Noch zwei Tage bis Avalon - Karo Lueg - E-Book

Noch zwei Tage bis Avalon E-Book

Karo Lueg

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Beschreibung

Unser Hund ist krank, sehr krank. Wir müssen ihn gehen lassen, aber es geht nicht, es tut so weh! Wir müssen eine Entscheidung treffen, aber wann? Vielleicht gibt es ja doch noch Hoffnung! Komm mein Junge, steh wieder auf und lass uns Spielen, so wie früher. Die Augen sind gebrochen und die Kräfte lassen spürbar nach. Oh Gott, lass ihn doch einfach einschlafen, nimm mir diese fürchterliche Entscheidung ab. Nein, er tut es nicht. Wir müssen es tun, wir müssen den Tag bestimmen an dem unser Hund über die Regenbogenbrücke geht. Gefühle und Trauerarbeit über die letzten Tage unseres besten Freundes.

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Seitenzahl: 30

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Karo Lueg

Noch zwei Tage bis Avalon

Gewidmet meinem Seelenhund Luke

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Noch zwei Tage bis AVALON

Sonntag:

Montag:

Dienstag:

Der nächste Morgen

Tag 2 ohne Luke:

Rückblick

Nachgedanken

Impressum neobooks

Noch zwei Tage bis AVALON

Gewidmet meinem Seelenhund „LUKE“,

der leider viel zu früh unsere Welt verlassen musste.

Nach wochenlangem Kampf mussten wir ihn gehen lassen.

Diese kleine, wahre Geschichte soll Menschen Kraft und Mut geben loszulassen, denn Liebe und Leid sind eng miteinander befreundet.

Nur wer liebt weiß, was Leid bedeutet, doch wir müssten auf vieles im Leben verzichten, würden wir uns nicht der Liebe zuwenden.

Tiere sind reine und unvoreingenommene Wesen, ständig darauf bedacht uns glücklich zu machen.

Kein Mensch ist in der Lage so hemmungslos zu lieben wie unsere Tiere, lasst uns dieses Gefühl nicht durch Hartherzigkeit und Egoismus zerstören.

Wir alle haben nur dieses eine Leben und sollten es behandeln wie einen kostbaren Diamanten.

Und wir sollten unsere Freunde genauso behandeln, respektvoll mit unendlicher Würde.

Sonntag:

Heute sitze ich hier und frage mich, wie lange noch.

Die vielen Wochen zwischen Hoffen und Bangen neigten sich spürbar dem Ende zu.

Mein Hund war vom Tod gezeichnet, abgemagert und kraftlos, schaute mich mit seinen sanften Augen fragend an.

Ich sah ihn an und er wedelte freudig und doch verhalten mit seiner Rute, so als wollte er mir etwas mitteilen.

Dieser Blick raubte mir fast den Verstand und ich fragte mich, ob ich denn das Recht hatte, den Job vom lieben Gott zu übernehmen?

Alle Lebewesen auf dieser Welt werden geboren und müssen sterben, wir Menschen wissen das und es macht uns Angst, aber Tiere sind uns mit ihrem Instinkt weit voraus.

Ich stellte mir vor, dass er nicht freiwillig gehen wollte, um uns nicht leiden zu lassen.

Er nahm Rücksicht auf uns…, unglaublich!

Die Tatsache, sie von ihrem Leiden zu erlösen damit sie nicht länger leiden müssen, ist soweit auch verständlich für uns Menschen und doch ist man zu feige, loszulassen.

Fragen über Fragen beschäftigen mich in dieser Zeit, durfte ich das? Wann sollte ich den Tierarzt rufen um ihn zu erlösen? Oder war es noch zu früh? Geschah doch noch ein Wunder und morgen stand er wieder auf und sprang mich freudig an?

Meine Meinung wechselte mindestens 4 -mal am Tag und der Kopf schien mir zu platzen.

Es gab Tage da nahm er kleine Häppchen zu sich und die Hoffnung keimte auf, dass er sich wieder erholte, doch am nächsten Tag verweigerte er selbst seine Lieblingsspeisen und drehte angeekelt den Kopf zur Seite.

Die Spaziergänge wurden immer schwieriger und doch legte er immer noch großen Wert darauf, freute sich und wollte losrennen, aber er hatte keine Kraft mehr.

Es musste was passieren, sehr bald!

Montag:

Wieder einmal ein neuer Tag, wieder einmal die Feststellung, dass Luke noch am Leben war, falls man es überhaupt noch so nennen konnte.

Zum Frühstück wurde wieder der Familienrat einberufen und alles fing von vorne an…

Wann???

Und wenn er dann über die Regenbogenbrücke gegangen war, wo sollten wir ihn beisetzen?

Es gibt einen Tierfriedhof auf der Insel in den Dünen, wir müssten uns dann das Auto von den Nachbarn leihen und mit Freunden dorthin fahren, um ihn zu begraben.

Bei dem puren Gedanken daran kam schon wieder die Übelkeit in mir hoch.

Der Friedhof ist etwas ungeordnet angelegt und es könnte passieren, dass nach Luke irgendeine andere Seele an dieser Stelle beerdigt wurde.

Oh nein, das wollten wir aber nicht, nicht unser Hund!

Okay, man suchte nach Alternativen.