Oh, Pannenbaum - Chris Kind - E-Book

Oh, Pannenbaum E-Book

Chris Kind

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Beschreibung

Advent, Advent, die Hütte brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier – dann steht der Terror vor der Tür … erst wenn das fünfte Lichtlein brennt, hat man Weihnachten verdrängt. Für alle, denen das nicht gelingt, bietet dieser Weihnachtsratgeber Besinnliches und Besinnungsloses für ein gelungenes Familienfest und die ultimativen Überlebenstipps für den Gemütlichkeitsterror: Mit Schneemann-Kegeln, Christstollen-Blitzkrieg, tannenbaumtauglichem Liedgut und Abhilfe bei Weihnachtskater.  

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Veröffentlichungsjahr: 2017

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Vollständige E-Book-Ausgabe der im Piper Verlag erschienenen Originalausgabe.

ISBN 978-3-492-99113-1© Piper Verlag GmbH, München 2017Covergestaltung: semper smile, München, unter Verwendung einer Illustration von Peter GutIllustrationen: Sven BinnerDatenkonvertierung: Uhl + Massopust, Aalen

Sämtliche Inhalte dieses E-Books sind urheberrechtlich geschützt. Der Käufer erwirbt lediglich eine Lizenz für den persönlichen Gebrauch auf eigenen Endgeräten. Urheberrechtsverstöße schaden den Autoren und ihren Werken. Die Weiterverbreitung, Vervielfältigung oder öffentliche Wiedergabe ist ausdrücklich untersagt und kann zivil- und/oder strafrechtliche Folgen haben.In diesem E-Book befinden sich Verlinkungen zu Webseiten Dritter. Wir weisen darauf hin, dass sich der Piper Verlag nicht die Inhalte Dritter zu eigen macht.

Inhalt

Vorwort

Die Ruhe vorm Sturm

Schmücken und weitere Stimmungsaufheller

Prost Mahlzeit

Alternative Weihnachtsgeschichten

Die Geschenke

Spiele und besinnungsloses Miteinander

Das Letzte

The Day After

Nachwort Lieber Weihnachtsmuffel, liebe Weihnachtsmufflerin!

Vorwort

Ja ja ja, ich weiß schon, was Sie jetzt sagen wollen: »Ein Ratgeber für Weihnachten, das hat ja gerade noch gefehlt!« Und recht haben Sie, genau das hat nämlich gerade wirklich noch gefehlt!

Eines vorab: Traditionen sind schön, aber sind wir wirklich so dumm oder faul, dass wir es nicht auf die Kette bekommen, neue Traditionen zu kreieren oder alte zumindest zu modernisieren, um sie etwas unterhaltsamer zu gestalten? Wer von uns saß als Heranwachsender nicht am Morgen des 24. Dezember kopfschüttelnd auf seinem Bett, das verheulte Gesicht in die Hände gestützt und um Gnade winselnd. Mutti steckte weinend und bis zu den Ellenbogen im Kartoffelsalat, Papi versuchte sich mit dem Schweizer Taschenmesser daran, die verkrüppelte Nordmanntanne in einen viel zu kleinen, dafür aber drei Zentner schweren Christbaumständer zu zwängen, während sich die Großeltern im Wohnzimmer darüber stritten, in welchen Jahren vor 1980 am meisten Schnee zu Weihnachten lag. Dabei sollte dieser Abend uns doch alle näher zusammen- anstatt auseinanderbringen. Durch diese schicksalhaften Kindheitserinnerungen geprägt, pflegen wir noch immer unser Heiligabendtrauma. Doch haben wir etwas daraus gelernt? – Nein!

Unsere Partnerin versucht zum x-ten Mal vergeblich, den Kartoffelsalat so wie den von der Schwiegermutter hinzubekommen, man selbst kniet fluchend unter einem piekenden Nadelgehölz und stellt fest, dass es auf dieser Welt zwar Raumfahrtprogramme zum Mars und selbstreinigende Katzenklos gibt, jedoch keinen einzigen Universal-Christbaumständer für krumm gewachsene Nordmanntannen. Und die Schwiegereltern sitzen währenddessen im Wohnzimmer und diskutieren lauthals darüber, welche Weihnacht nach 1980 wohl die schneereichste war.

Doch es gibt Hoffnung! Dieser Ratgeber bietet Lösungsvorschläge und zeigt, welche Alternativen es geben kann, um das Weihnachtsfest in Würde zu begehen. Suchen Sie sich ein, zwei dieser Vorschläge aus, oder feiern Sie gleich den gesamten Tag mithilfe dieses Buchs. Trauen Sie sich, diese neuen Wege zu beschreiten. Sie werden überrascht sein, wie sich die Gesichter Ihrer Gäste und Familienmitglieder aufhellen werden … gerade so, als wäre soeben der Morgenstern aus dem Hintern der fettigen Weihnachtsgans aufgegangen.

Ich wünsche Ihnen allen jedenfalls viel Spaß und ebenso besinnliche wie besinnungslose Stunden. Fröhliche Weihnacht!

Chris Kind

Die Ruhe vorm Sturm

Die 10 besten Gründe, an Weihnachten doch nicht zu fliehen

1. Die Kohle

Die Flugtickets sind an Feiertagen sackteuer, und in den Schlangen an den Flugschaltern stehen die gleichen nervenden Leute, die auch zu Hause um den Christbaum sitzen und mürrische Gesichter ziehen. Hier sitzen sie Ihnen sogar regelrecht im Nacken und blasen Ihnen in der Warteschlange den schwitzigen Atem in den Nacken … bäh!

2. Ausweglosigkeit

Mal ganz ehrlich: Wo wollen Sie denn hin? Im Zweieinhalb-Sterne-Hotel an der Costa Brava wird’s an Heiligabend auch nicht besser. Ein zu stark gegelter Hotelmanager kündigt Ihnen dort radebrechend an, »dass es ab halbe achte eine Supe Schow mit die leggerste Paella von die ganze Catalunya gebe wiird«. Dazu wird ein mäßig begabter Mandolinenspieler namens Raoul Gonzales seltsame Varianten von »Stille Nackt, cheilige Nackt fur sie spiele …«

3. Sie haben zu viele Freunde

Selbst wenn Sie für die Weihnachtszeit irgendwo einen ruhigen Ort finden würden: Irgendwann müssen Sie wieder zurück! Und dann trifft Sie der aufgelaufene Weihnachtsterror nur noch geballter: Dutzende Nachrichten auf dem Anrufbeantworter, ein nicht enden wollender SMS-Tsunami und ein berstender Briefkasten mit Audio-Karten, die Jingle Bells mit vier tanzenden Elfen wiedergeben … Wollen Sie das wirklich?

4. Weihnachtsgeld gibt’s nur an Weihnachten

Ja, ich weiß, dass diese Erkenntnis schmerzt. Aber wir sind eben alle Huren! Und da es Weihnachtsgeld halt leider immer nur an Weihnachten gibt, sollten Sie mit dem Auswandern noch ein bisschen warten. Schließlich wollen Sie sich diese Gratifikation vom Chef doch auch in diesem Jahr nicht entgehen lassen, oder?

5. Das Erbe

Irgendeine entfernte Groß-Groß-Großtante mütterlicherseits, die etwas schwach auf den Lungenflügeln ist, hat Sie vielleicht als Alleinerben eingesetzt. Und nun, so kurz vor dem Ziel, wollen Sie das alles hinwerfen? Sollen all die tapfer bestrittenen vorangegangenen Weihnachtsfeste wirklich ganz umsonst gewesen sein?

6. Erinnerungen

Vielleicht sind Sie ja auch ein Romantiker? Sie erinnern sich eventuell noch daran, dass es als Kind doch auch mal ganz schön war? Sie wissen schon: mit Freude in den funkelnden Augen und Pipi in der Hose vor lauter Vorfreude beim Auspacken der Geschenke. Na, wenn es das ist: Das bekommen wir wieder hin, versprochen! Also, das Funkeln in den Augen … nicht das Pipi …

7. Weltuntergang

Irgend so ein Kalender von fragwürdigen Urvölkern wie Mayas, Inkas, Azteken, Olmeken oder meinetwegen auch Offenbachern hat doch sicherlich wieder mal verheißen, dass diesmal aber ganz sicher existenzieller Abpfiff auf dem blauen Planeten sein wird, und da lohnt sich das Auswandern nun auch nicht mehr.

8. Sie sind ein Zocker

Dann kennen Sie das Gesetz der Serie! Irgendwann reißt jede Negativserie. Nach all den Weihnachtsjahren voller Frust und Leid stehen die Chancen auf die 180-Grad-Kehrtwende in diesem Jahr wieder mal ein Stückchen besser.

9. Die Pest

Wenn die Pest oder Cholera es schon nicht schafften, dieses Fest auszulöschen, schaffen Sie das wahrscheinlich auch nicht. Also stellen Sie sich gefälligst dieser Aufgabe, anstatt fortzulaufen!

10. Dieses Buch

Entspannungsübungen am Weihnachtsmorgen

Sie sind zumindest schon mal aufgewacht. Das ist löblich. Doch kaum hat der Heilige Morgen seine kalte Hand nach uns ausgestreckt, zucken wir unter der Federdecke schon fiebergleich zurück, als hätte uns über Nacht eine vereiterte Mandelentzündung heimgesucht. Zur positiven Grundeinstimmung auf den Tag beginnen wir daher mit drei weihnachtlichen Entspannungsübungen, die niemand Geringerem als den Heiligen Drei Königen gewidmet sind.

Bevor wir allerdings mit den einzelnen Übungen beginnen, besinnen wir uns für einen Moment auf die überlieferten Fakten zu der blaublütigen Reisegruppe. Wie war das doch gleich?

Ach ja, Kaspar trug Gold als Geschenk bei sich, Melchior, meist der Mohr der Truppe, brachte Weihrauch und Balthasar Myrrhe zur Huldigung des Neugeborenen. Und alle waren trotz der kräftezehrenden Anreise und der doch eher rustikalen Partylocation extrem entspannt. Das muss demnach an den Geschenken gelegen haben. Und was drei Weise aus dem Morgenland können, kann ein Weißer mit Morgenlatte doch wohl schon lange (natürlich schaffen es auch die verehrten Leserinnen).

Also raus aus den Federn, und los geht’s!

Wir entspannen uns!

Machen wir uns die alte Überlieferung zunutze und lassen den Wissensschatz der drei Herren in unsere drei Entspannungsübungen einfließen:

Übung 1: »Der Gold-Kaspar«

Wir begeben uns in den allseits beliebten Schneidersitz. Wer aufgrund von Knieschäden oder einem kalten Fliesenboden hier bereits abwinkt, kann die Übungen natürlich auch in einer hämorridenfreundlicheren Position durchführen. Atmen Sie nun tief ein, und öffnen Sie eine zuvor bereitgestellte Maxi-Packung Ferrero-Rocher (unser Ersatz-Gold). Wir befreien eine goldene Kugel nach der anderen von ihrem Papier und essen so lange davon, bis das Geschenk uns unangenehm aufstößt oder Sodbrennen verursacht.

Übung 2: »Der Weihrauch-Melchior«

Wir begeben uns erneut in den Schneidersitz. Wir atmen tief ein, popeln mit der Zunge die letzten Rocher-Haselnussreste aus der Krone des Backenzahns und widmen uns der Tafel Weihrauch-Schokolade (ja, die gibt’s wirklich und kostet 5,90 Euro im Internet), bis die letzte Rippe gebrochen und im Mund geschmolzen ist. Wem der Stückpreis einer Weihrauch-Schokolade zu teuer ist, kann natürlich auch auf eine andere Tafel zurückgreifen. Wichtig ist lediglich, eine möglichst dunkle Sorte mit hohem Kakaogehalt zu wählen, um den Melchior-Faktor zu erreichen. Es gilt die Faustformel: Je dunkler die Schoki, desto größer der Melchior-Effekt.

Ein wahrlich himmlisches Entspannungserlebnis.

Übung 3: »Der Myrrhe-Balthasar«

Da die ersten beiden Übungen viele Probanden körperlich sowie mental sehr stark fordern, dient die letzte Übung dazu, alles wieder in kosmischen Einklang zu bringen. Wir begeben uns dazu, falls noch möglich, in den Schneidersitz und atmen erneut tief ein. Uups, Bröckchen bleiben bitte schön drin!

Diesmal dient die Aktivatmung einzig und allein dazu, unseren Gürtel sowie den obersten Knopf unserer Hose zu öffnen. Übung eins und zwei wirken noch ein wenig nach. Das ist okay, nehmen Sie sich Zeit … Wir verharren im Anschluss einige Sekunden in dieser Pose und überprüfen unser Wohlbefinden. Schwingt Ihr Karma im kosmischen Einklang? Ist dieses noch nicht ganzheitlich hergestellt oder reagiert Ihr Magen gar »myrrhisch« auf die Balthasar-Methode, beginnen Sie wieder mit Übung eins.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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