Over the Top - Mathew Meneros - E-Book

Over the Top E-Book

Mathew Meneros

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Beschreibung

Der Orgasmus ist erst der Anfang. Du willst mehr? Dann hältst du den Schlüssel dazu in deinen Händen. In diesem Ratgeber findest du alles, was du wissen musst, wenn es um deinen Höhepunkt geht. Denn der Gipfel der Lust lässt sich trainieren. Auf einem Streifzug durch deinen Körper gewinnst du interessante Einblicke und erfährst alles was du brauchst, um intensive Ekstasen zu genießen. Entdecke, wie alles zusammenwirkt und erlerne die geheime Over-the-Top Technik, um deinen Genuss noch weiter zu steigern. Nutze uraltes Wissen aus Akupressur, Naturheilkunde und Tantra auf deinem Weg zu neuen, erfüllenden Höhepunkten. Modern Lifestyle trifft Ekstase. Bist du bereit? Dann starte jetzt in eine neue Dimension der Lust und erlebe die intensivsten Höhepunkte deines Lebens.

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Seitenzahl: 76

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Inhalt

Vorwort

Teamwork zum Höhepunkt

Gehirn

Wirbelsäule

Penis

Hoden und Nebenhoden

Prostata

Anus- und Harnröhrenmuskulatur

Nieren und Harnblase

Der männliche Orgasmus

Erregungsphase

Plateauphase

Orgasmusphase

Rückbildungsphase

Den Orgasmus nachwirken lassen

Sperma – Treibstoff des Lebens

Woraus besteht Sperma?

Hoden und Nebenhoden

Lässt sich der Geschmack von Sperma beeinflussen?

Wie kann man die Menge des Spermas erhöhen?

Over-the-Top-Techniken

Schritt 1 – Wählen

Schritt 2 – Im Kopf erleben

Schritt 3 – Intensivieren

Schritt 4 – Hand und Kopf

Schritt 5 – »Over the Top« erleben

Die Prostata – Handling, Wartung und Pflege

Die Kälte aus dem Untergrund

Nass ist krass

Kaltes Wasser ist nicht cool

Was der Prostata gut tut

Warme Sitzbäder

Heublumenbad

Schachtelhalmbad

Infrarot-Wärmebehandlung

Hausmittel aus dem Kräutergarten

Weidenröschentee

Goldrutentee

Kürbiskernextrakte, Nahrungsergänzungsmittel & Co.

Akupressur

Akupunktur

Weiterführende Übungen

Tiefenentspannung im Becken

Die Macht der Chakren

Tantrische Grundübungen – Beckenbodentraining

Mula Bandha – Training des Anusmuskels

Vajroli Mudra – Training des Harnröhrenschließmuskels

Harnkontrolle verbessern

Intervalltraining

Fußreflexzonenmassage

Schlusswort

Einfach loslassen

Literatur

Kontakt mit dem Autor

Hinweis

Die in diesem Buch vorgeschlagenen Techniken und Methoden sind

kein Ersatz für medizinische Behandlungen und garantieren keine

Heilung bei Nieren-, Blasen- und Prostataproblemen oder anderen

genitalen oder sexuell übertragbaren Erkrankungen. Ebenso sind sie

keine Therapie für Potenzprobleme.

Alle Informationen und vorgestellten Techniken wurden nach bestem

Wissen und Gewissen entwickelt und praktisch erprobt. Der Autor

übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch die Anwendung

entstehen könnten.

Die hier beschriebenen Techniken wurden speziell für Männer

entwickelt und erprobt. Trotzdem sind im Sinne einer

Gleichberechtigung von hetero- und homosexuellen Beziehungen mit

»Partnerin« sowohl Frauen als auch Männer gemeint. Für eine bessere

Lesbarkeit wurde daher auf unterschiedliche Schreibweisen

verzichtet.

Vorwort

Der Orgasmus gehört wohl zu den intensivsten und schönsten körperlichen Erfahrungen, die wir in unserem Leben genießen können. Doch ist das immer so? Manchmal kann dieses Vergnügen etwas getrübt sein. Vielleicht wirst auch du bereits die Erfahrung gemacht haben, dass die Intensität deines Höhepunktes sehr stark schwanken kann, abhängig von so unterschiedlichen Faktoren wie Stress, Jahreszeit, Stimmung, Alter, Fitness und dem Gesundheitszustand deines Körpers. Mir ging es nicht anders. Doch damit wollte ich mich nicht abfinden.

Da ich Sex und die erotische Zweisamkeit mit einer erregenden Frau sehr genieße, begann ich mich zu fragen, was die Ursache dafür war, dass ein Orgasmus mich das eine Mal geradewegs in den Himmel körperlicher Lust katapultierte, ein anderes Mal hingegen kaum spürbar war.

Mein Ziel war einfach: Ich wollte eine wirksame Methode entwickeln, um regelmäßig intensive Höhepunkte zu genießen. Um herauszufinden, wie es möglich ist, den Höhepunkt auf einem gleichbleibend hohen Niveau zu erleben, begann ich genau zu beobachten und Aufzeichnungen zu führen. Schnell wurde klar: Die Intensität des Höhepunktes lässt sich nicht nur gezielt trainieren, sondern sogar steigern!

Ich experimentierte dabei mit unterschiedlichen Techniken und entwickelte selbst neue. Daraus entstand schließlich ein konkreter 5-Stufen-Übungsplan, den ich dir in diesem Buch genau vorstellen werde. Er kann dir dabei helfen, deinen Orgasmus spürbar zu verstärken – wenn du bereit bist, diese höhere »Dosis« auch körperlich zu verkraften.

Die Over-the-Top-Methode ist mehrfach erprobt und wirksam. Um davon profitieren zu können, ist es aber erforderlich, die einzelnen Schritte in der angegebenen Reihenfolge zu üben und alle Übungen regelmäßig auszuführen. Also kein Überspringen oder Auslassen einzelner Schritte. Deine Geduld und Ausdauer werden sich lohnen!

Das vorliegende Buch konzentriert sich auf das Wesentliche. Du erfährst, wie alles in deinem Körper zusammenwirkt. Ich zeige dir die Over-the-Top-Technik, mit der du die Intensität deiner Höhepunkte steigern kannst. Neben anatomischen Grundlagen und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen erfährst du auch Wissenswertes rund um die Ejakulation und den Orgasmus, ergänzt durch wirksame Techniken aus Tantra, Akupressur, Reflexzonenmassage und Naturheilkunde.

Geht schöner als schön? Ja, es geht. Leg los!

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und Üben und natürlich viele intensive Höhepunkte »Over the Top!«

Teamwork zum Höhepunkt

Es gibt eine ganze Reihe von Bereichen in deinem Körper, die am Konzert der Lust von der ersten Erregung bis zum Höhepunkt aktiv mitwirken, denn die körperlichen Vorgänge bei der männlichen Erregung sind komplex: Hoden, Penis, Gehirn, Prostata, Rückenmark, Anus- und Harnröhrenmuskulatur. Doch wo nehmen sie ihren Anfang? Falls du jetzt versucht bist, auf »Penis« zu tippen, muss ich dich leider enttäuschen. Falsch gedacht! Der Spaß startet viel früher, nämlich in der neuronalen Leitzentrale – unserem Gehirn! Erst wenn unsere Lustzentren dort aktiv werden, kommt die Sache so richtig ins Rollen. Das zeigt ganz klar die Tatsache, dass man, selbst wenn man Viagra nimmt, trotzdem eine grundlegende sexuelle Erregung für die Sexualpartnerin empfinden muss. Und die löst unser Gehirn aus. Wenn du die Frau, mit der du Sex haben willst, nicht attraktiv findest und sie bei dir daher kein sexuelles Begehren weckt, wird es selbst mit Viagra schwierig. Die blaue Pille alleine garantiert noch kein blaues Wunder, wenn es um unsere Lust geht.

Sehen wir uns jetzt die einzelnen Teile dieser Kette und ihren Einfluss auf unsere Erregung und unseren Höhepunkt etwas genauer an.

Gehirn

Alles fängt in unseren grauen Zellen an. Auch wenn es uns manchmal anders erscheint, wenn »Er« wieder einmal droht, in Sekundenbruchteilen die Kontrolle über unsere Gedanken und Empfindungen zu übernehmen – seinen Ursprung hat diese Reaktion in unserem Gehirn. Beteiligt am neuronalen Feuerwerk der Lust und des Orgasmus ist unser limbisches System. Vor allem der Hypothalamus und die Amygdala zählen zu den Schaltzentralen unserer Lust. Während unser Lustempfinden steigt, werden gleichzeitig unser Schmerzempfinden und unser Ekelgefühl herabgesetzt.

Auslöser für unsere Erregung sind unsere sinnlichen Wahrnehmungen. Allen voran das, was wir sehen, gefolgt von Tast- und Geruchsempfindungen: die hübschen Beine einer Frau, ihr wippender Gang, ihr wohlgeformter Hintern, ihre Körpersilhouette, der kurze Rock, das wallende, offene Haar, ihr kecker Blick, schöne Dessous und Strümpfe. Wenn wir näherkommen, kann uns der Duft einer Frau betören (hier meine ich nicht unbedingt Parfüms, sondern den natürlichen Duft einer gepflegten Frau), aber auch eine »zufällige« leichte Berührung der Körper oder ein zärtliches Streicheln mit der Hand können uns in Sekunden erregen und auf Sex einstellen.

Dass wir, was sexuelle Erregung betrifft, in der Regel viel stärker visuell orientiert sind als Frauen, ist auch der Grund dafür, dass die Pornoindustrie seit Jahrzehnten boomt. Auch Frauen können durch optisch ansprechende Reize erregt werden. Nicht umsonst waren - und sind - die Chippendales weltweit recht erfolgreich, aber ein Großteil findet beim weiblichen Geschlecht in erster Linie durch Fühlen und Empfinden statt. Für eine Frau muss es sich erst einmal gut anfühlen, bevor sie zu mehr bereit ist. »Wie fühlt es sich an, von ihm berührt zu werden?« ist eine entscheidende Frage, die für Frauen mindestens ebenso wichtig ist wie: »Wie sieht er aus?« Bei einem Mann muss es erst einmal gut aussehen, dann entwickelt sich der Rest. Die visuellen Eindrücke, die unser Gehirn verarbeitet, tragen entscheidend dazu bei, wie intensiv ein Orgasmus später ausfallen kann.

Hier nur ein paar Beispiele: Die Aussicht auf das Erleben einer sexuellen Lieblingsfantasie, Rollenspiele, Fetische, Sex unter ungewöhnlichen Bedingungen oder an öffentlichen oder ungewöhnlichen Orten, die Möglichkeit, erwischt zu werden oder »verbotene« Dinge zu tun sind nur einige der Komponenten, die das »Warm-up« vor dem Sex im Gehirn zum Orgasmus-Turbo machen können. Sie geben einen ganz anderen »Kick« als 08/15-Alltags-Sex, bei dem wir zwischen Langeweile und Routine pendeln.

Die Tatsache, dass bei manchen Männern – speziell während der Pubertät – alleine durch sehr intensive erotische Träume ein nächtlicher Samenerguss ohne weitere Stimulation ausgelöst werden kann, zeigt, wie mächtig sexuelle Fantasien sein können. Hier spielt auch der Bezug zum Sexualpartner und das eigene sexuelle Selbstbild eine große Rolle – wer z.B. den dominanten oder devoten Part in der erotischen Begegnung einnimmt. Alleine sich in eine bestimmte Position der Dominanz oder Unterwerfung zu begeben, löst bei vielen Menschen bereits eine starke sexuelle Erregung aus.

Willst du also gute Bedingungen für intensive Höhepunkte schaffen, solltest du herausfinden, was dich erregt, und überlegen, ob und wie du das mit deiner Partnerin verwirklichen kannst. Natürlich gilt hier wie bei allem anderen, dass es beiden Partnern Spaß machen und ein gutes Vertrauensverhältnis bestehen muss. Dann steht erotischen Experimenten und dem Ausleben von Fantasien nichts mehr im Weg. Beim Sex sollte generell gelten: Erlaubt ist, was beiden Spaß macht!

Natürlich hat das auch seine Kehrseite. Wer sich im Extremfall immer mehr auf Fetische und Fantasien festlegt, bindet sich auch immer stärker an spezielle, einschränkende, sexuelle Reize und ankert so den Auslöser seiner Orgasmen. Man benötigt schließlich immer höhere Dosen, um noch eine Erregung zu spüren. Das Ergebnis: Man stumpft ab und droht im schlimmsten Fall sexuell zu verrohen und seine Empfindungsfähigkeit einzubüßen. Diese Entwicklung erkennt man meist erst sehr spät, wenn einem klar wird, dass man bei »normalem« Sex, der diese Auslöser nicht bieten kann, kaum mehr etwas empfindet oder die Fähigkeit zu spontaner Erregung und Orgasmen fast vollständig verloren hat.