Zealand“ (das ist der Name des weltberühmten Rugby Teams). Also etwas Platz lassen im Koffer – für die Heimreise. Ich würde nur neue Kleidung mitnehmen, die auf der Reise als Geschenk verwendet werden kann. Ein T-Shirt mit der Aufschrift „Oktoberfest München“ kann Dir Freunde fürs Leben verschaffen, wenn Du es einem netten Menschen schenkst, der Dich gerade zum Barbecue eingeladen hat.
Koffer oder Rucksack?
Ein Koffer ist formstabil. Du kommst einfach an den Inhalt, ohne alles auseinander zu wurschteln. Du brauchst für den Transport im Flugzeug keine Schulterriemen zu verstauen und Du kannst ihn hinterherziehen. Zudem ist er recht günstig in der Anschaffung – im Vergleich zu einem guten Rucksack.
Ein Rucksack ist das ultimativ flexible Zuhause auf dem Rücken. In einem guten Rucksack haben unendlich viele Dinge Platz. Du kannst damit jederzeit – auch mit wenig Übung – kilometerlange Strecken zurücklegen. Für alle, die mit Zelt reisen wollen, gibt es keine Alternative. Für alle, die unabhängig sein wollen und auch mal ohne feste 4 Wände klar kommen, das einzig Wahre.
Ich habe beide Varianten vielfach genutzt. Wenn ich nur von A nach B reise, gebe ich dem Koffer den Vorzug. Wenn meine Reisepläne viele verschiedene Ziele, Bus- und Zugfahrten, den einen oder anderen Flug oder gar Fußmärsche beinhalten, gibt es für mich nur den Rucksack. Meiner hat mal – vor über 20 Jahren – 80 D-Mark gekostet. Er ist auch heute noch ein guter und verlässlicher Reisebegleiter. Meinen ersten Koffer habe ich schon lange nicht mehr, der ist schon nach dem zweiten Langstreckenflug aus dem Leim gegangen.
Tipp: Als Handgepäck benutze ich eine leichte Umhängetasche, die groß genug ist, untenstehende Dinge zu verwahren. Falls erforderlich, kann die dann auch noch mit anderen Sachen vollgestopft werden.
Ich habe im Handgepäck immer eine Zahnbürste, Zahnpasta (nur Minituben), Socken, Unterhose, Unterhemd oder T-Shirt – es ist sehr angenehm, wenn Du Dir während des Fluges mal was Frisches anziehen kannst. Papiertaschentücher und etwas zum Schreiben solltest Du auch dabei haben und – falls Du im Englischen noch nicht so versiert bist – vielleicht ein kleines Wörterbuch. Dazu kommen dann eben noch die Dinge, die jeder Reisende für sich als wichtig empfindet. Faustregel hier: je kleiner und leichter das Handgepäck, desto besser. Schon oft diente mir meine Umhängetasche auf der Rückreise als Behältnis für Souvenirs, oder für Dinge, die beim besten Willen nicht mehr in den Rucksack oder Koffer passen wollten. Das geht aber eben nur, wenn nicht von vorne herein schon alles voll ist.
Ticket, Reisepass, Koffer oder Rucksack sind gepackt, Du bist bereit zur Abreise.
Halt! Hast Du wirklich an alles gedacht?
Damit diese Frage einfach und stressfrei gecheckt werden kann, empfehle ich, schon Wochen oder Monate vor dem Abflug, in einem Notizbuch alles aufzuschreiben, an das kurz vor der Reise noch gedacht werden muss. Anhand dieser Liste kannst Du dann am Abend vor der Abreise alles erledigen,was noch zu erledigen ist – Haken dran! So sitzt Du dann ganz entspannt im Zug oder Taxi auf dem Weg zum Flughafen und musst nicht grübeln, ob das Dachfenster auch wirklich zu ist.
Ach ja – noch was: Im Anzug oder knackig sitzender Jeans zu reisen ist schick, aber die schlechte Nachricht ist, dass es nicht nur extrem lästig, unangenehm und unter Umständen sogar gesundheitsschädlich ist (abgeklemmte Venen in den Beinen), sondern auch, dass es niemanden im Flugzeug oder auf dem Flughafen interessiert, wie Du aussiehst. Hier haben alle nur ein Ziel vor Augen: irgendwo auf dieser Welt werden diese Leute bald sein und darauf bereiten sie sich seelisch und moralisch und mit hoffentlich großer Freude vor. Wie Du gekleidet bist, ist das allerletzte was hier jemanden interessiert – und wenn doch … . Also – meine Wahl ist ein schön bequemer Jogging- oder Freizeitanzug, die Jacke mit Kapuze (es zieht sehr gern im Flugzeug) und bequeme Schuhe, in die man leicht schlüpfen kann ohne Schnürsenkel zu binden.
Die Jacke, die Du für die Anreise zum Flughafen noch benötigst (als Europäer zumindest, der in den Wintermonaten abreisen), am besten vor dem Gepäck Einchecken und oben oder außen reinpacken. Es kann auch im Sommer in Auckland oder Christchurch recht frisch sein. Da ist es praktisch, wenn Du nicht den ganzen Koffer durchwühlen musst, um an die Jacke zu kommen. Das Ding jedoch die ganze Zeit im Flugzeug – oder in Asien auf dem Stopp Over – mit herum zu schleppen, ist einfach lästig.
Mit dem Zug auf den Flughafen
